Kanarische Inseln - 2.500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

Kanarische Inseln - 2.500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

Zollfahnder aus Spanien, USA, Portugal und Groß Britannien haben in einer gemeinsamen Aktion westlich der Kanarischen Inseln ein Handelsschiff aufgebracht und sieben Personen festgenommen.

Alle stammen aus Venezuela. Dort ist das Boot auch mit der illegalen Substanz beladen worden – 2,5 Tonnen Kokain.

Unbekannt ist der Presse bisher, welches Ziel das Handelsschiff hatte. Dazu haben sich die Ermittler bisher nicht geäußert. Es ist einer der größten Erfolge der Fahnder im Kampf gegen den organisierten Drogenhandel.

Die Ermittler rechnen mit einem Marktwert des Kokains von mehr als 300 Millionen Euro.

Zwischen 2015 und 2016 hat die Küstenwache im Atlantik auf Höhe der Kanarischen Inseln insgesamt rund acht Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Kanarischen Inseln sind den Behörden seit Jahrzehnten als Umschlagsplatz für Drogen vom afrikanischen und südamerikanischen Kontinent bekannt.