Wasserprojekt auf Fuerteventura

Die kanarische Regierung hat die Gemeinde Tuineje ausgewählt für ein 12 Millionen Euro teures Pilotprojekt. 300 Hektar Ackerland sollen in Tuineje auf Fuerteventura mit einem Bewässerungssystem versorgt werden. Dafür soll 200 Meter über dem Meeresspiegel ein Wasserturm mit 305.000 m³ Speichervermögen entstehen. Mit dieser Menge sollen die umliegenden Felder ohne Pumpenkraft bewässert werden. Aus den umliegenden Gebieten wird das Wasser mit Pumpen in den Wasserturm geliefert. Das Projekt soll bis Mitte 2017 im Betrieb sein.

 

43 Baustellen in Santa Cruz

Bisher sind sie nur geplant, aber Santa Cruz auf Teneriffa rüstet sich für die Zukunft. Bis 2020 sollen 43 Stellen in der Inselhauptstadt von Teneriffa modernisiert werden. Alleine in diesem Jahr sollen rund eine Millionen Euro in sechs Modernisierungsmaßnahmen fließen. Das prestigeträchtigste Projekt für die Inselhauptstadt von Teneriffa sind die Fahrradwege. Von Añaza bis Las Tersitas soll bis Ende 2017 ein zweispuriger Fahrradweg fertig gestellt sein. Bereits in diesem Jahr soll ein erstes Teilstück zwischen Las Teresitas und Valleseco erstellt werden. Im kommenden Jahr dann die Strecke zwischen Valleseco und der Philharmonie. Nach der Fertigstellung sollen zwischen Santa Cruz auf Teneriffa und Las Teresitas mehr als 10 Kilometer Fahrradweg am Atlantik entlangführen.

Neue Reisewelle vom Festland

Die Kanarischen Inseln erwarten in diesem Sommer eine wieder erstarkte Nachfrage von Touristen vom spanischen Festland. Einer Umfrage des Internetportals TripAdvisor ist der kanarische Archipel nach den Balearen das Reiseziel für Spanier im Sommer, noch vor den Madrid, Barcelona und Sevilla. Dabei spielen aber Klima und Sonnengarantie eine untergeordnete Rolle. In erster Linie sind es ökonomische Argumente die den Archipel aktuell so attraktiv für Festlandspanier machen. Flug und Unterkunft liegen mit 16% deutlich unter dem Preis anderer Urlaubsziele in Spanien. Im Schnitt kostet der Urlaub auf dem Archipel aktuell bei einem Aufenthalt von sieben Tagen 97,95 Euro pro Nacht. 

UD Las Palmas im Aufwärtstrend

Der Sieg gegen Eibar am 26. Spieltag war für die Mannschaft ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt. Gegen Getafe geht es am Mittwoch im eigenen Stadion gegen einen direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg und drei Punkten ist die Tabellenmitte in der Primera Division zum greifen nahe. Optimismus versprechen auch zwei Meldungen aus der medizinischen Abteilung des UD Las Palmas: Simón und Montoro sind wieder fit um im Endspurt der spanischen Liga wieder anzugreifen. Das Spiel gegen Getafe findet am Mittwoch in Las Palmas statt.

45 Millionen Euro Umsatz

Das ist das Ergebnis einer Zahlenerhebung der Inselregierung. Das aktuelle Ergebnis liegt um drei Millionen über dem aus Januar 2015. 73 Hotels und 190 Appartementanlagen haben im Januar für einen Umsatz von 45,2 Millionen Euro gesorgt. Die Auslastung lag im Schnitt bei 85%. 1,47 Millionen Übernachtungen, im Schnitt blieben die Touristen acht Tage auf der Insel. Während die Touristenzentren Puerto del Carmen, Costa Teguise und Playa Blanca eine Auslastung ihrer Hotels von rund 86% melden, war im Januar La Santa mit einer Auslastung von 92% die Topadresse auf Lanzarote.

Gratis in den Schnee

Die Aktion der Inselregierung von Teneriffa war ein voller Erfolg in zweierlei Hinsicht. Rund 4.000 Chicharreros haben das Angebot angenommen und sind mit Bussen kostenlos in den verschneiten Nationalpark gefahren. Mit dem Nahverkehrsangebot konnte gestern auch weitestgehend das aus den vergangenen Jahren bekannte Verkehrschaos rund um den Teide verhindert werden. Weiterhin sind diverse Zugangsstraßen in den Nationalpark auf Teneriffa entweder gesperrt oder nur in einer Richtung befahrbar. Die Seilbahn zum Pico del Teide war gestern in Betrieb und soll auch in den kommenden Tagen zwischen der Talstation und dem Gipfel verkehren, soweit es die Wetterlage zulässt.

Fehlende Fremdsprachenkenntnisse

Vertreter der ASHOTEL Gruppe auf Teneriffa haben sich gestern den Kritikern gestellt und eine Zahlenerhebung veröffentlicht. Demnach fehlt es den Bewerbern im Hotelsektor in erster Linie an Fremdsprachenkenntnissen. Nur die Hälfte der Arbeitslosen die sich auf eine Stelle bewerben, beherrschen eine Fremdsprache, lediglich 12% zwei oder mehr Sprachen. Dazu verfügen mehr als die Hälfte der Bewerber nur über einen Hauptschulabschluss.

In den vergangenen Jahren sah sich die ASHOTEL Gruppe immer wieder der Kritik ausgesetzt, die Rekordzahlen im Tourismus nicht in Arbeitsplätze umzusetzen. Dagegen präsentierten die Vertreter aus der Hotelbranche auf Teneriffa gestern 11.000 zusätzliche Arbeitsplätze seit 2009, das entspricht rund 2.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr. 

Notaufnahmen vor dem Kollaps

Gewerkschafter im Gesundheitsbereich auf den Kanarischen Inseln schlagen Alarm. Gestern kamen zwei ungünstige Situationen im Krankenhaus von La Candelaria auf Teneriffa zusammen: Aufgrund der Wetterlage viele Patienten Bronchitis, Lungenentzündung und Grippe und ein total Ausfall des Informatiksystems der Klinik. 50 Personen mussten über Stunden auf ein Bett warten.

Die Notaufnahme war gestern heillos überfüllt. Dazu sind auf die Operationssäle wegen der hohen Zahl an Patienten auf den Wartelisten komplett belegt. Die Vertreter der Gewerkschaften fordern so schnell wie möglich für Entlastung zu sorgen und die beiden Kliniken im Süden und im Norden so schnell wie möglich fertig zu stellen.

GC-200 zwei Monate gesperrt

Nach dem Abgang einer Steinlawine bei La Aldea de Agaete auf Gran Canaria gibt es jetzt einen ersten Schadensbericht. Die Instandsetzungsarbeiten belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

Die GC-200 soll erst in zwei Monaten wieder befahrbar sein. In der Nähe des Dorfes El Risco hat eine Steinlawine auf einer Strecke von rund 40 Metern den Straßenbelag mitgerissen. Die GC-200 führt durch den Naturpark Tamadaba im Westen Gran Canarias und ist die einzige direkte Verbindungsstraße zwischen Puerto de las Nieves und La Aldea de San Nicolas.

Die Inselverwaltung hat angekündigt noch in diesem Jahr zusammen mit der Zentralregierung die Verbindungsstraße zwischen Agaete und El Risco komplett zu erneuern.

TITSA führt Chip System ein

In Zukunft wird es im Nahverkehr auf Teneriffa keine Tickets mehr geben. Bereits im März werden einige wenige Busse der TITSA Flotte mit einem Chipsystem ausgestattet, das es erlaubt, den Fahrpreis exakt zu bestimmen. Jeder Fahrgast wird beim Ein- und Aussteigen registriert.

Ab Juli sollen dann alle Busse von TITSA mit dem Chipsystem ausgestattet sein. Kostenpunkt für 530 Busse: 9,1 Millionen Euro. Während der Einführungsphase sollen dann das alte System mit Magnetkarten und das neue System mit Chips parallel funktionieren. Noch in diesem Jahr soll sich dann aber vom Papierticket verabschiedet werden.

3.500 Sportler - TransGranCanaria

An dem Querfeldeinrennen nehmen vom 4. bis zum 6. März Sportler aus 65 Nationen teil. Für die Königsdisziplin mit einer Distanz von 125 Kilometern haben sich 75 Teilnehmer angemeldet. Das Querfeldeinrennen auf Gran Canaria ist eine Etappe der Ultra Trail World Tour.

In diesem Jahr wird auch eine Studie des Umweltschutzamtes während des Rennens durchgeführt. Sie soll vor allem Kritiker in Oppositionskreisen besänftigen. Sie fordern seit Jahren das Querfeldeinrennen wegen des Schadens für die Umwelt nicht mehr durchzuführen.

Der Präsident von Gran Canaria, Antonio Morales, zeigt sich gestern zuversichtlich, trotz des kühlen Wetters ein erfolgreiches Rennen zu erleben. Insgesamt geht der Trend im Tourismus auf Gran Canaria klar in Richtung sportliche Aktivitäten. 625.000 Touristen haben im letzten Jahr die Insel gewählt um in ihrem Urlaub Sport zu treiben.

Zugang zum Schnee

Jetzt haben auch die Chicharerros auf Teneriffa freie Straßen in den Teide Nationalpark. Allerdings ähnlich wie auf Gran Canaria eingeschränkt. Von Chio und Vilaflor über die TF-38 und die TF-21 kann in den Nationalpark vom Süden Teneriffas gefahren werden. Von La Esperanza und von La Orotava im Norden Teneriffas wird der Nationalpark aktuell nur über die TF-21 und die TF-24 erreicht. Alle anderen Zufahrtswege bleiben aufgrund von Schnee und Eis weiterhin geschlossen. Wegen der Temperaturen deutlich unterhalb des Gefrierpunktes wird weiterhin winterfeste Kleidung und ordentliches Schuhwerk für den Teide Nationalpark empfohlen.

Luftabwehrübung

Noch bis zum 11.März sind die Jagdbomber der NATO über dem Himmel des kanarischen Archipels sichtbar und vor allem hörbar. An der Luftabwehr Übung sind auch Einheiten des Heeres beteiligt. Von den beiden Flughäfen Guacimeta auf Lanzarote, Gando auf Gran Canaria und Zaragoza auf dem spanischen Festland steigen in den kommenden Tagen täglich F-18 Kampfbomber, Eurofighter, Mirage und Falcon 20 auf, außerdem Kampfhubschrauber der deutschen, der französischen und der spanischen Armee.

Die Natoübung DECEX 2016 wird von Awacs Aufklärungsflugzeugen aus 12.000 Meter Höhe unterstützt. Die Übung wird im Zuge des Luftabwehrprotokolls der Kanarischen Inseln zum Schutz der europäischen Außengrenze durchgeführt.

Graffiti Kunst in Puerto del Rosario

Das Rathaus hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt 19 Flächen der Stadtverwaltung sollen mit Graffiti Kunst verschönert werden. Entsprechende Projekte können beim Ayuntamiento von Puerto del Rosario eingereicht werden. Wann die Bewerbungsfrist ausläuft geht aus der Meldung nicht hervor. Die entsprechenden Flächen die es zu bemalen gibt, können direkt im Rathaus eingesehen werden oder als PDF-File von der Internetseite http://www.puertodelrosario.org/index.php/es/noticias/item/4603-presentacion-del-ii-concurso-de-murales-de-puerto-del-rosario

herunter geladen werden.

UB40 Konzert ausverkauft

Nach drei Stunden waren die Tickets für das Konzert der britischen Popband am 5. März in der Pyramide von Arona auf Teneriffa bereits vergriffen. Unter dem Motto „Legends Live“ organisiert der Veranstalter in den kommenden Monaten Konzerte verschiedene unter anderem mit dem Alan Parson Projekt oder Jethro Tull. Veranstaltet in der Pyramide de Arona, das größte Auditorium Europas, mit einer Kapazität von 1.800 Personen. Verkauft wurden gestern 1.500 Eintrittskarten. 

Wegen Steinschlag gesperrt

Die GC-200 auf Gran Canaria ist auf der Strecke zwischen El Risco und La Aldea geschlossen. Grund ist eine Steinlawine die die Straße erheblich beschädigt hat. Es besteht weiterhin Gefahr von Steinschlag auf der Strecke. Das Gebiet kann weiträumig umfahren werden über die GC-210 und die GC-220. Wann die Strecke wieder befahrbar ist, konnte das Straßenverkehrsamt noch nicht mitteilen. Presseinformationen zufolge sind durch die Steinlawine große Teile des Straßenbelages mitgerissen worden. Die Strecke gilt vor allem bei Touristen als sehr beliebt, sie führt an den Klippen von La Aldea de San Nicolas entlang und bietet ein beeindruckendes Panorama auf die Steilküste und den Atlantik.

Defibrillatoren in Arrecife

Die Inselverwaltung von Lanzarote kommt einer Gesetzesänderung nach und stattet verschiedene öffentliche Plätze mit halbautomatischen Schockgebern aus. Die Gesetzeslage schreibt Defibrillatoren in den Zonen mit mindestens 50.000 Bewohnern vor. An zwei Busbahnhöfen in Arrecife, sowie im Sportzentrum Ciudad Deportiva, in der Stadtbibliothek und an der Musikschule in Arrecife sollen so genannte Schockgeber für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Insgesamt hat das Cabildo sieben Defibrillatoren für Arrecife bestellt. 

Warnstreiks der Taxifahrer

Nach der Entscheidung im Rathaus von Las Palmas auf Gran Canaria Taxifahrern zwei freie Tage pro Woche obligatorisch zuzuweisen gibt es Proteste. Vor allem Kleinunternehmer im Taxigewerbe befürchten finanzielle Einbußen. In den kommenden sieben Tagen wird der Taxiservice in der Inselhauptstadt von Gran Canaria stark eingeschränkt sein. Der Warnstreik soll ab dem 7. März auf vier Monate ausgeweitet werden, sofern es keine neuen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung gibt. Das Rathaus von Las Palmas plant, mit entsprechenden farbigen Plaketten in den Windschutzscheiben der Taxis, die freien Tage zu überwachen. Aktuell sind die meisten Taxifahrer, egal ob selbständig oder angestellt, in der Regel mindestens sechs Tage pro Woche unterwegs. In Zukunft soll diesem Sektor an zwei Tagen pro Woche die Arbeit ruhen.

Schnee sorgt für volle Restaurants

Rund um den Teide Nationalpark auf Teneriffa und um den Cumbre auf Gran Canaria steppt im Moment der Bär. Ungewöhnlich für die kühle Jahreszeit, denn eigentlich ist der Tourismus in diesen Höhenlagen eher für die wärmeren Sommermonate bekannt. Nachdem beide Gipfel schneebedeckt sind, sorgt dieser Zustand aber in den letzten Tagen für volle Restaurants und Cafes. Neben Canarios die nur selten Schnee sehen oder anfassen können, sind es aber auch viele Touristen aus dem europäischen Ausland, die für ein paar Stunden dem Strand den Rücken kehren um sich das weiße Spektakel aus der Nähe anzusehen. Während die Straßen zum Cumbre auf Gran Canaria mittlerweile komplett befahrbar sind, gibt es für den Teide Nationalpark auf Teneriffa weiterhin erhebliche Einschränkungen. In vielen Bereichen sind die Straßen weiterhin in höheren Lagen gesperrt.

XIV. Botanische Gartenausstellung

24 Aussteller werden vom 5. bis zum 8. April im OASIS Park auf Fuerteventura im Zuge des 14. Kongresses der Ibero-Makaronesischen Botanik präsentieren. Der Kongress steht in diesem Jahr im Zeichen der bedrohten Pflanzenarten. Die Teilnahme am Kongress ist möglich, bedarf allerdings einer frühzeitigen Anmeldung über die Website des Veranstalters. Eine Besichtigung der 24 botanischen Gärten ist ab dem 5. April im OASIS Park möglich. http://www.congresoaimjbfuerteventura.com/el-evento

Mars ruft Schokoriegel zurück

Nach dem Fund eines Plastikteils in einem Mars Schokoriegel in Deutschland, ruft der amerikanische Hersteller in 55 Ländern Schokoriegel der Marke Mars, Snickers, Milky Way und Mini Mix zurück. Unter anderem auch auf den Kanarischen Inseln.

Betroffen sind Produkte mit einem Haltbarkeitsdatum zwischen Juni 2016 und Januar 2017. Noch bis zum 31. März können betroffene Produkte umgetauscht werden. Andere Produkte wie TWIX oder M&M sind von der Rückrufaktion nicht betroffen. Laut dem Hersteller sind die Plastikteile möglicherweise bei Wartungsarbeiten an einem Plastikrohr in die Produktion geraten.

Auf seiner Internetseite informiert der Hersteller zwar über die Rückrufaktion, allerdings ist die Seite aufgrund der hohen Zugriffszahlen mehrfach zusammengebrochen und war über Stunden nicht mehr erreichbar.

Brandstifter festgenommen

Die Polizei hat auf Gran Canaria einen 80 Jahre alten Mann festgenommen. Er soll der mutmaßliche Brandstifter von insgesamt 14 Bränden sein, die in den vergangenen sechs Jahren im Gebiet von Tafira bei Las Palmas auf Gran Canaria ausgebrochen waren. Alle 14 Brandherde sind nach Untersuchungen der Spurensicherung provoziert worden. Der größte Schaden ist 2013 entstanden als rund 600 m² Natur in einem Naturschutzgebiet zerstört wurden. Die Motive des 80-jährigen sind zur Stunde völlig unklar. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

7.000 Kreuzfahrttouristen erwartet

Im Hafen von Los Marmoles bei Arrecife auf Lanzarote werden von heute bis Sonntag insgesamt fünf Kreuzfahrtriesen anlegen. Die AIDABlue ist heute mit ihren rund 65 Metern Höhe bereits aus der Ferne gut sichtbar. 2.500 Passagiere gehen heute an der Kreuzfahrtmole von Bord. Morgen läuft die AIDASol ein. Am Freitag macht der 250 Meter lange Kreuzfahrtriese Platz für die 290 Meter lange Ventura. Die Thomson Majesty und die Norwegian Epic werden am Sonntag in Arrecife erwartet. Insgesamt werden in den kommenden Tagen mehr als 7.000 Touristen an der Kreuzfahrtmole von Bord gehen.

Nationalpark weiterhin geschlossen

Eine dicke Schneedecke und vereiste Straßen sorgen weiterhin dafür, das die Zufahrtsstraßen auf Teneriffa in den Nationalpark geschlossen bleiben. Die Inselregierung warnt ausdrücklich keine Ausflüge auf eigene Faust zu unternehmen. Aufgrund des nassen, schweren Schnees muss an Steilhängen mit Steinlawinen gerechnet werden. Geschlossen sind die TF-21, TF-24 und die TF-38. Befahrbar sind die TF-31 und die TF-445. Bisher ist nicht bekannt wann die Wege in den Nationalpark wieder frei befahrbar sind.

Vulkan stößt heißes Wasser aus

El Discreto auf dem Meeresgrund vor La Restinga auf El Hierro ist nicht mehr aktiv. Das haben deutsche und spanische Forscher vergangene Woche bei einer Tauchfahrt festgestellt. Aber vom Krater auf rund 250 Meter Tiefe strömt 39 Grad warmes Wasser aus. Durch die veränderte Wassertemperatur hat sich rund um den Krater ein neues, der kanarischen Fauna völlig unübliches Ökosystem gebildet. Den Videobildern der Tauchfahrt ist eine dünne Schicht von Bakterien zu entnehmen, außerdem ist die Wasserschicht direkt über dem Vulkan aufgrund des hohen Anteils gelöster Mineralien milchig weiß. Bilder und Videos der Tauchfahrt können auf der Internetseite des Ozeanografischen Instituts Kiel betrachtet werden.

Bushaltestellen in Arrecife stillgelegt

Wegen der Bauarbeiten des Wasserversorgers Canal Gestion in den Bereichen Valls de la Torre und Manolo Millares in Arrecife auf Lanzarote fahren die beiden Buslinien 21 und 23 in diesem Bereich vorerst nicht. Laut einer Pressemeldung des Rathauses von Arrecife soll sich an dieser Situation bis zum Ende der Arbeiten am Leitungssystem auch nichts ändern. Die beiden Linien 21 und 23 verkehren zwischen Arrecife, Playa Honda und dem Flughafen. Beide Busse umfahren die betroffenen Stadtteile und halten erst wieder am Gran Hotel in Arrecife.

Verkehrsberuhigte Zone Arrecife

20 Stundenkilometerzone auf der Avenida Maritima. Das Straßenbauprojekt in der Innenstadt von Arrecife auf Lanzarote soll bis Mitte April fertig gestellt sein. Dann gilt auf der gesamten Avenida Maritima ab dem Busbahnhof bis zur Marina de Arrecife eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h für alle Fahrzeuge. Außerdem soll eine eigene Busspur den Nahverkehrsservice wieder attraktiver machen. Ein eigener Fahrradweg ist nicht geplant, Fahrräder sollen aber auf dem breiten Streifen neben der Avenida Maritima zugelassen sein.

Straßen zum Cumbre geöffnet

Die Inselregierung von Gran Canaria hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Zufahrtsstraßen zum Cumbre wieder geöffnet sind. Allerdings mit Einschränkungen: von Cruz de Tejeda auf der GC- 150 und von Ayacata auf der GC-600 aus ist die Straße nur bergauf in eine Richtung befahrbar. Vom Cumbre ist der Verkehr nur in eine Richtung bergab freigegeben auf der GC-600 und auf der GC-130. Es muss augrund der Schneedecke und des Verkehrsaufkommens mit Staus in diesem Bereich gerechnet werden. Weiterhin geschlossen sind rund um den Cumbre auf Gran Canaria die GC-134, die GC-135 und die GC-210.

Wasserspeicher füllen sich

Nach den trockenen Wintermonaten haben sich die Wasserspeicher auf Gran Canaria seit Freitag mit 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllt. Das entspricht etwa 10% des Gesamtvolumens der Wasserspeicher auf der Insel. Aber in den kommenden Tagen soll noch mehr Wasser in die Speicher fließen. Sobald wärmere Temperaturen dafür sorgen, dass die Schneedecke schmilzt, rechnet die Inselregierung mit rund der gleichen Menge wie in den vergangenen Tagen. Es wird damit gerechnet dass die Wasserspeicher, wichtig für die Landwirtschaft, in den kommenden Tagen bis zu 30% gefüllt sind. 

Dreharbeiten im Loro Parque

Zu Gast ist das ZDF mit einer weiteren Folge „Hannes Jaenicke – Im Einsatz für…“ Im siebten Film der Reihe stehen Naturwissenschaftler bei ihrer Arbeit mit Delfinen und Orcas im Mittelpunkt. Er soll die Gefahren für diese Säugetiere aufzeigen und über Projekte berichten, die die Rettung und den Erhalt der Meeressäuger zum Ziel haben. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Im Loro Parque soll gezeigt werden, wie Delfine und Orkas in der Obhut von Menschen leben. 

Blutspendenaufruf

Ab kommenden Montag sind alle Bürger auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa aufgerufen Blut zu spenden. Von Montag bis Freitag sind mehrere Blutspendemobile in den beiden Inselhauptstädten von Gran Canaria und Teneriffa unterwegs. Immer von 8:45 Uhr bis 21:00. Nähere Informationen zu den Standpunkten können der Internetseite http://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/ichh/colectasi.asp entnommen werden. Ein Blutspendemobil wird ab Montag auch auf Lanzarote unterwegs sein. Am Montag und am Dienstag in der Gemeinde Yaiza, Mittwoch und Donnerstag in der Gemeinde Tías und am Freitag wieder in der Gemeinde Yaiza. Die Uhrzeiten sind ebenfalls auf der Internetseite der Regionalregierung veröffentlicht. 

Teide Nationalpark gesperrt

Einer Meldung der Inselregierung zu Folge sind alle Zufahrtsstraßen in den Nationalpark weiterhin geschlossen. 40 Mitarbeiter arbeiten täglich mit Hilfe von acht Fahrzeugen an den Zufahrtsstraßen um diese so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen. Während dessen hat die Redaktion eine Internetseite entdeckt, auf der verschiedene Webcams Livebilder aus dem Teide Nationalpark senden. Auf acanmet.org gibt es alleine für den Nationalpark Teneriffas fünf Webcams die aktuell schneebedeckte Bilder liefern. Der Nationalpark auf Gran Canaria ist wieder geöffnet. Allerdings sind viele Straßen weiterhin stark vereist. Zudem wird Winterkleidung empfohlen – über 2.000 Meter liegt die Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes.

Teleskop auf La Palma vereist

Das Wetter in den letzten Tagen mit Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes haben für eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht rund um das Teleskop auf La Palma gesorgt. Seitdem kümmern sich die Forscher am Sternenobservatorium um die Aktenablage, sie müssen warten bis die Eisschicht auf natürlichem abschmilzt. Sprich sie warten auf wärmere Temperaturen und die sind bisher nicht in Sicht. Am Wochenende war die Schneedecke rund um das Observatorium am Roque de los Muchachos so hoch, das ein Schneepflug zu Hilfe gerufen wurde, damit das Personal die Sternwarte verlassen konnte.

Cannabis löst Tabak ab

Die repräsentative Studie ist am Wochenende in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Zuge Ausstellung „Hablamos de Drogas“ präsentiert worden.

Während bei Erwachsenen Alkohol und Tabak die am häufigsten konsumierten Drogen bleiben, liegt Cannabis bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren auf dem zweiten Platz nach dem Konsum von Alkohol.

Die Studie ist von den beiden Stiftungen der CajaCanarias und LaCaixa durchgeführt worden. Befragt worden sind Jugendliche der zweiten Bildungsstufe. Als Antwort gaben 74% an in den letzten 30 Tagen Alkohol konsumiert zu haben, 16% gaben an Cannabis in irgendeiner Form konsumiert zu haben. Den Konsum von Tabak beantworteten nur 12% mit Ja.

Skulpturenpark ab März geöffnet

Die ersten 60 der insgesamt 300 Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor können ab dem kommenden Monat auf dem Meeresgrund vor Playa Blanca auf Lanzarote besichtigt werden. Der Eintrittspreis bewegt sich zwischen sechs und neun Euro. 20% Rabatt gibt es für Residenten.

Das Unterwassermuseum von Jason deCaires Taylor ist nur geführt zu besichtigen. Der Preis variiert je nach dem welche Form der Besichtigung gewählt wird. Zur Auswahl stehen Flaschentauchen, Schnorcheln und Bootstouren mit Glasboden. Der Unterwasserskulpturenpark soll mit 300 Skulpturen Ende 2017 fertig gestellt sein.

Finanzamt prüft 73 Fleischhandlungen

330 Finanzbeamte prüfen in diesen Tagen 73 Unternehmen in der Region Las Palmas. Bei der Untersuchung geht es aber nicht um die Ware, das Fleisch ist makellos. Vielmehr liegt der Fokus auf den Büchern der Unternehmen.

Sie sollen ihre Finanzgeschäfte in der Hauptsache mit Bargeld erledigt haben. Zum Teil liegt dieser Anteil bei 85% bis 94% der Gesamtgeschäfte. Das Finanzamt spricht von einem Handelsvolumen von 650 Millionen Euro, die in Bar abgeschlossen worden sind. Die Unternehmen stehen im Verdacht auf Basis des Bargeldverkehrs Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Aufgefallen ist der Steuerfahndung vor allem, das in den meisten Fällen kaum Gewinne in den Büchern verzeichnet worden sind. 

Niederlage gegen FC Barcelona

Wenn es für Courage Punkte geben würde, hätte sie der UD Las Palmas verdient gehabt. So stecken die Spieler aus Las Palmas auf Gran Canaria nach einem packenden und spannenden Spiel gegen Messi, Neymar, Suarez und Co weiterhin tief im Abstiegskampf. Die Partie am Samstag endete mit 1:2. Das Spiel war allerdings bereits in der 39.Minute entschieden. Die Tore für den FC Barcelona schossen Suarez und Neymar. Für den UD Las Palmas war Willian José erfolgreich. Am kommenden 26. Spieltag geht’s für den UD Las Palmas bereits am Freitag gegen Eibar um den Klassenerhalt. Dem CD Tenerife gelang in der zweiten spanischen Liga ein 3:1 Erfolg gegen Llagostera. Die Chicharreros liegen auf dem 15 Platz in der Tabelle.

Grippeepidemie

215 Fälle pro 100.000 Einwohner hat das Gesundheitsamt auf den Kanarischen Inseln in der letzten Woche registriert. Damit hat sich die Grippewelle zwar Zeit gelassen, trotzdem ist die Zahl der Erkrankten aktuell wieder genauso hoch wie im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Insgesamt leidet Spanien an einer Grippeepidemie. Im Baskenland gibt es 347 Fälle von Grippe pro 100.000 Einwohner, in Aragon und Asturien sind es über 300 Fälle. Insgesamt sind 57 Personen in Spanien seit Beginn der Grippewelle an den Folgen gestorben. Mehr als die Hälfte der Todesfälle sind in der Risikogruppe über 65 Jahren registriert worden. 

Regierung beklagt Cyberattacken

Zweimal haben in den vergangenen vier Monaten unbekannte Täter die Website der Inselregierung Teneriffa und das Email System lahm gelegt. Das hat die Lokalregierung in einer Presseerklärung bekannt gegeben. Insgesamt ist die Zahl der bekannten Cyperattacken auf den Kanarischen Inseln im letzten Jahr um 50% gestiegen. Laut Felix Fariña, zuständig für Kommunikation und Information der kanarischen Regierung, ist es dabei völlig egal, ob der Server auf den Kanarischen Inseln steht oder auf dem Festland – für Internetkriminelle gibt es nur IP Adressen, so Felix Fariña im Interview.

Die beiden aktuellen Angriffe auf die Server der Regierung resultierten aus einem Passwort eines Emailaccounts, das mit den Ziffern 1234 angegeben war. Felix Fariña empfiehlt bei allen Accounts im Internet immer persönliche Passwörter aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen mit mindestens sechs Zeichen zu verwenden.

Schneepflüge im Einsatz

Auf Teneriffa und Gran Canaria sind in den vergangenen Tagen Fahrzeuge im Einsatz gewesen, die sonst nur regelmäßig für den Einsatz gewartet werden: LKWs mit Ketten auf den Rädern und einer Schneeschaufel vor dem Kühler. Sie hatten in den letzten Tagen so viel zu tun wie noch nie.

Auf Teneriffa sind weiterhin alle Straßen die in den Nationalpark führen gesperrt, auf Gran Canaria ist nur eine Zufahrtsstraße in den Nationalpark geöffnet. Geschneit hat es aber bis auf 1.500 Meter, so dass am Wochenende viele Bodyboards zweckenteignet und zum Schlittenfahren verwendet wurden. Insgesamt sind am Wochenende auf den Kanarischen Inseln tagsüber auch in tieferen Lagen Temperaturen von unter neun Grad gemessen worden. So kalt war es in Küstennähe seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie.

Die Wetterlage mit Kaltfront soll in den kommenden Tagen abklingen. 

Zollfreie Warenlieferung bis 150 Euro

Diese Nachricht betrifft pro Jahr rund 3 Millionen Bestellungen und Lieferungen vom spanischen Festland auf den kanarischen Archipel. Bisher musste für Waren bis zu diesem Wert mindestens 22 Euro Zollabfertigung bezahlt werden. Damit ist jetzt Schluss. Die Gesetzesänderung ist noch nicht gültig. Soll aber bis spätestens Dienstag kommender Woche im Boletin Oficial de Espana veröffentlicht werden. Das bedeutet für Anbiete und Kunden ein erheblich erleichterter Abwicklungsvorgang bei Online Bestellungen und eine deutlich kürzere Lieferzeit. Auch ist damit zu rechnen dass sich die Zahl der Online Anbieter die auf die Kanarischen Inseln liefern, in den kommenden Monaten stark ansteigt. Bisher kam bei Bestellungen von den Kanarischen Inseln auf dem spanischen Festland mindestens ein Betrag von 22 Euro für die Zollabfertigung hinzu.

Zwei freie Tage für Taxifahrer

Die Gemeinde Las Palmas auf Gran Canaria hat für die Taxifahrer der Inselhauptstadt eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Alle Taxifahrer müssen mindestens zwei Tage pro Woche pausieren. Die Stadtverwaltung ist zu dieser Entscheidung gekommen, nachdem sie über Wochen hinweg ergebnislos mit den Vertretern der Branche verhandelt hat. Ursprünglich sollten die Fahrzeuge zwei Tage pro Woche in der Garage bleiben. Jetzt ist die Entscheidung für die Fahrer der Taxis gefallen. Diesen ist das Arbeiten an zwei Tagen pro Woche verwehrt. Wie der Plan umgesetzt werden soll ist noch nicht klar. Kritik kommt vor allem von den Kleinunternehmern in der Taxibranche, die bisher den Betrieb alleine oder mit Familienangehörigen geführt haben. Für sie bedeutet die Entscheidung einen Umsatzeinschnitt von rund 25%. Für die Umsetzung will die Stadtverwaltung Plaketten in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Buchstaben ausgeben, die die Taxifahrer auf der rechten Windschutzscheibe platzieren.

Cofete und El Cotillo ausgezeichnet

Die User des Reiseportals Tripadvisor haben gewählt und die beiden Strände Fuerteventuras unter die besten 25 Europas gewählt. Am besten abgeschnitten hat der Strand Ses Illetes auf Formentera. El Cotillo auf Fuerteventura liegt auf dem vierten Platz der schönsten Strände Europas. Cofete wurde auf den sechsten Rang gewählt. Auf dem neunten Platz hat es Las Canteras auf Gran Canaria geschafft. Mehr zu den schönsten Stränden Europas gibt es im Internet auf Tripadvisor.com

Nahverkehr verliert Passagiere

Pro Monat fahren auf Lanzarote 4.600 Personen weniger mit dem Bus. Grund sind die Bauarbeiten in der Innenstadt von Arrecife. Weil die Straßen gesperrt sind müssen Busse die Innenstadt über die Umgehungsstraßen umfahren. 20% der Passagiere haben sich in den vergangenen Monaten alternative Möglichkeiten gesucht um in die Innenstadt zu gelangen. Erst Ende März sollen die Straßenarbeiten, soweit erklärt es die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung, abgeschlossen sein. Zum Ende der Osterwoche soll dann auch die Avenida Maritima in Arrecife in beiden Richtungen wieder befahrbar sein.

Tourist verletzt sich beim Wandern

Unbestätigten Pressemeldungen zufolge handelt sich bei dem Opfer um einen 79 Jahre alten Deutschen. Er hat sich gestern bei Tauro auf Gran Canaria verletzt und musste von der Crew eines Rettungshelikopters aus schwer zugänglichem Gelände gerettet werden. Der Mann war beim Wandern vom Weg abgerutscht und hat sich am Sprunggelenk verletzt. Der 79-jährige wird im Krankenhaus von Las Palmas behandelt.

787 landet zum ersten Mal

Boing 787 Dreamliner landet zum ersten Mal auf Guacimeta – TUI Netherlands wird dieses Großraumflugzeug auf der Strecke Amsterdam – Fuerteventura – Lanzarote wöchentlich einsetzen. Das zweistrahlige Langstrecken Verkehrsflugzeug ist hauptsächlich aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt und gehört zu den größten Flugzeugen der Welt. Auf dieser Strecke von Amsterdam reduziert TUI den Kerosin Verbrauch pro Passagier durch den Einsatz der Boeing 737 Dreamliner pro Passagier auf 2,5 Liter pro Strecke.

Blutspenden dringend benötigt

In verschiedenen kanarischen Tageszeitungen ruft das kanarische Gesundheitsamt die Bevölkerung zum Blutspenden auf. Vor allem werden Blutkonserven der der Gruppe A+ und A- benötigt. Grund für den Aufruf ist ein starker Rückgang von Blutspendern in den letzten Monaten. Regional waren 2014 noch rund 8.000 Blutspender bereit Blut zu spenden. Im letzten Jahr waren es nur noch rund 6.500 Spender. Aufgerufen sind alle gesunden Bürger zwischen 18 und 65 Jahren auf dem Archipel. Vom 29. Februar bis zum 15. März sind die mobilen Blutspendenbusse wieder auf den Inseln unterwegs.

Regen, starker Wind und Schnee

Für kanarische Verhältnisse ließt sich die aktuelle Prognose des spanischen Wetterdienstes fürs Wochenende wie ein schlechter Scherz: Schneefallgrenze bis 1.400 Meter. Aber die Kaltfront die in den kommenden Tagen den kanarischen Archipel erreicht ist real. Auf einer Höhe von 5.000 Metern erreicht die Atmosphäre Temperaturen von 20 Grad unter dem Gefrierpunkt. Dementsprechend herrschen in den höheren Lagen der Inseln Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma auch winterliche Verhältnisse in den kommenden Tagen. Die kühlen Temperaturen sind aber auch auf Lanzarote und Fuerteventura spürbar. Eine Wetterwarnstufe hat der spanische Wetterdienst nicht ausgegeben, trotzdem müssen in den kommenden Tagen mit Sturmböen und Niederschlag gerechnet werden. Erst ab Sonntag entspannt sich die Wetterlage wieder langsam mit steigenden Tageshöchstwerten.

Forscher auf 220 Meter Tiefe

Vor El Hierro ist eine Gruppe von Forschern vom vulkanologischen Institut Gran Canaria und dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zum Unterwasservulkan abgetaucht, der 2012 ausgebrochen war. Dazu benutzten die Forscher das Forschungstauchboot Jago, das bis zu 400 Meter tief tauchen kann. El Discreto, wie der Unterwasservulkan vor La Restinga getauft wurde, ist nicht mehr aktiv. Vom Meeresgrund steigen keine Luftblasen mehr auf. Trotzdem ist der Bereich rund um den Krater noch deutlich wärmer als andere Bereiche auf dem Meeresgrund. In den kommenden Tagen soll ein Video der Tauchfahrt auf der Internetseite des Instituts für Ozeanforschung veröffentlicht werden.

Siam Park Gran Canaria

In einer ersten Instanz hat das Unternehmen Lebensraum Wasser S.L. vor Gericht den Fall für sich entschieden. Trotzdem bleibt es bei der einstweiligen Verfügung. Die Richter begründen ihr Urteil mit Fehlern im Antrag für eine einstweilige Verfügung. Damit hat Lebensraum Wasser S.L. zwar die erste Hürde für den Siam Park bei El Veril auf Gran Canaria genommen, gewonnen hat das Unternehmen aber noch nicht.

In einer zweiten Instanz wird vor dem obersten Gerichtshof von Las Palmas der Fall noch mal verhandelt. Vertreter der Lebensraum Wasser S.L. zeigten sich gestern aber überzeugt auch in einer zweiten Verhandlung den Fall für sich zu entscheiden.

Der Siam Park soll bei El Veril auf rund 170.000m² entstehen. 121.000m² des Grundstücks sind öffentliches Eigentum für das eigentlich eine öffentliche Ausschreibung notwendig ist, die aber nie erfolgt ist. Die Lebensraum Wasser S.L. beruft sich im Fall des Siam Parks auf eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der Region mit der Entstehung des Projekts und fehlenden Mitkonkurrenten. Im März soll endgültig vor Gericht darüber entschieden werden.

Estadio de Gran Canaria ausverkauft

Wer die Spieler des FC Barcelona aus der Nähe sehen will, muss auf eine andere Möglichkeit warten. Das Stadion des UD Las Palmas ist für den 25. Spieltag trotz Tribünenerweiterung komplett ausverkauft. 18.000 Karten waren sofort für die Begegnung zwischen dem UD Las Palmas und dem FC Barcelona vergriffen. Die Dauerkartenbesitzer haben bis morgen Zeit von ihrem Recht auf eine Karte Gebrauch zu machen. Die Fans hoffen vielmehr auf ein Autogramm von Messi, Neymar, Suarez und Co als auf einen Sieg ihrer Mannschaft. Das letzte Mal als der UD Las Palmas als Sieger vom Platz ging liegt 30 Jahre zurück. Das Spiel findet am Samstag um 16:00 Uhr statt.

Bola Canaria Turnier

127 Mannschaften treten ab Samstag in Costa Teguise auf Lanzarote zum „Abuelos Conejeros“ an, dem ersten inselübergreifenden Bola Canaria Turnier. 66 Frauenteams und 61 Männerteams, alle Teilnehmer sind mindestens 60 Jahre alt. Das Turnier endet am 11. Juni mit dem Finale in Caleta de Sebo auf La Graciosa. Jedes Team besteht aus mindestens vier und maximal sechs Personen, alle Mitglieder müssen aus demselben Municipio stammen. Bola Canaria ist ein traditioneller regionaler Sport, ähnlich dem italienischen Boccia oder dem im deutschsprachigen Raum bekannten Boule-Spiel. Das Turnier findet am Samstag an den Canchas Municipales in Costa Teguise statt.

Unwetterwarnung

Der spanische Wetterdienst hält die seit Sonntag geltende Unwetterwarnung auch heute aufrecht. Für Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria gilt Alarmstufe Gelb wegen starker Sturmböen.

Für Teneriffa, La Gomera und El Hierro gilt Alarmstufe Orange wegen starker Sturmböen und Wellen bis zu einer Höhe von sechs Metern an den Küsten.

Vor allem Touristen sind aufgefordert beim Baden im Atlantik besondere Vorsicht walten zu lassen und sich nur an bewachten Stränden ins Wasser zu wagen. Dabei sind Beflaggung und Weisungen der Rettungsschwimmer ausschlaggebend. Bei roter Beflaggung herrscht Lebensgefahr. Die Unwetterwarnung gilt vorerst bis heute Nacht.

Zwei Tage ohne fossile Energien

Das regenerative Energieprojekt auf El Hierro hat zwei Tage in Folge die Insel völlig ohne die Hilfe von Dieselgeneratoren mit Strom versorgt. Auch heute soll den ganzen Tag über auf der kleinsten Kanareninsel 100% grüner Strom aus der Steckdose kommen. Mit Hilfe von Windrädern und einem Wasserkraftwerk wird El Hierro in diesen Tagen komplett durch regenerative Energie versorgt.

Als erste Insel weltweit tendiert El Hierro mit dem Projekt zu einem CO2 Ausstoß gen 0. Alleine seit dem Komplettbetrieb der am Sonntagvormittag begonnen hat sind bereits 240 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen worden.

Zwei Tourist gerettet

Ein 77-jähriger ist beim Baden in Playa Blanca auf Lanzarote in der Gemeinde Yaiza vor dem Ertrinken gerettet worden. Badegäste hatten den Mann bewusstlos aus dem Wasser geholt und ihn erfolgreich reanimiert. Sanitäter haben den schwedischen Touristen ins Krankenhaus nach Arrecife gebracht. Sein Zustand ist stabil. Auch auf Gran Canaria waren die Rettungskräfte gestern erfolgreich im Einsatz. Ein 86 Jahre alter Deutscher ist ohnmächtig aus dem Hotelpool seines Hotels in San Bartolomé de Tirajana geholt worden. Auch dieser Tourist konnte erfolgreich wieder belebt werden und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. 

Pajara rüstet sich für die Osterwoche

Die Gemeinde Pajara auf Fuerteventura wird in den kommenden 14 Tagen Strände und Zufahrtsstraßen in der Gemeinde säubern und wiederherstellen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Alex Alonso, hat gestern auf einer Pressekonferenz angekündigt, die Arbeiten seien notwendig um für den Touristenansturm während der Osterfeiertage vorbereitet zu sein.

Vor allem wird an den Stränden von La Jaqueta, Ugán, Garcey und Puerto Rico gearbeitet. Vor allem an den öffentlichen, nicht asphaltierten Zugangsstraßen zu den Stränden sieht Alonso Handlungsbedarf, die Wege sind wegen starker Erosion zum Teil nicht gefahrlos befahrbar.

Silber für Joaquin Blanco

Bei den spanischen Jollenmeisterschaften auf Gran Canaria hat sich Joaquin Blanco mit seinem zweiten Platz im Laser für die Olympischen Spiele in Brasilien qualifiziert. Den Deutschen Philipp Buhl aus Immenstadt im Allgäu konnte er nicht schlagen. Der 26-jährige fuhr auf den ersten Platz. Bei den Frauen haben sich Martina Reino, ebenfalls aus Gran Canaria und Alicia Cebrian aus Teneriffa für Brasilien qualifiziert. 

Warenkorb Lanzarote am teuersten

Rund 2% mehr müssen Conejeros für Lebensmittel auf Lanzarote zahlen, im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln. Am günstigsten kaufen Verbraucher weiterhin auf Gran Canaria und Teneriffa ein, gefolgt von Fuerteventura und La Palma. Lanzarote liegt in der Kostentabelle für Lebensmittel an erster Stelle.

Vor allem Milchprodukte und Eier, aber auch Fisch und Tiefkühlprodukte liegen zum Teil 7% über dem Durchschnittspreis des Archipels. Fleisch, Mehl und Brot sind auf Lanzarote 8% günstiger als auf den anderen Inseln.

Freie Arztwahl noch in diesem Jahr

Bisher können Patienten auf den Kanarischen Inseln im Falle eines chirurgischen Eingriffs nicht den behandelnden Arzt wählen, er wird vom kanarischen Gesundheitssystem zugewiesen. Damit soll bis Ende des Jahres Schluss sein.

Innerhalb des letzten Quartals 2016 sollen Patienten die Möglichkeit erhalten unter den medizinischen Spezialisten für den Eingriff selber wählen zu können. Diese Patientenrecht beruht auf einem Gesetzt aus dem Jahr 1994, umgesetzt werden konnte es bisher aufgrund des Mangels an Spezialisten nicht.

Aus der Pressemitteilung des Gesundheitsamtes geht nur hervor, dass diese Möglichkeit bis Ende des Jahres geschaffen werden soll. Ob zusätzliche Spezialisten eingestellt werden, geht aus der Meldung nicht hervor.

Kraftstoffverbrauch steigt

Nach sieben Jahren Talfahrt melden kanarische Tankstellenbetreiber zum ersten Mal wieder positive Zahlen. Der Umsatz bei Benzin und Diesel ist in den letzten 12 Monaten um 1,5% angestiegen. Insgesamt landeten 800.000 Tonnen Kraftstoff in den Tanks von Autos, LKWs, Schiffen und Maschinen.

Am stärksten gestiegen sind im letzten Jahr die Umsätze von Benzin 95 Oktan und Dieselkraftstoff. Zu Beginn der spanischen Wirtschaftskrise ist der Absatz an Kanarischen Tankstellen um 27% eingebrochen.

Laut den Betreibern gibt aber vor allem die Bevölkerung wieder mehr Geld beim Tanken aus. Tankfüllungen zwischen 5 Euro und 10 Euro gehören laut den Betreibern der Vergangenheit an.

Kontrollen im Gastronomiesektor

Bars und Restaurants in Arrecife im Fokus – Überprüft werden soll der Außenbereich der Gastronomiebetriebe in der Inselhauptstadt von Lanzarote. Das hat die Inselregierung in einer Pressemitteilung angekündigt. Es geht um den zugewiesenen Bereich für Stühle und Tische, der häufig überschritten wird. Die Inselverwaltung verweißt als Grund für die Kontrollen die allgemeine Verkehrssicherheit. Verkehrsschilder müssen sichtbar bleiben, bzw. Fluchtwege und Bürgersteige frei zugänglich sein. In den kommenden Wochen hat die Inselregierung angekündigt vor allem in Arrecife, aber auch in Puerto del Carmen und Costa Teguise Kontrollen durchzuführen.

Dreharbeiten auf Teneriffa

Der spanische Kinofilm „En Zona Hostil“ wird zum Teil auch auf Teneriffa gedreht. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen. Das auf Tatsachen beruhende Drehbuch beschreibt eine in 2012 durchgeführte Mission des spanischen Militärs in Afghanistan. Mit dabei sein werden neben 60 spanischen Soldaten auch diverses Militärgerät wie Kampfhubschrauber, Kampfpanzer und Transportfahrzeuge. Die Produktionsfirma „Tornasol Film“ hat bereits in jüngster Vergangenheit auf Teneriffa die beiden Filme „Felices 140“ und „Tiempo sin aire“ gedreht.

Kontrollen im Personentransport

In erster Linie geht es um den illegalen Transport von Reisenden zwischen Flughafen und Feriendomizilen. Die Policia Canaria hat angekündigt in diesem Jahr intensiv an den kanarischen Flughäfen Kontrollen durchzuführen. Private Anbieter ohne gültige Transportlizenz sollen sanktioniert werden. Dabei geht es in erster Linie um den Transport von Reisegästen zwischen Flughafen und Ferienwohnung, bei dem häufig der Vermieter einen Transport anbietet, aber nicht über eine gültige Personentransportlizenz verfügt. Gleichzeitig soll aber für Reisende die Möglichkeit eingeführt werden, Taxis gemeinsam mit Zielen in unterschiedlichen Municipios zu nutzen. Bisher ist es nur erlaubt Reisegäste vom Flughafen in ein Municipio zu bringen. 

Schienensystem Gran Canaria

Vorbereitungen für Zuglinie auf Gran Canaria noch in diesem Jahr abgeschlossen. 24,5 Millionen Euro kosten alleine die Bodenanalysen und Machbarkeitsstudien für eine mögliche Zuglinie zwischen Las Palmas und dem Süden der Insel. Bisher sieht es so aus als wenn ein Schienensystem weder gegen geltendes Umweltrecht noch aus technischer Sicht nicht machbar wäre. Alle bisher abgeschlossenen Projekte verliefen positiv. Noch stehen diverse Studienergebnisse aus, die das öffentliche Unternehmen Ferrocarril aber bis Ende des Jahres abgeschlossen haben will. Die Summe von 24,5 Millionen Euro fließt alleine in die vorbereitenden Maßnahmen, ob es jemals eine Zugverbindung auf Gran Canaria geben wird, ist damit noch nicht entschieden.

Suche nach Patera fortgesetzt

Weiterhin gibt es keine Spur von dem mit 28 Flüchtlingen besetzten Boot das bereits am Sonntag die Küste Mauretaniens mit Ziel Kanarische Inseln verlassen hat. Ein Flugzeug der Küstenwache sucht seitdem tagsüber systematisch aus der Luft nach der Patera. In einer Entfernung von 120 Seemeilen südlich von Gran Canaria wird in Planquadraten nach dem Boot gesucht. Die Behörden schließen nicht aus, dass das Boot gesunken ist. Die Küstenwache hat auch Fischer und Handelsschiffe die in dem Bereich unterwegs sind, über Funk aufgefordert sich an der Suche zu beteiligen.

Wegen Salmonellen

Nachdem drei Kinder wegen Salmonellenvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen, hat das Gesundheitsamt eine Käserei auf Lanzarote vorübergehend geschlossen. Aus keiner Pressemeldung ist zu entnehmen um welche Käserei es sich handelt. Seit Ende Januar soll bei insgesamt 17 Personen Salmonellen Bakterien festgestellt worden sein. In drei Fällen mussten die Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Bisher ist noch nicht bekannt wie der Frischkäse mit den Bakterien in Kontakt gekommen ist. Nach der Ursache wird weiterhin gesucht. Als Präventivmaßnahme sind alle Produkte der Käserei aus den Verkaufstellen auf allen Inseln entfernt worden.

 

Geldbuße aus Brüssel

Grund sind illegale Müllkippen. Insgesamt geht es um 27 Punkte auf dem Archipel an denen weiterhin illegal Müll entsorgt wird oder entsorgt worden ist. Die EU hat die kanarische Regierung bereits vor mehreren Jahren aufgefordert, diese Problemstellen zu lösen, passiert ist bisher nichts. Brüssel fordert die angesprochenen Barrancos zu säubern und in ihren Ursprungszustand zu versetzen, damit sind Millionen Summen verbunden. Auf Gran Canaria sollen noch in diesem Jahr mit rund zwei Millionen Euro die Müllkippen bei Cueva Lapa, Franja Costera de Botija und Montana de Amargo gesäubert und versiegelt werden. Auf Fuerteventura soll das Gleiche bei Lomo Blanco, Barranco de Butihondo und La Laguna passieren und auf Lanzarote soll die illegale Müllkippe bei Hoya de la Yegua verschwinden. In einem ersten Schritt soll Müll und verseuchter Boden abgetragen, danach der Untergrund versiegelt und neu bepflanzt werden.

8 Flüchtlinge ums Leben gekommen

Das ist die traurige Bilanz der Patera, die am vergangenen Sonntag die Südküste Gran Canarias erreicht hat. Das Holzboot hatte am 2. Februar die Küste bei Cabo Bojador an der Westsahara verlassen. An Bord befanden sich 49 Personen. Sieben Tage später sind von der Küstenwache vor der Küste von Gran Canaria nur 42 Personen gerettet worden. Ein Mann starb an den Folgen von Unterkühlung und Dehydrierung im Krankenhaus. Nach Aussagen der Überlebenden sind sieben Personen auf der Überfahrt ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden über Bord geworfen. Weiterhin sucht die Küstenwache nach einer zweiten Patera mit 28 Flüchtlingen. Das Boot soll ebenfalls bereits seit mehr als sieben Tagen zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Kanarischen Inseln unterwegs sein.

Tui sorgt für mehr Touristen

Der Einbruch des Tourismussektors in der Türkei sorgt für positive Zahlen auf den Kanarischen Inseln. Der Reiseveranstalter Tui hat angekündigt, nach den rückläufigen Zahlen in den Tourismusgebieten in Tunesien, Ägypten und seit dem Terroranschlag von Istanbul auch in der Türkei, stärker auf europäische Ziele zu setzten. Davon profitieren in erster Linie die Kanarischen Inseln und die Balearen. Seit einigen Wochen werden bereits die stornierten Reservierungen bei Zielen in der Türkei mit Angeboten von den Kanarischen Inseln kompensiert. Tui spricht in einer ersten Bilanz, aufgrund des Terroranschlags in Istanbul bei dem 11 Deutsche ums Leben gekommen sind, von Verlusten in Höhe von 184 Millionen Euro. Laut dem Präsidenten von Tui, Friedrich Joussen, wird sich Tui in diesem Jahr vor allem auf europäische Ziele konzentrieren.

Trend zum Ferienhaus

Am Valentinswochenende meldet der Rural Tourismus auf den Kanarischen Inseln eine Auslastung von 60%. Topwert in Spanien. In keiner anderen Autonomie liegen Fincas und Landhäuser aktuell so sehr im Trend wie auf dem Archipel. Das liegt in erster Linie am milden Klima. Laut einem Bericht von Tuscasasrurales.com sind in Spanien am Valentinstag nur rund 30% der verfügbaren Ferienhäuser vermietet. Auf dem Archipel sind es fast doppelt so viele. Am stärksten nachgefragt werden Angebot mit offenem Kamin, Jacuzzi und Pool. 

Der Schatten des milden Winters

Worüber sich vor allem der Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln seit Wochen freut, ist für die Landwirte der Vorbote einer schlechten und vor allem teuren Ernte. Egal ob Wein, Tomaten oder Bananenplantagen – alle Betreiber klagen über den zu trockenen Winter und prophezeien steigende Obst- und Gemüsepreise in den kommenden Monaten. Grund dafür sind die leeren Wasserspeicher, die normalerweise in dieser Jahreszeit vom Niederschlag gefüllt werden. Das fehlende Wasser muss von den Landwirten teuer dazugekauft werden. Außerdem sind die Pflanzen während der milden Temperaturen deutlich aktiver als normalerweise im Winter. Die Folge ein geringeres Ernteergebnis im Frühsommer.

Arbeitslosenquote fällt auf 21%

In Spanien ist die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit 2012. Im vierten Quartal 2015 ist die Zahl der Erwerbsfähigen auf Jobsuche auf 21 Prozent gefallen, nach 21,2 Prozent im Vorquartal, teilt die Statistikbehörde INE heute in Madrid mit. In den Monaten Oktober bis Dezember 2015 ging die Zahl der Arbeitslosen laut der Statistikbehörde im Jahresvergleich um 12,4 Prozent auf 4,8 Millionen zurück. Zeitgleich stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahresvergleich um 3% Prozent auf 18,09 Millionen. Trotz der anhaltenden Erholung des spanischen Arbeitsmarktes ist die Arbeitslosenquote immer eine der höchsten in der Eurozone.

Einwohnerzahl steigt auf 150.400

In sechs von insgesamt sieben Gemeinden auf Lanzarote ist die Zahl der Einwohner im Verlauf der letzten 12 Monate gestiegen. Vor allem in Arrecife und in Yaiza ist Zahl der Residenten in 2015 merklich angestiegen. Während die Zahl der Einwohner insgesamt auf dem Archipel in den letzten Jahren abgenommen hat, zeigt sich Lanzarote mit einer umgekehrten Tendenz. Zum ersten Mal ist die Einwohnerzahl auf Lanzarote mit 150.400 auf über 150.000 gestiegen. 

Toter aus dem Meer geborgen

Der Mann der gestern bei La Puntilla in Las Palmas auf Gran Canaria von den Felsen ins Meer gefallen war, ist ertrunken. Rettungskräfte konnten die Leiche gestern gegen 17.00 mit Hilfe eines Rettungshelikopters bergen. Der Mann war bereits am Vormittag, so berichten Augenzeugen, an den Felsen abgerutscht und ins Meer gefallen. Aufgrund der hohe Wellen und starke Unterströmungen wurde die Suche trotz Einsatz von mehreren Booten und einem Helikopter erschwert. Die Küstenwache warnt weiterhin vor allem Touristen, sich nur an überwachten Stränden ins Wasser zu wagen und den Weisungen der Rettungsschwimmer unbedingt Folge zu leisten. Aktuell herrscht an vielen Küsten der Kanarischen Inseln auch für geübte Schwimmer Lebensgefahr.

Keine Spur von zweiter Patera

Nachdem am Sonntag ein Flüchtlingsboot 10 Seemeilen vor der Küste von Gran Canaria mit 42 Insassen aufgebracht worden ist, geht die Suche nach einer zweiten Patera in der Zwischenzeit weiter. Informationen von Hilfsorganisationen zu Folge sollen sich in diesem zweiten Boot 28 Flüchtlinge aus Afrika befinden. Gleichzeitig werden die Flüchtlinge, die am Sonntag Gran Canaria erreicht haben befragt. Es geht um sieben vermisste Personen die sich in dem Boot befunden haben sollen, als es in Cabo Bojador an der afrikanischen Küste abgelegt hat. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Vermissten auf der sieben Tage dauernden Überfahrt ums Leben gekommen sind und von den Überlebenden über Bord geworfen worden sind. Weiterhin werden vier Überlebende im Krankenhaus in Las Palmas behandelt.

Fahrradweg Telde-Las Palmas

Die Idee existiert schon länger, jetzt nimmt das Projekt im Rathaus von Las Palmas aber erste konkrete Formen an. Eine Gruppe von Architekten hat zusammen mit Umweltschützern einen Plan erarbeitet, der die beiden Municipios per Fahrradweg miteinander verbinden soll. Auf rund acht Kilometern Länge soll ein rund drei Meter breiter Fahrradweg angelegt werden. Kostenpunkt 3,4 Millionen Euro. In dieser Summe enthalten sind neben den Straßenarbeiten aber auch eine durchgängige Beleuchtung und eine Unterführung unterhalb der Autobahn. Einzig eine Entscheidung des Ayuntamientos steht noch aus. Bei dem Projekt handelt es sich um den bisher längsten zusammenhängenden Fahrradweg der Insel.

Touristin ums Leben gekommen

Im Timanfaya National Park auf Lanzarote ist gestern eine Frau von einem Reisebus überrollt worden. Die 68-jährige Holländerin verstarb bereits an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich gestern gegen 11.00 in der Gemeinde Tinajo. Die Polizei ermittelt. Bisher sind die Umstände die zum Unfall geführt haben völlig ungeklärt. Es ist das dritte holländische Todesopfer im Straßenverkehr in diesem Monat auf Lanzarote. Vergangene Woche ist ein holländisches Ehepaar in Costa Teguise ums Leben gekommen, nachdem es an einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst wurde.

Ziele in 2016: Sport und Reisen

Diese beiden Themen geben Canarios in der Regel an wenn sie nach Zielen für dieses Jahr gefragt werden. Insgesamt zeigt das Ergebnis der Umfrage, durchgeführt von Cofidis, ein deutlich positiveres Ergebnis als 2015. Die kanarische Bevölkerung startet optimistischer ins Jahr 2016. Mehr als ein Drittel gibt an in diesem Jahr mehr Sport machen zu wollen und plant mindestens eine Reise außerhalb des Archipels. 33% gibt an in diesem Jahr mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und ein weiteres Drittel hat eine bessere Ernährung im Blick. Ein Viertel der befragten Canarios hat bei der Umfrage angegeben in diesem Jahr eine Fremdsprache lernen zu wollen.

Cesar Manrique bei Spiegel Online

Der bekannteste Künstler der Kanarischen Inseln ist heute Thema in der Rubrik „Einestages“ bei Spiegel Online. Neben Einblicken in die Geschichte und das Leben Manriques erfährt auch die Biografie Manriques, verfasst durch die beiden Autoren Manfred Sack und Walter Fogel, eine Beschreibung. Vor allem aber zeigt der Bericht in vielen Beispielen wie sehr Manrique die Insel Lanzarote mit seinem Wirken und Werken geprägt hat. Ein 1988 aufgezeichnetes Interview mit Cesar Manrique ist ebenfalls veröffentlicht, in dem er den bekannten Satz zu Thema Massentourismus fallen lässt: Mit Dynamit alles in die Luft sprengen. Mehr dazu Online auf Spiegel.de im Bereich eines Tages.

http://www.spiegel.de/einestages/cesar-manrique-der-inselkuenstler-von-lanzarote-a-1062233.html

Landebahn gesperrt

Am Flughafen Gando auf Gran Canaria ist bis zum 19. Februar eine Landebahn wegen Bauarbeiten gesperrt. Nur am Samstag, den 13. Februar, sind beide Landebahnen wegen dem hohen Verkehrsaufkommen aktiv. AENA informiert in einer Pressemitteilung, dass es zu keinerlei Verzögerungen kommen wird, trotzdem gibt es leichte Modifikationen bei den Abflug- und Ankunftszeiten. Entsprechende Veränderungen können bei den Fluggesellschaften oder bei auf der Internetseite von AENA abgerufen werden. 

Ein Kilo Haschisch im Magen

Am Flughafen Gando auf Gran Canaria hat die Polizei eine Mann verhaftet der 102 Haschisch Eier im Magen hatte. Die rund 10 Gramm schweren eierförmigen Haschischpakete stammen Polizeiangaben aus Marokko. In Folie verpackt wurden sie von dem Mann geschluckt. Eine Röntgenaufnahme hat den Anfangsverdacht der Beamten am Flughafen bestätigt. Der 40-jährige war von Malaga aus nach Gando geflogen.

Zuschüsse für erneuerbare Energien

Das Projekt ist bisher einzigartig auf dem Archipel. Noch bis zum 15. Oktober 2016 bietet die Inselregierung in fünf unterschiedlichen Projekten bis zu 3.500 Euro bei Installation von erneuerbarer Energieversorgung an. Angesprochen sind sowohl Hausbesitzer als auch Landwirte. In Wohnhäusern wird der Austausch der Energieversorgung durch Photovoltaik oder Solar mit bis zu 3.500 Euro bezuschusst. Auch der Einbau von LED Leuchten in kleineren und mittleren Unternehmen wird subventioniert. In der Landwirtschaft kann für den Einbau von Windrädern und Photovoltaik ebenfalls ein Zuschuss beantragt werden. Für die Anträge erforderlich sind entsprechende Unterlagen zum geplanten Projekt, die beim Industrieministerium des Cabildos von Fuerteventura eingereicht werden können.

Kostenloses Wasser für Landwirte

Auf die außergewöhnliche Wetterlage hat das Ayuntamiento von Haría auf Lanzarote reagiert und bietet Landwirten gratis Wasser für ihre Felder an. Alleine für den Transport müssen die Bauern selbst aufkommen. Seit Anfang der Woche können in den entsprechenden Einrichtungen des Municipios Anträge ausgefüllt werden um Zugang zu den Wasserdepots der Gemeindeverwaltung zu erhalten. Das Wasser ist alleine für die Bewässerung von Feldern bestimmt und wird nach der Fläche der bestellten Felder aufgeteilt.

Flüchtlingstragödie vor Gran Canaria

Sechs Tage waren 42 Immigranten aus Afrika in einem sieben Meter langen Holzboot unterwegs, bis die spanische Küstenwache die Patera lokalisiert hatte. Die traurige Bilanz: Ein Toter, 15 Personen mussten mit Knochenbrüchen, Unterkühlung und Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Boot hatte es trotz intensiver Suche mit einem Flugzeug und einem Helikopter bis 10 Seemeilen vor die Küste von Gran Canaria geschafft. Unter den Flüchtlingen befinden sich neun Frauen und sechs Kinder. 

Reisebus ausgebrannt

Dutzende Touristen sind gestern gegenüber dem Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa mit dem Schrecken davon gekommen. Ein Reisebus, vollbesetzt, hat sich auf der TF-5 Autobahn entzündet und ist völlig ausgebrannt. Alle Reisegäste konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Sie waren auf dem Weg zum Flughafen. Ihr Gepäck wurde zum Großteil in den Flammen vernichtet. Die Feuerwehr musste die Autobahn für die Löscharbeiten sperren. Die Ursache für den Brand steht noch nicht fest, die Polizei ermittelt. 

Sechs Monate Wartezeit

Die Zahlen die das kanarische Gesundheitsamt präsentiert sind weiterhin alarmierend. Zwar haben sie sich im Vergleich zu den letzten Jahren in einigen wenigen Bereichen leicht verbessert, insgesamt ist die Situation für die meisten Betroffenen aber weiterhin erschütternd. Alleine 32.000 Canarios warten mehr als sechs Monate auf eine Mammografie oder eine Ultraschalluntersuchung. Aktuell warten mehr als 30.000 Personen auf dem Archipel auf eine Operation, 11.000 davon bereits länger als sechs Monate. Vergleicht man die einzelnen Inseln des Archipels miteinander, zeichnet sich ein klarer Trend ab. Je größer die Bevölkerungszahl desto länger ist die Warteliste. Das liegt aber auch daran, dass bestimmte Operationen nur auf den beiden Inseln Teneriffa und Gran Canaria durchgeführt werden können.

7. Handbike Rennen in Playa Blanca

300 Sportler nehmen in diesem Jahr am vierten Timanfaya Triathlon und an der 7. Vuelta Handbike auf Lanzarote teil. Unter anderem gibt es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Triathlon für Kinder. Bisher haben sich Sportler aus insgesamt 14 Nationen für das Sportevent angemeldet. Die Veranstaltung beginnt am 6. Februar mit dem Triathlon für Kinder, ab 11.00 gehen dann die Erwachsenen an den Start. Angemeldet werden kann sich noch bis heute Abend. Unter den Teilnehmern sind auch Profitriathleten wie Uxío Abuín, Víctor del Corral, Stephan Bayllis y Perú Alfaro. Mehr Infos auch im Internet unter http://www.trimakina.com/

Mann in San Augustín ertrunken

Nach dem Tot eines 70-jährigen Touristen an der Küste bei San Augustin auf Gran Canaria wendet sich der Katastrophenschutz an Bürger und Touristen und fordert Badegäste auf sich an den Stränden unbedingt an der Warnbeflaggung zu orientieren und den Rettungsschwimmern Folge zu leisten. Bei roter Flagge ist das Baden untersagt, es herrscht Lebensgefahr. Bei gelber Flagge ist das Baden nur für geübte Schwimmer geeignet. Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln bereits neun Personen beim Baden ums Leben gekommen.

Toter im Barranco de Esquinzo

Auf Fuerteventura ist bei Butihondo in der Gemeinde Pájara eine Leiche gefunden worden. Bisher sind die Umstände die zum Tod geführt haben völlig unklar. Die Polizei untersucht den Vorfall. Der Tote ist von einem Wanderer entdeckt worden, der die Sicherheitskräfte informiert hat. Bisher ist weder die Identität der Leiche bekannt, noch wann der Todeszeitpunkt eingetreten ist. Die Leiche ist stark verwest.

Küstenwache sucht Patera

Das Flüchtlingsschiff ist von Cabo Bojador aus in See gestochen mit Ziel Kanarische Inseln. Seitdem fehlt von dem Boot mit 41 Insassen jede Spur. Mitarbeiter einer spanischen Hilfsorganisation haben den Hinweis gegeben, deswegen ist auch die Zahl der Flüchtlinge die in den Boot sitzen bekannt. Ein Rettungsflugzeug der Küstenwache sucht seit gestern 12.00 aus der Luft nach dem Boot. Bisher ohne Erfolg. Ob sich Kinder an Bord befinden ist zur Stunden noch nicht bekannt. 

217 Minuten vor dem Fernseher

Auf den Kanarischen Inseln sitzen die Bewohner im Schnitt pro Tag rund zwei ein halb Stunden vor der Mattscheibe. Das geht aus einer aktuellen Studie von Kantar Media in Zusammenarbeit mit Barlovento Comunicación hervor. Das Ergebnis auf dem Archipel liegt deutlich unter dem spanischen Durchschnitt: Vier Stunden und 25 Minuten. In einzelnen spanischen Autonomien liegt der Fernsehkonsum sogar bei knapp fünf Stunden pro Tag. Dabei wird aber die netto Zeit gemessen die der Fernseher läuft, unabhängig ob das Gerät im Wohnzimmer oder in der Küche steht.

Sinkende Arbeitslosenzahlen

Die Zahl der erwerbsfähigen Personen ohne Job  auf den Kanarischen Inseln sinkt auch im Januar. Aktuell sind 246.000 Personen arbeitslose gemeldet, 1.545 weniger als noch im letzten Monat. Das entspricht einem Rückgang von 0.62% im Vergleich zu Dezember 2015. Spanienweit sind nur noch in der Autonomie der Balearen die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen, in allen anderen Autonomien wird ein leichter Anstieg verzeichnet.  

Die andere Seite der Medaille

Während Deutschland seine Handball Europameister feiert, lässt die spanische Presse kein gutes Haar an seinen Handballern.

El Pais titelt: "Eine sehr triste Silbermedaille: Spanien war im Finale nicht auf der Höhe. Deutschland dominierte die Partie vom Anfang bis zum Ende."

El Mundo fast es mit diesen Worten zusammen: "Spanien erleidet einen totalen Schiffbruch. Einen solch unwürdigen Zusammenbruch des spanischen National-Teams hatte niemand erwartet. Man musste sich fragen, wie diese Mannschaft überhaupt ins Finale gekommen war."

Die größte spanische Sportzeitung beschreibt es so: "Eigentlich hätte Spanien das Finale um die Handball-EM bestreiten müssen. Aber die Mannschaft erschien nicht. Das Team, das gegen Deutschland antrat, hatte nicht das Recht, in einem Endspiel zu stehen."

Neben dem desaströsen Auftreten der spanischen Handballer ist sich die spanische Presse auch beim besten Spieler des Finales einig: Torwart Andreas Wolff. Während Deutschland nach dem Gewinn der EM bereits für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro qualifiziert ist, muss Spanien in die Qualifikation gegen Slowenien, Iran und Schweden.

Neues Hard Rock Hotel

Noch vor Dezember 2016 soll auf Teneriffa in der Gemeinde Adeje ein neues Hard Rock Hotel mit 620 Zimmern eröffnen. Das geht aus einem Bericht der Internetportals Check24 hervor. Das Ressort soll in zwei Teilen Familien mit Kindern und Adults Only zur Verfügung stehen. Vier Restaurants sollen in dem Komplex All-Inklusive bieten. Außerdem gibt es eigene Räumlichkeiten für musikalische Jam-Sessions. Das neue Hard Rock Hotel auf Teneriffa ist das zweite in Spanien, das erste ist auf der Insel Ibiza mit 490 Zimmern entstanden. 

Hotelbetreiber unter Druck

In Playa Blanca auf Lanzarote werden Hotels ohne gültige Lizenz betrieben. Das Rathaus von Yaiza prüft zur Stunde, welche Hotelbetriebe mehr Zimmer betreiben als im Bebauungsplan dafür vorgesehen. Im schlimmsten Fall müssen Teile der Gebäude abgerissen werden. In jedem Fall betroffen ist das Hotel San Bou, auf dem Grundstück sind 30% mehr Hotelzimmer entstanden, als ursprünglich vorgesehen. Überprüft werden außerdem das Hotel Pincessa Yaiza, das Papagayo Arena und  das Hotel Volcán. Das Hotel Rubicón ist bereits ohne Beanstandungen überprüft worden. 

280.000 zusätzliche Bustickets

Das Nahverkehrsunternehmen Guaguas Municipales wird während des Karnevals in Las Palmas auf Gran Canaria vier Buslinien auch während der Nächte betreiben. Am 5.,6.,8.,12.,13.,19. und 20. Februar werden die Busse an der Rambla Símon Bolívar, neben dem Parque Blanco die Karnevalsbesucher  zu den Veranstaltung bringen und abholen. Im 10 bis 15 Minuten Abstand sind 25 Busse in diesen Nächten im Einsatz und bieten insgesamt pro Nacht 40.000 Sitzplätze an, damit die Besucher das eigene Auto während des Karnevals nicht benutzen müssen. Die Sonderlinien sind von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr an den jeweiligen Nächten im Einsatz. Das Monatsticket ist während dieser Nächte nicht gültig, für den Service muss ein Sonderticket erworben werden.

Erste Fische im Poema del Mar

In einem Jahr soll das neue Aquarium in Las Palmas auf Gran Canaria eröffnet werden. Die ersten Meeresbewohner sind bereits eingetroffen. Das Aquarium soll unter anderem bedrohte Arten rund um die Kanarischen Inseln aufnehmen. Aus diesem Grund gibt es bereits jetzt 41 Wassertanks in denen verschiedene Fischarten isoliert gehalten werden. Erst nach einer festgelegten Quarantänezeit werden die Fische in Gemeinschaftsbecken verlegt. Dieser Vorgang wird bereits im Loro Parque seit Jahren mit Erfolg praktiziert und verhindert das Ausbreiten von Krankheiten. Das Aquarium Poema del Mar soll im Februar 2017 in Las Palmas auf Gran Canaria festig gestellt werden und wird mehreren hundert bedrohten Arten ein neues geschütztes Zuhause bieten.

Bewegung bei Gewerbeimmobilien

In den Stadtzentren der Kanarischen Inseln sind im letzten Jahr rund 20% mehr Ladenlokale und Büro verkauft oder vermietet worden als noch 2014. Das geht aus einem Bericht der Vereinigung der Immobilienhändler, kurz ACEGI, hervor. Damit kommt zum ersten Mal seit sieben Jahren merklich Bewegung in einen Wirtschaftssektor, der seit Beginn der Krise über fallende Preise klagt. Zum Teil standen die Ladenlokale in den Inselhauptstädten bis zu sieben Jahre leer. Aktuell ist der Kaufpreis und der Mietpreis aber auf einem Niveau angekommen, so die Vertreter von ACEGI, der in etwa 50% des Preises entspricht, der vor der Krise aufgerufen worden ist. Seit  Beginn der Krise haben gut die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Archipel Konkurs angemeldet.

60 zusätzliche Apotheken

Mit sechs Monaten Verzögerung hat das kanarische Gesundheitsministerium die Ausschreibungen für zusätzliche Apotheken auf dem Archipel veröffentlicht. Auf Basis des Gesundheitsversorgungsgesetzes soll es pro 2.600 Bürgern eine Apotheke geben. Aktuell gibt es pro 2.800 Bürger eine Apotheke. Insgesamt sollen ab Sommer auf dem Archipel 60 zusätzliche Apotheken entstehen. Beworben haben sich insgesamt 544 Personen oder Unternehmen, den Zuschlag erhalten haben insgesamt 60. Mit den 60 zusätzlichen Apotheken macht das kanarische Gesundheitssystem zum ersten Mal seit 1999 den Weg frei für zusätzliche Apotheker –Lizenzen.

XSR900 auf Fuerteventura

Die XSR900 ABS ist das neue Flagschiff des Motorradherstellers, vorgestellt worden ist das 110 PS starke Zweirad Pressevertretern auf Fuerteventura. Ausprobieren konnten die Journalisten das Naked Bike mit ABS auf den Strecken zwischen La Pared, Vega de Rio Palmas und Corralejo. Bereits im letzten Jahr wählte der Autobauer Audi aus Ingolstadt Fuerteventura um seine 10 neuen Automodelle vorzustellen. 

Grippewelle nimmt zu

Auf den Kanarischen Inseln sind in der letzten Woche 152 Grippefälle pro 100.000 Einwohner registriert worden. Damit liegen die Ergebnisse auf dem Archipel deutlich über denen des spanischen Festlands mit 58 Fällen pro 100.000 Einwohner. Trotz des milden Winters in diesem Jahr sind die Zahlen der Grippeerkrankten bereits Ende Januar wieder fast so hoch wie im letzten Jahr um diese Zeit. 13 Todesfälle hat die Grippewelle in Spanien seit Beginn des Winters bereits gefordert. Knapp die Hälfte der Opfer war über  64 Jahre alt.

Ziegenkäse in Berlin

Kanarische Tomate trifft Curry Wurst oder Ziegenkäse mit Berliner Pilsener. Auf der Fruit Logistic Berlin, einer der größten Frischwaren Messen der Welt, sind in diesem Jahr auch kanarische Produkte vertreten, unter anderem auch die kanarische Tomate, die kanarische Banane und Ziegenkäse aus Fuerteventura. Während die Vereinigung der Bananenbauern seit Jahren ein bekannter Gast in Berlin ist, sind die Vertreter aus Fuerteventura auf der Fruit Logistica zum ersten Mal. Deutschland gilt als einer der größten Abnehmer der Tomate aus Fuerteventura, die in Gran Tarajal auf rund 30 Hektar Fläche angebaut wird. Außerdem hat es der beste Ziegenkäse der Welt in diesem Jahr auch nach Berlin geschafft. Der Maxorata curado Pimentón ist im letzten Jahr mit Gold ausgezeichnet worden und sucht ab morgen nach Abnehmern in ganz Europa. Die Messe endet am 5. Februar.

Hafenarbeiten in Playa Blanca

In Zukunft sollen an der Hafenmole in Playa Blanca auf Lanzarote zwei Fähren gleichzeitig anlegen können, außerdem sollen die Liegeplätze von 129 auf 166 erhöht werden und eine Möglichkeit geschaffen werden, kleineren Kreuzfahrtschiffen Platz zum anlegen zu bieten. Die Umbauarbeiten sollen für rund 40 Millionen Euro Ferrovial und Acciona ausgeführt werden. Eine Entscheidung dazu soll von der Regierung noch in diesem Frühjahr fallen, für die Arbeiten ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen.

Skulpturenpark auf 12 Meter Tiefe

Erste Skulpturen versenkt sind versenkt worden. Vor Playa Blanca auf Lanzarote sind die ersten lebensgroßen Skulpturen des Künstlers Jason deCaires auf rund 12 Meter Tiefe versenkt worden. Auf 2.500 m² soll vor Playa Blanca mit 400 Objekten einer der größten Unterwasser Skulpturenparks der Welt entstehen. Im März 2017 soll das Unterwassermuseum vor allem für Taucher einen attraktiven Ausflug bieten. Der Skulpturenpark vor Playa Blanca kostet rund 800.000 Euro und wird von der Autonomieregierung finanziert.

UD Las Palmas - Celta 2:1

UD Las Palmas spielt sich aus der Abstiegszone. Die Gelb Blauen haben zu Hause gegen Real Club Celta drei Punkte eingefahren. Die Partie endete mit 1:0. Mit 21 Punkten belegt der UD Las Palmas Tabellenplatz 16. Heute kann aber noch Rayo Vallecano an dem Hauptstadtclub von Gran Canaria vorbeiziehen, wenn sie gegen Deportivo La Coruna gewinnen. 

20.000 Bewerbungen

In 425 Räumlichkeiten des Gesundheitssystems und der beiden Universitäten von Teneriffa und Gran Canaria haben rund 20.000 Bewerber ihren Eignungstest für 1.200 Arbeitsplätze im Gesundheitssystem absolviert. Ursprünglich beworben haben sich rund 30.000 Personen, auch vom spanischen Festland. In die Endauswahl gekommen sind in etwa zwei Drittel. Die Auswertung der Eignungstests wird rund drei Monate in Anspruch nehmen, danach sollen die 1.232 zusätzlichen Arbeitsplätze in Krankenhäusern und Centros de Salud vergeben werden. 

Benzinsteuer abgelehnt

Vertreter der Partido Popular auf Lanzarote haben eine Benzinsteuer für die Insel abgelehnt. Die Regierung aus Coalicion Canarias und PSOE hatten einen entsprechenden Vorschlag dem Parlament unterbreitet – 2 Cent pro Liter Benzin an den Tankstellen auf Lanzarote. Vertreter der Partido Popular halten den Vorschlag für Kontraproduktiv. Vor allem in Zeiten der Krise würde mit der neuen Benzinsteuer die Lebensqualität der Conejeros verschlechtert. Pikant an dem Vorstoß – eine entsprechende Steuer wurde vor zwei Monaten auf Gran Canaria präsentiert und von den Parteien CC und PSOE abgelehnt, die gleichen Parteien die jetzt eine Benzinsteuer auf Lanzarote fordern.

Für UNICEF und Save the Children

500 Schüler des Colegios Arenas in Costa Teguise haben gestern am Charco de San Gines in Arrecife an einem Lauf teilgenommen. Hintergrund ist die Finanzierung von Projekten für hilfsbedürftige Kinder durch UNICEF und die Save the Children Organisation. In den vergangenen Jahren kamen durch die Sportveranstaltung 4.000 Euro Spendengelder zusammen. Gesponsert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr durch das Ayuntamiento von Arrecife, Lanzarote Bus und Emilio Amigo.

Mehr Schwefeldioxid

Die Raffinerie bei Santa Cruz auf Teneriffa stößt mehr Schwefeldioxid als bisher angenommen. Die Vereinigung „Ciudadanos por Santa Cruz“ präsentiert in ihrer Anzeige verschiedene Studien die den hohen Ausstoß von SO2 bestätigen. Darunter auch eine Studie des SuperComputers Barcelonas, demnach der Schwefeldioxid Anteil in einem Radius von drei Kilometern rund um die Raffinerie täglich 40% über dem Normallevel liegt.

Neben den Studien zur Luftverschmutzung präsentiert „Ciudadanos por Santa Cruz“ auch eine Studie zu den Todesfällen in der Inselhauptstadt. Die Zahl der an den Atemwegen erkrankten Hauptstadtbewohner und die Zahl der Krebserkrankten liegt um rund 30% höher als in der Inselhauptstadt von Gran Canaria. 

Volksbefragung illegal

Gestern hat das kanarische Parlament zum Thema einen Volksentscheid verabschiedet, heute meldet der spanische Industrieminister Soria das Referendum sei illegal. Soria zu Folge entbehrt der Volksentscheid der juristischen Grundlage. Regional könne nicht über Verantwortungen der Zentralregierung entschieden werden. Die Entscheidung nach Probebohrungen vor den Kanarischen Inseln obliege der Regierung in Madrid. In einer Sendung des spanischen Fernsehkanals TVE sagte Soria heute morgen, ob es Probebohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura geben wird hängt von einer Entscheidung des Umweltministeriums ab, ein Volksentscheid der kanarischen Autonomie werde daran nicht ändern.

100 Millionen Passagiere

Rosario García Jiménez ist die 100 Millionste Flugreisende am Los Rodeos Flughafen. Die aus Galizien stammende Frau wurde gestern von Vertretern der Fluggesellschaft AirEuropa überrascht. Sie wurde mit einem Fluggutschein für zwei Personen und einem Pass für die VIP Lounge von Los Rodeos ausgestattet. Los Rodeos auf Teneriffa ist seit 1946 in Betrieb und ist seit der Eröffnung des Flughafen Reina Sofia im Süden der Insel hauptsächlich im Frachtverkehr aktiv.

80 Anzeigen gegen Banken

Der Verbraucherschutz hat 22 Finanzinstitute auf den Kanarischen Inseln im Visier, es geht um Kreditverträge, Altersvorsorge und Hypothekenvereinbarungen die Passagen enthalten, die gesetzlich unzulässig sind. 409 Verträge und 386 Angebote hat der Verbraucherschutz untersucht. Auch bei den Kreditkartenverträgen wurden die Inspektoren fündig – 80% der Vereinbarungen zwischen Bank und Kunde enthalten Klauseln die den Kreditkartennehmer ungesetzlich benachteiligen. Der Chef des Verbraucherschutzes auf den Kanarischen Inseln, Gustavo Matos, forderte in einem Interview mit der Tageszeitung Diario de Avisos alle Verbraucher auf, das Kleingedruckte in den Verträgen mit Banken zu lesen und sich im Zweifel an den Verbraucherschutz zu wenden.

Volksentscheid zum Thema Erdöl

Die Lokalregierung will die Bürger über das Erdölprojekt und die damit verbundenen Probebohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura abstimmen lassen. Das spanische Grundgesetz sowie die kanarische Constitución beinhalten auf demokratischer Basis entsprechende Paragraphen die einen Volksentscheid möglich machen.

Die Frage nach dem „Warum erst jetzt…?“ ließ Paulino Rivero, Präsident der Kanarischen Inseln bisher offen. … Sind sie einverstanden mit den Bohrungen nach Erdöl durch den Multinationalen Konzern RESPOL vor den Küsten unserer Inseln?... So soll die Frage lauten die die Lokalregierung ihren Bürgern stellt. Unabhängig von der Umfrage bleibt abzuwarten ob der Volksentscheid überhaupt soviel Gewicht hat eine zentrale Regierungsentscheidung umzuwerfen.

Kaum Investitionen

Noch nie wurde sowenig auf den Kanarischen Inseln investiert wie im letzten Jahr. Die Summe aus ausländischem Kapital beläuft sich auf gerade mal 6,5 Millionen Euro. Selbst in den Jahren als die Wirtschaftskrise begann, 2008, 2009, 2010, waren die Investitionen deutlich höher.

Zum Beispiel lag die Summe durch ausländische Investoren 2009 bei knapp 50 Millionen Euro. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Das Moratorium im Tourismussektor wird immer wieder angeführt, dass es bisher unmöglich macht in neue Projekte zu investieren. Die geplanten Bohrungen nach Erdöl ist ein weiteres. Auch ein zum Teil schlecht qualifizierter Arbeitsmarkt schreckt Investoren immer wieder ab.

Seit 2008 wurden aus dem Ausland insgesamt 1,7 Milliarden Euro in der kanarischen Autonomie investiert. Allerdings wurde mit dem enormen Geldbetrag nicht ein Arbeitsplatz geschaffen.

Tourismus weiterhin auf Bergfahrt

Alleine im Januar ist die Zahl der Touristen aus dem Ausland um 14% gestiegen – im Vergleich zum Januar 2013. Damit verzeichnet der wichtigste Wirtschaftsmotor des Archipels weiterhin Rekordergebnisse.

Die aktuellen Zahlen wurden vom Flughafenbetreiber AENA veröffentlicht. Dabei sind es vor allem die neuen Tourismusmärkte die für den starken Zuwachs sorgen – Polen, Frankreich, Tschechien und Portugal.

Am stärksten ist der Zuwachs auf Lanzarote – hier liegt die Zahl der Touristen aus dem Ausland um ein Viertel höher als im Januar 2013. Auf Teneriffa und Gran Canaria ist die Zahl der Touristen aus dem europäischen Ausland um 14% gestiegen.

Auch La Palma bebt

Nachdem sich in den vergangenen Wochen die Erdbewegungen auf die Insel El Hierro konzentriert haben, lag das Epizentrum gestern vor Los Sauces auf der Insel La Palma in rund 40 Kilometern Tiefe. Das Beben hatte eine Stärke von 3,5 auf der Richterskala. Aktuellen Pressemeldungen ist nicht zu entnehmen ob das Beben auch von der Bevölkerung auf La Palma wahrgenommen wurde. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht aber laut einem Sprecher des Nationalen Geografieinstitut nicht. 

Neue Universität

Der Freiburger Günther Koch hat auf Teneriffa die Humboldt Cosmos Multiversity gegründet, kurz HCM. Zusammen mit der Inselregierung, die das Projekt unterstützt, sollen profilierte Wissenschaftler und Ökonomen auch für die lokale Politik, die Bildungspolitik und die Entwicklung Teneriffas gewonnen werden.

Mit der Universität von La Laguna wurde eine Kooperation geschlossen, in deren Gebäuden die HCM ihre Veranstaltungen abhält. Die Wissensweitergabe an Studenten ist das eine Standbein der HCM. Das Zweite ist die Weiterbildung für Mitarbeiter auf sehr spezifischem Niveau.

Günther Koch war unter anderem als Informatiker, Unternehmensberater, Forschungsmanager und Projektentwickler tätig und hat mehr als 100 Publikationen veröffentlicht. 

Wanderwege Fuerteventura

Mit einem Netz aus Wanderpfaden will das Cabildo von Fuerteventura Anreize für den Naturtourismus schaffen. Insgesamt sollen 255 Kilometer Wanderroute katalogisiert und in einem Wanderführer in verschiedenen Sprachen veröffentlicht werden. Neun Tagestouren und zwölf Halbtagestouren wird es in dem Führer bebildert geben. Die einzelnen Wanderwege werden auf Fuerteventura entsprechend beschildert. Ein Teil des Geldes kommt dabei von der Europäischen Union, die das Projekt mit 2,7 Millionen Euro unterstützt.

Fuerteventura in Deutschland

Der Touroperator FTI wirbt aktuell in Dresden, Frankfurt, Karlsruhe und München mit der Kanareninsel. Die Kampagne zielt auf Aktivitätstourismus ab und beinhaltet Wassersport, Wandern, Astronomie, Gastronomie und Rural Tourismus. Seit Januar gibt es 66 zusätzliche Flugverbindungen pro Monat auf die Insel. Insgesamt fliegen alleine aus Deutschland pro Monat 367 Maschinen nach Fuerteventura.

Ins digitale Zeitalter

Als erste Gemeinde auf Lanzarote bietet das Ayuntamiento von San Bartolomé seinen Bürgern das System Orve. Damit können in Zukunft alle notwendigen Dokumente digital übers Internet von zu Hause aus abgerufen werden. Öffnungszeiten, Warteschlangen und Kosten pro Dokument gehören damit in San Bartolomé der Vergangenheit an. Interessierte wenden sich an das Registro Municipales in Playa Honda um die notwendigen Daten für den Dienst zu beantragen.

Die Schranke ist weg

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag die neu errichtete Schranke am Strand von Famara entfernt und in einen Müllcontainer geworfen. Das Hinweisschild wurde so stark beschädigt das die Informationen nicht mehr zu lesen sind. Gestern protestierten rund 200 Personen an der Stelle an der bis Freitag eine Schranke stand gegen die Schließung des Famara Strandes. Die Küstenbehörde hatte vergangene Woche das seit Jahren als Naturschutzgebiet deklarierte Gebiet hinter der Norwegersiedlung für Fahrzeuge gesperrt. 

Ein Goya für die Kanarischen Inseln

Paco Delgado ist beim spanischen Filmpreis für das beste Kostüm im Film „Las Brujas de Zurragamundi“ ausgezeichnet worden. Entgegennehmen konnte der aus Lanzarote stammende Designer den Preis aber nicht persönlich. Delgado arbeitet zur Zeit für ein neues Filmprojekt in Chile. Leer ausgegangen sind zwei weitere kanarische Nominierungen. Tatiana Hernández war als Kostümdesignerin für zwei spanische Filme Anwärterin auf einen Goya und die tiñerfenischen Macher des Animationsfilms Hiroku, Defensores de Gaia. Paco Delgado dagegen wurde gestern zum zweiten Mal mit einem Goya ausgezeichnet – bereits vor 12 Monaten erhielt Delgado einen Goya für die Kostüme in Les Miserables.

Schlechte Zahlungsmoral

Nirgendwo sonst in Spanien brauchen Unternehmen länger um ihre Rechnungen zu bezahlen, als auf den Kanarischen Inseln – im Durchschnitt 26,92 Tage. Der nationale Durchschnitt liegt bei 17,79 Tagen um erbrachte Leistungen zu bezahlen. Auf dem Archipel bezahlen nur ein Drittel der Unternehmen pünktlich. Dabei sind die Ergebnisse schon besser als 2012 – vor zwei Jahren lag die durchschnittliche Zahlungsmoral auf den Kanarischen Inseln bei knapp 30 Tagen. Am schnellsten werden in Spanien in den Autonomien Melilla, Pais Vasco und Navarra Rechnungen bezahlt, innerhalb von durchschnittlich 10 Tagen.

Deutscher vermisst

Seit Freitag suchen Polizei und Zivilschutz auf La Palma nach einem 67-jährigen. Der Deutsche war alleine zu einer Wanderung in die Schlucht von Tijarafe aufgebrochen und gilt seitdem als vermisst. Nachdem bereits am Samstag erfolglos am Boden nach dem Urlauber gesucht wurde, war gestern auch eine Rettungshelikopter rund um den Barranco de Tijarafe im Einsatz. Ebenfalls ohne Erfolg. Warum der Deutsche sich alleine zur Wanderung in unwegsames Gelände aufgemacht ist unbekannt. Grundsätzlich wird besonders in den Wintermonaten empfohlen sich einer geführten Wanderung anzuschließen und nie alleine in unwegsames Gelände aufzubrechen.

Alarmstufe Gelb ab heute 12.00

Ab heute 12.00 Uhr Mittags gilt wieder Alarmstufe Gelb auf den Kanarischen Inseln. Betroffen sind die Küsten der Inseln La Palma, Fuerteventura und Lanzarote. Es wird mit hohem Wellengang und starker Unterströmung gerechnet. Der spanische Wetterdienst prognostiziert Wellenhöhen von bis zu vier Metern. Dazu zum Teil starke Windböen. Die Wetterwarnstufe Gelb gilt mindestens bis morgen Abend. Beim Baden im Atlantik gilt besondere Vorsicht. Weht eine rote Flagge ist das Baden untersagt.

Mit Vueling nach Malaga

Die spanische Fluggesellschaft Vueling verbindet während der Osterwoche und in den Monaten Juli und August Lanzarote mit Malaga. Dazu sollen in dieser Zeit die Kapazitäten zwischen Guacimeta und Bilbao, sowie mit Barcelona um 10% erhöht werden. Im Winter soll es dann von Lanzarote aus eine Flugverbindung nach Paris mit Vueling geben. Mehr Infos dazu im Internet auf Vueling.com

Keine Parkplätze am Strand

Nachdem die Küstenbehörde die Zufahrt zum Famara Strand gesperrt hat, wurde jetzt bekannt das es auch in Zukunft keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten geben wird. Zudem werden Fahrzeuge innerhalb des Parque El Rincón und des Parque El Papelillo, beide sind Teil des Famara Strandes, mit einem Bußgeld von mindestens 150 Euro belegt.

Einen Parkplatz sieht der Plan des Naturschutzgebietes nicht vor. Campen und Zelten sind ebenfalls verboten und werden mit einem Bußgeld von 40 Euro pro Quadratmeter Zeltfläche geahndet.

Auf Unverständnis stößt die Sperrung der Zufahrtstraße bei der Unternehmervereinigung Surf y Kite. Vor allem weil die Schranke ohne jegliche Vorwarnung errichtet wurde. Eine entsprechende Petition wurde auf der Internetseite Change.org eröffnet und sammelt Unterschriften.

2 Millionen Euro ergaunert

Die Polizei hat insgesamt 15 Personen verhaftet, die auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura mit gefälschten Papieren die Sozialversicherung um rund 2 Millionen Euro betrogen haben sollen.

Seit Juni 2013 ermitteln die Beamten gegen die Gruppe – mit verschiedenen fiktiven Unternehmen wurden Arbeitsverträge vor allem für Ausländer geschlossen. Die Vertragslaufzeit lag dabei immer bei nur sechs Monaten. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit wurden die Arbeitnehmer dann in einer weiteren fiktiven Firma unter Vertrag genommen und die alte Firma geschlossen. Steuern wurden in dieser Zeit aber nie bezahlt.

Bisher hat die Polizei 80 Personen ermittelt, die seit 2011 in einer der fiktiven Unternehmen angestellt waren. 900.000 Euro wurden in dieser Zeit in Form von Subventionen von der Gruppe kassiert und die Steuerschulden belaufen sich auf 710.000 Euro. Dazu kommen 475.000 Euro die die Seguridad Social in Form von Arbeitslosengeld an die ehemaligen Beschäftigen bezahlt hat. 

Von Welle ins Meer gerissen

Bei Garachico auf Teneriffa hat die Guardia Civil eine Frau aus dem Meer gerettet. Sie wurde gestern Vormittag an der Hafenmole von Garachico von einer Welle ins Meer geworfen. Eine Streife der Guardia Civil konnte die Frau wenige Minuten später mit Hilfe eines Taues an Land ziehen. Bei dem Unfall wurde die Frau leicht am Kopf verletzt. Weiterhin gilt an den Küsten aufgrund der hohen Wellen und zum Teil starken Unterströmungen besondere Vorsicht.

5 Jahre Gefängnis

Der ehemalige Bürgermeister von Valle Gran Rey auf La Gomera ist zu vier Jahren, 6 Monaten und einem Tag Haft verurteilt worden. Dazu darf Ruymán García Marichal in den kommenden acht Jahren nicht unternehmerisch oder politisch tätig werden. Marichal hatte 2008 bei Vergabe von Bauprojekten erwiesenermaßen manipuliert, sich selbst dabei finanziell bereichert und Personalstellen im Ayuntamiento ohne das übliche Auswahlverfahren besetzt. Seine Schwester erhielt als Verantwortliche des öffentlichen Kindergartens 7.411 Euro monatliches Gehalt. 

Kampf gegen Schwarzgeld

10 Milliarden Euro gehen laut aktuellen Pressemeldungen jährlich am Fiskus vorbei. Das entspricht einem Wert von 25% des Brutto Inlands Produkts auf dem Archipel. Am 13 und 14. Februar treffen sich zu dem Thema führende Politiker in Santa Cruz auf Teneriffa. Bei dem Treffen sollen Möglichkeiten und Wege gefunden werden, den hohen Anteil von dunklen Geschäften einzudämmen. Immerhin gehen dem kanarischen Fiskus jährlich Steuereinnahmen in Millionenhöhe verloren. An dem Treffen sollen auch Anwälte des Finanzamtes aus Madrid teilnehmen.

Famara - Zufahrt gesperrt

Die Küstenbehörde hat die Zufahrt zum Strand von Famara für Fahrzeuge gesperrt. Konkret steht hinter der Norwegersiedlung auf dem Feldweg jetzt eine Schranke. Das Abstellen von Fahrzeugen wird mit einem Bußgeld geahndet. Das Ayuntamiento von Teguise hat sich bereits zur neuen Situation geäußert und den Zustand bedauert. Die Schranke sei laut Eugenio Robayna, zuständig für die Strände in der Gemeinde, keine Lösung. Vor allem weil die Zone die für Kitesurfer vor rund einem Jahr abgesperrt wurde für Sportler jetzt nur noch über einen drei Kilometer langen Fußmarsch zu erreichen ist. Außerdem sind mit der Schranke die ohnehin schon limitierten Parkmöglichkeiten am Strand von Famara zusätzlich eingeschränkt.

3 Millionen Zigaretten beschlagnahmt

In Puerto del Rosario auf Fuerteventura hat die Guardia Civil 150.000 Schachteln Zigaretten sichergestellt. Keine der Tabakpackungen hatte ein Steuersiegel. Bisher ist unbekannt ob die Zigaretten aufs Festland gebracht werden sollten oder auf der Kanarischen Insel zum Verkauf angeboten werden. Die Zigaretten entsprechen einem Wert von rund 90.000 Euro. Seit der neuen Legislaturperiode müssen Zigarettenschachteln auch auf den Kanarischen Inseln eine Steuerbanderole aufweisen. Vor 2011 wurden auf dem Archipel Zigaretten in Schachteln ohne Steuersiegel vertrieben.

Platzmangel im Hafen

Die Wartung von Ölplattformen ist im Hafen von La Luz auf Gran Canaria ein lukratives Geschäft. Aber die Hafenanlage stößt an ihre Grenzen. Grund dafür sind Boote und Frachter die von ihren Reedereien aufgegeben wurden und im Hafen vor sich hin modern. Zum Teil liegen die Schiffe seit Jahren aus Altersgründen oder wegen Defekten im Hafen, von ihren Besitzern bereits längst abgeschrieben. Sie nehmen dem lukrativsten Geschäft den benötigten Platz. Aktuell liegen vor dem Hafen La Luz zwei Ölplattformen, die gewartet werden sollen. Die Sedco 710 von Transocean und die GSF Arctic I. Den Hafenbetreibern sind die Hände gebunden, sie könnten nur auf eigene Kosten hin die Schiffe verschrotten um für mehr Platz im Hafen von La Luz zu sorgen.

Ein Drittel buchen All-Inklusiv

28% der Touristen die im letzten Jahr Urlaub auf den Kanarischen Inseln gemacht haben, hatten ein Komplett Paket gebucht. Das geht aus einer aktuellen Statistik des ISTAC hervor. 13,4 Prozentpunkte mehr als 2012. Betrachtet man den Teil der All-Inklusiv Urlauber nach Nationalitäten, sind es die Deutschen, die den größten Teil dieser Gruppe ausmachen. 40% der All-Inklusiv Touristen waren im letzten Jahr Deutsche. Bei den Spaniern scheint diese Form des Urlaubs noch nicht so beliebt zu sein. Sie machen nur ein Fünftel der Komplett Paket Bucher aus. Ein weiteres Ergebnis der ISTAC Ergebnisse: Mehr als drei Viertel der Urlauber kommen bereits mindestens zum dritten Mal auf die Kanarischen Inseln – 78% von ihnen waren mit ihrem Urlaub zufrieden oder sehr zufrieden.

Rettungsaktion

Ein 63 Jahre alter Tourist und drei Rettungsschwimmer sind bei Puerto de la Cruz auf Teneriffa aus dem Atlantik gerettet worden. Die drei Rettungsschwimmer waren dem Mann im Wasser zu Hilfe geeilt, der aus eigener Kraft nicht mehr das rettende Ufer erreichen konnte. Wegen der starken Strömung befanden sich allerdings wenig später alle Vier in Lebensgefahr. Die Besatzung eines Motorbootes musste ihren Rettungsversuch wegen der hohen Wellen abbrechen. Auch ein Rettungshelikopter konnte die drei Rettungsschwimmer und den Touristen nicht aus dem Wasser holen. Erst als sich die Gruppe vom Ufer entfernt hatte und aufs offene Meer hinaus geschwommen war, konnte ein Boot der Küstenwache die Vier an Bord nehmen. Weiterhin gilt äußerste Vorsicht beim Baden im Atlantik, es muss an allen Küsten und Badestränden mit starker Unterströmung gerechnet werden.

Verlust der Krankenversicherung

6.300 Canarios laufen Gefahr ihre spanische Krankenversicherung zu verlieren. Betroffen sind Personen die sich länger als 90 Tage im Ausland aufhalten. Ein entsprechendes Gesetz wurde von der Regierung bereits im letzten Jahr verabschiedet und gilt seit dem 1. Januar 2014. Aktuell befinden sich 1,6 Millionen Spanier im europäischen Ausland mit spanischer Krankenversicherung. Diese enormen Kosten will die Regierung mit dem neuen Gesetz senken. Betroffene Personen müssen sich in Zukunft in dem Land Krankenversichern in dem sich ihr Hauptwohnsitz befindet. Schwierig gestaltet sich die Situation für arbeitslose Rückkehrer. Sie haben ohne gültigen Arbeitsvertrag aktuell keinen Rechtsanspruch auf eine Krankenversicherung in Spanien.

Weitere Entsalzungsanlage

Der Flughafen Guacimeta auf Lanzarote wird ab 2015 über eine eigene Entsalzungsanlage verfügen. Das teilt der Flughafenbetreiber AENA in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Mit 1,7 Millionen Euro soll das Projekt bis zum Ende dieses -Jahres abgeschlossen sein. Der Süßwasserbedarf des Flughafens ist mit der neuen Entsalzungsanlage voll abgedeckt. Gearbeitet wird an der neuen Anlage ab dem Frühjahr immer nachts außerhalb des Flugbetriebes am nördlichen Teil der Start- und Landebahn. 

Trail Kids La Graciosa

Neben dem Desafio 8ª Isla wird bei dem Querfeldeinrennen Ende Februar auch ein Lauf für Kinder zwischen fünf und 16 Jahren ausgetragen. Am 21. Februar starten die Kids am Caleta de Sebo auf La Graciosa in verschiedenen Alterskategorien. Anmeldeschluss ist der 19. Februar. Mehr Infos gibt es im Internet auf www.lanzarotedeportes.com

In leeren Hotelpool gesprungen

Zwei Briten haben sich am Wochenende in Las Veronicas bei Playa Las Americas auf Teneriffa verletzt als sie in einen Hotelpool gesprungen sind in dem sich kein Wasser befand. Aus der Pressemeldung ist weder zu entnehmen ob die Beiden 31 Jahre alten Engländer alkoholisiert waren, noch ob der ausgelassene Pool ordnungsgemäß abgesperrt war. Einer der beiden hat sich am Sprunggelenk verletzt, der Andere wird im Krankenhaus mit einer Wirbelsäulenverletzung behandelt. Die Polizei ermittelt in dem Fall. 

Wetterwarnung

Wieder gilt an verschiedenen Küsten des Archipels Alarmstufe Gelb wegen hoher Wellen. Besonders betroffen sind La Palma, Lanzarote und Fuerteventura. Teneriffa und Gran Canaria sind davon heute nicht betroffen .Trotzdem wird empfohlen nur an bewachten Stränden ins Wasser zu gehen und den Weisungen der Rettungsschwimmer unbedingt Folge zu leisten. Es muss mit starker Unterströmung gerechnet werden. Zum Teil besteht beim Baden Lebensgefahr.

Ertrunken

In Buenvista del Norte auf Teneriffa ist ein 37 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Nähere Informationen zur Nationalität des Opfers sind bisher nicht bekannt, es handelt sich bei dem Toten aber um einen Ausländer.

Der Mann war bei starkem Wellengang bei den Felsen am Playa de las Arenas ins Meer gegangen und von den meterhohen Wellen fortgerissen worden. Küstenwache und Rettungssanitäter konnten nur noch den Tot des Mannes feststellen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen Engländer oder Deutschen Urlauber handelt.

Ein Mietwagen stand gestern bis tief in die Nacht auf dem Parkplatz des Strandes. Heute soll die Identität des Toten endgültig geklärt sein.

5.423m² Segelfläche

Der Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa lässt aktuell Seglerherzen höher schlagen. Mit der 98 Meter langen Statsraad Lehmkuhl, der 65 Meter langen Alexander von Humboldt II und der 89 Meter langen Gorch Fock beherbergt der Hauptstadthafen von Teneriffa soviel Segelfläche wie noch nie.

Während auf der Gorch Fock deutsche Marineoffiziere ausgebildet werden, bieten die beiden anderen Segelschiffe auch die Möglichkeit auf ihnen einen Segeltörn zu buchen. Die Gorch Fock kann dafür an Bord besichtigt werden.

Noch bis zum 10 Februar immer sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Ende des Moratoriums im Tourismus

Das empfehlen Experten der Regionalregierung. Seit 2001 gilt mit nur wenigen Ausnahmen ein Baustop im stärksten Wirtschaftsmotor des Archipels.

Aktuell dürfen aufgrund des Moratoriums nur noch 5-Sterne Hotels auf den Kanarischen Inseln errichtet werden. Die Experten sind überzeugt: mit einem Ende des Moratoriums würde sich auch die wirtschaftliche und soziale Situation auf dem Archipel deutlich verbessern.

Investoren und Projekte sind vorhanden um auch in weniger luxuriösen Kategorien Hotels zu bauen oder zu modernisieren. Mit einem Schub im Baussektor würde auch die Zahl der Arbeitslosen auf dem Archipel fallen. 

Kreuzfahrtschiffe in Arrecife

24 Mal legen in diesem Monat im Hafen von Los Marmoles Kreuzfahrtriesen an. Die Hafenverwaltung rechnet mit mehr als 24.000 Kreuzfahrttouristen bis Ende Februar. Alleine in dieser Woche haben sich fünf Kreuzfahrtschiffe angemeldet, darunter auch die AIDA Stella. Auch in anderen kanarischen Häfen wird mit Kreuzfahrtschiffen gerechnet. Insgesamt sind im letzten Jahr in den Häfen von Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria 830.000 Kreuzfahrttouristen von Bord gegangen – Tendenz steigend.

Mercadona startet Bauarbeiten

In Valterra in Arrecife auf Lanzarote sollen noch in diesem Monat die Bagger fahren. Auf insgesamt 6.000m² soll noch bis Ende des Jahres die erste Filiale der Supermarktkette Mercadona entstehen. Nach rund 10 Jahren Wartezeit. Im kommenden Jahr sollen dann noch zwei Filialen hinzukommen, zumindest sieht das der genehmigte Projektplan von Mercadona vor. Eine in Argana Baja in Arrecife und eine weitere Filiale im Industriegebiet von Playa Honda. 

Urteil gegen Bankia

In erster Instanz hat ein Richter in Santa Cruz auf Teneriffa entschieden, einem Ehepaar 775.000 Euro durch Bankia zurück zu erstatten. In dem Urteil wird der Tatbestand erläutert, demnach ein Mitarbeiter die betroffenen Kunden von CajaMadrid nicht ausreichend über die Risiken der Geldanlage aufgeklärt zu haben.

Außerdem sollen die Gefahren die die Fondanlage mit sich bringt, verschleiert worden sein. Das Ehepaar hatte die Summe von 775.000 Euro bei CajaMadrid angelegt. Nachdem ein Großteil der Summe durch den Fonds als verloren deklariert wurde hatten sie geklagt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es wird damit gerechnet das Bankia in Berufung geht.

Vor allem aber wird damit gerechnet, dass aufgrund des Urteils weitere Geschädigte gegen die Bank klagen werden.

Mehr Arbeitslose

Die Zahl der Erwerbsfähigen ohne Job ist auf den Kanarischen Inseln im Januar um 1.981 Personen gestiegen. Ein Anstieg im Gegensatz zum Vormonat um 2,4%. Generell ist der Monat Januar in Spanien immer ein Monat in dem die Arbeitslosigkeit steigt.

Vergleicht man die Januarmonate der letzten Jahre isoliert, ist der Anstieg aktuell deutlich geringer als im Januar 2013 und Januar 2012. Spanienweit ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu den Vormonaten um 3,3% zurückgegangen. Im Januar waren in Spanien 4,8 Millionen Menschen ohne Job.

Ölbohrbasis

Unabhängig der politischen Ablehnung läuft die Suche nach einer Basis für die Ölbohrschiffe in Las Palmas auf Gran Canaria auf Hochtouren.

11 Unternehmen bewerben sich aktuell, die beiden Bohrschiffe des Unternehmens REPSOL im Hafen von La Luz zu warten. Laut einem Sprecher von REPSOL haben aber die Häfen von Arrecife auf Lanzarote und Puerto del Rosario auf Fuerteventura weiterhin Priorität, allerdings wird von dieser Seite das Projekt auf der ganzen Linie boykotiert.

REPSOL benötigt für seine BASIS 17.000 m² Fläche in unmittelbarer Hafennähe, dazu eine Montagehalle von 900m² Grundfläche und Lastkräne für bis zu 250 Tonnen Gewicht. Die Investitionskosten belaufen sich auf 30 Millionen Euro.

Mehl aus Bananen

Auf Teneriffa wird aktuell ein neues kanarisches Produkt getestet. Mehl aus Platanos hergestellt, für Diabetiker und Zöliaken verträglich, und in Unmengen vorhanden.

Die Idee könnte den Vertriebsschwierigkeiten der Bananenindustrie auf dem Archipel neue Hoffnung geben. Den Informationen des Instituto Canario de Investigación Agrarias y Coplaca zufolge, könnte das Bananenmehl den Manschen helfen die an Glutenunverträglichkeit leiden, dazu ist es für Diabetiker verträglich.

Das Projekt wird mit einer Summe von 20.000 Euro von der CajaCanarias unterstützt und soll in Zukunft rund 210.000 Menschen auf dem Archipel helfen, die an Diabetis oder Glutenunverträglichkeit leiden.

Jeder vierte Euro Schwarzgeld

Die spanische Wirtschaft kommt nach langer Krise allmählich wieder in Fahrt. Von Oktober bis Dezember wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent und damit bereits das zweite Quartal in Folge. Eine Branche scheint in Spanien dabei ganz besonders zu boomen: die Schattenwirtschaft. Das zumindest behaupten die Steuerexperten von Gestha, der größten Beamtengewerkschaft im spanischen Finanzamt. Ihren soeben vorgestellten Berechnungen zufolge hat die Schattenwirtschaft in den Jahren der Krise zwischen 2008 und 2012 jährlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen können und macht mit mehr als 253 Milliarden Euro mittlerweile 24,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Das bedeutet, dass jeder vierte Euro, der in Spanien zirkuliert, nicht versteuert wurde.

130 Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft fordert für eine Gruppe von 20 Personen in Santa Cruz auf Teneriffa 130 Jahre Gefängnis. Ihnen wird zur Last gelegt eine Drogenlieferung von 1 Tonne Haschisch vom afrikanischen Kontinent nach Teneriffa organisiert zu haben. Das Boot mit den Drogen wurde bei der Cueva de la Negra in der Gemeinde La Laguna aufgebracht.

Am 17. Februar soll die Gerichtsverhandlung beginnen. Bei den Ermittlungen wurden auch 74 Schusswaffen sichergestellt. Insgesamt hat die Polizei 1.167 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt.

Jobsuche auf Festland

32.000 Canarios haben im letzten Jahr den Archipel verlassen um in anderen Regionen eine Tätigkeit zu finden. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Zeitarbeitsfirma Randstad hervor.

Die Flexibilität der Arbeitnehmer ist dem Bericht zufolge deutlich gestiegen. 2013 haben 29.000 Spanier einen Vertrag auf einer der Inseln erhalten und 32.000 Canarios einen Job in einer anderen spanischen Provinz.

Alleine in den letzten drei Monaten des letzten Jahres wurden in Spanien 532.000 Arbeitsverträge ausgestellt. 

Abtreibungsrichtlinien gelockert

In Spanien sind Abtreibungen künftig ohne Restriktionen bis zur 14. Schwangerschaftswoche möglich. Der Senat hat gestern einer entsprechenden Reform des Abtreibungsrechts zugestimmt, die das Parlament bereits im Dezember verabschiedet hat. Die Vorlage war bei konservativen Politikern sowie der einflussreichen katholischen Kirche auf heftige Kritik gestoßen. Bislang waren Abtreibungen in Spanien nurin Ausnahmefällen erlaubt - etwa bei Vergewaltigungen, beiMissbildungen des Embryos oder bei schweren gesundheitlichen Problemender Mutter.

Südamerikaner stürzt in den Tod

Bei Candelaria auf Teneriffa ist die Leiche eines Mannes aus dem Meer geborgen worden. Nach Polizeiangaben ist der ca 35-jährige bereits vor einigen Tagen an den Felsen abgerutscht und mehrere Meter tief ins Meer gefallen. Der Verletzung am Kopf zufolge war der Mann nach demSturz ohnmächtig und ist ertrunken. Bisher konnte die Identität des Toten noch nicht festgestellt werden. Den Angaben der Beamten zufolgehandelt es sich um einen Südamerikaner.

Keine Fluglotsen mehr auf den kleinen Inseln

Innerhalb der kommenden zwei Monate soll auf den Flughäfen von El Hierro und La Gomera das neue Flugleitsystem AFIS in Betrieb genommen werden. Dann werden den beiden kleinsten Flughäfen der Kanaren keine Fluglotsen mehr arbeiten, die Piloten derBinter und Islas Airways Maschinen mit Hilfe des Systems die Arbeit selbst übernehmen. Laut dem Flughafenbetreiber AENA wird mit dem neuen System die Sicherheit genauso gewährleistet sein, wie mit Fluglotsen. Das Airport Flight Information System ist von europäischen Unternehmenhergestellt und gibt die Informationen, die bisher der Fluglotse im Tower zur Verfügung hatte, an die Crew im anfliegenden oderabfliegenden Flugzeug weiter.

Stromausfall mit Folgen

Der Stromausfall vom 18. Februar auf Teneriffa und El Hierro könnte zu einer Gesetzesänderung führen. Das fordert die kanarische Regierung und macht bei den Verantwortlichen der beiden Stromanbieter Unelco undEndesa Druck. Insgesamt 17 Umspannwerke waren vergangenen Donnerstagausgefallen. Eine Kettenreaktion, die nach heutigem Stand nichtauftreten darf. Nachdem sich die Stromausfälle auf der Insel häufen fordert die Regierung jetzt eine Frist für Unelco und Endess und schließt nicht aus den beiden Stromanbietern die Lizenz zu entziehen.

Wieder Sturmwarnungen

Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometer und starker Niederschlag. Diese meteorologischen Argumente sind nicht das Resümeeder letzten Tage sondern die Vorhersage des spanischen Wetterdienstes für Freitag. Die Kanarischen Inseln erwarten zum vierten Mal seitJahresbeginn Sturm und Regen. Betroffen sein werden die Inseln Gran Canaria, Teneriffa, und La Palma. Die Inseln Fuerteventura undLanzarote werden von den Niederschlägen nicht betroffen sein und erwarten lediglich Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometer. Am Samstag soll sich die Wetterlage bereits wiederentspannen.

Entspannung auf Wohnungsmarkt erst 2013

Der spanische Wohnungsmarkt wird sich erst wieder im Jahr 2013 stabilisieren. Diese Aussage hat Juan E. Iranzo, Generaldirektor desMadrider Wirtschaftsforschungsinstituts IEE, getroffen. Bei Banif, derPrivatbanktochter von Banco Santander rechnet man damit, dass die Preise noch um 27 Prozent nachgeben werden, um das derzeitige Überangebot absorbieren zu können. Nach dem Ende des Baubooms und dem Platzen der Immobilienblase auf der Iberischen Halbinsel stehen nach Schätzungen des IEE in Spanien 700 000 Wohnungen leer, viele davon liegen in unansehnlichen Betonburgen rund um die großen Städte. DieConsulting-Firma Aguirre Newman geht von 1,5 Mio. leeren Wohnungen aus, und das bei einer Jahresnachfrage von 300 000 Einheiten. SeitBeginn der Krise haben die Immobilienpreise bereits zwischen 15 und 30% nachgegeben.

Protest gegen Rente ab 67

Aus Protest gegen die Regierungspläne für eine Rente ab 67 sind in Spanien zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. In derHauptstadt Madrid waren es laut Angaben der Gewerkschaften mehr als70.000 Menschen, in Barcelona sprachen die Gewerkschaften von 50.000 Demonstranten, die Polizei von 20.000. Viele Spanier forderten aus Protest gegen die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters und andere Reformpläne einen Generalstreik. Die Protestaktionen sollen bis Anfang März fortgesetzt werden. Es ist das erste Mal seit seiner Regierungsübernahme vor sechs Jahren, dass Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sich einer solch großen Protestbewegungder Gewerkschaften gegenüber sieht.

Keine Übernahme von Flugkosten

Der Vorschlag in Zukunft 50% der Flugkosten für Touristen zuübernehmen hat der kanarische Präsident Paulino Rivero gestern abgelehnt. Der Fokus liegt weiterhin darauf die Steuern bei Flugreisenzu minimieren. Laut Rivero sieht das Gobierno sich nicht in der finanziellen Lage und auch keinen Sinn darin das Flugangebot zu subventionieren. Unabhängig davon bleiben die Subventionen für Residenten erhalten.

Vulkankonferenz in Puerto de la Cruz

Experten und Forscher aus über 40 Ländern nehmen an der VI.Vulkankonferenz auf Teneriffa teil. Vom 31. Mai bis zum 4. Juli findet die Konferenz in Puerto de la Cruz auf Teneriffa statt. Thema unter anderem ist die mögliche Gefahr die vom Teide ausgeht, aber auch dashohe Mineralvorkommen in Vulkangebieten, sowie die einzigartige Flora. Unter anderem werden Vertreter aus Italien und Hawaii an der Konferenz teilnehmen.

Menschliches Skelett auf Teneriffa gefunden

Wanderer haben bei Los Silos auf Teneriffa ein menschliches Skelett gefunden. Bei El Topo, rund 25 Meter von der Küste entfernt waren die gut erhaltenen Knochen halb in der Erde eingegraben. Laut einemPolizeisprecher handelt es sich bei dem Skelett nicht um Überreste aus der Guanchenzeit – die Beamten gehen von einem Mordopfer aus der Zeit des spanischen Bürgerkrieges aus.

Trotz Krise immer mehr Residenten

Die Residentenzahlen steigen trotz Krise und hoher Arbeitslosenzahlen auch auf den Kanarischen Inseln weiter. Im Januar wurden 7% mehrAusländer mit Tarjeta Residencia gezählt als noch Januar 2009. Aber auch auf dem spanischen Festland ist ein deutlicher Ausländeranstiegregistriert worden. Im Schnitt leben in Spanien 10% mehr registrierte Ausländer als noch vor 12 Monaten.

Strom könnte noch teurer werden

Die Stromproduktion kostet aktuell auf den Kanarischen Inseln 800 Millionen Euro mehr als auf dem Festland. Das geht aus einem Bericht der Gruppe Cluster Ricam hervor. Bisher sind die Mehrkosten vomspanischen Staat kompensiert worden. Dieser Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Dann könnte die Kilowatt Stunde Strom auf dem Archipeldeutlich teurer werden. Ein weiteres Ergebnis des Berichtes: Die aktuelle fossile Produktion von Strom kostet doppelt so viel, wie einevergleichbare mit regenerativen Energien.

Viel Wasser im Becken

An Wasser wird es den Landwirten und Plantagenbetreibern auf denKanarischen Inseln in diesem Jahr nicht fehlen. Zum ersten Mal seit acht Jahren sind alle Staubecken auf Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera, La Palma und El Hierro komplett gefüllt. Allerdings befürchtenExperten jeztz ein anderes Problem. Die Schleusen der Auffangbecken werden bei weiterem Niederschlag jetzt geöffnet. Was in den letztenTagen noch durch die Staubecken aufgefangen wurde, wird in den kommenden Tagen ungebremst in den Barrancos zu Tal laufen. Auch in den kommenden Tagen wird von Bergtouren und Wanderungen in den betroffenen Gebieten abgeraten. Die tiefen Schluchten verwandeln sich bei Regen in wenigen Minuten in reissende Bergbäche.

Leichter Anstieg der Urlauber

30% der Touristen die im Januar Spanien besucht haben, verbrachten ihren Urlaub auf den Kanarischen Inseln. Der Archipel verzeichnet damit einen leichten Anstieg im Tourismus von 1,6% im Vergleich zu 2009. Insgesamt haben im Januar 2,5 Millionen Personen aus dem Auslandihren Urlaub in Spanien verbracht. Zum ersten Mal seit Oktober 2008 konnte im letzten Monat ein leichter Anstieg bei Urlaubern ausGrossbritannien verzeichnet werden. Auch aus Deutschland wurden 6,3% mehr Touristen registriert als noch im Dezember letzten Jahres.

Kanaren haben höchsten Medikamentenkonsum

Nirgendwo sonst in Spanien werden mehr Arzneimittel konsumiert als auf den Kanarischen Inseln. Rund 10% mehr haben Canarios im letzten Monat für Pharmaceutika ausgegeben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gesundheitsamtes hervor.Erklärungen für den starken Anstieg beim Arzneimittelkonsum blieb dieSprecherin des Ministeriums schuldig. Im Schnitt bezahlten Canarios im letzten Monat pro Person 13,47 für Medikamente. In der spanischen Hauptstadt Madrid lag der Durchschnitt nur bei 12,89.

Stromausfall endet im Desaster

Was auf Teneriffa nur wenige Stunden dauerte, endete auf El Hierro für viele Supermarktbesitzer im Desaster. 39 Stunden ohne Strom hat in vielen Läden zum vollständigen Verlust der Tiefkühlware gesorgt. DieTelekommunikation war dementsprechend ebenfalls ausgefallen. Erklärungen zum Fehler blieben bisher aus, uch ist nicht klar ob dieGewerbetreibenden diesen Schaden ersetzt bekommen. Mit dem Stromausfall über 39 Stunden hat auch eine neue Diskussion zum Themaregenartive Energien begonnen. El Hieroo will ab 2014 den Stromedarfder 7.000 Einwohner nur noch mit regenerativen Energien decken. Allerdings mussten während der letzten Tage alle Windkraftwerke aufden Kanarischen Inseln angehalten werden, weil die Windgeschwindigkeitzu hoch war. Für diese Fälle reicht das Gezeitenkraftwerk nicht aus um die Insel mit Strom zu versorgen.

Taxifahrer beraubt Fahrgast

Ein Taxifahrer ist auf Teneriffa verhaftet worden, nachdem er einen Fahrgast ausgeraubt und ihn auf der Autobahn aussteigen liess. Der Überfall ereignete sich gegen 6.00 morgens. Der Fahrgast hatte eine Tasche mit 65 Euro und eine digitale Fotokamera dabei. Der Taxifahrerliess den Fahrgast am Kilometer 12 der Südautobahn zurück, nachdem er ihm Tasche und Kamera abgenommen hatte. Bisher ist über das Motiv zur Tat nichts weiters bekannt. Das Opfer hatte den Fall zur Anzeige gebracht und den Beamten das Nummernschild des Taxis mitgeteilt.

Kein Aufatmen auf den Kanaren

Die Kanarischen Inseln sind weiterhin aufgrund der Wetterlage inAlarmbereitschaft versetzt. Auch heute werden auf den westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera in höheren LagenWindgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilomter erwartet. Gestern gingen innerhalb von 12 Stunden bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Auch an den Küsten wird wieder mit hohen Wellen und starkenUnterströmungen gerechnet. Nachdem sich das Wetter Freitag und Samstagdeutlich gebessert hat, herrscht seit gestern wieder der Ausnhamezustand. Nur Fuerteventura und Lanzarote bleiben von Sturm undRegen verschohnt. Erst morgen Nachmittag wird mit Wetterbesserung gerechnet.

Kleine Insel nehmen Fährverkehr wieder auf

Auf dem Flughafen von La Palma ist auch gestern keine Maschine gestartet. Der Flughafen blieb den ganzen Tag über gesperrt. Heutesoll der Betrieb wieder zur Normalität zurückkehren, auch der Fährbetrieb soll wieder normal verlaufen. Auf La Gomera, El Hierro undLa Palma konnten in den vergangenen Tagen keine Fähren auslaufen. LaRestinga auf El Hierro oder Valle Gran Rey auf La Gomera waren regelrecht von der Aussenwelt abgeschnitten. Ab Sonntag rechnen dieMeteorologen wieder mit Sturm und Regen.

Sturm richtet Schäden in Millionenhöhe an

Sturm und Regen haben im Landwirtschaftsektor für Schäden in Millionenhöhe gesorgt. In der Gemeinde Adeje auf Teneriffa haben Regen und Wind rund 40% der Plantagen zerstört, in Los Gigantes sorgar rund90%. Der Schaden beläuft sich auf geschätzte 3 Millionen Euro. Das gesamte Ausmass der Schäden wird erst in den kommenden Tagen bekanntsein. Aktuell sind viele Plantagenbesitzer noch dabei auf den Feldern für Ordnung zu sorgen.

Unterwasserwelt unter Naturschutz gestellt

Die Bergkette auf dem Meeresgrund rund um die Kanarischen Inselnkönnten in Zukunft auch unter Naturschutz gestellt werden. Eine Delegation der Europäischen Union prüft zur Zeit dieses Vorhaben. Dieartenreiche Fauna am kanarischen Archipel scheint den Forschern zufolge einzigartig, die Nahrungskette gesund. Das Projekt läuft seitdem ersten Januar und wird Ende 2013 abgeschlossen sein. Das Investitionsvolumen beträgt rund 15 Millionen Euro.

Schnee ab 1.200 Meter

Schnee, Regen und Sturmböen haben auf Teneriffa dafür gesorgt, das in einigen Dörfern oberhalb von 1.500 Metern bis heute die Stromversorgung ausgefallen ist. Bis auf 2.000 Meter ist der Schneeliegen geblieben. Am stärksten betroffen waren Granadilla, Vilaflor und Fasnia. An den Küsten sorgten Wellen mit einer Höhe von 4-6 Meternfür Zerstörung. Der Fährverkehr ist gestern komplett eingestelltworden. Heute und am Samstag soll sich die Wetterlage entspannen, abSonntag wird mit ähnlichen meteorologischen Verhältnissen gerechnet.

Karneval abgesagt

Der Karneval ist vorerst gestrichen und dasAyuntamiento von SantaCruz warnt seine Bürger vor dem Verlassen der Häuser. Schuld ist die Wetterlage mit Strumböen und starken Niederschlägen. Zu frisch sinddie Erinnerungen an die reissenden Flüsse in den Strassen der Inselhauptstadt von Teneriffa, als selbst geparkte Autos mitgerissenwurden. Die Meteorologen haben Niederschläge von 45 Litern pro Quadratmeter vorhergesagt, trotzdem ist der Rettungsdienst alarmiert.Insgesamt sind 485 Feuerwehrleute mit Equipment in Alarmbereitschaftversetzt um im Ernstfall sofort eingreifen zu können.

Anwohner haben Strassenstrich satt

Die Geduld der Anwohner von Oro Blanco in Playa Las Americas auf Teneriffa ist am Ende. Seit rund einem Jahr wird der unbeleuchteteInnenhof von Prostituirten und ihren Freiern genutzt. Jetzt hat sich der Sprecher der Anwohnergemeinschaft, Emilio Lentini, an die Tageszeitung El Dia gewandt. Fotos und Berichte von Augenzeugenunterstreichen den inakzeptablen Zustand – Ruhestörungen in der Nacht,Präservative in allen Ecken und Nischen der Anlage. Trotz mehrerer Beschwerden beim Ayuntamiento von Arona ist bisher nicht passiert. Lentini fordert dem Bericht der Tageszeitung El Dia zufolge seitMonaten eine Polizeistreife die regelmässig in der Strassepatroulliert.

Vier Immigranten auf Gran Canaria angekommen

Die erste Patera in diesem Jahr ist bei San Bartolomé de Tirajana aufGran Canaria angekommen. Unbemerkt konnten die vier Insassen aus Afrika an Land gehen. Gegen 3:00 Uhr nachts griffen Polizeibeamte diedrei Männer und ein Kind auf. Alle Vier befinden in einem gutengesundheitlichen Zustand.

Toter vom Karneval indentifiziert

Der unbekannte Tote, der beim Karneval in Santa Cruz auf Teneriffa gefunden wurde, ist identifiziert. Richard Atik wurde 30 Jahre alt undwar unter den Surfern als „El Americano“ bekannt. Bisher ist unklar ob Atik gestürzt ist und sich dabei am Kopf verletzt hat oder ob er durchFremdeinwirken zu Tode kam. Atik hat verschiedene Surfläden und Surfschulen auf Teneriffa und Gran Canaria betrieben.

Schulfrei wegen Unwetter

Die öffentlichen Schulen auf den Kanarischen Inseln werden auch heute geschlossen bleiben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gobierno Canarias hervor. Die Entscheidung ist von der Regierung getroffen worden, nachdem auch heute mit Sturmböen und starken Regenschauern zu rechnen ist.

Strassen zum Nationalpark besser meiden

Das Cabildo von Teneriffa rät heute vom Besuch des Teide Nationalparks ab. Durch Sturmböen und starkem Niederschlag ist die Sicherheit auf den Bergstrassen nicht gewährleistet. Die Strasse TF-21 von Chio bis in den Nationalpark ist seit dem 1. Februar gesperrt. Heute muss in höheren Lagen auch mit Steinlawinen gerechnet werden. Morgen rechnen die Meteorologen mit Wetterbesserung.

Flugstreichungen wegen Sturm

Sturm und Regen haben den Flugverkehr auf den Kanarischen Inseln lahm gelegt. Vor allem die Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera sind betroffen. Wie die spanische Flughafenbehörde AENA mitteilte, sind gestern dort alle Flüge gestrichen worden. Von den Absagen sind 9000 Fluggäste betroffen. Die Behörden haben für die gesamte Inselgruppe eine Unwetterwarnung ausgegeben. Meteorologen sagten Stürme mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometer voraus.

Gewalt beim Karneval auf Teneriffa

Ein Toter und ein Schwerverletzter überschatten die Feierlichkeiten zum Karneval auf Teneriffa. In Santa Cruz haben Anwohner den Rettungsdienst verständigt, als bei San Martín ein Mann regungslos am Boden lag. Ersten Berichten zufolge ist der Tote zwischen 30 und 35 Jahre alt und mit einem schweren Gegenstand niedergeschlagen worden.Ein 37-jähriger wird im Krankenhaus behandelt. Unbekannte hatten ihm mit einem scharfen Gegenstand eine tiefe Schnittwund am Hals zugefügt.

Erneut Sturmwarnung auf den Kanaren

Für die Kanarischen Inseln gilt weiterhin Alarmstufe Gelb. Starker Regen und Windgeschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern haben auch gestern zu Stromausfällen auf Teneriffa und Gran Canaria geführt. Auch das Telekommunikationsnetz ist zeitweise zusammengebrochen. Für Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro ist heute starker Niederschlag vorhergesagt. Es wird mit 100 bis 120 Litern pro Quadratmeter gerechnet.

Residentenrabatt bei Condorflügen

Residenten der Kanaren, Balearen und aus Anadalusien erhalten bei der Fluggesellschaft Condor bei Flügen von Spanien nach Deutschland Residentenrabatt. Das geht aus einer Pressemtteilung des Unternehmens hervor. 50% Rabatt auf den Basispreis erhalten Residenten aus Andalusien und den Balearen bei Buchungen nach Deutschland, 30% Residenten auf den Kanarischen Inseln. Das Angebot gilt für Flüge innerhalb des Zeitraums 20. April bis 20. Juni 2010. Gebucht werden kann ab sofort bis zum 31. Mai 2010. Mehr Infos dazu auch im Internet auf Condor.com.

CD Tenerife vs. Mallorca

Der CD Tenerife erwartet heute in der Primera Division den RCD Mallorca im Heliodoro Rodriguez Lopez Stadion. Der Neunzehnte der Tabelle gegen den Vierten. Der Mannschaft aus Santa Cruz fehlen fünf Punkte auf einen nicht Abstiegsplatz. Eine Neuerung gibt es seit diesem Spieltag in Spanien. Auch die erste Liga verteilt die Begegnungen ab jetzt auf Freitag, Samstag, Sonntag und Montag. Anpfiff der Partie CD Tenerife gegen RCD Mallorca ist heute um 21:00 Uhr

Höchster Jackpot aller Zeiten geknackt

129 Millionen Euro muss sich ein spanischer EuroMillionen Gewinner mit einem Engländer teilen. Die beiden haben nach der Ziehung am Wochenende den höchsten Geldgewinn in der Geschichte der europäischen Lotterie gewonnen. Insgesamt hatten rund 40 Millionen Spieler in neun Ländern mitgespielt. Der höchste Einzelgewinn in Höhe von gut 126 Millionen Euro war im vergangenen Mai auch an eine Spanierin gegangen.EuroMillionen wird seit 2004 gespielt. Außer in Frankreich,Großbritannien und Spanien können die Tippscheine auch in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Belgien, Portugal und Irland abgegeben werden. Die Chancen, die fünf Zahlen und zwei Zusatzzahlen richtig zu tippen, stehen bei eins zu 76.275.360.

Karneval zur Prävention genutzt

Zum Karneval auf den Kanarischen Inseln hat das Gesundheitsministerium kostenlos 5.000 Alkoholtests und 300.000 Präservative verteilt. Dazu 50.000 Infoblätter und Aufkleber um die Bevölkerung vor Geschlechtskrankheiten und Gefahren aufzuklären. Vor allem die Infektionskrankheit Syphilis ist in den vergangenen Jahren auf den Kanarischen wieder häufiger aufgetreten. Pro 100.000 Einwohner sind im Schnitt auf dem Archipel 13 Personen mit Syphilis infiziert, auf dem Festland liegt die Quote nur bei 5.

Chaos im Gesundheitswesen

Auf dem kanarischen Gesundheitssektor bahnt sich ein neues Chaos an. Laut der Tageszeitung El Dia sind alle Spezialisten der Seguridad Social völlig überlastet. Die zugewiesenen Patiententermine können häufig nicht eingehalten werden. Zum Leid der Patienten. Diese erhalten von ihrem Hausarzt einen Überweisungsschein mit Behandlungstermin. Wenn dieser nicht eingehalten werden kann, müssen Kranke nochmals zum Hausarzt um sich einen neuen Überweisungsschein ausstellen zu lassen. Freie Termine für Neurochirurgie zum Beispiel gibt es erst wieder im März kommenden Jahres.

Flughafenschließung wegen Sturm

Starker Wind und Regen hat am Sonntag vorübergehend zu Schließungen auf den kanarischen Flughäfen geführt. Auf El Hierro und La Palma konnten aufgrund der Wetterlage insgesamt 16 Maschinen nicht landen bzw. starten. Zwischenzeitlich sind Windgeschwindigkeiten von 95 Stundenkilometern auf Teneriffa gemessen worden. Bis Dienstag Nachmittag soll die Wetterlage mit starken Winden und Regen anhalten, dann ist Besserung in Sicht.

Musica Latina weltweit übertragen

Auf über 1.000 Radiostationen weltweit ist die Preisverleihung "Musica Latina" aus dem Auditorium von Santa Cruz auf Teneriffa übertragen worden. In Ländern wie México, Panamá, Costa Rica, Columbien, Argentinien und Chile ist die Sendung über mehrere Stunden live übertragen worden. Ausgezeichnet mit den Premios Cadena Dial de Musica Latina wurden unter anderem Alejandro Sanz, Efecto Mariposa, Eros Ramazzoti und Rosana. Seit 14 Jahren gilt die Auszeichnung von Cadena Dial als wertvollste auf dem spanischen Musikmarkt.

Weniger Stromverbrauch

Auf den Kanarischen Inseln ist der Stromverbrauch um 5% gesunken. Bis auf El Hierro kamen die Inseln des Archipels in 2009 mit weniger Strom aus als 2008. Auf Teneriffa ist 3,2% weniger verbraucht worden, auf Fuerteventura sogar 5,1% weniger. Insgesamt sind auf dem Archipel im letzten Jahr 11,3 Millionen Megawattstunden Strom verbraucht worden. Ein Rückgang von 5,2% im Gegensatz zu 2008.

Mallorca zu Gast auf Teneriffa

Der CD Tenerife erwartet am 22. Spieltag der Primera Division den RCD Mallorca im Heliodoro Rodriguez Lopez Stadion. Der Neunzehnte der Tabelle gegen den Vierten. Trotz der Erfolglosigkeit in der ersten spanischen Liga und dem vorletzten Tabellenplatz steht der Trainer des Cd Tenerife nicht zur Disposition. Mannschaft und Management haben sich in den vergangenen Tagen demonstrativ hinter Luis Oltra gestellt. Der Mannschaft fehlen fünf Punkte auf einen nicht Abstiegsplatz. Eine Neuerung gibt es ab diesem Spieltag in Spanien. Auch die erste Liga verteilt die Begegnungen ab jetzt auf Freitag, Samstag, Sonntag und Montag. Anpfiff der Partie CD Tenerife gegen RCD Mallorca ist kommenden Montag 21:00 Uhr.

79.000 Zigaretten gestohlen

Acht Männer und eine Frau sind auf Teneriffa von der Polizeifestgenommen worden. Die Gruppe soll in einer Fabrik bei Arafo 79.000 Schachteln Zigaretten gestohlen haben. Obwohl die Fabrik von einerSicherheitsfirma und durch Videokamera überwacht wurde, konnte die Gruppe die Grosse Anzahl an Zigaretten zunächst unbemerkt stehlen.Erst nachdem Ware in verschiedenen Lokalen und Bazaren zum verkaufangeboten wurde, konnten die Beamten ermitteln. Die neun Festgenommen sind zwischen 24 und 45 Jahre alt und stammen alle aus Teneriffa.

Viel Gewalt an Frauen auf den Kanaren

24 Anzeigen pro Tag werden auf den Kanarischen Inseln von Frauen erstattet die Opfer von Gewalt durch einen Lebenspartner erlittenhaben. Das ist die Bilanz von Juli bis September des letzten Jahres, die in der Zeitung Diario de Avisos veröffentlicht wurde. 2.300 Fälle von Übergriffen durch Männer an Frauen insgesamt. Damit reiht sich der Archipel hinter Andalusien, Madrid, Katalunien und Valencia. 2007lagen die Kanarischen Inseln bei Gewalt in Beziehungen imSpanienweiten Vergleich auf Platz eins.

Spanien schägt sich im Atommüll

Was in Deutschland zur Protesten und Demonstrationen führt, verwandelt sich in Spanien zu einem regelrechten Wettbewerb. Mehr als zehnOrtschaften haben sich um den Zuschlag für ein Atommüll-Lager beworben. Besonders kleine Gemeinden hoffen auf Wohlstand durch den Bau eines solchen Lagers. Das Dorf Melgar de Arriba in der Provinz Valladolid zählt nur 224 Einwohner. Die meisten sind einer Umfragezufolge damit einverstanden, hier das Atommüll-Zwischenlager bauen zu lassen, für das die spanische Regierung nach einem geeigneten Ort sucht. Dort sollen radioaktive Nuklearabfälle aus ganz Spanien lagern. Spanien hat heute acht aktive Atomreaktoren sowie zwei, die vom Netz genommen wurden.

Immobilien derzeit nicht gefragt

Der Immobilienmarkt hat 2009 auf den Kanarischen Inseln im Gegensatz zu 2008 um rund 28% Marktanteil verloren. Das geht aus einem Artikelder Tageszeitung El Dia hervor. Damit verbunden sind auch dieImmobilienpreise auf dem Archipel deutlich gesunken. Auf dem Festland fällt der Rückgang auf dem Immobilienmarkt nicht so deutlich aus. Experten gehen in diesem Jahr nur von einer leichten Erholung aus undsehen die Banken als Hauptverursacher der Krise. Hypotheken und Kredite werden seit der Krise nur noch mit deutlich höherenAnforderungen vergeben.

Leichter Anstieg der Fluggäste

Auf den acht Flughäfen der kanarischen Inseln sind im vergangenen Monat Januar 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt worden. Dasentspricht einem Anstieg von 1% gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Gran Canaria, Teneriffa Süd und Lanzarote liegen bei den Passagierzahlen im Spanienweiten Vergleich auf den Plätzen drei, fünfund acht. Nur in Madrid und Barcelona steigen pro Monat mehr Fluggäste in die Maschinen als auf Gran Canaria. Auf Gran Canaria und Teneriffa sind im Januar rund 14.200 Maschinen abgefertigt worden.

Canarios haben häufig Sex

Canarios haben 2 Stunden und 40 Minuten Sex pro Woche. Das geht aus einer aktuellen Zahlenerhebung des Arzneimittel-Herstellers Pfizerhervor. Der nationale spanische Durchschnitt liegt bei 2 Stunden und 15 Minuten. Die Umfrage ist unter 3.000 Personen zwischen 25 und 70Jahren durchgeführt worden. Demnach sind 62% der Canarios mit ihrem Sexleben zufrieden, nur Valencianos und Gallizier toppen diesen Wertmit 85% und 83%. Die Umfrage ist Teil einer Studie zum Thema Arznei und Sexuelle Störungen.

Jugendliche erstechen Renter

Der Mordfall des 71-jährigen Briten der erstochen in seiner Wohnung in Costa del Silencio gefunden wurde, scheint aufgeklärt. Die Polizei hatzwei Jugendliche verhaftet. Es handelt sich um einen 14-jährigen Chilenen und einen 16-jährigen aus Uruguay. Die Polizei hat von beidenausreichend Spuren am Tatort gefunden. Über die Motive zur Tat ist bisher noch nichts bekannt. Die Ermittlungsergebnisse werden bis zum Abschluss geheim gehalten. Anfang kommender Woche soll in einerPresskonferenz die Öffentlichkeit informiert werden.

Karnevalskönigin gekrönt

Die Karnevalskönigin in Santa Cruz auf Teneriffa heißt in diesem Jahr Alicia San Juan Mc-Nulty. Sie wird den Karnevalsumzug in derInselhauptstadt anführen. Mc-Nulty ist von der Tageszeitung El Diagesponsert und ist zusammen mit weiteren 15 Artisten auf der Bühne aufgetreten. Insgesamt waren in diesem Jahr bei der Wahl zurKarnevalskönigin 3.500 Bewerber und Protagonisten auf der Bühne.

Zwei Urlauber auf den Kanaren ertrunken

Zwei Touristen sind gestern auf den Kanarischen Inseln ertrunken. Bei Morro Jable auf Fuerteventura ist ein 74-jähriger Mann kurz nachdem er ins Wasser gegangen ums Leben gekommen. Informationen desRettungsdienstes zufolge soll er einen Herzinfarkt erlitten haben. Bei Famara auf Lanzarote ist ein Mann bei starker Strömung und meterhohen Wellen ertrunken. Unbestätigten Meldungen zufolge handelt es sich beiBeiden um deutsche Staatsbürger. Küstenwache und Rettungsdienst warnenweiterhin beim Baden vor dem starken Wellengang verbunden mit Unterströmungen. In Puerto de la Cruz auf Teneriffa haben die Wellen denrund 30 Meter vom Ufer entfernten Parque Maritimo komplettüberschwemmt.

Fährverbindung wieder aufgenommen

Die Fährverbindung zwischen Teneriffa und El Hierro soll heute wieder aufgenommen werden. Gestern hatten hoher Seegang und Sturmböen einAuslaufen der Fähren unmöglich gemacht. Die Arbeiten am Hafen vonValverde auf El Hierro sind gestern ebenfalls eingestellt worden. Wellen von bis zu fünf Meter Höhe haben selbst das Anlegen von kleineren Booten unmöglich gemacht. Heute soll der Wellengang deutlichzurückgehen.

Polizei sucht Brandstifter

In Puerto de la Cruz auf Teneriffa fahndet die Polizei nach einem Brandstifter. Gestern brannte es in einem Büro an der Busstation. DieFeuerwehr konnte den Brand nach wenigen Minuten löschen, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht bei dem Brand von demselben Täter ausder bereits vor sechs Tagen in Puerto de la Cruz Feuer gelegt hat. Vor rund einer Woche ist ein lehr stehendes Gebäude abgebrannt, das bereitseit November aufgrund der Baufälligkeit geschlossen wurde.

Präsident landet Verspätung wegen Flutotsenstreik

Ursprünglich wollte Paulino Rivero Zeit sparen, als er sich entschied mit einem Helikopter von Gran Canaria aus nach Teneriffa zu fliegen, um sich mit der Bauministerin Beatriz Corredor zu treffen. 30 Minutenbraucht der Hubschrauber normalerweise für die Strecke. Am Ende waren es 120 Minuten, weil die Fluglotsen auf dem Archipel einen kurzenWarnstreik ausgerufen haben. Der Präsident hat angekündigt Anzeige zu erstatten. Die Fluglotsen hatten in Tarifgesprächen letzte Wocheangekündigt, bis auf weiteres keine Arbeitsniederlegungen mehr durchzuführen. In einer ersten Stellungnahme hat die Gewerkschaft die Schuld für die Verspätung auf ein defektes Notfallgerät geschoben.

Geld für Arbeitslose

Gute Nachrichten für Arbeitslose in Spanien. Der spanische Staat stellt weitere finanzielle Hilfen zur Verfügung. Arbeitslose derenUnterstützung ausläuft erhalten über einen Zeitraum von weiteren sechs Monaten 420 Euro monatlich. Diese Unterstützung läuft bereits seit rund einen halben Jahr. Jetzt hat Regierungschef Zapatero diese Unterstützung um weitere sechs Monate verlängert. Laut der Regierungwerden rund 300.000 Personen von diesem Arbeitslosengeld profitieren.

Leiche im Hafenbecken

Die Küstenwache hat gestern im Hafenbecken von Santa Cruz auf Teneriffa eine Leiche geborgen. Bisher konnte nur festgestellt werden,dass es sich um einen Mann handelt. Zulange trieb der Körper im Wasser und war bereits stark verwest. Eine Gerichtsmedizinische Untersuchung soll klären woran der Mann gestorben ist. Dann soll die DNA des Totenmit den Vermisstenanzeigen verglichen werden. Ein Ergebnis wird am Mittwoch erwartet.

Illegale Einwanderer versechsfacht

Die Zahl der legal in Spanien lebenden Einwanderer hat sich innerhalb eines Jahrzehnts versechsfacht. Im Jahr 2000 gab es bei einerBevölkerung von 40,9 Millionen gerade einmal 900.000 registrierte Ausländer. Ihre Zahl stieg auf 5,6 Millionen im Jahr 2009, bei einerGesamtbevölkerung von 46,7Millionen. Auch auf den Kanarischen Inseln liegt ist die Quote der Ausländer auf 14,5% gestiegen. In Spanienleben mehr als zwei Millionen Einwanderer aus Staaten der Europäischen Union. Aus Nord- und Südamerika waren es ähnlich viele, aus Afrikakamen knapp 900000.

Engländer auf Teneriffa getötet

Die Polizei untersucht zur Stunde einen Mordfall in Costa del Silencio auf Teneriffa. Ein Engländer mittleren Alters ist gestern tot in seiner Wohnung gefunden worden. Ersten Informationen der Polizei zuFolge, ist der Mann mit einem Messer erstochen worden. Die Spurensuche hat während der ganzen Nacht nach Fingerabdrücken und anderenHinweisen gesucht. Die Frau des Toten befindet sich seit Freitag in England. Nachbarn hatten die Polizei verständigt nachdem über zweiTage ein Fenster der Wohnung offen stand und Licht brannte.

Alarmstufe Gelb bis Mittwoch

Der spanische Wetterdienst hat Alarmstufe Gelb bis Mittwochabend ausgeweitet. Es werden an den Küsten Wellen von bis zu 5 Meter Höheerwartet, dazu Windböen von bis zu 80 Stundenkilometern. Waren gestern laut der Prognose nur die westlichen Inseln betroffen, gilt heute dieUnwetterwarnung für den gesamten Archipel. Es wird geraten sich an die Beflaggung an den Stränden zu halten und den Anweisungen derStrandaufsicht unbedingt Folge zu leisten.

100 Tage Wartezeit auf OP

Patienten auf den Kanarischen Inseln warten im Durchschnitt 100 Tage auf eine notwendige Operation. Das hat die Ministerin für Gesundheit,Mercedes Roldós, gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Laut Roldós ist das Ergebnis eine deutliche Verbesserung zum letztenJahr. 2009 betrug die Wartezeit noch Durchschnittlich 160 Tage. Mitweiteren Investitionen in Millionenhöhe soll die Infrastruktur in Krankenhäusern und Centro de Saluds auf dem Archipel verbessert werden um die langen Wartezeiten in Zukunft weiter zu verkürzen. Weiterhinwarten Patienten im Spanienweiten Vergleich auf den Kanarischen Inselnam längsten auf eine Behandlung eines Spezialisten.

50 % der Jugendlichen arbeitslos

Knapp die Hälfte der kanarischen Jugendlichen unter 25 Jahren ist arbeitslos. Das ist einem Bericht der TageszeitungEl Dia zuentnehmen. Nirgendwo sonst in Spanien ist die Jugendarbeitslosigkeithöher als auf dem Archipel. Der spanische Durchschnitt liegt bei 36%, auf den Kanarischen Inseln sind 49,9% der Erwerbsfähigen unter 25Jahren ohne Job. Die Gründe liegen dem Artikel zufolge in der fehlenden Qualifikation vieler Jugendlicher. Unter denHochschulabsolventen liegt die Jugendarbeitslosigkeit nur bei 13%.

Wieder Erbeben auf den Kanaren

Ein leichtes Erdbeben hat am Freitagnachmittag die InselnTeneriffa und Gran Canaria erschüttert. Das Beben der Stärke 4,0 sei vor allemoberhalb von San Andres auf Teneriffa und zwischen La Aldea de San Nicolas und Puerto de Mogan auf Gran Canaria zu spüren gewesen, teilte das Nationale Geografische Institut Spaniens mit. Es gab weder Verletzte noch Schäden. Die Notdienste erhielten aber zahlreicheAnrufe besorgter Bürger. Das Epizentrum befand sich rund zehn Kilometer vor der Küste Teneriffas im Meer. Der Erdbebenherd lag in einer Tiefe von etwa 23 Kilometern.

Kanaren werben für Bananen in Berlin

Berlin hat in diesen Tagen Besuch von den Kanarischen Inseln. Die Vereinigung der kanarischen Bananenbauern ist Gast auf der Fruit Logistica. Auf der Messe des Frischfruchthandels erhofft sich ASPROCAN neue Märkte für die kanarische Platano zu erschließen. Neue Absatzmärkte sind dringend notwendig, die Platano hat im vergangenen Jahr auf nationaler Ebene 30% Marktanteil verloren.

Gleitschirmunfall auf Lanzarote

Ein Gleitschirmflieger ist gestern auf Lanzarote verunglückt. Der 65-jährige ist am Montaña de Macher in der Gemeinde Tias in einerschwer zugänglichen Zone abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Bisher sind keine näheren Informationen über das Opfer bekannt. Der Mann ist mit schweren inneren und äußeren Verletzungenins Krankenhaus Doctor José Molina Orosa gebracht worden.

Miete um 500 % gestiegen

88.500 Euro zahlt das Cabildo von Teneriffa monatlich an Miete. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung Diario de Avisos hervor. Jährlich überweist die Regierung demnach mehr als eine Millionen Euro für gemietete Büros. Eine Zahlung die zwar gesenkt werden soll,langfristige Verträge machen dieses Vorhaben aber zum Geduldsspiel. Innerhalb der vergangenen 10 Legislaturperioden sind die Mietausgaben des Gobiernos um 500% gestiegen.

Alarmstufe Orange

Alarmstufe Orange gilt heute für die nördlichen Küsten der Kanarischen Inseln. Es wird mit 4-5 Metern Wellenhöhe gerechnet. Die Vorhersagegilt vorerst bis Dienstagabend. Begünstigt durch starken Wind sind stellenweise auch Regenschauer in diesen Bereichen möglich. Zusätzlicherwarten die Meteorologen auch starke Unterströmungen. Badegäste sind aufgefordert sich unbedingt an die Beflaggung an den Stränden zuhalten. Bei roter Flagge ist das Baden ausdrücklich untersagt. Mit einer Änderung der Wetterlage wird ab Mittwoch gerechnet.

CD Tenerife Abstieg?

Der CD Tenerife findet sich nach der 1:0 Niederlage gegen Osasuna im Abstiegskampf wieder. Die kanarischen Tageszeitungen bezeichnen dieTalfahrt des Clubs aus Santa Cruz „mit freiem Fall“ oder „Abstieg am Ende der Saison garantiert“. Der Club Atlético Osasuna spielte gesterngegen die Weiß Blauen über 90 Minuten praktisch und schnörkellos und wurde mit einem 1:0 belohnt. Abwehr und Sturm des CD Tenerife hattenwährend des gesamten Spiels nichts entgegen zu setzen. Platz 19 in der Tabelle der ersten spanischen Liga mit nur 17 Punkten, die rote Laterne hat weiterhin der Club Deportivo Xerez mit 11 Punkten.

CD Tenerife im Abstiegskampf

Am Sonntag trifft der CD Tenerife in Osasuna auf den Club Atlético. Es ist ein weiteres Endspiel der Blau Weißen die zum Siegen verdammt sind, wenn die Mannschaft von Trainer Luis Oltra auch in der kommendenSaison in der ersten spanischen Liga spielen will. Mit 17 Punkten und Platz 19 treffen die Weiß Blauen auf den Neunten der Tabelle. Der CDTenerife hat während der Wintertransferperiode keinen neuen Spieler verpflichtet und geht ohne Veränderungen in die Partie am Sonntag.Anpfiff ist um 16.00 Uhr kanarischer Zeit.

Falsche Wettervorhersagen verärgern Bürger

Die Kritik an den Wetterprognosen der vergangenen Tage hat dieMinisterin des Medio Ambiente, Elena Espinosa, in einem Interview des Radiosenders RNE zurückgewiesen. Die Radarsysteme für dieMeteorologischen Prognosen arbeiten laut Espinosa einwandfrei, die Vorhersagen waren zu 100% richtig. „Wir können nicht verhindern, dasses regnet“, sagte Espinosa gestern auf einer Pressekonferenz in LasPalmas. Die Kritik der letzten Tage richtete sich auf eineRadarstation auf Gran Canaria, die seit Monaten nicht einwandfrei funktioniert. Die Wetterprognosen vor und während der schwerstenRegenfälle seit Jahren auf den Kanarischen Inseln haben starke Regenfälle vorhergesagt – mit bis 280 Litern Regenwasser proQuadratmeter innerhalb von zwei Stunden hat niemand gerechnet.

Zwei Urlauberinnen sterben auf den Kanaren

Eine 37-jährige Engländerin ist gestern ums Leben gekommen, als sie mit ihrem Fahrrad in Masca auf Teneriffa gestürzt ist. Auf dem Weg insKrankenhaus starb die Frau im Rettungshelikopter. Laut der Zeitung El Dia war kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt. AufLanzarote ist eine 66-jährige Deutsche ums Leben gekommen. Die Frauwar am Strand von Charco de Palo im Municipio von Haria baden, als sie vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hat. Badegäste hatten denleblosen Körper der Frau aus dem Wasser gezogen und den Notarzt verständigt.

Ab März nur noch Fernsehen mit TDT möglich

Ab dem 10. März wird auf den Kanarischen Inseln das analogeFernsehsignal abgeschaltet. Der Termin ist seit Monaten bekannt und wurde bereits mehrfach verschoben. Jetzt hat ein Sprecher der PSOEPartei gefordert, den Termin ein weiters Mal zu verschieben. Der Grund ist plausibel und nachvollziehbar. Während das digitale Signal in dengroßen Ballungsgebieten problemlos empfangen wird, ist es in vielen Teilen der Insel La Palma und La Gomera nicht vorhanden. Aufgrund derTopografie der beiden Inseln mit hohen Bergen und tiefen Barrancos fehlen für einen einwandfreien Empfang des neuen digitalen Signalsnoch diverse Sendeanlagen, die allerdings innerhalb des Projektes nicht geplant sind.

Kein Chaos an Ostern erwartet

Der Streik der Fluglotsen wird auf den Kanarischen Inseln denFlugverkehr während der Semana Santa nicht beeinflussen. Das hat dieGewerkschaft zusammen mit der Regierung gestern ausgehandelt. Der Streik hat in den vergangenen Wochen immer wieder für chaotischeZustände auf den Flughäfen gesorgt. Passagiere konnten zum Teil erst 24 Stunden später in ihre Heimat zurückfliegen. Die Bei denTarifverhandlungen konnte bisher noch keine Einigung erzielt werden, der Flughafenbetreiber AENA hat ein enges Sparkonzept, dieGewerkschaft der Fluglotsen keine Bereitschaft auf 35% der Löhne zu verzichten.

Hilfe für Unwettergeschädigte

Die kanarische Regierung wird finanzielle Hilfen für Betroffene der Wetterschäden der vergangenen Tage zur Verfügung stellen. Aktuell wirdvon 8.500 Euro pro Familie gesprochen, Besitzer von Wohnanlagen und Unternehmer sollen ebenfalls entschädigt werden. Sofern dieBeschädigungen durch den starken Regen das Wohnen in den eigenen vierWänden unmöglich gemacht hat, ist eine weitere monatliche Unterstützung von bis zu 600 Euro möglich um ein Mietobjekt alsÜbergangslösung zu bezahlen. Auch der Schaden an Fahrzeugen soll mit bis zu 6.000 Euro unterstützt werden.

Millionenschäden nach Regen

Auch einen Tag nach den schwersten Regenfällen auf den Kanarischen Inseln kann die Höhe der Schäden nur erahnt werden. Die Regierungspricht von rund 20 Millionen Euro – diese Schätzungen betreffen aber nur Strassen und andere öffentliche Einrichtungen. Der starke Regen hat aber auch an mehreren hundert Häusern, Plantagen und FahrzeugenSchäden in Millionenhöhe hinterlassen. Am schlimmsten getroffen hat es auf Teneriffa die Zone um Tabaiba. Die Regierung überlegt diesenBereich zum Katastrophengebiet zur erklären. 30 Familien mussten in Tabaiba evakuiert werden, nachdem 260 Liter Regenwasser pro Quadratmeter innerhalb von zwei Stunden die Calle Belgica in einen reißenden Strom verwandelt hatten, der sich seinen Weg durch dieWohnzimmer der Anlage gesucht hatte.

Alejandro und Daniela sehr beliebt

Alejandro und Daniela sind die beliebtesten Namen auf den Kanarischen Inseln. Das ist einem Bericht der Tageszeitung Canarias7 zu entnehmen. Demnach wurden diese Namen bei Neugeborenen auf dem Archipel amhäufigsten verwendet. Guanchen Namen, wie Aday, Nayara, Airam oder Nauzet für Jungen und Gara oder Yaiza für Mädchen, die sich in denvergangenen Jahren großer Beliebtheit erfreut haben, liegen der Statistik zufolge weit abgeschlagen auf Platz 17 bis 25. Nach Alejandro und Daniela sind Daniel, Adrián, Pablo und Lucía, Paula,Carla undSara am häufigsten für Neugeborene im vergangenen Jahr verwendet worden.

Besser spät als nie

Nachdem sich die Wetterlage auf den Kanarischen Inseln wieder stabilisiert hat, konnte gestern Abend mit zwei Tagen Verspätung der Wettbewerb der Murgas in Santa Cruz auf Teneriffa stattfinden. HeuteAbend gegen 21.00 soll Phase zwei der Veranstaltung durchgeführt werden. Die Wahl zur Senior Karnevalskönigin ist ebenfalls auf morgen verlegt. Das Finale zum Concursos de Murgas wird am Samstag gegen20.30 stattfinden. Mehr Infos auch im Internet untercarnavaldetenerife.es

Immer mehr Krebserkrankungen

Auf den Kanarischen Inseln erkranken mehr Frauen an Unterleibskrebs als in anderen spanischen Autonomien. 7,9 Fälle pro 100.000 Frauen aufdem Archipel, der spanische Durchschnitt liegt nur bei 5,3. Bisher ist nicht bekannt belegt, warum die Ziffer auf den Kanarischen Inselndeutlich über dem spanischen Durchschnitt liegt. Zum Welttag des Krebses hat Juan Julio Hernández, Präsident der Asociación EspañolaContra el Cáncer, zu einer Pressekonferenz nach Santa Cruz de Tenerife eingeladen. Er vermutet die Ursache in der Impfung gegen PapillonViren, die erst seit rund 10 Jahren obligatorisch auch auf den Inseln durchgeführt wird. Der Virus wird durch Geschlechtsverkehr übertragenund kann Gebärmutterkrebs auslösen.

Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten

Aufgrund der starken Regenfälle sind auf Teneriffa viele Strassen unpassierbar. Hubschrauber mussten in den vergangenen beiden Tagen dieDörfer Valle Brosque und Valle Crispin per Hubschrauber mitTrinkwasser, Medikamenten und Lebensmitteln versorgen. Eine 65 Jahre alte Frau, die an Diabetes leidet, musste per Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden. Auch die Telekommunikation ist zum Teilnoch unterbrochen. Wann die Strassen wieder passierbar sind ist noch nicht bekannt. Der nasse Boden macht das Arbeiten im Moment unmöglich.

Erste Lidlfilialen eröffnen

Heute öffnen die ersten beiden Lidl Supermark Filialen auf denKanarischen Inseln. In Puerto de la Cruz auf Teneriffa und inGranadilla. Der Zeitpunkt könnte besser nicht sein, obwohl die Unternehmensführung seit rund 10 Jahren versucht auf dem Archipel Zweigstellen zu eröffnen. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und derWirtschaftskrise rechnen Experten laut der Tageszeitung Diario de Avisos mit sofortigem Erfolg und hohen Umsätzen. Insgesamt sind sechs Zweigstellen auf Teneriffa geplant, auf Gran Canaria vier, auf Fuerteventura und Lanzarote jeweils eine. Informationen zu den Filialen und ihren Angeboten gibt es im Internet unter lidl-canarias.es

Unwetter nicht außergewöhnlich

Wetterphänomene mit Regen und Sturmböen sind auf den Kanarischen Insel keine Sonderheit. Zu diesem Ergebnis kommen Pedro Dorta und Victoria Marzol in der Zeitung Diario de Avisos. Die beidenGeografieprofessoren der Universität La Laguna zeigen in einer Statistik dass es im Durchschnitt alle acht Jahre zu diesen Wetterphänomenen kommt, 19977 und 2002 wurden sogar mehr als 270 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gemessen. Eine Gefahr gehe laut Dorta undMarzol von den Barrancos aus – hier wurde bei der Bebauung dieses Wetterphänomen ignoriert. Am Montag und Dienstag standen vieleStrassen in den Barrancos auf Teneriffa unter Wasser, weil das Regenwasser nicht schnell genug abfließen konnte.

Wieder mehr Arbeitslose

Die Arbeitslosenzahlen auf den Kanarischen Inseln steigen weiter. Aktuell sind mehr als 250.000 Erwerbsfähige ohne Job. Im Gegensatz zumgleichen Vorjahreszeitraum entsprechen die aktuell veröffentlichten Zahlen einem Anstieg von 2%. Laut Ramón Rodríguez, Sprecher derGewerkschaft UGT auf dem Archipel, ist der Anstieg derArbeitslosenzahlen die Antwort auf die guten Prognosen der kanarischenRegierung. Dem Bericht der Zeitung El Dia zufolge, haben dem Gewerkschaftssprecher die Kanarischen Inseln in Sachen Arbeitslosigkeit die Talsohle noch nicht erreicht.

Weniger Kaufkraft 2008

Der Einzelhandel in Spanien hat im vergangenen Jahr 12% weniger Umsatz gemacht als noch 2008. Das ist einem aktuellen Bericht derConfederación Española de Comercio zu entnehmen. Demnach sind aufgrunddes Umsatzrückganges rund 90.000 Arbeitsplätze vernichtet worden. Selbst während der Weihnachtszeit verzeichneten Einzelhändler in ganz Spanien einen Umsatzrückgang von bis zu 10%. Der Verband der Einzelhändler hat von der Regierung einen Krisenplan gefordert und um finanzielle Unterstützung gebeten um die Wirtschaftskrise erfolgreichzu meistern.

25 Festnahmen nach Großrazzia

Die Polizei hat 25 Personen festgenommen, die gefälschtebrasilianische Ausweise hergestellt und an illegal in Spanien lebende Prostituierte verkauft haben sollen. Auf Teneriffa hat die Polizeieinen Teil der Gruppe seit Wochen observiert. 400 bis 600 Euro wurden für die gefälschten Reisepässe bezahlt. Die Abnehmer waren Frauen aus Brasilien die illegal in Spanien leben und arbeiten. Bei der Spanienweiten Razzia waren Beamte auf Teneriffa, aus Valencia, Barcelona, Sevilla, Castellón, Huelva und Córdoba im Einsatz.

Flieger wieder mit Verspätung

Flugreisenden wird heute auf den Kanarischen Inseln geraten, sich frühzeitig über ihre Abflugzeiten zu informieren. Die Wetterlage hat gestern für verspätete Starts und Landungen gesorgt, zum Teil mussten Flüge gestrichen werden. Die Flughäfen von La Palma, El Hierro und La Gomera sowie Los Rodeos im Norden von Teneriffa konnten zeitweisenicht angeflogen werden – Maschinen nach Lanzarote mussten nach Fuerteventura umgeleitet werden. Auch heute wird auf den KanarischenFlughäfen mit Verspätungen gerechnet.

Regen füllt Staubecken

Die starken Regenfälle auf dem Archipel haben die Staubecken auf La Gomera, La Palma, El Hierro und Teneriffa gefüllt. Alleine in Vallehermoso, einem Tal auf La Gomera, konnten in wenigen Stunden 750.000 Kubikmeter Wasser gesammelt werden. So viel wie schon seit Jahren nicht mehr. Aus Sicht der Plantagenbesitzer haben sich die Regengüsse positiv ausgewirkt – die Staubecken für die Bewässerung derFelder waren seit 2006 nicht mehr so voll. Die Wetterlage soll sich in den kommenden Tagen weiter entspannen. Heute soll der Fährbetriebzwischen den Inseln wieder aufgenommen werden.

Unwetter auf den Kanaren

Sturzbäche in den Barrancos, meterhohes Wasser in den Garagen und Unterführungen, überflutete Strassen, geschlossene Schulen – kurz: auf den Kanarischen Inseln ist das Chaos ausgebrochen. In Santa Cruz auf Teneriffa fielen 70 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, im Stadtviertel von La Gallega wurden 187 Liter gemessen. Dutzendfachmusste die Feuerwehr ausrücken um Personen zu retten die von denWassermassen eingeschlossen waren. Die Kommunikation ist stellenweise komplett unterbrochen, lediglich Mobiltelefone funktioniereneinwandfrei. Während die Inseln Fuerteventura und Lanzarote kaum von den Regenmassen betroffen waren, sind auf La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria viele Strassen aufgrund derWetterlage gesperrt. Der Minister für Sicherheit und Justiz, José Miguel Ruano, hat gestern um 18.15 den Notstand ausgerufen. Heute soll sich die Wetterlage wieder normalisieren.

Automarkt wird stabiler

Gute Nachrichten vom Automobilmarkt auf den Kanarischen Inseln. 20%mehr Autos sind im Januar im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, verkauft worden. Insgesamt 2269 Neufahrzeuge sind seit Jahresbeginn von den Canarios gekauft worden. Konfusion herrscht derzeit beim Plan2000E. Bisher ist nicht klar ob die spanischen Autonomien ihren Teil zu den Subventionen beim Autokauf auch in diesem Jahr beitragen. Bisher hatten Staat, Autonomie und Hersteller insgesamt 2000 Euro beim Neuwagenkauf zur Verfügung gestellt.

Benzinpreise steigen weiter

Die Diesel und Benzinpreise steigen auf den Kanarischen Inseln weiter. 12% mehr kostet Benzin, Diesel sogar 14% mehr als im letzten Monat.Während im Dezember der Liter Benzin 95 Oktan im Durchschnitt noch 77 Cent gekostet, müssen jetzt 87 Cent an den Tankstellen bezahlt werden. Beim Dieselkraftstoff verhält es sich ähnlich. Im Dezember lag der der Preis für einen Liter Diesel bei 65 Cent, jetzt werden im Durchschnitt75 Cent pro Liter bezahlt.

Vermißter tot geborgen

Der seit Samstag vermisste Fischer ist gestern vor Punta de Arinaga auf Gran Canaria tot aufgefunden worden. Ein Fischkutter war am Sonntag gekentert. Gerettet werden konnte ein 80-jähriger Mann, der Onkel des Opfers. Beide hatten die Warnungen der Küstenwache ignoriertund wollten bei meterhohem Seegang zum Fischen auslaufen. Wenige Meternach der Hafeneinfahrt kenterte ihr Schiff.

Fliegenpreise bei Condor

Von Donnerstag bis Sonntag bietet die Fluggesellschaft Condor wieder Fliegenpreise von und zu den Kanarischen Inseln an. Ab 59 Euroeinfache Strecke können Tickets von den Kanarischen Flughäfen zu vielen deutschen Airports gebucht werden. Die Fluggesellschaft ist auch in diesem Jahr mit einem Eintrag im Annual Multimedia 2010vertreten. Jährlich kürt eine Experten-Jury die besten Projekte aus der Newmedia-Branche mit einem Eintrag ins Jahrbuch für DigitalMarketing.

Starker Regen hält weiter an

Bis morgen soll der starke Niederschlag auf den Kanarischen Inselnanhalten. Das ist einem Bericht der Tageszeitung Diario de Avisos zu entnehmen. Alarmstufe Orange und 75 Liter Wasser pro Quadratmeter sindprognostiziert. Gestern war die Insel El Hierro am stärksten von den Niederschlägen betroffen, dazu Sturmböen von bis zu 60 Stundenkilometer. Für die östlichen Inseln gilt Alarmstufe Gelb.

Kanarische Banane verliert Marktanteile

Rund 30% Marktanteil auf dem spanischen Festland hat die kanarische Banane gegenüber den Importen aus Lateinamerika, Afrika und derKaribik verloren. Trotz Subventionen in Höhe von jährlich 20 MillionenEuro unterbieten Plantagenbetreiber anderer Kontinente den Preis derkanarischen Platano. Die Vereinigung der kanarischen Bananenbauern,ASPROCAN, hat vom spanischen Staat weitere finanzielle Hilfen gefordert. Ohne eine positive Entscheidung aus Madrid sieht ASPORCAN die Produktion auf den Kanarischen Inseln stark gefährdet.

Festival Internacional de Arte findet nicht statt

Das Festival Internacional de Arte wird in diesem Jahr nichtstattfinden. Aus finanziellen Gründen hat das Rathaus von Puerto de la Cruz auf Teneriffa die im Jahr 2000 ins Leben gerufene Veranstaltungabgesagt. Das Ayuntamiento in Puerto de la Cruz hat Verbindlichkeitenvon rund 500.000 Euro angehäuft, eine Veranstaltung in dieser Größenordnung sei aufgrund dessen nicht finanzierbar, so Juan CarlosMarrero, zuständig für Kultur, Fiestas und Sport im Rathaus. Zum Festival International de Arte waren in den vergangenen Jahren bis zu20.000 Zuschauer gekommen, die in den Strassen von Puerto de la Cruz den Umsatz der Einzelhändler erhöht haben. Ob in den kommenden Jahrenwieder eine Veranstaltung in dieser Größenordnung organisiert wird, ließen die Verantwortlichen offen.

Nur Wenige haben Fördermittel beantragt

Lediglich 20 der 54 kanarischen Ayuntamientos haben Projekte bei derZentralregierung in Madrid eingereicht und Fördergelder beantragt. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung El Dia hervor. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das 143 Projekte mit Gesamtkosten in Höhe von 2,7Milliarden Euro. Das entspricht lediglich 33% des veranschlagtenBudgets aus Madrid. Warum die Ayuntamientos nicht mehr Projekte fürInfrastruktur, Ausbildung oder Gesundheit eingereicht haben ist dem Artikel nicht zu entnehmen. Seit Oktober 2009 konnten über eine Fristvon drei Monaten Projekte zur Finanzierung präsentiert werden – 34 Rathäuser haben keine Anträge eingereicht.

Kinderwunsch jetzt auf Teneriffa erfüllbar

Paare mit Kinderwunsch mussten bisher auf dem Festland behandeltwerden, sofern genetisch bedingte Vorbehalte vorlagen. Jetzt ist in Santa Cruz auf Teneriffa das erste Unternehmen gegründet worden, um genetische Tests an durchzuführen. 200 bis 300 Euro kostet eineÜberprüfung des Erbmaterials um Erbkrankheiten und andereBehinderungen weitestgehend auszuschließen. Sistemas Genómicos Canarias befindet sich in der Calle Las Palmas in Santa Cruz auf Teneriffa.

CD Tenerife Tabellenvorletzter

Mit 1:3 hat der CD Tenerife zu Hause gegen Real Zaragoza verloren. DieMannschaft von Trainer Luis Oltra lag über 75 Minuten mit 1:0 inFührung und hat innerhalb von sieben Minuten drei Gegentore kassiert.Die knapp 20.000 Zuschauer sahen ihre Heimmannschaft über weiteStrecken der ersten Halbzeit dominant, in der zweiten Hälfte kam auchder Gegner aus Zaragoza immer wieder zu Torchancen. Aus derAbstiegszone konnten sich Weiß Blauen an diesem Spieltag nichtbefreien und liegen jetzt mit 17 Punkten auf dem vorletztenTabellenplatz.