Alarmstufe Gelb auch heute

Weiterhin Gefahr an Küsten und Stränden – Alarmstufe Gelb gilt weiterhin auf den Kanarischen Küsten. Auch heute muss mit Wellen von bis zu fünf Metern Höhe gerechnet werden.

Kritik kommt vom Katastrophenschutz: Trotz Warnungen in den Medien und roten Flaggen an den Stränden, haben Touristen und Surfer die Alarmstufe missachtet. Dieses Vorgehen kann im Ernstfall auch das Leben von Rettungskräften unnötig in Gefahr bringen, so ein Sprecher.

Baden im Atlantik erfolgt während Alarmstufe Gelb, Orange oder Rot auf eigene Gefahr. Die Alarmstufe Gelb ist bis mindestens heute Abend aktuell.

Bohrungen ohne auch Partner

Das spanische Mineralölunternehmen REPSOL wird die erste Probebohrung nach Erdöl vor den Kanarischen Inseln auch ohne ihre Partner durchführen. Das hat die Tageszeitung El Pais veröffentlicht und beruft sich auf Quellen im Unkreis von REPSOL.

Es geht um 120 Millionen Euro Investitionssumme plus 20 Millionen Euro Bürgschaft. Diese enorme Summe ist REPSOL bereit alleine aufzubringen, sollten RWE und Woodside das Risiko eines Misserfolgs nicht eingehen wollen. 10 Probebohrungen auf marokkanischer Seite waren bisher erfolglos.

Auf kanarischer Seite soll mit der ersten Probebohrung in den letzten Monaten dieses Jahres begonnen werden.

SSV geht Luft aus

Zum Ende der Rabattschlacht verzeichnet der Einzelhandel kaum mehr Erfolgsmeldungen. Was Erfolgs versprechend begann und zu Umsatzsteigerungen von 5% im Vergleich zum Vorjahr führte hat in dieser Woche zur Ernüchterung geführt.

Der Umsatz ist so schlecht wie in den vergangenen Jahren auch. Laut einem Sprecher des Einzelhandels auf dem Archipel reicht das leichte Umsatzplus nicht aus um von einem Ende der Krise zu sprechen.

Aber die Preisnachlässe lagen laut der Vereinigung der Einzelhändler auch nicht im Maximum. Während 70% Rabatt angekündigt wurden, lag der Durchschnitt der Vergünstigungen während des Sommerschlussverkaufs nur bei 40%.

 

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Touristenrekord

Der Wirtschaftsmotor der Kanarischen Inseln verzeichnet weiterhin einen Rekord nach dem Anderen. Auch der August 2014 wird als der erfolgreichste in der Geschichte des Tourismus auf dem Archipel eingehen.

Die Regierung spricht bereits jetzt davon, den Rekord aus dem letzten Jahr, als 12,1 Millionen Touristen Urlaub auf den Kanaren gemacht haben zu brechen. Alle Inseln verzeichnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Januar bis August bessere Ergebnisse.

Allen voran Gran Canaria mit 10% mehr Urlaubern, gefolgt von Teneriffa und Lanzarote. 

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Sheriff Stern führt zu Irritationen

Die spanische Modekette Sara hat ein Kinder T-Shirt aus dem Verkehr gezogen, nachdem es im Internet einen regelrechten Shitstorm gegen das Unternehmen gab. Grund für die Aufregung war ein blau weiß gestreiftes T-Shirt für Kinder mit einem gelben Stern auf der rechten Seite. Während die Designer von Zara sich von Western Filmen und dem Sheriff Stern inspirieren ließen, schlugen die Kritiker sofort die Brücke zur Nazi Zeit und dem Judenstern. Die Unternehmensführung von Zara hat sich bereits zu dem Vorfall geäußert und das Kindershirt aus dem Angebot genommen.

Arbeitsmarktreform

In Zukunft soll es für Angestellte nur noch fünf verschiedene Vertragsmodelle geben. Das hat die Ministerin für Arbeit und Soziales, Fatima Bánez, in Madrid gestern bekannt gegeben. Aktuell gibt es in Spanien 41 verschiedene Vertragsmodelle – darin enthalten sind verschiedene Bonifikationsmodelle die es in Zukunft nicht mehr geben soll. Spanienweit soll es neben einem unbefristeten Arbeitsvertrag nur noch einen zeitlichen geben. Dazu einen Übergangsvertrag, einen Praktikumsvertrag und einen Aus- und Weiterbildungsvertrag geben. Gewerkschaften begrüßen den Vorstoß weil er das Vertragsgeflecht in Spanien vereinfacht und nachvollziehbarer macht. 

Mutter des toten Babys auf Teneriffa

Bestätigen wird es erst DNA Test, aber die Polizei ist sich ziemlich sicher, dass es sich bei der Festgenommenen um die Mutter des toten Säuglings handelt, der auf einer Müllhalde auf Teneriffa gefunden wurde. Die 42 jährige wurde per Rasterfahndung ermittelt, sämtliche Schwangerschaften in den umliegenden Municipios wurden untersucht. Die mutmaßliche Täterin hatte ihre Schwangerschaft weder angezeigt noch sich in einem Centro Medico untersuchen lassen. Mit einem Ergebnis des DNA Tests wird morgen gerechnet. 

Vermißter Schwimmer tot

Der 30-jährige der seit gestern bei Poris de Abona vermisst wurde, ist tot im Wasser treibend von Tauchern der Küstenwache geborgen worden. Das Opfer hatte mit einem Freund für einen Schwimmwettbewerb trainiert, beide waren beim Hafen von Poris ins Wasser gegangen und wollten bis zum Leuchtturm schwimmen. Im Wasser hatte der Eine den Anderen aus den Augen verloren, nach ihm gesucht und ihn später als vermisst gemeldet. Der Tote wurde zur Gerichtsmedizinischen Untersuchung nach Santa Cruz gebracht, wo die Todesursache festgestellt werden soll. Die beiden Freunde hatten für die Travesia de Antorcha trainiert die zum 21. Mal dieses Wochenende in der Gemeinde Arico stattfinden wird.

WWChampionships auf Teneriffa

Vom 5. bis zum 15. September tritt vor Arona die Formel1 des Wasserski gegeneinander an. Teilnehmen werden Teams aus Australien, den USA, Neu Seeland, Groß Britannien, Belgien, Österreich, Holland, Deutschland, und Spanien. Gestern wurde auf einer Pressekonferenz das spanische Nationalteam vorgestellt. Alle 31 Mitglieder stammen aus Teneriffa. Gezogen werden die Sportler von Booten mit zum Teil über 1.300 PS Motoren und erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 180 Stundenkilometern. Mehr Infos zu den Rennen gibt es auf der offiziellen Internetseite des Veranstalters http://www.skiracingworlds2013.es/

Seniorenheime geschlossen

Nach den Untersuchungen und Kontrollen durch Inspektoren der Regionalregierung sind neun Altersheime vorerst geschlossen worden. Die Betroffenen mussten in andere Heime verlegt werden. In zwei Seniorenheimen in der Provinz Las Palmas und in Sieben in der Provinz Santa Cruz de Teneriffa wird ermittelt. Presseberichten zu folge VERFÜGEN diese Zentren weder über die geforderte Infrastruktur noch über ausreichend Personal um den gesetzlich vorgeschrieben Service zu bieten. Die neun Seniorenheime müssen zudem mit einem Bußgeld zwischen 3.000 und 60.000 Euro rechnen.

Totes Baby im Müll

Bei Granadilla auf Teneriffa hat die Polizei auf einer Müllhalde ein totes Kind gefunden. Das Neugeborene war in Tüten eingewickelt zwischen den Abfällen am Punto Limpio im Municipio entdeckt worden. Die Polizei ermittelt in den Fall. Der Autopsie zufolge ist das Baby wenige Stunden nach der Geburt dort abgelegt worden. Angestellte des Punto Limpio hatten die Leiche beim Müllsortieren auf einem Fliesband entdeckt und die Polizei verständigt. 

Touristen geben mehr Geld aus

Das ist die zweite gute Nachricht aus dem Tourismussektor nach den gestiegenen Zahlen in diesem Bereich. Den Angaben des Statistikamtes zufolge sind die Ausgaben pro Kopf um knapp 8% gestiegen, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Damit haben von Januar bis Juli dieses Jahres nicht nur mehr Menschen aus dem Ausland in Spanien Urlaub gemacht, sondern auch pro Person mehr Geld ausgegeben. 12 Millionen Urlauber kamen dabei aus Groß Britannien und Deutschland. Pro Person wurde im Schnitt pro Tag 108 Euro ausgegeben, die Ausgaben pro Urlaub und Person lagen durchschnittlich bei 949 Euro.  

AENA investiert 3,1 Millionen Euro

Mit den Investitionen sollen in Zukunft die aktuellen Sicherheitsvorschriften auf der Landebahn erfüllt werden. Die Arbeiten werden immer nachts zwischen 23.00 Uhr und sieben Uhr ausgeführt um den aktuellen Flugbetrieb nicht zu stören. Mit den Arbeiten wird die Landezone um 75 Meter verschoben um die internationalen Sicherheitsvorschriften zu erfüllen. Diese schreibt einen Sicherheitsbereich auf beiden Seiten der Landebahn von 90 mal 90 Meter vor. Die Arbeiten sollen Mitte 2015 abgeschlossen sein.

Erster Golfplatz auf La Palma

Das Projekt von Fuencaliente mit 18-Löchern hat die Prüfung durch das Umweltamt bestanden. Damit steht der Realisierung nur noch eine solide Finanzierung im Weg. Die Insel La Palma verfügt aktuell über keinen Golfplatz, bisher sind drei geplante Projekte in anderen Gemeinden gescheitert. Laut Flächennutzungsplan gibt es auf der Insel sieben Möglichkeiten für Golfplätze. Laut aktuellem Stand wird der erste in Fuencaliente entstehen. Die Insel erhofft sich so das Segment Golftourismus zu erschließen. 

Spargel auf Lanzarote

Mit Erfolg hat La Granja Agrícola Experimental des Cabildos das Spargelprojekt abgeschlossen. In Zukunft soll es auf der Insel frischen grünen und weißen Spargel geben. In einer entsprechenden Kampagne sollen die Landwirte auf der Insel informiert und sensibilisiert werden für eine neue Gemüseart auf der Insel. Spezielle Spargelsamen für das Klima und die Erde von Lanzarote können in der Granja Agrícola Experimental immer von Montags bis Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr erworben werden. 

Trend zum Luxus

Anders als viele Kritiker glaubten geht der Trend im Tourismus auf den Kanarischen Inseln weiter erfolgreich in Richtung 5-Sterne Herbergen. Seit Jahresbeginn ist die Auslastung in diesem Bereich der Hotelangebote um knapp 10% im Vergleich zum gleichen Vorjahresbereich gestiegen. Knapp ein sechstel der Hotelbetten auf den Kanarischen Inseln liegen mittlerweile in dieser Kategorie, ihr Klientel ist auch außerhalb der Hotels beliebt – Touristen in diesem Segment geben außerhalb der Hotels im Vergleich deutlich mehr Geld aus. Nach Nationalitäten aufgeschlüsselt lagen die Briten im ersten Halbjahr 2013 mit einem Anteil an den Luxusurlaubern von 32,2% noch vor den Spaniern, Deutschen und Russen.

Fluglotsen ohne Chef

Die Fluglotsen auf den Kanarischen Inseln arbeiten seit einem Monat ohne einen vorgesetzten Verantwortlichen. Der letzte Leiter der Fluglotsen für die Kanaren ist bereits vor vier Wochen versetzt worden. Jetzt hat die Gewerkschaft der Fluglotsen Alarm geschlagen und Ersatz gefordert. Laut Fernando Torrent, Sprecher der Gewerkschaft USCA, ist diese Position im Hinblick auf das neue Flugleitsystem AFIS, das auf Gomera bereits eingerichtet ist und auf El Hierro installiert werden soll, besonders wichtig.

Alarmstufe Gelb auf den Kanaren

Alarmstufe Gelb gilt heute auf den Kanarischen Inseln nur noch für Gran Canaria und Teneriffa. Auf beiden Inseln werden auch heute wieder Höchstwerte von bis zu 35 Grad erwartet. Auf den anderen Inseln liegen die Tageshöchstwerte heute deutlich niedriger. Die Hitzewelle hält auch auf dem spanischen Festland an, in mehreren Provinzen gilt Alarmstufe Orange. Die Hitze hat in diesem Jahr in Spanien bereits 15 Todesopfer gefordert.

Drogenkurier verhaftet

Mit zwei Kilogramm Kokain ist ein Mann auf dem Südflughafen von Teneriffa verhaftet worden. Der 36-jährige ist mit einer Maschine aus Madrid auf dem Reina Sofia Flughafen gelandet. Die Droge war in einem doppelten Boden in seinem Koffer versteckt. Nähere Angaben zur Person hat die Polizei noch nicht gemacht, die Beamten gehen aber davon aus, dass es sich um einen Kurier handelt, der die Ware auf Teneriffa übergeben sollte.

Kein gutes Klima zwischen Marokko und den Kanaren

Das Verhältnis zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln ist nach dem Zwischenfall vom Wochenende gestört. 14 Tinerfeños, die an einer Demonstration in El Aaiún teilgenommen hatten, sind verhaftet und schwer misshandelt worden. Heute haben die Tageszeitungen erste Bilder der Opfer veröffentlicht. Den Zeugenaussagen der Betroffenen zufolge haben die marokkanischen Beamten grundlos zugeschlagen, um frei zu kommen musste die marokkanische Flagge geküsst werden. Bisher fehlt eine Stellungnahme der marokkanischen Regierung zu den Vorfällen.

Fischkutter in Seenot

Die Küstenwache hat gestern die Besatzung zweier Fischkutter aus Seenot gerettet. Die Einsätze fanden 600 Kilometer und 850 Kilometer südlich von Gran Canaria statt. Ein Seemann konnte nur noch tot geborgen werden. 20 Tage war eines der Boote manövrierunfähig im Meer getrieben. Ein marokkanischerFischer ist schwer verletzt nach Nuadibu gebracht worden. Nach mehreren Tagen ohne Trinkwasser konnte er weder selber laufen noch sprechen.

Rekordhitze in Spanien

Rekordtemperaturen bringt die Hitzewelle auf dem spanischen Festland. In Valencia sind 43 Grad gemessen worden. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1994 hatte bei 42,5 Grad gelegen. In der im Binnenland gelegenen Kleinstadt Xàtiva war es sogar 44 Grad heiß. Barcelona verzeichnete mit 39,3 Grad ebenfalls einen Hitzerekord. Alarmstufe Gelb bzw. Orange gilt noch in einigen Provinzen, allerdings soll sich die Wetterlage langsam entspannen.

Wald brennt weiter auf La Gomera

Rund 80 Hektar Wald sind am Wochenende auf La Gomera abgebrannt. Teile des Tals Vallehermoso mussten evakuiert werden. Betroffen davon waren rund 50 Familien. Das Feuer ist nach Behördenangaben unter Kontrolle, alle Brandherde sind aber noch nicht gelöscht. Die Ursache für die Flammen ist bisher unklar. Das Feuer war Samstagabend gegen 20:00 ausgebrochen und konnte sich durch heiße Luft und starken Wind schnell ausbreiten.

Waldbrand auf Teneriffa gelöscht

Der Waldbrand bei Tacoronte auf Teneriffa ist gelöscht. An zwei Stellen waren gestern aus bisher ungeklärter Ursache Flammen ausgebrochen. Betroffen davon waren die Zone oberhalb des Golfplatzes und La Hornaca, zwischen Tacoronte und El Sauzal. Bisher ist noch nicht bekannt wie viel Grünfläche von den Flammen zerstört wurde. Laut der Tageszeitung Diario de Avisos wird von Brandstiftung ausgegangen.

Kupferkabeldiebe wieder unterewegs

Zwischen Adeje und Arona auf Teneriffa ist in den vergangenen Tagen soviel Kupferkabel gestohlen worden wie noch nie. Laut Polizeiangaben beträgt der Schaden 500.000 Euro. Betroffen waren in der Vergangenheit meist nur Baustellen auf denen die Kabel gelagert waren. Jetzt waren auch fertige Installationen betroffen, aus denen die Kabel mit Gewalt entfernt wurden. Die Polizei geht von einer gut organisierten Bande aus, die das Material auf anderen Inseln weiterverkaufen.

CD Tenerife verliert gegen Girona

Mit 4:2 Toren hat der CD Tenerife den Start in die zweite spanische Liga im Spiel gegen Girona verpatzt. Die Devise lautet in dieser Saison sofortiger Wiederaufstieg. Gestern blieben die Weiß Blauen diese Ambition vor rund 5.000 Zuschauern schuldig. In keiner Phase des Spiels hatte der CD Tenerife etwas gegen die kompakt aufspielende Mannschaft aus Girona etwas entgegen zu setzen.

Spanische Demonstranten in Afrika verhaftet

Eine Gruppe von spanischen Demonstranten ist in der Westsahara von der marokkanischen Polizei festgenommen und laut Presseberichten misshandelt worden. 14 Canarios hatten in El-Aiún, der Hauptstadt der spanischen Ex-Kolonie in Westafrika, auf einer nicht genehmigten Kundgebung gegen Menschenrechtsverletzungen marokkanischer Stellen protestiert. Wie der staatliche spanische Rundfunk RNE gestern berichtete, wurden die 14 Demonstranten, die einer Westsahara-Initiative auf den Kanarischen Inseln angehören, in einem spanischen Kulturzentrum in El-Aiún festgehalten. Sie berichteten, von der Polizei brutal misshandelt worden zu sein. Die spanische Ex-Kolonie war nach dem Ende der Franco-Diktatur in Spanien von Marokko annektiert worden.

Härtere Strafen für Männer

Bei Gewalt in der Ehe dürfen in Spanien Männer härter bestraft werden als Frauen. Zu diesem Urteil ist das Verfassungsgericht gekommen und damit eine Klage wegen Diskriminierung von Männern zurück gewiesen. Laut den Richtern verstößt dieses Urteil nicht gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung. Bei Gewalt gegen die Partnerin beträgt die Höchststrafe für Männer fünf Jahre, für Frauen nur drei Jahre.

Offenes Feuer verboten

Offenes Feuer ist in freier Natur ausdrücklich verboten. Eine entsprechende Pressemitteilung ist von verschiedenen Cabildos veröffentlicht worden. Aufgrund der heißen Temperaturen und böigen Winden ist die Waldbrandgefahr extrem hoch. Selbst Schweissarbeiten und Dachversiegelungen mit heißem Teer sind in Ruralzonen verboten. Auch empfiehlt das Cabildo von Teneriffa die Bergregionen während der heißen Wetterperiode ganz zu meiden.

Los Gigantes gesperrt bis zum Frühling

Der Strand von Los Gigantes auf Teneriffa könnte im April 2011 wieder eröffnet werden. Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang bereits seit November 2009 gesperrt. Mit Netzen und Zement soll dafür gesorgt werden, dass Badegäste vor herabstürzenden Steinen geschützt werden. Geplant ist in einem ersten Schritt 75 Meter Strand freizugeben. Die Kosten in Höhe von 500.000 Euro für das Projekt trägt das Ayuntamiento zusammen mit dem Cabildo.

Unterkünfte für arme Rentner

Die kanarische Regierung wird 2.000 Häuser für Menschen mit niedrigen Renten zur Verfügung stellen. Laut dem Präsidenten Paulino Rivero wird der Wohnraum denjenigen zur Verfügung stehen die weniger als 800 Euro monatlich als Rente kassieren. Ein erstes Bauprojekt ist bereits verabschiedet und beinhaltet 57 Wohnhäuser, sieben von ihnen sollen behinderten gerecht eingerichtet werden.

Weiter schwitzen

Der spanische Wetterdienst hat in der Nacht seine Wetterwarnung auf Samstag ausgeweitet. Laut den Prognosen sollen die Tageshöchstwerte bis morgen weiterhin auf bis zu 38 Grad ansteigen. Betroffen davon sind alle Kanarischen Inseln. Alarmstufe Gelb gilt heute und morgen aber nicht nur auf dem Archipel. In 27 spanischen Provinzen liegen die Temperaturen über 36 Grad.

Neues Flughafenleitsystem für El Hierro

Trotz heftiger Kritik soll der Flughafen El Hierro der nächste auf den Kanarischen Inseln sein, der mit dem neuen Flugleitsystem AFIS ausgestattet wird. Das hat ein Sprecher des Flughafenbetreibers AENA bekannt gegeben. Auf La Gomera ist das gleiche System bereits installiert, dass es den Piloten ermöglicht ohne Fluglotsen ihre Maschinen zu landen und zu starten. Kritik kam bisher aus der Politik. Sicherheit dürfe nicht mit Geld gemessen werden, so Tomás Padrón, Präsident von El Hierro, zum neuen System AFIS, das in erster Linie Kosten einsparen soll.

Jugendliche schlagen Rentner zusammen

Vier Jugendlich zwischen 18 und 26 Jahren sind in der Nacht festgenommen worden. Sie sollen in Costa del Silencio auf Teneriffa mehrfach in Häuser oder Appartements eingebrochen sein und Wertsachen gestohlen haben. Dabei sind einige Bewohner von der Bande zum Teil schwer verletzt worden. Ein 78-jähriger Brite schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Er hatte die Vier beim Einbruch überrascht und wurde von der Bande zusammengeschlagen.

Schwaches Wachstum nach der Krise

Die spanische Wirtschaft ist 2009 stärker geschrumpft als bislang angenommen. Das nationale Statistikamt teilte mit, das Bruttoinlandsprodukt sei im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent zurückgegangen. Das ist ein Zehntel Prozent mehr als bislang angenommen. Spanien ist gerade auf dem Weg aus einer fast zweijährigen Krise, die durch den Einbruch im Bausektor und die internationale Finanzkrise ausgelöst wurde. In den ersten beiden Quartalen dieses Jahres ist die Wirtschaft wieder gewachsen, nach sechs Quartalen mit negativem Wachstum in Folge.

40.000 Menschen bei Tomatensclacht

Wie man die Einwohnerzahl einer Stadt innerhalb von wenigen Stunden vervierfacht, hat Buñol bei Valencia gezeigt. Zur traditionellen Tomatina kamen nach Behördenangaben rund 40.000 Menschen in die 10.000 Einwohner zählende Stadt. Die Bahn musste 17 Sonderzüge einsetzen um Touristen von Madrid nach Buñol zu bringen. Dann lieferten sich Einheimische zusammen mit Touristen die traditionelle Tomatenschlacht. Nach einer Stunde war alles vorbei und Einwohner wie Reinigungsmannschaften spritzten die mit Tomatensaft besprenkelten Hausfasaden wieder sauber.

14 Jährige auf Segelkurs

Laura Dekker ist auf den Spuren von Cristop Columbus. Die 14-jährige, die als Jüngste einmal um den Globus segeln will, hat Kurs auf die Kanarischen Inseln genommen. Aufgrund der Passatwinde sind die Kanarischen Inseln bereits von Columbus als Zwischenstation genutzt worden, um später auf Höhe der Cap Verdischen Inseln den Atlantik zu überqueren. Zielhafen auf den Kanaren ist Las Palmas, hier will Dekker sich mit Lebensmitteln für die weitere Überfahrt versorgen. Ein Jahr lang hatten Dekker und ihr Vater mit Behörden und Gerichten gestritten bis eine Weltumsegelung der 14-jährigen genehmigt wurde.

Hitzewelle bis Freitag

Alarmstufe Gelb gilt heute auf den Kanarischen Inseln. Es wird mit Temperaturen von bis zu 35 Grad gerechnet. Besonders betroffen sein werden Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Die Wetterwarnung soll mindestens bis Donnerstag aufrechterhalten werden. Ab Freitag wird mit sinkenden Tageshöchstwerten gerechnet.

Alejandro Sanz auf Lanzarote

Alejandro Sanz hat nach sechs Jahren Pause sein erstes Konzert auf Lanzarote gegeben. In den kommenden Tagen folgen Konzerte auf Teneriffa und Gran Canaria. In Arrecife waren rund 8.000 Fans dabei als Alejandro Sanz gestern um 21.30 sein neues Album „Paraiso Express“ präsentierte. Am Samstag spielt Sanz in Adeje auf Teneriffa.

Billigmaschinen sind der Renner

Nirgendwo sonst in Spanien ist die Anzahl der Low Cost Flieger im vergangenen Monat so stark gestiegen wie auf den Kanarischen Inseln. Knapp 37% mehr Maschinen als im gleichen Vorjahreszeitraum. In Gando auf Gran Canaria kamen im vergangenen Monat 100.000 Passagiere mit Low Cost Airlines an.

Tourismus weiter in der Krise

Trotz guter Gesamtergebnisse im Tourismus, gibt es auf den Kanarischen Inseln einzelne Centren in denen sich auch in diesem Jahr die Ergebnisse verschlechtert haben. Laut einem Sprecher der Ashotelgruppe ist die Situation in Puerto de la Cruz dramatisch. Im vergangenen Monat Juli haben 73.000 Touristen ihren Urlaub im Norden Teneriffas verbracht. Das entspricht 8,7% weniger als Juli 2009. Während in vielen Touristengebieten auf dem Archipel wieder steigende Zahlen vermeldet werden, scheint Puerto de la Cruz als Verlierer aus der Krise zu kommen.

Schlechter SSW

Katerstimmung beim Einzelhandel auf den Kanarischen Inseln. Die Zwischenbilanz im Sommerschlussverkauf sieht mau aus – nur 55 Euro pro Person hatten die Canarios bei den „Rebajas de Verano“ übrig, im letzten Jahr waren es immerhin noch fast doppelt soviel. Am meisten gekauft wurden während der Rebajas Textilien und Schuhe.

Kampfjet stürzt ab

Bei Sevilla ist ein Eurofighter Kampfjet abgestürzt. Ein Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten, der Co-Pilot ist ums Leben gekommen. Der Kampfjet war kurz nach dem Start von der Moron Air Base abgestürzt, bestätigte ein Militärsprecher. Es handelt sich um den insgesamt zweiten Absturz in der Eurofighter-Geschichte. Im November 2002 versagten ebenfalls in Spanien bei einem Prototyp die Triebwerke in großer Höhe. Damals konnten sich die beiden Piloten mit dem Schleudersitz retten.

Unwetter erwartet

Der staatliche Wetterdienst AEMET hat für die kanarischen Inseln eine Unwetterwarnung ausgegeben. Alarmstufe Gelb gilt demnach für El Hierro, La Palma, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote – Alarmstufe Orange gilt für Gran Canaria und Teneriffa. Es wird mit Niederschlägen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter gerechnet. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt auf Gran Canaria und Teneriffa bei 75%, auf den kleineren Inseln bei 45%.

Kein Streik geplant

Die spanischen Fluglotsen werden entgegen ihrer Absicht doch keinen Streik im August durchführen. Stattdessen kündigte die Gewerkschaft USCA neue Verhandlungen mit der staatlichen Flughafenbehörde AENA an.Der Streik hätte bei Reisenden und in der Tourismusbranche für Unmut gesorgt, zumal der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftszweig in Spanien ist. Zuletzt sind die spanischen Fluglotsen in einen „verdeckten“ Streik getreten, indem sie sich zahlreiche Mitarbeiter krank gemeldet haben.

Weniger Ausgaben für Tourismus

Der Tourismussektor wird in den kommenden Monaten seine Ausgaben im Werbebereich um 30% zurück fahren. Das hat Melchor Camón, Chef von Promotur, in einem Interview mit der Tageszeitung El Dia bekannt gegeben. Demnach soll die Linie die bereits zu drastischen Einsparungen auf der FITUR und der ITB geführt hat, auch auf der World Travel Market Messe in London fortgesetzt werden. Insgesamt sollen so auf den wichtigsten Tourismusmessen von Madrid, Berlin und London knapp 10 Millionen Euro eingespart werden. Kritiker befürchten einen Einbruch der Touristenzahlen wegen fehlender Präsenz auf den wichtigsten Messen für Tourismus.

Zwei Angler ertrunken

Bei einem Angelausflug bei La Isleta auf Gran Canaria sind zwei Männer ertrunken, ein Dritter konnte sich leicht verletzt aus eigener Kraft ans Ufer retten. Eine hohe Welle hatte das fünf Meter lange Boot gegenüber vom Roque Ceniciento umgeworfen, eine Stelle die bei Fischern bekannt ist wegen der hohen Wellen und der starken Strömungen. Der Unfall ereignete sich gestern gegen 7.00 Uhr am Morgen. Die beiden toten Männer wurden von der Küstenwache geborgen. Taucher hatten ihre Leichen gestern Mittag in einer Tiefe von 25 Metern entdeckt.

Weiter schwitzen bis Sonntag

Auch heute steigen die Temperaturen auf dem Archipel auf Werte zwischen 34 und 37 Grad an. Die kanarische Regierung hat Alarmstufe Orange ausgegeben. Das Gesundheitsamt rät sich während der Mittagsstunden im Inneren aufzuhalten und körperliche Aktivitäten in die Abendstunden zu verlegen – außerdem sollte viel Flüssigkeit zu sich genommen werden. In den Bergregionen herrscht auf Grund der Wetterlage höchste Waldbrandgefahr, die Luftfeuchtigkeit liegt unter 30%. Die Wetterlage mit heißen Temperaturen und starken Windböen soll mindestens bis Sonntag anhalten.

Doch kein Flugchaos

Die Gewerkschaft der Fluglotsen und der spanische Flughafenbetreiber AENA sind an einer baldigen Einigung interessiert. Das haben Sprecher beider Seiten gestern Pressevertretern gegenüber geäußert. Ein Streik und ein damit verbundenes Chaos auf den Flughafen scheinen damit abwendbar. Demnach geht es den Fluglotsen auch darum die Arbeitsstunden zu reduzieren – Bisher lag das Durchschnittsgehalt bei 350.000 Euro pro Jahr, damit verbunden waren aber diverse Überstunden. Im Schnitt wurden pro Person 1.670 Arbeitstunden pro Jahr angesammelt. Diese Zahl soll zusammen mit einem deutlich niedrigeren Gehalt auf 1.300 Stunden reduziert werden. Das nächste Gespräch zwischen AENA und Gewerkschaft ist für Ende August geplant.

In die Wirtschaft investieren

Die spanische Regierung will trotz der hohen Staatsschulden wieder mehr für die Ankurbelung der eigenen Wirtschaft investieren. Laut Pressemeldungen plant die Zentralregierung die Wiederaufnahme von Bauprojekten, die erst kürzlich im Rahmen der Sparpolitik auf Eis gelegt worden waren. Die Regierung werde in den kommenden zwei Wochen detaillierte Pläne vorlegen, sagte der spanische Präsident Jose Luis Rodriguez Zapatero in einem Interview gestern. Grund für den Vorstoß ist eine neue Wirtschaftsprognose, demnach die spanische Wirtschaft im 2. Quartal zwar um 0,2% gewachsen ist, für das Dritte wird aber ein negativer Wert erwartet.

Touristen wieder kauffreudiger

Auf den Kanarischen Inseln geben Touristen wieder mehr Geld aus. 2 Milliarden waren es von April bis Juni dieses Jahres. Das entspricht 15% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei kommt der Löwenanteil aber aus dem Heimatland – 1,4 Milliarden werden direkt bei Reiseveranstaltern und Touroperatoren bezahlt. Auf den Kanarischen Inseln sind es die Iren die mit 55 € pro Person und Urlaubstag am meisten Geld ausgegeben, gefolgt von Spaniern mit 52 Euro und Schweizern mit 49 Euro pro Tag. Unabhängig von der Zahl der Touristen hat sich der Umsatz pro Person um 12% gesteigert.

Immigrantenzahl stark rückläufig

Die Zahl der illegalen Immigranten hat sich in diesem Jahr um 98,5% reduziert. Von Januar bis Juli 2009 waren es noch knapp 1.800 Einwanderer aus Afrika die illegal mit Holzbooten vom afrikanischen Festland übergesetzt sind. Von Januar bis Juli dieses Jahres ist die Zahl auf 27 gesunken. Insgesamt sind seit der ersten Patera 1994 insgesamt 96.000 illegale Immigranten auf den Kanarischen Inseln angekommen – Alleine im Jahr 2006 waren es mehr als 31.000 Afrikaner die illegal die Küsten des Archipels erreicht haben.

Menschenhändlerring zerschlagen

Auf Teneriffa hat die Polizei einen Menschenhändlerring zerschlagen. Insgesamt sind 11 Personen festgenommen worden. Die Gruppe soll Frauen aus Russland illegal nach Teneriffa gebracht haben und sie hier zur Prostitution gezwungen haben. Bei den Ermittlungen haben spanische Beamte zusammen mit Kollegen in Russland ermittelt. Nach Aussagen eines Polizeisprechers mussten die zum Teil unter 21 Jahre alten Frauenrund um die Uhr zur Verfügung stehen, Schlafplätze mussten sich bis zu drei Frauen miteinander teilen. Neben Festnahmen auf Teneriffa wurden in diesem Zusammenhang Personen in Madrid, Barcelona und Tarragona festgenommen.

Weniger Strafzettel als Protest

Aus Protest gegen sinkende Gehälter stellen die Beamten der Guardia Civil Trafico weniger Strafzettel aus. Einem Bericht der Zeitung „El Mundo“ zufolge, haben die Beamten der Guardia Civil im Monat Juni im ganzen Land nur halb so viele Knöllchen an Autofahrer verteilt wie vor einem Jahr. Die Protestaktion richtet sich gegen die Regierung, die im Rahmen von Sparmaßnahmen nicht nur die Gehälter der Beamten gekürzt hat, sondern auch Prämien und Überstundengelder reduzierte.

Filmreifer Trick zum Raub

Eine Verletzung vorgetäuscht um dann einen zu Hilfekommenden zu überfallen und ihm sein Auto zu klauen. Diese dreiste Form von Raub ist in Las Galletas auf Teneriffa gestern passiert. Der Täter hatte auf der Strasse eine Verletzung vorgetäuscht, der zu Hilfe eilenden Fahrer des nächsten Autos wurde mit einem Küchenmesser bedroht, ausgeraubt und sein Fahrzeug entwendet. Mit Hilfe von Passanten und einer Fussstreife der Guardia Civil konnte der Mann festgenommen werden.

Herzinfarkt beim Wandern

Auf La Gomera ist ein Deutscher beim Wandern verunglückt. Der 61-jährige musste nach einem Herzinfarkt mit einem Rettungshelikopter ins Krankenhaus nach Teneriffa geflogen werden. Über den aktuellen Zustand des Deutschen gibt es bisher keine Informationen auch ist noch unklar ob es sich um einen Residenten oder Touristen handelt.

Neuer Streik geplant

Dem Gesundheitssektor auf den Kanarischen Inseln droht ein neuer Streik. Grund dafür ist die Personalauswahl von Spezialisten. Laut einer Stellungnahme die von den Chefärzten der Universitätskliniken auf Gran Canaria und Teneriffa unterzeichnet wurde, ist das Auswahlsystem von medizinischen Spezialisten in den Krankenhäusern fehlerhaft. Aus beiden Chefetagen kommt die Überzeugung, dass Meinungen und Kriterien für die Auswahl eines Mediziners mehr in Richtung Objektivität und Qualifikation gehen müssen um die Qualität der Krankenhäuser zu sichern und zu verbessern.

Alte zu Neue auf

11 Schulen und Institute auf den Kanarischen Inseln werden im kommenden Schuljahr ihre Türen nicht mehr öffnen. Das hat Milagros Luis Brito, Ministerin für Bildung, Kultur und Sport auf den Kanarischen Inseln, gestern in Santa Cruz auf Teneriffa bekannt gegeben. Betroffen von den Schließungen sind die Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Auf La Palma, Fuerteventura und Teneriffa sollen dafür sechs neue Vorschulen für Kinder entstehen – den Investitionsbetrag von 2,9 Millionen Euro hat die Regierung bereits bewilligt.

Teneriffa energieschwach

Teneriffa hat ein Energieproblem – und damit sind nicht die Stromausfälle der Vergangenheit gemeint. Laut einem Bericht der Zeitung El Dia fehlt der Insel bis Ende des Jahres rund 20% Energie die in Las Caletillas produziert wird. Grund dafür sind fünf Produktionsturbinen, zwei sind bereits abgeschaltet, drei werden bis Ende des abgeschaltet werden müssen. Den schwarzen Peter hat in jedem Fall Unelco Endesa. Dem Stromunternehmen hat die Regierung eine Frist gesetzt um eine einwandfreie Energieversorgung für die Insel zu gewährleisten. Innehralb der Frist schafft es der Stromanbieter aber nicht für Alternativen zu sorgen, denn die zusätzliche Stromproduktion muss sich innerhalb der zugelassenen Emissionwerte bewegen, also ohne fossile Energien.

Obdachlosenzahl gestiegen

Rund ein Tausend Obdachlose leben seit Anfang des Jahres in den Strassen von Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria. Das ist aus einer aktuellen Statistik der Caritas zu entnehmen die gestern veröffentlicht wurde. Demnach ist die Zahl der Obdachlosen gegenüber 2009 um rund 20% gestiegen. Laut einem Sprecher der Caritas beruht die Zahlenerhebung auch auf Schätzungen, weil viele Obdachlose keine Angaben über Namen oder NIE Nummer machen.

Neues Geld ist günstiger

Die spanische Regierung kommt wieder deutlich günstiger an frisches Geld: Die Rendite bei der Emission einer dreijährigen Anleihe fiel um einen Prozentpunkt und liegt nun nur noch bei knapp 2,3 Prozent – das meldet heute die Presseagentur Reuters. Bei der letzten Emission im Juni verlangten die Investoren noch eine Rendite von 3,3 Prozent. Insgesamt brachte die Zentralregierung Anleihen im Volumen von 3,5 Mrd. Euro auf den Markt. Die Anleihen-Emission war 1,9-fach überzeichnet.

Rivero droht Fluglotsen mit Konsequenzen

Der Präsident der Kanarischen Inseln hat für den Fall eines Streiks der Fluglotsen rechtliche Schritte angekündigt. „Ein ganzes Land kann sich nicht von 2.000 Personen Schachmatt setzen lassen, wir haben 4 Millionen Arbeitslose und jeder Fluglotse verdient pro Jahr 200.000 Euro, so Rivero wörtlich. Spanien ist während der Hochsaison auf einen reibungslosen Ablauf an den Flughäfen angewiesen, besonders im Jahr nach der Wirtschaftskrise. Vor allem auf den Kanarischen Inseln muss mit hohen Verlusten gerechnet werden, wenn die Fluglotsen im August streiken. Hotels und Appartement anlagen sind zu 90% gebucht.

Kostenlose Schulbücher

Rund 200.000 Schüler auf den Kanarischen Inseln erhalten ihre Schulbücher gratis. Ab September werden so genannte Bonuskarten an den Schulen ausgegeben mit denen die Eltern die geforderten Schulbücher kostenlos kaufen können. Schüler der Primero und Segundo Education Primaria erhalten eine Bonuskarte im Wert von 90 Euro, ESO und PCE eine Karte im Werte von 135 Euro. Bisher mussten Eltern zu Schulbeginn neben Büchern, Uniform und anderen Accessoires rund 1.000 Euro pro Kind ausgeben.

Spanier im Heimvorteil

Bei der Kiteboardweltmeisterschaft in Sotavento auf Fuerteventura stehen seit gestern die Sieger im Freestyle fest. In beiden Finalen warenSpanier vertreten. Bei den Männern konnte Alex Pastor seinen Heimvorteil gegen den Holländer Kevin Langeree nicht nutzen und auch Gisela Pulido hatte bei stark böigem Wind ihrer Konkurrentin aus Brasilien Bruna Kajiya wenig entgegen zu setzen. Die WMin Sotavento dauert noch bis zum 8. August.

Keine gute Stimmung auf den Kanaren

Die Stimmung auf den Inseln ist pessimistisch. Laut einer Umfrage der CES glauben 79% der Befragten ihre persönliche wirtschaftliche Situation wird im kommenden Jahr gleich bleiben oder schlechter werden. Nur ein Sechstel glaubt an eine Verbesserung in 2011. Die größte Sorge bereitet den Canarios die hohe Arbeitslosenquote. Mehr als 65% zwischen 35 und 54 Jahren glauben nicht daran, dass die Arbeitslosenzahl im kommenden Jahr sinkt. Mehr Informationen zur aktuellen Umfrage gibt es im Internet unter www.cescanarias.org.

Mutters Kreditkarte gestohlen

In La Laguna hat die Polizei einen 16-jährigen Jugendlichen verhaftet, der mit der Kreditkarte seiner Mutter waren im Wert von 1.500 Euro gekauft hat. Die Mutter hatte Anzeige erstattet, nachdem sie ihre Kreditkartenabrechnung erhalten hat, ohne zu wissen dass der eigene Sohn der Täter war.Insgesamt hat die Polizei auf Teneriffa gestern sechs Personen wegen Raub oder Diebstahl festgenommen. Laut einem Sprecher ist die Quote bei Kleindelikten auf Teneriffa in diesem Jahr deutlich angestiegen.

Stromausfall auf Teneriffa

Ein Fehler im elektrischen Netz hat gestern Vormittag in weiten Teilen der Insel Teneriffa zu Stromausfällen geführt. Vor allem betroffen waren Valle de Güímar, Santa Cruz und La Laguna. Bisher ist nicht bekannt wodurch der Fehler der zu den Ausfällen geführt hat entstanden ist. Das Gobierno hat angekündigt eine Untersuchung in der Zentrale von La Candelaria einzuleiten. Bereits Anfang des Jahres hat die Regierung dem Stromunternehmen Unelco eine Frist gesetzt, um einen einwandfreien Service zu gewährleisten.

Fluglotsen bekommen ein Angebot

Um einen Streik der Fluglotsen und das damit verbundene Chaos an den spanischen Flughäfen mitten in der Urlaubszeit abzuwenden, hat der Flughafenbetreiber AENA ein verbessertes Angebot vorgelegt. 200.000 Euro Jahresgehalt und 80 Überstunden garantiert. Das entspricht 1.670 Arbeitsstunden pro Jahr und Fluglotse. Die Gewerkschaft der Fluglotsen hatte nach ergebnislosen Verhandlungen gestern einen weiteren Streik angekündigt. Ob das neue Angebot von den Fluglotsen angenommen wird ist noch nicht bekannt.

Nebel führt zu Flugchaos

Starker Nebel hat gestern auf dem Flughafen Los Rodeos im Norden Teneriffas zu 28 Umleitungen und 23 Stornierungen von Flügen geführt. Insgesamt waren bis gestern 19.00 51 Maschinen von der Wetterlage betroffen. Neben interinsularen Maschinen wurden gestern auch Flüge nach Barcelona, Madrid, Granada, Malaga, Valencia, Sevilla und Bilbao gestrichen.

Illegales Dorf auf Teneriffa

Das kleine Dorf Cho Vito auf Teneriffa rückt wieder in den Fokus. Bereits im Oktober 2008 haben Beamte der Guardia Civil mit einem Gerichtsbeschluss das zum Teil illegal errichtete Dorf an der Küste geräumt. Jetzt ist ein weiterer Beschluss veröffentlicht worden, der eine Frist bis zum 20. September vorsieht um das Dorf komplett zu räumen. Die zum Teil mehrere Jahrzehnte alten Häuser sollen einer Strandpromenade weichen. Die Dorfbewohner haben bereits angekündigt ihre Heime nicht freiwillig zu verlassen und Widerstand zu leisten.

Bevölkerung frustriert

Wären heute Wahlen auf den Kanarischen Inseln, würde keine der im Parlament vertretenen Parteien dabei gut wegkommen. Die Wahlbeteiligung wurde voraussichtlich auf ein neues historisches Tief fallen. Laut einem Ergebnis des aktuellen Politbarometers erhält die aktuelle Autonomieregierung von den Bürgern nur Note 3,3 – Opposition mit PSC-PSOE Note 3,0. Nur 5% der Befragten haben die Regierung als gut bewertet. Das beste Ergebnis konnte die Regierung mit 4,4 auf La Gomera erzielen, Fuerteventura gab der Regierung mit 2,95 die schlechteste Note.

Kiteboard-WM auf Fuerteventura

In Sotavento auf Fuerteventura ist gestern die Kiteboard Weltmeisterschaft gestartet. Gefahren wird in den Disziplinen Race und Freestyle. Der Franzose Julien Karneur bei den Männern und die Britin Steph Bridge waren gestern die ersten Gewinner bei schlechten Bedingungen. Lediglich 14 Knoten Wind, umgerechnet 25 Stundenkilometer wehten gestern über Sotavento. Die WM dauert noch bis zum 07. August.

Kindesmissbrauch Thema im TEA

Das Kunst- und Kulturzentrum TEA auf Teneriffa startet eine Filmreihe zum Thema Kindesmissbrauch. Mit „Cero en conducta“ und „400 Golpes“ werden zur Eröffnung am Donnerstag zwei Filme in Französisch mit spanischem Untertitel gezeigt.Am 12. August wird im Rahmen des Programms „Alemania, año 0“ von Roberto Rossellini gezeigt. Der Eintritt zu den Filmvorführungen ist gratis.

El Hierro wehrt sich gegen Flugleitsystem

Gegen das neue Flugleitsystem AFIS, das bereits auf dem Flughafen von La Gomera installiert ist, wehrt sich verbal das Cabildo von El Hierro. Auf der kleinsten Insel soll AFIS demnächst auch installiert werden. Der Präsident der Insel, Tomás Padron, hat angekündigt bis zum europäischen Gerichtshof zu gehen um AFIS auf El Hierro zu verhindern. „AFIS ist Kostenersparnis und ein Rückschritt um 50 Jahre“, so Padron wörtlich. Und: „die Kosten eines Flughafens könnten nicht im Vergleich zur Sicherheit stehen.“ 200.000 Touristen haben im letzten Jahr Urlaub auf der kleinsten Insel gemacht und sind mit dem Flugzeug dort gelandet und gestartet.

Mit Quad verunglückt

Bei La Pared auf Fuerteventura ist ein Italiener gestern tödlich verunglückt. Er war mit einem Quad unterwegs und ist mehrere Meter tief an einem Küstenvorsprung auf die Felsen gefallen. Ein Rettungshelikopter musste die Leiche des 48-jährigen bergen, zum Unfallort gibt nur Zugang aus der Luft oder vom Wasser her. Eine Gruppe Wassersportler die sich in der Nähe aufhielten, hatten den Unfall beobachtet und den Notruf verständigt.

12 Jähriger ertrunken

Ein 12-jähriger ist gestern in einem Schwimmbad in San Augustin aufGran Canaria ertrunken. Die Tragödie ereignete sich in der Anlage Granada im Gemeindegebiet San Bartolomé de Tirajana. Bisher ist unklar warum der Junge ertrunken ist. Er hatte nachmittags im Schwimmbad der Anlage gespielt und konnte nach Aussage der Eltern gut schwimmen.

Mehr HIV Infizierte

Auf den Kanarischen Inseln sind aktuell mehr als 5.000 Personen mit dem HIV Virus infiziert. Diese Aussage hat der Präsident der ONG Unapro, Nicolás García, gestern auf einer Pressekonferenz im Cabildo von Teneriffa getroffen. Bisher haben die Behörden nur von rund 2.000 Infizierten gesprochen. Am 30. August startet die Kampagne “Sal de dudas” auf Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria. An einer Mobilen Untersuchungsstation ist es den Bürgern möglich innerhalb von 15-20 Minuten ein Testergebnis auf HIV zu erhalten. Am 20. August wird mit verschiedenen Firmen gemeinsam ein Spendenprojekt gestartet, unterstützt wird die Gruppe unter anderem von der DAA, Designer Against Aids.

Verspätungen und Ausfälle bei Islas Airways

Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft Islas Airways gehen heute in einen unbefristeten Streik. Damit kann es heute auf allen interinsularen Flugverbindungen zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Der Streik soll in den kommenden Wochen immer Freitags durchgeführt werden. Wenn die Führung des Unternehmens den Forderungen der Arbeitnehmer bis September nicht nach kommt, soll der Streik auch auf die Sonntage ausgeweitet werden. Die Arbeitnehmervereinigung wirft der Führung von Islas Airways diskriminierende und unmoralische Methoden beim Umgang mit den Angestellten vor. Islas Airways transportiert monatlich zwischen den Inseln rund 40.000 Passagiere.

Marihuna Plantage gefunden

In Breña Baja auf La Palma hat die Polizei eine Marihuana Plantage gefunden. Rund 20 Pflanzen und 2,7 Kilogramm getrocknetes Marihuana haben die Beamten sichergestellt. Mehrere Pflanzen wurden in einem für die Trocknung der Blüten erstelltem Silo gefunden. Die 47-jährige Besitzerin der Finca, auf der die Plantage gefunden wurde, ist vorläufig festgenommen worden.

Neue Arbeitslosenhilfe

Rund 24.000 Arbeitslose auf den Kanarischen Inseln kommen in den Genuss der Sonderhilfen in Höhe von 420 Euro pro Monat. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung von Staat ist, das die Antragssteller keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld haben. Spanienweit stellt die Zentralregierung in Madrid einen Fond von insgesamt 642 Millionen Euro zur Verfügung. Pressemeldungen zufolge werden in die neuen Unterstützungen für Langzeitarbeitslose innerhalb von zwei Monaten nach Antragsstellung ausbezahlt.

Wasser verunreinigt

Das Baden am Strand von La Viuda bei Candelaria ist nach einer Wasseranalyse verboten. Das Ayuntamiento hat in der gesamten Bucht grosse Hinweisschilder aufgestellt. Noch ist unklar ob die gesundheitsgefährdende Verunreinigung von den Pozo Negros herrührt oder ob das nahe gelegene Industriegebiet die Ursache ist. Den grossen weissen Teppich der sich seit Wochen vor der Bucht bildet nennen die Anwohner von La Viuda San Borondon. Der Legende wird die achte kanarische Insel so genannt, die immer wieder auftaucht und wieder verschwindet.

Milliardenverluste bei spanischen Banken

Die sechs größten spanischen Banken haben innerhalb der vergangenen zwei Jahre mehr als 44 Milliarden Euro verloren. Das geht aus einem Bericht der Presseagentur EFE hervor. Bei Santander, BBVA, Popular, Sabadell, Bankinter und Banesto sind es vor allem die Kredite in der Immobilienbranche die während der Krise nicht mehr bedient werden konnten. Bis auf die Bank Santander konnte keine betroffene Bank Gewinn verzeichnen. Anders als die deutsche Regierung hat die Spanische bisher auf staatliche Hilfen verzichtet.

Mehr Geschwindigkeitskontrollen

Zwischen dem 10. Und dem 23. August wird die Abteilung Trafico der Guardia Civil die Geschwindigkeitskontrollen verdoppeln. Das ist einem Bericht der Zeitung El Dia zu entnehmen. Die zusätzlichen Kontrollen sind Teil einer Kampagne während der Urlaubszeit, um für mehr Sicherheit auf Spaniens Strassen zu werben. Mit den zusätzlichen mobilen Radarstationen werden rund 100.000 Fahrzeuge pro Tag kontrolliert. Laut einer Studie werden mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit von 5% bereits ein Fünftel der Verkehrsunfälle vermieden.

Drei weitere Bombenexplosionen auf Mallorca

Nach den neuen Bombenexplosionen auf Mallorca hat das Auswärtige Amt Urlauber vor Menschenansammlungen gewarnt. Zudem müssen sich auch Deutsche auf verschärfte Sicherheitskontrollen einstellen.Am Sonntag sind drei Bomben detoniert. Ein anonymer Anrufer hatte wenige Minuten vorher vor den Explosionen gewarnt. Die betroffenen Lokale konnten geräumt werden verletzt wurde niemand.

Ryanair mit Dumpingpreisen

Für 30 Euro von Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote nach Deutschland. Mit diesem Dumpingpreis wirbt die Fluggesellschaft Ryanair und bietet ab Oktober für die gesamte Wintersaison Flüge zu diesem Preis an. Noch bis zum 13.08. verkauft die Fluggesellschaft insgesamt 1 Millionen Tickets zum Preis von 5€. Hintergrund der Expansion ist, dass die Verbindungen auf den Kanaren um 39 Strecken erweitert würden. Dies ist möglich wegen eines "100-prozentigen Rabatts auf Flughafengebühren, den Spaniens Flughafenbetreiber AENA derzeit anbietet.

CD Tenerife verliert gegen Real Sociedad

Der CD Tenerife hat seine Generalprobe verpatzt. Gegen Real Sociedad hat sich die Mannschaft aus Santa Cruz im Teide Cup mit einem 0:1 verabschiedet. Damit steht der Pokal in diesem Jahr nicht in der Inselhauptstadt. Vor Anpfiff der Partie gedachten Spieler und Funktionäre in einer Schweigeminute dem verstorbenen Salvador Mesa González. Der Publikumsliebling spielte von 1973 bis 1981 acht Jahre für den Hauptstadtclub. Am Freitag ist der 54-jährige in Los Realejos gestorben.

Vorbereitung auf Pandemie

Die Krankenhäuser auf den Kanarischen Inseln bereiten sich auf eine Pandemie des Grippe A Virus vor. Zusammen mit dem spanischen Gesundheitsamt ist eine genaue Arbeitsanweisung erarbeitet worden, um in den entsprechenden Fällen richtig zu reagieren. Aus dem mehrseitigen Papier sind Behandlungsmethoden und Anweisungen für das medizinische Personal enthalten. Für die Krankenhäuser von Teneriffa und Gran Canaria ist die Möglichkeit eines Lazarett Zeltes vorgesehen in dem rund 50 Patienten mehr Platz haben. Bei einer Pandemie besteht laut dem Papier bei diesen Krankenhäusern am ehesten die Gefahr von Platzproblemen.

Keine Bewässerungsprobleme auf Teneriffa

Teneriffa hat in diesem Jahr kein Bewässerungsproblem. Dreimal mehr Wasser als im vergangenen Jahr befindet sich in den 21 Staubecken der Insel. Mit 1,7 Millionen Kubikmeter ist die Bewässerung der Felder rund um die Insel gewährleistet. Trotzdem rechnen die Landwirte mit einem Ernteausfall von rund 30%. Die heißen Temperaturen haben viele Plantagen und Weinfelder stark beschädigt. Zum Teil lag die Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen von 45 Grad unter 8%.