146 Flüchtlinge in 24 Stunden

146 Flüchtlinge in 24 Stunden

Die spanische Küstenwache hat sechs Flüchtlingsboote aus Afrika in den vergangenen 24 Stunden südlich von Gran Canaria lokalisiert.

Insgesamt sind 146 Flüchtlinge in den Hafen von Arguineguin gebracht worden. Mehrere hundert Flüchtlinge sind dort in verschiedenen Zelten untergebracht und sollen eine entsprechende Quarantänezeit verbringen.

Was früher ein beschaulicher Fischerhafen war ist heute ein provisorisches Zentrum für Flüchtlinge aus Afrika.

Es fehlt weiterhin an entsprechenden Unterbringungsmöglichkeiten. Eine politische Lösung für eine Umverteilung von Flüchtlingen auf alle spanischen Provinzen gibt es weiterhin nicht. Seit Jahresbeginn haben mehr als 5.000 Flüchtlinge in 190 Booten die Kanarischen Inseln erreicht, im Schnitt mehr als 500 Flüchtlinge pro Monat.


440 Kilogramm Haschisch sichergestellt – Bei einer Verkehrskontrolle auf der LZ-102 auf Lanzarote hat die Polizei einen 58 Jahre alten Mann aus Marokko verhaftet. Er hat mit seinem weißen Lieferwagen auf der LZ-102 gewendet und ist bei dem Verstoß von Beamten der Guardia Civil beobachtet und kontrolliert worden.

Nachdem er weder Führerschein noch Fahrzeugpapiere vorweisen konnten, hat die Guardia Civil das Fahrzeug kontrolliert. In 14 Ikea Kartons verpackt und mit Paketband umwickelt hat die Polizei insgesamt 440 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt. Der 58-jährige sitzt bis auf weiteres in Untersuchungshaft.


Schlechte Traubenernte – Die Winzer auf Lanzarote klagen über die schlechte Traubenernte in diesem Jahr. In den vergangenen Wochen konnte, im Vergleich zu 2019, lediglich die Hälfte der Trauben für die Weinproduktion gesammelt werden.

Insgesamt sind 1.350 Tonnen Trauben geerntet worden, im letzten Jahr waren es 2.800 Tonnen.

Die Traubenernte hat in den letzten Jahren stark variiert – 2015 und 2018 lag die Menge bei 3800 Tonnen, 2016 nur bei 700 Tonnen. In diesem Jahr sind die Ursachen für eine geringere Erntemenge aber nicht auf klimatische Bedingungen zurückzuführen, sondern auf die Corona Pandemie, die sowohl die Versorgung der Weinfelder unter besondere Bedingungen stellt, als auch von Erntehelfern besondere Maßnahmen fordert.


7-Tage Inzidenz bei 54 – Die Infektionszahlen sinken weiterhin auf den Kanaren. Es werden zwar jeden Tag neue Infektionen mit dem Corona Virus gemeldet. Die Zahl der als genesen entlassenen Patienten, bzw. die Zahl der Personen die eine Quarantäne beendet hat liegt über der Zahl der Neuinfizierten.

Bis auf Gran Canaria und La Gomera haben alle anderen Inseln eine 7-Tage Inzidenz von unter 50 – auf Lanzarote liegt dieser Wert heute bei 35,5 auf Fuerteventura bei 45,3.

Las Palmas auf Gran Canaria ist weiterhin mit Abstand die Zone auf den Kanaren, die am stärksten von der Pandemie betroffen ist. In der Inselhauptstadt liegt die 7-Tages Inzidenz heute bei 71.


1 Million Schnelltests bestellt – Das kanarische Gesundheitsamt hat eine Million Corona Schnelltests reserviert. Zusammen mit sogenannten PCR-Test, die in der Auswertung längere Zeit benötigen, soll in den kommenden Wochen weiterhin massiv getestet werden.

Die Schnelltests sollen bei Personen mit leichten Symptomen eingesetzt werden – bei positivem Testergebnis verbringen diese Personen eine 10-tägige Quarantäne zu Hause und können ohne weitere Tests nach dieser Zeit die Quarantäne wieder verlassen.

Bei Personen mit mittleren bis schweren Symptomen wird zuerst ein Schnelltest durchgeführt – ist das Ergebnis positiv folgt ein PCR-Test. Je nach Viruslast und Symptomen wird entschieden ob der Patient stationär oder ambulant mit entsprechender Quarantäne behandelt wird. Innerhalb der weiteren 10 Tage werden drei weitere PCR-Tests durchgeführt.

Das neue Corona Protokoll gilt ab sofort in allen spanischen Autonomien.


 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.