Zwei neue Ölfilme entdeckt

Rund vier Meilen nördlich der Stelle im Atlantik an der die Oleg Naydenov vor rund 40 Tagen gesunken ist, hat die Küstenwache zwei neue Ölteppiche entdeckt. Zwei Schiffe der Küstenwache mit Spezialgerät an Bord befinden sich im Moment in der Zone um die Wasseroberfläche zu reinigen.

In der Zwischenzeit konnte die Crew des norwegischen Spezialschiffes mit Robotern weiter an den Rissen am Rumpf des auf 2.700 Meter Meerestiefe gelegenen Schiffswracks arbeiten. Bisher wurden drei von insgesamt sieben Rissen versiegelt aus denen weiterhin Treibstoff austritt. Nachdem alle Risse geschlossen sind, sollen die 1.500 Tonnen Treibstoff die sich an Bord der Oleg Naydenov befinden, abgepumpt werden.

Der russische Fischtrawler war vor rund sechs Wochen im Hafen von Las Palmas in Brand geraten, aufs offene Meer geschleppt worden und gesunken.

Trainerkarussell bei Real Madrid

Carlos Ancelotti ist nicht mehr Trainer der Königlichen. Der Präsident Florentino Perez hat gestern seine Entlassung bekannt gegeben. Es ist der neunte Trainer den Florentino Perez während seiner beiden Amtszeiten entlässt. Ancelotti gewann zwar im letzten Jahr mit Real die Championsleague, in diesem Jahr geht der Hauptstadtclub allerdings leer aus. Laut einer Fan Befragung wünschen sich knapp die Hälfte als zukünftigen Trainer Jürgen Klopp, der bei Borussia Dortmund aufhört. Unbestätigten Pressemeldungen zufolge wird als Nachfolger von Ancelotti der Spanier Rafael Benitez gehandelt, der zurzeit beim SSC Neapel beschäftigt ist. Der amtierende Präsident von Real Madrid gerät in der Zwischenzeit immer mehr in die Kritik der Medien, weil Real trotz teuerstem Spielerkader der Welt in den vergangenen sieben Jahren nur einmal die spanische Meisterschaft gewinnen konnte.

Regionalwahlen - Alles bleibt so wie es ist

Auf parlamentarischer Ebene ändert sich nach den Regionalwahlen auf den Kanarischen Inseln nichts. Die stärkste Partei bleibt Coalicion Canarias, gefolgt von PSOE, die zusammen wieder die Regierung stellen. Stimmen verloren hat die Partido Popular.

Dazu gewonnen hat Nueva Canarias. Neu im Parlament vertreten sein werden im Parlament Podemos und Agrupación Socialista Gomera. Die fünf Prozent Hürde nicht erreicht hat Cuidadanos.

In den Cabildos sieht das Wahlergebnis folgendermaßen aus: Auf Teneriffa hat Coalicion Canarias die absolute Mehrheit gehalten, auf Gran Canaria vertritt die Partido Popular in der kommenden Legislaturperiode das Cabildo. Das Cabildo Lanzarote hat CC-PNC gewonnen – auf Fuerteventura sitzt die Coalicion Canarias in den kommenden vier Jahren im Cabildo. Weitere Ergebnisse der einzelnen Municipios können den aktuellen Tageszeitungen entnommen werden. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52%.

Auf nationaler Ebene zeigen alle 17 spanische Regionen in den gewählt wurde insgesamt einen staken Wählerverlust der regierenden Partido Popular während beide Linksparteien Podemos und Cuidadanos in den meisten Regionen als dritte oder vierte Kraft aus den Wahlen hervor gehen.

Internationale Drehscheibe Teneriffa

Teneriffa hat es in Sachen Flugziele und Fluglinien unter die besten 30 der Welt geschafft. Aktuell werden 110 Flugziele von den beiden Airports im Süden und im Norden angeflogen. Neben lokalen und nationalen Flugzielen kann von Teneriffa auch bis nach Island, Moskau oder Rumänien geflogen werden.

Um unter die Top10 zu gelangen fehlen Teneriffa aber noch eine ganze Menge weiterer Flugziele. Der Domodedovo Airport in Moskau zum Beispiel bietet 239 Ziele und liegt aktuell auf Platz 10 – Auf Platz 1 geschafft hat es der Antalya Airport in der Türkei mit 670 Flugverbindungen.

IRONMAN Lanzarote 2015

Beim größten internationalen Sportevent der Kanarischen Inseln haben am Samstag auf Lanzarote eine Deutsche und ein Italiener gewonnen. Bei der deutschen Diana Riesler war es ein Start Ziel Sieg. Sie kam nach einer Zeit von 9 Stunden, 56 Minuten und 04 Sekunden ins Ziel. Auf der gesamten Strecke im Wasser, auf dem Rad und beim Laufen war ihr Sieg nie in Gefhar.

Bei den Männern dominierte bis wenige Meter vor dem Ziel der Deutsche Christian Kramer. Er wurde rund einen Kilometer vor der Ziellinie von dem Italiener Alessandro Degaspari überholt.

In diesem Jahr nahmen am Ironman auf Lanzarote rund 1.800 Sportler aus 56 Nationen teil.

Anthem of the Seas in Santa Cruz

Das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt wird morgen im Hauptstadthafen von Santa Cruz festmachen. Der Ozeanriese lief erst vor wenigen Wochen vom Stapel. Das 350 Lange und 42 Meter lange Luxus Kreuzfahrtschiff wurde von der Meyer Werft in Papenburg gebaut und ist das modernste Schiff seiner Klasse. An Bord können die Gäste unter anderem Autoscouter fahren, Basketball spielen, Theatervorführungen genießen und sich kulinarisch in einem der vielen Restaurants mit rund um Blick verwöhnen lassen.

An Bord der Anthem of the Seas befinden sich aktuell rund 3.800 Touristen die morgen die Inselhauptstadt und die Umgebung rund um Santa Cruz auf Teneriffa besichtigen werden.

3 Lecks der Oleg Naydenov geschloßen

Die Crew des norwegischen Spezialschiffes Fugro Saltire hat an dem auf 2.700 Meter tief gelegenen Schiffswracks im Süden von Gran Canaria weitere Risse im Rumpf aus denen Treibstoff austritt abgedichtet. Rund sechs Wochen nach dem Untergang des russischen Fischtrawlers tritt aber weiterhin Treibstoff aus. Die Arbeiten gehen aufgrund der meteorologischen Verhältnisse an der Unglücksstelle nur sehr langsam voran.

Auch mehr als 40 Tage nach dem Unglück bleibt die Öffentlichkeit zu diesem Thema schlecht informiert. Bisher ist weder bekannt, warum die Oleg Naydenov ohne Lizenz zum Fischen in dieser Region die Erlaubnis zum Einlaufen in den Hafen von Las Palmas erhielt, noch welche Ursache das an Bord ausgebrochen Feuer hat, noch warum der Brand nicht im Hafen gelöscht wurde und warum das Schiff mit 1.500 Tonnen Treibstoff an Bord aufs offene Meer geschleppt wurde.

Während den letzten Wochen wurden immer wieder Ölverschmutzte Stellen an den Stränden von Gran Canaria gemeldet. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist laut Umweltexperten noch nicht absehbar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Keine Erstliga in der kommenden Saison

Im Endspurt der zweiten Fußballliga hat es der UD Las Palmas verpasst, die notwendigen Punkte für einen Aufstieg in die erste spanische Liga einzufahren. Der Sieg gegen FC Barcelona B reicht der Mannschaft aus Las Palmas auf Gran Canaria nicht, weil alle anderen Konkurrenten auch ihre Spiele gewinnen konnten.

Der CD Tenerife unterlag in Gijon Sporting mit 2:0 ist aber weiterhin mit sechs Punkten von einem Abstiegsplatz in die dritte spanische Liga entfernt. 

Spanische Fluglotsen streiken

Im Juni müssen sich Flugreisende in ganz Spanien auf Verspätungen einrichten. Die Gewerkschaft der Fluglotsen hat für den 8., 10., 12. und 14. Juni für je vier Stunden Streiks an allen spanischen Flughäfen angekündigt. Als die Fluglotsen das letzte Mal vor vier Jahren streikten, musste der Notstand ausgerufen werden, das Militär übernahm die Kontrolle des Luftraums, rund 600.000 Flugreisende saßen zum Teil über Tage an den Airports fest. Der Streikzeitpunkt zum Start der Urlaubssaison sei laut Gewerkschaft USCA bewusst gewählt um eine Industrie unter Druck zu setzten, die rund 10% der gesamten Wirtschaftsleistung in Spanien einnähme.

Gerüchte um Präsident des CD Tenerife

Das Thema kursierte in den vergangenen Monaten bereits häufiger in den Medien. Bisher hat der scheidende Präsident der Kanarischen Inseln eine mögliche Führung des Fußballclubs in Santa Cruz auf Teneriffa aber nicht kommentiert.

Anders gestern. Seine Beziehung zu den Weiß Blauen hat Rivero noch nie geleugnet, gestern gab er Pressevertretern an, dass er für Gespräche offen sei. Aktuell drücke er dem Club die Daumen für die beiden noch zu spielenden Partien für einen Verbleib in der zweiten spanischen Liga. Auf Tendenzen angesprochen gab Rivero gestern bekannt, dass Entscheidungen für eine mögliche Präsidentschaft zum Jahreswechsel fallen sollen.

Koalition mit PP ausgeschlossen

Coalicion Canarias und PSOE haben in den Gemeinden in denen die Stimmen für eine Mehrheit nicht ausreichen, Verhandlungen mit der PP ausgeschlossen. Das berichtet heute die Tageszeitung El Dia. Demnach existiert ein internes Papier der beiden Parteizentralen CC und PSOE in dem in den 88 Municipios der Autonomie Koalitionsverhandlungen mit der Partido Popular ausgeschlossen wird. Dem Wahlergebnis zufolge reicht Coalicion Canaria und PSOE in den meisten Gemeinden ein Zusammenschluss für die absolute Mehrheit aus, in allen anderen Gemeinden soll mit kleineren lokalen Parteien verhandelt werden. Insgesamt hat die Partido Popular auf dem Archipel bei den Regionalwahlen im Schnitt 12% der Stimmen im Vergleich zu den letzten Wahlen vor vier Jahren verloren.

Sechs zusätzliche Operationssäle

Mit vier Jahren Verspätung werden im Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria in Santa Cruz auf Teneriffa sechs weitere Operationssäle eröffnet. Geplant war ihre Fertigstellung bereits 2011. Die lange Patientenwarteliste auf Teneriffa ist unter anderem auch darauf zurückzuführen.

Einem Zeitungsbericht von Diario de Avisos zu Folge werden die Operationssäle Ende August fertig gestellt sein. Vier von ihnen werden für die Unfallchirurgie eingerichtet, einer für die Neurochirurgie und einer für die Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Ministerin für Gesundheit, Brigida Mendoza, unterstrich gestern auf einer Pressekonferenz, dass die verspätete Fertigstellung in erster Linie auf viele kleine bürokratische Hürden zurückzuführen sei.

Seit Jahren führen Mediziner des Krankenhauses die langen Wartelisten der Patienten auf fehlende Operationssäle zurück.

Havarierter Öltanker vor Las Palmas

Die „Lady Montigny“ hat mit 94.000 Tonnen Rohöl an Bord um Erlaubnis gebeten in den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria einzulaufen. Das 250 Meter lange Schiff befindet sich 60 Seemeilen vor der Küste und ist havariert. Nähere Details zu den Ursachen sind nicht bekannt.

Fest steht das an Bord ein Feuer ausgebrochen ist. Gestern Abend wurde der Öltanker von einem Schlepper an den Haken genommen. Laut aktuellen Pressemeldungen ist das Feuer unter Kontrolle aber noch nicht gelöscht. Nach Informationen der Küstenwache besteht Gefahr, dass der Tanker sinken könnte. Bereits vor sieben Wochen ist ein russischer Fischtrawler 16 Meilen vor Gran Canaria mit 1500 Tonnen Treibstoff an Bord gesunken.

Die Arbeiten an dem auf 2.700 Meter Tiefe gelegenen Wrack dauern weiterhin an um die Risse im Rumpf aus denen Öl austritt zu schließen. 

Keine Mehrheit gg. Erdölbohrungen

Mitglieder der Partido Popular haben im kanarischen Parlament gegen den Stopp der geplanten Erdölbohrungen gestimmt. Laut Pressemeldungen hat sich die kanarische PP damit dem Druck des Industrieministeriums und damit der Regierung von Ministerpräsident Manuel Rajoy gebeugt. Das es auch anders funktionieren kann, hat die PP auf den Balearen gezeigt. Dort steht ein ähnliches Erdölprojekt an wie auf den Kanarischen Inseln. Allerdings hat sich die PP der Balearen dem Druck aus Madrid widersetzt und zusammen mit anderen Parteien das Projekt einstimmig abgelehnt. Auf den Kanarischen Inseln ist der Vorstoß der Lokalregierung, die Erdölbohrungen zumindest temporär zu stoppender, wegen der fehlenden Stimmen der PP gescheitert.

Dieb verliert Personalausweis

Beim Überfall den eigenen Personalausweis verloren. Stoff für einen Slapstick Film gab gestern ein 33 Jahre alter Conejero in Arrecife auf Lanzarote. Der Mann hat mit einem Messer bewaffnet eine Cafeteria überfallen und das gesamte Bargeld aus der Kasse gestohlen. Beim verlassen der Cafeteria verlor der der Mann seinen Personalausweis. Stunden später wollte der Dieb den Verlust auf einer Polizeidienststelle melden und konnte dort von den Beamten festgenommen werden. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, die Beute konnte bisher noch nicht sichergestellt werden. 

Thorben Wengert pixelio.de

Sauberste Luft

Die sauberste Luft wird Spanienweit in Las Palmas auf Gran Canaria geatmet. Das geht aus einer aktuellen Studie der World Health Organisation hervor. Allerdings werden in der Studie nur Las Palmas und Arrecife aufgeführt, Orte wie Santa Cruz auf Teneriffa, San Sebastian auf La Gomera, Valverde auf El Hierro oder Santa Cruz auf la Palma wurden in der Studie zur Luftverschmutzung nicht aufgeführt. Es ist aber davon auszugehen das auch die anderen Inseln ähnliche Werte erhalten würden. In der Studie liegt die Luftverschmutzung in Las Palmas und in Arrecife bei einem Wert von 6 – zum Vergleich: Delhi in Indien erhält in der Studie einen Luftverschmutzungswert von 156, Berlin einen Wert von 20, Paris einen Wert von 26 und London einen Wert von 22.

Fotoquelle: Dieter Schtütz pixelio.de

Kanarische Literatur gratis

Zum Dia de Canarias gibt es die „Crónicas de la conquista de Canarias“ kostenlos als E-Book. Mehr als 2.000 Mal wurde das Buch bereits herunter geladen. Laut Google Analytics auch in Ländern wie Groß Britannien, Deutschland, Italien, Norwegen oder der Slowakei. Der historische Roman basiert auf den von Historikern anerkannten Texten Lacunense, Maritense und Ovetense, die in Madrid, Oviedo und auf den Kanarischen Inseln gefunden wurden. Dazu hat der spanische Geschichtsprofessor Manuel Lobo Cabrera die Arbeit als Lektor begleitet. Das E-Book über die kanarische Geschichte des Mittelalters kann noch bis zum 30. Mai, dem Dia de Canarias, kostenlos als E-Book herunter geladen werden. Unter www.diadecanarias.es

Kettennatter bedroht Tierwelt

Kalifornische Kettennatter bedroht Tierwelt auf den Kanarischen Inseln. Bisher wurde das Reptil nur auf Gran Canaria entdeckt. Die bis zu 1,80 Meter lange Schlange stammt ursprünglich aus den USA und wurde durch den Manschen eingeschleppt und freigelassen. Weil es der kalifonischen Kettennatter auf dem Archipel an natürlichen Feinden fehlt, vermehrt sie sich schnell. Für den Menschen ist die Schlange mit den hellgelben Streifen und den rosa Augen ungefährlich. Über 2.000 Exemplare wurden bereits getötet. Trotzdem schlagen Umweltschützer jetzt Alarm und fordern Hilfe von internationalen Experten um den Bioinvasoren Herr zu werden. Die kalifornische Kettennatter stellt eine aktive Bedrohung für die unter Naturschutz stehende kanarische Rieseneidechse dar.

Streit um Erdölbohrungen

Das Mineralölunternehmen REPSOL zweifelt die aktuelle Umweltstudie der SECAC an und wirft den Forschern vor „gemeinsame Sache“ mit der Lokalregierung zu machen. Die Kernaussage der Studie des SECAC ist die Gefährdung der Meeressäuger durch den Abbau von Erdöl vor den Kanarischen Inseln. Der Präsident der SECAC, Vidal Martín, bezeichnete die Aussagen von REPSOL gestern als unseriös und kündigte an rechtliche Schritte gegen die unhaltbaren Aussagen einzuleiten. Die Studie wurde ursprünglich nicht wie von REPSOL behauptet von der Lokalregierung in Auftrag gegeben, sondern von der Stiftung für das Naturschutzgebiet, einem öffentlichen Unternehmen das dem spanischen Naturschutzministerium untersteht. Die Studie könnte mit ihrem Ergebnis zum Stolperstein für REPSOL und dem Vorhaben werden vor den Kanarischen Inseln nach Erdöl zu bohren. 

Zur Internetseite der Studie

Salmonellenvergiftung weitet sich aus

Auf 199 ist die Zahl der Personen angestiegen, die durch verunreinigtes Essen in einer Schule auf Gran Canaria mit den Salmonellenerregern infiziert wurden. Seit 1. Mai steigt die Zahl der Kranken immer weiter an. 18 Menschen mussten bereits stationär im Krankenhaus behandelt werden. Am 30. April wurde im Colegio Arenas im Süden Gran Canarias Nudelsalat serviert. Untersuchungen des Gesundheitsamtes haben den Erreger dort gefunden. Betroffen sind vor allem Kinder und Jungendliche im Alter zwischen 2 und 17 Jahren. Aber auch Lehrkräfte und Eltern.

Mehr unbefristete Arbeitsverträge

Einer Pressemitteilung des Zeitarbeitsunternehmen Randstad zufolge ist die Zahl der unbefristeten Arbeitsverträge auf den Kanarischen Inseln in den ersten vier Monaten des Jahres um 10% höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Spanienweit wurden seit Januar 309.000 unbefristete Arbeitsverträge unterzeichnet. Damit steigt die Zahl der festen Anstellungen auch im dritten Jahr in Folge an. Weiterhin werden den Ergebnissen zufolge Männer deutlich bevorzugt wenn es um feste Anstellungen geht. Zwei Drittel der unbefristeten Arbeitsverträge wurden seit Jahresbeginn mit Männern geschlossen.

Bildquelle: Alexander Klaus pixelio.de

Katastrophenschutz mit Twitter

Mit dem Kurznachrichtendienst Twitter startet die spanische Polizei einen neuen Informationsdienst für Katastrophensituationen. Gepflegt werden soll der Twitter Account von oberster Stelle, dem Chef der Policia Nacional. Damit bedient sich ein weiteres spanisches Staatsorgan dem weit verbreiteten Kurznachrichtendienst. Aktuell folgen dem Twitter Account bereits 850.000 Mitglieder. Laut einer Pressemitteilung greift die Policia Local auf Twitter zurück weil es aktuell kein schnelleres Medium gibt, um in Katastrophensituationen schnell zu informieren. 

Britischer Tourist wohlauf

Mitarbeiter des Telefericos auf Teneriffa haben den seit gestern Nacht vermissten britischen Touristen gefunden. Der Mann war den Hang unterhalb der Bergstation aus bisher unbekannten Gründen hinabgestürzt. An der Suche beteiligte sich zwischenzeitlich auch die Crew eines Rettungshelikopters, sowie Beamte der Guardia Civil und der Feuerwehr. Der Mann hatte sich bei dem Sturz an einem Bein verletzt. Nähere Infos zu dem Unfall sind noch nicht bekannt. 

18 Jahre Delfine und Wale gefilmt

Es ist letztendlich eine Hommage an die Meeresbewohner die Cipriano Borges zusammengetragen hat. 18 Jahre hat der Kapitän mit einer Unterwasserkamera immer dann gefilmt wenn auf seinen Touren vor Lanzarote Meeresbewohner aufgetaucht sind. Im Wasser war er dabei nie, die Kamera wurde mit einer Stange zu Wasser gelassen. Einen Auszug aus den Aufnahmen gibt es bereits jetzt bei Youtube im Kanal von Cipriano Borges. Gesehen hat der Kapitän laut eigener Aussage in den letzten 18 Jahren alles was unterhalb der Wasseroberfläche rund um Lanzarote lebt. Allerdings werden die Begegnungen mit den Jahren immer weniger. 

Zum Video auf Youtube

La Graciosa die achte Kanareninsel

La Graciosa die achte Kanareninsel

8.000 Unterschriften für die achte Insel der Kanaren. Bisher ist immer von sieben Inseln die Rede: El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

La Graciosa taucht bisher nur in Nebensätzen auf und doch erfüllt die kleine Insel im Nordosten alle Argumente um als achte Kanareninsel deklariert zu werden. Mit einer Unterschriftenaktion, die von 8.000 Menschen bereits unterstützt wird, fordern die Vertreter von La Graciosa jetzt die Gleichstellung.

Vor allem für die Transportkosten wäre die Gleichstellung von großer Bedeutung. Sollte La Graciosa als achte Insel der Kanaren deklariert werden, ist eine  ständige Fährverbindung von Lanzarote aus obligatorisch.

 

Golfplatz Buenavista Teneriffa

Golfplatz von Buenavista

Der Golfplatz von Buenavista auf Teneriffa solle verkauft werden. Das meldet heute die Tageszeitung Canarias7 und beruft sich auf Regierungskreise.

Demnach hält die Inselregierung 55% der Anteile am Golfplatz im Norden der Insel, Gestur, aktuell für die Administration zuständig, 45%. Der Verkauf ist Teil eines Restrukturierungs- und Rationalisierungsplans.

Der Golfplatz von Buenavista gilt als einer der attraktivsten der Kanarischen Inseln, sportlich wie auch architektonisch und wurde 2011 unter allen spanischen Golfplätze an die zweite Stelle gewählt.

Allerdings wurden seit seiner Fertigstellung nie schwarze Zahlen geschrieben. Der Hauptgrund für den Verkauf der Anlage.

 

Verkehrsreduktion Kanaren

Verkehrsreduktion Kanarische Inseln

Der Verkehr hat sich auf den Kanarischen Inseln im letzten Jahr deutlich reduziert. In den beiden Inselhauptstädten von Gran Canaria und Teneriffa sogar um 11%. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Verkehrsbehörde hervor.

Staus und zähfließender Verkehr gehören in Las Palmas und in Santa Cruz seit mehreren Monaten der Vergangenheit an. Als Grund für das sinkende Verkehrsaufkommen wird in erster Linie immer wieder die Wirtschaftskrise genannt.

So hat sich seit 2008 der Verkehr nicht nur auf den Kanarischen Inseln stark verringert. Auch in Barcelona, Valencia, Madrid oder Córdoba ist das Verkehrsaufkommen um bis zu 30% gesunken.

 

Kanarisches Arbeitsamt

Kanarisches Arbeitsamt

Nicht genutzt hat das kanarische Arbeitsamt einen Fonds für Beschäftigung in Höhe von knapp einer Millionen Euro.

Das geht heute aus verschiedenen Presseberichten hervor. Demnach standen die Gelder der Zentralregierung von September bis Dezember 2012 zur Verfügung, ausbezahlt wurde davon aber nicht ein Cent. Als Grund nennt Alejandro Martín López, Leiter des Servicio Canario de Empleo, die bürokratischen Hürden.

Es sei seinen Worten zufolge, unmöglich gewesen in der kurzen Zeit die Arbeitsabläufe umzustellen und die Voraussetzungen für eine Auszahlung zu schaffen.

Leitragende sind die rund 300.000 Arbeitslosen auf dem Archipel, für die die Gelder ursprünglich zur Verfügung standen.

Hotel Baugenehmigungen

Hotel Baugenehmigungen Kanarische Inseln

In Zukunft werden nur noch 5 Sterne Hotels eine Baugenehmigung erhalten. Das sieht das neue Tourismusgesetz vor, das gestern auf den Kanarischen Inseln verabschiedet wurde.

Darin enthalten ist ein Paragraph der es Hotelprojekten erlaubt in einem Abstand von 200 Metern zum Meer zu bauen. Kritiker werfen der Regierung vor an den Ansprüchen des Tourismusmarktes vorbeizuarbeiten.

Laut Miguel Jorge Blanco von der Partido Popular, wählten in den letzten Jahren 88% der Touristen ein vier Sterne Hotel für ihren Urlaub. Das neue Tourismusgesetz sieht auch vor, Reformierungen von bestehenden Anlagen nur zu genehmigen, wenn nach Fertigstellung ein Betrieb mit 5 Sternen vorgesehen ist.

 

Kanarische Polizei

Kanarische Polizei

Die kanarische Polizei wird nicht abgeschafft. Das hat der kanarische Präsident Paulino Rivero gestern im Parlament mit eigenen Worten deutlich unterstrichen und damit auf die Kritik aus der Opposition reagiert, die mit den hohen Kosten von 4,5 Millionen Euro pro Jahr argumentierte.

Damit werden auf den Kanarischen Inseln auch in Zukunft vier Polizeiorgane sich die Zuständigkeiten teilen – Policia Local, Policia Nacional, Guardia Civil und Policia Canarias. Partido Popular und PSOE forderten gestern die sofortige Einstellung des Projekts „kanarische Polizei“. Ursprünglich sollten bereits 2009 1.700 Beamte in der rot schwarzen Uniform die Sicherheit auf dem Archipel gewährleisten, aktuell stehen aber nur 59 Beamte im kanarischen Polizeidienst.

Zukunftssorgen am "Dia de Camarias"

Die Zukunft ihrer Kinder und die politische Lage – das sind die zwei am häufigsten genannten Sorgen der Canarios am Dia de Canarias. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben laut der Tageszeitung ABC zufolge an, mit der aktuellen Abhängigkeit vom Tourismus unzufrieden zu sein, die höchste Arbeitslosenquote in Spanien ordnen die meisten der politischen Führung zu. Ein weiteres Problem ist laut einem Sprecher der Partido Popular, dass viele Jugendliche, die auf dem Festland studiert haben, nicht mehr auf die Inseln zurückkehren. Sie finden weder die Infrastruktur noch die wirtschaftlichen Vorrausetzungen vor, die sie auf dem Festland genießen.

Mehr Flieger vom Festland aus

Ein positives Ergebnis der Wirtschaft setzt auf den Kanarischen Inseln bei 85% Tourismus immer eine Steigerung der Maschinen vom Festland voraus. Zumindest Teneriffa wird im Sommer über 600.000 Plätze mehr verfügen. Insgesamt sind es in den drei Sommermonaten 6.5 Millionen. Am stärksten sind die Charterflüge aus Portugal gestiegen, gefolgt von Polen, Italien und Frankreich. Jetzt müssen die Touroperatoren dieses Angebot an Flugreisen nur noch verkaufen – Wirtschaftskrise und Angst vor erneuter Flugasche und einer Schließung des Luftraums erschweren den Absatz von Urlaubsreisen aktuell.

Zuwenig Weiterbildungsmaßnahmen

Der „Servicio Canario de Empleo“ hat im vergangenen Jahr 5,1 Millionen Euro für Weiterbildungskurse ausgegeben. Rund 2.500 Personen haben einen entsprechenden Kurs besucht, gut 1.500 haben daraufhin einen Job mit festem Arbeitsvertrag erhalten. Trotzdem steht das kanarische Arbeitsamt in der Kritik. 2.000 Euro Kosten pro Teilnehmer seien zu viel kritisiert die Opposition und bei 260.000 Arbeitslosen auf den Inseln sei die Teilnehmerzahl von 2.500 Personen zu gering.

Krise als Chance sehen

Die Krise als Chance, Investitionen in schlechten Zeiten und Verantwortung übernehmen – der Präsident der Kanarischen Inseln versprühte bei seiner Rede zum „Dia de Canarias“ ganz bewusst Optimismus. Bei Bildung und Gesundheit solle trotz Krise nicht gespart werden. Riveros Vision für die Zukunft ist weiterhin die Drehscheibe für Europa, Afrika und Amerika zu sein, zu Wasser, in der Luft und über Kabel. Gestern trat der Präsident zum Dia de Canarias in Las Palmas auf Gran Canaria vor mehrere tausend Bürger, die Rede wird gewohnheitsmäßig in verschiedenen kanarischen Fernsehkanälen übertragen.

Noch ein Sparpaket für Spanien

Mit nur einer Stimme Mehrheit hat das spanische Parlament ein weiteres Sparpaket im Umfang von 15 Milliarden Euro gebilligt, das beim Abbau der hohen Staatsschulden helfen soll. Das umstrittene Sparpaket sieht unter anderem eine Kürzung der Beamtengehälter ab Juni und eine Nullrunde für Rentner im Jahr 2011 vor. Die spanische Finanzministerin Elena Salgado sprach von "schmerzvollen, aber erforderlichen Maßnahmen". 169 Abgeordnete stimmten für und 168 Abgeordnete gegen den Gesetzentwurf. Nur die regierenden Sozialisten stimmten dafür. Alle anderen Fraktionen, darunter auch die oppositionelle Volkspartei (PP), stimmten dagegen oder enthielten sich.

Ansporn für die Weltmeisterschaft

Der spanische Fussballverband wird seinen Spielern im Falle des Gewinns der Weltmeisterschaft eine Rekordprämie in Höhe von 550.000 Euro auszahlen. Das meldet heute der Focus unter Berufung auf die Pressestelle des spanischen Verbandes. Damit haben die Iberer die bislang höchste WM-Prämie aller 32 Mannschaften ausgelobt. Bislang hatte Argentinien die höchste Prämie veranschlagt. Die Spieler um Superstar Lionel Messi würden für den dritten Titelgewinn mit jeweils 520.000 Euro belohnt, in England wurde eine Prämie von 470.000 Euro ausgehandelt. Die deutschen Fußballer müssten sich beim Titelgewinn mit 250.000 Euro begnügen.

1/3 der Canarios recycelt nicht

Zwei Drittel der kanarischen Bevölkerung haben im vergangenen Jahr ihren Müll getrennt. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung El Dia hervor. Demnach wurden bei der Spanienweiten Statistik knapp 5.000 Personen befragt. 27% der Befragten trennen ihren Müll, damit er später recycelt wird, jeder Zehnte trennt aus Gewohnheit. Trotzdem sind es 20% der kanarischen Bevölkerung die angaben weiterhin keinen Zugang den Mehrwertcontainern zu haben, weiteren 20% ist der Weg zu den Containern einfach zu weit.

Korruption im Gesundheitswesen

Im Krankenhaus La Candelaria ermittelt die Anti Korruptions Behörde. Es wird geprüft ob sich Prothesenhersteller bei Ärzten und Traumatologen durch Geschenke und Reisen Vorteile verschaffen. Bisher sind sechs Angestellte des Krankenhauses befragt worden, Beweise gibt es bisher keine. Die Behörde ermittelt auf Basis einer anonymen Anzeige. In den kommenden Tagen sollen weitere Mitarbeiter des Krankenhauses vernommen werden.

Teures Kabel gestohlen

Bei Abades auf Teneriffa sind Kabel im Wert von 49.000 Euro gestohlen worden. Das meldet heute das Ayuntamiento von Arico. Demnach sind in der Urbanizacion La Caleta de Maria Luisa an vier verschiedenen Stellen die Kupferleitungen entwendet worden. An anderen Punkten im Municipio sind ähnliche Vorfälle gemeldet worden. Zum Beispiel in Poris de Abona und in Tajao. Zum Teil wurden in ganzen Straßenzügen die Kabel entfernt und die Straßenbeleuchtung zerstört. Hinweise auf Täter gibt es bisher nicht.

Rembrandt Ausstellung auf Teneriffa

Knapp 100 der wertvollsten Bilder des Künstlers Rembrandt werden in einer Ausstellung auf Teneriffa zu sehen sein. Unter dem Titel „Rembrandt Grabador. Obra y Vida“ sind die Gemälde noch bis zum 28. August in den Ausstellungsräumen der CajaCanarias in Santa Cruz zu sehen. Die Bilder des Holländers stammen aus der National Bibliothek in Madrid, wo insgesamt mehr als 1.500 Werke von Rembrandt ausgestellt sind.

Bankrot selbst zu zuschreiben

Die vor dem Bankrot stehende Bank CajaSur ist Anfang der Woche unter Aufsicht der spanischen Bank gestellt worden. Jetzt veröffentlichen kirchennahe Medien dass die Pleite von den Verantwortlichen selbst verursacht wurde. Seit mehr als 12 Monaten schreibt das Geldinstitut rote Zahlen, eine Fusion mit UniCaja wurde durch das Vetorecht des Vorstandes mehrfach verhindert. Jetzt stehen 475 Filialen und rund 3.500 Arbeitsplätze zur Disposition, eine Fusion mit UniCaja steht nicht mehr zur Diskussion. Die spanische Zentralbank will das System der Cajas, vergleichbar mit den deutschen Sparkassen, von 45 auf 15 reduzieren.

Nervenkrank durch Krise

Angst, Unsicherheit und andere psychosomatische Krankheiten sind das Resultat aus mehr als zwei Jahren Krise auf den Kanarischen Inseln. Das meldet heute die Tageszeitung ABC. Der Statistik zufolge leiden aktuell rund 25% der kanarischen Bevölkerung an diesen Symptomen. Drei von zehn Canarios sind davon betroffen. Laut Carlos Naranjo, Psychologe aus Teneriffa, ist die Behandlung schwierig, weil jeder Fall individuell unterschiedlich ist. Das kanarische Gesundheitsministerium rät in Zeiten von psychischem Stress auf Stimulatoren wie Cola, Kaffe oder ähnliches zu verzichten und mehr Sport zu treiben.

Anzeige gegen Santander Bank

Im Wertpapierskandal der Bank Santander hat eine Deutsche aus Teneriffa Anzeige erhoben. Es geht um 250.000 Euro aus dem Fall Madoff, bei dem rund 1,3 Milliarden Euro veruntreut wurden. Die Bank hatte bereits Entschädigung angeboten, rund 80% der Wertpapierkunden hatten das Angebot angenommen. Jetzt melden Tageszeitungen dass Frau B. Anzeige vor einem Zivilgericht erstattet hat. Die 80-jährige fordert den vollen Geldbetrag von Santander zurück. Sollte Frau B. Recht bekommen, muss Santander an alle Betroffenen den vollen Geldbetrag zurück bezahlen. Statt den bisher angebotenen 500 Millionen Euro wären dann 1,3 Milliarden fällig.

Kokain im Magen

Am Flughafen von Los Rodeos im Norden von Teneriffa hat die Polizei einen 18-jährigen Dominikaner festgenommen. Er hatte in seiner Kleidung und in seinem Magen insgesamt 1 Kilo Kokain versteckt. Der 18-jährige war mit einer Maschine vom Festland auf Teneriffa gelandet. Nachdem die Beamten rund 500 Gramm der Droge in seiner Kleidung entdeckt haben, wurde er zum Röntgen ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt sind 99 Kapseln á 10 Gramm sichergestellt worden.

Neue Korruptionsfälle auf Teneriffa

13 Personen stehen in Arona auf Teneriffa im Verdacht, gegen Bezahlung Verkehrsvergehen und Delikte gelöscht zu haben. Alle Verdächtigen sitzen derzeit in Haft, eine Gruppe der Anti-Korruptions-Einheit ermittelt im Büro des Traficos in Arona. Zwischen August und Dezember 2009 sollen mehrfach Verkehrsstrafen im System des Traficos gelöscht worden sein. Aufgedeckt wurde der Fall als das Informatiksystem erneuert. Ein Backup hatte mit den Originaldaten nicht mehr übereingestimmt.

30 % Rabatt auf Tuiflüge

Der Billigflieger TUIfly bietet 30% Rabatt auf Flüge zwischen den Kanarischen Inseln und Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Buchbar ist das Angebot bis Sonntag, den 30. Mai 2010, 24 Uhr, für Flüge vom 1. Juni bis zum 31. Oktober 2010. Die Ermäßigung von 30% gibt es auf den Oneway-Flugpreis auf ausgewählten Flügen mit TUIfly, XL Airways, Hamburg International, Air Via und Germania. Weitere Informationen finden sich unter tuifly.com.

Fuerteventura meiste Arbeitslosen in Spanien

Auf der Insel Fuerteventura ist die Arbeitslosigkeit im Spanienweiten Vergleich am höchsten. Das geht aus einem Bericht von Europa Press hervor. Demnach liegt die Arbeitslosenquote bei knapp 33%, jeder dritte Erwerbsfähige ist ohne Job. Kritik kommt aus der Opposition: Ein Sprecher der PSOE forderte in einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7 das Cabildo auf, zu reagieren. 11.000 Arbeitslose sind aktuell auf Fuerteventura registriert, insgesamt sind auf den Kanarischen Inseln 266.000 Personen ohne Job.

Celebrity Eclipse in Las Palmas

Das Kreuzfahrtschiff Celebrity Eclipse wird morgen im Hafen von Las Palmas anlegen. Auf dem 320 Meter langen Schiff sind 2.900 Passagiere und 1.200 Mitarbeiter. Das Schiff ist auf seiner Jungfernfahrt und wird morgen gegen 11.15 von einer Delegation im Hafen La Luz empfangen. Ab Mitte Juni bietet die Celebrity Eclipse ein neues Programm für Touristen an: Das Kreutzfahrtschiff wird 11 Nächte in verschiedenen kanarischen Häfen verbringen. Von Southampton fährt der Cruiser über Funchal nach Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. Mehr Infos auf der Internetseite von Celebritycruises.de

Fischzucht weg vom Tourismus

Tourismus und Fischzucht geht nicht gemeinsam. Dieser Meinung ist José Fernando Cabrera, Präsident der Ashotel Gruppe, dem größten Hotelverband auf den Kanarischen Inseln. Cabrera unterstreicht seine Meinung mit einer Studie, die von der Universität von Las Palmas erstellt wurde. Deren Ergebnis belegt die Verseuchung des Wassers in ummittelbarer Nähe, auch Strände sind von der Verschmutzung betroffen. Cabrera fordert zum Wohle des Tourismus die Stellen für Fischzucht außerhalb der Tourismusgebiete zu legen. Stein des Anstoßes ist Los Gigantes auf Teneriffa, dort schwimmen die so genannten Jaulas in direkter Nähe zum Strand.

Ministerposten gestrichen

Eine politische Krise bahnt sich wischen dem kanarischen Präsidenten Paulino Rivero und seinem Vize, José Manuel Soria, an. Dieser hatte in den vergangenen Tagen vier Ministerposten gestrichen. Ganz im Zeichen des Sparplans und der Krise. Rivero hatte diesen Vorgang rückgängig gemacht und Journalisten gegenüber geäußert, sein Vize sei dazu nicht befugt gewesen. Auch Ricardo Melchior, Präsident von Teneriffa, hat Pressevertretern gegenüber geäußert, keine Ministerposten zu streichen, die Diäten sollen aber um 5% gesenkt werden.

Günstiger Heiraten auf den Kanaren

Nirgendwo sonst wird in Spanien billiger geheiratet als auf den Kanarischen Inseln. Während vor der Krise noch Beträge jenseits der 25.000 Euro Marke ausgegeben wurden, sind es jetzt im Schnitt bei einer Hochzeit mit 100 geladenen Gästen nur noch gut 14.000 Euro. Madrid, Barcelona und Valencia sind die Autonomien in denen weiterhin bis 20.000 Euro pro Hochzeit ausgegeben wird. Alarm schlägt bei diesen Zahlen die Präsidentin des Verbraucherschutzes. Laut Agustina Laguna sind viele Paare bereits bei ihrer Hochzeit hoch verschuldet. Der gesellschaftliche Druck treibt viele dazu, trotz Krise, eine teure Hochzeit zu feiern und sich das Geld dafür bei Banken und Geldinstituten zu leihen.

Las Cantera beliebtester spanischer Strand

Spaniens bester und schönster Strand ist Las Cantera auf Gran Canaria. Das hat eine Umfrage des Onlineportals eleconomista.es ergeben. Mit 350.000 Punkten liegt der Hauptstadtstrand weit vor dem zweitplatzierten Strand von Cádiz, dem Playa de Bologna, mit rund 20.000 Punkten. Auf der Webseite konnten Besucher unter 10 verschiedenen spanischen Stränden wählen. Las Canteras ist dem Ergebnis zu Folge der Strand mit der besten Infrastruktur und steht aufgrund des Klimas ganzjährig zu Verfügung. Argumente bei denen kein anderer Strand auf dem spanischen Festland mithalten konnte.

Videodreh auf Teneriffa

Der Raper Lloyd Banks zeichnet das Video zu seinem Song „I get around“ auf Teneriffa auf. Zusammen mit Rapper und Freund 50 Cent der Regie bei dem Videodreh führt. Geplant sind Szenen in der Hauptstadt Santa Cruz, im Castillo Negro, am Strand von Las Teresitas und im Parque Sanabria. Beide Raper waren am im März Live auf Teneriffa zusehen. Bei ihrem Besuch entschieden sie sich das Video für den Song auf Teneriffa zu drehen.

Bürgermeister müssen sich die Gehälter kürzen

Zum ersten Mal in der Geschichte müssen sich die Bürgermeister auf den Kanarischen Inseln selbständig das Gehalt kürzen. Das fordert ein entsprechendes Papier der spanischen Regierung das zum Sparplan erstellt wurde. Es geht um 5% bis 15%. Das entspricht einem Betrag von 7.000 bis 15.000 Euro, die pro Jahr weniger ausgezahlt werden. Innerhalb des Sparplans ist es einzelnen Gemeinden untersagt Kredite aufzunehmen. Die spanische Regierung will die Staatsverschuldung von 35 Milliarden Euro in den kommenden Jahren durch Sparmassnahmen drastisch reduzieren. 70% der Schulden haben Ayuntamientos und Municipios verursacht.

Trainerwechsel bei Real Madrid

Der spanische Fussballrekordmeister Real Madrid hat Jose Mourinho als neuen Trainer verpflichtet. Das berichten Presseagenturen bereits kurz nach dem Sieg seiner bisherigen Mannschaft Inter Mailand über den FC Bayern im Finale der Championsleague. Der bisherige Trainer von Real Madrid Manuel Pellegrini hatte erneut die spanische Meisterschaft verpasst. Es war Mourinho selbst, der die Nachricht am Samstagabend nach dem Spiel im Interview verkündete. Weder die Vereinsführung von Real Madrid noch ihr Ex Trainer Pelligrini hatten im Vorfeld Informationen durchsickern lassen. Experten waren bereits seit Wochen von einem Trainerwechsel bei Real überzeugt.

Zu Pfingsten gute Touristenzahlen erwartet

Die Prognosen im Tourismussektor sind für das kommende Brückenwochenende mit dem Dia de Canarias gut, von Vollauslastung kann aber noch lange keine Rede sein. Laut dem Präsidenten des Hotelverbandes Ashotel, José Fernando Cabrera, liegt die Auslastung aktuell im Schnitt bei 60% für den 28. bis 31. Mai. Ein deutlich besseres Ergebnis als noch im letzten Jahr, wünschenswert wäre laut Cabrera aber eine Belegung von 80% bis 85%. Trotzdem haben sich die Werte im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel verbessert. Den Optimismus auf den Sommer hat in der Tourismusbranche die isländische Vulkanaschewolke gebremst. Zwar gibt es 14% mehr Flugzeuge in diesem Jahr die von Groß Britannien und Deutschland auf die Kanaren fliegen, allerdings haben die vergangenen Wochen bereits gezeigt, dass es aufgrund der Aschewolke auch durchaus über Tage zu Schließungen des Luftverkehrs kommen kann. Finanziell direkt betroffen sind nicht nur die Fluglinien sondern auch der gesamte Tourismussektor auf dem Archipel.

Sparen bei den Kranken

Mit großer Sorge hat der kanarische Verband der Apotheker auf die Sparpläne des kanarischen Gesundheitsministeriums reagiert. 4,6 Millionen Euro weniger werden auf den Kanarischen Inseln im kommenden Jahr für Medikamente ausgegeben. Laut dem Verband sind damit Apotheken und auch ihre Angestellten in direkter Gefahr. Rund 800 Apotheken und 2.000 Beschäftige sind von den Sparplänen direkt betroffen. Francisco Quintana, Präsident des Verbandes, befürchtet das ein Teil der Apotheken auf Grund der Sparpläne in ihrer Existenz bedroht ist.

Caja Sur pleite

Mitten in der Schuldenkrise muss in Spanien ein angeschlagenes Geldinstitut vor dem Bankrott gerettet werden. Die Bank von Spanien als oberste Aufsichtsbehörde stellte die regionale Sparkasse CajaSur unter ihre Kontrolle. Zuvor waren Verhandlungen über eine Fusion mit einem Konkurrenten geplatzt. CajaSur mit Sitz in Córdoba gehört mehrheitlich der katholischen Kirche. 2009 machte das Institut einen Verlust von knapp 600 Millionen Euro. Ihr Finanzbedarf wird auf 1,4 Milliarden Euro geschätzt.

Gewerkschaften gegen Sparplan

Durchschnittlich 120 Euro monatlich weniger, so trifft der Sparplan der spanischen Regierung jeden einzelnen Funktionär auf den Kanarischen Inseln. Der Betrag variiert leicht, nicht in jedem Ressort muss gleichviel eingespart werden. Der Zeitung Diario de Avisos zufolge wird der Sparplan auf dem Archipel vor allem Polizisten, Feuerwehrleute, so genannte Auxiliares und Administrativos treffen, also den Bereich der sowieso bereits am wenigsten verdient. Die Gewerkschaften haben bereits angekündigt den Sparplan nicht ohne weiteres zu akzeptieren und Streiks angekündigt. Die spanische Regierung will in den kommenden Jahren bis zu 30 Milliarden Euro einsparen.

Canarios wenig flexibel

Das Gesundheitssystem und das Bildungssystem auf den Kanarischen Inseln bilden zusammen den größten Arbeitgeber für Universitätsabsolventen. Einem Bericht der Zeitung El Dia zufolge sind es über 30% die nach ihrem Abschluss in diesen beiden Bereichen landen. An dritter Stellen sind es Zeitarbeitsfirmen die den Absolventen befristet Arbeit geben. Ein weiteres Ergebnis der Statistik: Rund 85% der kanarischen Absolventen werden der Statistik zu Folge nie in anderen Autonomien arbeiten. Den Zahlen nach suchen Canarios nur nach Jobs auf dem Archipel oder akzeptieren die Arbeitslosigkeit.

Geld zurück für Whitney Houston

Ab heute sollen Ticketbesitzer des ausgefallenen Konzerts von Whitney Houston auf Teneriffa ihr Geld zurück erhalten. Laut einem Sprecher der CajaCanarias ist dazu eine entsprechende Email notwendig, damit der bezahlte Betrag für das ursprünglich für den 30. April geplante Konzert auf die Kreditkarte mit der bezahlt wurde, zurückgebucht werden kann. Unbestätigt ist bisher ob die Betroffenen mit einem Rabatt von 40% auf den Eintrittspreis für das kommende Konzert von Alicia Keys rechnen können. Das Konzert findet am 6. Juni im Hafen von Santa Cruz statt. Ticket gibt es zwischen 35€ und 60€im Internet unter www.generaltickets.com.

Leiche von Sara Morales auf Schrottplatz vermutet

Die Suche nach einer Spur von Sara Morales geht weiter. Jetzt sucht das Sondereinsatzkommando auf dem Schuttabladeplatz von Juan Grande nach sterblichen Überresten des seit rund vier Jahren vermissten Mädchens. Bereits vor einigen Wochen hatte die erfolglose Suche in einem Pozo Negro für Medienaufsehen gesorgt. Sara Morales war am 30. Juni 2006 auf dem Weg zwischen ihrem Elternhaus und dem Centro Comercial La Ballena verschwunden. Seit dem gibt es von ihr weder ein Lebenszeichen noch eine Spur.

Leiche der Vermissten geborgen

Die Suche nach Soledad Medina Gómez auf der Insel La Palma ist beendet. Ihre Leiche ist zusammen mit ihrem Auto von den Suchmannschaften im Barranco Las Angustias geborgen worden. Bisher stehen die genauen Umstände wie es zu dem Unfall gekommen ist noch nicht fest, das Fahrzeug ist mehrere hundert Meter tief gefallen. Angehörige gehen laut der Zeitung El Dia von einem Selbstmord aus. Soledad Medina Gómez hatte Depressionen und war in ärztlicher Behandlung.

Trainerentlassung beim CD Tenerife

José Luis Oltra ist nicht mehrTrainer desFussballclubs CD Tenerife. Der Club aus Santa Cruz war nach einem Jahr Erstklassigkeit wieder abgestiegen. Die Entscheidung der Clubführung kommt unerwartet, laut einem Journalisten der Zeitung Diario de Avisos gab es gestern ein kurzes aber lautstarkes Gespräch mit Santiago Llorente, Präsident des Clubs. Bisher galt Oltra bei Fans und Clubführung für unantastbar. Innerhalb der kommenden sieben Tage will der Club einen neuen Trainer für die kommende Saison in der zweiten Liga präsentieren.

Marrokaner vor Gericht

Aktuell stehen in Las Palmas drei Marokkaner vor Gericht. Sie sollen laut der Staatsanwaltschaft für den Tod von 25 Minderjährigen Immigranten verantwortlich sein. Ihr Boot war am 15. Februar 2009 wenige Meter vor der Küste Lanzarotes gekentert, dabei sind 25 Kinder ertrunken. Alle drei weisen jegliche Verantwortung weiterhin von sich. Yousef F. und Mohamed S. sind am selben Tag der Tragödie festgenommen worden, Brahim J. wurde abgeschoben. Erst als er wenige Tage später mit einer weiteren Patera auf den Kanaren angekommen ist, wurde er verhaftet. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung, illegale Immigration und Menschenschlepperei. Nachweislich haben die drei Angeklagten in den vergangenen Jahren rund 30 Fahrten mit Pateras auf sich genommen und wurden danach immer wieder abgeschoben.

Bauern verteidigen ihre Bananen

Rund 300 Plantagenbesitzer haben vor dem Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel in Madrid 20 Tonnen Platanos verteilt. Die Bauern wollen das was auf großen Transparenten rund um den Platz stand: die kanarische Banane verteidigen und sie gegenüber anderen nicht europäischen Produzenten rentabel zu halten. Beides scheint nach 20 Jahren Subvention und künstlichen Steuern und Zöllen in Zeiten von Krise und Sparmassnahmen nun nicht mehr möglich. Gut 65.000 kanarische Familien sind direkt oder indirekt von den hohen Absatzverlusten der Bananenbauern betroffen.

WIFI im Freien

Auf der Plaza del Príncipe in Santa Cruz auf Teneriffa gibt es ab morgen WiFi. Die drahtlose Internetverbindung wird rund um den Platz am Rathaus sowie in seiner direkten Umgebung zur Verfügung stehen. Damit gehört Santa Cruz zu den Städten in Spanien mit dem größten öffentlichen WiFi Netz. Auf den Plätzen El Corte Inglés, la Candelaria, de España, del Príncipe, Weyler, auf der alameda del Duque Santa Elena und am Parque Bulevar stehen drahtlose Internetverbindungen zur Verfügung. Aufgrund der Gesetzgebung ist die Verbindung nicht ganz gratis. Um den sich täglich ändernden Schlüssel zu erhalten, verschicken die Mobilfunkanbieter eine kostenpflichtige SMS in Höhe von 15 Cents. Mehr Infos unter 922 112 211.

Aufschwung nach dem Sommer

Die Vereinigung der Unternehmer auf Teneriffa, kurz CEOE, glaubt an einen Wirtschaftsaufschwung auf den Kanaren in der zweiten Jahreshälfte. Das meldet heute die Tageszeitung El Dia. Die CEOE geht von einem leichten Anstieg des Bruttosozialproduktes aus, sowie einem leichten Rückgang bei den Arbeitslosen. Auf den neuen Sparkurs der Regierung reagiert die Unternehmervereinigung mit gemischten Gefühlen. Zumindest werden die Einsparmassnahmen im öffentlichen Sektor begrüßt. Laut einem Sprecher der CEOE lag das Durchschnittgehalt eines öffentlich Angestellten im letzten Jahr bei rund 30.000 Euro jährlich, 25% mehr als in der privaten Wirtschaft bezahlt wird. Die Produktivität lag aber im Vergleich zu Angestellten in der privaten Wirtschaft nur bei 58%.

Drogendealer verhaftet

Die Polizei hat im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa einen 24 Jahre alten Mann festgenommen. Der aus Las Palmas stammende Canario hatte in seinem Rucksack rund 17 Kilogramm Haschisch. Ein Teststreifen der Polizei hatte den Beamten sofort signalisiert das der Mann Drogen konsumiert hat. Bei der Routinekontrolle seines Gepäcks fanden die Beamten insgesamt 165 eierförmige Haschischpakete. Auf dem Flughafen von Fuerteventura ist ein 41 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er hatte 615 Gramm Heroin in kleinen Kapseln in seinem Magen. Der Mann stammt aus Puerto del Rosario und ist den Behörden einschlägig bekannt.

Immernoch Flugstreichungen

199 Flüge nach Groß Britannien, Holland, Irland oder Island sind gestern gestrichen worden. Auch heute rechnet die Flughafenbehörde AENA mit Behinderungen des Flugverkehrs. Maschinen von den Kanarischen Inseln nach Deutschland sollen nach aktuellem Stand nicht betroffen sein. Trotzdem wird Fluggästen geraten sich telefonisch oder per Internet über den aktuellen Stand zu informieren. Heute rechnet die Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol mit 1000 gestrichenen Flügen aufgrund von Aschepartikeln in der Luft. Vor allem betroffen sein soll der Luftraum über England und Holland.

Kanarischer Bananenspot ausgezeichnet

Während die Preise für die kanarische Platano immer weiter fallen, hat die Vereinigung der Bananenbauern auf der Nacht der Werbung in Valencia fünf Preise abgeräumt. Auf der Noche de Publicidad ist der Werbespot als bester Spot für TV und Kino ausgezeichnet worden. ASPROCAN ist im Zuge seiner neuen Kampagne verstärkt online vertreten – auf der Internetseite platanodecanaria.net wird ein iphone verlost – auf Facebook und Twitter ist die kanarische Banane ebenfalls vertreten. Genutzt hat es dem Umsatz wenig, die kanarische Banane ist in diesem Jahr so wenig verkauft worden wie noch nie, die Konkurrenz aus Lateinamerika und Afrika bietet trotz Zöllen und Steuern Bananen deutlich billiger an.

Ohne Stars zur WM nach Afrika

Während Deutschland noch mit Michael Ballack trauert, ist die spanische Nation bereits seit Wochen tapfer. Die Iberer bangen derzeit um vier Stammkräfte der „Roten Furie“. Mit Fernando Torres, Cesc Fabregas, Andres Iniesta und Xavi Hernandez ist der Einsatz des kompletten Mittelfeldes des Europameisters für die WM in Südafrika fraglich. Der Teamchef Vicente del Bosque will noch keine Prognose zum Einsatz der vier Stammkräfte geben. Die spanische Nationalmannschaft reißt am 29. Mai nach Schruns in Österreich ins Trainingslager.

Weltstars auf Gran Canaria

Las Palmas auf Gran Canaria lädt ab dem 28. Mai zum 8. Arrecife de las Musicás mit weltbekannten Stars. Neben Melissa Laveaux und Joe Henry werden auch Sinead O´Connor und John Mayall erwartet. Das Auditorio Alfredo Kraus steht bis zum 5. Juni im Zeichen von Musiklegenden und Bluesgrössen. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Telefonnummer 902 405 504. Die Konzertreihe startet am 28. Mai mit John Mayall und endet am 5. Juni mit Joe Henry.

Fahrradfahrer kommt uns Leben

Ein Fahrradfahrer ist gestern bei San Andres auf Teneriffa ums Leben gekommen. Der 67-jährige ist gegen 7:00 Uhr am Sonntagmorgen von einem Auto überfahren worden. Der 22-jährige Fahrer sitzt in Untersuchungshaft. Die Alkoholprobe war positiv. Laut einem Sprecher der Polizei wird davon ausgegangen das der junge Mann die ganze Nacht unterwegs war und völlig übermüdet und alkoholisiert den Fahrradfahrer übersehen hat.

Schwarzgeld verschlimmert die Krise

Der Anteil an Schwarzgeld liegt Schätzungen zufolge auf den Kanarischen Inseln bei 29% des Bruttosozialprodukts. Das meldet heute die Tageszeitung La Opinion. Demnach wird die Region nur noch von der Autonomie la Rioja mit einem Anteil von 31% übertroffen. Auf dem Archipel wird von rund 11,6 Milliarden Euro ausgegangen, die am Fiskus vorbei den Besitzer wechseln. Zum Vergleich: der Haushaltsetat der kanarischen Regierung liegt aktuell bei 7 Milliarden Euro. Am stärksten betroffen sind die Wirtschaftsbereiche Hostelerie, Einzelhandel und das Baugewerbe. Hier wird verstärkt in den letzten Jahren auf Schwarzarbeit gesetzt. Die Verlierer sind immer die Arbeiter, aufgrund von hoher Arbeitslosigkeit verzichten viele für ein monatliches Einkommen auf Arbeitsverträge und die damit verbundenen Sozialleistungen.

Hunderte kanarische Pflanzen bedroht

610 verschiedene Pflanzen sind auf den Kanarischen Inseln vom aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt Juli Caujapé, vom Botanischen Garten "Viera y Clavijo" auf Gran Canaria. Dabei ist die Insel Teneriffa am stärksten bedroht, weil auf der größten Insel der Kanaren auch die meisten endemischen Pflanzenarten vorkommen. Es geht um Pflanzen wie den Drachenbaum oder die Affenpalme. Caujapé hat weltweit 10 Inselgruppen innerhalb seiner Studie untersucht. Demnach sind es vor allem biologische und sozioökonomische Veränderungen die viele Pflanzenarten bedrohen. Weltweit sind der Studie zufolge 6.800 Pflanzen vom Aussterben bedroht.

Wieder Diskussionen über "Pille danach"

Die Pille danach könnte erneut zum Zentrum der Diskussion entwickeln. Seit Oktober 2009 wird die „Pille danach“ rezeptfrei und ohne Alterbeschränkung in allen Apotheken verkauft. Der Absatz hat sich seit dem verzehnfacht. Ärzte und Apotheker schlagen jetzt Alarm, denn die Hormonbombe schützt im Einzelfall zwar vor ungewollter Schwangerschaft, führt aber bei zu häufigem Konsum zu Schmier- und Zwischenblutungen sowie einem unregelmäßigen Zyklus. Apotheker berichten laut der Zeitung Diario de Avisos von Frauen, die in den vergangenen Monaten bis zu 10 Mal die Pille danach gekauft haben und fordern eine zielgerichtete Aufklärung und Regulierung.

CD Tenerife verabschiedet sich

Der CD Tenerife spielt in der kommenden Saison in der zweiten spanischen Liga. Die Elf von Trainer Luis Oltra hatte es bis zum letzten Spieltag selbst in der Hand. In der Nachspielzeit war es Alexis vom FC Valencia nach einer Ecke der die Erstligaträume der Tinerfeños zerstört hat. Ob der Trainer Luis Oltra auch in der kommenden Saison den Club trainiert ist noch unklar. Eine Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen. Den Rückhalt der Fans hat Oltra trotz zweiter Liga sicher. Gestern feierten mehrere hundert Mitgereiste den Trainer am Flughafen von Valencia. Mit dem CD Tenerife spielen in der kommenden Saison Malaga und Xerez in der zweiten Liga.

Isla Baja neues Schmugglerziel

Ein neues Ziel haben Drogenschmuggler entdeckt um Haschisch und Kokain nach Teneriffa zu bringen. Die so genannte Isla Baja wird seit einigen Wochen vermehrt angesteuert. Rund um Teneriffa gibt es keine gefährlichere Zone um an der Felsküste anzulegen. Mehrere Schlauchboote sind von der Küstenwache beschädigt im Meer treibend gefunden worden. Das letzte Schlauchboot ist bei Los Silos gefunden worden. Von der Besatzung wie von der Ladung fehlt jede Spur. Aussagen der Polizei zu Folge hatte das Zodiac mehrere hundert Kilo Haschisch geladen.

Canarias verlieren früher ihre Jungfräulichkeit

Frauen auf den Kanarischen Inseln verlieren am frühesten ihre Jungfräulichkeit. Das geht aus einer Spanienweiten Studie des Pharmaunternehmen HRA Pharma hervor. 18 Jahre sind die Frauen auf dem Archipel bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen alt. Beim ersten Mal hatten nur gut zwei Drittel eine feste Beziehung. Lediglich 7% der befragten Frauen haben beim ersten Mal nicht verhütet. Für mehr als die Hälfte war die Anti Baby Pille selbstverständlich. Die Umfrage ist von HRA Pharma durchgeführt worden, das Pariser Unternehmen stellt Arzneimittel im Bereich Gynäkologie und Endokrinologie her.

Streiks wegen Sparmaßnahmen

Nach der Bekanntgabe von drastischen Sparmassnahmen durch Ministerpräsident Zapatero, haben die beiden größten Gewerkschaften Spaniens Streiks angekündigt. Mitglieder der CCOO und UGT werden am 2. Juni ihre Arbeit niederlegen – das Ende ist offen. Die Streikankündigung ist eine Reaktion auf die Sparpläne der Regierung im öffentlichen Bereich. Hier sollen Angestellte auf 5% ihrer Löhne verzichten und im kommenden Jahr Gehaltserhöhung erhalten.

Verleihung des Prinz von Asturien

Der US-amerikanische Bildhauer Richard Serra ist mit dem Prinz von Asturien Preis ausgezeichnet worden. Von der Jury wurde unter anderem betont, dass Serra nicht nur zum Nachdenken anregt. Die Auszeichnung wird auch als die spanische Version des Nobelpreises bezeichnet und wird mit jeweils 50.000 Euro Preisgeld verbunden. Um die Ehrung haben sich 29 Künstler aus 14 Staaten beworben. In die engere Wahl kam auch der italienische Dirigent Riccardo Muti.

SEAT startet letzten Versuch

Die spanische Automobilmarke SEAT startet mit einer neuen Modelloffensive einen letzten Rettungsversuch. Ziel sei es, binnen fünf Jahren wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Höchste Priorität habe eine bessere Auslastung des Werks in Martorell, die derzeit bei nur 60 Prozent liege. In der Fabrik könnten 500 000 Autos im Jahr hergestellt werden. Ziel sei eine Auslastung von 90 Prozent. Mehrere Versuche, Seat zu sanieren, waren in der Vergangenheit gescheitert. Der Autobauer hängt seinen Worten zufolge derzeit zu sehr von seinem wichtigsten Modell Ibiza ab. Seat bereite deshalb für 2012 eine Produktoffensive beim Modell Leon vor.

Flughäfen wieder offen

Aktuell sind alle Flughäfen auf den Kanarischen Inseln wieder geöffnet. Den Prognosen der Flugsicherheit wird dies auch bis zum Wochenende so bleiben. Rund 350 Flüge sind in den vergangenen Tagen wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans gestrichen worden. Der Flughafenbetreiber AENA rät Fluggästen sich trotzdem vor Abflug telefonisch zu informieren. Die Lage kann sich laut eines Sprechers in wenigen Stunden wieder dramatisch verändern. Informationen erhalten Betroffene auch über die Internetseite von AENA.

Ministergehälter gehts an den Kragen

Spanien kürzt zur Sanierung seiner Staatsfinanzen die Gehälter von Ministern und Beamten. Ein entsprechendes Programm hat Ministerpräsident Zapatero gestern in Madrid präsentiert. Noch in diesem Jahr sollen im öffentlichen Dienst die Gehälter um 5% gekürzt werden. Bei den Ministern beträgt die Kürzung sogar 15 Prozent. Im kommenden Jahr sollenBeamtengehälter und Renten eingefroren werden. Die EU-Kommission begrüßte das Sparpaket, erwartet aber für eine genaue Bewertung weitere Details. Insgesamt sollen 15 Milliarden Euro eingespart werden.

28 Jahre Gefängnis wegen versuchten Mordes

28 Jahre hinter Gitter muss der Ex Freund der Sängerin Toñi Cabrera. Diese Urteil hat das Gericht in Las Palmas gefällt, nachdem Ramírez Cruz im Oktober 2006 versucht hat, die Sängerin und ihre Tochter lebend zu verbrennen. Das Gericht ließ keinen Zweifel an Beweisen und Zeugenaussagen und hat der Forderung der Staatsanwaltschaft nachgegeben und die Höchststrafe festgesetzt. Ramírez hatte nach einem Streit Mutter und Tochter gefesselt und versucht sie mit Gas aus dem Küchenherd zu verbrennen.

Unterwasserkabel wird nächstes Jahr verlegt

Das Unterwasserkabel zwischen Cadiz und den Kanarischen Inseln wird Anfang 2011 verlegt sein. Laut einer Pressemitteilung der Regierung wird das Zentrum der Telekommunikation zwischen Südamerika, Europa und Afrika auf den Kanaren liegen. Verlegt werden zwei Glasfaserkabel von Teneriffa nach Cadiz, beide Kabel haben einen Abstand von rund 40 Kilometern, aus Sicherheitsgründen, falls ein Kabel beschädigt wird. Vernetzt werden die Inseln Teneriffa, Gran Canaria und La Palma. Da das Projekt nicht von Movistar, sondern von Alcatel Lucent und CanaLink realisiert wird gehen Experten gehen davon aus, dass die Preise für Telefonie und Internet nach Fertigstellung fallen werden.

Archäologischer Fund auf La Graciosa

Auf der Insel La Graciosa haben Archäologen Tonscherben gefunden, die älter als 3.000 Jahre sind. Das ist einem Artikel der Tageszeitung Diario de Avisos zu entnehmen. Demnach sind neben den Scherben auch zerschlagene Muschelschalen und Knochen von einer Ziege gefunden worden. Den Forschern zufolge stammen die Funde aus der Bronzezeit. Sie gehen davon aus, dass die Besatzung eines Schiffes auf der Insel Halt gemacht hat. In jedem Fall sind die Fundstücke gut 3.000 Jahre alt und unterstreichen die bisherige Vermutung, dass auf den Inseln bereits 1000 vor Christus Menschen gelebt haben.

Flugverkehr wieder frei

Bis auf Valencia sind alle spanischen Flughäfen seit 2.00 Uhr heute Nacht wieder geöffnet. Trotzdem kann auch heute im Laufe des Tages wieder zu Stornierungen von Flügen kommen. Gestern sind in der Provinz Teneriffa und in Las Palmas insgesamt rund 300 Flüge gestrichen worden. Alle Fluggäste sind aufgefordert sich frühzeitig unter Telefonnummer 902 404 704 oder aus dem Ausland 0034 913 211 000 zu informieren. Es muss nicht nur mit Verspätungen gerechnet werden, auch frühzeitige Abflüge sind aufgrund der ständigen Veränderung der Aschewolke möglich. Gestern mussten die Piloten eine neue Route einschlagen um auf die Kanaren zu fliegen. Von Deutschland ging es über Mailand in Italien, an der Côte d´Ázur entlang bis kurz vor Mallorca. Von dort über das Mittelmeer und dem afrikanischen Kontinent nach Agadir zu den Kanarischen Inseln. Flugzeit 7 Stunden statt normalerweise 4 ½.

Toter Wal vor Lobos

Ein 12 Meter langer Pottwal ist gestern an die Küste von Lobos zwischen Fuerteventura und Lanzarote gespült worden. Das Tier scheint bereits seit Tagen tot, der fortgeschrittene Verwesungszustand deutet darauf hin. Es ist bereits der zweite Pottwal, der in diesem Jahr tot an die Küste gespült wird. Bereits am 20. April ist ein deutlich kleineres Tier an der Küste von La Oliva auf Fuerteventura entdeckt worden.

Blackboxgespräche veröffentlicht

Verärgert haben Vertreter der Pilotenschule COPAC auf die Veröffentlichung von Gesprächen aus dem Cockpit des Unglücksfluges JK5022 reagiert. Bei dem Absturz auf dem Flughafen von Barajas sind 154 Personen ums Leben gekommen. Die Maschine war mit Kurs Gran Canaria gestartet und kurz hinter dem Rollfeld abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Laut einem Sprecher der COPAC führe die Veröffentlichung der Gespräche aus dem Cockpit nur zu mehr Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Gespräche sind aus der Blackbox der Maschine ausgewertet worden. Bisher ist unklar wie die Aufzeichnungen an die Öffentlichkeit gelangen konnten. Der spanische Radiosender Cadena SER und andere Medien veröffentlichten am Montag die Tonband-Aufzeichnungen aus dem Cockpit des Unglücksjets. Die Aufnahme des Flugschreibers endet mit einem verzweifelten Schrei des Co-Piloten. Die Cockpitbesatzung war damals unter den Toten. Den Aufzeichnungen ist zu entnehmen das die Cockpit Crew ein Alarmsignal definitiv ignorierte und trotzdem startete.

Spanien bald soweit wie Griechenland?

Die spanische Regierung kommt im Zuge der Griechenlandkrise weiter unter Druck. Gestern forderte der Präsident der spanischen Zentralbank, Miguel Angel Fernandez Ordoñez, drastische Strukturreformen von der Regierung, unter anderem am Arbeitsmarkt. Das sei nötig, wolle man der im europäischen Vergleich hohen Arbeitslosigkeit von rund 20 Prozent Herr werden. In Spanien ist dieser Wert doppelt so hoch wie im Durchschnitt der EU-Länder. Spanien ist zwar längst nicht so blank wie Griechenland, vor allem die Gesamtverschuldung ist am Bruttoinlandsprodukt gemessen nicht einmal halb so hoch wie bei den Hellenen. Allerdings steigt sie rapide an. 2009 musste die Regierung um Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero ein Defizit in Höhe von elf Prozent des Bruttoinlandsproduktes finanzieren.

Günstiger fliegen spanienweit

Air Nostrum wird seine Flugverbindungen zum Festland im Sommer deutlich ausweiten. Zeitungsberichten zufolge sollen wöchentliche Verbindungen nach Sevilla, Valencia und Albacete zwischen dem 25. Juli und dem 5. September eingerichtet werden. Die Iberia Tochter bietet seit rund 12 Monaten günstige Flüge in Spanien an. Die Flugpreise sollen in den Sommermonaten für Hin- und Rückflug bei 120 Euro liegen. Mehr Infos auf der Internetseite von Airnostrum. Laut einem Sprecher der Fluggesellschaft rechnet Airnostrum in den Sommermonaten mit 16.000 Touristen vom Festland.

3D fürs Fernsehen

Aktuell wird über eine neue Form des Fernsehens diskutiert. 3dTV soll europaweit Einzug in die Wohnzimmer halten. Eine Gruppevon Studenten der Universität hat eine Kamera entwickelt, die es möglich macht drei dimensionale Bilder ohne die sonst übliche 3D Brille zu sehen. Bisher ist 3dTV nur mit der zweifarbigen Brille zu sehen. Die neu entwickelte Kamera der Universität La Laguna könnte einen Meilenstein in der Entwicklung des 3dTV darstellen. Die Kamera nimmt Bilder mit einem Objektiv auf, aber aus drei verschiedenen Blickwinckeln. Indieser Woche wird die Kamera in Japan vorgestellt. Sie ist bereits patentiert und soll der Universität zusätzliche Einnahmen aber auch weltweiten Prestige garantieren.

Drogenkuriere festgenommen

In Santa Cruz auf Teneriffa hat die Polizei vier Männer festgenommen. Die Fahnder hatten die zwei Canarios und zwei Briten in einer Tiefgarage überwältigt, als rund 6.000 Extasy Pillen den Besitzer wechseln sollen. Die Männer sind zwischen 23 und 27 Jahre alt und keine Unbekannten im Drogengeschäft. Bei der Polizei sind alle vier einschlägig bekannt. Beim Zugriff der Beamten konnten Drei der vier Männer zunächst fliehen. Beim Verlassen der Tiefgarage wurden sie von den dort postierten Kollegen der UNIPOL festgenommen.

Vulkan spuckt wieder

Die Gewalt der Natur hat der Tourismusbranche auf den Kanaren an diesem Wochenende wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der isländische Vulkan Eyjafjalla spuck wieder mehr Asche und die auch wieder so hoch das der europäische Flugverkehr wieder beeinträchtigt war. Bisher ist noch nicht klar wieviele Passagiere am Wochenende auf den Kanaren festsassen oder nicht auf den Archipel fliegen konnten. Alleine auf Teneriffa waren gut 2.000 Urlauber betroffen. Genaue Zahlen sollen heute im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Heute sollen alle Maschinen wieder planmässig starten und landen.

CD Tenerife darf nicht mehr verlieren

Nach einem 2:2 Unentschieden gegen Almería liegen die Chancen des CD Tenerife auf einem Verbleib in der Primera Division rein rechnerisch bei 37%. Vorausgesetzt die Weiss Blauen gewinnen ihr letztes Spiel gegen Valencia steigen die Chancen auf 80%. Es ist zum Ende der Saison 2009/2010 für Trainer Luis Oltra und seine Mannschaft ein reines Rechenspiel. Valladolid, Málaga, CD Tenerife, Racing und Xerez heissen die Mannschaften die am letzten Spieltag noch um den Abstieg spielen. Die Meisterschaft in Spanien bleibt ein Kopf an Kopfrennen zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid . Beide Mannschaften trennen knapp 30 Punkte auf den Drittplatzierten.

Wegen Verkehrsvergehen in den Knast

90 Personen sitzen auf den Kanarischen Inseln wegen Verkehrsdelikten in Haft. Das geht aus einer Pressemitteilung der Agentur EFE hervor. 30 davon sitzen wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ein, 32 wegen fahren ohne Führerschein. 28 hatten entweder die Alkoholprobe verweigert oder die Geschwindigkeit deutlich überschritten. Insgesamt sitzen in Spanien aktuell wegen Verkehrsdelikten 3.200 Personen in Haft.

Abwasser ungefiltert ins Meer

Rund 40% des Abwassers, das auf Teneriffa ins Meer fliesst, ist weder offiziell angemeldet und überschreitet die Normwerte dramatisch. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Diario de Avisos hervor. Vergangene Woche hat die Europäische Union Anzeige erstattet. Insgesamt erfüllen in Spanien 38 Städte mit mehr als 15.000 Einwohnern nicht das europaweit geltende Abwassergesetz. Darunter Valle de Guerra, La Laguna, Valle de Güímar und Valle de La Orotava, ausserdem Los Llanos de Aridane auf La Palma. Trotz diverser Kläranlagen laufen auf Teneriffe mehr als ein drittel der Abwässer ungefiltert ins Meer.

Fischkutter sinkt vor Gran Canaria

Ein mauretanischer Fischkutter ist gestern vor dem Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria gesunken. Auf dem Boot ist gegen 11.15, als es im Hafen Puerto de la Luz lag, ein Feuer ausgebrochen. Nachdem die Feuerwehr den Brand nicht unter Kontrolle bringen konnte wurde der Kutter aus Sicherheitsgründen aus dem Hafen geschleppt. Bei einer Meerestiefe von rund 1.000 Metern wurde die Himapeche II gestern Mittag kontrolliert versenkt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.F

Polizisten auf Lanzarote in Haft

Zwei Polizeibeamte sind in Arrecife auf Lanzarote vorläufig festgenommen worden. Sie werden verdächtigt zwei Brüder regelrecht verprügelt zu haben. Medizinische Gutachten belegen die Hämathome die die beiden Brüder sich nach einer Vernehmung im Komissariat in Arrecife zugezogen haben. Zeugenaussagen zufolge sind die Beiden bereits bei ihrer Verhaftung auf der Vía Medular grundlos geschlagen worden. Insgesamt stehen laut der Zeitung Canarias7 sechs Polizeibeamte im Verdacht, zwei wegen tätlichen Übergriffen, vier weitere wegen unterlassener Hilfeleistung.

Schweizer auf Teneriffa vermisst

Die Polizei sucht auf Teneriffa nach einem Schweizer. Die Beamten haben bei Igueste de San Andres das Fahrzeug des 78-jährigen gefunden, von dem Mann fehlt bisher jede Spur. Ein Mitarbeiter des Hotels in dem der Mann Urlaub macht hatte in den Abendstunden die Polizei verständigt, nachdem der Schweizer überfällig war. Die Suchmannschaften haben heute die Suche auch auf die Küste ausgeweitet. Eine Besatzung der Küstenwache ist vor Igueste mit dem Boot unterwegs.

Keine Küstenüberwachung wegen kaputter Boote

Die Küsten der Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria werden aktuell nicht überwacht. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung Canarias7 hervor. Demnach hat die Gewerkschaft der Guardia Civil diesen seit rund einem Monat bestehenden Zustand jetzt öffentlich gemacht, nachdem sie von der Politik mehrfach vertröstet wurde. Es geht um Reparaturen und Wartungen an den Polizeibooten, die bisher aus Kostengründen nicht durchgeführt wurden. Laut einem Sprecher der Gewerkschaft ist die Gefahr gross, dass die Situation durch Drogenhandel oder illegale Menschenschlepper ausgenutzt wird.

Pleite gegen FC Barcelona

Eine Lehrstunde in Sachen Fussball hat der CD Tenerife im Camp Nou in Barcelona erhalten. Das ausgerufene Ziel "erste Liga" hat mit einer 4:1 Niederlage einen Dämpfer erlitten. Dabei fehlte der Mannschaft von Luis Oltra in der ersten Hälfte lediglich die Effkitivität. Trotz deutlich mehr Ballbesitz der Katalanen, hatten beide Mannschaften gute Tormöglichkeiten. Mit Niño war der effektivste Stürmer des CD Tenerife auf der Bank. Mit Messi, Bojan und Pedro nutzte der FC Barcelona seine wenigen Chancen zum 4:1. Heute hofft die Mannschaft aus Santa Cruz auf Niederlagen der anderen Mannschaften im Abstiegskampf.

4.000 neue Arbeitslose auf den Kanaren

Während die Arbeitslosenzahlen in Spanien im vergangenen Monat zum ersten Mal wieder gesunken sind, verzeichnet die kanarische Autonomie weitere 4.000 neue Jobsuchende. Dabei sehen die Chancen in der Region Las Palmas deutlich schlechter aus als in der Region Santa Cruz de Tenerife. Aktuell sind auf den Kanarischen Inseln 265.000 Personen ohne Arbeit - 121.000 in der Region Teneriffa und 145.000 in der Region Las Palmas.

David Bisbal auf La Palma

David Bisbal wird auf der Bajada de la Virgin am 8. Juli in Santa Cruz auf La Palma auftreten .Das hat gestern die Organisatoren bekannt gegeben. Der aus Almeriastammende 31-jährige ist durch die Castingshow Operacion Triumpho ins Popgeschäft eingestiegen und ist seit 2001 regelmässig in den spanischen Charts vertreten.

CD Tenerife weiter mit Chancen

Der CD Tenerife ist wieder im Rennen. Nach einem Sieg gegen Santander sind die Weiss Blauen aus Santa Cruz dem Verbleib in der Primera Division ein Stück näher gekommen. Gerette ist die Elf von Trainer Luis Oltra aber noch nicht. Die kommenden vier Spiele müssen gewonnen werden, dann spielt Teneriffa auch in der kommenden Saison erstklassig. Der Trainer von Santander hatte nach dem Spiel sofort eine Erklärung für die schlechte Leistung seiner Elf. Die heißen Temperaturen in Santa Cruz waren die Spieler von Santander nicht gewohnt.

Toter bei Messerstecherei in Playa de las Americas

Bei der Schlägerei in einer Bar in Playa las Americas bei der ein 25 jähriger ums Leben gekommen ist, sind jetzt erste Untersuchungsergebnisse bekannt. Demnach wurden zwei Irländer verhaftet - Zeugenaussagen belasten die Beiden schwer. Sie sollen den 25 jährigen geschlagen und mit einem Messer tödlich verletzt haben. Unklar ist weiterhin wie es zu dem Streit mit Todesfolge in der Nähe des Hotel Tropical Playa kam. Nachbarn und Anwohner des in Poris de Abona gemeldeten trafen sich gestern zu einem Trauermarsch.

Heimreise mit dem Fahrrad

Nachdem sein Flug vor 9 Tagen wegen des Vulkanausbruchs gestrichen wurde, hat sich der Deutsche Denn Pfaff dazu entschlossen, sich mit dem Fahrrad auf den Heimweg zu machen. Der Mann, der 17 Jahre lang auf Teneriffa gelebt und dort eine Bikestation betrieben hat, wollte nicht länger warten. Die Entfernung bis zum Festland legte er mit der Fähre zurück. In Cadiz angekommen fuhr er mit demFahrrad los. Zurzeit ist er auf dem Weg nach Barcelona. Ob er die Heimreise wirklich auf dem Fahrrad beendet oder in Barcelona doch noch in ein Flugzeug steigt, lässt er sich offen.