37 Tonnen Öl beseitigt

Anders als von den Behörden bisher bekannt gegeben sind, aus der vor Gran Canaria gesunkenen Oleg Neydenov, beträchtliche Mengen Öl ausgetreten.

Ein Spezialschiff der Marine hat laut Angaben des Verteidigungsministeriums bisher 37 Tonnen Öl von der Wasseroberfläche beseitigt. Bisher wurden nur geringe Mengen in 100 Kilogramm Angaben veröffentlicht. Dem Bericht des Verteidigungsministeriums zufolge wurden außerdem, seitdem der russische Fischtrawler gesunken ist, 200.000 Liter Meerwasser gefiltert um es von Ölresten zu reinigen.

Während dessen arbeitet die Crew des norwegischen Spezialschiffes mit Unterwasserrobotern weiterhin an den Rissen im Rumpf des auf 2.700 Meter Tiefe gelegenen Schiffswracks. Aktuell tritt aus drei Rissen im Rumpf weiterhin Öl aus. Erst nachdem alles Risse im Rumpf geschlossen sind, soll der Rest der 1400 Tonnen Öl aus dem Wrack abgepumpt werden.

Polizeibeamter rettet 12-jährigen

Der Unfall hat in einem Restaurant in Puerto de la Cruz auf Teneriffa stattgefunden. Ein 12-jähriger war beim Essen mit seiner Familie bewusstlos vom Stuhl gefallen. Speisereste hatten die Luftröhre des Jungen verschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich ein Polizeibeamter und ein Rettungssanitäter unabhängig voneinander in dem Restaurant auf. Gemeinsam konnten sie den Jungen behandeln und ihn wieder beleben. Pressemeldungen zufolge führten Reste eines Tomatensalats zur Atemnot.

Der 12-jährige wurde in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.

Lady M im Hafen von Las Palmas

Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker „Lady M“ liegt seit gestern im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria. An Bord des mit 94.000 Tonnen Rohöl führenden Schiff war 120 Seemeilen vor Gran Canaria vor vier Tagen ein Feuer ausgebrochen.

Die Hafenverwaltung von Las Palmas hatte eine erste Anfrage zum Einlaufen abgelehnt. Erst nachdem das Feuer unter Kontrolle war und Sicherheitsbeamte den 250 Meter langen Öltanker inspiziert hatten änderte die Hafenverwaltung ihre Entscheidung. Hintergrund für diesen Prozess ist die Beflaggung des Öltankers.

Um Steuern und Sozialleistungen zu sparen und Sicherheitsstandards zu umgehen, lassen Reedereien ihre Schiffe unter so genannten Billigflaggen fahren. Wie auch in diesem Fall hat die holländische Reederei Marwave Shipmanagment die „Lady M“ unter liberianischer Flagge eingetragen.

Die Hafenverwaltung musste sich um das europäische Hafensicherheitsprotokoll zu erfüllen, persönlich von dem Zustand des Tankers überzeugen. Die Lady M liegt seit gestern mit 94.000 Tonnen Rohöl an Bord im Hafen von Las Palmas um die Schäden an dem Schiff zu reparieren.

Zwei Pateras mit 21 Immigranten

Auf Lanzarote und La Graciosa sind zwei Pateras mit illegalen Einwanderern angekommen. Unter ihnen befinden sich dieses Mal nur volljährige Männer. Ein Boot mit drei Einwanderern kam auf La Graciosa an. Sichtlich desorientiert fragten sie nach ihrer Ankunft Angler nach einem Taxi. Das zweite Boot kam bei Las Chucharas auf Lanzarote mit 18 Immigranten an. Alle 21 Einwanderer sitzen in Untersuchungshaft um ihre Personalien festzustellen. 

Neue Bußgelder am Strand

In der Gemeinde Granadilla de Abona treten ab dem 9. Juni neue Bußgelder in Kraft. Sie betreffen die Strände El Cabezo, El Médano, El Médano-Chica, Leocadio Machado, La Jaquita, La Tejita, Playa Grande und Ensenada Pelada. Aufgeführt sind in dem Pressetext der Gemeinde ein Bußgeldkatalog zwischen 300 und 3.000 Euro. In Zukunft sind Musikinstrumente und Geräte an den betroffenen Stränden verboten, auch die unsachgemäße Benutzung der Duschen führt zu einem Bußgeld. Feuer und offenes Grillen wird genauso geahndet wie das Ausüben von Sportarten außerhalb der dafür vorgesehen Zonen. Auch zurückgelassener Müll führt zu Geldstrafen, wie auch das Fischen. Die Reinigung von Campingtoiletten an nicht dafür vorgesehenen Stellen wird bis zu 1.000 Euro teuer. Bis zu 3.000 Euro werden für Bootsführer fällig, die innerhalb der Badezone verweilen oder den Anker werfen. 

Banderas im Pyjama auf Fuerteventura

Der Hollywoodstar hat mit seinem Privatjet auf dem Flughafen von Fuerteventura einen Zwischenstopp eingelegt. Zusammen mit seinem Bruder ist er heute in verschiedenen Tageszeitungen im Pyjama zu sehen. Der Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln war notwendig um Treibstoff zu tanken.

Banderas hat in seinem Post auf Facebook angeben, auf dem Weg nach Rio de Janeiro zu sein. 

CD Tenerife bleibt in zweiter Liga

Suso und Diego Ifrán haben in einer intensiven Fußballpartie gegen Betis mit ihren Toren alles klar gemacht für den Klassenerhalt. Die Weiß Blauen aus Santa Cruz hatten es bis zum Ende der Saison spannend gemacht. Die Mannschaft von Raul Agné begann nervös, hatte aber den Vorteil gegen einen Tabellenführer zu spielen, der bereits für die erste spanische Liga qualifiziert war. Für Real Betis ging es am Wochenende um nichts mehr. Mit dem 2:0 Sieg verbleibt der CD Tenerife in der zweiten spanischen Liga auf Tabellenplatz 17. Drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

Verbraucherpreise sinken weiterhin

Die Verbraucherpreise sinken – allerdings deutlich weniger als erwartet. Positive Inflationsrate ist zum greifen nahe. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Verbraucherpreise im Mai nur noch um 0,3% gefallen.

Das teilt das Instituto Nacional de Estatistica heute mit. Der Rückgang der Preise schwächt sich seit vier Monaten langsam ab. Grund dafür sind steigende Energiepreise und eine erstarkte spanische Wirtschaft. Während der Wirtschaftskrise war die Inflation in allen spanischen Autonomien stark ins Negative gerutscht.

Die spanische Regierung strebt eine positive Inflation von 2% an.

Repsol räumt Risiko einer Ölpest ein

In einer Pressemitteilung räumt das Mineralölunternehmen REPSOL ein gewisses Risiko für eine Ölpest an den kanarischen Küsten bei einem so genannten BlowOut ein. Sollte bei den Probebohrungen an einer Ölblase Erdöl durch den Überdruck ausströmen wären die Küsten des Archipels wie auch die Küsten Marokkos von einer Ölpest betroffen.

Anhand von Strömungsverhältnissen hat REPSOL bereits ausgerechnet wie stark: 5,85% der Ölpest kommt auf den Kanarischen Inseln 26,2% an der marokkanischen Küste. Wohin der Rest des Ölteppichs strömt geht aus den Berechnungen nicht hervor. Fuerteventura ist die Insel die am stärksten von einer möglichen Ölkatastrophe betroffen ist. Laut den Strömungsverhältnissen trifft 93,7% des Ölfilms diese Insel. Das Risiko für Lanzarote liegt dagegen bei 0,3% - Gran Canaria muss mit einem Restrisiko von 6% rechnen.

Innerhalb der Pressmitteilung räumt REPSOL für den unwahrscheinlichen Fall eines BlowOuts ein hohes soziales Risiko für Fuerteventura ein, während das Risiko für die Umwelt nur als mittelmäßig bezeichnet wird.

Beim Baden ertrunken

Am Las Cucharas Strand in Costa Teguise auf Lanzarote ist ein Tourist ums Leben gekommen. Der Brite hat nach ersten Presseberichten im Wasser einen Herzinfarkt erlitten. Der Unfall ereignete sich gestern Mittag gegen 12.40. Badegäste hatten den leblosen Körper aus dem Wasser gezogen und versucht zu reanimieren. Wenige Minuten später übernahmen Rettungssanitäter die Wiederbelebungsversuche, ebenfalls ohne Erfolg.  Nähere Angaben zur Person des Toten sind noch nicht bekannt. 

Kanarisches Kinderkochbuch

Bestes Kochbuch für Kinder stammt von den Kanarischen Inseln. Beim Gourmand World Cookbook Award in Peking hat in der Kategorie Kinderkochbuch eine kanarische Autorin gewonnen.

Lourdes Soriano Benítez de Lugo hat, inspiriert durch den Buchtitel des kleinen Prinzen, eine Kombination aus Kochbuch und Orthografielehre geschrieben. In Peking ist Soriano mit ihrem bisher nur auf Spanisch erhältlichen Kochbuch „Cocina las Letras con El Principito“ als bestes Kinderkochbuch ausgezeichnet worden.

Ein deutsches Kochbuch taucht ebenfalls unter den Prämierten auf: Das AIDA Kochbuch der Kreuzfahrtköche wurde auf den dritten Platz gewählt. 

 

Optimismus am Arbeitsmarkt

Laut einer Studie der Zeitarbeitsfirma Manpower erwartet die kanarische Autonomie noch in diesem Sommer eine deutliche Steigerung der Arbeitsverträge. Um 25% im Vergleich zum letzten Jahr soll die Zahl der Arbeitnehmer steigen.

Neben der kanarischen Autonomie sollen auch die Regionen Andalusien und Extremadura von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren. Für die anderen spanischen Regionen erwartet Manpower eine durchschnittliche Entwicklung von 1% mehr Arbeitsverträgen im Vergleich zum letzten Jahr.

Trotzdem entspricht das Ergebnis der Studie der besten Prognose seit 2008, seit Beginn der Wirtschaftskrise in Spanien. 

Homöophatie auf dem Vormarsch

42% aller Canarios haben bereits mindestens einmal von einer homöophatischen Behandlungsmethode Gebrauch gemacht. Mehr als jeder Zehnte zieht die Homöophatie der klassischen Schulmedizin vor.

Mit den aktuellen Ergebnissen finden sich Canarios im spanischen Mittel wieder, anders als noch vor fünf Jahren als ein Großteil der Bevölkerung des Archipels diese alternative Behandlungsmethode ablehnte.

Im Detail betrachtet findet die Homöophatie auf den Kanarischen aber nur bei Beschwerden wie Erkältungen, Schlaflosigkeit oder leichten Allergien Anwendung. Bei schlimmeren Beschwerden vertraut ein Großteil der Betroffenen weiterhin auf die klassische Schulmedizin. 

Ikea eröffnet zusätzliche Filiale

Ikea eröffnet zusätzliche Filiale im Süden Teneriffas

Mit einem so genannten Pick-Up Point in Las Chafiras erübrigt sich für viele Kunden des schwedischen Möbelhauses IKEA die bis zu ein stündige Fahrt in den Norden. Der IKEA Pick-Up Point verfügt nicht über die komplette Ausstellungsfläche der Filiale bei Santa Cruz, trotzdem sind in Las Chafiras über 2.000 der insgesamt 8.000 Produkte von IKEA ausgestellt. In erste Linie soll die neue Filiale in Las Chafiras aber Online Kunden die Abholung ihrer bestellten Artikel erleichtern. Bei einer Bestellung bis 22.00 Uhr ist die Bestellung am nächsten Morgen in Las Chafrias verfügbar. Geöffnet ist der neue IKEA Pick-UP Point immer Montags bis Samstag von 10.00 bis 22.00 Uhr.

Fussballclubs müssen sparen

Fussballclubs müssen eine Milliarde Euro einsparen

Die spanischen Fußballvereine sollen in den kommenden drei Jahren ihre Schulden um gut ein Viertel verringern. Ein Wirtschaftsplan der Madrider Regierung sieht vor, dass die Profi-Clubs der höchsten und zweithöchsten Liga ihre Verbindlichkeiten von zuletzt über vier Milliarden Euro bis 2016 um eine Milliarde reduzieren. "Die Schulden sind ein Problem, das die finanzielle Stabilität des spanischen Fußballs in Gefahr bringt", sagte der Präsident der Sportbehörde (CSD), Miguel Cardenal, gestern in Madrid. Pro Jahr sei ein Schuldenabbau von etwa 300 Millionen Euro vorgesehen. 

Ausreichend Wasser

Ausreichend Wasser für die Landwirte

Ausreichend Wasser für die Landwirte. Die Regenfälle im März haben auf den Kanarischen Inseln für volle Wasserspeicher gesorgt. Obwohl die Monate April und Mai mit die Trockensten in der Wetterhistorie des Archipels waren, reicht die Niederschlagsmenge aus dem Monat März aus, um die Plantagen auf den Inseln über den Sommer hin zu versorgen. Innerhalb einzelner Inseln gibt es allerdings Zonen in denen es insgesamt deutlich weniger geregnet hat. Besonders betroffen davon sind Gran Canaria und Fuerteventura, hier soll der Wasservorrat verteilt werden um das Defizit das in einigen Zonen herrscht auszugleichen.

Stränden fehlt Sand

Den Stränden von Teneriffa fehlt Sand

Das reklamieren die Bürgermeister von Santiago del Teide bis Fasnia und fordern den Verlust durch die vorgelagerten Sandbänke auf dem Meeresgrund auszugleichen. Bisher wurde der Sandverlust durch zerstoßenes Basaltgestein an den Stränden ausgeglichen. Der Kostenaufwand ist enorm. Unternehmer und Hoteliers fordern jetzt den Sand vom Meeresgrund zu holen um die Strände im Süden von Teneriffa aufzuschütten. Dagegen laufen aber Umweltschutzorganisationen Sturm. Der Archipel verfügt über fünf riesige Sandbänke auf dem Meeresgrund, von diesen soll Sand für die zum Teil künstlich angelegten Strände im Süden Teneriffas abgeschöpft werden.

Sommer auf den Kanaren

Sommer auf den Kanarischen Inseln

Während er auf dem Festland noch auf sich warten läst, ist er auf dem Archipel bereits da. Mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke läutet der Sommer die Strandsaison auf den Inseln ein. Einzig starker Nordostwind trübt das Beach-feeling etwas ein. In den Inselhauptstädten von Teneriffa und Gran Canaria werden Höchstwerte von bis 34 Grad erwartet. Die Hitzewelle soll laut spanischem Wetterdienst mindestens bis kommenden Montag anhalten.

Gesundheitsamt kauft Grippeimpfungen

GRIPPEIMPFUNG

Wegen Lieferschwierigkeiten im letzten Jahr werden von der kanarischen Autonomie bereits jetzt und auf eigene Initiative hin Grippeimpfungen gekauft. Laut Gesundheitsminister José Díaz Flores wurde die kanarische Autonomie vom zentralen Gesundheitsministerium in Madrid im letzten Jahr wie eine Kolonie behandelt. Nur 40% der benötigten Impfdosen erreichten den Archipel. Laut Flores sorgt das kanarische Gesundheitsamt bereits jetzt für eine Abdeckung von mindestens 60% um eine Grippeepidemie wie im letzten Jahr zu vermeiden.

Regenerativer Energieanteil bei 30%

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Ab dem Jahr 2020 wird ein Drittel des benötigten Energiebedarfs aus Sonnenstrahlung, Windkraft oder den Gezeiten gewonnen. Das ist der Plan der Regierung, die den aktuell bei 6% liegenden regenerativen Energieanteil auf über 30% in den kommenden sieben Jahren erhöhen will. Mit dem sauberen Energieplan verfolgt die Regierung nach eigener Aussage zwei Ziel: durch den Ausbau von regenerativen Energieanlagen neue Arbeitsplätze schaffen und durch die Produktion von sauberer Energie die Abhängigkeit vom Erdöl zu senken. 

Alkoholkonsum auf den Kanaren

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Einer aktuellen Studie des Projekts „Hombre de las Islas“ hat sich vor allem der Alkoholkonsum in der Wirtschaftskrise verfünffacht. Der Konsum von Drogen wie Kokain und Heroin ebenfalls. Alarmierend ist das Ergebnis der 15- bis 20-jährigen in der Studie. In dieser Altersgruppe werden zum Teil bis zu sechs Gläser hochprozentiger Alkohol innerhalb von zwei Stundenkonsumiert. Dabei zeigt die Kurve der Alkoholabhängigen auf dem Archipel in den letzten Jahren steil nach oben. Die meisten leben der Statistik zufolge ohne Job bei den Eltern und werden dort auch finanziell unterstützt. Rund 1.200 Personen hat das Projekt „Hombre de las Islas“ im letzten Jahr betreut, Tendenz steigend.

Kanaren bei Deutschen Top

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Gran Canaria und Fuerteventura sind neben Mallorca die beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen. Das ist ein Ergebnis des Reiseportals lastminute.de. Demnach machen Deutsche lieber Urlaub auf einer Insel als auf dem Festland. Das gilt der Statistik zufolge auch für Urlaubsländer wie Griechenland, Türkei oder Italien. 53% der Urlaubsbuchungen aus Deutschland waren bei lastminute.de für eine Insel. Dabei sind Spanier die leidenschaftlichsten Inselurlauber gefolgt von Franzosen und Deutschen, Italiener dagegen bevorzugen Erholung auf dem Festland, nur 35% der italienischen Urlaubsbuchungen waren für eine Insel. Am häufigsten gebucht wurde dabei Mallorca, gefolgt von Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.

Rettungshelikopter rettet Angler

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Am Playa Papagayo auf Lanzarote ist ein Angler aus den Klippen vor Playa Papagayo gerettet worden. Der 47jährige war gestern Vormittag an den Felsen abgerutscht und mehrere Meter tief gestürzt. Die Rettungskräfte konnten den Mann weder von Land aus noch vom Wasser aus bergen. Erst die Mannschaft eines Rettungshelikopters war in der Lage, den Angler aus den Felsen zu holen und ins Krankenhaus zu fliegen. Der Mann wurde mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen, er hatte sich beim Sturz leicht verletzt. 

Ein Toter und zwei Schwerverletzte

Autounfall-ElRosario-TeneriffaBei einem Unfall auf der TF-24 bei El Rosario auf Teneriffa sind zwei Autos frontal zusammengestoßen. Ein Opfer wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes aus dem Fahrzeug geschleudert und starb an der Unfallstelle. Zwei weitere Personen, 30 und 46 Jahre alt, erlitten schwere Verletzungen und werden im Krankenhaus behandelt. Der Unfall ereignete sich heute Nacht gegen 0:30 Uhr. Ersten Meldungen zufolge hatte das 26jährige Opfer den Sicherheitsgurt nicht angelegt und wurde deswegen aus dem Auto geschleudert. 

Sonnencreme getestet

Test Sonnencreme

Der spanische Verbraucherschutz hat Sonnencreme verschiedener Hersteller auf ihren Schutzfaktor hin getestet. Mehr als 30 verschiedene Cremes und Lotionen sind dabei einem intensiven Analyseverfahren unterzogen worden. Ein Ergebnis: um seinen Körper nachhaltig vor schädlicher UVA und UVB Strahlung zu schützen ist alle zwei Stunden eine Menge von 35ml notwendig – das entspricht pro Woche und Person beim Sonnenbaden am Strand eine Flasche von 200ml. Am besten abgeschnitten haben bei dem Test mit Lichtschutzfaktor 30 die Marken Barbaria, Nivea und Cien, die Hausmarke des Supermarktdiscounters Lidl. Weniger Sonnenschutz als angegeben enthielten Cremes der Marken Garnier, La Roche und Biotherm. Mehr zum Test der Sonnencremes auch im Internet unter http://www.ocu.org/salud/cuidado-piel/nota-prensa/np-cremas-solares

Binter fliegt nach Afrika

Binter fliegt nach Afrika

Die kanarische Fluggesellschaft Binter Canarias reagiert auf die Kritik aus der Regierung und fliegt während des Sommers auch von Teneriffa aus auf den afrikanischen Kontinent. Bisher wurden Flüge dorthin nur von Gran Canaria aus angeboten. Von Los Rodeos im Norden von Teneriffa, verbindet Binter im Juli und August Marrakesch. In einer Pressemitteilung zeigt sich die Unternehmensführung aber offen für weitere Verbindungen und zusätzliche Maschinen. Geplant ist bisher einmal pro Woche von Teneriffa aus nach Marrakesch zu fliegen. Bei Bedarf kann die Frequenz aber kurzfristig erhöht werden, auch andere Flugziele wie Casablanca, Agadir oder Banjul sind im Gespräch. Außerdem soll die marokkanische Fluggesellschaft Royal Air Maroc eine Verbindung von Marrakesch nach Teneriffa anbieten. Bisher ist aber nicht bekannt ob dabei der Nord oder Südflughafen auf Teneriffa angeflogen wird.

Touristen gerettet

Touristen verirren sich im Teide Nationalpark

Zwei portugiesische Touristen sind gestern im Teide Nationalpark von der Guardia Civil gerettet worden. Das Pärchen hatte selbst den Rettungsdienst verständigt nachdem sich die beiden beim Wandern im Nationalpark verirrt hatten. Drei Stunden waren die beiden Touristen bereits am Teide umhergeirrt, sie hatten weder warme Kleidung dabei, noch verfügten sie über ausreichend Flüssigkeit. Den Notruf hatten die beiden Portugiesen gegen 18.30 abgesetzt – die Temperaturen bewegen sich um diese Uhrzeit bereits um die Null Grad Grenze. Touristen wird im Teide Nationalpark immer wieder empfohlen auf geführte Touren zurückzugreifen und auf keinen Fall die markierten Wanderwege zu verlassen.

Rivero verspricht Steuersenkungen

Rivero verspricht Steuersenkungen

Mit Steuersenkungen wirbt Paulino Rivero, Präsident der Kanarischen Inseln, in einem Interview beim Radiosender Cadena Ser. Vorausgesetzt die Zentralregierung in Madrid kommt ihrer Verpflichtung nach, der kanarischen Autonomie ihre Ansprüche von 1 Milliarde Euro auszubezahlen. Rivero zu Folge hat der Archipel im Zuge des Autonomiefinanzausgleichs einen Anspruch auf diese Summe. Mit den damit möglichen Steuersenkungen ist Rivero überzeugt den Konsum auf den Kanarischen Inseln wieder anzukurbeln. 

Schulessen in den Ferien

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2.500 Schüler haben sich innerhalb der vergangenen drei Tage in Santa Cruz auf Teneriffa für die Schulmensa angemeldet. Das sind mehr als 800 Anmeldungen pro Tag – ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Idee der Stadt, die Schüler auch während der Sommerferien weiter zu verpflegen ist damit bereits jetzt ein voller Erfolg. Rund 500.000 Euro hat die Stadtverwaltung für das Projekt bereitgestellt. Schüler zwischen drei und 12 Jahren sollen während der Sommerferien von Juli bis Ende August weiterhin in den Schulen ein Mittagessen erhalten. In den Genuss der Aktion sollen vor allem Kinder von sozial schwachen Familien kommen. In Santa Cruz auf Teneriffa gibt es in dieser Altersgruppe rund 70.000 Schüler – die Stadtverwaltung rechnet damit das gut ein Drittel an dem Verpflegungsprogramm teilnimmt.

Canarios nehmen ab

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Die kanarische Bevölkerung scheint beim Thema Übergewicht sensibler geworden zu sein. Zumindest zeigt das eine aktuelle Studie der Apotheken auf dem Archipel. Demnach lassen sich sieben von zehn Canarios beim Thema Abnehmen vom Apotheken-Fachpersonal beraten. Seit rund einem Jahr unterstützt auch die Regierung den Trend zur gesunden Ernährung mit der Internetseite adelgazar.edu.es. Vor allem bei Kindern war die Zahl der Übergewichtigen in den vergangenen Monaten alarmierend. Der Studie zufolge empfiehlt das Fachpersonal in Apotheken beim Thema Übergewicht und Abnehmen ihren Kunden in der Hauptsache natürliche Wirkstoffe wie grünen Tee, Mangostan, Algen, Mate oder Guarana.

Erdbeben Lanzarote

Erdbeben-Lanzarote-Fuerteventura

Die Erde hat zwischen Lanzarote und Fuerteventura gestern Vormittag gebebt. Das meldet heute das vulkanologische Institut. Das Beben mit einer Stärke von 3,7 auf der Richterskala hatte sein Epizentrum in rund 20 Kilometern Tiefe. Bemerkt wurden die Erdbewegungen von einigen Bewohnern auf Lanzarote. Die zwei Nachbeben erfolgten unbemerkt. Alarmierend ist bei dem Vorfall das genau rund um das Epizentrum der Erdölkonzern REPSOL Bohrungen am Meeresgrund vornehmen will.

FC Malaga will Schuster

Bernd Schuster soll in der kommenden Saison auf der Trainerbank des spanischen Erstligisten FC Malaga sitzen. Das berichten heute verschiedene spanische Presseportale übereinstimmend. Demzufolge ist Bernd Schuster Wunschkandidat Nummer eins in Malaga. Der 53-Jährige soll den Chilenen Manuel Pellegrini beerben, der den Club in Richtung Manchester City verlässt. Viermal war Bernd Schuster bereits Trainer in r Schuster wäre es die fünfte Trainerstation in Spanien nach Deportivo Xerez, UD Levante, FC Getafe und Real Madrid.

Gegen Zwangsräumungen

Nachdem der Europäische Gerichtshof im März spanische Hypothekengesetze wegen missbräuchlicher Klauseln mit europäischem Recht als unvereinbar erklärte, hat nun das Europaparlament den Druck auf die konservative Regierung weiter erhöht, damit Grund- und Verbraucherrechte geschützt werden. Viele Familien in Spanien, die von Zwangsräumung betroffen waren oder davon bedroht sind, hoffen wegen der Tatenlosigkeit ihrer Regierung auf europäische Institutionen. Seit Krisenbeginn wurden gut 400.000 Immobilien geräumt, weil sie angesichts einer Rekordarbeitslosigkeit von fast 27 Prozent ihre Kredite nicht mehr bezahlen konnten. Trotz des Verlustes des Eigenheims müssen Betroffene aber weiterhin ihre Hypothekenkredite bedienen. Die Europäische Union will die spanische Regierung nun aufordern das Recht auf Wohnraum durch zusetzten und für sozialen Wohnungsbau zu sorgen. 

Immobilienverkäufe gestiegen

Um mehr als die Hälfte angestiegen ist der Verkauf von Immobilien im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat. Im Mai wechselten auf den Kanarischen Inseln rund 65% mehr Objekte ihren Besitzer als im Mai 2012. Nirgendwo sonst in Spanien ist der Verkauf so stark angestiegen wie auf dem Archipel. Insgesamt wurden 1.600 Immobilienobjekte veräußert, rund die Hälfte davon waren gebrauchte Immobilien. Die Käufer profitierten von immer weiter sinkenden Kaufpreisen – seit 2007 ist der Preis für umbauten Raum im Durchschnitt um rund 35% gefallen.

Leiche abgeschleppt

Leichenwagen mit Leiche abgeschleppt

Ein Leichenwagen mit Leiche ist in La Laguna aus dem Parkverbot abgeschleppt worden. Das Fahrzeug wurde vor dem Gericht in La Laguna abgestellt. Nach rund zwei Stunden rief die Policia Local den Abschleppdienst. Wegen der verdunkelten Scheiben war nicht ersichtlich dass sich ein Sarg im inneren des Leichenwagens befand. Als der Fahrer des Wagens wenig später auftauchte und die Beamten informierte, stand der Leichenwagen bereits auf dem Depot für abgeschleppte Fahrzeuge. Erklärt hat der Fahrer sein verkehrswidriges Parkverhalten, mit dringenden Besorgungen die ertätigen musste.

Flugdrohnen-Kanarische Inseln

In Deutschland wird über Drohnen noch diskutiert – auf den Kanarischen Inseln sind sie bereits geflogen und das bereits vor fünf Jahren. Wie ein Bericht der Tageszeitung Diario de Avisos jetzt veröffentlicht, waren die unbemannten Flugobjekte ursprünglich für die Bekämpfung der illegalen Immigration vom afrikanischen Kontinent vorgesehen. Die Guardia Civil setzte damals die deutsche Flugdrohne Camcopter S-100 der Firma Schiebel und das Modell Predator des amerikanischen Unternehmens General Atomics ein. Mittlerweile eingestellt hatte das Drohnenprojekt auf den Kanarischen Inseln eine Laufzeit von 36 Monaten. 

400 Strafzettel auf einmal

Das Ayuntamiento von Las Palmas auf Gran Canaria hat rund um den Park Guanarteme 400 Strafzettel verteilt. Noch nie wurden so viele Fahrzeughalter auf einmal mit einem Bußgeld versehen. Mit der Aktion soll das Parkverbot rund um den Park vor allem an den Wochenenden nachts durchgesetzt werden. Von Freitag bis Sonntag haben die Ordnungshüter zum Teil mehrere Strafzettel pro Fahrzeug verteilt. Die Halter müssen nun bis zu 200 Euro Bußgeld bezahlen. Der Park Guanarteme gilt besonders an den Wochenenden als nächtliches Ausflugziel für die Hauptstädter.

Mann rettet Familie

In wenigen Minuten zum Helden geworden ist Roberto Munoz Léon gestern in Arona auf Teneriffa. Der 54 jährige hat zwei Kindern und ihrer Mutter im Charca de Cabo Blanco das Leben gerettet. Das elfjährige Mädchen war beim Entenfüttern ins Wasser gefallen und drohte zu ertrinken, die Mutter und der 10-jährige Bruder sprangen hinterher um sie zu retten. Alle drei konnten nicht schwimmen. Roberto Munoz, Anwohner am Charca de Cabo Blanco in der Nähe der Calle Igara, beobachtete den Vorfall und rettete die Familie unversehrt aus dem Wasser.

140.000 Immobilien stehen leer

140.000 Häuser und Wohnungen stehen auf den Kanarischen Inseln leer. Das geht aus einem aktuellen Bericht des nationalen Statistikinstituts hervor. Trotz zunehmender Bevölkerungszahlen auf dem Archipel steigt auch der Leerstand bei Immobilien weiter an. Auch geht der Trend zur Zweitimmobilie weiter zurück. Nirgendwo sonst in Spanien liegt die Quote niedriger – nur 10% der Canarios verfügen über zwei oder mehr Immobilien. 

Industrieproduktion gestiegen

Den stärksten Zuwachs in fünf Jahren verzeichnet der Industriesektor in Spanien. Um 7,3% steigt die Produktion im Jahresvergleich, der stärkste Zuwachs in den letzten fünf Jahren. Nach den guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt ist es die zweite positive Nachricht aus der viertgrößten Volkswirtschaft der Europäischen Union. Im April wurde in allen Industriesektoren mehr produziert, am stärksten gestiegen sind die Bereiche Gebrauchs- und Investitionsgüter mit jeweils 12% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 

Steigende Passagierzahlen

2,3 Millionen Passagiere haben die acht Flughäfen auf den Kanarischen Inseln im Mai abgefertigt. Damit ist im Vergleich zum Vorjahresmonat weder ein Steigerung noch ein Rückgang messbar – das Ergebnis ist einfach gleich geblieben. Verändert hat sich die Zahl der internationalen Touristen auf dem Archipel. Während weniger nationale Fluggäste auf den kanarischen Flughäfen abgefertigt wurden, kamen mehr Touristen aus dem europäischen Ausland. Rund 1,4 Millionen Passagiere aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und anderen europäischen Ländern hatten im letzten Monat einen Flug auf die Kanarischen Inseln. Das gute Ergebnis schlägt sich auch in den positiven Zahlen im Tourismus auf den Kanarischen Inseln nieder.

Wahlteilnahme im Ausland

Am 22. September findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Deutsche, die auf den Kanarischen Inseln leben und in der Bundesrepublik keine Wohnung mehr innehaben, können unter bestimmten Vorraussetzungen trotzdem an der Wahl teilnehmen. Entsprechende Informationen liegen in den beiden Honorarkonsulaten auf Teneriffa und Lanzarote vor, genauso wie auch entsprechende Formulare um die Wahlteilnahme aus dem Ausland zu beantragen. Dazu gibt es im Internet entsprechende Informationen. Auf www.bundeswahlleiter.de sind die Vorraussetzungen für eine Wahlteilnahme aus dem Ausland detailliert aufgeführt. 

Psychische Krankheiten nehmen zu

Psychische Krankheiten haben in Spanien seit der Krise enorm zugenommen. Ein Fünftel mehr Spanier leiden seit 2008 an Depressionen, bei Angstzuständen liegt die Steigerung bei rund 10% und der offizielle Anstieg von Alkoholmissbrauch liegt bei 5%. Verglichen wurden in der aktuellen Statistik, die im Zuge eines Ärztekongresses in Barcelona für mentale Gesundheit veröffentlicht wurde, die Jahre 2006 bis 2010. Dem Ergebnis zufolge ist der enorme Anstieg bei psychischen Krankheiten auf Arbeitslosigkeit, Zwangsräumungen und Armut zurückzuführen. Frauen reagieren der Studie zufolge schneller mit Depressionen, Männer greifen schneller zum Alkohol.

Neue Flugverbindungen

Mit Germania fliegt eine weitere deutsche Fluggesellschaft die Kanarischen Inseln an. Von Bremen aus fliegt Germania ab dem kommenden Winter Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria an. Immer montags geht es von Bremen aus nach Fuerteventura hin und zurück, jeweils dienstags Lanzarote und Teneriffa, zweimal pro Woche steuert Germania Gran Canaria an. Mehr Infos dazu auf Flygermania.de

Waldbrände gelöscht

Das Feuer bei Guimar auf Teneriffa und das Feuer bei Chejelipes auf La Gomera sind laut Meldungen der Einsatzkräfte vor Ort gelöscht. Die Brände waren gestern Nachmittag ausgebrochen, in der Zone hatten trockenes Gestrüpp und Pinien schnell Feuer gefangen, Windböen sorgten für ein schnelles Ausbreiten der Flammen. Feuerwehr, Mitarbeiter der Cabildos und Beamte der Lokalpolizei waren im Einsatz und haben seit heute Nacht die Feuer unter Kontrolle.

Seit heute morgen gelten die Flammen als gelöscht.

Während dessen gibt es eine positive Information von der Regierung zum Thema Brandbekämpfung: Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September wird ein Löschflugzeug auf Teneriffa stationiert sein. Dafür hatte sich die Regierung nach den verheerenden Waldbränden auf Teneriffa, Gran Canaria und La Gomera eingesetzt.

Bisher dauerte es im Ernstfall bis zu 48 Stunden bis die Löschflugzeuge vom spanischen Festland im Ernstfall auf den Kanarischen Inseln eingesetzt werden konnten. In diesem Sommer ist ein Löschflugzeug vor Ort sofort für die Brandbekämpfung einsetzbar. Die Cl-215T Maschine kann bis zu 5.500 Liter Wasser und zusätzlich bis zu eine Tonne Löschmittel aufnehmen.

Bei ruhigem Meer kann das Wasser in wenigen Sekunden in einem Touch&Go Manöver aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Hubschraubern gelten die Flugzeuge als besonders effektiv um Waldbrände zu löschen.

Lokaler Tourismus verdreifacht

In der Krise bieten sich auch Chancen. Das zumindest belegen die Zahlen im lokalen Tourismus. Wegen hoher Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise haben nur noch halb so viele Canarios auf dem spanischen Festland ihren Urlaub verbracht. Davon profitiert hat der Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Während 2012 nur noch 133.000 Canarios Urlaub auf der iberischen Halbinsel gebucht hatten, waren es 2009 noch 366.000. Dafür haben im letzten Jahr rund 300.000 Canarios ihren Urlaub auf einer anderen Insel verbracht. 2009 betrug die Zahl der Canarios die ihren Urlaub auf dem Archipel verbracht haben nur 134.000. Damit hat sich der lokale Tourismus auf den Inseln innerhalb der letzten drei Jahre verdreifacht. 

 

CD Tenerife unentschieden

Der Fussballclub CD Tenerife hat in Ponferrada einen Punkt geholt. Gegen den Club aus der Provinz Kastillien und Léon kamen die Weiss Blauen, die in Ponferrada in grünen Trikots aufgelaufen sind, nur zu einem 1:1. Nach einer Ecke gingen die Tinerfeños in der 33. Minute in Führung, die Heimmannschaft konnte in der 77. Minute ausgleichen. In der Tabelle liegt der CD Tenerife weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz, der U.D. Las Palmas liegt auf Platz 18 in der zweiten spanischen Liga.

Privatisierung an Flughäfen

Ab heute können die Projekte zur Privatisierung spanischer Flughäfen eingereicht werden. In einem ersten Schritt sollen 13 Kontrollzentren von AENA abgegeben werden. Darunter Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. Das Vergabeverfahren soll laut Presseberichten rund sieben Monate dauern. Für fünf Jahre wird dann die Kontrolle des Flughafens an ein privates Unternehmen abgegeben. Neben den drei kanarischen Flughäfen sind von der Privatisierung auch Alicante, Valencia, Ibiza, Jerez, Sevilla Melilla und A Coruña betroffen.

Chin. Vize besucht Puerto

Der Vizepräsident Chinas hat am Wochenende die Infrastruktur von Puerto de la Luz auf Gran Canaria besichtigt. Grund des Besuchs war die Möglichkeit einer kommerziellen Zentrale für Afrika. Speziell für Fisch, Instandsetzung und Treibstoff hat China spezielle Abkommen mit mehreren afrikanischen Ländern. Bei dem Besuch ist der chinesische Vizepräsident vom Präsidenten des Archipels begleitet worden. Paulino Rivero hat bereits Unterstützung für eine chinesische Handelszentrale auf den Kanaren singnalisiert.

Gericht entscheidet über Ligastreik

Heute entscheiden die Richter in Madrid ob die Liga am kommenden Spieltag streiken darf. Mehrere Vereine aus der ersten und zweiten spanischen Liga wollen den kommenden Spieltag aussetzen, sie sind gegen die aktuelle Regelung nach der ein Spielt pro Spieltag im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt wird. Unter den Gegnern sind auch Vereine wie Real Madrid und der FC Barcelona. Sie erhoffen sich höhere TV Einnahmen bei einer Neuregelung. Vor allem kritisieren sie das Spanien als einziges EU Land eine Partie pro Woche obligatorisch im Rundfunkvertrag ausgewiesen hat.

Chef der Lokalpolizei verhaftet

Der Chef der Policia Lokal in Pajara auf Fuerteventura sitzt in Haft. Esteban Hernández soll Dokumente gefälscht haben um Ausländern eine legale Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Seit einem Jahr ermittelt Policia Nacional in dem Fall. Bekannt sind die Unregelmäßigkeiten seit 2005 durch eine Anzeige. Wegen der laufenden Ermittlungen gibt es keine weiteren Informationen zu dem Fall, die Policia Nacional rechnet aber mit weiteren Verhaftungen in Pajara.

Ryanair mit neuen Flugrouten

Der Flugdiscounter Ryanair bietet ab sofort ab Gran Canaria eine neue Verbindung nach Cochstedt in Magdeburg an. Parallel fliegt Ryanair jetzt auch nach Cork in Irland. Cochstedt soll pro Woche zweimal angeflogen werden. Als Eröffnungsangebot bietet Ryanair eine Millionen Tickets auf europäischen Flugrouten für acht Euro an. Das Angebot gilt bis Donnerstag 23.59 Uhr für Flüge zwischen Mai und Juni. Grundsätzlich gilt bei Ryanair vor dem Kauf eines Flugtickets das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen, die irische Fluggesellschaft erhält europaweit die meisten Beschwerden von Fluggästen.

Bello erfolgreichste Golferin

Die 25-jährige Emma Cabrera ist Spaniens beste Golfspielerin und die nationale Hoffnung im internationalen Golfsport. Das aus Gran Canaria stammende Emma Cabrera Bello hat das nationale Frauengolfturnier in Alicante gewonnen und ist auf dem besten Weg sich für das nächste US-Open zu qualifizieren, als einzige Spanierin bei dem Turnier. Mit dem Titel in Alicante hat die erst 16-jährige bereits alle nationalen Titel gewonnen. Ihr Bruder Rafael ist seit 2005 Profigolfer und spielt seitdem die PGA European Tour.

Babyskandal weitet sich aus

Der Babyskandal weitet sich in Spanien dramatisch aus. Nach den Vorwürfen gegen Krankenhauspersonal auf Gran Canaria und Teneriffa, die Neugeborene an kinderlose Paare verkauft haben sollen, sind 281 neue Anzeigen aus Madrid, Barcelona, La Rioja, Gerona, Valladolid und anderen Autonomien hinzugekommen. Demnach wurden neugeborene Babys an kinderlose Ehepaare verkauft, den leiblichen Eltern Todesnachrichten überbracht. Die Fälle reichen nur zum Teil in die Franco-Zeit zurück – auch nach der Diktatur wurden dieses Praktiken auch in Las Palmas auf Gran Canaria und in Santa Cruz auf Teneriffa weitergeführt. Insgesamt werden 1100 Fälle untersucht, mehr als 500 bereits zur Anzeige gebracht.

Rekordzuwächse im Tourismus

Knapp 22% mehr Touristen als im gleichen Vorjahresmonat haben im März ihren Urlaub auf den Kanarischen Inseln verbracht. Insgesamt haben die Häfen und Flughäfen auf dem Archipel 1.025.000 Urlauber im vergangenen Monat gezählt. Die Hoteliers zeigen sich für die Osterwoche sehr optimistisch und gehen davon aus, dass die Hotels mit mindestens 90% der Betten belegt sind. Im inselweiten Vergleich schneidet Fuerteventura am besten ab – hier stieg die Zahl der Touristen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 39%. Dabei profitieren die Kanarischen Inseln von der politischen Situation in Ägypten und Tunesien. Auf dem kanarischen Arbeitsmarkt wirken sich die positiven Zahlen besonders auf den Bereich der Hotellerie aus – mit Zeitverträgen für Kellner, Köche, Küchenhilfen und Reinigungskräften.

Arg. Ameise bedroht Ökosystem

Die Argentinische Ameise bedroht das kanarische Ökosystem. Zu diesem Schluss kommen Pedro Oromí und seine Forschergruppe der Universität von La Laguna auf Teneriffa nachdem sie ihre Untersuchungen auf El Hierro und La Palma abgeschlossen haben. Die Argentinische Ameise ist keine endemische Ameisenart auf den Kanaren und wurde durch den Mensch eingeschleppt. Sie gilt als besonders aggressiv gegenüber anderen Ameisenarten und bedroht die Fauna. Sie ist auch ein gefürchteter Schädling in der Nähe des Menschen und ist, einmal in einem Haus eingedrungen, nur äußerst schwer zu bekämpfen. Einmal im neuen Gebiet angekommen, vernichtet und verdrängt sie alteingesessene Ameisenarten äußerst effektiv. Die argentinische Ameise ist laut Pedro Oromí winzig, aggressiv und extrem anpassungsfähig.

Playa La Gaviota - weiterhin illegal

Der Strand von Las Gaviotas auf Teneriffa wartet weiterhin auf eine legale Lösung. Nachdem die Gemeindeverwaltung vor vier Monaten an der Zufahrt zum schwarzen Naturstrand zwischen San Andres und Igüeste de San Andres ein „Baden verboten“ Schild aufgestellt hat, wird der Strand von den Hauptstädtern so frequentiert wie eh und jeh. Der Playa Las Gaviotas hat bis auf einen Parkplatz keinerlei Infrastruktur zu bieten und bildet zusammen mit den steil abfallenden Felswänden ein bizarres Panorama auf schwarzem Sand. 2009 wurde der Strand zusammen mit vielen anderen Naturstränden Teneriffas geschlossen, nachdem durch eine Steinlawine am Strand von Los Guíos bei Santiago del Teide zwei Frauen ums Leben gekommen sind. Warum das Ayuntamiento statt einer Schranke, die die Zufahrt unmöglich machen würde nur ein Schild aufgestellt hat ist nicht bekannt.

Angriff auf Polizisten

In Miramar auf Teneriffa hat die Polizei wie Männer verhaftet, nachdem sie einen Beamten angegriffen haben. Der Vorfall ereignete sich gegen 2.50 in der Nacht von Montag auf Dienstag. Anwohner hatten die Polizei verständigt weil drei Männer in einem Auto die Musik so laut aufgedreht hatten, dass an Schlaf nicht zu denken war. Nachdem die Streifenpolizisten den VW Golf kontrolliert hatten und den Fahrer nach seinen Papieren gefragt hatten, griffen zwei der drei Männer die Polizisten an. Beide Aggressoren sitzen bis zur Haftprüfung in Untersuchungshaft in Santa Cruz.

Kampfjet in Drahtseil verfangen

Der Flughafen von Gando auf Gran Canaria ist gestern über 50 Minuten geschlossen worden. Ein F-18 Kampfjet hatte sich beim Start im Bremsdrahtseil verfangen, das quer über die Startbahn gespannt war. Alle Aktivitäten mussten aus Sicherheitsgründen von 10.20 Uhr bis 11.10 Uhr eingestellt werden. Vier Maschinen mussten nach Fuerteventura und Teneriffa umgeleitet werden. Warum während des Starts des Kampfjets die Landevorrichtung aktiviert war ist bisher unbekannt.

Scheidungen steigen wieder

In Spanien sind nach drei Jahren zum ersten Mal die Scheidungen wieder angestiegen. Von April bis Juni haben rund 33.000 Paare einen entsprechenden Antrag gestellt. 2.000 mehr als noch im gleichen Vorjahreszeitraum. Forscher hatten den Rückgang in Spanien in erster Linie der Krise zugeschrieben – demnach hatten sich viele Paare aus finanziellen Gründen nicht getrennt.

Mörder gefasst

Die Polizei hat gestern den mutmaßlichen Mörder verhaftet der bereits vor Tagen seine Ex-Frau erstochen haben soll. Die Leiche der Frau ist am Montag gefunden worden, nachdem sich Nachbarn über den Gestank in dem Haus der Toten beschwert haben. Einem Zeitungsbericht zu Folge fühlte sich die 48 jährige von zwei Ex Partnern bedroht. Zwei Gerichtsurteile verpflichten die ehemaligen Lebensgefährten auf Abstand zu bleiben. Es ist der vierte Mord an einer Frau durch den Ex Partner auf den Kanaren in diesem Jahr.

Spanien gegen Portugal

Spanien trifft heute Abend im Achtelfinale der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika auf Portugal. Erstaunlich dabei: an einer WM gab es dieses Duell noch nie. 32 Länderspiele haben die beiden Nationen bisher gegeneinander bestritten, 26 davon auf freundschaftlicher Basis. Selbst in der WM-Qualifikation gab es die Paarung erst vier Mal, letztmals vor 60 Jahren. Europameister Spanien trifft heute um 19.30 kanarischer Zeit auf einen Widersacher, der als einzige Mannschaft der WM noch kein Gegentor kassiert hat. Die Portugiesen erreichten in der Vorrunde gegen Brasilien und die Elfenbeinküste ein 0:0, Nordkorea fertigten sie 7:0 ab.

30% weniger Hypotheken auf den Kanarischen Inseln

Der Immobiliensektor leidet weiter unter den Einflüssen der Krise. Dabei sind es eigentlich die Banken, die Verantwortlich für den starken Rückgang sind. Waren Kredite und Hypotheken vor der Krise noch ohne große Garantien bei den Banken zu bekommen, muss jetzt neben einer hohen Nomina auch ein Bürge den Hypothekenvertrag unterschreiben. Durchschnittlich beträgt ein Hypothekenkredit aktuell 115.000 Euro. Vor zwei Jahren betrug die durchschnittliche Kreditsumme für eine Immobilie noch 160.000 Euro.

Tote Frau auf Teneriffa gefunden

In Taco bei La Laguna auf Teneriffa ist die Leiche einer Frau geborgen worden. Nachbarn hatten aufgrund des Gestanks in der Calle El Sol die Polizei verständigt. Die Leiche der 48-jährigen wies bereits Verwesungen auf, die Policia Local deklarierte in den Papieren einen natürlichen Tod. Trotzdem ist die Tote ins forensische Institut gebracht worden. Dort haben die Mediziner vier Stichverletzungen festgestellt, die zum Tod der 48-jährigen geführt haben. Die Polizei ermittelt in dem Fall, Hauptverdächtiger ist der Ex Mann der 48-jährigen der zur Stunde vernommen wird.

Milliardenhohe Schulden

1.7 Milliarden Euro schulden öffentliche Einrichtungen auf den Kanarischen Inseln Autonómos, kleineren und mittleren Unternehmen. Das meldet heute die Zeitung Diario de Avisos. Im Schnitt bezahlen die öffentlichen Stellen wie Ayuntamientos erst nach 193 Tagen. Solange müssen die Dienstleister in Vorleistung gehen. Topwert in Europa. Nirgendwo sonst müssen Unternehmer solange auf ihr Geld warten. In ganz Spanien beträgt die Gesamtsumme der offenen Rechnungen im öffentlichen Sektor 38 Milliarden Euro.

Golfturnier auf La Gomera

Mit einer außergewöhnlichen Finalrunde hat erstmals nach elf Jahren der Spanier Alvaro Velasco die Fred Olsen Golf Challenge de España gewonnen. Velasco beendete in La Gomera nach vier Runden mit 18 unter Par die Challenge. Bester Deutscher war Sebastian Buhl auf Platz 64. Hans Peter Bachner aus Österreich belegte den 17. Platz.

Touristenzahlen steigen wieder

Gute Nachrichten kommen von der Ashotel Gruppe. 15% mehr Touristen in diesem Sommer im Vergleich zum Vorjahr, diese Prognose kommt vom Präsidenten der Vereinigung der Hoteliers, Jose Fernando Cabrera. Auch die Touroperatoren zeigen sich über den Verkauf ihrer Reisen auf die Kanarischen Inseln zufrieden – zusätzliche Maschinen sind im Gespräch, weil Reiseunternehmen in Großbritannien bereits an ihre Kapazitäten stoßen. Laut Cabrera zeigt die Kurve im Tourismus nach jahrelangen Verlusten endlich wieder nach oben.

Gleitschirmflieger abgestürtzt

Bei Adeje auf Teneriffa ist ein Gleitschirmflieger abgestürzt. Der Unfall ereignete sich gestern gegen 15.00 Uhr. Der 39-jährige wurde dabei leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt. Guardia Civil und Feuerwehr waren im Einsatz um den Mann aus der schwer erreichbaren Zona zu retten. Laut Aussage des Unfallopfers waren wechselnde Windverhältnisse schuld an dem Absturz.

Strände geschlossen

Baden am Strand gehört auf den Kanarischen Inseln zur Selbstverständlichkeit. Anders auf Teneriffa, hier ist das Baden so schwer wie nie. Grund dafür sind rund 20 bekannte Strände die in diesem Jahr geschlossen bleiben. Los Guíos bei Santiago del Teide, El Socorro bei Los Realejos, La Nea bei El Rosario, El Abrigo bei Fasnia undSanto Domingo bei La Guancha. Weitere zehn Strände sind nur zum Teil geöffnet. In den meisten Fällen besteht die Gefahr von Steinschlag und Erdrutschen. Auch die beliebte Badestelle bei Punta de Teno bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Spanien gegen Chile

Spanien muss nach der blamablen Niederlage gegen die Schweiz im ersten Spiel heute Abend gegen Chile gewinnen - und kann dabei auf Torjäger David Villa setzen. Denn Villa wurde trotz seiner Tätlichkeit im Spiel gegen Honduras, als er seinem Gegenspieler Emilio Izaguirre ins Gesicht schlug, nicht gesperrt. Chile dagegen reicht gegen Spanien ein Unentschieden um ins Achtelfinale einzuziehen. Anpfiff ist heute Abend 19.30 kanarischer Zeit.

Geheime Konten enttarnt

Ein ehemaliger Mitarbeiter der HSBC Bank in der Schweiz hat geheime Kundendaten veröffentlicht. Die Datenbank enthält vor allem persönliche Daten von in Spanien lebenden Personen, die Vermögenswerte bei der Bank haben. Es geht um rund 3000 Millionäre, die Daten liegen der spanischen Finanzbehörde vor. Geschätzte 6 Milliarden Dollar die unversteuert auf die Konten in der Schweiz geflossen sind. Spanien droht jetzt eine ähnliche Diskussion wie vor wenigen Monaten in Deutschland: Die Regierung muss sich der Diskussion stellen, ob gestohlene Informationen zu einer Beweissaufnahme herangezogen werden dürfen.

Langes Warten auf Krankenhaus

25 Monate müssen Patienten auf den Kanarischen Inseln auf eine Krankenhausbehandlung warten. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Canaria7 hervor. Die Zahlen sind Durchschnittswerte und gelten nicht generell. Trotzdem waren es im letzten Jahr alleine auf Teneriffa 87Beschwerden wegen zu langer Wartezeit – acht Patienten konnten nicht mehr behandelt werden, sie waren in der Zwischenzeit verstorben. Laut spanischem Gesetz darf die Wartezeit maximal sechs Monate betragen.

Rotes Kreuz verteilt Lebensmittel

Das spanische Rote Kreuz startet auf den Kanarischen Inseln die Aktion „Alimentos 2010“. Insgesamt sollen 240 Tonnen Lebensmittel in den kommenden Tagen auf dem Archipel an Hilfsbedürftige verteilt werden. Laut einem Sprecher werden auf den sieben Inseln rund 18.000 Personen in den Genuss von rund 13 Kilogramm Lebensmittel kommen. Verteilt wird die Lieferung zunächst auf 29 Rote Kreuz Stationen. 20 davon befinden sich auf Teneriffa, neun auf den anderen Inseln. Von dort wird die Verteilung an einzelne Hilfsbedürftige vorgenommen.

Weniger Abfindung nach Kündigung

Mit der am Dienstag verabschiedetenArbeitsmarktreform ändert sich für Arbeitnehmer in Spanien das Anrecht auf Abfindung. Bisher galten beiKündigung 45 Tage Gehalt pro Dienstjahr. Jetzt sind es nur noch 20 Tage sofern das Unternehmen in den letzten sechs Monaten rote Zahlengeschrieben hat. Die Regierung erhofft sich mit der Änderung in Zukunft mehr unbefristete Arbeitsverträge und wenigerArbeitslosigkeit. Während sich die Regierung im Inland harscher Kritik stellen muss, begrüßten die EU sowie die Ratingagenturen die Reformen.

Kein Nachspiel für David Villa

EM-Torschützenkönig David Villa kommt nach dem Schlag ins Gesicht seines Gegenspielers Emilio Izaguirre im Vorrundenspiel am Montaggegen Honduras ungeschoren davon. Damit kann der spanische Bundestrainer morgen gegen Chile bei seiner Aufstellung aus dem Vollenschöpfen. Spanien ist mit einer Niederlage ins Turnier gestartet und muss gegenChile gewinnen um ins Achtelfinale einzuziehen, Chile dagegen reicht ein Unentschieden um Gruppen Erster zu werden.

Lange Schlange an Sprachschule

Die Sprachschule in Los Cristianos auf Teneriffa erlebt in diesen Tagen einen nie da gewesenen Zulauf. In der Nacht von Dienstag aufMittwoch haben einige Interessierte vor dem Eingang der Schule übernachtet um noch einen Platz in den heiß begehrten Sprachkursen zuerhalten. Die Schlange war gestern tagsüber mehrere hundert Meter lang. Laut María Cilleras, Direktorin der Schule und Proffesorin für Deutsch, wollen die meisten einen Englischkurs belegen, dieAnmeldfrist endet am 29. Juni. Bis heute haben sich bereits 1.500 Männer und Frauen in der Sprachschule in Los Cristianoseingeschrieben. Laut Cilleras rührt der hohe Andrang in erster Linie vom Druck des Arbeitsmarktes her, die Chancen einen Job zu findensteigen mit Fremdsprachen deutlich.

Solarlandschaften auf dem Archipel

Photovoltaik könnte eine Altersversicherung für kanarische Landwirte werden. Ein Angebot der Firma Fotowatio wird in diesen Tagen von rund 80 Plataneros geprüft, die in den letzten Jahren immer wieder mitsinkenden Preisen ihrer Produkte kämpfen mussten. Fotowatio will auf den Feldern und Plantagen Photovoltaik Module installieren, insgesamtsollen in den kommenden 25 Jahren 1.200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Für viele Landwirte auf den Kanaren könnte das eine Alternative sein, denn in vielen Bereichen der Landwirtschaft kannaufgrund des Preisdrucks nicht mehr gewinnbringend produziert werden.

San Juan auf den Kanaren

Die Kanarischen Inseln haben gestern Nacht die kürzeste Nacht des Jahres erlebt. An allen Küsten brannten die Feuer der Noche de San Juan. Verbunden mit Aberglauben und Wünschen fürs kommende Jahr gehört die Noche de San Juan fest zu den kanarischen Bräuchen. In einigen Gemeinden auf Gran Canaria und Teneriffa sind verschiedene Konzertezur Sonnenwende organisiert worden. In Punta Brava auf Teneriffa spielten Parranda Portuense und Señor Natilla, in El Castillo waren es Parranda Chirato, Vocal Siete, los Jóvenes Cantadores und The Hits. Auf Gran Canaria war der Las Canteras Strand so voll wie sonst nur tagsüber, dort haben die Veranstalter das größte Feuerwerk der Kanarenorganisiert.

Campingplatz offiziell eröffnet

Ab heute ist der Campingplatz am Papagayo Strand auf Lanzarotegeöffnet. Laut einem Artikel der Tageszeitung Canarias7 werden dieGebühren nicht erhöht und die Nutzung des Campingplatzes mit seinen sanitären Einrichtungen kostet genauso viel wie im letzten Jahr. Auch der Campingbereich von San Juan am Caleta de Famara ist ab heute offiziell eröffnet.

Kanarische Flughäfen als Zwischenladeplatz

Die kanarischen Flughäfen sollen in Zukunft interkontinental operieren. Ein entsprechender Beschluss ist bereits in Madrid abgesegnet worden. Jede Fluggesellschaft kann die Flughäfen derKanarischen Inseln als Zwischenlandung oder Gabelflugziel für Südamerika nutzen. Damit steigt die Frequentierung an den Airports und dementsprechend auch der Umsatz. Insgesamt sollen in den kommenden zwei Jahren 650 Millionen Euro investiert werden um die Airports vonTeneriffa, Gran Canaria, La Palma, Lanzarote und Fuerteventura fit fürdie neuen Aufgaben zu machen.

Schlimme Zustände für Immigrantenkinder

Die Organisation Human Right Watch hat die Unterbringung von minderjährigen Immigranten auf den Kanarischen Inseln in einem offenen Brief kritisiert. Vor allem geht es um die Einrichtung La Esperanzaauf Teneriffa. Die über 100 Minderjährigen würden laut derOrganisation dort mit schlechtem Essen versorgt, über keinerlei Heizung oder Warm Wasser verfügen und in alten unbrauchbaren Deckenschlafen. Gewalttätige Übergriffe zwischen den Insassen sind laut dem Schreiben keine Seltenheit. Die Regierung hat sich laut einem Sprecher entschlossen die Einrichtung zu schließen, wo die minderjährigen Immigranten in Zukunft untergebracht werden sollen ist noch nicht bekannt.

Forum fordert mehr Sicherheit für Frauen

Auf dem Forum gegen Gewalt gegen Frauen in Santa Cruz auf Teneriffa haben die Teilnehmer vom Gesetzgeber mehr und vor allem effektivere Mittel gegen Übergriffe gefordert. Erst vor wenigen Tagen war eine 78-jährige Frau von ihrem Ex Schwiegersohn ermordet worden. Den Behörden war bekannt, dass der Täter bereits vorher gewalttätig war und die Familie bedroht hat. Vor allem wird die Anzahl der sogenannten GPS Armbänder kritisiert. Insgesamt zwei gibt es auf dem gesamten Archipel um potentielle Täter zu lokalisieren, wenn einGerichtsurteil das Annähern an die Exfrau verbietet.

Banken werden fusionieren

Die Bank CajaCanarias wird mit den Banken CajaMadrid, Bancaja, Caixa Laietana, Caja Avila, Caja Segovia und der Caja Roja fusionieren. Anden Namen wird sich nichts ändern genauso wenig wie an der Serviceleistung. Das haben alle Dirketoren auf einer Pressekonferen gestern in Madrid versichert. Für Kunden der CajaCanarias ändert sichalso vorerst nichts. Ein Fusionsplan der spanischenRegierung soll die vielen kleinen Banken in Spanien zu maximal 16 Sparkassen zusammen schliessen. gefördert wird das Vorhaben aus einem Fond mit Staatsmillionen. Die Fusion der CajaCanarias mit siebenanderen spanischen Sparkassen ist die erste, das liquide Gesamtvolumen beträgt 340 Millionen Euro.

Veränderter Strand in Valle Gran Rey

Der Strand in Valle Gran Rey auf La Gomera besteht in diesem Jahr nur aus grossen runden Steinen. Die Ursache dafür ist Alberto Brito,Professor der Universität von La Laguna auf Teneriffa, natürlich und kommt in periodischen Abständen vor. Damit ist der Sommertourismus in diesem Jahr auf der zweitkleinsten Insel betroffen. Die neue Hafenmole die deutlich weiter ins Meer ragt als die alte, hat laut der Studie von Brito nichts mit dem danenben gelgenen Strand zu tun. HeftigerNordostwind hatte in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass der Sand vor der Bucht von La Puntilla liegengeblieben ist - Bereits 1978 gab es laut Brito ein ähnliches Phänomen.

Fuerteventura derzeit sehr beliebt

Die Insel Fuerteventura ist der Gewinner im Kanrenvergleich beim Thema Tourismus. Satte23% mehr Urlauber im letzten Monat im Vergleich zumletzten Jahr. Der Kanarendurchschnitt liegt lediglich bei 11%. Insgesamt haben im Mai 555.000 internationale Touristen ihren Urlaub auf den Kanaren verbracht, ein Fünftel haben Fuerteventura als Urlaubsziel gewählt.

Meisten Sitzenbleiber auf den Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln müssen so viele Schüler ihre Jahrgängsstufe wiederholen wie kaum in einer anderen Autonomie. Nur in Castillo LaMancha sind es mehr. Bei einer Studie, die vergleichbar mit der Pisa Studie ist, fallen die Autonomien Canarias, Baleares und Castillo La Mancha im nationalen Vergleich weit ab. Die grössten Problemem habenSchüler auf den Kanarischen Inseln mit den Fächern Spanisch und Mathematik. In den Regionen von Catalunien und La Rioja gibt es Spanienweit die geringste Anzahl an Wiederholern.

Bald Halteverbot für Kampfhunde?

Nach dem Tod des dreijährigen Néstor durch einen Pitbull in Santa Cruz auf Teneriffa ist die Zahl der Kampfhunde in den Tierheimen auf den Inseln stark angestiegen. Vor allem wurden Tiere abgeliefert, für die keine Dokumentation existiert, die illegal von den Haltern gekauft wurden. Bis zu 15.000 Euro Strafe sind fällig wenn die Polizei ein Tier findet das nicht registriert ist. Seit dem Tod des dreijährigenJungen wird in spanischen Medien über ein grundsätzliches Verbot vonKampfhunden diskutiert.

Mann bringt Ex-Schwiegermutter um

Ein Mann hat auf Teneriffa seine ehemalige Schwiegermutter getötet.Der 47-jährige war in das Haus seiner Ex Fau eingedrungen und in der sich neben der ehemaligen Partnerin auch ihr neuer Freund und ihreMutter aufgehalten haben. Nach einem kurzen Handgemenge konnte die ExFrau mit ihrem neuen Freund fliehen, die 78-jährige Mutter ist von dem Eindringling niedergeschlagen worden und starb dabei. Nach Informationen der Polizei ist der Täter bereits in einemGerichtsurteil aufgefordert worden sich von der Familiefernzuhalten. Die Polizei konnte den Mann verhaften, er hatte versucht sich nach der Tat das Leben zu nehmen.

Obdachloser fast verbrannt

Bei San Andres auf Teneriffa ist ein Obdachloser mit schweren Brandverletzungen aus seiner Höhle gerettet worden. Das Feuer war gegen 23.00 in der Höhle ausgebrochen, als ein Notruf bei der Polizei eingegangen ist. Bisher ist noch nicht bekannt ob der Brand gelegt wurde oder ob der 61-jährige selbst für die Flammen verantwortlichist. Er wurde mit Brandverletzungen und schweren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Regierung kann Banken nicht helfen

Die spanische Regierung hat nach immer neuen Gerüchten am Wochenende betont, dass sie alleine mit den Problemen im Bankensektor fertigwerden kann. Das sagte Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgadoim spanischen Fernsehen. Mit der Veröffentlichung des sogenannten Stress-Test der Banken werden «die Märkte begreifen, dass unserFinanzsektor Institut für Institut solide ist». EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte im staatlichen spanischenRundfunk RNE, Gerüchte, die EU müsse Spanien finanziell retten, «haben keine Basis».

Inseln sollen attraktiiver werden

Die kanarische Regierung will mit einem neuen Programm die Inseln für Touristen über 50 attraktiver gestalten. Rund 120 Millionen Euro stehen im Zuge des Pilotprojekts "Turismo Senior Europa Canarias" zur Verfügung. Zielgerichtet soll auf den Märkten in Slovenien, Tschechien und Polen eine Zielgruppe zwischen 55 und 70 Jahren angesprochen werden. Bereits 2011 sollen so 15.000 neue Touristen gewonnen werden.

Simply Red gibt Abschiedskonzert auf Teneriffa

Mit Simply Red und den Beach Boys erwarten Musikfans auf den Teneriffa den Sommer. Mick Hucknall ist mit seiner Band auf Abschiedstournee undwird am 20. Juli am Golfplatz von Adeje zu sehen sein, sein einziges Konzert in Spanien. Die Beach Boys treten bereits am 7. Juli in La Laguna auf. Karten gibt es für beide Konzerte auf der Internetseite von generaltickets.com oder bei derCajaCanarias.

Strasse unbefahrbar

Besorgt haben sich verschiedene Hoteldirektoren über den Zustand der Strasse im Barranco del Agua und im Barranco Ingels in Adeje aufTeneriffa geäussert. Bei einem Treffen mit der Partido Popular zeigten sich die Vertreter der Hotels Riu Arecas, H-10 und Sheratonunzufrieden mit dem Zustand der Strasse. Im Februar hatte starker Niederschlagdie Strasse unbefahrbar gemacht, Hotelgäste mussten ihreAbreise um eine Tag verschieben. Bei dem Treffen haben die Vertreter der grössten Hotels in der Zone von der PP eine Reaktion gefordert. Bereits ab Oktober wird gewohnheitsgemäss wieder mit starkemNiederschlag gerechnet.

Rebajas beginnen

60 Euro werden Canarios in diesem Sommerschlussverkauf pro Person im Durchschnitt ausgeben. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor,die Spanienweit durchgeführt wurde. Mehr Geld für den Konsum stehen in Madrid zur Verfügung. Die Hauptstädter wollen im Schnitt 75€ ausgeben, gefolgt von der Autonomie Valencia und Katalonien mit 72€. Produktedie vor dem 1. Juli bereits angeboten wurden, werden noch dem normalenMehrwertsteuersatz verkauft. Danach gilt der neue Mehrwertsteuersatz von 18%

Generalstreik im September

Der 29. September ist heute Thema auf den Titelseiten derTegeszeitungen. Dieses Datum haben die Gerwerkschaften für einen neuen Generalstreik im öffentlichen Sektor bekannt gegeben. 5% weniger Gehalt sollen alle Angestellten im öffentlichen Bereich verdienen. Die Kürzungen sind Sparprogramm der Regierung enthalten. Dagegen wollendie Gewerkschaften, allen voran CCOO und UGT demonstrieren. Kritik gegen die Demonstration kommt aus der Politik. Das Spargrogramm soll bereits im Juli im Parlament abgestimmt werden. Eine Demonstration imSeptember entbehrt laut einem Sprecher jeglicher Grundlage.

Spanien ohne Torres

Europameister Spanien spielt in seinem WM-Auftaktspiel am Mittwoch in Durban gegen die Schweiz ohne Torjäger Fernando Torres.Mittelfeldspieler Andres Iniesta scheint hingegen rechtzeitig zum Vergleich mit den von Ottmar Hitzfeld trainierten Eidgenossen fit zuwerden. Trotz der ungewissen Personallage vor dem WM-Start gibt Mittelfeldstar Cesc Fabregas für die kommenden Wochen eine klareMarschrichtung vor. "Wir sind hungrig auf den Titel und können zeigen, dass wir die beste Mannschaft dieses Turniers sind", sagte der Kapitän des englischen Top-Klubs FC Arsenal auf der Pressekonferenz in Südafrika. Neben der Schweiz trifft Spanien in der Vorrundengruppe H auf Honduras und Chile.

Polizei nutzt Youtube

Den Videokanal Youtube nutzt seit heute die spanische Polizei zur Verbreitung von Informationen in eigener Sache. Zu sehen sind Videoszur allgemeinen Sicherheit genauso wie Ausschreibungen zu neuen Arbeitsplätzen oder Fahndungsvideos von Personen die auf der Flucht sind. Unter youtube.com/policia ist das Angebot abrufbar. Insgesamtnutzen aktuell bereits rund 1.500 Personen das Informationsangebot derspanischen Polizei über den Informationkanal Twitter.

Müll am Strand wird teuer

Bis zu 3.000 Euro Strafe zahlen Strandbesucher in Arona auf Teneriffa wenn sie ihren Müll nicht entsorgen. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung El Dia hervor. Das neue Gesetz soll Ende September in Kraft treten. Vor allem betroffen sind Raucher. Das Wegwerfen von Zigarettenstummel soll mit der höchsten Geldstrafe geahndet werden. Ursprünglich hatte die Gemeinde Arona ein Gesetz geplant, dass dasRauchen an den Stränden grundsätzlich verbietet. Nach heftigen Reaktionen aus der Bevölkerung zielt das neue Gesetz lediglich gegen eine Verschmutzung der Strände ab.

Internet am meisten auf den Kanaren

Nirgendwo sonst wird in Spanien das Internet so intensiv genutzt wie auf den Kanarischen Inseln. Einer Statistik des INE zu Folge sind 59,3% der kanarischen Bevölkerung mit Chats, Blogs und Nachrichtenseiten im WorldWide Web vertraut und nutzen diese auch intensiv. Gut drei Viertel der Bevölkerung auf dem Archipel nutzt einen Email Account zum Nachrichten verschicken. Zum Vergleich: imPais Vasco nutzen nur 39% der Bevölkerung das WorldWideWeb zur Information.

Exposaldo eröffnet

Der Name Exposaldo steht in Santa Cruz auf Teneriffa zum achten Mal für günstige Produkte. 240 Händler und Stände bieten bis Sonntagtäglich von 11.00 bis 22.00 Uhr auf 12.000 QuadratmeternAustellungsfläche alles wann was ihre Warenlager füllt. Dieses Mal bieten die Organisatoren einen Bereich mit Spielen für Kinder und eineEntspannungszone an. Im letzten Jahr besuchten 50.000 Personen die Messe für Rebajas und Sonderangebote. In diesem rechenen dieVeranstalter mit noch mehr Besuchern. Mehr Infos zur Exposaldo gibt es im Internet unter exposaldo.com

48 Jährige mit Drogen erwischt

Im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa hat die Polizei eine Frau mit 12 Kilogramm Haschisch verhaftet. Die 48-jährige hatte die Droge in ihrem Fahrzeug versteckt. Laut einem Bericht der Tageszeitung El Dia war dieaus Galizien stammende Frau den Beamten aufgefallen, nachdem sie Schwierigkeiten beim ausparken hatte und auf die Beamten sehr nervösreagiert hat. Als die Drogenhunde anschlugen, kontrollierten die Beamten das Fahrzeug der Frau.

Unterseekabel soll bis 2012 fertig sein

France Télécom will gemeinsam mit 19 Partnern ein neues Unterseekabel zwischen Europa und Afrika verlegen. Die 17.000 Kilometer langeGlasfaserleitung soll im ersten Halbjahr 2012 fertig sein. DasSeekabel trägt die Bezeichnung ACE - Africa Coast to Europe - und wirdvon der Bretagne über Teneriffa an Afrikas Westküste entlang bis nachKapstadt in Südafrika verlaufen. Insgesamt sollen 23 Länder angeschlossen werden, die Küstennationen direkt und Staaten im Landesinneren wie Mali und Niger über terrestrische Leitungen. ACEsoll eine Gesamtkapazität von 5,12 Terabit pro Sekunde bieten.

Windsurfen auf Lanzarote

Ab dem 30. Juni veranstaltet die PWA World Tour auf Lanzarote diejährliche Windsurfmeisterschaft. Die Elite im Windsurfing wird sichneben Lanzarote auch auf Gran Canaria und Fuerteventura messen. Neben Kevin Pritchard, Josh Angulo, Kauli Seadi, Marcilio Browne und den aus Gran Canaria stammenden Zwillingen Daida und Iballa Ruano Moreno wird auch der Deutsche Philip Köster dabei sein. Insgesamt sind in diesemJahr rund 50.000 Euro Preisgelder zu vergeben. Mehr Infos zu denVeranstaltungsterminen unter pwaworldtour.com.

Ballack bald in Madrid?

Der verletzte Kapitän der deutschen Fussball Nationalmannschaft wirdlaut diversen Presseberichten beim spanischen Fussballclub Real Madrid gehandelt. Unbestätigten Meldungen zu Folge soll Michael Ballack dieerste Alternative sein, sofern die Verpflichtung von Steven Gerrad vom FC Liverpool scheitert. Ballacks Vertrag beim FC Chelsea läuft aus,über eine Verlängerung wird seit Wochen verhandelt. Der Mittelfeldstar hatte bereits unter dem neuen Real Trainer Maurinho trainiert als dieser noch bei Chelsea unter Vertrag stand.

Pit Bull ohne Papiere und Versicherung

Der Pit Bull, der am Montag ein dreijähriges Kind in Santa Cruz auf Teneriffa tot gebissen hat, hatte weder Papiere noch eineVersicherung. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung El Dia hervor. Demnach hatte der Vater des Opfers und Besitzer des Hundes das Tier im Mai illegal gekauft. Ursprünglich war der Kampfhund als Maskotchen für den Jungen gedacht. Jetzt ermittelt die Polizei. Käuferund Verkäufer drohen bis zu mehreren Jahren Freiheitsstrafe.

Spanien in WM-Laune

Nach bislang eher durchwachsenen Testspiel-Resultaten hat Europameister Spanien mit einem Schützenfest gegen Polen seineAmbitionen auf den WM-Titel untermauert. Beim 6:0-Erfolg fielen die Tore durch sechs verschiedene Schützen. David Villa eröffnete den Torreigen in der 12. Minute. Sein Mitspieler vom FC Valencia, David Silva ließ nur zwei Minuten später den zweiten Treffer folgen. Xabi Alonso und Cesc Fabregas erhöhten nach der Pause auf 4:0. Das fünfte spanische Tor steuerte Fernando Torres in der 75. Minute bei. Gegen Polen ersetzte er nach 69 Minuten David Villa. Den Schlusspunkt in der einseitigen Partie setzte Pedro vom FC Barcelona in der 80. Minute.

Bus fällt in Barranco

Ein Reisebus ist gestern bei Los Galguitos auf La Palma in einen Barranco gestürzt. Das ist eine Frau ums Leben gekommen, ein Mann ist mit schweren Verletzungen nach Santa Cruz auf Teneriffa geflogen worden - vier weitere Personen wurden leicht verletzt. Bisher istnicht klar wie es zu dem Unfall gekommen ist. Der Fahrer kannte die Strecke gut und hatte mehrere Jahre Erfahrung. Die Polizei vermutet, dass der Asphalt im Kurvenbereich feucht war und der Reisebus deswegen von der Strasse abgekommen ist.

Mädchen stürzt vom Balkon

Ein 10-jähriges Mädchen hat den Sturz aus einem Appartment in Santa Cruz de La Palma so gut wie unverletzt überlebt. Der Unfall ereignetesich gestern gegen 11.30. Das Mädchen ist vom Balkon im ersten Stock eines Wohnhauses aus ca. vier Metern Höhe gefallen. Sanitäter und Polizei waren vor Ort. Das Mädchen wird zur Beobachtung im Krankenhausbehandelt. Die Ärzte konnten aber bis auf einige Blutergüsse keine schwereren Verletzungen feststellen.

Wirkung verfehlt

Der angekündigte Streik im öffentlichen Dienst hat gestern seine Wirkung verfehlt. Lediglich rund 12% der Beschäftigten waren ihremArbeitsplatz ferngeblieben. Das befürchtete Chaos blieb aus. Während Gewerkschaftssprecher von CCOO und UGT von einer Teilnehmerquote von75% sprechen, konnte gestern auf den Kanarischen Inseln wie auch auf dem spanischen Festland in weiten Teilen des öffentlichen Sektors alleServiceangebote normal abgewickelt werden. Bisher ist noch nicht bekannt ob ein weiterer Warnstreik organisiert werden soll. DieGewerkschaften hatten gestern zum Streik aufgerufen, weil die Regierung im öffentlichen Sektor die Bezüge um bis 15% kürzen will.

Pitt Bull beißt Kind tot

Ein Pit Bull Terrier hat in Santa Cruz auf Teneriffa ein dreijähriges Kind tot gebissen. Das Tier war seit Anfang Mai im Besitz der Familie und hat die Mutter des Dreijährigen angegriffen als sie den Sohn auf dem Arm gehalten hat. Das Unglück ereignete sich in der Calle Don Domingo im Stadtviertel La Gallega gestern gegen 15.30 Uhr. Es ist bereits der dritte Angriff eines Kampfhundes innerhalb eines Monats in Spanien. Seit 1991 sind in Spanien 27 Personen durch Kampfhunde ums Leben gekommen – 12 von ihnen waren minderjährig.

Totenschädel stammt von einer Frau

Der Totenschädel der im Park von Santa Lucia de Tirajana auf Gran Canaria gefunden wurde, stammt von einer 40 – 50 Jahre alten Frau. Das hat eine erste forensische Untersuchung ergeben. Ihr Tod ist vor ca. 10 Jahren eingetreten. Damit sind erste Vermutungen widerlegt, der Totenschädel stamme von dem seit drei Jahren vermissten Yeremi Vargas. Ein 19-jähriger hatte Sonntagabend den schaurigen Fund der Polizei gemeldet. Die Ermittlungen laufen weiter, gestern ist der Bereich von der Spurensicherung untersucht worden.

Guanchen hatte höchste Lebenserwartung

Die Urbevölkerung der Kanarischen Inseln hatte im 15. Jahrhundert eine deutlich höhere Lebenserwartung als viele nordeuropäische Bevölkerungsgruppen. Das geht aus einer aktuellen Publikation des Direktors des bioantropologischen Instituts, Conrado Rodríguez Martín, hervor. In einem Interview mit der Presseagentur EFE gab der Leiter des archäologischen Museums von Teneriffa eine durchschnittliche Lebenserwartung der Guanchen von 34 Jahren an. In Europa lag die Lebenserwartung im 15. Jahrhundert auch wegen schweren Epidemien bei ca. 30 Jahren. Mehr zur Geschichte und den Ureinwohnern der Kanaren gibt es auf der Internetseite museosdetenerife.org.

Dicksten Spanier auf den Kanaren

Jeder vierte Canario leidet unter Übergewicht, das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die Spanienweit durchgeführt wurde. Damit liegen die Kanarischen Inseln im nationalen Vergleich an erster Stelle, der nationale Durchschnitt liegt lediglich bei 15%. Ein weiteres Ergebnis der Studie, die von dem Pharmaunternehmen Infito durchgeführt wurde: Bei Diätprodukten und vergleichbaren pflanzlichen Präparaten vertrauen Canarios zusehends mehr auf Apotheken. Alleine im letzten Jahr sind 200.000 Präparate zur Gewichtsreduzierung in den Apotheken verkauft worden.

10.000 Fans sahen Alicia Keys

Mehr als 10.000 Fans haben das Konzert von Alicia Keys in Santa Cruz auf Teneriffa besucht. Mit einer Stunde Verspätung trat die aus New York stammende Künstlerin dann vors Publikum, ihr Auftritt dauerte rund 90 Minuten. Während bei Konzerten von Maná oder Marc Anthony mehr als 35.000 Fans gezählt wurden, war die Besucheranzahl am Wochenende eher enttäuschend. Lateinamerikanische Musiker haben auf den Kanaren weiterhin eine größere Fangemeinde als Stars aus Amerika. Ein Video des Konzerts von Alicia Keys gibt es seit gestern auf der Internetseite von Youtube zusehen.

5.000 Verkehrsdelikte pro Jahr

5.000 Verkehrsdelikte werden jährlich von der Staatsanwaltschaft in Santa Cruz auf Teneriffa zur Anzeige gebracht. Nur 10% wegen Geschwindigkeitsüberschreitung – den Löwenanteil hat weiterhin Alkohol am Steuer. Gut ein Drittel der jährlichen Anzeigen werden wegen positiven Alkoholproben gestellt. Meistens wird die Menge Alkohol von den Personen am Steuer unterschätzt. Aktuell liegt Grenze bei 0,65 Promille Alkohol – bei Verstoß wird ein zeitliches Fahrverbot verhängt.

Totenschädel in Vecindario gefunden

Im Park von Santa Lucía de Tirajana in Vecindario auf Gran Canaria hat ist ein menschlicher Schädel gefunden worden. Bisher ist nichts Näheres zu dem Totenschädel bekannt, die Polizei ist gestern gegen 22.00 Uhr verständigt worden. Es könnte sich laut einem Sprecher der Polizei um ein Utensil handeln, dass für ein satanisches Ritual benutzt wurde. Das Gebiet ist abgesperrt worden, heute soll das Erdreich nach weiteren Knochenresten untersucht werden. Morgen wird mit neuen Informationen gerechnet.

Badender am Strand von Masca schwer verletzt

Ein deutscher Tourist ist am Strand von Masca auf Teneriffa schwer verletzt worden. Eine Welle hat den 65-jährigen so schwer auf den steinigen Strand geworfen, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Der Strand von Masca ist auf dem Landweg nur zu Fuß zu erreichen. Die Mannschaft eines Rettungshelikopters hat den Mann nach Adeje geflogen, sein Zustand ist weiterhin kritisch. Nach Aussage eines Sprechers des Krankenhauses ist der 65-jährige Deutsche an der Wirbelsäule verletzt worden.

Bauern fühlen sich betrogen

Die Bauern auf den Kanarischen Inseln erhalten nur ein Viertel des Supermarktpreise für ihre Waren, das meldet heute die Vereinigung der Landwirte der Kanaren und schlägt Alarm. Während Verbraucher im Schnitt z.B. für einen Kopfsalat rund einen Euro bezahlen, erhält der Bauer davon nur 18 Cent, das Kilo Auberginen kostet im Supermarkt rund 1,90 – 33 Cent erhält der Erzeuger. Die Vereinigung der Landwirte auf den Kanaren fordert keine höheren Preise, sondern mehr Transparenz in der Warenkette. Laut einem Interview in der Zeitung Diario de Avisos fordert der Verband von den großen Abnehmern und Supermarktketten.

Beliebter Strand eignet sich nicht zum Baden

Der bekannteste Strand auf Gran Canaria hat in diesem Jahr keine Blaue Flagge erhalten. Las Canteras erfüllt in wesentlichen Punkten nicht die Anforderungen für die weltweit anerkannte Bewertungsformel. Für den sowieso in der Krise steckenden Tourismus bedeutet das einen weiteren Minuspunkt bei Verhandlungen mit Touroperatoren. Jetzt ist im Ayuntamiento von Las Palmas ein Streit entbrannt, denn laut einem Zeitungsbericht war bereits seit Dezember der schlechte Zustand des Strandes und die schlechte Wasserqualität bekannt. Erst jetzt werden die Ursachen für die schlechten Werte überprüft um zumindest im kommenden Jahr wieder mit einer blauen Flagge ausgezeichnet zu werden.

Caritas ist pleite

Während die Caritas in der Provinz Santa Cruz de Tenerife im letzten Jahr rund 34.000 Personen finanziell oder materiell geholfen hat, sind jetzt die Töpfe leer. Laut einem Zeitungsbericht der Tageszeitung El Dia, hat die ONG keine Mittel mehr um Armen und Hilfsbedürftigen zu helfen, nach 2 ½ Jahren Krise sind die Fonds ausgeschöpft. Laut dem Leiter der Caritas in Santa Cruz auf Teneriffa, Leonardo Ruiz, haben aktuell rund 13.000 Personen Anträge an die Caritas gestellt, die nicht bedient werden können. Gleichzeitig ist in den vergangenen zwei Jahren die Spendenbereitschaft der Bevölkerung stark zurückgegangen.

Frau auf eigener Terrasse überfahren

In Güimar auf Teneriffa ist eine Frau auf ihrer eigenen Terrasse überfahren worden. Der Unfall ereignete sich gegen 22.00 Uhr, als ein 74-jähriger mit seinem Fahrzeug von der Strasse abgekommen und über die Terrasse in ein Wohnhaus gerast ist. Die 54-jährige hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalls vor dem Haus auf. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen, der Fahrer ist mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Kunden holen ihr Geld von Banken

Dass Kapital sehr sensibel sein kann zeigt sich am Beispiel spanischer Sparkassen. Als sich die Nachrichten von Schieflagen und hohen Schuldenbergen im iberischen Finanzsystem dramatisch häuften, zogen alleine in den ersten fünf Monaten dieses Jahres Kunden 20 Mrd. Euro von den Sparkassen ab, um das Geld zuhause aufzubewahren oder bei den Banken zu hinterlegen, die noch als sicher gelten. Jetzt will die spanische Staatsbank das Sparkassensystem reduzieren, von aktuell 45 auf maximal 20.

Alicia Keys vier Tage auf Teneriffa

Die amerikanische Sängerin Alicia Keys wird insgesamt vier Tage auf Teneriffa verbringen. Das hat das Management der Sängerin bekannt gegeben. Neben ihrem Konzert am Sonntag will die New Yorkerin verschiedene Ausflüge auf der Insel machen. Unter anderem will sie mit ihrer Band zu einer Wanderung ins Anaga Gebirge. Aktuell gibt es für das Konzert „The Element of Freedom“ noch Karten zwischen 35 und 70 Euro auf der Internetseite generaltickets.com. Das Konzert im Hafen von Santa Cruz findet am Sonntag, den 06. Juni um 21:00 statt.

Viele blauen Flaggen für Teneriffa

Während der Hochsaison ist für die Municipios kaum etwas wertvoller als eine blaue Flagge am Strand. Sie steht für Sauberkeit, gute Infrastruktur und Sicherheit für die Badegäste. Auf Teneriffa hat das Municipio Granadilla die meisten blauen Flaggen erhalten – von El Medano bis La Tejita. Auch Los Cristianos, Troya I und II in Adeje sowie der Playa La Arena bei Santiago del Teide sind ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden auf Teneriffa 10 Strände mit blauen Flaggen ausgezeichnet, auf Gran Canaria sind es acht, auf Lanzarote fünf und auf Fuerteventura sieben Strände die mit blauen Flaggen ausgezeichnet wurden.

Wasser steigt auf den Kanaren

Der Meersspiegel ist gestiegen, die Wassertemperatur hat sich verändert und der Wind ist im Jahresvergleich schwächer geworden. Das ist die Aussage Ökologen Antonio González Ramos. Die Ursache liegt seiner Meinung nach im Klimawandel. 13 Zentimeter Küste sind in den letzten Jahren verloren gegangen, die Planktonproduktion ist in den letzten Jahren um 15% gestiegen. Auch der Einfluss von Calima hat laut dem Experten Ramos deutlich zugenommen. Trat der heiße Wüstenwind mit Staub in der Luft früher nur zwischen Februar und März auf, taucht Calima jetzt in den Wettervorhersagen fast ganzjährig auf. Das Klima wird laut Ramos auf den Kanarischen Inseln von Jahr zu Jahr tropischer.