Günstige Lebenshaltungskosten

Stärker als erwartet sind die Lebenshaltungskosten in Spanien im März gefallen. Das teilt das spanische Statistikamt in Madrid heute mit. Nach einer ersten Schätzung, lagen die Verbraucherpreise 1,0 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Experten hatten ein Ergebnis von minus 0,8 Prozent erwartet. Im Januar und im Februar lag die Inflationsrate bei 0,4% bzw bei 1,0%. Auf den Kanarischen Inseln lag die Inflation in den letzten drei Monaten bei -0,8%. Am stärksten gefallen sind die Preise für Wohnraum und Transport. Am stärksten gestiegen sind in den letzten Monaten auf dem Archipel die Preise für Tabak und Alkohol und für Telekommunikation.

Neue Flugverbindung von Ryanair

Vom Flughafen Leeds Bradford in Groß Britannien fliegt der irische Flugdiscounter für 39,99 Euro nach Gando auf Gran Canaria. Ab Oktober will Ryanair über die gesamte Wintersaison anbieten. Buchbar sind die Flüge ab sofort und sind noch bis zum 5. April mit einem besonders günstigem Angebotspreis verbunden. Mit der aktuellen neuen Flugverbindung erhöht Ryanair sein Angebot auf den Kanarischen Inseln für die kommende Wintersaison um 13 zusätzliche Flugverbindungen und bietet damit 126 wöchentliche Verbindungen zu den Kanarischen Inseln von verschiedenen europäischen Flughäfen an.

Wirtschaftswachstum

Einer aktuellen Statistik des nationalen Statistikamtes zufolge lag das Bruttosozialprodukt im letzten Jahr auf den Kanarischen Inseln bei 19.000 Euro pro Einwohner. Das entspricht einem Wirtschaftswachstum von 2,8%. 0,5% unterhalb des nationalen Durchschnitts. In Spanien lag das Wirtschaftswachstum im letzen Jahr bei durchschnittlich 3,2%. Erstaunlich ist der große Unterschied einzelner spanischer Autonomien: Während in Madrid pro Einwohner eine Wirtschaftsleistung von rund 32.000 Euro erzielt worden ist, lag dieses Ergebnis in den beiden spanischen Enklaven nur bei 17.000 Euro pro Einwohner. 

Passstelle in Gran Tarajal

Auf Fuerteventura wird in Gran Tarajal ein zweites Büro eingerichtet, in dem Spanier Personalausweis und Reisepass beantragen können und ausländische Residenten eine D.N.I bzw. die grüne Residentenkarte ausgestellt bekommen. Verschiedenen Presseberichten ist kein genaues Datum zu entnehmen, ab wann die neue Passstelle ihre Arbeit aufnehmen wird. Es ist von Tagen die Rede. Laut einem Bericht des Rathauses von Tuineje soll das Büro in Gran Tarajal zusammen mit Vertretern der Policia Nacional betrieben werden. Es ist das zweite Büro für Personal und Reisedokumente auf Fuerteventura neben Puerto del Rosario.

Vermisste Frau tot geborgen

Die Leiche von Carmen Rosa ist gestern von einem Polizeihund bei Pico de Bandama auf Gran Canaria entdeckt worden. Sechs Tage lang haben Polizei und Bergwacht nach der Vermissten gesucht. Die 49-jährige war am Gründdonnerstag vom Wandern in den Bergen Gran Canarias nicht mehr zurückgekehrt. Die Polizei ermittelt in dem Fall, geht aber zum aktuellen Zeitpunkt von keinem Verbrechen aus. Die Beamten gehen davon aus das Carmen Rosa beim Wandern abgerutscht und mehrere Meter tief gestürzt und dabei ums Leben gekommen ist. 

Premierminister zum Cafe

David Cameron und Xavier Bettel haben sich zum Cafe in der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote getroffen. Die beiden Premierminister von Groß Britannien und Luxemburg haben mit ihren Familien ihren Osterurlaub auf Lanzarote verbracht. Allerdings in verschiedenen Hotels. Bettel in Puerto Calero, die Familie Cameron ist in Playa Blanca abgestiegen. Gesehen haben sich die beiden Landesvertreter aber laut einem Twitter Tweet trotzdem zum Cafetrinken, wo auf der Insel ist bisher unbekannt. Cameron ist bereits gestern wieder abgereist. Genutzt hat der Besuch von Cameron auf Lanzarote vor allem dem Tourismussektor: In tausenden Einträgen und auf Fotos in den sozialen Netzwerken taucht der Name Cameron im Zusammenhang mit Lanzarote auf. Sein letzter Besuch an Ostern 2014 hat wegen der öffentlichen Berichterstattung für eine Werbemaßnahme für das Urlaubsziel Lanzarote im Wert von 1,2 Millionen Euro gesorgt.

Filmfestival Lanzarote

Am 7. April startet das 16. Filmfestival im Teatro Insular de Lanzarote in Arrecife. Der Kartenvorverkauf startet für die verschiedenen Filmvorstellungen heute. Entweder online über Entrees.com oder direkt an der Vorverkauskasse im Teatro Insular. Ausgewählt worden sind von der Jury 80 Filmproduktionen aus 17 Ländern weltweit, darunter Kurzfilme, Dokumentationen und Animationsfilme. Besonders hervorgehoben wird der Streifen Evultion, gedreht auf Lanzarote. Die Französisch-belgisch-spanische Produktion ist im Jahr 2014 entstanden und wird im Jameos de Agua auf Lanzarote vorgeführt. Evolution wurde bereits bei den Filmfestspielen in San Sebastian ausgezeichnet. 

Fünf Unis unter den 200 besten

Es ist ein Ergebnis das bei Intellektuellen in Spanien gemischte Gefühle hervorruft. Zwar haben es fünf Universitäten in Spanien unter die besten 200 Europas geschafft. Allerdings tauchen unter den ersten 70 Unis die am besten bewertet wurden, nur Städte in England, Deutschland, Finnland und Schweden auf. Es sind die Universitäten von Barcelona, Madrid, Navarra, Pompeu Fabra und die autonome Universität von Barcelona die in dem Ranking von Times Higher Education auftauchen, eine der beiden kanarischen Universitäten hat es nicht unter die besten 200 Europas geschafft. Deutschland schneidet bei der Bewertung mit 36 Unis gut ab, ein Drittel der Universitäten liegt unter den besten 50, München hat mit Platz 10 am besten abgeschnitten.

Tourismusbüro für Ausländer

In Corralejo, Jandía und El Castillo auf Fuerteventura sollen drei Tourismusbüros für Ausländer entstehen. Dort soll Touristen aus Deutschland, Groß Britannien, Frankreich oder Italien in erster Linie die Möglichkeit geboten werden, in ihrer Landessprache Delikte anzuzeigen. Im Falle von Diebstahl oder Verlust von Dokumenten sollen die Mitarbeiter dort Betroffenen weiterhelfen. Das Projekt ist von der Autonomieregierung ins Leben gerufen worden und soll auch auf Lanzarote und Gran Canaria entstehen. Außerdem soll es in Zukunft einen Austausch mit Polizeibeamten aus Deutschland, Großbritannien und Italien geben. Während mehrerer Monate im Jahr sollen Polizeibeamte aus anderen EU Ländern auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria gemeinsam mit den lokalen Sicherheitskräften vor Ort patrouillieren um die Sprachbarriere leichter zu überwinden.

Flugverbindung Rostock–Lanzarote

Die Chartergesellschaft Germania fliegt ab der kommenden Wintersaison neben Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura auch ab Rostock die Insel Lanzarote an. Immer Dienstags fliegt Germania ab November nach Guacimeta. Die Flüge sind ab April buchbar. Vorerst soll Lanzarote während der gesamten Wintersaison bis zum 21. März 2017 angeflogen werden. Erst dann soll über eine Weiterführung entschieden werden. Germania fliegt damit ab der kommenden Wintersaison von Rostock auf vier Kanarische Inseln.

Flut hält zwei Touristen gefangen

Bei Agaete auf Gran Canaria hat die Crew eines Rettungshelikopters zwei Touristen gerettet. Sie saßen gestern aufgrund des hohen Wasserstandes am Strand von Agaete über mehrere Stunden fest. Die 22 Jahre alte Frau und der 23 Jahre alte Mann hielten sich hinter einem Felsvorsprung am Strand von Agaete auf und wurden von der Flut überrascht. Beide waren dehydriert und mussten nach ihrer Rettung im Krankenhaus behandelt werden. 

Ornithologie Tourismus

Die Inselregierung von Fuerteventura bemüht sich um einen neuen Tourismuszweig. Zusammen mit SEO BirdLife soll Fuerteventura für Ornithologie geöffnet werden. In der Gemeinde Antigua im Naturschutzgebiet der Finca El Jarde werden dafür Beschilderungen aufgebaut, die über die verschiedenen Vogelarten informieren. Darunter sind endemische Arten genauso zu finden wie Zugvögel, die auf der Durchreise auf Fuerteventura verweilen. Gefördert wird das Projekt durch Fördergelder der Europäischen Union. Damit verfügt Fuerteventura neben dem Tourismus für Meeressäuger in Zukunft auch über einen weiteren Tourismuszweig der Ornithologie, zusammengefasst im Programm des nachhaltigen Tourismus. Mehr Informationen in Sachen Vogelschutz und Meeressäuger stellt das Umweltschutzamt der Inselregierung von Fuerteventura auch in Englisch zur Verfügung.

Für eine ausgewogene Ernährung

Die Lokalregierung wird 1,4 Millionen Obstrationen an 169 Schulen auf dem Archipel verteilen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Insgesamt sollen rund 45.000 Schüler auf dem Archipel über mehrere Wochen hinweg mindestens an zwei Tagen pro Woche in den Pausen mit Bananen, Äpfeln, Birnen, Melonen, Erdbeeren und Mandarinen versorgt werden.

Jede Schule erhält im Schnitt rund 8.000 Obstrationen. Die Aktion für gesunde Ernährung hat einen Wert von rund 500.000 Euro. Die Aktion wird seit 2009 jedes Jahr durchgeführt und basiert auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, die den Verzehr von 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag empfiehlt um nicht ansteckende Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf oder Atemwegserkrankungen zu verhindern.

Straßenarbeiten Puerto del Carmen

In Puerto del Carmen auf Lanzarote wird die Strandpromenade neu asphaltiert. In den kommenden vier Wochen kommt es in dem Bereich zwischen der Calle César Manrique und der Calle Guanapay zu Verkehrsbehinderungen. Die Umleitung soll nach Informationen des Ayutamientos Tías beschildert sein. Die Bauarbeiten werden in zwei Phasen ausgeführt. Aktuell wird auf der Avenida de las Palayas an dem Teilstück zwischen der Calle Doramas und der Calle César Manrique gearbeitet.

Bullterrier verletzt Mädchen schwer

Ein herrenloser Bullterrier hat in Cruz de Piedra in Las Palmas auf Gran Canaria ein 9-jähriges Mädchen schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich als die Neunjährige auf der Terrasse ihres Elternhauses spielte. Der Kampfhund hat das Mädchen mehrfach gebissen und konnte nur durch den Einsatz des Vaters und eines Nachbarn von seinem Opfer getrennt werden. Der 19-jährige Besitzer des Bullterriers verfügt über keinerlei Dokumentation oder Versicherung um das Tier zu halten, auch fehlen dem Hund jegliche vorgeschriebenen Impfungen. Der Kampfhund war aus der Wohnung des Jungendlichen ausgebrochen und streunte herrenlos durchs Viertel. Das Mädchen musste im Krankenhaus von Las Palmas notoperiert werden, ihr Zustand ist stabil.

Entsalzungsanlage bei Arinaga

Im Norden von Gran Canaria entsteht die erste Wasserentsalzungsanlage die zu 100% durch erneuerbare Energien angetrieben wird. Das Unternehmen Megaturbinas Arinaga baut dafür zurzeit ein 200 Meter hohes Windkraftwerk, das bis zu 10 MegaWatt Strom produzieren kann. Es ist die bisher größte Windturbine weltweit. Mit dem Bau der Entsalzungsanlage bei Arinaga soll im kommenden Jahr begonnen werden. Die Entsalzungsanlage soll dann angetrieben durch Strom aus Windenergie ausreichend Süßwasser liefern um die gesamte Region zu versorgen.

61 Flüge mehr zu Ostern

Auf dem Flughafen von Fuerteventura sind in der Osterwoche 61 Maschinen mehr gelandet als zur gleichen Zeit im letzten Jahr. Damit liegt der Airport von Fuerteventura im prozentualen Vergleich an erster Stelle auf dem Archipel. Eine Steigerung der Passagierzahlen zur Semana Santa von 12%. Insgesamt landeten vom 21. bis zum 27. März auf Fuerteventura 224 Passagierflugzeuge. In der Hauptsache waren es deutsche und skandinavische Touristen die ihren Osterurlaub auf Fuerteventura verbracht haben.

Unwetterwarnung

Der spanische Wetterdienst hat für die Kanarischen Inseln eine Unwetterwarnung veröffentlicht. Vor allem auf Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria wird morgen Niederschlag, Sturm und Gewitter erwartet. Die westlichen Inseln des Archipels sollen nur von Ausläufern des Tiefdruckgebietes betroffen sein. Das Wetterphänomen soll bis Donnerstag anhalten. Danach rechnen die Meteorologen wieder bis Sonntag mit milden Temperaturen und viel Sonne.

Deutscher gerettet

Am Strand Roque de las Bodegas bei Santa Cruz auf Teneriffa ist ein Deutscher vor dem Ertrinken gerettet worden. Der 40-jährige ist Bewusstlos von anderen Badegästen aus dem Atlantik geholt worden. Die Crew eines Rettungshelikopters konnte den Mann erfolgreich reanimieren und in kritischem Zustand ins Universitätskrankenhaus von Santa Cruz fliegen. Allgemein gilt den Warnhinweisen an den Stränden unbedingt Folge zu leisten. Bei roter Flagge am Strand ist das Baden untersagt, es herrscht Lebensgefahr. 

Vulkanwanderung Timanfaya

Die Gemeinde Tinajo auf Lanzarote organisiert am 10. April eine Wandertour durch den Timanfaya Nationalpark. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person. Angemeldet werden kann sich über das Sportressort im Rathaus von Tinajo oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter den Telefonnummern 928 840 037, 690 053 282. Die Tour ist geführt mit vielen historischen und geologischen Informationen und soll auch Vulkankrater im geschützten Nationalpark beinhalten, die in den Jahren 1730 – 1750 ausgebrochen sind und für die Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich waren.

Drei Tonnen Müll gesammelt

Dem Aufruf von Clean Ocean Projekt sind im Norden von Fuerteventura rund einhundert Freiwillige gefolgt. Zwischen Corralejo und Piedra Playa bei El Cotillo sind 30 kleine Müllberge aufgeschichtet worden. In der Hauptsache sammelten die Freiwilligen von Clean Ocean Projekt arglos weggeworfene Plastikflaschen ein.

Laut dem Vorsitzenden von Clean Ocean Projekt, Wim Geirnaert war der betroffene Küstenabschnitt aber insgesamt deutlich sauberer als in den vergangenen Jahren. Geirnaert spricht in einem Interview mit Canarias7 von einem Flaschenpfand ähnlich dem Modell wie es in Deutschland vor Jahren eingeführt worden ist.

Mit einem Pfandsystem würde sich seiner Meinung nach die große Menge an leeren Plastikflaschen an den Stränden noch mal deutlich reduzieren.

Sinkende Mieten

118 Euro weniger wird im Schnitt für eine Mietwohnung auf den Kanarischen Inseln bezahlt. Den Vergleich hat das Internetportal fotocasa vorgenommen und verschiedene spanische Autonomien in die Statistik aufgenommen. In neun Jahren ist der durchschnittliche Mietpreis auf den Kanarischen Inseln um mehr als 19% gefallen.

Vermieter sehen sich aber außerdem mit einem weiteren Phänomen konfrontiert. Neben sinkenden Mieten haben Immobilienbesitzer auf dem Archipel noch mit Mietausfällen zu kämpfen. Im Durchschnitt lag der Ausfall im Jahr 2014 bei 6.400 Euro pro Appartement wegen nicht gezahlter Mieten.

 

Erneut Erdölbohrungen geplant

Der amtierende spanische Industrieminister und Vorsitzende der Partido Popular auf den Kanarischen Inseln, José Manuel Soria, hat in einem Interview mit der Tageszeitung Diario de Avisos angekündigt, auch in Zukunft vor den Kanarischen Inseln nach Bodenschätzen zu suchen.

Soria argumentiert auf Grundlage der spanischen Rohölimporte: Spanien importiert 100% seines Energiebedarfs aus Erdöl und Erdgas – dabei nicht nach diesen Rohstoffen in Spanien zu suchen widerspreche dem Regierungsauftrag, so Soria.

Den Vorwurf seine Regierung hätte Photovoltaik Anlagen mit einer so genannten Sonnensteuer belegt, räumt Soria ebenfalls in dem Interview aus: Kein Nutzer von Energie aus einer eigenen Photovoltaik Anlage werde mit einer Steuer belegt, allerdings muss die Nutzung von Strom aus dem Stromnetz darüber hinaus bezahlt werden. Diese Kosten müsste ansonsten die Gemeinschaft übernehmen. 

Bombendrohung

Das Centro Comercial Gran Sur in Adeje auf Teneriffa ist wegen einer Bombendrohung gestern Abend geräumt worden. Dreimal ist bei der Polizei auf Teneriffa eine Bombenwarnung eingegangen. Den Anrufern zufolge sollte die Bombe in einem Rucksack in den Männertoiletten des Einkaufszentrums versteckt sein.

Gefunden hat die Polizei nichts und geht von einer falschen Bombendrohung aus. Auf den Aufzeichnungen der Telefonanrufe sind im Hintergrund lachende Personen wahrgenommen worden. Den Trittbrettfahrern droht laut spanischem Gesetz bis zu 18 Monate Haft – die Polizei ermittelt. Das Einkaufszentrum Gran Sur ist gestern über mehrere Stunden evakuiert worden.

Bierzapfwettbewerb

Violant Pallejá und David Ruiz werden die Kanarischen Inseln beim Nationalen Bierzapfwettbewerb in Madrid vertreten. Die beiden aus Teneriffa stammenden Gastronomen haben die regionalen Meisterschaften des „Estrella Galicia de Tiraje de Cerveza“ gewonnen. Am 5. April wird im Salon der Gourmets in Madrid der nationale Titel des Bierzapfens vergeben. Mehr Infos dazu im Web auf LINK

Wieder mehr deutsche Touristen

Die Bilanz der Vertreter des Tourismussektors auf den Kanarischen Inseln ist nach der ITB durchweg positiv. Alleine der deutsche Reiseveranstalter TUI hat in den vergangenen drei Jahren sein Angebot in Deutschland für die Kanarischen Inseln um 80% erhöht. Insgesamt gelten die Deutschen als sehr reisefreudig, speziell auf den Kanarischen Inseln erlebt der Tourismus aus Deutschland aber in den letzten Jahren eine neue Erfolgswelle. Der Reiseveranstalter Aer hat angekündigt seine Jahresversammlung mit 450 Reiseagenturen auf Lanzarote zu veranstalten. Für viele Kontingente in Ägypten, Tunesien oder Türkei werden aufgrund der Sicherheitslage Alternativen auf dem Archipel gesucht. Allerdings ist eine Eigenschaft der Deutschen im Urlaub unverändert: Im europäischen Vergleich sind es weiterhin die Deutschen, die im Urlaub am wenigsten Geld ausgeben.

Frühlingsanfang

Der offizielle Beginn ist am Sonntag, 20. März um 3.30 Uhr auf den Kanarischen Inseln. Das Wetter scheint von dieser Meldung noch keinen Wind bekommen zu haben. Die kommende Woche ist aus meteorologischer Sicht weit von Frühlingstemperaturen auf dem Archipel entfernt, es wird mit Regen und Sturm gerechnet. Ab dem 27. März, dem Ostersonntag, werden die Morgenstunden wieder dunkler und die Abendstunden wieder heller. In der Nacht vom 26. auf den 27. März werden die Uhren auf dem Archipel von 1.00 Uhr auf zwei Uhr vorgestellt.

Britischer Premier auf Lanzarote

Was für Angela die Berge La Gomera sind, ist für David der Strand von Famara auf Lanzarote. Der britische Premierminister wird zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern am 24. März auf Lanzarote erwartet. Bei seinem letzten Besuch vor zwei Jahren zur gleichen Zeit verbrachte die Familie Cameron ihren Urlaub in der Casa Tomarén bei San Bartolomé. In diesem Urlaub hat der britische Premier ein Hotel in Playa Blanca gewählt, welches geht aus den Pressemeldungen nicht hervor. Vertreter aus der Tourismusbranche reiben sich auf Lanzarote bereits die Hände, bei seinem letzten Besuch hat Cameron durch Berichte der Medien und Fotos in öffentlichen Netzwerken für eine kostenlose Werbemaßnahme im Wert von 1,2 Millionen Euro gesorgt.

Orca Gipfel

Vertreter des Loro Parques auf Teneriffa wollen sich mit Vertretern des amerikanischen Vergnügungsparkbetreiber Sea World treffen. Nachdem SeaWorld angekündigt hat, in Zukunft keine Orca Wale mehr zu züchten und auch die Shows mit den Meeressäugern einstellen zu wollen, sehen die Vertreter des Loro Parques Gesprächsbedarf. Beide Betreiber arbeiten seit Jahren zusammen, sechs Orcas leben im Loro Parque auf Teneriffa. Die Nachricht erreichte den Loro Parque über die Presse, trotz der intensiven Zusammenarbeit in den letzten Jahren. SeaWorld argumentiert seine Entscheidung mit der Veränderung der Gesellschaft die immer häufiger der Meinung ist, Orcas sollten nicht in Gefangenschaft leben. SeaWorld verfügt in den USA über drei Freizeitparks. 26 Orca Wale sind in der Obhut von SeaWorld. 

Regen und Wind zur Semana Santa

Die Meteorologen des spanischen Wetterdienstes erwarten zur Osterwoche auf den Kanarischen Inseln schlechtes Wetter. Ab morgen sorgt ein Tiefdruckgebiet über dem spanischen Festland mit Ausläufern bis zu den Kanarischen Inseln für Sturmböen und Regenschauer. Insgesamt waren die ersten 15. Märztage im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich kühler als normalerweise. Im Monatsvergleich um 2 Grad und damit der kälteste März seit 1996. Die jetzt erwartete Schlechtwetterfront soll bis kommenden Mittwoch anhalten und vor allem in den nördlichen Bereichen der Inseln für intensiven Niederschlag sorgen.

Angela Merkel kommt

Die Bundeskanzlerin wird zusammen mit ihrem Mann die Osterfeiertage auf La Gomera verbringen. Das berichten heute verschiedene spanische Tageszeitungen. Angela Merkel hat zusammen mit Joachim Sauer die Isla Columbina zum vierten Mal als Urlaubsziel gewählt. Bisher ist noch nicht bestätigt wo sie während ihres Gomera Aufenthaltes wohnen wird, wir gehen aber davon aus das es wieder das vier Sterne Hotel Jardín Tecina in Puerto Santiago sein wird. Merkel und Sauer werden aber weniger auf dem Golfplatz des Hotels erwartet, als vielmehr auf den vielen Wanderrouten der Insel. Beide wurden auch während der vergangenen Aufenthalte immer wieder in den Bergen La Gomeras gesichtet.

Einbruch scheitert an Sicherheitstür

Mit einem gestohlenen Nissan Patrol haben Unbekannte versucht in ein Juweliergeschäft der Kette „Te Quiero“ einzubrechen. Dabei rasten die Diebe mehrfach gegen den Eingangsbereich des Juweliers, allerdings erfolglos. Die Sicherheitstür hielt dem als Rammbock umfunktionierten Nissan Patrol stand. Es entstand aber erheblicher Sachschaden. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Volle Staubecken

In den Staubecken der westlichen Inseln wie Teneriffa, La Gomera oder La Palma baden Enten. Ein klares Zeichen dafür dass die Bewässerung der Felder in der Landwirtschaft für die kommenden Monate gesichert ist. Im Schnitt sind die Auffangbecken für Regenwasser zu 60% gefüllt. Ein guter Wert im Vergleich zu den letzten Jahren. Bei Buenavista, La Laguna und La Cruz Santa auf Teneriffa sind die drei Staubecken sogar zu 100% gefüllt. Nach den milden und trockenen Monaten Dezember und Januar waren die Landwirte bereits besorgt über die geringe Niederschlagsmenge. Aktuell reicht der Wasserstand in den Staubecken in jedem Fall über die Sommermonate hinaus. 

Zwei Touristen auf La Gomera gerettet

Die 30 Jahre alte Frau und der 32 Jahre alte Mann  aus Frankreich und Belgien mussten die Nacht in einer Schlucht bei Vallehermoso auf La Gomera verbringen. Sie waren am Samstag zu einer Wandertour aufgebrochen und hatten sich verlaufen. Den Notruf haben die beiden Touristen allerdings so spät am Samstagabend abgesetzt, dass eine Rettungsaktion erst am Sonntagmorgen durchgeführt werden konnte. Beide waren nur mit einem T-Shirt bekleidet und haben versucht sich über Nacht mit einem Handtuch warm zu halten. Sie wurden mit Unterkühlungssymptomen ins Krankenhaus gebracht.

Auswanderer gesucht

REDSEVEN Entertainment sucht für ein TV-Format auf dem deutschen Sender Kabel1 Auswanderer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die auf den Kanarischen Inseln einen Gastronomie Betrieb eröffnet haben. Interessenten können sich über die Internetseite redseven.de im Internet informieren oder direkt per Telefon unter der Nummer 0049 89 9507 97262

 

Alan Parson Konzert ausverkauft

Für das Konzert in Jameos de Agua auf Lanzarote am 23. April gibt es keine Eintrittskarten mehr. Die letzten der 550 Tickets sind am Wochenende verkauft worden. Der Kartenvorverkauf lief bereits seit Dezember. Alle Karten sind für 75 Euro pro Stück verkauft worden. Der Veranstalter hat alleine mit dem Kartenvorverkauf rund 42.000 Euro eingenommen.

 

Gut gespielt und trotzdem verloren

Die Fußballer des UD Las Palmas sind am Wochenende nach dem Spiel gegen Real Madrid zufrieden vom Platz gegangen. Drei Punkte konnten die Gelb Blauen aber trotz der guten Leistung nicht mitnehmen. Nur durch zwei Eckbälle war es den Königlichen möglich den UD Las Palmas zu überwinden. Die Mannschaft aus Las Palmas konnte zwischenzeitlich ausgleichen, kassierte aber in der 89. Minute den zweiten Gegentreffer. Die Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte zwei unzufriedene Trainer: Setién, Trainer des UD Las Palmas war zwar mit der Leistung seiner Mannschaft glücklich nicht aber mit dem Ergebnis, Zidane als Trainer von Real Madrid war zufrieden mit dem Ergebnis aber nicht mit der Leistung seiner Mannschaft. Dazu wird Sergio Ramos zwei Spiele pausieren müssen, er holte sich innerhalb von 90 Minuten zwei gelbe Karten ab und musste vom Platz. Der CD Tenerife hat am Wochenende in der zweiten spanischen Liga gegen Leganés mit 1:0 gewonnen.

Steuerbehörde setzt Drohnen ein

Das spanische Finanzministerium setzt im Kampf gegen Immobilienbetrug ferngesteuerte Drohnen ein. Das ist einem Zeitungsbericht von El Pais zu entnehmen. Dabei werden Fotoaufnahmen aus der Luft mit den Eintragungen im Katasteramt verglichen. Bisher sind rund 4.000 Verfahren eröffnet worden. Die Aufnahmen zeigen in den meisten Fällen ein deutlich größeres Grundstück als eingetragen oder aber Immobilienobjekte die in dieser Form nicht genehmigt wurden. Eine spanische Gemeinde verweigert seit Monaten vehement die Offenlegung seiner Katasterdaten: In der Gemeinde Sant Luís auf Menorca, der zweitgrößten Baleareninsel, wird ein enges Verhältnis zwischen der Lokalregierung und dem Bauwesen vermutet. Rund 10% der Immobilien sollen dort nicht korrekt registriert worden sein.

14% mehr Passagiere

3,23 Millionen Passagiere sind im Monat Februar auf kanarischen Flughäfen abgefertigt worden. Diese Zahlen hat der Flughafenbetreiber AENA heute veröffentlicht. Das Ergebnis liegt um 14% über dem Resultat aus dem Vorjahresmonat. Dabei lag die Zahl der internationalen Passagiere um 11,2% höher als im Februar 2015, die Zahl der nationalen Passagiere lag sogar um ein Fünftel über dem Vorjahresmonat. Alleine am Reina Sofia Flughafen im Süden Teneriffas und am Flughafen Gando auf Gran Canaria sind insgesamt rund 2 Millionen Fluggäste abgefertigt worden. Insgesamt starteten oder landeten im Februar 28.000 Passagierflugzeuge auf kanarischen Flughäfen, ein Plus von 8,3% im Vergleich zum Februar 2015.

Fahrbahnschwellen in Arrecife

In der Calle León y Castillo werden 18 Easy Rider Fahrbahnschwellen montiert. Sie sollen für die Einhaltung der vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer sorgen. Die Fahrbahnschwellen werden zwischen dem Kreisel am Eurospar und des Schwimmbads in beide Fahrtrichtungen montiert. Weiter Fahrbahnschwellen sollen in Laufe dieses Jahres in Arrecife auch im Bereich von Argana Alta, El Cable, San Franciso Javier und auf der Rambla Medular montiert werden.

Gesetzesänderung für Schwangere

Mutterschaftsurlaub bereits ab der 37. Schwangerschaftswoche – Frauen in öffentlicher Beschäftigung bekommen das Recht zugesprochen, bereits in der 37. Schwangerschaftswoche ihre Freistellung zu beantragen. Wobei bereits der Begriff Schwangerschaftsurlaub irreführend ist. Fachlich korrekt heißt es Mutterschaftskarenz. Diese Gesetzesänderung gilt bisher nur für Angestellte im öffentlichen Dienst. Arbeitnehmerinnen in der freien Wirtschaft sind von dieser Änderung nicht betroffen. Die Gesetzesreform beinhaltet in besonderen Fällen eine Freistellung der werdenden Mutter ab der 35. Schwangerschaftswoche. Die Freistellung nach der Schwangerschaft ist davon nicht betroffen. 

100 Jahre Schulbildung

Wie jung das neue Zeitalter auf den Kanarischen Inseln ist, macht ein aktuelles Jubiläum deutlich: Das Instituto Pérez Galdós in Las Palmas feiert 100jähriges Bestehen. Mehr als 80.000 Schüler haben seitdem ihr Abitur in der staatlich geförderten Einrichtung absolviert. Bis 1916 gab es zwar staatliche Bildungseinrichtungen auf dem Archipel, der Schulunterricht endete allerdings nach der Grundschule. Danach mussten die Erziehungsberechtigten für ihre Kinder private Schulen bezahlen, oder es begann das Berufsleben. Im April 1916 eröffnete das Insituto Pérez Galdós eine neue Perspektive für mittellose Familien und kostenlose Bildung für alle. 

Zu wenige schusssichere Westen

Die Gewerkschaft der Giardia Civil beklagt wieder den aktuellen Ausrüstungszustand der Guardia Civil Beamten. Diese müssen sich weiterhin eine ungenügende Zahl von schusssicheren Westen teilen. Ein entsprechendes Angebot der Gewerkschaft, in dem sich jeder einzelne Beamte seine schusssichere Weste auf eigene Kosten anschafft und die Kosten in Raten vom spanischen Staat zurückerstattet bekommt, wurde abgelehnt. Die Kosten um alle Guardia Civil Beamte mit den lebensrettenden Westen auszustatten beläuft sich auf 33 Millionen Euro. Aktuell werden unabhängig von Größe und Geschlecht am Ende der Tageschicht die schusssicheren Westen an den nächsten Dienst tuenden Beamten übergeben.

Canarios sind keine Sparfüchse

In keiner anderen spanischen Autonomie sparen die Bürger monatlich weniger. Laut einer Umfrage des Onlineportals Rastreator.com sind zwei Drittel der Befragten auf dem Archipel nicht in der Lage ihre monatlichen Ausgaben einzuschätzen, dementsprechend wird auch nur unregelmäßig und ohne festen monatlichen Betrag gespart. Zum Vergleich: in anderen spanischen Autonomien wie Aragon, Madrid oder Valencia legen Dreiviertel der Befragten monatlich rund 17% ihres Einkommens für schlechte Zeiten auf die Seite. Die besten Sparfüchse in Spanien sind laut der Umfrage Frauen zwischen 55 und 65 Jahren, sie sind in Sachen Finanzen und Sparen am besten organisiert. Ein weiteres Ergebnis: 40% der Befragten haben einen Kredit aufgenommen um das Eigenheim zu finanzieren, 32% finanzieren ein Auto und 21% haben sich Geld bei der Bank geliehen um die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren. 

Osterwoche ausgebucht

Die Kanarischen Inseln profitieren weiterhin von einer schwierigen Sicherheitslage in anderen Tourismusgebieten wie Ägypten, Tunesien oder Türkei. Die Reiseveranstalter melden einen Anstieg bei den Buchungen von 7% im Vergleich zur Osterwoche im letzten Jahr. Dabei spielen in diesem Jahr auch die Festlandspanier eine entscheidende Rolle. Die Topziele in Europa sind am Ostern aber weiterhin die Landeshauptstädte wie Paris, London, Berlin oder Rom. Die Kanarischen Inseln wie auch die Balearen werden zu Ostern vor allem von Familien mit Kindern  nachgefragt. Ein weiterer Gewinner in diesem Jahr ist der Kreuzfahrttourismus, aufgrund von sinkenden Preisen wird diese Art des Urlaubs vor allem bei Spaniern immer häufiger nachgefragt.

Jobportal Turijobs

Die Website ist 2003 gegründet worden und führt den Sektor der Onlinejobvermittlung im Tourismus in Spanien an. 650.000 Besucher pro Monat, mehr als 10.000 Unternehmen suchen mittlerweile über dieses Onlineportal nach Arbeitskräften. 520.000 Mitglieder sind bei Turijobs registriert. Auf Turijobs registrieren sich die Mitglieder mit ihrem Lebenslauf, Unternehmen füllen ein Formular mit den Jobanforderungen aus. Finanziert wird das Jobvermittlungsportal durch Werbung und Gebühren von Arbeitgebern, Jobgesuche sind bei Turijobs weiterhin gratis. Stand heute gibt es alleine für die Kanarischen Inseln mehr als 200 Jobangebote auf Turijobs.com

14-jähriger schlägt Mutter

Der Jugendliche soll laut einem Polizeibericht im Elternhaus seine Mutter und seine Schwester angegriffen verletzt haben. Bisher sind die Motive zur Tat unbekannt. In dem Polizeibericht ist von körperlicher Gewalt die Rede und von Vandalismus in der Wohnung. Der 14-jährige soll große Teile des Mobiliars in der gemeinsamen Wohnung zerstört haben. Die Abteilung für Jugendkriminalität ermittelt, der Jugendliche sitzt in Untersuchungshaft.

Mann ertrunken

Bei Fuencaliente auf La Palma ist ein bisher nicht identifizierter Mann ertrunken. Der Unfall ereignete sich bei der Plaza de Zamora in der Gemeinde Fuencaliente. Rund 200 Meter vom Ufer entfernt hatte der Mann um Hilfe gerufen. Ein Rettungsteam hat mit Hilfe eines Helikopters den ohnmächtigen Mann aus dem Wasser geholt und versucht ihn zu reanimieren. Ohne Erfolg. Im Krankenhaus von Santa Cruz auf La Palma konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Er hatte im Wasser einen Herzinfarkt erlitten.

Taxi angezündet

Das Auto, das am Wochenende in Santa Cruz auf Teneriffa ausgebrannt ist, gehört Miguel Ojeda, Koordinator für Taxis im Hafen der Inselhauptstadt von Teneriffa. In den letzten Monaten ist Miguel Ojeda mehrfach bedroht worden, unter anderem ist ihm angedroht worden, sein Taxi anzuzünden.

Ojeda ist seit mehreren Monaten damit betraut, die Taxisituation an der Kreuzfahrtmole zu koordinieren. An der Mole gab es in der Vergangenheit kaum Kontrollen. Die Personenbeförderung an der Kreuzfahrtmole befand sich in einer Grauzone, eine Gruppe von Taxifahrern kontrollierte zu ihrem eigenen Vorteil die gesamte Zone. Miguel Ojeda organisiert seit einigen Monaten die Personenbeförderung im Hafen, offiziell als Koordinator der Taxibehörde von Santa Cruz.

Jetzt ermittelt die Polizei, Unbekannte haben das Taxi von Miguel Ojeda in der Innenstadt von Santa Cruz angezündet, in der Nähe seines Wohnhauses. 

Thunfischsaison hat begonnen

Als Basishafen haben rund 40 Kapitäne aus Teneriffa, Gran Canaria, La Palma und La Gomera zu Beginn der diesjährigen Saison für Roten Thunfisch Los Cristianos auf Teneriffa gewählt. Im Kanal zwischen Teneriffa und La Gomera sind große Schwärme des begehrten und geschützten Roten Thunfisches gesichtet worden. Roter Thunfisch oder auch Blauflossen Thunfisch genannt gilt als von der Ausrottung bedrohte Tierart, im Atlantik gibt es seit 2010 Fangquoten. Er gilt weltweit als bedeutender Speisefisch, 85% des Fangs wurden bis 2010 nach Japan exportiert und zu Sushi verarbeitet.

Flughafenprivatisierung

Privatisierung Kanarischer Flughäfen geht in die nächste Runde. Die kanarische Regierung startet einen erneuten Versuch vor Gericht die kanarischen Flughäfen unter eigene Verwaltung zu stellen. Der spanische Staat will seine Anteile an AENA veräußern und aus dem in verschiedenen Ländern aktiven Flughafenbetreiber ein privates Unternehmen machen. Die kanarische Regierung befürchtet mit dem Schritt eine Gefahr für den Tourismus und damit für den Hauptwirtschaftsmotor des Archipels. Sie will die Flughäfen selbst verwalten. In einem ersten Versuch war die kanarische Regierung vor Gericht gescheitert, jetzt wird ein neuer Versuch gestartet. Als  Hauptargument steht der Zusammenhang zwischen dem Tourismus auf den Kanarischen Inseln und den Flughäfen.

Mikel Erentxun im Teatro Güimera

Am 9. April erwartet Teneriffa einen der erfolgreichsten spanischen Musiker der vergangenen 30 Jahre. Der aus San Sebastian stammende Venzulaner hat den spanischen Rock mitbestimmt wie nur wenige andere spanische Interpreten. Seit 1992 hat Mike Erentxun 14 Alben veröffentlicht. Insgesamt ging seine Musik vor allem im spanischsprachigen Raum mehrere hunderttausend Mal über den Ladentisch. Der Vorverkauf hat heute begonnen. Karten für das Konzert im Teatro Güimera gibt es für 14 Euro bei www.tomaticket.es/entradas-mikel-erentxun-tenerife

Camino Sano wird 30

Die Wanderagentur von Hannelore von der Twer feiert 30-jähriges Jubiläum. Die 1947 in Lübeck geborene Deutsche landete 1986 mit 17 Koffern auf Fuerteventura um die erste Wanderagentur der Insel zu gründen. Mit 39 Jahren entschied sich von der Twer ihren Lebensmittelpunkt nach Fuerteventura zu verlegen. Zu dieser Zeit stecke der Tourismus auf Fuerteventura noch in den Kinderschuhen, insgesamt gab es 10 Hotels. Der Wandertourismus auf der Insel ist unter anderem auch ihr zu verdanken. Durch viele Gespräche mit Majoreros entstanden insgesamt 28 markierte Wanderrouten die in Zusammenarbeit mit dem Cabildo und den Ayuntamientos auch auf verschiedenen Karten eingezeichnet sind. Mehr Infos zu Hannelore von der Twer und ihrer Wanderagentur im Internet www.caminosano.eu

UD Las Palmas gegen Real Madrid

Am Sonntag begrüßt der Hauptstadtclub von Gran Canaria die Königlichen am 29. Spieltag der ersten spanischen Fußballliga. Der Trainer des UD Las Palmas, Quique Setién,  ist von der Tageszeitung Canarias7 zum Interview gebeten worden. Er ist der Überzeugung, dass seine Mannschaft gegen Real Madrid am kommenden Wochenende gewinnen kann. Vorrausetzung dafür sind laut Setién Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Spielidee. Mit 30 Punkten liegt der UD Las Palmas von den Abstiegsplätzen weit genug entfernt um die Partie am Wochenende ohne Druck anzugehen. Eine Sensation wären drei Punkte gegen die Königlichen trotzdem. Der letzte Sieg liegt fünf Jahre zurück. Am 3. Oktober 2001 gewann Las Palmas mit 4-2 gegen Real Madrid.

Korruption stört die Hälfte der Wähler

Spanien steht vor Neuwahlen, nachdem die Parteien nach mehreren Monaten der Verhandlungen weiterhin zu keiner Einigung gekommen sind. In einer repräsentativen Umfrage sind Wähler zu Parteiprogrammen und Zukunftsvisionen befragt worden. Das Ergebnis zeigt einen eindeutigen Trend. Mehr als die Hälfte der spanischen Wähler ist weniger an den Inhalten interessiert als vielmehr an einem Ende der Korruption. Drei Viertel der Befragten vertrauen nach dem Tauziehen der vergangenen Wochen überhaupt keiner Partei mehr. 45% glauben, dass ein Ende der Korruption nur mit den beiden neuen Protestparteien Podemos und Ciudadanos möglich ist. Spanien steht nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen vor Neuwahlen.

Keine freien Tage für Taxifahrer

Das Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria hat die Entscheidung der Inselregierung vorerst aufgehoben. Aus einer einstweiligen Verfügung des Gerichts geht hervor, dass die obligatorisch verordneten freien Tage für Taxifahrer keine rechtliche Grundlage hat. 64 Taxifahrer hatten gegen die Entscheidung geklagt, zwei Tage pro Woche frei zu machen. Die Inselregierung hatte den Taxifahrern zwei freie Tage pro Woche verordnet. Mit verschieden farbigen Aufklebern in den Windschutzscheibe sollten die freien Tage geregelt werden. Vor allem Kleinunternehmer des Taxigewerbes hatten geklagt, sie befürchten einen Umsatzeinbruch von 25% aufgrund der verordneten freien Tage. Die Entscheidung des Gerichts gilt ab sofort.

Sterbliche Überreste identifiziert

Die Knochen, die an der Küste von Targanana auf Teneriffa angespült worden sind stammen von José Gabriel Herrera, vermisst seit dem 13. Januar. Das hat die Untersuchung in der Gerichtsmedizin in Santa Cruz auf Teneriffa ergeben. Bereits am 21. Februar ist ein Turnschuh in dem ein Schienbeinknochen steckte an der Küste bei Roques de Anaga angespült worden. Seitdem haben Gerichtsmediziner zusammen mit Archäologen versucht die sterblichen Überreste zu identifizieren. Gestern wurde dann das eindeutige Ergebnis präsentiert. José Gabriel Herrera ist von seiner Familie am 13. Januar als vermisst gemeldet worden. Die Umstände die zum Tod geführt haben sind weiterhin ungeklärt.

Countdown für Neuwahlen

Die Ablehnung von Pedro Sanchez auch im zweiten Wahlgang im Parlament ist ein Novum in der jungen Demokratiegeschichte Spaniens.

Seit 1975 sind alle bisherigen Regierungschefs spätestens im zweiten Wahlgang bestätigt worden. Bis zum 2. Mai haben die Parteien und ihre Parlamentarier noch Zeit eine Regierung zu finden. Ansonsten gibt es am 26. Juni erneut Wahlen.

Stand heute ist aber keine Einigung in Sicht. Die Partido Popular hat zwar die meisten Stimmen bei der Wahl erhalten, aber die absolute Mehrheit verloren. Die PSOE ist zweitstärkste Kraft, hat aber bisher keine Koalitionsfähige Einigung mit Ciudadanos und Podemos erzielen können. Der bisherige Regierungschef Rajoy hatte nach dem Wahlergebnis auf eine weitere Amtszeit verzichtet.

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Janosch feiert 85. Geburtstag

Der Autor von „Oh wie schön ist Panama“ feiert auf Teneriffa völlig ohne Tigerente und Co. am 11. März seinen 85. Geburtstag. Seit mehr als 30. Jahren lebt Horst Eckert alias Janosch im Süden Teneriffas zurück gezogen in den Bergen. Kinderbücher schreibt Janosch seit Jahren nicht mehr, dafür sind seine Bilder immer noch voller Farben.

In verschiedenen Deutschen Tageszeitungen werden in diesen Tagen Interviews mit dem für den Astrid Lindgren Gedächtnispreis nominierten Kinderbuchautor veröffentlicht. Janosch hat in seiner Zeit als aktiver Autor mehr als 44 Kinderbücher geschrieben, illustriert und veröffentlicht.

In einem Interview bei RP Online wünscht er sich für seinen Geburtstag am kommenden Freitag gebratenen Fisch, Wein und Geigenmusik aus dem Radio.

Touristen im Nationalpark gerettet

Die Wetterlage mit meterhohem Schnee macht den Teide Nationalpark zu einem lebensgefährlichen Ausflugsziel. Am Wochenende sind zwei russische Touristen rund einen Kilometer unterhalb der Herberge Refugio de Altavista von Einsatzkräften gerettet worden.

Die beiden Frauen konnten auf rund 3.000 Meter Höhe den Weg aus eigener Kraft nicht mehr fortsetzen und waren zudem nicht ausreichend für die Minustemperaturen gekleidet. Völlig unterkühlt und kraftlos sind die 51 Jahre Mutter und ihre 31 Jahre Tochter von den Rettungskräften in die Herberge gebracht worden, wo sie auch die Nacht verbracht haben. Erst am Morgen sind die beiden Frauen per Helikopter ins Krankenhaus gebracht worden.

Es wird empfohlen Ausflüge in den Nationalpark nur mit erfahrenen Bergführern und auf keinen Fall auf eigene Faust zu unternehmen.

Zwei Autos ausgebrannt

In der Calle Sotileza in der Innenstadt von Arrecife auf Lanzarote hat ein brennender Müllcontainer für einen Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro gesorgt. Die Flammen schlugen in der Nacht zum Sonntag auf drei geparkte Autos über. Zwei Autos sind komplett ausgebrannt, ein Fahrzeug wurde stark beschädigt. Die Feuerwehr konnte nur das Übergreifen auf weitere Autos und Wohnhäuser verhindern. Die Polizei untersucht zusammen mit der Feuerwehr die Brandstelle und geht von Brandstiftung aus.

Millionen Verluste wg. Zollbestimmung

Nachdem in Zukunft Waren im Wert von 150 Euro zollfrei vom kanarischen Archipel aus bestellt werden können, birgt diese Neuerung einen Verlust für die Zollagenturen, die sich bisher mit der Zollabwicklung beschäftigt haben, Verluste im Wert von 100 Millionen Euro pro Jahr.

Bisher kassierten diese Agenturen 30 bis 40 Euro pro Bestellung. Ein Betrag der in Zukunft bei Bestellungen bis 150 Euro weg fällt. Interessant ist diese Neuerung für die kanarischen Verbraucher vor allem wegen der Mehrwertsteuer. Bei Bestellungen auf dem spanischen Festland werden vom Warenwert 21% abgezogen und 7% IVA aufgeschlagen. Wegen ihrer Lage zum spanischen Festland zahlen kanarische Verbraucher nur 7% statt 21% Mehrwertsteuer.

Auch wird damit gerechnet dass in Zukunft deutlich mehr Canarios im Internet bestellen. In den letzten 30 Tagen haben nur 30% der Befragten auf die Frage, ob sie im Internet bestellt haben mit Ja geantwortet.

6.000 Chichaerros fahren in den Schnee

Der kostenlose Bustransfer in den Teide Nationalpark auf Teneriffa ist von rund 6.000 Personen genutzt worden. Sie haben ganz bequem ihr Auto im Tal stehen gelassen und sind mit dem Bus in die verschneiten Berge Teneriffas gefahren. Der Bustransfer ist an den beiden vergangenen Wochenenden von der Inselregierung eingerichtet worden um den Verkehrskollaps aus den vergangenen Wintern zu vermeiden. Die Service ist am Sonntagabend eingestellt worden. Am kommenden Wochenende wird es keinen gratis Transport in den Teide Nationalpark mehr geben. Alle Zufahrtstraßen sind mittlerweile frei geräumt und in beide Richtungen befahrbar.

Nach der Kälte kommt Calima

Noch bis morgen Abend ist der winterliche Einfluß aus dem Norden Europas auf den Thermometern sichtbar und vor allem spürbar. Ab morgen Abend steigen zwar die Temperaturen auf dem Archipel, allerdings erwarten die Meteorologen bereits das nächste Wetterphänomen.

Mit Wind aus östlichen Richtungen steigen zwar die Temperaturen zum Wochenende wieder leicht an, es wird aber auch der Einfluss von Calima mit trockener und sehr staubhaltiger Luft erwartet.

Ab Donnerstag rechnen die Experten dann auch mit einem weiteren Phänomen aus Mauretanien. Hauschrecken die mit dem Ostwind die Küsten der Kanarischen Inseln erreichen. 

Frauen verdienen weniger als Männer

Im Schnitt liegt das Ungleichgewicht bei Löhnen zwischen Männern und Frauen auf den Kanarischen Inseln bei knapp 15%. Im Jahresvergleich verdienen Frauen 3.000 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen. Dabei sind berufstätige Frauen auf dem Archipel im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen besser ausgebildet. Am stärksten davon betroffen sind Frauen zwischen 35 und 54 Jahren. Neun von zehn berufstätigen Frauen sind auf den Kanarischen Inseln im Servicebereich beschäftigt.

Grippewelle klingt ab

Nach 135 Grippefällen pro 100.000 Einwohner auf den Kanarischen Inseln in der letzten Woche und 177 Fällen Mitte Februar hat das Gesundheitsministerium auf dem Archipel Entwarnung gegeben. Die Grippewelle klingt ab. Insgesamt war die Grippewelle auf den Kanarischen Inseln bei weitem nicht so verbreitet wie auf dem spanischen Festland. Mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner hat das spanische Gesundheitsamt im Schnitt registriert, in einzelnen Regionen wie Aragon, Katalonien oder La Rioja sind zum Teil 450 Grippefälle pro 100.000 Einwohner gezählt. Seit Beginn der Grippewelle sind in Spanien mehr als 100 Menschen an den Folgen der Grippe gestorben, mehr als 60 Personen waren über 65 Jahre alt.

3,4 Millionen Euro für Los Rodeos

Das Geld wird in erster Linie für Instandsetzungsarbeiten am Dach des Flughafens im Norden Teneriffas benötigt. An verschiedenen Stellen hat es in den vergangenen Wochen durchgeregnet. Ein weiterer Teil der Investitionssumme soll in die Modernisierung der Toiletten fließen. Statt 12 soll es in Zukunft 14 WCs für Männer und Frauen geben. Außerdem werden auch alle Männer Toiletten mit einem Wickeltisch für Babys ausgestattet.

Fahrradständer an den Schulen

Das Rathaus von Arrecife auf Lanzarote wird die Schulen der Inselhauptstadt mit Fahrradständern ausrüsten. Insgesamt sollen 40 Fahrradständer fest installiert werden. Im Zuge des Plans „Ein sauberes Arrecife“ sollen Lehrer und Schüler die Möglichkeit erhalten mit ihrem Zweirad sicher zur Schule und wieder nach Hause zu kommen.

In diesem Plan sind auch spezielle kostenlose Parkmöglichkeiten für Elektroautos geplant. Außerdem soll die gesamte Avenida vom Playa de Reducto bis zum Puerto Naos mit einem zweispurigen Fahrradweg ausgestattet werden.

Zwei Wanderer gerettet

Die Notraufleitzentrale hat heute Morgen getwittert, es handelt sich bei den beiden Männern um russische Touristen. Beamte der Guardia Civil konnten die beiden Männer gestern am frühen Abend lokalisieren und in Sicherheit bringen. Sie hatten sich im schneebedeckten Nationalpark verirrt und waren zudem nicht ausreichend ausgerüstet. Bei Temperaturen unterhalb der Nullgrad Grenze und zum Teil hohem Schnee wird ausdrücklich empfohlen, Touren im Nationalpark nur mit entsprechenden Anbietern geführt durchzuführen. Die beiden Russen konnten unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Beschäftigungsplan C.C.O.O.

Vertreter von Comisiones Obreras haben der Autonomie einen Plan vorgelegt um 16.000 Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich zurück zu gewinnen. Arbeitsplätze die seit 2010 aufgrund der Sparmaßnahmen der Regionalregierung aufgekündigt worden sind. Dabei geht es um rund 6.000 Arbeitsplätze im Bildungsbereich, 4.000 im Gesundheitsbereich und rund 7.000 administrative Arbeitsplätze in verschiedenen Gemeinden. Außerdem forderten die Gewerkschaftsvertreter noch vor Juni das zugesicherte aber bisher nicht ausgezahlte Weihnachtsgeld durch einen eigenen Kredit zu finanzieren und die seit 2010 geltende 5% Kürzung der Gehälter wieder zurück zu nehmen.

Flüchtlingsboot vor Gran Canaria

Die Besatzung eines Hubschraubers der spanischen Küstenwache hat rund 30 Seemeilen im Süden Gran Canarias eine Patera lokalisiert. Bisher ist noch nicht bekannt wie viele Flüchtlinge sich genau in dem kleinen Boot aufhalten. Die Küstenwache geht aber von mindestens 25 Personen aus. Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in Marokko hatten den Notruf verständigt nachdem das Boot ausgelaufen war. Heute im Laufe des Tages sollen die Flüchtlinge von einem Boot der Küstenwache in einem Hafen auf Gran Canaria gebracht und versorgt werden.

Höchster Wanderweg Spaniens

470.000 Euro investiert die Inselregierung von Teneriffa für die Ruta 040. Es soll der höchste Wanderweg Spaniens werden. Ausgangspunkt wird der Playa El Socorro im Norden der Insel. Ziel ist der Pico del Teide auf 3718 Meter über dem Meeresspiegel. Das Geld soll in erster Linie in die Beschilderung der 27 Kilometer langen Strecke fließen, an einigen wenigen Stellen muss der bereits existierende Wanderweg ausgebessert werden um ihn zusammenhängend zur Route 040 zusammenzufügen. Fertigstellungstermin ist Ende 2017. Ab dem kommenden Jahr soll diese Touristenattraktion dann auch auf den verschiedenen Tourismusmessen beworben werden. Teneriffa gilt unter anderem als das Wanderziel der Kanarischen Inseln.

Nacht der spanischen Musik

Zum 20. Mal sind gestern Abend die spanischen Musikpreise in Santa Cruz auf Teneriffa vergeben worden. Ausgerichtet vom spanischen Radiosender Cadena Dial und präsentiert von Christian Sánchez und Lucía Gil. Ausgezeichnet worden ist unter anderem eine kanarische Band. Efecto Pasillo hat mit seinem Album „Tiembla la Tierra“ die Jury überzeugt. Außerdem erhielt gestern auch eine alte Bekannte eine Auszeichnung: Malú, mit bürgerlichem Namen María Lucía Sanchez, hat zum elften Mal den spanischen Musikpreis von Cadena Díal gewonnen. Außerdem sind Antonio José, Antonio Orozco, Carlos Rivera, Diego Torres, Estopa, Jesse & Joy, Manuel Carrasco, Laura Pausini, Pablo López und Sergio Dalma ausgezeichent worden. Der spanische Musikpreis ist gestern landesweit im TV live übertragen worden.

Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Auf den Kanarischen Inseln waren im Februar rund 2.500 Personen weniger arbeitslose gemeldet als im Februar 2015. Das geht aus der aktuellen Meldung des spanischen Arbeitsamtes hervor. Ein Rückgang von rund einem Prozent.

Insgesamt sind im Moment auf dem Archipel 244.000 Erwerbsfähige als arbeitslos gemeldet. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Zahl der Arbeitslosen um insgesamt 15.000 Personen stetig zurückgegangen.

Anders auf dem spanischen Festland. Dort ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich der beiden Februarmonate leicht gestiegen. Aktuell sind in Spanien 4,2 Millionen Personen ohne Job.

TF-21 zum Nationalpark geöffnet

Die TF-21 in La Orotava auf Teneriffa ist wieder in beiden Richtungen befahrbar. Das hat das Cabildo von Teneriffa in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Damit ist der Nationalpark wieder vom Süden und vom Norden der Insel aus erreichbar. Nur die TF-24 bleibt weiterhin wegen Schnee und Eis geschlossen. In den vergangenen Tagen sind mehr als 45 Tonnen Schnee und Eis beseitigt worden. Zum Teil lagen im Teide Nationalpark bis zu zwei Meter Schnee.

Sieben Inseln auf Spiegel Online

Spiegel Online veröffentlicht Geschichten über die Kanarischen Inseln. In der Rubrik Reise berichtet Spiegel Online heute über die sieben Inseln des Archipels. Jeder der sieben Inseln wird inhaltlich und bildlich einzeln behandelt. Für die Serie haben die beiden Autoren Lück und Locke mit einem VW-Bus die Kanarischen Inseln besucht.

Das Ergebnis bietet neben vielen nützlichen Informationen auch Geschichten abseits der bekannten touristischen Routen. Beiträge gibt es zu den Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Zu finden bei Spiegel Online unter der Rubrik Reise.

Link zu Spiegel Online Reise

Teneriffa wird schöner

Dafür stellt die Inselregierung in Santa Cruz auf Teneriffa rund 65 Millionen Euro für insgesamt 140 Projekte zur Verfügung. Das Ziel der Inselregierung ist klar formuliert: …den Zugang zum Meer schöner und sicherer zu machen damit der Tourist sich wohler fühlt, so hat es Carlos Alonso, Tourismusminister Pressevertretern gegenüber formuliert. Nur 4% der Küste Teneriffas besteht aus Sand, 96% sind Steilküste oder Felsen. Ein Drittel der Bademöglichkeiten wird als gefährlich eingestuft. Genau dorthin soll das Geld bis 2017 fließen. Unter den Projekten sind Las Eras bei Fasnia, Charco del Viento bei La Guancha oder die natürlichen Schwimmbecken von Bajamar. Insgesamt sollen 140 Stellen an den Küsten Teneriffas überarbeitet werden.

Copacapana der Kanaren

Der Hauptstadtstrand von Las Palmas auf Gran Canaria erfüllt auch in diesem Jahr alle Voraussetzungen um mit insgesamt vier möglichen Auszeichnungen prämiert zu werden: der internationalen ISO Norm 14001.2, dem Q für touristische Qualität, der blauen Flagge und alle Kriterien um als Familienstrand zu werben. Damit ist Las Canteras aktuell der einzige Strand auf den Kanarischen Inseln der die Kriterien für alle vier Auszeichnungen erfüllt – und das bereits seit 2004 kontinuierlich. 

Vier Millionen Euro in bar bezahlt

Das Finanzamt untersucht den Fall der Appartementanlage Marina Palaca in Adeje auf Teneriffa. Den Ermittlungen der Polizei zufolge gibt es handfeste Hinweise, dass eine Summe von mehr als vier Millionen Euro in bar für Grundstück und die Baumaßnahme bezahlt wurden. Der Auftraggeber hat in keinem Moment einen Kredit für das Projekt beantragt, so gut wie alle Rechnungen wurden mit Bargeld beglichen. Laut den Ermittlern stammt das Geld aus verschiedenen europäischen Ländern, ein großer Anteil aus Italien. Die Staatsanwaltschaft untersucht Verbindungen zur italienischen Mafia. Insgesamt stehen 21 Personen unter Verdacht der Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Die Appartement Anlage soll mit Schwarzgeld finanziert und dann für insgesamt 16 Millionen Euro an verschiedener Eigentümer veräußert worden sein. 

Politisch gelähmt

Die Wahl von Pedro Sanchez zum Regierungschef ist wie erwartet gestern in Madrid gescheitert. Damit steht Spanien vor Neuwahlen. Streit und Uneinigkeit der politischen Parteien bedrohen die zarte wirtschaftliche Erholung Spaniens. Einen zweiten Versuch am Freitag werden ebenfalls wenig Chancen zugerechnet. Gestern erhielt Sanchez 130 Stimmen im Parlemant, 219 Parlamentarier stimmten gegen Sanchez. Investoren sehen die politische Entwicklung in Spanien skeptisch, vor allem weil das Land finanziell gegenüber der europäischen Zentralbank unter Druck steht. Neuwahlen können erst Ende Juni stattfinden. Damit wäre Spanien mehr als sechs Monate ohne Regierung. 

Bereits 15 Personen ertrunken

Bereits 15 Personen ertrunken – Das Jahr startet an den Kanarischen Küsten mit einer traurigen Bilanz. Im Januar und Februar haben an den 1.500 Kilometern Küste des Archipels 15 Menschen ihr Leben gelassen. 12 von ihnen waren über 55 Jahre alt. Die meisten Badeunfälle fanden seit Beginn des Jahres auf Gran Canaria statt, gefolgt von Teneriffa. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Spanier. Um Badeunfälle so weit wie möglich zu verhindern, hat die Autonomieregierung eine Aufklärungskampagne unter dem Motto „1.500 Kilometer Küste“ in Auftrag gegeben. Das 20 minütige Video kann über den Youtube Kanal „Unfallverhütungskampagne `Kanarische Inseln, 1500 Küstenkilometer“ 



 

 

3 1/2 Stunden vor dem Fernseher

222 Minuten haben Canarios im Februar pro Tag vor dem Fernseher verbracht. Das ist der monatlich erscheinenden Studie von Barlovento Comunicación zu entnehmen. Der spanische Durchschnitt ist deutlich höher: Mehr als vier Stunden pro Tag läuft in Spanien der Fernseher. In Regionen wie Aragon oder Castilla-La Mancha sind es sogar mehr als fünf Stunden. Dabei zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Klima und dem Fernsehkonsum, je kälter der Winter desto mehr Zeit verbringen die Bürger vor der Mattscheibe. 

San Bou wird teilweise abgerissen

Das Etablissement in Playa Blanca auf Lanzarote ist eines von insgesamt 18 Hotels in der Gemeinde das größer errichtet wurde als genehmigt. Jetzt hat das Rathaus von Yaiza den Teilabriss veröffentlicht. In den kommenden zwei Monaten soll gut die Hälfte des Gebäudes entfernt werden. Insgesamt werden in Yaiza auf Lanzarote Verfahren wegen illegalen Bauvorhaben gegen 18 Hotels geführt. Darunter auch das 5-Sterne Hotel Princessa Yaiza.

Schleußer - 8 Jahre Haft

Die beiden Männer haben 2015 eine Patera mit 40 Flüchtlingen von El Aaiún nach Gran Canaria gesteuert. An Bord gab es keinerlei Sicherheitsvorkehrungen, auch Schwimmwesten waren für keinen der Insassen vorhanden. Nach den Ermittlungen der Polizei konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass Toumbouru N. und Mouhammed D., das Boot gesteuert und von jedem der Flüchtlinge mehrere hundert Dollar für die Überfahrt kassiert haben. Gestern sind beide Männer vor dem Obersten kanarischen Gerichtshof zu jeweils acht Jahren Haft verurteilt worden.

Torgala in Las Palmas

Nach dem 4:0 hat der UD Las Palmas vorerst alle Sorgen hinter sich gelassen. Gegen Getafe gab es drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, aktuell liegt der UD Las Palmas auf Tabellenplatz 15. Insgesamt erwischten die Spieler des Hauptstadtclubs auf Gran Canaria einen regelrechten Sahnetag: der erste Torschuss der Gelb Blauen führte direkt zur Führung, aus sechs Torchancen resultierten vier Tore. Am Wochenende wartet auf den UD Las Palmas die nächste schwere Aufgabe gegen Villareal. 

Deutscher schwer verletzt

Eine Rettungscrew unterstützt durch einen Hubschrauber hat gestern im Teide Nationalpark einen 78 Jahre alten Deutschen gerettet. Der Tourist war beim Wandern am Weg abgerutscht und mehrere Meter tief gefallen. Der Unfall ereignete sich gestern gegen 14.00. Der 78-jährige ist per Helikopter ins Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand ist kritisch, er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. 

Operationssäle Krankenhaus Süd

Die Operations- und Kreissäle sind in den kommenden Tagen aktiv. Das Krankenhaus im Süden Teneriffas wird in den kommenden Tagen neben der Notaufnahme auch sieben Operations- und Kreissäle eröffnen. Ebenfalls noch im März sollen rund 50 Krankenhausbetten für stationäre Patienten bereitgestellt werden. Geplant ist neben dem Krankenhaus im Süden der Insel und der Universitätsklinik bei Santa Cruz auch im Norden das Krankenhaus so bald wie möglich fertig zu stellen. Mit dem zusätzlichen Angebot in der medizinischen Versorgung sollen dann auch die langen Wartelisten der Vergangenheit angehören. Aktuell müssen Patienten zum Teil mehr als 12 Monate auf einen Behandlungstermin warten. 

Mercadona in Puerto Santiago

Die Supermarktkette Mercadona hat in der Gemeinde Santaigo del Teide auf Teneriffa eine weitere Filiale eröffnet. Mit einer Fläche von 1.800m² verfügt der Supermarkt über das bekannte Warensortiment mit Fleisch und Fischtheke, Parfümerie- und Drogerieabteilung. Die neue Filiale befindet sich in der Calle Pedro Acevedo Bisshopp direkt neben der TF-47. 40 Mitarbeiter hat Mercadona in der neuen Filiale beschäftigt. Damit verfügt Mercadona über rund 1.600 Supermarktfilialen. Im letzten Jahr setzte der Lebensmitteldiscounter mehr als 20 Milliarden Euro um.

Carla Suarez auf Gran Canaria

Mit ihrem Sieg in Doha ist der Tennisprofi aus Gran Canaria auf Platz 6 in der Weltrangliste aufgerückt. Gestern gab Carla Suarez ein Interview in der Redaktion der Tageszeitung Canarias7. Suarez Navarro hatte im Finale in Doha mit 1:6 6:4 und 6:4 gegen ihre Gegnerin Jelena Ostapenko gewonnen. Für Suarez ist es das erste große Turnier mit Topspielern wie Quitando, Williams und Sharapova, das die Gran Canarierin für sich entscheiden konnte. Die in Las Palmas auf Gran Canaria geborene 28-jährige bereitet sich jetzt auf die beiden Masterturniere in Indian Wells und Miami vor.

Moratorium bremst Arbeitsmarkt

Der Inhalt des Konzeptpapiers vom Atlantischen Zentrum für Strategie, kurz CATPE, klingt wie Musik in den Ohren der Investoren: Das Moratorium im Tourismus, das den Neubau und die Modernisierung von Hotels und Appartements limitiert, erschwert die Erholung auf dem Arbeitsmarkt. Die Autoren prognostizieren bei einem Ende des Moratoriums 70.000 zusätzliche Betten für den Archipel und 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Damit würde die Zahl der aktuell als arbeitslose gemeldeten Personen halbiert. Immer vorausgesetzt, sie alle erfüllen die geforderten Vorrausetzungen. Das Moratorium aus dem Jahr 2001 basiert auf der Tourismusgesetzgebung und sollte dem Massentourismus Einhalt gebieten. Aktuell sorgt es allerdings eher dafür, dass Investoren abgeschreckt werden und Modernisierungsmaßnahmen nicht durchgeführt werden können. 

Tauchzentrum Haría

Das Rathaus von Haría auf Lanzarote hat in einer Pressemitteilung mitgeteilt, bei Charco de Palo ein Tauchzentrum zu eröffnen. Ein genauer Termin dafür steht noch nicht fest. Die Absichtserklärung zielt aber auf einen zusätzlichen Tourismuszweig für den Norden Lanzarotes ab. Bisher ist die Umgebung um Haría eher als Wandergebiet bekannt. Bei Mala soll am Staubecken eine verlassene Finca wieder hergerichtet werden. In Zukunft soll dort die erste Flugschule in der Gemeinde für Deltas und Paraglider entstehen.

Franzosen unverletzt

Die drei Franzosen die sich am Dienstag im Nationalpark auf Teneriffa verlaufen hatten sind gesund und munter in ihrem Hotel angekommen. Sie hatten gegen 21.00 am Dienstagabend den Notruf verständigt, weil sie sich verlaufen hatten. Beamte der Feuerwehr und des Zivilschutzes nahmen an der Suchaktion teil. Die drei zwischen 25 und 32 Jahre alten Touristen hatten den Wanderweg verlassen und sich daraufhin verirrt. Gegen 1.00 Uhr nachts wurde die Gruppe gefunden, alle drei Franzosen waren unverletzt. Die Suchmannschaften rückten in der selben Nacht noch aus weil nachts die Temperatur in den Canadas bis weit unter den Gefrierpunkt sinkt und Lebensgefahr bestand.

Janusz Klosowski  / pixelio.de

Ausbau wenig Aussicht auf Erfolg

Grund dafür ist die fehlende Auslastung. Zwar steigen die Touristenzahlen auf den Kanarischen Inseln in den letzten Jahren immer weiter an, die Flughäfen auf dem Archipel sind aber trotzdem nur zu 26% ausgelastet. Damit fehlt den Forderungen der Lokalregierung die Airports von Gran Canaria und Teneriffa auszubauen die Grundlage. 40% der Gesamtkapazität wird aktuell am Flughafen Gando auf Gran Canaria genutzt, auf Teneriffa liegt die Auslastung bei lediglich 26%. Auf La Gomera könnten 94 Mal mehr Maschinen starten und landen als es im Moment der Fall ist. Die aktuellen Daten veranschaulichen wie überflüssig ein weiterer Ausbau von Start und Landebahnen ist. Laut einem Sprecher der Linken auf den Kanarischen Inseln sei der Ausbau der Flughäfen mit Geldverschwendung gleich zusetzten.

Tomsk  / pixelio.de

Suchaktion geht weiter

Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln such das spanische Militär zwischen Fuerteventura und Gran Canaria nach den vier Insassen eines Rettungshelikopters der vergangenen Mittwoch aus bisher ungeklärter Ursache abgestürzt war. Gespräche gibt es bereits mit Firmen die sich auf die Bergung in tiefen Gewässern spezialisiert haben. Allerdings muss dafür erst das Wrack des Helikopters gefunden werden. Kritik kommt derweil von den Angehörigen der Opfer, die sich gestern öffentlich äußerten. Ihrer Meinung nach geht die Suchaktion nicht schnell genug, sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Seit dem Absturz überfliegen drei Aufklärungsmaschinen täglich den Sektor von Morgens bis Abends um das Wrack des Rettungshelikopters zu lokalisieren.

Angelina Ströbel  / pixelio.de

Von Teneriffa nach Paris

Ab Mai fliegt Easyjet und JetAirFly direkt und zweimal pro Woche vom Südflughafen jeweils zum Charles de Gaulle Flughafen und nach Paris Orly. Damit gibt es für Teneriffa ab Mai fünf wöchentliche Verbindungen nach Frankreich, bzw. von Frankreich aus, denn bereits im letzten Jahr haben 150.000 Franzosen Urlaub auf Teneriffa gemacht. Aktuell wird von Nantes, Bordeaux, Basel-Mulhouse wöchentlich nach Teneriffa geflogen. Ab Mai dann viermal von Paris aus.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Airbus_A320-214,_EasyJet_Airline_AN1725924.jpg

Milbenallergie

Mehr als drei Viertel der Canarios die allergische Reaktionen aufweisen, reagieren auf Milben. Das geht aus einer aktuellen Studie Des Universitätskrankenhauses von La Candelaria auf Teneriffa hervor. Dem gegenüber stehen die Allergiker auf dem spanischen Festland, ein Großteil reagiert dort allergisch auf Pollen. Zur Vorbeugung raten die Ärzte in der Studie Matratzen und Bettdecken regelmäßig zu reinigen um die Zahl der Milben so gering wie möglich zu halten. Gegen die Volkskrankheit Heuschnupfen ist bereits im Vorfeld ein Arzt aufzusuchen.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rust_Mite,_Aceria_anthocoptes.jpg

Unter den besten Acht - NASA

Kanarische Inseln bei der Weltraumbehörde NASA – Der Archipel hat es beim Fotowettbewerb der NASA in die letzte Runde geschafft. Es geht um das Foto des Jahres. Die Aufnahme stammt vom Satelliten MODIS und zeigt die Kanarischen Inseln bei Nordostwind mit Wolkenfetzen. Gevoted werden kann weiterhin und noch bis zum 21. März auf der Internetseite der NASA earthobservatory.nasa.gov

Bildquelle: http://earthobservatory.nasa.gov/TournamentEarth/

Schlauchboot voll mit Drogen

Zwischen Fuerteventura und Gran Canaria hat ein Patrouillenboot der Guardia Civil 1,3 Tonnen Haschisch beschlagnahmt. Die Drogenlieferung war in 45 Pakete wasserdicht verpackt. Das schwarze Schlauchboot mit Außenbordmotor wurde von zwei Marokkanern gesteuert. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Die Guardia Civil geht wegen der Größe des Schlauchboots davon aus, das die Drogenlieferung aus Marokko stammt. 

Bildquelle: http://www.guardiacivil.es/es/prensa/imagenes/index.html?pagina=3&buscar=si&query=&category=0#

Gefälschte Arbeitsverträge

Die in Untersuchungshaft sitzenden Personen sind zwischen 25 und 41 Jahre alt, unter ihnen auch der Chef des in den Fokus der Ermittler geratenen Unternehmens. Die Gruppe soll vor allem in Santa Cruz de Tenerife Arbeitsverträge an nicht EU Ausländer verkauft haben. Der Preis pro Arbeitsvertrag von sechs Monaten lag zwischen 1.000 und 1.500 Euro, dazu musste die Sozialversicherung für die Vertragslaufzeit bezahlt werden. Aufgeflogen ist die Gruppe weil die Verträge zwar bei der Seguridad Social angemeldet, die monatlichen Beiträge aber nie bezahlt wurden. Laut den Ermittlern hat die Gruppe neben den rund 50.000 Euro aus gefälschten Verträgen noch rund 29.000 Euro aus staatlichen Subventionen ergaunert.

Bildquelle: pixelio / florentine

Chef der Lokalpolizei in Pajara verhaftet

Der Chef der Policia Lokal in Pajara auf Fuerteventura sitzt in Haft. Esteban Hernández soll Dokumente gefälscht haben um Ausländern eine legale Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Seit einem Jahr ermittelt Policia Nacional in dem Fall. Bekannt sind die Unregelmäßigkeiten seit 2005 durch eine Anzeige. Wegen der laufenden Ermittlungen gibt es keine weiteren Informationen zu dem Fall, die Policia Nacional rechnet aber mit weiteren Verhaftungen in Pajara.

Kanarische Musik im österreichischen Fernsehen

Der österreichische Radiosender Ö1 stellt am kommenden Sonntag den zweiten Teil des Zweiteilers "Islas Resonantes - der Klang der Kanarischen Inseln" vor. Das Projekt ist von der Künstlerin Concha Jerez und vom Radiomacher und Künstler José Iges initiiert. Eingeladen wurden zu der zweiteiligen Session Alessandro Bosetti, Agnieszka Waligórska, Pekka Sirén, Guillermo Lorenzo, Christina Kubisch, Michael Fahres und José Manuel Berenguer um radiophone Kartographien von Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura und Hierro zu erstellen. Empfangbar ist die Sendung über Satellit oder über den Live Stream des Senders im Internet. Sendezeit ist der 4. April 22:05 kanarischer Zeit.

Spanische Sender als Beispiel für Deutschland

Die spanischen Fernsehkanäle TVE1 und TVE2 sollen jetzt als Paradebeispiel herhalten, wenn es in Deutschland um einen neuen Rundfunkstaatsvertrag geht. Die beiden Kanäle des spanischen staatlichen Fernsehens dürfen seit Anfang des Jahres keine Werbung mehr ausstrahlen. Das spanische Modell will die deutsche Regierung in Zukunft auch in Deutschland bei ZRD und ZDF einführen. Doch damit nicht genug – selbst ein Vorstoß im EU Parlament ist geplant. Die spanische Regierung füllt sich damit in ihrer Gesetzesänderung bestätigt. Allerdings ging es bei dabei nicht in erster Linie um den Zuschauer. Das Werbeverbot im spanischen Staatsfernsehen dient in erster Linie dazu den stark angeschlagenen privaten Medien zu mehr Werbeeinahmen zu verhelfen.

Gastronomiemesse in Santa Cruz

Santa Cruz auf Teneriffa ist im kommenden Monat die Stadt des Hotel und Gaststättengewerbes. Vom 19. bis 22. April findet auf dem Messegelände der Inselhauptstadt die 7. Expohostel statt. Auf der Messe Feria de la Alimentación de Canarias sollen alle Inovationen und neue Visionen vorgestellt werden. Die größte Messe für Gastronomie ist nur für Fachpublikum geöffnet. Aussteller und Experten aus allen Bereichen der Hotellerie, Gastronomie und Lebensmittelindustrie informieren über die neusten Produkte und technischen Innovationen der Branche. Auf der Expohostel 2010 – Feria de la Alimentación de Canarias werdenFachbesucher von allen sieben Inseln erwartet.

Keine Krise über Ostern

Während der Osterwoche scheint es eine Krise im Tourismus nie gegeben zu haben. Alle Hoteliers auf den Kanarischen Inseln zeigen sich mit Buchungszahlen mehr als zufrieden. Im Schnitt sind alle Anlagen zu 80% ausgelastet. Dabei kommen die meisten Besucher während der Semana Santa vom spanischen Festland oder von anderen Inseln. In jedem Fall ist wieder ein Hauch von Optimismus auf den Kanarischen Inseln zu spüren. Auch für die kommende Sommersaison sind die Prognosen auf dem Tourismussektor durchweg positiv.

Am Freitag kein analgoges Fernsehen mehr

Das analoge Fernsehsignal wird auf den Kanarischen Insel am Freitag definitiv abgeschaltet. In anderen Municipios läuft der Prozess bereits seit Anfang der Woche. Rund 2000 spanische Municipios und gut 20 Millionen Personen sind davon betroffen. Auf einer Fläche von 30% sind in Spanien bereits Anfang März die analogen Transmitter abgeschaltet worden. Ab Karfreitag sind dann definitiv eine digitale Antenne sowie ein digitaler Empfänger notwendig um das TDT Signal zu empfangen. Parabol Antennen sind von dem Vorgang nicht betroffen.

Filmdreh auf den Kanaren

Kampf der Giganten ist auf den Kanarischen Inseln gedreht worden. Jetzt soll auch die erste Premiere in Spanien auf dem Archipel erfolgen. Heute Abend haben die Produktionsfirma und der Regisseur ins Yelmo Cines Meridiano in Santa Cruz auf Teneriffa geladen. Gezeigt wird der unter dem spanischen Titel bekannte Furia de Titanes bekannte Film in 3D. Der französische Regisseur Louis Leterrier wird heute Abend ebenfalls erwartet. Der 36-jährige hat bereits Transporter 1 + 2, Unleashed und The incredible Hulk gedreht. Der Film soll in den kommenden Wochen auch in den Kinos der anderen Inseln gezeigt werden.

Castingshow für Fußballtalente

Nach Operacion Triumpfo und Supermodelo, die spanische Version von Deutschland sucht den Superstar und Germany next Topmodell, kommt jetzt CracksTv auf die Kanarischen Inseln. Die Casting Show sucht Fußball Talente. Die Selektierung soll ähnlich wie bei den bisherigen Castingshows nach diversen Ausgaben einem Talent die Chance auf eine große Karriere im Fußball bieten. Als Prominente Jury reisen Zinedine Zidane und Enzo Francescoli auf den Archipel. Interessierte können sich auf der Internetseite CracksTV.com registrieren. Die Auswahl erfolgt im Centro Deportivo La Ballena de Las Palmas de Gran Canaria.

Preissenkung bei Gepäck

Die Fluggesellschaft Spanair hat auf den politischen Druck von den Kanarischen Inseln reagiert und senkt die Kosten für den zweiten Koffer um 50%. Seit Anfang des Monats müssen Passagiere den zweiten Koffer extra bezahlen. Bis 15 Kilo sind 50 Euro fällig, wiegt der zweite Koffer mehr als 15 Kilo sind sogar 100 Euro zu bezahlen. Seit der Änderung gab es von verschiedenen Seiten Kritik, selbst der kanarische Präsident Paulino Rivero hat sich zu dem Thema geäußert. Jetzt sollen kanarische Residenten nur noch die Hälfte der zusätzlichen Gebühren zahlen.

Internetportal noch attraktiver

Das Internetportal webtenerife.de ist komplett überarbeitet worden und bietet Besuchern neue Nutzungsmöglichkeiten. Durchschnittlich zwei Millionen Besucher nutzen die Website pro Jahr, um allgemeine Informationen über die Insel zu erhalten oder ihren Urlaub auf zu planen. Die neue Teneriffa-Website ist auch in Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch verfügbar.Die Inhalte sind in fünf Kategorien unterteilt: „Aktivitäten“, „Ziele und Orte“, „Unterkünfte“, „Über Teneriffa“ und „Praktische Informationen“. Die neue Website bietet auch ein Multi-Produkt-Online-Buchungssystem. Das neue Tool erlaubt es Besuchern, Ausflüge, Hotels, Flüge, Mietwagen, Startzeiten auf Golfplätzen sowie Eintrittskarten für Themenparks zu erwerben.

Abstieg noch nicht sicher

Mit einem Unentschieden haben sich der CD Tenerife und Malága C.F. am Wochenende am 29. Spieltag der Primera Division getrennt. Mit nur zwei Punkten aus den letzten beiden Spielen liegt die Mannschaft von Trainer Luis Oltra weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Xerez hat am Wochenende mit einem 3:0 drei Punkte eingefahren und hat jetzt nur noch drei Punkte Abstand auf die Tinerfeños. Rein rechnerisch ist ein Verbleib in der ersten spanischen Liga für den CD Tenerife aber noch möglich.

Lehrer streiken am Montag

Die Angestellten im Bildungssektor auf den Kanarischen Inseln werden ab dem 5. April in Streik treten. Das haben die Gewerkschaften CCOO, Insucan, FETE und USPL unabhängig voneinander angekündigt. Die beiden Universitäten in La Laguna und Las Palmas sind davon nicht betroffen, alle anderen Bildungseinrichtungen bleiben ab dem 5. April bis auf weiteres geschlossen. Für den 9. April sind Kundgebungen in Santa Cruz auf Teneriffa und in Las Palmas auf Gran Canaria angekündigt. Die Angestellten streiken gegen Stellenabbau und Kürzungen im Bildungsbereich.

Sterbliche Überreste stammen von einem Vogel

Die Suchaktion in Jinámar auf Gran Canaria nach sterblichen Überresten von Sara Morales ist ohne Erfolg beendet worden. Die Knochenreste stammten von einem Vogel, das geht aus Presseberichten hervor. Da die Beamten bei der Suche eine Unterwasserkamera benutzt haben und in dem trüben Wasser keine andere Referenz zur Zuordnung von Größenverhältnissen hatten, sind die Knochen eines Vogels fälschlicherweise einem Menschen zugeordnet worden. Trotzdem sind die Knochenstücke nach Madrid zu weiteren Untersuchungen geschickt worden. Die Suche hatte in den letzten Tagen alle kanarischen Medien beschäftigt. Sara Morales gilt seit 4 Jahren als vermisst.

Kostenlos nach El Hierro

Flüge auf die Insel El Hierro sollen während der Hauptsaison kostenlos sein. Das geht aus einer Presseerklärung des Cabildos von El Hierro hervor. Einzige Vorraussetzung: mindestens drei Übernachtungen in Hotels oder Appartmentanlagen der Insel. Zusammen mit Bintercanarias und Canariasviaja hat die Tourismusabteilung des Cabildos eine entsprechende Kampagne entworfen um auf den Kanarischen Inseln zu werben. Das Angebot mit gratis Flügen gilt nur für den Archipel- mehr Infos auf elhierro.travel.

Weltstars auf Teneriffa

Teneriffa läuft in Sachen Kultur der Nachbarinsel Gran Canaria den Rang ab. Nach OST, Elthon John und 50 Cent wird am 30. April Withney Houston in Santa Cruz erwartet. Rolo Producciones und das eigene Management der Sängerin haben unabhängig von einander den Konzerttermin bestätigt. Insgesamt werden für das Konzert im Hafen der Inselhauptstadt knapp 7000 Tickets zwischen 40 und 300 Euro verkauft. Karten gibt es über CajaCanarias oder im Internet unter Generaltickets.com

Digitales Fernsehen für El Hierro

Nach der Polemik der letzten Tage auf der Insel El Hierro reagieren jetzt die Behörden und installieren insgesamt 14 Sendestationen damit die Bevölkerung der Insel mit dem digitalen Fernsehsignal versorgt wird. Bis Anfang April sollen die Arbeiten abgeschlossen und gewährleistet sein, dass 99% der Bevölkerung der kleinsten Kanareninsel einwandfreien Empfang hat. Insgesamt werden 600.000 Euro investiert um den knapp 10.000 Einwohnern der Insel einen einwandfreien Empfang zu garantieren.

Bergungsarbeiten gehen weiter

Die Suche nach den menschlichen Überresten in Jinámar auf Gran Canaria ist auch gestern ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Polizei vermutet in der 30 Meter tiefen Höhle Spuren der seit vier Jahren vermissten Sara Morales zu finden. Ein Sprecher der Polizei sagte gestern in einer Pressekonferenz, es gebe aktuell keine Prognose wie lange die Arbeiten noch andauern werden. Die Beamten suchen in der leer gepumpten Höhle nach einem Plasticksack mit menschlichen Überresten.

AUS für Kanarische Bananen

Nachdem die EU die Einfuhrzölle für Bananen auf 64 Euro pro Tonne gesenkt hat, ist das Aus für die kanarische Platano so gut wie besiegelt. Die einzige Möglichkeit für die Plantagenbesitzer auf dem Archipel ist eine höhere Subvention vom spanischen Staat – Madrid hat aber bereits vor wenigen Monaten dieses abgelehnt. Gegen Länder wie Peru und Kolumbien oder Panama, die mit deutlich günstigeren Produktionskosten ihre Bananen auf dem europäischen Markt anbieten können, haben die kanarischen Bananenbauern jetzt keine Chance mehr. Bisher lagen die Einfuhrzölle bei rund 115 Euro pro Tonne. Die Reduzierung um 50% bedeutet trotz Subventionen aus Madrid das Aus für die kanarische Platano.

Rettung nach Untergang des Segelboots

Zwei deutsche Segler sind 14 Stunden nach dem Untergang ihres Bootes wohlbehalten aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie der spanische Rettungsdienst mitteilte, hatte das Paar bei dem Unglück noch rechtzeitig ein Rettungsfloß ins Wasser lassen und sich in Sicherheit bringen können. Dann riefen die Deutschen per Handy einen Bekannten in der Hafenstadt Cartagena an, der die Rettungsdienste alarmierte.

Günstiges Inselhopping mit BINTER

Für 15 Euro biete die Fluggesellschaft Binter Canarias jetzt Inselhopping an. Die Aktion geht von noch bis Ende der Woche. Im Angebot sind Flüge vom 7. April bis zum 31. Mai. Zusätzlich bietet Binter aber auch Rabatte für Flüge nach Marroko und Madeira an. Mehr Infos auf Deutsch gibt es im Internet unter Bintercanarias.es und unter der Telefonnummer 902 391 392.

Stau wegen umgekippten LKW

Ein umgestürzter LKW hat gestern auf der TF-5 Autobahn auf Teneriffa auf Höhe La Victoria in Fahrtrichtung Puerto de la Cruz zu Staus von bis zu einer Stunde geführt. Das Fahrzeug ist umgestürzt und hatte seine gesamte Ladung auf der Fahrbahn verteilt. Wenige Minuten später ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein Auffahrunfall, ein Fahrer hat sich von dem ungestürzten LKW ablenken lassen. Erst am frühen Nachmittag floss der Verkehr wieder normal auf TF-5.

Menschliche Überreste von Sara Morales?

In Jinámar auf Gran Canaria hat die Polizei in einem 30 Meter tiefen Loch menschliche Überreste gefunden. Diese könnten von der seit vier Jahren vermissten Sara Morales stammen. Bisher ist ein menschlicher Knochen gefunden worden, das DNS Ergebnis ist noch nicht bekannt. Gestern Abend musste die Polizei ihre Arbeit abbrechen – ursprünglich sollte das 30 Meter tiefe Loch ausgepumpt werden, da in diesem Bereich aber mehrere Hohlräume voll mit Wasser existieren, soll mit einer Kamera nach weiteren Spuren gesucht werden. Heute Abend rechnet die Polizei mit neuen Ergebnissen. Die 12-jährige Sara Morales ist vor vier Jahren beim Besuch eines Einkaufszentrums auf Gran Canaria verschwunden, seit dem gibt es bis heute kein Lebenszeichen von ihr.

Arbeitslosenzahl soll weiter steigen

Düstere Prognosen kommen von der Confederación Española de Organizaciones Empresariales de Tenerife, kurz CEOE. Bis zum Jahresende rechnen die Experten mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl auf 320.000. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von knapp 29%. Die pessimistische Prognose beinhaltet zwar die steigenden Touristenzahlen für den kommenden Sommer, allerdings rechnet die CEOE nicht mit sofortigen Impulsen für den Wirtschaftssektor auf dem Archipel. Erst im kommenden Jahr werden laut der CEOE die Arbeitslosenzahlen sinken.

Kanaren haben die niedrigsten Lohnkosten

Nirgendwo sonst in Spanien sind die Lohnkosten so günstig wie auf den Kanarischen Inseln. Das geht aus einer aktuellen Statistik des INE hervor. Durchschnittlich werden auf dem Archipel rund 2.600 Euro pro Mitarbeiter bezahlt, das entspricht einem durchschnittlichen Monatsgehalt von knapp 2.000 Euro, auf Steuern und Sozial- und Arbeitslosenversicherung entfallen rund 600 Euro. In Regionen wie Madrid, Barcelona oder Velancia liegen die Lohnkosten zum Teil sogar um 20% über dem kanarischen Niveau.

Seeigel bald auf kanarischer Speisekarte

In Frankreich, Süditalien, Griechenland, Chile und Marokko gehören Seeigel zur Nationalen Küche. Auf den Kanarischen Inseln tauchen sie bisher trotz hohem Vorkommen an den Küsten in keiner Speisekarte auf. Auf La Gomera finden zur Zeit Vorträge und Kurse statt um den Fischern neue Absatzmärkte aufzuzeigen. Was bisher in kostenintensiven Reinigungsaktionen investiert wurde, um die Strände für Touristen ungefährlich zu machen, soll in Zukunft von den einheimischen Fischern in bares Geld umgewandelt werden. In Asturien oder Galizien gehören Seeigel zu den Delikatessen. In Marroko wird den wirbellosen Meeresbewohnern potenzsteigernde Wirkung nachgesagt.

Heuschrecke vom Aussterben bedroht

Die Insel La Palma läuft Gefahr ein Insekt zu verlieren, das weltweit nur auf dieser Insel existiert. Die Saltamonte del Remo gehört zu der Gattung der Heuschrecken und ist 1991 zum ersten Mal auf La Palma entdeckt worden. In einer letzen Zählung zwischen Februar und März konnten lediglich drei Exemplare von den Forschern lokalisiert werden. 2002 sind bei einer Zählung noch mehr als 1.000 Exemplare gezählt worden. Die Saltamonte del Remo kommt weltweit nur in der unter Naturschutz stehenden Zone von Tamanca auf La Palma vor.

Fahndung nach Supermarkträubern

Die Polizei fahndet seit gestern nach zwei Personen die in einem Supermarkt in Arrecife auf Lanzarote 10.000 Euro in bar geraubt haben. Die beiden Männer waren am Samstag gegen 18.00 in Valterra mit einer Pistole und mit einem Messer bewaffnet in den Supermarkt eingedrungen und haben den Besitzer bedroht. Eine Angestellte des Supermarktes ist von den beiden Tätern in den Tiefkühlraum eingeschlossen worden. Nach Angaben der Polizei kannten beide Täter die Räumlichkeiten gut und hatten den Überfall wenige Minuten vor Ladenschluss gezielt geplant.

Trotz Abstigesangst optimistisch

Vor den englischen Wochen in der spanischen Primera Division hat der CD Tenerife seine Generalprobe gegen Xerez mit 2:1 verloren. Damit liegt der Club aus Santa Cruz auf dem vorletzten Tabellenplatz, drei Punkte fehlen auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Der Trainer Luis Oltra glaubt weiter an den Verbleib in der ersten spanischen Liga. Das Rest Programm hat es in sich. Unter anderem warten Gegner wie Atlético Madrid, Barcelona und Valencia. Bisher hat der CD Tenerife als einzige Mannschaft noch kein Auswärtsspiel gewonnen.

Herzinfarkt in Masca

Ein Mann hat gestern am Strand von Masca einen Herzinfarkt erlitten. Der 72-jährige ist per Helikopter ins Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand ist weiter kritisch. Der Vorfall ereignete sich gestern gegen 15 Uhr, der Notruf ist per Handy von seiner Begleitung abgesetzt worden. Ein Hubschrauber musste den 72 jährigen in dem nur schwer zugänglichen Gebiet abholen. Er wird im Krankenhaus Nuestra Señora de la Candelaria behandelt.

Campen in Famara verboten

Mit sofortiger Wirkung hat das Ministerium für Küstenschutz des Campen am Caleta de Famara auf Lanzarote verboten. Mit einem Strassenschild wird daraufhin gewiesen dass selbst die Durchfahrt zum Strand verboten ist. Vertreter des Ayuntamintos von Teguise haben bereits angekündigt gegen diesen unangekündigten Vorstoss des Ministeriums vorzugehen. Für den Strand von Famara auf Lanzarote wird seit Jahren eine Lösung gesucht. Der Strand gilt als einer der bekanntesten auf der Insel, Surf und Kitesurfmeisterschaften finden hier regelmässig mit Teilnehmern aus aller Welt statt. Das Ministerium für Küstenschutz will den Strand inklusive der Zugangsstrasse sperren.

Riss in Staubecken sorgt für Unbehagen

Die Anwohner im Barranco Tahodio bei Santa Cruz auf Teneriffa können seit Tagen nicht mehr ruhig schlafen. Grund ist ein grosser Riss in der Staumauer des Auffangbeckens bei Tahodio. Die Nachbarn befürchten den Bruch der Staumauer, dann würden rund 400.000 Kubikmeter Wasser ins Tal stürzen und das Dorf unter Geröll und Schlamm begraben. Das Ayuntamiento glaubt nicht an ein solches Szenario und hat bereits einen Ingenieur beauftragt, der das Staubecken als sicher deklariert hat. Der Riss im Zement reicht bereits bis zur Hälfte der rund 15 Stockwerke hohen Staumauer.Ris

6 Millionen Euro Strafe für Stromausfall

6 Millionen Euro Strafe muss UNELCO ENDESA für den letzten Stromausfall auf Teneriffa bezahlen. Aus dem Untersuchungsbericht geht hervor, das der Stromausfall vermeidbar gewesen ist. Das Schutzsystem an einem der Transformatoren war nicht ordnungsgerecht gewartet und hat bei dem starken Niederschlag nicht ordnungsgemäss funktioniert. Rund 500.000 Haushalte und Unternehmen waren über sieben Stunden ohne Strom.

Keine Flugverspätungen über Ostern

Während der Semana Santa soll es auf den Kanarischen Flughäfen zu keinen Verspätungen kommen – Das haben gestern Vertreter der Gewerkschaften der Fluglotsen bei einem Treffen mit AENA bekannt gegeben. Beide Seiten haben ein Papier unterschrieben, demnach die Tarifverhandlungen in den kommenden Wochen ohne Streiks möglich gemacht werden. In der Vergangenheit mussten die Fluggäste die Folgen von gescheiterten Tarifverhandlungen ausbaden und stundenlang auf ihre Maschinen warten. Allerdings rechnen Experten bereits nach der Semana Santa wieder mit Warnstreiks, den beide Seiten sind sich in den vergangenen Wochen keine Schritt näher gekommen. AENA muss in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro einsparen, die Fluglotsen sind dagegen nicht bereit auf Gehälter zu verzichten.

Armut in Spanien steigt

Die Armut steigt in Spanien weiter. Das ist einer aktuellen Statistik des INE zu entnehmen. Demnach haben gut 13% der spanischen Haushalte Schwierigkeiten monatlich über die Runden zu kommen. Als Folge der Krise lebten im letzten Jahr knapp 20% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, eine Steigerung von gut 5% gegenüber dem Vorjahr. Am stärksten betroffen sind Personen über 65 Jahren, ein Viertel der über 65 jährigen lebt in Armut. Im Durchschnitt haben diese Personen laut der Statistik 819 Euro monatlich zur Verfügung um ihr Leben zu finanzieren.

Calima bleibt bis Sonntag

Für die Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera ist Alarmstufe Gelb ausgegeben worden. Calima wird vorrausichtlich bis Samstag für trockene heiße Luft und Sichtweiten unter 1.000 Meter sorgen. Die Temperaturen können heute und morgen auf bis zu 30 Grad steigen. Die Wetterlage soll den Prognosen zu Folge bis Samstag anhalten und am Nachmittag von starkem Wind aus Nord Osten abgelöst werden.

Bald Kurzarbeit in Spanien

Das deutsche Modell „Kurzarbeit“ trifft auf breite Zustimmung bei Politikern und Arbeitgebern auf den Kanarischen Inseln. Allein die Gewerkschaften haben sich zu dem Modell der Kurzarbeit noch nicht geäußert. Der Präsident der Kanarischen Insel, Paulino Rivero, hat gestern in einem Interview mit dem Fernsehsender Television Canarias mitgeteilt, dass die kanarische Autonomie die erste in Spanien sein wird, in der der die Kurzarbeit eingeführt wird. Rund 7 Millionen Euro stellt das Gobierno in diesem Jahr zur Verfügung, um den Lohnausfall der Angestellten durch Kurzarbeit zu kompensieren.

Alegranza frei für Besuche

Die unter Naturschutz stehende Insel Alegranza kann in Zukunft für Tagesausflüge geöffnet werden. Das geht aus Zeitungsberichten hervor. Laut einem Sprecher der Eigentümerfamilie Jordán-Martinón, finden aktuell Gespräche mit dem Medio Ambiente und der Regierung statt. Alegranza liegt im Nord-Osten des Archipels hinter der Insel La Graciosa bei Lanzarote und steht seit 24 Jahren unter Naturschutz. Nachdem die Eigentümer auf der Insel ein Feriendomizil bauen wollten, die Regierung dafür aber die Genehmigung verweigert hat, waren die Fronten verhärtet. Jetzt kommt Bewegung in die Verhandlungen und die Kanarischen Inseln könnten schon bald über eine neue Attraktion verfügen.

Frau vom Montaña Roja gerettet

Eine Frau ist gestern vom Montaña Roja im Süden Teneriffas gerettet worden. Ihre Partnerin hatten den Rettungsdienst verständigt, nachdem die Frau gestürzt war und sich am Knie verletzt hat. Mit Verdacht auf eine Beinfraktur ist die Frau von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht worden. Nähere Informationen zur Identität des Opfers sind nicht bekannt.

Konsumverhalten deutlich schwächer geworden

Der Konsum ist auf den Kanarischen Inseln deutlich zurück gegangen. Das zeigt sich an den aktuell veröffentlichten Import und Export Ergebnissen aus dem letzten Jahr. Mehr als 33% weniger Import, rund 32% weniger Export, ein Zeichen das die Konsumnachfrage auch auf dem Festland stark gesunken ist. Während 2008 noch rund 3,7 Milliarden Euro mit Exportgütern erzielt wurden waren es im letzten Jahr nur noch 1,5 Milliarden Euro. Experten rechnen ab Mitte 2010 mit einem Anstieg der Konsumkurve in Spanien und auf den Kanarischen Inseln. Dann soll der Güterverkehr in den Häfen des Archipels wieder deutlich belebter werden und Import und Expoert steigen.

Rentner tötet 36jährige Exfreundin

Eine Tragödie mit Todesfolge hat sich gestern in El Medano auf Teneriffa abgespielt. Ein 74-jähriger hat seine 36-jährige Ex Freundin getötet. Nachbarn hatten beobachtet wie der Mann auf dem Balkon des Appartments gewaltätig wurde und die Polizei verständigt. Als die Beamten eintrafen war die Frau bereits tot, der Mann hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. Nähere Hintergründe sind bisher unbekannt. Laut den Aussagen der Nachbarn lebten die Russin und der aus Peru stammende Mann bis vor wenigen Wochen zusammen in der Wohnung.

50 CENT am 27. März auf Teneriffa

Am 27. März wird der amerikanische Rapper 50 Cent sein einziges Konzert in Spanien auf Teneriffa geben. Im Zuge seiner Welttournee „Before I Self Destrukt“ organisiert Rider Producciones das Konzert in Santa Cruz auf dem Messegelände. Karten für das Konzert gibt es an allen bekannten Vorverkaufstellen und bei CajaCanarias.

Stromausfall durch Sabotage

Die Ursache des Stromausfalls in Granadilla auf Teneriffa ist aufgeklärt. Beamte der Guardia Civil ermitteln gegen mehrere Täter, die insgesamt vier Transformatoren manipuliert haben. Presseberichten zufolge haben sich die Täter gewaltsam Zutritt zu den Transformatoren verschafft und technische Geräte entwendet. Bisher sind die Hintergründe und das Motiv unbekannt. Fest steht das es sich bei diesem letzten Stromausfall um Sabotage handelt.

Schwarzseher beim Sonnenteleskopkampf

Für die spanische Regierung gilt das Rennen um das Superteleskop bereits als verloren. Nicht aber für den Direktor der Agencia Canaria de Investigación, Innovación y Sociedad, Juan Ruiz Arzola. In einem Interview mit der Zeitung Canarias7 spricht Ruiz von den Vorteilen des Standortes Roque de los Muchachos. Es geht um das grösste Teleskop der Welt, um eine Milliarde Euro Investitionsumme und eine ganze Menge Prestige im Bereich Forschung. Kritik äussert Ruiz gegenüber der EU. Da Nord- und Südamerika jeweils über ein Riesenteleskop verfügen, wünscht sich Ruiz mehr Unterstützung um in Zukunft auch in Europa über ein Riesenteleskop zu verfügen.

Mädchen stirbt bei Verkehrsunfall

Ein siebenjähriges Mädchen ist in Santa Cruz auf Teneriffa ums Leben gekommen, als der Fahrer eines Jeeps einen Zebrastreifen übersehen hat. Der Unfall ereignete sich im Stadtteil Ofra, das Mädchen starb noch am Unfallort. In Arrecife auf Lanzarote ist gestern Morgen ein 20 Jahre alter Mann seinen Verletzungen erlegen. Auch er ist Opfer eines Verkehrsunfalls. Der 20-jährige ist auf der Circunvalación LZ-3 gegen 3.40 Uhr beim überqueren von einem Auto überfahren worden.

Hoffnung steigt bei CD Tenerife

Mit 4:1 hat der CD Tenerife gegen Espanyol gewonnen und den Fans im eigenen Stadion wieder Hoffnung auf einen Verbleib in der Primera Division gegeben. Die Mannschaft aus Barcelona hatte zu keinen Zeitpunkt eine Chance gegen die organisiert aufspielenden Weiss Blauen. Die letzten 20 Minuten der Partie spielten sich komplett in der Hälfte des Gegners ab, Espanyol war bemüht in Santa Cruz nicht höher zu verlieren. Der CD Tenerife tauscht mit drei Zählern mehr auf dem Konto mit Villareal die Plätze, die zu Hause 1:4 gegen Real Madrid verloren haben. Trotzdem fehlen weiterhin drei Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Mit Urlaubsbildern gewinnen

Das spanische Fremdenverkehrsamt sucht Urlaubsbilder aus Spanien und verbindet die Suche mit einem attraktiven Gewinnspiel und hochwertigen Preisen. Gesucht werden Urlaubsbilder aus den 70er, 80er und 90er Jahren. Das Fremdenverkehrsamt hat für deutsche Teilnehmer eine deutschsprachige Internetseite eingerichtet. Zu gewinnen gibt es Urlaubsreisen und Städtetouren. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite meine-spanienfotos.de. Der Einsendeschluss ist der 15. April 2010.

Hochzeitsmesse auf Teneriffa

Zum dritten Mal findet auf Teneriffa die Hochzeitsmesse FEBODA vom 19. bis zum 21. März statt. Im Centro Internacional de Ferias y Congresos werden auf 10.000 Quadratmetern Fläche rund 90 Aussteller rund ums Heiraten und Hochzeitsfeste ihre Produkte ausstellen. Dazu sind Modenschauen und Tanzaufführungengeplant. Der Eintritt für Besucher beträgt 3 Euro. Mehr Informationen zur Messe im Internet unter feboda.com

Kampf gegen "Mosca Blanca"

Mit mehreren tausend biologischen Fliegenfallen setzt die Regierung von La Gomera in diesem Sommer auf Umweltschutz und gegen Pestizide. Kostenlos sollen die Fallen mit Lockstoffen an die Plantagenbetreiber verteilt werden um auf die Plage der „Weißen Fliege“ umweltfreundlich zu reagieren. Die Mosca Blanca hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zu großen Ernteverlusten geführt und zum Teil auch ganze Baumbestände vernichtet. Kommende Woche soll mit der Verteilung begonnen werden. Vor allem betroffen waren in den vergangenen Jahren Bananenplantagen und Citrusbäume.

Rivero fliegt zuviel von Steuergeldern

Der Präsident der Kanarischen Inseln muss sich einem Untersuchungsausschuss stellen. Es geht um einen Rettungshelikopter den Paulino Rivero diverse Male benutzt hat, ohne dafür eine öffentliche Genehmigung einzuholen. Die Flüge gingen von Gran Canaria aus nach Teneriffa und La Palma. Vor allem während der Streiks von AENA, bei denen tausende Fluggäste zum Teil einen Tag länger auf den Inseln verweilen mussten, weil die Flüge nur mit stundenlanger Verspätung abfliegen konnten. Bisher verweigert das Gobierno nähere Informationen aus Gründen der Sicherheit. Die Opposition fordert mehr Transparenz bei der Verwendung von Steuergeldern.

Stromausfall führt zur Klage

Die häufigen Stromausfälle auf Teneriffa ziehen jetzt eine Untersuchung der Comisión Nacional de Energía nach sich. Untersucht werden die Tage zwischen dem 18. Februar und dem 1. März. Tausende Haushalte waren nicht nur auf Teneriffa betroffen, sondern auch auf El Hierro und La Gomera. Die Camera de Comercios hatte eine Schadensersatzklage eingereicht, viele Betriebe hatten aufgrund der Stromausfälle Umsatzeinbußen.

Teneriffa und Gran Canaria immernoch sehr beliebt

Die Inseln Teneriffa und Gran Canaria liegen in der Gunst der Deutschen weiterhin ganz vorne, nur noch das 17. Bundesland Mallorca schneidet besser ab. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Sizilien in Italien und Kreta in Griechenland. Fuerteventura liegt in der Beliebtheitsskala der Deutschen auf dem 6. Platz. Spanien bleibt mit seinen Inseln weiterhin die erste Wahl für den deutschen Tourismus. Mehr zur aktuellen Zahlenerhebung gibt es auf der Internetseite check24.de

218 Jahre Universität La Laguna

Morgen feiert die Universität von La Laguna auf Teneriffa 218 jähriges Bestehen. Um 9:00 beginnen die Feierlichkeiten mit Wettkämpfen und einer Segelregatta. Ab 19:30 sind aktive und ehemalige Professoren und Studenten zu einer Gala geladen. Darunter auch viele Gastprofessoren aus Italien, Frankreich und dem spanischen Festland. ganz korrekt ist der 218.Geburtstag der Universität aber nicht, zwar wurde sie im Jahre 1792 gegründet, nahm aber ihren Betrieb erst 1817 auf und wurde von 1845 bis 1927 geschlossen.

83 Erdbeben in 2009 auf den Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln sind im letzten Jahr 83 Erdbeben registriert worden, nur vier davon waren spürbar. Das ist einem Bericht der Tageszeitung ABC zu entnehmen. Laut einem Sprecher des Instituto Geográfico Nacional auf dem Archipel besteht aber aktuell keine Gefahr. Auf dem Archipel werden zwei verschiedene Formen von leichten Beben gemessen – tektonische und vulkanische. Laut María José Blanco ist der Archipel nach einem Beben der Stärke 5,4 im Jahr 2004 in ein neues Gleichgewicht zurück gekehrt.

Parkhaus in Santa Cruz bleibt geschlossen

Das Parkhaus gegenüber dem Cabildos in Santa Cruz auf Teneriffa bleibt wegen der Bauarbeiten für den Tunnel der Plaza España bis auf weiteres geschlossen. Rund 440 Parkplätze stehen seit gestern für viele öffentliche Angestellte und Besucher damit nicht mehr zur Verfügung. Die Bauarbeiten sollen in 30 Monaten abgeschlossen sein. Eine Alternative Parkmöglichkeit gibt es zurzeit noch nicht. Der Verkehr wird zum Teil über das Hafengelände umgeleitet. Im Bereich der Baustelle muss in den kommenden Wochen mit Staus und Behinderungen gerechnet werden.

Gute Tourismuszahlen für den Sommer erwartet

Mit der Krise sind vor zwei Jahren die Tourismuszahlen auf den Kanarischen Inseln in den Keller gerutscht, die Bauwirtschaft hat für die höchsten Arbeitslosenzahlen seit Jahren gesorgt – und genau diese beiden Wirtschaftsbereiche sollen den Archipel jetzt wieder aus der Krise ziehen. Die Prognosen für den Tourismus im kommenden Sommer liegen bei einer Steigerung von knapp 20% gegenüber dem Vorjahr. Der Bauwirtschaft will die Regierung mit einem Subventionsplan auf die Sprünge helfen. Laut dem Präsidenten Paulino Rivero nicht mit zusätzlicher Bebauung sondern mit Reformierungs- Maßnahmen. Gestern zeigte sich Rivero in einem Interview mit dem Radiosender Club Tenerife optimistisch, die Talsohle der Krise im Sommer überwunden zu haben.

Erstes Bioklimatisches Dorf auf Teneriffa

Am 19. März findet die Eröffnung des erstenBioklimatische Dorf derWelt auf Teneriffa statt. Der Komplex ist von externenEnergiezulieferern unabhängig und vollkommen autark, ausgestattet mit vielen Freiflächen und Besucherzentren. Die Häuser kommen alle mit minimaler Energiezufuhr aus, versorgen sich aus Wind- undSonnenenergie selbst und wurden ausschließlich aus „heimischen“ Werkstoffen hergestellt. Über den Bau des Bioklimatischen Dorfes habenbereits verschiedene Sender/Medien in der Vergangenheit berichtet.Mehr Infos zu den 25 bioklimatischen Einheiten auf der Internetseite ITER.es.

Proteste gegen Abtreibungsgesetz

Was in Deutschland seit mehreren Jahren zur Normalität gehört hat inganz Spanien zu Protesten und Kundgebungen geführt. Auch auf den Kanarischen Inseln waren in Santa Cruz und Las Palmas Abtreibungsgegner auf der Strasse um gegen die aktuelle Gesetzesänderung zu demonstrieren. Bislang waren Abtreibungen in Spanien nur in Ausnahmefällen erlaubt - etwa bei Vergewaltigungen, beiMissbildungen des Embryos oder bei schweren gesundheitlichen Problemender Mutter. In Spanien sind Abtreibungen künftig bis zur 14. Schwangerschaftswoche und in Ausnahmefällen bis zur 22. Woche straffrei. Ab dem 16. Lebensjahr dürfen Frauen selbst darüber entscheiden. Der Senat in Madrid stimmte einer entsprechenden Reformdes Abtreibungsrechts zu, die das Parlament bereits im Dezember verabschiedet hatte.

Kampf um Teleskop doch noch nicht verloren

Im Wettbewerb um das größte Teleskop der Welt hat sich jetzt das Instituto de Astrofísica de Canarias, kurz IAC, eingeschaltet. Weiterhin wird von spanischer Seite alles versucht um am Roque de losMuchachos auf La Palma den Zuschlag für das eine Milliarde teure Projekt zu erhalten. Experten hatten vergangene Woche mit deutlicherMehrheit für einen Standort in der Atacama Wüste in Chile gestimmt. Jetzt prüfen die Astrophysiker des IAC den Bericht um für neue Argumente pro La Palma zu sorgen. Das Projekt gilt in erster Linie als Prestige, um in der Astrophysik führend zu sein. Die spanische Regierung will bei einer positiven Entscheidung für La Palma 300Millionen Euro für die Realisierung zur Verfügung stellen.

Ab April kein analoges Fernsehen mehr

Der analoge Transmitter auf Izaña auf Teneriffa wird definitiv am 2. April abgeschaltet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Danach kann über analoge Antennen kein Fernsehsignal mehr empfangen werden.Der Repeater in der Nähe des Observatoriums im Nationalpark war überJahre hinweg das Herz für die Verteilung des Fernsehsignals auf Teneriffa. Ab dem 2. April kann nur noch über digitale Antennen spanisches Fernsehen empfangen werden. Auf dem spanischen Festlanderfolgt das Abschalten des analogen Signals bereits am 30. März.

Kanaren blutgeizig

Nirgendwo sonst in Spanien wird weniger Blut gespendet, als auf den Kanarischen Inseln. Das geht aus einer aktuellen Zahlenerhebung hervor, die die Tageszeitung El Dia heute veröffentlicht hat. ImSchnitt spenden auf dem Archipel nur 31 Personen pro 1000 Einwohner. Im Ländervergleich liegt Spanien unter den besten Acht. Trotzdem reicht die Blutbank aus medizinischer Sicht nicht aus. Benötigt werden48 Blutspender pro 1000 Einwohner. Regional spenden immerhin in Navarra und Pais Vasco rund 50 Personen pro 1000 Einwohner.

Abstiegskampf beim CD Tenerife

Der CD Tenerife muss an diesem Samstag auswärts bei R.C. Deportivo ran. Die Weiß Blauen haben dabei mal wieder die rote Laterne im Nacken. Seit Wochen befindet sich der Hauptstadtclub in der Abstiegszone. Zuletzt setzte es Zuhause eine 1:5 Klatsche gegen Real Madrid. In La Coruña setzt Trainer Luis Oltra wieder auf seine Stammelf vom letzten Wochenende, die Mannschaft erwartet aber eine schwere Aufgabe. La Coruña hat die letzten fünf Spiele zuhause nicht mehr verloren.

Teneriffa soll schöner werden

10 Millionen Euro stellt das Cabildo von Teneriffa in diesem Jahr zur Verfügung um die Infrastruktur der Insel zu verbessern und zu verschönern. In den Genuss des Geldes kommen aber in erster Linie die Bereiche die vom Tourismus direkt betroffen sind. Arona, Adeje, Santiago del Teide und Puerto de la Cruz. Begonnen werden soll mit Calle Londres in Adeje sowie mit einem Radweg zwischen der Avenida Las America und Rafael Ruig in Arona. Von 2007 bis 2009 sind bereits 41 Millionen Euro auf Teneriffa investiert worden um die Infrastruktur zu verbessern.

Maspalomas vom Regen platt gemacht

Regen, Sturm und hohe Wellen haben den Strand von Maspalomas auf Gran Canaria in einen regelrechten Trümmerhaufen verwandelt. Wo vor wenigen Tagen noch tausende Touristen in der Sonne lagen, Türmen sich jetzt Liegestühle übereinander, Kioske wurden aus ihren Verankerungen gerissen, der Sand zu einem Grossteil weg gespült, zum Teil wurden Fundamente von den Wellen unter spült. Das Baden ist weiterhin aufgrund der starken Strömungen verboten. Laut den Experten wird der bekannteste Strand von Gran Canaria sein ursprüngliches Bild wieder erhalten, allerdings soll es noch Monate dauern bis der Atlantik den Sand der in den letzten Tagen weggerissen wurde, wieder zurück gibt

Zugangsstrassen zum Teide wieder offen

Die Zugangstrasse von Vilaflor zum Teleferico am Teide ist seit gestern wieder geöffnet. Die Zugangsstrasse TF 21 die von La Orotava aus zum Teide führt bleibt heute noch bis 16 Uhr gesperrt. Die Reinigungsarbeiten dauern noch an, immer noch liegen umgestürzte Bäume über der Strasse. Ab Samstag soll der Nationalpark auf Teneriffa wieder von allen Zugangsstrassen aus erreichbar sein. Ob die Seilbahn am Wochenende wieder ihren Betrieb aufnimmt hängt von der Wetterlage ab. Interessierte können unter Telefonnummer 922 010 445 tagsüber nähere Informationen erhalten.

Suche nach Vermissten eingestellt

Die Küstenwache hat die Suche nach dem seit Mittwoch vor Costa Teguise auf Lanzarote vermissten Taucher eingestellt. Der 27 jährige Brasilianer war alleine harpunieren, als Augenzeugen den Rettungsdienst verständigten. Sie hatten den Mann abtauchen, aber über mehrere Minuten nicht mehr auftauchen sehen. Über zwei Tage waren die Suchmannschaften mit Booten und Helikoptern in der Zone unterwegs, von dem Brasilianer fehlt jede Spur. Gestern bei Sonnenuntergang ist die Suche endgültig eingestellt worden.

Kein Teleskop für La Palma

Der Roque de los Muchachos auf La Palma wird voraussichtlich nicht den Zuschlag für das neue Superteleskop erhalten. Die Wissenschaftler in dem Gremium haben mit fünf zu eins für den Standort Atacama in Chile gestimmt. Die Voraussetzungen in der trockensten Wüste der Welt sind laut den Wissenschaftlern für die Sternenforschung am besten. Die spanische Regierung hatte für den Standort auf La Palma einen Drittel der Finanzierung der Rund 1000 Millionen Euro zugesagt. Mit dem neuen Superteleskop sollen Sternenkonstelationen in 20.000 Lichtjahren Entfernung erkennbar sein.

Hackernetzwerk hochgenommen

Zusammen mit dem F.B.I. haben spanische Ermittler das weltweit größte Netzwerk von durch Hackern manipulierten Computern aufgedeckt. Die Gruppe soll Zugriff auf insgesamt 13 Millionen Rechnern gehabt haben. Sie waren zu einem so genannten Bootnetz zusammen geschlossen. Laut einem Ermittler aus Madrid waren sich die Hacker glücklicherweise nicht des Potenzials des Hackerangriffs bewusst gewesen. Die drei Festgenommenen hatten nicht nur Zugriff auf spanische PC, auch 500 große US Unternehmen und Banken waren betroffen.

100.000 Bäume fehlen nach Sturm

Sturmböen haben auf Teneriffa in den vergangenen Tagen rund 100.000 Nadelbäume umgerissen. Jetzt verschenkt das Cabildo von Teneriffa zusammen mit dem Municipio Orotava das Holz an Unternehmer und Privatpersonen. In den kommenden Tagen werden die umgestürzten Bäume in der Nähe des Mirador de Mataznos aufgestapelt. Von dort kann das Holz kostenlos abgeholt werden. Der Sturm hatte am 27. Februar rund 200 Hektar des rund 1200 Hektar Baumbestandes zerstört. Die Reinigungs-Maßnahme gilt als Prävention vor Waldbränden als unbedingt notwendig.

Deutschland - Argentinien 0:1

Das klangvollste Duell am Länderspieltag fand gestern in Paris statt, wo Frankreich im Stade de France gegen Europameister Spanien 0:2 unterlegen ist. David Villa und Sergio Ramoserzielten die Tore für die Iberer. Es war der erste Sieg der Spanier in Frankreich seit fast 42 Jahren. Bei der WM 2006 waren die Iberer im Achtelfinale am späteren Vize-Weltmeister gescheitert. Deutschland unterlag in München Argentinien mit 0:1.

Hohe Wellen

Bis zu vier Meter hohe Wellen sind gestern über vielen Strandpromenaden auf den Kanarischen Inseln hinweg gebrochen. Auch heute gilt weiterhin größte Vorsicht an Häfen und Uferpromenaden. Vom Baden im Atlantik wird dringend abgeraten. An den meisten Stränden auf den Kanarischen Inseln wehen rote Flaggen. Auch wenn sich die Wetterlage gebessert hat, herrschen weiterhin starke Unterströmungen rund um den Archipel. Erst am Sonntag soll sich der Atlantik wieder beruhigen und das Baden gefahrlos möglich sein.

Tödlicher Verkehrsunfall auf Teneriffa

Zwei Tote und ein Schwerverletzter sind die Bilanz eines Autounfalls in Santa Cruz auf Teneriffa. Die drei zwischen 18 und 28 Jahre alten Personen waren gestern in einem Seat Ibiza auf der Rambla in der Inselhauptstadt unterwegs, als der Fahrer aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hat. Schleudern fegte das Fahrzeug durch den als Park ausgebauten Mittelstreifen und riss Büsche und Bäume um. Fußgänger hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Grünanlage auf. Laut Augenzeugen war der Seat Ibiza nicht sonderlich schnell unterwegs noch Teil eines illegalen Straßenrennens. Der 25-jährige Fahrer wird schwer verletzt im Krankenhaus behandelt, für die beiden weiteren Insassen kam gestern Abend jede Hilfe zu spät.

Küstenwache sucht nach vermissten Fischer

Die Küstenwache sucht zur Stunde nach einem Mann, der vom Harpunieren nicht mehr zurückgekommen ist. Bisher ist nur bekannt, das Augenzeugenden Mann über einen längeren Zeitraum nicht mehr haben auftauchen sehen und die Küstenwache verständigt haben. Die Suche lief bereitsgestern an, allerdings musste sie gegen 19.00 aufgrund der Dunkelheit eingestellt werden. Die Beamten gehen nicht davon aus den Mann nochlebend zu finden.

Aus für Kraftwerk Teneriffa

Der erneute Stromausfall auf Teneriffa gestern wird wohl das Aus für das Kraftwerk La Caletillas auf Teneriffa bedeuten. Seit Jahresbeginnder vierte Stromausfall der wieder weite Teile der Insel betroffen hat. Das Kraftwerk ist nach Informationen von UNELCO nicht mehr in derLage die Verbrauchsspitzen von rund 600 Megawatt zu produzieren. Jetzt sollen zwei neue Kraftwerke La Caletillas ersetzen, um in Zukunft hoheStromaufkommen mit zwei Stationen aufzufangen. Unabhängig von denZukunftsplänen von UNELCO prüft die Camera de Comercios nach dem vierten Stromausfall in Folge eine Schadenersatzklage gegen dasUnternehmen.

Cabildo prüft Klage von Iberia

Das Cabildo von Teneriffa prüft zurzeit die Möglichkeit einer Klage gegen die Fluggesellschaft IBERIA, sofern diese in Zukunft beiPassagieren Gebühren für den zweiten Koffer kassiert. IBERIA hatte angekündigt in Zukunft pro Passagier auch in Zukunft 20 Gepäck zubefördern, allerdings kostet seit gestern ein zweites Gepäckstück 60 Euro zusätzlich, unabhängig ob das Gesamtgewicht mehr oder weniger als 20 Kilogramm beträgt. Vertreter des Cabildos nannten gestern die Änderung als absurrt und wollen gegen diese neue Norm von IBERIA vor Gericht ziehen.

Endlich wieder schönes Wetter

Nach Sturm und Regen erwarten die Kanarischen Inseln heute und in denkommenden Tagen mildes Wetter. Gestern hatte der Wind zum Teil nocheine Geschwindigkeit von 90 Stundenkilometern. Betroffen waren vor allem El Hierro, La Palma und der Norden von Teneriffa. Ab Freitag wird wieder mit Strumböen und Niederschlag gerechnet. Dann wird wieder mit Alarmstufe Gelb gerechnet. Die Warnung für die Küsten und Strändewegen Strömung und hoher Wellen wird auch in den kommendenTagenaufrechterhalten. Die Kanarischen Inseln erwarten damit ihre sechste Sturmwarnung innerhalb von einem Monat.

Kanaren - "Arbeitslosenparadies"

Canarias. Ein Paradies mit 260.000 Arbeitslosen. Unter diesem Titel erscheint heute die Tageszeitung Canarias 7 und verweisst auf dieaktuellen Erwerbslosenzahlen, die im vergangenen Monat Februar um weitere 4.000 Personen angestiegen ist. Dabei liegen die KanarischenInseln noch deutlich unter dem nationalen Durchschnitt. Während auf dem Archipel die Arbeitslosenzahlen nur um rund 1,5% gestiegen sind,werden aus La Rioja, Asturien und Castilla La Mancha Steigerungen von 3,6% gemeldet. Insgesamt sind in Spanien aktuell rund 4 MillionenErwerbsfähige ohne Job.

Webseiten der Gemeinden schlecht für Google und Co

Nur 20% der Internetseiten von Gobiernos und Ayuntamientos sind Suchmaschinen optimiert. Das hat eine Untersuchung von Studenten der Universität Madrid ergeben. Bei der Analyse sind mehr als 4.000 Internetseiten untersucht worden. Rund 80% erfüllen nicht die Kriterien von Internetsuchmaschinen wie Google, Yahoo oder MSN. Jetzt sind zusätzliche Steuergelder nötig, um die Inhalte für die Bürger abrufbar zu gestalten, aktuell sind die meisten Inhalte und Informationen über die klassischen Suchmaschinen nicht auffindbar.

Keine Medaillen für Spanien

Spanien ist bei den Olympischen Spielen wieder lehr ausgegangen. Keiner der 20 Olympioniken hat es mit seiner Leistung zu einer Medaille gebracht. Damit bleiben die Iberer mit einer Bronze und einer Goldmedaille aus den letzten 28 Jahren beim Wintersport wenig erfolgreich. Die meisten Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Vancouver hat Kanada gewonnen gefolgt von Deutschland und den USA.

Rentner auf Teneriffa ertrunken

Am Strand von Punta Jardin in Puerto de la Cruz auf Teneriffa ist ein Mann ertrunken. Badegäste hatten den Körper des 61-jährigen gestern gegen 16.00 Uhr aus dem Wasser gezogen und den Rettungsdienst verständigt. Angaben der Sanitäter zufolge hat der Mann im Wasser einen Herzinfarkt erlitten und ist ertrunken. Bisher sind keine näheren Angaben zur Identität des Toten bekannt.

Kanaren kommen nicht zur Ruhe

Für die Kanarischen Inseln gilt wieder Alarmstufe Gelb. Es werden bis morgen wieder Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometer erwartet. Dazu an den Küsten Wellen mit einer Höhe von bis zu fünf Metern. Am stärksten betroffen sind Orotava und Vilaflor auf Teneriffa sowie die Insel La Palma. Auf Fuerteventura und Lanzarote wird mit Regen und starker Brandung gerechnet. Vom Baden im Atlantik wird dringend abgeraten, an allen Stränden wehen heute rote Flaggen.

Wieder Stromausfall auf Teneriffa

Ein weiterer Stromausfall hat auf Teneriffa dafür gesorgt dass rund 900.000 Personen von 1 Uhr Nachts bis 6 Uhr Morgens ohne Stromversorgung geblieben sind. Der Ausfall ist dieses Mal nicht auf die Wetterlage zurück zu führen. Ein Kurzschluss im Umspannwerk in Candelaria hat für einen kompletten Stromausfall Teneriffas gesorgt. Eine Untersuchungskommission soll jetzt prüfen ob Unelco Endesa für die Ausfälle verantwortlich gemacht werden kann und ob das Unternehmen f Schadensersatz verklagt wird. Es war der dritte Stromausfall auf Teneriffa in diesem Jahr.

Zapatero in Hannover zu Gast

Der spanische Ministerpräsident Zapatero ist heute in Hannover zuGast. Zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel gibt Zapatero heute den Startschuss zur Computermesse CeBit. Trotz der hochrangigen Besetzungder Eröffnungsgala lässt das Interesse an der CeBIT seit längerem nach. In diesem Jahr werben auf dem riesigen Messegelände 4160Aussteller um Aufmerksamkeit - 150 weniger als 2009. Auch die Zahl der Besucher wird nach Einschätzung von Experten weiter schrumpfen. Im vergangenen Jahr fanden nur noch 400.000 Menschen den Weg nach Hannover, so wenige wie zuletzt 1990.

Skaterpark eröffnet

In Los Realejos ist der erste Skatepark fertig gestellt worden. Auf knapp 1.000 m2 wurden Rampen, Treppen, Quarter und Halfpipes erstellt um den Jungen und jung gebliebenen eine Möglichkeit zu geben diesen Sport auszuüben. Insgesamt hat der Park 60.000 Euro gekostet und ist vom Municipio finanziert worden. Neben dem Skatepark ist ein Volleyballplatz und eine Kletterwand erstellt worden. In Zukunft sollen in Los Realejos auch internationale Wettbewerbe stattfinden. Wann der Park eröffnet wird ist noch nicht bekannt.

Kampf um größtes Teleskop der Welt

Es geht eigentlich nur um das größte Teleskop der Welt. Die Forscher haben sich auf zwei mögliche Standpunkte festgelegt. Die KanarischenInseln und die Atacama Wüste in Chile. Jetzt überbieten sich beide Regierungen regelmäßig mit Subventionssummen um das Prestigeobjekt fürsich zu gewinnen. Die spanische Regierung hat jetzt 300 Millionen EuroUnterstützung geboten wenn das neue Observatorium auf dem Roque de losMuchachos auf La Palma errichtet wird. Der Zuschlag gilt nach den aktuellen Ereignissen in Chile als so gut wie sicher. Das Erbeben hatgroße Infrastrukturelle Schäden hinterlassen, so dass mit einer Finanzierung durch die chilenische Regierung nicht gerechnet wird.

An die Wand gespielt

Mit 5:1 Toren zeigte der Rekordmeister Real Madrid am Wochenende dem CD Tenerife klar seine Grenzen auf und sorgt für hartes Kalkulieren undRechnen bei den Funktionären des Clubs aus Santa Cruz. Aktuell fehlen dem Club lediglich zwei Punkte um sich aus der Abstiegszone zubefreien. Allerdings ist das Programm in den kommenden Wochen nicht leichter geworden. Am kommenden Spieltag treffen die Weiß Blauen auf Deportivo La Coruña.

Küstenwache feiert

Die kanarische Küstenwache feiert Jubiläum. 100.000 Flugstunden habendie Retter absolviert um Menschen in Seenot zu helfen. Insgesamt sind von der Küstenwache seit 1955 3.800 Personen gerettet worden. Dabei konnten viele unvergessliche Anekdoten festgehalten werden. Diesesollen jetzt in einer Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglichgemacht werden. Mit Bildern und Texten sollen die für Küstenwache und Geretteten einschneidenden Momente in der Basis auf Teneriffa fürBesucher ausgestellt werden.

Riesenchaos nach Unwettern auf den Kanaren

Gestrichene Flüge, stundenlange Stromausfälle und Schäden in derLandwirtschaft in Millionenhöhe. Das ist die Bilanz vom Wochenende aufden Kanarischen Inseln. Während Fuerteventura und Lanzarote nur von leichten Sturmböen getroffen wurde, hat das Wetter auf den Inseln La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria regelrecht gewütet. Im LaOrotavatal wurden Windgeschwindigkeiten von über 130 Stundenkilometerngemessen. Zum Teil hat der Sturm tiefe Schneisen in den Nationalpark gerissen, Häuser wurden abgedeckt umgestürzte Bäume haben den Verkehr lahm gelegt und Stromleitungen zerstört. Heute soll an den kanarischenFlughäfen wieder Normalität einkehren.