Sozialhilfe fast verdreifacht

Laut einem Bericht des Consejo General de Trabajo Social haben sich die Anträge auf soziale Hilfen und finanzielle Unterstützung auf den Kanarischen Inseln in den letzten 12 Monaten fast verdreifacht. Dazu ist die Mitarbeiterzahl in den Ämtern in diesem Bereich fast um die Hälfte reduziert worden. Kurz: Das Sozialministerium steht kurz vor dem Kollaps, so zumindest wird es in dem Bericht beschrieben.

Nur noch in der Region Murcia gibt es weniger Mitarbeiter in den Sozialämtern als auf den Kanarischen Inseln. Der Consejo General vertritt in dem Bericht rund 40.000 Sozialarbeiter und fordert Gegenmaßnahmen um die Folgen des Sparplans der Regierung aufzufangen. Der soziale Frieden sei  in Gefahr, so ein Zitat in dem Bericht. 

IESM_pixelio.de

Schulbeginn

Auf sechs Inseln beginnt ab Montag das Schuljahr 2014/2015 für die Grundschüler, einzig Gran Canaria startet einen Tag später ins neue Schuljahr. An den weiterführenden Schulen geht’s erst einige Tage später los, aber bis zum 15. September haben dann alle schulpflichtigen Kinder wieder einen geregelten Tagesablauf.

Damit stehen auch offiziell die Schulferien für das kommende Jahr fest. Weihnachtsferien finden vom 22. Dezember bis 7. Januar statt und Osterferien vom 30. März bis zum 5. April. Dazu kommen regional unterschiedliche Feiertage und Faschingsferien. Das Schuljahr endet offiziell am 19. Juni 2015.

berwis_pixelio.de

Toter im Meer

Bei Bajamar auf Teneriffa haben Rettungsschwimmer eine männliche Leiche aus dem Wasser geholt. Der Tote weißt schwere Verletzungen auf, die durch den hohen Wellengang verursacht worden sein könnten.

Eine Autopsie soll Klarheit schaffen ob die Verletzungen vor oder nach dem Tod des 30 bis 40 jährigen eingetreten sind. Auch die Identität ist noch völlig ungeklärt. Sicher ist das es sich nicht um einen Badeunfall handelt, die Leiche wurde komplett bekleidet im Wasser rund 20 Meter vom Ufer treibend entdeckt.

Bisher gehen die Behörden davon aus, dass der Mann aus größerer Höhe ins Wasser gefallen ist. Ein Ergebnis der Autopsie wird für heute erwartet. 

Siam Parque erhält Priorität

Die Kissling Gruppe hat für ihr Projekt bei Maspalomas auf Gran Canaria den Vorzug erhalten. Vor drei anderen Projekten die sich zum Teil bereits 2011 für das 150.000 m² große Grundstück beworben hatten. Darunter ein Bauträger der die Parzelle an der Autobahn GC-1 erschließen wollte, eine Naturschutzorganisation die den Bereich mit vom Aussterben bedrohten Pflanzen bepflanzen wollte und der Duo Emprende Gruppe, die mit ihrer Präsentation einen Tag vor der Kissling auf dem Grundstück einen Themenpark errichten wollten.

In einer Erklärung für die Entscheidung heißt es, das der Siam Parque von großem allgemeinen Interesse ist und die Entscheidung die Wichen für eine positive touristische, wirtschaftliche und soziale Zukunft beiträgt. Insgesamt sollen in dem Barranco bei Maspalomas 2,8 Milliarden Euro investiert werden um einen Wasserpark zu schaffen der bereits in ähnlicher Form im Süden Teneriffas besteht.

5.000 Tonnen Öl recycelt

Das Unternehmen Sigaus hat heute eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach wurden in den letzten 12 Monaten auf dem Archipel mehr als 5.000 Tonnen Industrieöle wieder aufbereitet, das entspricht einer Menge von 21 Tonnen Öl pro Tag. In erster Linie handelt es sich hierbei um Industrieöle für Fahrzeuge und Maschinen.

Aus den 5.200 Tonnen Gebrauchtöl wurden knapp 2500 Tonnen Schmieröl wieder an den Markt zurückgegeben. Sigaus ist auch auf dem spanischen Festland aktiv und hat alleine auf den Kanarischen Inseln für eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes um 10.000 Tonnen gesorgt, das entspricht der CO2 Absorbierung von 2.000 Hektar Waldfläche.

Aber bei allen positiven Meldungen bleibt Sigaus eine entscheidende Information schuldig. Weiterhin gibt es die Annahmestellen nur auf Gran Canaria und Teneriffa. Wann zusätzliche Annahmestellen für gebrauchtes Öl auch auf den kleineren Inseln entstehen sollen wird nicht erklärt. 

Kanarische Emigration

Leicht zurück gegangen ist die Emigration auf den Kanarischen Inseln – Im Vergleich zu 2011 um 80, im letzten Jahr haben 2.923 Personen die Kanarischen Inseln verlassen um einen Arbeitsplatz im Ausland zu finden. Dabei ist der europäische Kontinent nicht favorisiert. Mehr als die Hälfte der Canarios die wegen der Wirtschaftskrise den Archipel verlassen haben, wählten Venezuela als Ziel, gefolgt von den USA. Nur 300 Canarios wählten als neuen Lebensmittelpunkt Großbritannien, 200 Deutschalnd und 113 Canarios sind nach Frankreich gezogen.

Neuer Bericht zum Erdölprojekt

Der ökonomische und ökologische Schaden nach einer Erdölkatastrophe wäre laut einem Bericht der UNESCO schwerwiegend und würde sowohl das Gleichgewicht im Meer wie auch die Küsten des Archipels irreparabel schädigen. Zudem kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass es bei einer Erdölkatastrophe auch zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung kommen kann. Die kanarische Regierung hat auf Basis des Berichts von Madrid gefordert, das Projekt Erdölabbau vor den Kanarischen Inseln sofort einzustellen, weil es das generelle Interesse des Archipels verletzt. Unklarheit gibt es über die Existenz des Berichts. Während kanarische Tageszeitung die Existenz bestätigen, berichten die spanischen Zeitungen El Mundo und ABC das es keinen UNESCO Bericht geben würde. Vor Lanzarote und Fuerteventura soll im kommenden Jahr innerhalb von neuen Planquadraten nach Erdöl gesucht werden.

Patera angekommen

Nach Gran Canaria ist heute Nacht ein weiteres Flüchtlingsboot auf Lanzarote angekommen. In der Patera saßen 20 Afrikaner, 13 von ihnen sollen unter 18 Jahren alt sein. Das Holzboot ist bei Orzola auf Lanzarote gesichtet worden. Ein Patroullienboote der Küstenwache hat die illegalen Immigranten an Bord genommen und sie in den Hafen von Arrecife gebracht. Alle Insassen befanden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Schulanfang kostet 700 Euro

Rund 140 Euro weniger als im nationalen Durchschnitt. Der Betrag beinhaltet Schulmaterial, Bücher, Schuluniform und Mensaverpflegung. Dabei gibt es enorme Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Schulen. In privaten Bildungseinrichtungen kostet der Schulbeginn pro Kind bis zu 1.200 Euro. Insgesamt liegen die Kosten spanienweit im Schnitt um 1% höher als im letzten Jahr zu Schulbeginn. 

Bergwanderin verletzt

Am Montana Roja auf Teneriffa hat sich eine 48jährige Frau beim Wandern verletzt. Die Frau musste von Beamten der Feuerwehr geborgen und ins Krankenhaus im Süden Teneriffas gebracht werden. Sie war abgerutscht und hatte sich beim Sturz den Knöchel gebrochen.

Historische Tourismuszahlen

Das prophezeien Experten den Kanarischen Inseln. Wegen der guten Ergebnisse aktuell ist der Archipel auch der seit zwei Jahren andauernden Rezession vorerst entkommen. Mehr als 10 Millionen Touristen aus dem Ausland werden den Prognosen zufolge bis Ende 2013 Urlaub auf einer der sieben Kanarischen Inseln machen. Weiterhin alarmierend bleibt die Zahl der Arbeitslosen, die trotz der guten Prognosen im Tourismus stagniert. 380.000 Erwerbsfähige sind auf dem Archipel ohne Beschäftigung, dass entspricht einer Quote von 33%.

Fluor unter dem Grenzwert

Fluor im Leitungswasser unter dem vorgeschriebenen Grenzwert. In Puerto de la Cruz auf Teneriffa ist das Leitungswasser wieder genießbar. Laut einem aktuellen Bericht der Tageszeitung El Dia, hat eine Analyse vergangene Woche gute Wasserwerte ergeben. Der so oft diskutierte Fluorwert liegt nach der letzten Messung unter dem vorgeschrieben Grenzwert. Unklar ist bisher warum der Fluorwert im Leitungswasser in der Gemeinde Puerto de la Cruz so häufig schwankt. Bei vier Messungen im letzten Monat ergaben sich vier deutlich unterschiedliche Messergebnisse, drei davon lagen deutlich über dem vorgeschriebenen Fluorgrenzwert.

12 Meter hohe Welle

Die Brüder Acosta haben bei Punta Brava auf Teneriffa die größte jemals dokumentierte Welle auf den Kanarischen Inseln fotografiert. Das Bild war Teil der Ausschreibung beim Billabong XXL Contest. Der Surfer der die Welle geritten hat, musste später medizinisch versorgt werden. Das Foto so wie mehr Infos dazu gibt es im Internet auf Templadera Foto Surf oder tfsurf.es

Stiefvater mit Messer verletzt

In La Orotava auf Teneriffa hat ein 29 Jahre alter Mann seinen Stiefvater mit einem Messer schwer verletzt. Unter anderem musste der56-jährige mit einem tiefen Schnitt im Gesicht behandelt werden. Bisher ist nur bekannt das es nach einer lauten Diskussion zu Handgreiflichkeiten gekommen ist in der der Stiefsohn ein Messer gezogen hatte. Der 29 Jahre alte Canario sitzt in Untersuchungshaft.

Bomberos wurden aggresiv

Bei einer Versammlung zwischen der Feuerwehr und dem Cabildo ist es auf Gran Canaria zu Ausschreitungen gekommen. Die Policia Nacionalmusste eingreifen und einen Teil der Bomberos von der Versammlung ausschließen. Die Regierung will den Bereich des Feuerschutzes auf Kosten von Arbeitsplätzen restrukturieren. Dagegen protestieren dieMitarbeiter der Feuerwehr und forderten einen offenen Dialog. Diesem kamen die Vertreter des Cabildos bisher nicht nach. Ein Teil derFeuerwehrstationen soll in Ayuntamientos mit mehr als 20.000 Einwohnern zusammengelegt werden.

Unterschriften gegen Flugleitsystem

1.200 Unterschriften hat auf El Hierro eine Initiative gesammelt um die Installation des automatischen Flugleitsystems AFIS zu verhindern. Gestern ging eine ähnliche Zahl von Personen mit Spruchbändern auf die Strasse um gegen die neue Technik zu demonstrieren. Auf La Gomera ist das System bereits installiert. Auf den beiden Flughäfen der kleinstenInseln der Kanaren landen nur noch interinsulare Maschinen und sind von ihrer Rentabilität weit entfernt. Deswegen drängt der Flughafenbetreiber AENA auf die Installation von AFIS auch auf El Hierro. Die Verantwortlichen in La Restinga lehnen die Installation aufgrund von Sicherheitsmängeln ab.

Kupferkabel heiß begehrt

1,60€ pro Kilo wird beim Schrotthändler in Spanien für noch ummanteltes Kupferkabel bezahlt, 4€ für das Kilo reines Kupfer. Kein anderes Delikt ist in Spanien seit der Wirtschaftskrise so sprunghaftangestiegen wie der Diebstahl von Kupferkabel. Dabei ist es den Dieben mittlerweile egal ob die Kabel am Boden liegen oder bereits verlegt sind. Zum Teil werden nachts ganze Straßenzüge von Kupferkabelnbefreit. Quantifiziert haben den Schaden bislang einige Großkonzerne wie der Versorger Endesa und der Telekomkonzern Telefónica. In der Madrider Telefónica-Zentrale registrierte man allein dieses Jahr 1700 Delikte, über sechs Millionen Euro kostete es, die Leitungen wiederinstand zu setzen.

Miss España 2010 kommt aus Gran Canaria

Die aus Gran Canaria stammende Carla García hat den Miss España 2010Wettbewerb gewonnen. Die 20-jährige ist von der Jury aus 52 Bewerberinnen als schönste Frau Spaniens gewählt worden. Das Finale fand in Toledo auf der Plaza del Ayuntamiento bei 15 Grad Außentemperatur statt. Die Krone wurde Carla García traditionell von der Vorjahressiegerin Estíbaliz Pereira überreicht. Seit über 30Jahren hat keine Frau aus Gran Canaria den Titel Miss España gewonnen.

5000 AIDS-Kranke auf den Kanaren

Aktuell sind auf den Kanarischen Inseln rund 5.000 Personen an AIDS erkrankt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Tageszeitung Diario de Avisos hervor. Demnach sind es weiterhin vor allem Homosexuelle die sich mit dem HIV Virus infiziert haben. Aber auch bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren ist eine Steigerung den Infizierten registriert worden. Laut einem Sprecher des Universitätskrankenhauses auf Teneriffa liegt die tatsächliche Zahl der mit dem HIV Virus infizierten Canarios aber höher. Viele Betroffene ziehen es vor sich ausserhalb der Kanarischen Inseln behandeln zu lassen.

Appell an Gewerkschaften

Aufgrund des drohenden Generalstreiks am 29. September hat der kanarische Präsident Paulino Rivero gestern an die Gewerkschaften appeliert. Vor allem geht es Rivero um die interinsularen Flugverbindungen. Der Präsident forderte gestern von den Gewerkschaften dafür zu sorgen dass keine Maschine aufgrund des Streiks ausfällt. Ursprünglich hatten die Gewerkschaften am 29.September pro Insel einen Hin und einen Rückflug garantiert. Experten rechnen damit das am 29. September in Spanien ein Grossteil der Industrie und des Verkehrsystems still stehen.

Teenager erreicht Kanaren mit Segelboot

Die 15-jährige Laura Dekker ist mit ihrem Segelboot auf Gran Canaria angekommen. Die Holländerin will als jüngste Weltumseglerin in der Geschichte eingehen. Dekker hatte bereits für Schlagzeilen gesorgt, weil die Behörden der damals 14-jährigen den Tourn verboten hatte und den Vater wegen Vernachlässigung der Fürsorgepflicht angezeigt hatte. Im Frühjahr gaben dann die Behörden grünes Licht für die Weltumsegelung. Dekker hatte bereits am Dienstag in Lanzarote festgemacht. Nächstes Ziel sind die Capverdischen Inseln.

Günstig Taxifahren

Nirgendwo sonst in Spanien ist man billiger mit dem Taxi unterwegs als auf den Kanarischen Inseln. Dabei führen Santa Cruz auf Teneriffa, Las Palmas auf Gran Canaria und Arrecife auf Lanzarote die Tabelle an. Bei gleicher Entfernung wurden in verschiedenen spanischen Städten bis zu 240 % Preisunterschied gemessen. Dabei sind die teuersten Taxitarife in Taragona. Lleida und San Sebastian im Norden Spaniens gemesen worden.

Junger Deutscher vergräbt sich

Ein 23 Jahre alter Deutscher musste gestern am Strand von Arenal auf Teneriffa von Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet werden. Er hatteim Sand zwei ca. zwei Meter tiefer Löcher gegraben. Als er diese miteinander verbinden wollte ist er von herabstürzendem Sand begraben worden. Neben einem Team der Feuerwehr, das den jungen Deutschen ausgegraben hat, war eine Besatzung eines Helikopters im Einsatz, dieden 23-jähirgen zur Untersuchung ins Krankenhaus geflogen hat.

Wirtschaftskongress auf Teneriffa

Ein amerikanischer Wirtschaftsgipfel findet im März kommenden Jahres auf Teneriffa statt. Dabei geht es um Handelswege und Absatzmärkte auf dem afrikanischen Kontinent. Bisher fand dieser Gipfel immer in Washington statt. Der Ortswechsel steht direkt im Zusammenhang mit derVision der kanarischen Regierung, in Zukunft als logistische Plattform für die Verbindung zwischen Amerika und Afrika zu dienen. Aktuell gibt es rund 200 kanarische Firmen die bereits Handel mit Küstenstaaten auf dem afrikanischen Kontinent treiben.

Unwetter vorrausgesagt

Der spanische Wetterdienst hat für alle Kanarischen Inseln eine Unwetterwarnung ausgegeben. Es wird mit starken Regenschauern undGewittern gerechnet. Besonders stark betroffen sind El Hierro und La Palma. Auf den beiden westlichen Inseln gilt Alarmstufe Orange beiNiederschlagswerten von bis 70 Litern pro Quadratmeter. Auf den anderen Inseln gilt Alarmstufe Gelb.

Air Berlin bekommt Preis

Das Tourismusunternehmen Air Berlin erhält die Auszeichnung „Isla Lanzarote“. Begründet wird die Wahl des Tourismusministeriums mit derProfessionalität, der Qualität und dem Erfolg auf dem deutschen Markt. Air Berlin sei laut dem Patronato de Tourismo mitverantwortlich dasder deutsche Tourismus auf Lanzarote so schnell zurück gewonnen wurde. Den Berichten der Tageszeitungen zufolge steht Air Berlin aufLanzarote für eine positive Entwicklung des deutschen Marktes. Der Preis „Isla Lanzarote“ wird am kommenden Montag, am internationalen Tag des Tourismus, im Cabildo übergeben.

EU unterstützt Stierkämpfe

Während europaweit Tierschützer gegen den Stierkamp in Spanienprotestieren, unterstützt die Europäische Union jährlich mit mehr als 44 Millionen Euro die spanische Tradition. Zusätzlich wird der Erhalt der Stadien und Arenen von der EU unterstützt. Die Mittel bekommt Spanien seit 2005 aus Brüssel und hat insgesamt ca. 221,5 MillionenEuro für den Erhalt dieser Tradition bekommen. Unklar ist hingegen, wie viel Geld aus den Subventionen für die Landwirtschaft in denStierkampf fließt. Die Vermutung ist, dass die Zucht der 40.000 Stiere, die jährlich getötet werden, damit unterstützt wird.

Keine Bohrungen mehr

Anders als gestern berichtet wird es keine weiteren Probebohrungen nach Erdöl oder Erdgas rund um die Kanarischen Inseln geben. Obwohl sich Geologen einig sind das es reichhaltige Vorkommen auf demMeeresgrund gibt, hat der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, die Diskussion im Keim erstickt. Während WirtschaftsministerJose Manuel Soria die Pläne von Repsol letzte Woche noch unterstützte, hatte der kanarische Präsident klare Worte zum Thema Probebohrungen vor den Kanarischen Inseln. Damit ist das Thema zwar vorerst vomTisch, wird aber sicherlich in der nächsten Legislaturperiode neu diskutiert.

Streiktag im September

Spanien streikt am 29. September. Die beiden großen Gewerkschaften UGT und CCOO haben einen Generalstreik ausgegeben. Es wird damit gerechnet, dass dieses Mal deutlich mehr Arbeitnehmer dem Ruf folgen als beim letzten Mal. Gestreikt wird gegen die aktuelle Arbeitsmarktreform derRegierung. Laut der Tageszeitung Diario de Avisos wird es an diesem Tag so gut wie keinen öffentlichen Service geben. Sogar bei denFlugverbindungen wird mit Ausfällen gerechnet.

Anzeige wegen Umweltverschmutzung

Die Europäische Union hat aufgrund der nicht ordnungsgemäßen Abführungvon Abwässern Anzeige erstattet. Es geht um insgesamt acht Autonomien.Auf den Kanarischen Inseln sind es Valle Guerra, Valle Guimar, Valle La Orotava und Llos Lanos de Aridane auf La Palma. Hier fließtzum Teil das Abwasser noch ungehindert ins Meer. Auch in Galicien, Asturien, Baskenland, Katalunien, Valencia, Andalucien und Ceutaentsprechen viele Abwasseranlagen nicht der europäischen Norm.

Italiener siegt in Spanien

Der Spanier Ezequiel Mosquera ist bei der Spanienrundfahrt nur Zweiter geworden. Der Favorit hatte am Ende 41 Sekunden Rückstand auf denItaliener Vincenzo Nibali. Die drittgrößte Radrundfahrt der Welt endete gestern auf ihrer Schlussetappe in Madrid. Seit 10 Jahren hatte kein Italiener mehr die Vuelta España dominiert. Bis zur letztenEtappe galt der Sieg von Ezequiel Mosquera als sicher, gestern fehlte dem Spanier dann knapp eine Minute auf den Sieger aus Italien.

Häftling ringt um sein Leben

Ein Häftling des Gefängnisses Teneriffa II schwebt nach einerAuseinandersetzung mit einem Mithäftling in Lebensgefahr. Bisher ist nur bekannt dass das Opfer im Koma liegt und sein Zustand kritisch ist. Über die Motive zur Tat ist nichts Näheres bekannt. Das Opferwird imUniversitätskrankenhaus behandelt. Der Täter sitzt bereits wegen Mordes seit mehreren Jahren in Haft.

CD Tenerife kommt nicht in Gang

Der CD Tenerife ist auch an diesem Wochenende in der zweiten Liga nicht in die Spur gekommen. Mit 2:0 unterlagen die Weiß Blauen im eigenen Stadion deutlich der Elf von Celta de Vigo. Nach 90 Minutenkonnte die Elf von Trainer Aragoneses froh sein über das Ergebnis, denn Chancen hatte Celta de Vigo für 6-7 Tore. Die Möglichkeit des Anschlusstreffers vergab Komé in Form eines Penaltis. Die Elf aus Santa Cruz verließ unter Pfiffen des Publikums das Stadion und findetsich im Tabellenkeller der zweiten spanischen Liga wieder.

Herionmafia verhaftet

Die Polizei hat auf den Kanarischen Inseln und dem spanischen Festland insgesamt 10 Personen verhaftet. Sie sollen in großem Stil Heroin aufdie Kanaren gebracht und hier verkauft haben. Die Polizei spricht vom größten Dealerring seit 10 Jahren.Die erste Festnahme erfolgte bereits vor Wochen als ein Mitglied der Bande mit 11 Kilogramm Heroinim Rucksack am helllichten Tag in der Calle Portugal in Las Palmas verhaftet wurde. Mehrere Mitglieder des Drogenrings stammen aus Guinea Bissau.

Mann verletzt sich beim Wandern

Ein 50-jähriger Mann hat sich gestern in der Schlucht von Masca leicht verletzt, als er beim Wandern abgerutscht ist. Feuerwehrleute haben den Mann zu Fuß aus der Schlucht gebracht. Der 50-jährige hatte sich beim Sturz an der Schulter verletzt und starke Schmerzen. Der Mann wurde im Krankenhaus im Süden von Teneriffa behandelt und konntegestern Abend die Klinik wieder verlassen.

Starker Wind behindert Flugverkehr

Starker Wind, Regen und Nebel mit einer Sichtweite unter 5 Metern haben gestern zur Schließung des Los Rodeos Flughafens im NordenTeneriffas geführt. Insgesamt wurden am frühen Abend neun Maschinen umgeleitet. Alle Starts wurden abgesagt. Auch heute rechnet dieFlughafenbehörde AENA mit Beeinträchtigungen durch die Wetterlage. Betroffene Fluggäste können sich frühzeitig im Internet unter AENA.es informieren.

Zigaretten werden teurer

20 bis 30 Cent mehr kostet die Schachtel Zigaretten in Zukunft auf den Kanarischen Inseln. Laut dem kanarischen Finanzminister José Manuel Soria soll mit der Steuererhöhung in erster Linie der Tabakkonsum reduziert werden. Finanziell schlägt die Steuererhöhung mit 55Millionen Euro Mehreinnahmen zu buche. Die Steuererhöhung fürZigaretten gilt ab Januar 2011.

Weine auf dem Meeresgrund

32 Flaschen Wein aus der Winzerei Los Bermejos auf Lanzarote liegen seit dieser Woche in 16 Meter Tiefe vor Vizkaya im Meer. Zusammen mit anderen Weinen aus Spanien nimmt der Malvasia an einem neuen Experiment der Winzer teil. Innerhalb der kommenden Monate sollgeprüft werden, wie sich Weine bei ihrer Reifung unter Wasser entwickeln. Die Winzer hoffen aufgrund des erhöhten Drucks vor allem auf eine schnellere Reifung. Ab Januar 2011 wird pro Monat jeweilseine Flasche von jeder Sorte entnommen und untersucht.

Flüge so günstig wie selten

Bei TuiFly, Condor und Air Berlin werden aktuell Flüge von und auf die Kanarischen Inseln so günstig angeboten wie selten. Mit Preisen ab 29Euro einfacher Strecke gilt das Angebot noch bis Ende November. Dabei reichen die Dumpingpreise von einfachen Flügen bis hin zu komplettPaketen mit Hotel inklusive. Erst ab November steigen die Preise für Flüge zwischen den Kanaren und Deutschland, Österreich und der Schweizdeutlich an. Mehr Infos dazu auch im Internet auf den Seiten der Anbieter.

Viele Schulkinder fehlen

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Kanarischen Inseln zeigen sich auch unter anderem mit Beginn des neuen Schuljahres. Rund1.500 Schüler aus Immigrantenfamilien fehlen zu Unterrichtsbeginn. Sie sind mit ihren Familien in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Dabei sind vor allem die Kurse Infantil und Primaria betroffen. Insgesamt sindauf den Kanarischen Inseln 344.000 Kinder an Schulen angemeldet.

Kein Nachlass auf Buisness Class

Flüge zwischen den kanarischen Inseln und dem Festland oder den Balearen werden in Zukunft nur noch in der Touristenklasse subventioniert. Erste Klasse und Buisness Class erhalten laut einem Zeitungsbericht der Tageszeitung ABC in Zukunft keine Ermäßigungen mehr. Damit spart die spanische Regierung rund 37 Millionen Euro pro Jahr. Die Ermäßigung für kanarische Residenten bei Flügen zwischen denKanarischen Inseln und dem Festland bzw. den Balearen bleibt in der Tourismusklasse unangetastet. Im Schnitt bezahlt ein Fluggast mit demDescuento Canario 63 Euro weniger pro Ticket und einfacher Strecke.

Toter am Las Teresitas Strand

Ein 45 Jahre alter Mann ist am Las Teresitas Strand bei Santa Cruz auf Teneriffa ertrunken. Badegäste hatten den leblos im Meer treibenden Mann entdeckt, ans Ufer gezogen und den Sanitäter verständigt. Alle Reanimierungsversuche schlugen fehl. Die Leiche ist zum forensischen Institut gebracht worden um die genaue Todesursache festzustellen. Am Playa von Las Veronicas in Arona ist die Leiche eines ca. 30-jährigenMannes gefunden worden. Der Aussage des Notarztes zu Folge ist der Mann aber bereits am Abend vorher gestorben.

Hungerstreik vorerst beendet

Die Anwohner von Cho Vito auf Teneriffa beenden ihren Hungerstreik. Das ist einem Artikel der Tageszeitung El Dia zu entnehmen. Demnach haben die Anwohner der bedrohten Häuser bei der Küstenbehörde einen Aufschub um 70 Tage erreicht. 22 Häuser sollten laut Beschluss der Küstenbehörde abgerissen werden. Daraufhin waren sechs Anwohner inHungerstreik getreten und hatten ihren Zelte direkt auf der Plaza de la Candelaria aufgeschlagen. Abgewendet ist der Abriss jedoch nochnicht. Innerhalb der kommenden 70 Tage soll alle Betroffenen gemeinsamnach eine Lösung suchen.

Afrikaner kommen mit Boot an

Eine Patera mit sechs illegalen Immigranten an Bord hat gestern die Küste von Costa Teguise auf Lanzarote erreicht. Fünf der sechs Afrikaner sollen unter 18 Jahren alt sein. Das schreibt heute die Tageszeitung Canarias7. Es ist die zweite Patera auf Lanzarote binneneiner Woche. Bereits am Montag war ein Boot mit 12 Immigrantenebenfalls in Costa Teguise angekommen.

Günstige Flüge zur Winterzeit

Das Flugangebot auf die Kanarischen Inseln von europäischen Flughäfenerhöht sich in diesem Jahr um 17%. Das bedeutet einerseits mehr Touristen für die Wintersaison, aber auch günstigere Flugpreise aufgrund des grösseren Angebotes. Insgesamt beinhaltet das Angebot laut der Tourismusministerin Rita Martín für die Wintersaison 16Millionen Flugtickets. Martín gab sich gestern auf einerPressekonferenz positiv, die Prognosen für den TourismusausDeutschland und Gross Britannien sehen Steigerungen von bis zu 35% vor.

Kanaren im Kino

Ein kleines Stück Canarias läuft heute im Babylon Kino in Berlin. Mit seinem Streifen Asina y Mundo alas hat es Regisseur Daniel LagaresRamírez zu Auszeichnungen über die Landesgrenze hinaus geschafft. Der Doku-Spielfilm Asina zeigt das Leben einer Familie aus Fuerteventura,lange bevor der Tourismus Einzug gehalten hat. Mundo Alas ist eine argentinische Produktion die dem Zuschauer einen tieferen und sensiblen Einblick in das Leben von körperlich behinderten Personen gibt. Beide Filme sind bereits im letzten Jahr auf Teneriffa prämiertworden.

Totes Baby

Die Guardia Civil ermittelt in Los Llanos de Aridane in einemTodesfall. Eine Mutter hatte gestern zu Hause ein Kind zur Welt gebracht, nach wenigen Minuten gab das Baby kein Lebenszeichen mehr von sich. Presseberichten zufolge hatte die Frau bereits frühzeitigentschieden das Kind zu Hause zu gebähren, eine aus Deutschland stammende Nachbarin war zur Geburt im Haus um zu helfen. DieStaatsanwaltschaft prüft ob Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter oder die Nachbarin erhoben wird.

Hohe Waldbrandgefahr

Auf Teneriffa, Gran Canaria und La Palma ist die Waldbrandgefahr extrem hoch. Aufgrund der meteorologischen Bedingungen ist jegliche Form von offenem Feuer strengstens untersagt. Selbst arglos weggeworfene Zigarettenstummel werden mit mehreren hundert EurosStrafe geahndet. Der Internetseite der Regierung inoriesgos.es könnenalle aktuellen Alarmstufen und Warnungen entnommen werden. Demnach gelten in Teilen Teneriffas, Gran Canarias und La Palma in Sachen Waldbrandgefahr Alarmstufe rot.

Trenungsgrund Kanaren

Nirgendwo sonst in Spanien gehen soviel Ehen zu Bruch wie auf den Kanarischen Inseln. Im letzten Jahr waren es laut dem Instituto Nacional de Estatistica 5900. Das entspricht 2,8 Scheidungen pro 1.000 Einwohner. Am häufigsten lassen sich der Statistik zufolge Paarezwischen 40 und 49 Jahre scheiden. Am glücklichsten Verlaufen die Ehejahre laut INE im Baskenland. Dort liegt der Wert der Scheidungenbei lediglich 1,9pro 1000 Einwohner.

Cayuco erreicht Lanzarote

In Costa Teguise auf Lanzarote ist eine Patera mit 12 Afrikanern an Bord ngekommen, sechs von ihnen sind Presseberichten unter 18 Jahre alt. Das Holzboot ist bei Playa Bastian angekommen, alle Insassen waren in einem guten gesundheitlichen Zustand. Einer Meldung derGuardia Civil zufolge waren weitere 18 Afrikaner an Bord, sie sollen ins Wasser gesprungen sein bevor die Patera das Ufer erreicht hat. Von ihnen fehlt bisher jede Spur.

Hungern um zu Bleiben

Die Anwohner von Cho Vito auf Teneriffa sind seit sechs Tagen im Hungerstreik. Ihre Häuser stehen zu nah an der Küste und sollen am 20. September abgerissen werden. Laut dem Sprecher der Anwohnergemeinschaft Tomás González, wird der Streik erst beendet wenn es eine schriftliche Zusage gibt, dass die Häuser in Cho Vito stehenbleiben. González verweist in einem Interview mit der Presseagentur EFE auf einen anderen Fall auf Lanzarote. Das Hotel Papagayo in PlayaBlanca sollte auch abgerissen werden – nach einer Einigung auf politischer Ebene ist die Anordung aber zurückgezogen worden.

Hochseeangeln auf Fuerteventura

Rund 80 Boote nehmen am 16. Hochseeangeln im Süden von Fuerteventura teil. Vom achten bis zum elften September verwandelt sich der Hafen von Gran Tarajal zum Zentrum des Big Game Fischens zur Hochsaison desMarlin. In den vergangenen Jahren wurden Fische mit einem Gewicht jenseits der 300 Kilo Marke gefangen. Laut dem Organisator ArmandoMelián konnte es die letzte Veranstaltung dieser Art auf Fuerteventura sein. Laut Canarias7 sind dem Open de Pesca de Gran Tarajal ebenso die öffentlichen Fördergelder entzogen worden wie derWindsurfmeisterschaft auf der Insel.

Immer mehr Einwohner auf den Kanaren

Die Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln wächst weiter. Einer aktuellen Studie zufolge soll sich die Einwohnerzahl auf dem Archipel in den kommenden sechs Jahren um 12% erhöhen. Aktuell leben auf den Inseln 2,16 Millionen Menschen. 2016 sollen es dem Instituto Canariode Estadística zufolge 2,4 Millionen sein. Dabei steigt der Statistik nach die Einwohnerzahl auf allen Inseln prozentual an, am stärkstenauf Teneriffa und Gran Canaria.

Vermisster Fischer bleibt verschollen

Die Suche nach dem seit Donnerstag vermissten Fischer derbei Tacoronte auf Teneriffa ins Meer gefallen ist, hatte auch gestern keinen Erfolg. Zu Wasser und zur Luft waren die Rettungsmannschaftenunterwegs um bei Mesa del Mar nach der Leiche 60-jährigen zu suchen. Seit Samstag geht niemand mehr davon aus den Mann lebend zu finden.Die einzige Spur die die Mannschaft eines Rettungsbootes gefunden hatsind eine Weste und eine Tasche mit Utensilien zum Fischen. Meterhohe Wellen und starke Strömungen rund um Mesa del Mar und Punta delHidalgo erschweren die Suche.

Zweite Niederlage in der Segunda Division

Sofortiger Wiederaufstieg – so lautete das Motto zu Anfang der Saison beim CD Tenerife. Jetzt findet sich die Mannschaft in der Abstiegszonezur dritten Liga wieder. Die Bilanz des neuen Trainers: zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Punkte. Beim Spiel am Wochenende wurden imStadion die Stimmen nach dem Ex Trainer Luis Oltra immer lauter. Der Cd Tenerife ging gegen Salamanca zwar mit 0:1 in Führung, der Gegnerglich aber in der 58 Minute aus und schoss in der 89 Minute dasFührungstor. Auch im Pokal ist die Mannschaft aus Santa Cruz bereits ausgeschieden. Insgesamt kassierte der CD Tenerife in den ersten dreiSpielen dieser Saison 10 Gegentreffer.

Toter im Auto gefunden

Bei Tío Pino in Santa Cruz auf Teneriffa ist die Leiche eines Mannes in einem Auto gefunden worden. Eine Anwohnerin hatte die Polizeiverständigt als sie den leblosen Körper über das Lenkrad seines Fahrzeugs gebeugt fand. Den Angaben der Polizei zufolge ist der35-jährige an einer Überdosis gestorben. Im Fahrzeug sind Reste von Drogen und Spritzen gefunden worden. Die Ergebnisse der Gerichtsmedizin sollen heute im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

Diebesbande festgenommen

Die Polizei hat auf Teneriffa mehrere Mitlieder einer Bande festgenommen die auf der Insel in verschiedenen Lagerhallen und Geschäften eingebrochen sind und Werstsachen gestohlen haben. Ihnen werden rund 20 Überfälle zur Last gelegt. Die Festgenommenen stammen aus Rumänien und dem Kosovo, haben alle eine Militärausbildung und waren auf dem Balkan im Kampfeinsatz. Zwei der fünf Männer saßen bereits wegen der gleichen Delikte in Haft. Sie wurden vor Jahren mit einer anderen Bande in Verbindung gebracht, die ebenfalls für diverse Überfälle verantwortlich war.

Weniger Arbeitslose

1.900 Arbeitslose weniger auf dem Archipel. Das ist einer aktuellen Statistik des Arbeitsamtes zu entnehmen. Demnach haben sich im letzten Monat in ganz Spanien rund 60.000 Personen beim Oficina de Desempleo abgemeldet. Es ist der vierte Monat in Folge in dem die Arbeitslosenzahl stetig sinkt. Dabei setzt sich der Archipel in Spanien auf Platz 1. Nirgendwo sonst sind die Arbeitslosenzahlen so stark gesunken wie auf den Kanarischen Inseln. Aktuell sind in Spanien 3,9 Millionen Erwerbsfähige ohne Job.

Flugleitsystem funtkioniert nicht richtig

Ganz so einwandfrei scheint das neue Flugleitsystem AFIS auf Gomera nicht zu funktionieren. Laut einem Bericht der Pilotengewerkschaft COPAC gab es in den vergangenen Wochen diverse Zwischenfälle die durch das unbemannte Flugleitsystem AFIS auf Gomera verursacht wurden. Das Problem liegt laut dem Bericht der Piloten in der fehlenden Synchronisierung mit anderen Flughäfen. So wird zum Beispiel der Flughafen Reina Sofia im Süden von Teneriffa und nur rund 50 km von La Gomera entfernt, über eine geflogene Warteschleife nicht informiert. COPAC empfiehlt in dem Bericht das System zu überarbeiten bevor es auf dem Flughafen von El Hierro installiert wird. AFIS ist das erste Flugleitsystem, das keine Fluglotsen auf den Flughäfen mehr erfordert. Der Pilot kann sich mit Hilfe des Systems alle erforderlichen Informationen selbst abrufen.

Kein gutes Jahr für den Tourismus

Pessimistisch blickt der Präsident der Unternehmervereinigung von Teneriffa, José F. Rodríguez de Azero, auf das zweite Halbjahr des Archipels. Einzig der Tourismus hat sich laut der CEOE auf den Inseln erholt. Der Rest des Wirtschaftssektors auf den Kanarischen Inseln hinkt laut der CEOE den anderer Autonomien auf dem Festland hinterher. Während das Buttoinlandsprodukt im spanischen Durchschnitt wieder auf dem Niveau von Anfang 2009 angekommen ist, liegt der Archipel weiterhin um 0.2% im Minus. Laut de Azero braucht die Wirtschaft dringend Stimulatoren in Form von Steuersenkungen und Subventionen.

Für 49 Euro nach Deutschland

Seit heute morgen 9:00 bietet die Fluggesellschaft Condor über ihre Internetseite Flüge für 49 Euro von Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Fuerteventura und Lanzarote zu vielen deutschen Flughäfen an. Insgesamt sind 100.000 Tickets bei der Fliegenpreis Aktion zu diesem Preis verfügbar. Die größten Chancen auf einen Flug von Spanien aus nach Deutschland gibt es auf condor.com. Die Aktion dauert noch bis Samstag 22.59 kanarischer Zeit.

Krise in Spanien am stärksten

In Spanien ist im Europaweiten Vergleich dieWirtschaftskrise noch am stärksten. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter und liegt aktuell bei 18,5%, Immobilien sind nicht mehr zu verkaufen, der Konsum erlebt ebenfalls starke Rückgänge. Trotz Abschwung wird die Zentralregierung in Madrid die Steuern erhöhen. Spanien hat sichvon den EU-Ländern abgekoppelt. Während Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Portugal schon wieder positive Wachstumsraten vorlegten, schrumpft die spanische Wirtschaft bereits im fünften Quartal infolge. Die Brüsseler Experten gehen davon aus, dass Spanien von allen Ländern der EU als letztes aus der Krise kommen wird.

Palmeros hoffen auf Hilfe aus der EU

Zehn Millionen Euro Schaden haben die Waldbrände auf der Insel La Palma verursacht. Das ist einem Bericht der Tageszeitung El Dia zu entnehmen. Die Summe beinhaltet den Sachschaden in der Landwirtschaft, in der Infrastruktur, im Einzelhandel und von Privatpersonen. Jetzt hoffen die Betroffenen auf finanzielle Hilfe aus der Europäischen Union – der so genannte Solidaritätsfond für Umweltkatastrophen ist bisher noch nicht ausbezahlt worden. Da Spanien die Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr übernehmen wird, hoffen die Betroffenen auch aus dieser Richtung auf Unterstützung.

Cayuco in Los Cristianos

Los Cristianos war auch gestern Abend wieder der sichere Hafen für 22 illegale Immigranten. Die Besatzung eines Fischerbootes hatte die Immigranten rund 37 Seemeilen südlich von Teneriffa gesichtet und die Küstenwache verständigt. Bisher ist nur bekannt, dass die Sasemar Alphart das Flüchtlingsboot in den Hafen geschleppt hat – über den gesundheitlichen Zustand und ob Minderjährige an Bord sind, ist noch nichts bekannt.

Telefone angezapft

Der Präsident der Region Santa Cruz de Tenerife befürchtet, dass auch sein Telefon abgehört wird. Das hat Ricardo Melchior in einem Interview auf dem Radiosender Cadena SER in einem Interview mitgeteilt. Laut dem Präsidenten gibt es darüber aber keinen schriftlichen Gerichtbeschluss. In den vergangenen Wochen hatten immer wieder Politiker auf den Kanaren die Befürchtung geäußert ihre Telefone werden abgehört. Handfeste Beweise gibt es dafür bis heute nicht.

Arbeitslose reagieren nicht auf Angebote

Das kanarische Arbeitsamt prüft zurzeit die Möglichkeit, Arbeitslosen die Unterstützung zu verweigern, wenn Arbeitsangebote abgelehnt werden. Was in Deutschland längst üblich ist, hat auf den Kanarischen Inseln noch keine Gesetzesgrundlage. Aktuell geht es um rund 350 Arbeitslose, die ein Angebot im Bausektor abgelehnt haben. Auf Gran Canaria sind 210 Arbeitslose kontaktiert worden, um 118 Stellen zu besetzen, auf Teneriffa waren es rund 300 um 150 Stellen zu besetzen. Laut einem Sprecher des Servicio Canario de Empleo sind viele gar nicht zum Bewerbungsgespräch erschienen.