Meisterschafts Thriller im Fußball

Fünf Spieltage vor Ende der Saison ist für Real Madrid, Fc Barcelona oder Athletico Madrid noch der Meistertitel möglich. Allerdings nur wenn der FC Barcelona eines der noch fünf ausstehenden Spiele verliert. Damit ist das Titelrennen in diesem Jahr so spannend wie lange nicht mehr. Alle drei spanischen Topclubs konnten am Wochenende gewinnen, der FC Barcelona schoss sich nach vier sieglosen Spielen mit einem 8:0 gegen La Coruna aus der Krise und ließ alle Kritiker verstummen. Der UD Las Palmas bleibt auch im kommenden Jahr erstklassig und hat gegen Espanyol Barcelona 4:0 gewonnen. 

20% mehr Passagiere auf Teneriffa

Die beiden Flughäfen auf Teneriffa haben bereits in den ersten Monaten des Jahres 2016 ein Fünftel mehr Passagiere abgefertigt als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Aktuell gibt es 155 verschiedene wöchentliche Flugverbindungen zu nationalen und internationalen Flughäfen. Im gesamten letzten Jahr sind 4 Millionen Passagiere auf Reina Sofia und Los Rodeos abgefertigt worden. Laut dem Cabildo von Teneriffa wird aktuell intensiv an einer prestigeträchtigen Verbindung gearbeitet: Von New York soll in Zukunft eine Maschine wöchentlich auf Reina Sofia im Süden Teneriffas landen. Wann diese Verbindung realisiert wird steht noch nicht fest. Laut dem Cabildo soll aber noch in diesem Jahr eine Einigung erzielt werden.

Die fünf historischen Monumente


In einem Artikel berichtet eine der größten spanischen Tageszeitungen heute über die Kanarischen Inseln. Darin finden sich vor allem die fünf historischen Monumente wieder, die der Archipel für Besucher bietet: Das Castillo de la Luz aus dem Jahre 1494, das Haus der Kapitäne Don Diego de Alvarado Bracamonte bei La Laguna auf Teneriffa aus dem Jahr 1624, der Torre del Conde in San Sebastian auf La Gomera aus dem Jahr 1450, die Kapelle des Klosters Betancuria in Fuerteventura aus dem Jahr 1415 und die Verteidigungsanlage San José in Arrecife auf Lanzarote. Jedes einzelne Monument eine eigene historische Geschichte der Kanarischen Inseln. Mehr dazu im Internet auf ABC.es. 

http://www.abc.es/espana/canarias/abci-cinco-monumentos-historicos-vale-pena-conocer-canarias-201604150923_noticia.html

Fährverbindung Fuerte - Marokko

Ab August soll es wieder eine Fährverbindung zwischen Puerto del Rosario auf Fuerteventura und Tarfaya in Marokko geben. Die Erweiterung der Mole im Hafen von Tarfaya wird bis dahin fertig gestellt sein. Regierungsvertreter beider Seiten haben sich in der vergangenen Woche in El Aaiún getroffen. Geplant ist Pressemeldungen zufolge eine wöchentliche Fährverbindung durch Naviera Armas einzurichten. Welche Fähre und wie viel Kapazität Naviera Armas für diese Verbindung zur Verfügung stellen wird ist noch nicht bekannt. In Puerto del Rosario soll dann auch eine eigene Zollabfertigung für Waren und Passagiere aus Marokko eingerichtet werden.

Regierungsbildung in Spanien

Rajoy macht Kampfansage – In einer Woche läuft die Frist in Spanien für eine Regierungsbildung ab. Sofern sich bis zum 2. Mai keine Regierung gebildet hat, wird am 26. Juni neu gewählt. Vertreter der Partido Popular haben sich am Wochenende in Córdoba getroffen um über die Zukunft der Partei zu entscheiden. Der bisherige Chef der Regierung Manuel Rajoy hat angekündigt, das er motiviert ist um für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Rajoy hatte nach den schlechten Wahlergebnissen für seine Partei im Dezember erklärt, er stehe einem Neuanfang nicht im Weg. Nachdem es aber in den vergangenen Monaten zwischen den möglichen Koalitionspartnern mehr Streit als Einigung gegeben hat, scheint Rajoy wieder zur Verfügung zu stehen, wenn es Neuwahlen geben sollte.

Verstärkte Sicherheitskontrollen

An kanarischen Flughäfen sind in den vergangenen Tagen immer wieder Personen mit gefälschten Ausweispapieren festgenommen worden. Einen terroristischen Hintergrund haben die Ermittler bei keinem der Festgenommenen festgestellt. Trotzdem zeigen die Meldungen, dass auch auf den Kanarischen Inseln die Sicherheitskontrollen verschärft worden sind. Gestern haben drei Albaner versucht mit gefälschten Personaldokumenten nach Groß Britannien zu reisen. Die 30 Jahre alte Frau und die beiden 23 und 32 Jahre alten Männer sind festgenommen worden. In der vergangenen Woche sind insgesamt fünf Personen mit gefälschten Ausweispapieren an Flughäfen des Archipels verhaftet worden.

Tourismussteuer ab 1. Juli

Auf den Balearen wird in zwei Monaten eine neue Steuer eingeführt. Andere Tourismusgebiete wollen nachziehen. Bisher ist unklar ob die Steuer auch auf dem Kanarischen Archipel eingeführt wird. An der Costa Brava wird bereits zwischen 0.45 Cent und 2,25 pro Urlauber vom Fiskus kassiert. Dem Erfolg im Tourismus hat diese Steuer nicht geschadet. Deswegen ist auch auf den balearischen Inseln deswegen ein Einbruch zu erwarten. Die Autonomieregierung in Mallorca will einen Euro pro Tourist kassieren. Die Einnahmen von 60 bis 70 Millionen sollen in Natur- und Küstenschutz fließen. Eine entsprechende Steuer wird zwar in der kanarischen Autonomie immer wieder diskutiert. Einen Entschluss dazu gibt es aber bisher nicht. 

Deutscher Doppelsieg

Nach 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen wehte sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen am Zieleinlauf in Gran Tarajal die deutsche Flagge. Anja Beranek und Andreas Böcherer sind die Gewinner der Fuerteventura Challenge. Böcherer profitiert bei einem Erfolg allerdings vom Ausscheiden des führenden Van Lierde, der nach einem Radunfall aufgeben musste. Die Challenge Fuerteventura gilt als Generalprobe für den Ironman Lanzarote im kommenden Monat.

Käse ausgezeichnet

In dieser Woche wird der Erfolg in verschiedenen Käsereien auf dem Archipel gefeiert. Zum einen ist die Käserei Chimiche aus Teneriffa für ihre Produktion ausgezeichnet worden. Die Käserei aus Granadilla de Abona hat die Goldmedaille für den besten Käse Teneriffas 2016 erhalten. Auf Fuerteventura haben drei Käsereien aus Lanzarote gewonnen. Sie wurden für den besten Ziegenkäse Spaniens ausgezeichnet. Unter den Gewinnern sind die Käserei Flor de Luz aus San Bartolome, El Faro aus Teguise und die Finca de Uga. 20.000 Aussteller und Besucher waren an diesem Wochenende auf Teneriffa und Fuerteventura in Sachen „bester Käse“ unterwegs.

Montelongo tritt zurück

Montelongo legt alle politischen Ämter nieder – Der Bürgermeister der Inselhauptstadt von Lanzarote reagiert damit auf die Ermittlungen gegen ihn im Fall Montecarlo. Darin verwickelt sind rund 20 Personen öffentlicher Ämter auf Lanzarote, unter anderem in den Gemeinden Arrecife und San Bartolome. Es geht um Veruntreuung und gefälschte Dokumente im Wert von mehreren Millionen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft will in den kommenden Tagen einen ersten Zwischenbericht veröffentlichen. Der Fall Montelongo beschäftigt die Justiz bereits 2012. Verschiedene beschuldigte Politiker sind auf Kaution freigelassen worden, die zwei Hauptangeklagten sitzen in Untersuchungshaft.

Luis Díaz in der Erfolgsspur

Der 17-jährige aus Gran Canaria hat die Volcom Totally Crustaceous Surftour in Hossegor in Frankreich für sich entschieden. Damit ist der aus Las Palmas stammende Surfer für die Weltmeisterschaft in Kalifornien im Juni qualifiziert. Luis Díaz hat sich am Wochenende in Hossegor aus dem Stand zu einem der besten Europäer im Surfsport qualifiziert. Vor drei Monaten wurde der 17-jährige noch im Krankenhaus behandelt, nachdem er in einer Welle gestürzt war und das Bewusstsein verloren hatte, als er mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt war. 

60 Personen gelten als vermisst

In den vergangenen 10 Jahren sind auf den Kanarischen Inseln 15.000 Personen als vermisst gemeldet worden. Während sich die meisten Fälle in wenigen Tagen geklärt haben, bleiben 60 Anzeigen ohne Aufklärung. Darunter auch Yéremi Vargas, Sara Morales, Raúl Sanz, Stephan Simon oder Victor Teni. Kinder, dessen Verschwinden bis heute unerklärlich ist. Alle Spuren ließen die Ermittler bis heute ins Leere laufen. Die von der EU geförderte Organisation QSDGlobal hat heute einen entsprechenden Bericht veröffentlicht, in der vor allem die Koordination bei Suchaktionen und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf dem Archipel kritisiert wird. Außerdem fordert QSDGlobal eine Aufklärung der Bevölkerung. In den meisten Fällen erreicht die Organisation Vermisstenmeldungen erst Wochen später, weil viele Angehörigen die Existenz der Organisation nicht bekannt ist.

Gerichtsurteil gegen Bankia

Bankia muss 375.000 Euro zurückzahlen. Das Gerichtsurteil könnte zu einem Stolperstein für Bankia werden. Eine Familie aus Santa Cruz auf Teneriffa hatte geklagt und in mehreren Instanzen Recht erhalten. Sie fühlte sich von den veräußerten Aktienpaketen über den Tisch gezogen. Bankia hatte nach dem Börsengang rapide an Wert verloren. Zwischen 2009 und 2011 war wegen der Immobilienkrise Bankia selbst ins Wanken geraten und konnte nur durch staatliche Hilfe weiter bestehen. Rund 700.000 Aktieninhaber waren von dem Kursverlust betroffen. Aktuell laufen deswegen auch in anderen spanischen Autonomien mehrere tausend Schadenersatzklagen.

Auf Neuwahlen einstellen

Als Zünglein an der Waage haben die Mitglieder der Protestpartei Podemos einer Mitte-Links Koalition in Spanien nicht zugestimmt. 88% der Teilnehmer unterstützen demnach den eingeschlagenen Kurs ihres Vorsitzenden Pablo Iglesias. Dieser will nur einer Koalition mit der PSOE und regionalen Linksparteien zustimmen. Das lehnt aber der Chef der PSOE, Pedro Sánchez ab. Damit haben die Koalitionsverhandlungen einen neuen Tiefpunkt in Spanien erreicht. Laut der Verfassung muss es Neuwahlen geben, wenn bis zum 2. Mai keine Einigung zur Regierungsbildung erreicht worden ist. Diese finden dann am 26. Juni statt.

Guinate Park gibt auf


Der Zoo im Norden von Lanzarote wird seine rund 300 Tiere und Vögel auf andere Tierparks in Spanien verteilen. Das geht heute aus einem Bericht von Canarias7 hervor. Demnach geben die Betreiber dem Druck der Lokalregierung nach. Diese hatte nach Kontrollen in den letzten Monaten immer wieder gefordert, die vorgeschrieben Standards zu Tierhaltung einzuhalten. Im Guinate Park auf Lanzarote wurden bisher 150 verschiedene Arten auf 45.000 m² gehalten, darunter auch Pinguine und seltene Vogelarten. Unter anderem verfügt der Park über die größte begehbare Vogelvoliere Europas. Das Grundstück war vor zwei Jahren an einen neuen Besitzer verkauft worden. Jetzt steht der Tierpark vor dem Aus.

Schlag gegen Drogenkriminalität

Beamte der Policia Nacional und der Guardia Civil haben sechs Seemeilen vor der Nordküste Gran Canarias ein Festrumpfschlauchboot aufgebracht. An Bord befanden sich neben drei Besatzungsmitgliedern auch 780 Kilogramm Haschisch. Der Einsatz fand in der Nacht vom 18. zum 19. April statt. Einem Polizeibericht zufolge begannen die drei Drogenlieferanten, nachdem sie das Patrouillenboot der Küstenwache bemerkt hatten, damit die wasserdicht verpackten Haschischpakete über Bord zu werfen. Über 25 Minuten dauerte die Verfolgungsjagd, am Ende gab es ein Handgemenge bei der ein  Polizist leicht verletzt worden ist. An den Küsten der Kanarischen Inseln kommt es immer wieder zu großen Haschischlieferungen. In der Regel werden die wasserdicht verpackten Pakete vor der Küste in der Nacht versenkt und die GPS Koordinaten an die Abnehmer versendet, die die Pakete dann wenig später vom Grund holen.

Diebstahl von Hotelsouvenirs

Die Studie in Auftrag gegeben von der Hotelkette Iberostar meint damit aber nicht die Souvenirs aus der Hotelboutique. Vielmehr ist damit die Einrichtung der Hotelzimmer gemeint. 60% der befragten Spanier haben bei ihrem Hotelaufenthalt ein Erinnerungsstück aus dem Hotelzimmer mitgenommen. Dabei sind die Badutensilien noch die harmlosesten Gegenstände die den Weg in den eigenen Koffer finden. Darunter übrigens auch Handtücher, Bademäntel oder Duschvorhänge. Selbst Matratzen, Teppiche oder Fernbedienungen finden sich in der Statistik. Die Statistik ist nach Regionen unterteilt. Demnach sind es Canarios und Baleares, die am häufigsten Gegenstände aus dem Hotel mitgehen lassen. Am seltensten kommt das bei Hotelgästen aus Asturien und Aragones vor. 

Tragödie von Los Cristianos

Der Hauseinsturz vom 14. April in der Calle Amalia Alayón im Zentrum von Los Cristianos hat ein juristisches Nachspiel. Bei der Tragödie sind sieben Menschen in den Trümmern ums Leben gekommen. Angehörige und Überlebende haben in ihren Aussagen angegeben, dass die Renovierungsarbeiten am Gebäude nicht ordnungsgerecht durchgeführt worden sind. Verschiedenen Aussagen zufolge gab es in den letzten Wochen starke Risse in der Fassade des Gebäudes. Zum Teil so groß das die Sonne von innen durch die Risse zu sehen war. Die Renovierungsarbeiten an dem Gebäude waren ohne Genehmigung durch das Ayuntamiento von Arona durchgeführt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. 

Erdbeben der Stärke 4,2

Das Beben ist gestern von allen Bewohnern der Insel bemerkt worden. Um 13.32 Uhr bebte nicht nur merklich die Erde, in den Häusern vieler Bewohner El Hierros hat auch das Geschirr in den Schränken geklirrt. Trotzdem ist bisher nicht bekannt, dass Sachschäden entstanden sind. Das Beben mit einer Stärke von 4,2 auf der Richterskala hatte sein Epizentrum in einer Tiefe von 26 Kilometern im Norden von Valverde. Das stärkste Beben bisher auf El Hierro fand am 27. Dezember 2013 mit einer Stärke von 5,1 statt. Damals wurde das Beben auch auf den anderen Inseln Teneriffa, La Gomera und La Palma bemerkt.

Insel Lobos kostenpflichtig

Der Besuch der Insel Lobos zwischen Fuerteventura und Lanzarote soll in Zukunft einen Euro kosten. Das berichtet heute die Tageszeitung Canarias7 und beruft sich auf Informationen aus dem Cabildo. Bezahlen sollen in Zukunft alle nicht Residenten von Fuerteventura und alle Touristen. Die Einnahmen sollen in den Erhalt des Naturschutzgebietes auf der Insel Lobos fließen. Die Idee orientiert sich an dem seit Jahren bestehenden System, das im Naturschutzgebiet Papagayos auf Lanzarote bereits durchgeführt wird. Bisher sind die Kosten für den Erhalt des Naturschutzgebietes auf Lobos vom Cabildo übernommen worden. Auf Lobos werden Touristen neben Bademöglichkeiten, Wanderwege, ein Restaurant und ein Informationszentrum zur Mönchsrobbe geboten. 

Hunde- und Katzenimpfung

Das Ayntamiento von Haría auf Lanzarote startet ab heute die Impfaktion Canina y Felina. In den Dörfern Haría, Méguez, Yé, Arrieta, Mala und Órzola werden die Tierärzte noch bis zum 24. April Katzen und Hunde impfen. Alle Haustiere mit einem Mindestalter von vier Monaten müssen von ihren Besitzern durch entsprechende Dokumentation, Mirkochip oder Tätowierung identifiziert werden. Ohne diese Requisiten ist keine Impfung möglich. Die entsprechenden Tage und Zeiten an denen Impfungen durchgeführt werden können der Internetseite des Ayuntamientos von Haría entnommen werden. Einen entsprechenden Link kann auch auf unserer Internetseite abgerufen werden.

http://www.ayuntamientodeharia.com/haria/?p=4356#more-4356

75.000 Kreuzfahrttouristen

Alleine im Hauptstadthafen von Las Palmas werden an diesem Wochenende 25.000 Kreuzfahrttouristen erwartet. Bis zum 6. April legen insgesamt acht Kreuzfahrtriesen im Puerto de la Luz an. Zusammen mit den Besatzungsmitgliedern der Schiffe World Odissey, Costa Neoromántica, MS Fram, Norwegian Epic, Aida Blue, Mein Schiff4, und der Aida Sol summiert sich die Zahl an diesem Wochenende in der Inselhauptstadt auf Gran Canaria auf rund 30.000 Personen. In Puerto Naos und Los Marmoles auf Lanzarote werden im April 50.000 Kreuzfahrttouristen erwartet. Insgesamt legen in der Inselhauptstadt von Lanzarote in diesem Monat 27 Kreuzfahrtriesen an.

Erdölbohrungen

Einem Bericht der Presseagentur EFE zufolge ist die Genehmigung für Repsol nach Erdöl vor den Kanarischen Inseln zu bohren mit dem heutigen Tag abgelaufen. Repsol hatte am 18. November 2014 damit begonnen, auf dem Meeresgrund östlich von Lanzarote und Fuerteventura auf dem Meeresgrund nach Erdöl zu bohren. Trotz großer Proteste der kanarischen Bevölkerung hatte die spanische Regierung die Arbeiten in Auftrag gegeben. Nach 51 Tagen und einer Bohrtiefen von 2.800 Metern hat Repsol die Arbeiten erfolglos eingestellt. EFE berichtet von einem Kostenaufwand von 120 Millionen Euro, die die erfolglose Suche nach Erdöl den Erdölkonzern Repsol gekostet hat. Alleine die Miete für das gemietet Bohrschiff hat pro Tag eine Millionen Euro gekostet. Für eine erneute Bohrung nach Erdöl vor der Kanarischen Inseln bedarf es jetzt wieder einen Beschluss im spanischen Parlament. Auf marokkanischer Seite wird weiterhin an der afrikanischen Küste nach Erdöl gebohrt.

14.000 Patienten ohne Termin

Um die Warteliste im Gesundheitsbereich zu reduzieren planen die beiden Kliniken in Santa Cruz auf Teneriffa und in Las Palmas auf Gran Canaria zusätzliche Behandlungstermine. An Samstagen und Sonntagen sollen in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr Röntgenaufnahmen und Magnetresonzantomographien durchgeführt werden. Laut einem Sprecher des kanarischen Gesundheitsamtes bilden diese Anwendungen die Basis um die Wartelisten zu reduzieren. In den kommenden acht Monaten soll bis Ende des Jahres die Zahl der Patienten auf den Wartelisten um bis zu 5.000 reduziert werden. Aktuell warten auf den Kanarischen Inseln rund 14.000 Patienten auf einen Termin für eine Röntgenaufnahme oder eine Magnetresonanztomographie.

Ende des Moratoriums

Die Regionalregierung plant das Stillhalteabkommen im Tourismus zu beenden. Das Moratorium das seit 2001 in Kraft ist, sieht den Bau und die Modernisierung von Hotels und Appartementanlagen nur unter strengen Auflagen vor. Seit 2001 konnten bestehende und geplante Hotels nur gebaut bzw. modernisiert werden, wenn sie danach die Anforderung von 5-Sterne Etablissements erfüllt haben. Damit soll noch in diesem Jahr Schluss sein. Zwar soll es weiterhin Auflagen für Modernisierung und Neubauten geben, in Zukunft soll aber die Möglichkeit geschaffen werden in allen Bereichen von 2 bis 5-Sternen Hotels zu bauen oder zu modernisieren. Laut dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, soll aber die Bettenzahl insgesamt nicht deutlich erhöht werden, sondern der Fokus liegt weiterhin auf Qualität und nicht auf Quantität.

Playa Las Gaviotas trotz Verbotsschild frequentiert

Der Strand von Las Gaviotas auf Teneriffa wartet weiterhin auf eine legale Lösung. Nachdem die Gemeindeverwaltung vor vier Monaten an der Zufahrt zum schwarzen Naturstrand zwischen San Andres und Igüeste de San Andres ein „Baden verboten“ Schild aufgestellt hat, wird der Strand von den Hauptstädtern so frequentiert wie eh und jeh. Der Playa Las Gaviotas hat bis auf einen Parkplatz keinerlei Infrastruktur zu bieten und bildet zusammen mit den steil abfallenden Felswänden ein bizarres Panorama auf schwarzem Sand. 2009 wurde der Strand zusammen mit vielen anderen Naturstränden Teneriffas geschlossen, nachdem durch eine Steinlawine am Strand von Los Guíos bei Santiago del Teide zwei Frauen ums Leben gekommen sind. Warum das Ayuntamiento statt einer Schranke, die die Zufahrt unmöglich machen würde nur ein Schild aufgestellt hat ist nicht bekannt.

Argentinische Ameise bedroht Ökosystem

Die Argentinische Ameise bedroht das kanarische Ökosystem. Zu diesem Schluss kommen Pedro Oromí und seine Forschergruppe der Universität von La Laguna auf Teneriffa nachdem sie ihre Untersuchungen auf El Hierro und La Palma abgeschlossen haben. Die Argentinische Ameise ist keine endemische Ameisenart auf den Kanaren und wurde durch den Mensch eingeschleppt. Sie gilt als besonders aggressiv gegenüber anderen Ameisenarten und bedroht die Fauna. Sie ist auch ein gefürchteter Schädling in der Nähe des Menschen und ist, einmal in einem Haus eingedrungen, nur äußerst schwer zu bekämpfen. Einmal im neuen Gebiet angekommen, vernichtet und verdrängt sie alteingesessene Ameisenarten äußerst effektiv. Die argentinische Ameise ist laut Pedro Oromí winzig, aggressiv und extrem anpassungsfähig.

Einwohner von Radazul eingesperrt

Während des gesamten Vormittags gestern war Radazul auf Teneriffa weder per Telefon zu erreichen noch konnten die Anwohner ihren Sektor mit dem Auto verlassen. Eine Steinlawine hatte das Netz der Telefonica zerstört und die einzige Zufahrtsstrasse verschüttet. Der Vorfall ereignete sich bereits um 01.00 Uhr Nachts. Erst am Vormittag war die Strasse wieder befahrbar, nachdem Einsatzkräfte Schutt und Steine weggeräumt hatten.

Rente gestiegen

729 Euro beträgt die Rente auf den Kanarischen Inseln im April. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung Diario de Avisos hervor. Demnach sind die Renten auf dem Archipel im Gegensatz zum gleichen Vorjahresmonat um 3,3% gestiegen. Aktuell beziehen auf den Kanarischen Inseln 253.000 Personen Rente vom Staat. In ganz Spanien sind es aktuell 8.6 Millionen.

Teide sehr beliebt bei Urlaubern

Der Vulkan Teide auf Teneriffa ist unter den Besuchern der Internetseite TripAdvisor auf Platz zwei gewählt worden. Gewonnen hat die Online Abstimmung der Etna in Italien. Kein anderer Nationalpark ist im letzten Jahr häufiger besucht worden als der Teide. Insgesamt sind 2009 2,8 Millionen Besucher gezählt worden. Der Abstimmung zufolge ist der Teide nach dem Etna der eindrucksvollste Vulkan in Europa, gefolgt vom Vesuv bei Neapel.

Hotelbetreiber wegen Korruption verhaftet

In einem der grössten Korruptionsskandale der Kanarischen Inseln ist gestern Juan Francisco Rosa Marrero verhaftet worden. Rosa ist einer der grössten Unternehmer auf den Kanaren und Teilhaber von Hotel Los Fariones, Hotel Princesa Yaiza, Aparthotel Fariones und dem Puerto Deportivo Marina Rubicón, ausserdem Mitinhaber der Bodega Stratus und Lancelot Televisión. Im Zuge der Operacion Jable sind insgesamt 25 Personen aus Politik und Wirtschaft verhaftet worden unter ihnen auch die Ex Bürgermeisterin von Arrecife auf Lanzarote. Es geht um gekaufte Lizenzen und Schmiergelder in Millionenhöhe.

Immigranten kommen auf Lanzarote an

Die zweite Patera seit Jahresbeginn hat die Insel Lanzarote erreicht. Anwohner hatten das Holzboot am Caleta de Famara entdeckt. Bisher konnten von den zehn Insassen neun festgenommen werden, nach einem Afrikaner wird gefahndet. Das erste Flüchtlingsboot hatte bereits im Februar Gran Canaria erreicht. Damit steigt die Zahl der illegalen Immigranten aus Afrika auf 15 an, im Gegensatz dazu kamen 2006 mehr als 30.000 Flüchtlinge aus Afrika auf den Kanarischen Inseln an.

Kein Teleskop auf La Palma

Die Entscheidung für das größte Teleskop der Welt ist nicht für La Palma gefallen. Der Cerro Armazones in der Atacma Wüste in Chile wird der Standpunkt für den rund 42 Meter großen Spiegel sein. Das hat die ESO bei einer Abstimmung in Garching bei München entschieden. Die spanische Regierung und die Forscher auf dem Roque de los Muchachos hatten bis zuletzt versucht den Zuschlag für La Palma zu erhalten. Der Cerro Armazones konnte in allen Anforderungspunkten besser abschneiden. In der Atacama Wüste wird auf dem Cerro Paranal bereits ein Teleskop der ESO betrieben. Mehr Infos und Videomaterial bietet die Internetseite der ESO auf www.eso.org an.

Banken gewinnen trotz Krise

Während die Wirtschaft in Spanien schrumpft und die Arbeitslosenzahlen ständig steigen, haben die beiden größten Banken nach Einschätzung von Marktbeobachtern im ersten Quartal beständige Gewinne erzielt. Das geht aus Zeitungsberichten hervor. Sowohl die BBVA als auch die Banco Santander konnten demnach ihre Bilanz stärken. Im Vorquartal hatte BBVA die Anleger mit hohen Abschreibungen und Rückstellungen überrascht. Die starke Wirtschaft in Lateinamerika und eine Erholung in den USA haben den schwachen spanischen Ausblick ausgeglichen. Laut einer Umfrage unter 1.500 spanischen Unternehmern, war es in Spanien noch nie schwieriger einen Kredit von einer Bank zu erhalten.

Brasilianerin auf Fuerteventura ermordet

In La Lajita auf Fuerteventura ist gestern eine 20-jährige Brasilianerin ermordet worden. Der Frau ist nach Angaben der Polizei mit tiefen Schnitten am Hals in ihrer Wohnung gefunden worden. Mitarbeiter des Hotels, in dem die 20-jährige gearbeitet hat, hatten die Mutter verständigt, nachdem sie nicht zur Arbeit erschienen war. Die Polizei geht von einem Beziehungsverbrechen aus, der Freund des Opfers ist flüchtig.

Whitney Houston kommt nicht nach Teneriffa

Das Konzert ist noch nicht abgesagt, Tickets gibt es aber keine mehr zu kaufen. Der geplante Liveauftritt von Withney Houston am 30. April auf Teneriffa wandelt sich zur Farce. Während General Tickets den Verkauf bereits eingestellt hat, hält das Management weiterhin an dem geplanten Termin fest. Die Sängerin gilt als gesundheitlich angeschlagen, ein Liveauftritt am Freitag als unwahrscheinlich. Gekaufte Tickets können bei General Tickets zurückgegeben werden.

Deutscher ertrinkt auf La Gomera

Ein deutscher Tourist ist in Valle Gran Rey auf La Gomera beim Baden ertrunken. Der Unfall ereignete sich am Playa de Ingles auf der Westseite des Tals. Wanderer hatten den leblosen Körper im Wasser treibend entdeckt und die Rettungskräfte verständigt. Aufgrund des hohen Wellengangs an der steilen Felsküste musste die Crew eines Rettungshelikopters den leblosen Körper bergen. Heute Abend soll das Ergebnis des Obduktionsberichtes Klarheit über die Todesursache schaffen. Nähere Angaben zur Identität des Toten gibt es bisher nicht.

Tote Fische im Meer vor San Sebastian

Am Strand von San Sebastian auf La Gomera wird aktuell vom Baden abgeraten. Am Wochenende trieben mehrere dutzend Salemas tot vor dem Barranco de la Villa im Meer. Bisher sind die Ergebnisse der Wasserproben noch nicht bekannt. Bereits vor zwei Jahren war der Anteil an Kolibakterien im Wasser so hoch, dass mehrere hundert Fische tot auf dem Wasser trieben. Der Barranco de la Villa verläuft durch die Inselhauptstadt und enthält immer wieder hohe Mengen an Abwasser.

27 Millionen Euro Schaden auf Teneriffa

Der wegen des Vulkanausbruchs gesperrte Luftverkehr hat auf Teneriffa zu einem Verlust von 27 Millionen Euro geführt. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung El Dia hervor. Insgesamt waren während des geschlossenen Luftraums über Europa 608 Maschinen betroffen. Insgesamt konnten 46.000 Touristen nicht nach Teneriffa fliegen und gut 50.000 nicht von der Insel weg. Geschätzte 32 Millionen Euro Verlust stehen rund 5,2 Millionen Euro Mehreinahmen durch festgesessene Urlauber gegenüber. Kritik wurde in der Zwischenzeit vom Verbraucherschutz laut: Während die Fluggesellschaften auf finanzielle Hilfe vom Staat hoffen kann, gehen betroffene Urlauber leer aus.

Kaum Chancen für den CD Tenerife

Der Traum zum Verbleib in der Primera Division ist für den CD Tenerife nach der Niederlage gegen Atletico Madrid so gut wie ausgeträumt. Es waren lediglich zwei Minuten in denen die Mannschaft aus Santa Cruz das Spiel in der Hand zu haben schien. Dann machten drei Toren durch Salvio und Agüero den tinerfenischen Traum zu Nichte. Mit 3:1 schickten die Madrilenen die Elf von Trainer Luis Oltra auf die Heimreise. Vier Spiele bleiben dem CD Tenerife um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen. Allerdings haben es die Weiß Blauen jetzt nicht mehr in der eigenen Hand und müssen auf ein Stolpern der Konkurrenz hoffen und jedes Spiel gewinnen.

Zusammenstoß mit TRANVIA

Ein Linienbus der TITSA ist gestern mit der Straßenbahn TRANVIA in Santa Cruz auf Teneriffa zusammen gestoßen. Bei dem Unfall sind sieben Personen leicht verletzt worden. Bei dem Aufprall sind vier der insgesamt sechs Wagons der Straßenbahn entgleist. Die Verbindungsstrasse zwischen Santa Cruz und La Laguna musste gestern Nachmittag über mehrere Stunden gesperrt werden.

Kredite abgelehnt

Noch nie war es auf den Kanarischen Inseln schwieriger als Unternehmer von den Banken einen Kredit zu erhalten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage unter 1.000 Unternehmern hervor, die von der Presseagentur EuropaPress durchgeführt wurde. In 75% der Fälle sind die Kredite abgelehnt worden, bei knapp der Hälfte der Anträge sollte mit Privatvermögen gebürgt werden. Nur ein Viertel der Kreditanträge wurde dem Bericht nach bewilligt, allerdings nicht in der geforderten Höhe, sondern mit einem deutlich geringeren Betrag. Ein Sprecher der Camera de Comercios kritisiert in dem Artikel das Vorgehen der Banken, „von einem Extrem ins Andere“, so der Sprecher wörtlich.

Wohnungen für junge Leute

Die spanische Bank Banesto bietet ab heute 1.500 Wohnungen und Reihenhäuser innerhalb des Programms „Vivienda joven“ zum Verkauf an. Die Preise liegen zwischen 41.000 und 130.000 Euro, die monatlichen Raten zwischen 141 und 447 Euro. Einzige Voraussetzung: die Käufer müssen unter 35 Jahre alt sein. Mehr Informationen zum Programm „Vivienda joven“ im Internet unter www.casaktua.com.

Bürgermeisterin in Haft

Auf Lanzarote sitzt die ehemalige Bürgermeisterin von Arrecife Isabel Déniz seit gestern in Untersuchungshaft. Zusammen mit dem Chef des technischen Büros des Ayuntamientos, Rafael Arrocha, wurden beide vom Untersuchungsrichter ohne Kaution in Haft genommen. Bisher ist nur bekannt, dass im Fall Urbaser Unregelmäßigkeiten untersucht werden. Einem Bericht der Tageszeitung Canarias7 zufolge geht es unter anderem um eine Reise der Geschwister Déniz nach Marokko, die von der Firma FCC bezahlt wurde.

Tinerfenische Kinder wieder daheim

Gegen 18.30 sind 102 Schüler des Colegios Nuriana auf Teneriffa gelandet. Die Schülergruppe saß seit dem 16. April in London fest Eine Wolke aus Vulkanasche hatte nach dem Vulkanausbruch auf Island den Luftraum über Europa gesperrt. Die zwischen 9 und 11 Jahre alten Kinder mussten mit ihren Lehrern mit Bus und Zug nach Madrid reisen. Von dort ging gestern eine Maschine nach Los Rodeos auf Teneriffa.

Seilbahn für Gran Canaria

Auch die Insel Gran Canaria könnte bald über eine Seilbahn verfügen. Zumindest wenn es nach dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, geht, soll das Projekt so schnell wie möglich realisiert werden. Ähnlich wie auf Teneriffa soll dann der höchste Punkt der Insel für Touristen leicht zugänglich gemacht werden. Der Roque Nublo gehört zu den Wahrzeichen Gran Canarias und ist ein Monolith aus Basalt in 1.800 Meter Höhe.

20 Jähriger erleichert seine Großeltern um 25.000 €

In Puerto de la Cruz auf Teneriffa hat die Guardia Civil einen 20 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht 25.000 Euro aus dem Haus seiner Grosseltern gestohlen zu haben. Das Geld wurde in einem Safe im Haus der Grosseltern aufbewahrt. Der 20-jährige wusste die Zahlenkombination wie auch den Aufbewahrungsort des Schlüssels. Der Diebstahl fand bereits im Dezember letzten Jahres statt. Allerdings ist den beiden Rentnern der Diebstahl bis vergangenen Montag nicht aufgefallen.

Neuer Wetterradar auf Teneriffa

Der Senat hat das Gobierno Canaria aufgefordert, auf Teneriffa einen neuen Wetterradar zu installieren. Mit der neuen Technik sollen Wettervorhersagen, vor allem Orkane und starker Niederschlag, frühzeitiger und exakter feststehen. Der Radar soll aber nicht nur für den Archipel meteorologische Informationen genauer bestimmen, sondern auch für die iberische Halbinsel und Europa. Die Kanarischen Inseln wie auch Madeira litten in den vergangenen Monaten mehrfach unter starkem Niederschlag und Sturmböen – die Schäden reichen in Millionenhöhe, auf Madeira sind 42 Menschen ums Leben gekommen.

25 Millionen Schaden pro Tag

25 Millionen Euro Verlust pro Tag. So hoch beziffert die Federación de Empresarios de Hostelería y Turismo, kurz FEHT, den Schaden aus den vergangenen Tagen auf den Kanarischen Inseln, an denen der Luftraum über ganz Europa gesperrt blieb. Fernando Fraile, Präsident der FEHT, spricht in der Zeitung Canarias7 von der größten Krise seit 40 Jahren und vom größten Umsatzeinbruch. Aktuell werden in Europa rund 75% der Flüge wieder realisiert, allerdings hat die europäische Flugsicherung noch keine Entwarnung gegeben. Aktuell bewegen sich die Flugzeuge mit Sondergenehmigungen im Luftraum.

Canarios sind die Schlechtesten in Mathe

Die schlechtesten Ergebnisse im spanienweiten Vergleich verzeichnen die Kanarischen Schüler im Fach Mathematik. Zusammen mit den Balearen liegen die schulischen Leistungen im Vergleich zu anderen spanischen Regionen auf den letzten Plätzen. Auf den beiden Inselgruppen sind laut einer aktuellen Statistik auch die meisten Schulabbrecher zu finden. Das spanische Bildungsministerium hat eine entsprechende Zahlenerhebung veröffentlicht. Demnach ist die Quote von Kindern mit Migrationshintergrund auf den Balearen, den Kanaren und La Rioja am höchsten. In der Weinregion schneiden die Schüler allerdings im spanienweiten Vergleich am besten ab.

Fuerteventura hoch verschuldet

Auf El Hierro, La Gomera, Teneriffa oder Gran Canaria ist die Schuldenlast pro Bürger in keinem Municipio höher als 500 Euro. Anders auf Fuerteventura und Lanzarote. Auf der zweitgrößten Insel haben 103.000 Einwohner eine Schuldenlast von knapp 60 Millionen Euro zu tragen, verursacht durch die Ayuntamientos. Das macht 578 Euro pro Bürger im Durchschnitt. Betrachtet man einzelne Municipios wie La Oliva, Pájara oder Betancuria liegt die Schuldenlast pro Bürger bei bis zu 3.400 Euro. Auf Lanzarote liegen die Verbindlichkeiten gegenüber den Banken bei 83 Millionen Euro, 600 Euro pro Conejero.

Mehr Tourismus auf La Palma

4% mehr Touristen aus Deutschland haben in dieser Wintersaison ihren Urlaub auf der Insel La Palma verbracht. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Gobiernos hervor. Demnach haben von Oktober 2009 bis März 2010 rund 30.000 Deutsche ihren Urlaub auf La Palma verbracht. Anders als auf anderen Inseln war der kaum aus Pauschaltourismus bestehende Sektor auf La Palma von der Krise kaum betroffen. Regierung und Unternehmer setzen seit Jahren auf Qualität und Ruraltourismus.

Tinerfenische Kinder sitzen in London fest

Unterstützung vom Gobierno haben die Eltern von rund 120 Kindern in La Laguna auf Teneriffa gefordert. Ihre 9-11 Jahre alten Kinder sitzen seit dem 16. April in London fest. Jetzt soll die Gruppe, die auf einer Sprachreise unterwegs war, mit einer Fähre aufs europäische Festland übersetzen, von dort soll ein Zug die 120 Kinder und Lehrer nach Madrid bringen. Ob und wann die 9-11 jährigen wieder nach Hause zurück können hängt von Flugsicherung ab. Für die Verbindung Teneriffa – Madrid sieht die Vorhersage für heute gut aus.

Flughäfen weiter gesperrt

Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans sind in Spanien gestern 13 Flughäfen geschlossen worden. Wie die Flughafenbehörde AENA mitteilte, gehören dazu auch die Großflughäfen von Mallorca und Barcelona. Auf den Kanarischen Inseln sitzen zehntausende Urlauber fest, weil die Airports in Deutschland, Großbritannien und anderen Ländern weiterhin gesperrt sind. In Spanien waren von der Schließung die Flughäfen von Barcelona, Mallorca, Menorca, Gerona, Reus, Sabadell, Asturias, Santander, Bilbao, San Sebastián, Vitoria, Pamplona und Logroño betroffen. Am Samstag waren in Nordspanien bereits sieben Flughäfen vorübergehend geschlossen worden. Gestern wurden in Spanien nach Angaben von AENA mehr als 1200 Flüge abgesagt.

Benzin teurer geworden

Volltanken mit Benzin 95 Oktan kostet 11.35 Euro mehr als noch im letzten Jahr. Das geht aus einem Artikel der Tageszeitung Diario de Avisos hervor. Aktuell kostet ein Liter Benzin rund 89 Cent auf den Kanarischen Inseln, vor knapp einem Jahr lag der Literpreis noch bei 68 Eurocent. Die Preiserhöhung wird von den Tankstellenverbänden mit der Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar und mit der gestiegenen Inflation begründet. Diese liegt aber rechnerisch nur bei 2,5% gegenüber dem letzten Jahr.

Vulkanausbruch verschlimmert Krise auf den Kanaren

Die Tendenz im Wirtschaftsmotor der Kanaren sah in den letzten Wochen sehr gut aus. Mehr Buchungen in den Hotels, mehr Flüge aus dem In- und Ausland auf den Archipel. Mit dem Ausbruch eines Vulkans in Island hat dabei keiner gerechnet. Betroffen davon sind nicht nur Fluggesellschaften, alleHotels und Appartmentanlagen klagen bereits jetzt über massive Ausfälle. Laut einem Sprecher des Hotelverbandes ASHOTEL sei die Situation dramatisch, vor allem weil keiner weiß, wie lange der Luftraum Europas noch geschlossen bleibt.

CD Tenerife gibt nicht auf

Der CD Tenerife hat sich im Abstiegskampf mit einem 3:2 Sieg gegen Getafe zurück gemeldet. Aktuell fehlt auf einen nicht Abstiegsplatz und das geplante Saisonziel lediglich ein Punkt. In einer packenden Partie ging der Gegner aus Getafe bereits in der 10 Minute in Führung. Dann begann die Galla Vorstellung von Niño. Dem Stürmer gelangen in der Partie im Heliodoro Rodriguez Stadion drei Treffer. Vor knapp 19.000 Zuschauern war der Cd Tenerife die klar bessere Mannschaft mit mehr Ballbesitz und Torchancen.

Wetterkonferenz auf El Hierro

Auf El Hierro hat am Wochenende die MeteoHierro 2010 stattgefunden. Zur Wetterkonferenz waren Vertreter von allen Inseln Makaronesiens eingeladen. Die Vertreter von den Azoren, Madeiras, den Kanarischen Inseln sowie der Kapverdischen Inseln waren sich bei einem Thema alle einig: die Vorhersage von meteorologischen Phänomenen ist schwierig. Während schönes Wetter innerhalb des Mikroklimas immer gut vorhergesagt werden kann, seien die Prognosen für starken Niederschlag, Sturm oder Orkan erst 1-2 Tage vorher möglich. Ziel der MeteoHierro 2010 war es, Lösungen zu suchen um in Zukunft präventiv auf Wetterlagen zu reagieren. Auf den Kanarischen Inseln und Madeira sind in diesem Winter Niederschläge von bis 200 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gemessen worden. Auf Madeira sind dabei 42 Menschen ums Leben gekommen.

Wieder Fliegenpreise bei Condor

Von heute bis Samstag bietet die Fluggesellschaft wieder günstige Flüge von und zu den Kanarischen Inseln an. Insgesamt stehen ab heute 100.000 Fliegenpreistickets zur Verfügung. Einfache Flüge von den Kanarischen Inseln nach Deutschland gibt es bereits 49 Euro. Das Angebot gilt bis Samstag, 17. April 22:59 kanarischer Zeit. Mehr Infos unter Condor.de

25 Cent pro Fisch

Die Fischzucht im offenen Meer ist ein lukratives Geschäft. Wenn die Zucht ins offene Meer gelangt, dann ist die gesamte Faune in Gefahr, vor allem wenn die gezüchtete Spezies eigentlich in diesen Breitengraden gar nicht vorkommt. Vor Santa Cruz de la Palma ist genau das passiert. Caballas, Sardinas und Chicharros sind in Gefahr. Deswegen zahlt das Gobierno jetzt 25 Cent für jedes gefangene Exemplar des Wolfsbarsches. Das hat der Minister für Fischerei, Pilar Merino, gestern bekannt gegeben. Einem Bericht der Tageszeitung El Dia zufolge sollen 200.000 Exemplare aus der Zuchtstation ins offene Meer gelangt sein.

Deutscher Kinderschänder auf Teneriffa festgenommen

In Puerto de la Cruz auf Teneriffa hat die Polizei einen 48 jährigen Deutschen festgenommen. Nach dem Mann ist europaweit wegen Kindesmissbrauchs gefahndet worden. Bisher sind keine weiteren Details zu dem Fall bekannt. Zeitungsberichten zufolge soll sich der 48 jährige bereits mehrere Wochen in einem Appartement in Puerto de la Cruz aufgehalten haben. Er ist beim verlassen des Gebäudes von den Beamten verhaftet worden.

Flugausfall wegen Vulkanausbruch

Auf den Flughäfen der Inseln parkten heute diverse Maschinen mit Ziel Groß Britannien. Insgesamt blieben 34 Maschinen am Boden. Wegen der starken Rauch- und Ascheentwicklung eines Vulkans in Island hat die europäische Flugsicherungsbehörde den Flugverkehr über Großbritannien gestoppt. Die Wolke ist rund 3000 Kilometer lang, ein Hindurchfliegen ist laut Experten unmöglich. Auch morgen wird mit Verspätungen und gestrichenen Flügen gerechnet. Betroffene können sich unter Telefonnummer 902 404 704 auf spanisch und englisch über die aktuelle Situation informieren.

Verwaiste Hafen

Der Hafen ist verweist, Fischkutter die eigentlich im Hafenbecken vertäut sind liegen Kieloben auf der Kaimauer. Das Bild das sich im Hafen von Villa de Mazo auf La Palma bietet hat der Sturm hinterlassen. Auf dem Flughafen der Insel ist zwar nicht zu Bruch gegangen, Flugzeuge konnten aber aufgrund der Wetterlage nicht abheben. 11 Flüge wurden gecancelt. Die Weinernte ist ebenfalls von der Wetterlage betroffen – nach Aussage eines Sprechers wurden 60% der tragenden Weinreben auf La Palma zerstört.

Raubmord an deutschem Ehepaar

Ein deutsches Ehepaar ist bei Alicante auf dem spanischen Festland tot aufgefunden worden. Die beiden 70 und 80 Jahre alten Rentner wurden in ihrem Haus an der Costa Blanca von Beamten der Polizei gefunden. Nachbarn hatten den Notruf getätigt, nachdem sie über eine geraume Zeit keine Bewegung mehr im Nachbarhaus feststellen konnten. Beide Leichen wiesen Schusswunden auf, die Polizei geht von einem Raubmord aus.

Polizei "oben ohne"

Einen alternativen Arbeitsplatz muss sich heute die Policia Local von Arrecife auf Lanzarote suchen. Sturmböen haben das Dach des Kommissariats weggerissen. Auch im Hafen der Inselhauptstadt hat der Sturm seine Spuren hinterlassen. Mehrere kleine Fischerboote sind an die Kaimauer gedrückt worden. Die Fähre der Reederei Naviera Armas die Las Palmas mit Arrecife verbindet musste gestern mehrere Stunden außerhalb des Hafens warten. Bei den Wetterbedingungen war an ein Anlegen nicht zu denken.

Schildkröte auf Reise

Ihr Name ist Aurora, sie ist ca. 30 Jahre alt und hat den Atlantik schwimmend überquert und dabei mehr als 6.000 Kilometer zurückgelegt. Die Rede ist von der bekanntesten Meeresschildkröte auf den Kanarischen Inseln. Das Reptil ist von Naturschützern gefunden worden, als es verletzt im Meer trieb. Das Observatorio Ambiental Granadilla hat es mit einem Satelliten Sender ausgestattet um mehr über die Lebensweise der Meeresschildkröten zu erfahren. Aurora hat innerhalb von fünf Monaten knapp 6.200 Kilometer zurückgelegt – von den Kanarischen Inseln bis in die Karibik. Den gesamten Weg mit allen Stationen können Interessierte auf der Internetseite www.oag-fundacion.org verfolgen.

Kein Flugverkehr nach La Palma

Die Insel La Palma war gestern per Flugzeug nicht zu erreichen. Starker Wind hatte die Landung für die Piloten unmöglich gemacht. Die Unwetterwarnung des spanischen Wetterdienstes gilt auch für heute. Auf den Flughäfen La Palma, Los Rodeos und Ghando muss mit Verspätungen gerechnet werden. Bei starkem Wind und Niederschlag muss auch heute wieder mit umgeleiteten Maschinen gerechnet werden. Ab morgen erwarten die Meteorologen eine Entspannung der Wetterlage.

Neue Tourismuskampagne

Krisenstimmung sucht man in diesen Tagen in der Werbeabteilung für Tourismus des Gobiernos vergeblich. Im Winter wurden sieben Millionen Euro für die umstrittene Kampagne „Say no to Winter Blues“ ausgegeben. Aktuell werden 10 Millionen Euro auf dem spanischen Markt ausgegeben. Das Thema dieses Mal lautet „Dejalo todo y ven“ – Lass alles stehen und liegen und komm. 100 Hostessen sind in dieser Woche in ganz Spanien unterwegs um an Bus und Bahn Stationen Menschen anzusprechen. Sind diese bereit sofort ihre Koffer zu packen, erhalten sie einen gratis Urlaub auf den Inseln. Kritik zu den hohen Ausgaben kommt dabei aus der Opposition. Bei steigender Armut und hoher Arbeitslosigkeit könnedie Regierung nicht so locker mit Millionen umgehen, so ein Oppositionssprecher.

Diesel für Solar verkauft

Das spanische Industrieministerium hat einen Betrug in der Solarbranche aufgedeckt. Betreiber sollen Diesel-Strom als Solarstrom ausgegeben haben, um an lukrative Subventionen zu kommen. Bei Inspektionen wurde nach Presseberichten festgestellt, dass mehrere Solaranlagen angeblich auch nachts Strom produzierten und in das Netz einspeisten. Um eine größere Leistung der Anlagen vorzutäuschen, sollen die Betreiber Diesel-Stromgeneratoren angeschlossen haben.Nach vorläufigen Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 2,6 Mio. Euro – die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, es wird mit weiteren Betrugsfällen gerechnet.

Ralley auf Gran Canaria

Das deutsch-österreichische Rallye Duo Wittmann und Wicha wird Ende des Monats an der 34. Rallye Canarias auf Gran Canaria teilnehmen. Neuland für das deutschsprachige Erfolgsteam ist der Asphaltbelag, bisher sind die beiden eher auf Sandpisten erfolgreich gewesen. Das Team wird in einem Peugeot 207 an der Rallye Canarias teilnehmen. Es ist bisher das einzige deutsche Team beim 34. Straßenrennen auf Gran Canaria.

Unterwetter erwartet

Der spanische Wetterdienst hat für heute eine Unwetterwarnung ausgegeben. Es wird mit Windgeschwindigkeiten von bis 90 Stundenkilometern gerechnet. Betroffen davon sind vor allem die westlichen Inseln, aber auch auf Fuerteventura und Lanzarote wird starker Wind aus Südwesten erwartet. Auch heute muss mit stellenweise starkem Niederschlag gerechnet werden.

Die Kanaren in Berlin

Berlin steht von heute bis Freitag ganz im Zeichen der Kanarischen Inseln. Die kanarische Gemeinschaft wird in der Hauptstadt zum zehnten Mal das kanarische Kulturfest zelebrieren. Unter den Organisatoren ist in diesem Jahr der Direktor der Fundación César Manrique, Fernando Gómez Aguilera. Viele Bilder und Skulpturen Manriques schmücken in diesen Tagen Berlin. Dazu sorgen verschiedene kanarische Gruppen für den musikalisch kanarischen Flair. Mehr Informationen zu den Veranstaltungen im Instituto Cervantes oder auf der deutschen Internetseite Cervantes.de

Erster Auswärtssieg für CD Tenerife

32 Spieltage hat es gedauert bis der CD Tenerife seinen ersten Auswärtssieg in der ersten spanischen Fussballliga eingefahren hat. Gegen Sporting Gijon erzielten Hector und Alvaro die beiden Treffer die zum 0:2 Endstand führten. Mit den drei Punkten kann der Club aus Santa Cruz sich zwar nicht aus der Abstiegszone befreien, aber es sieht rechnerisch wieder besser für einen Verbleib in der Primera Division aus. Aktuell fehlen den Weiß Blauen 4 Punkte auf einen Nicht Abstiegsplatz.

Obdachloser in Puerto del Carmen verbrannt

Auf Lanzarote ist die Leiche nach dem Brand in einem Apartment identifiziert. Ein ca. 30 Jahre alter Italiener soll bei dem Brand erstickt sein, laut Zeugenaussagen hatte er seit Jahren als Obdachloser auf der Insel gelebt. Die Guardia Civil ermittelt in dem Fall weiter. Weiterhin fehlt ein DNA Nachweis noch ist die Brandursache geklärt. Am Sonntagmorgen ist die Leiche von den Einsatzkräften in Puerto del Carmen geborgen worden.

Kurs für Reiseleiter auf Fuerteventura

Die Stiftung für Tourismus auf Fuerteventura bietet einen Kurs an, um die Touristenführer professionell zu schulen. Der Kurs findet vom 19. bis zum 28. April jeweils von 19 bis 22 Uhr statt und soll bei den Guides nicht nur für mehr historisches Wissen sorgen. Auch Erstmassnahmen bei Allergien, Ohnmacht und Sonnenstich sind Inhalt der Weiterbildung. Der Kurs ist auf 25 Plätze beschränkt. Die Anmeldung erfolgt unter der Telefonnummer 928 54 36 55.

Wald wird brennen

Der Wald im Nationalpark auf Teneriffa wird in den kommenden Tagen wieder brennen. Dieses Mal aber kontrolliert und von den Waldarbeitern überwacht. Sie werden in den kommenden Tagen Brandschneissen durch den Nationalpark schlagen um im kommenden Sommer Waldbrände schneller unter Kontrolle zu bekommen. Am 19. April muss mit starker Rauchentwicklung im Bereich um Icod de los Vinos gerechnet werden, am 21. April zwischen Santa Ursula und La Orotava.

Deutsche auf La Gomera gerettet

Auf La Gomera ist gestern eine deutsche Touristin bei El Guro gerettet worden. Die 48-jährige hatte sich beim Wandern das Bein gebrochen und konnte den Weg alleine nicht fortsetzen. Die Rettungskräfte mussten die verletzte Frau rund eine Stunde zu Fuß auf dem Wanderweg bis zur Strasse tragen, bevor ein Fahrzeug der Ambulanz die Deutsche ins Krankenhaus nach San Sebastian fahren konnte. Die 48-jährige konnte gestern Abend das Krankenhaus wieder verlassen.

Neues Krankenhaus auf Teneriffa eröffnet

Der neue ambulante Teil des Universitätskrankenhauses HUC auf Teneriffa ist gestern vom Präsidenten der Kanarischen Inseln Paulino Rivero eingeweiht worden. Trotz der überlangen Bauzeit fand Rivero gestern bewegende Worte zur Fertigstellung. Insgesamt hat der Neubau 85 Millionen Euro gekostet. Auf 44.000 Quadratmetern verfügen die Ärzte jetzt über vier ambulante Operationssäle, Onkologie, Hämatologie, eine Kinderstation und Radioonkoliogie. Der neue ambulante Bereich des Universitätskrankenhauses sollte bereits vor vier Jahren fertig gestellt sein. Bürokratische Hürden hatten den Fertigstellungstermin immer wieder nach hinten verschoben.

Regierung sieht Sparmaßnahmen vor

Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero verhandelt mit Arbeitgebern und Gewerkschaften über eine Reform des Arbeitsmarktes. Es geht in erster Line um weitere Sparmaßnahmen. Laut Prognosen der Regierung könnten in diesem Jahr 19 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung in Spanien keinen Job haben. Im letzten Jahr wurde ein Haushaltsdefizit von 11,4 Prozent verbucht. Zapateros Regierung will bis 2013 die EU-Schuldengrenze von drei Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt einhalten. Dafür sollen die Ausgaben um 50 Milliarden Euro gekürzt werden. Spanien, Griechenland und Portugal nehmen in der Liste der EU Länder beim Haushaltsdefizit die letzten drei Plätze ein.

Flora und Fauna auf den Kanaren in Gefahr

Die Fauna rund um die Kanarischen Inseln ist in Gefahr – diese Meinung vertritt der Professor für Meeresbiologie und Vizerektor der Universität Las Palmas, José Juan Castro und fordert mehr Naturschutzreservate. Aktuell verfügen die Kanarischen Inseln lediglich über drei Meeresreservate – vor La Palma, rund um die Insel La Graciosa im Norden von Lanzarote und das Naturschutzgebiet von El Hierro. Vor La Gomera soll ein weiteres entstehen. Castro warnt in einem Interview mit der Zeitung Canarias7 vor einer Kettenreaktion der Fauna, die durch mehr Reservate verhindert werden soll.

Abstieg für CD Tenerife fast nicht mehr zu verhindern

Mit einem mageren 0:0 hat der CD Tenerife zuhause gegen Valladolid seine Fans abgespeist. Dabei wären drei Punkte gegen den direkten Rivalen im Abstiegskampf wichtig gewesen. Kommendes Wochenende wartet der FC Malaga – ebenfalls ein direkter Gegner im Kampf um den Verbleib in der Primera Division. Das Duell an der Tabellenspitze hat eindrucksvoll der FC Barcelona für sich entschieden. Die spanische Presse wie auch Real Madrid liegen seit dem 2:0 am Samstagabend den Katalanen zu Füssen.

Schlechtes Wetter im Anmarsch

Regen und Wind haben die Meteorologen für die Kanarischen Inseln in den kommenden Tagen vorhergesagt. Ein Tief zwischen dem Golf von Cadiz und den Kanarischen Inseln wird für starken Niederschlag und Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern sorgen. Die Wetterlage mit starker Bewölkung, Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad und starkem Wind aus südlichen Richtungen soll bis kommenden Montag anhalten.

Erneuerbare Energien auf Teneriffa

Wasserkraft soll auf Teneriffa zumindest einen Teil des Energieproblems lösen. Die Regierung prüft an verschiedenen Stellen der Küste die Installation von Gezeitenkraftwerken. Im Zuge des Plan Canaria sollen rund 500 Millionen Euro in regenerative Energiegewinnung investiert werden. Der Energiebedarf der Insel El Hierro soll bereits in naher Zukunft nur noch durch Wind und Wasserkraft sichergestellt sein. Auch Gran Canaria produziert bereits 50% des Strombedarfs durch nicht fossile Energiequellen.

Abstiegsangst beim CD Tenerife

Der CD Teneriffa hat im Wochenende in Sevilla mit 3:0 verloren und rutscht weiter in die Abstiegszone. Die Mannschaft des FC Sevilla hatte vor heimischer Kulisse mit dem Aufsteiger aus Santa Cruz einen genügsamen Gegner. Die Angreifer Frederic Kanoute (22.) und Luis Fabiano (44.) sorgten für einen beruhigende 2:0-Pausenführung für die Gastgeber. Der eingewechselte Jose Carlos setzte den Schlusspunkt (87.) für den zuletzt schwächelnden Champions-League-Teilnehmer, der sich mit dem Sieg gegen den Tabellen-18. vorübergehend an Mallorca vorbei an die vierte Stelle gesetzt hat. Für CD Teneriffa wird es nun langsam knapp. Nach 30 Spieltagen steht Teneriffa auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Schlechtes Wetter senkt Energiekosten

In den vergangenen vier Wochen haben regenerative Energien in Spanien knapp 50% der Energiebedarfs produziert. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Netzbetreiber hervor. Vor allem Wasserkraft war im letzten Monat der Energielieferant. Die Wasserstände an den Stauseen auf dem Festland wie auch auf den Kanarischen Inseln sind so hoch wie nie. Das schlechte und kühle Wetter mit viel Wind hat aber auch dazu geführt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen einen neuen Rekord erreicht hat. Der Netzbetreiber veröffentlichte jetzt Zahlen, wonach 45,1 Prozent erneuerbare Energie im spanischen Netz war.

Riesengehälter trotz Krise

Die Krise hat bei vielen Arbeitnehmern auf den Kanarischen Inseln zu weniger Lohn oder Arbeitslosigkeit geführt. Jetzt hat die Zeitung El Dia veröffentlicht was der Bürgermeister von Arona und andere Politiker auf dem Archipel verdienen. José Alberto González Reverón erhält jährlich einen Betrag von 93.191,04 Euro und liegt damit rund 1.000 Euro über dem Gehalt von Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero. Die Zeitung erklärt diesen hohen Betrag mit einer Erhöhung der Diäten im Jahr 2007, kurz nach Amtsantritt und kurz vor Beginn der Wirtschaftskrise. Zur Erklärung gab der Bürgermeister bekannt, dass die Gehälter seit Beginn der Krise eingefroren wären, trotzdem verschlingen die Personalkosten im Municipio rund 860.000 Euro pro Legislaturperiode.

Trotz TDT kein Fernsehen auf La Palma

Trotz mehrerer Antennen und hohen Investitionskosten können auf La Palma nach der Abschaltung des analogen Fernsehsignals viele Bürger über TDT kein Bild empfangen. Vor allem davon betroffen ist der Bereich um Villa de Mazo. Laut dem Bürgermeister des Municipios beträgt die Auslastung nur 75% der Region, rund 3.000 Haushalte können ihre Geräte nicht über TDT synchronisieren. Einige Bürger haben bereits Parabol Antennen installiert um dasSignal über Satellit zu empfangen. Ein Sprecher der Telekomunicaciones hat der Zeitung Diario de Avisos gegenüber versichert, das an dem Problem in den kommenden Wochen gearbeitet wird.

Medizinische Kosten sind gestiegen

Im Durchschnitt wurde auf den Kanaren pro Einwohner im Jahr 2009 1.447 Euro für die medizinische Versorgung ausgegeben. Das sind rund 12% mehr als noch im Jahr 2008. Damit liegt die Autonomie im spanienweiten Vergleich bei den Ausgaben für medizinische Versorgung und Arzneimittel im obersten Drittel. Auf den Balearen zum Beispiel liegen die Ausgaben jährlich pro Einwohner bei 1.180 Euro. Trotz der hohen Kosten ist die medizinische Versorgung auf dem Archipel qualitativ nicht mit Regionen wie Madrid oder dem Baskenland zu vergleichen. Weiterhin müssen Patienten monatelang auf eine Behandlung durch einen Spezialisten warten.

Ironman in wenigen Wochen

In wenigen Wochen startet die 19. Auflage des Ironman Lanzarote Canarias Triathlon Spain.Am 22. Mai findet der härteste Triathlon der Welt statt. 1.500 Athleten stellen sich dieser Herausforderung. Los geht’s in Puerto del Carmen ab 7 Uhr morgens beim Schwimmwettbewerb auf 3,8 Kilometern, weiter geht’sdann auf dem Rennrad. Die Strecke, die, vorbei an Yaiza, El Golfo, Teguise und der Aussichtsplattform Mirador del Río führt, ist 180 Kilometer lang und beträgt zudem über 2.500 Höhenmeter. Zu Fuß geht es auf 42,2 Kilometer weiter. Der Gewinner des letzten Jahres war der Belgier Bert Jammaer mit einer Zeit von 8 Stunden 54 Minuten und 3 Sekunden.

"Alles ok, mir gehts gut"

Die Policia Local staunte nicht schlecht, als sie zu einem Einsatz nach La Laguna auf Teneriffa gerufen wurde. Nachbarn hatte sie um Hilfe gerufen, weil sie einen heftigen Streit zwischen zwei Männern gehört hatten und später durchs Fenster einen Mann am Boden liegen sahen. Als die Beamten die Wohnung betraten, saß einer der Männer im Sessel, eine Zigarette rauchend mit blutigen Händen. Der andere Mann war im Schlafzimmer und versorgte seine Wunden mit Handtüchern. Auf die Frage was passiert sei, antwortete das Opfer „ Es ist schon ok, mir geht’s gut“. Der Mann hatte eine 10 cm lange Schnittwunde Hals und Rücken. Nur durch Glück, wurde keines der Gefäße verletzt. Der Täter wurde festgenommen.

Geld für Sturmschäden

600.000 Euro Soforthilfe stellt die kanarische Regierung Teneriffa und La Gomera zur Verfügung um die Schäden der heftigen Wellen Anfang Februar zu beseitigen. In den Häfen der Gemeinden Alajeró und San Sebastian de la Gomera und El Rosario auf Teneriffa haben bis zu neunmeterhohe Wellen am 2. und 3. Februar die Hafenmolen zerstört.

Drogenschmuggler auf Lanzarote

Die Guardia Civil hat am Flughafen auf Lanzarote drei Männer wegen Drogenschmuggels verhaftet. Schon seit längerem haben die Beamten die Täter im Visier. Sie kontrollierten ihre Telefone und die Emails. Bei dem letzten Versuch Kokain aus Südamerika nach Lanzarote einzuschmuggeln,schlugen die Beamten zu und nahmen die drei Männer im Alter von 24, 27 und 44 Jahren fast. Über 1 Kilogramm reines Kokain hatten sie bei sich.

Hochbetrieb im Hafen von Santa Cruz

Die Stadt Santa Cruz auf Teneriffa wird an den Osterfeiertagen Ankerplatz für mehrere Tausend Touristen sein. Über 21.000 Passagiere kommen am Wochenende mit Kreuzfahrtsschiffen am Hafen Santa Cruz an. Zu Ostern herrscht in diesem Jahr Hochbetrieb auf den Kanaren. Am Samstag, zum Beispiel, trifft die AIDAluna mit mehr als 3.300 Passagieren ein.

Bisher nur ein Flüchtlingsboot in diesem Jahr registriert

Die Zahl der illegalen Flüchtlinge in diesem Jahr ist im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 99,6 % zurückgegangen. Das schreibt die Europa Press Office in einem Bericht. Nur ein einziges Boot aus Afrika erreichte den Archipel in den ersten drei Monaten. Darin saßen 3 Erwachsene und ein Kind.

Hotelauslastung bei 60 Prozent

Die Hotelauslastung über Ostern ist auf den Kanaren bei durchschnittlich 60 %. Etwas höher, bei rund 70 % liegt die Appartment-Vermietung. In den ersten beiden Märzwochen lag die Auslastung bei gerade einmal 43 %. Die gestrichenen Flüge auf Grund des schlechten Wetters seien einer der Gründe gewesen, heißt es.