170 Flüchtlinge am Montag

170 Flüchtlinge am Montag

21 Flüchtlinge haben es gestern in einer Patera aus eigener Kraft geschafft die Kanarischen Inseln zu erreichen. 149 Flüchtlinge sind von der Küstenwache gerettet worden.

Die Bilanz des Roten Kreuze gestern: 170 Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent, acht von ihnen in einem besorgniserregenden Gesundheitszustand, zwei von ihnen müssen auf Intensivstationen behandelt werden.

Fünf Flüchtlingskinder werden in Krankenhäusern behandelt.

Während dessen hat ein Gericht auf Gran Canaria die Klage wegen Menschrechtsverstößen im Hafen von Arguineguin auf Gran Canaria abgelehnt. Dort sind weiterhin rund 2.500 Flüchtlinge untergebracht. Die sanitären Anlagen sind für 420 Personen ausgelegt.


Fünf Teststationen für Heimkehrer – Das kanarische Gesundheitsamt betreibt für die Weihnachtszeit Teststationen in Madrid, Barcelona, Sevilla, Vigo und Bilbao. Vor allem kanarische Studenten sollen vor ihrer Rückkehr zur Weihnachtszeit auf das Corona Virus getestet werden.

Seit gestern ist ein negatives Testergebnis für die Einreise auf die Kanarischen Inseln obligatorisch.

Sowohl vom spanischen Festland, als auch aus allen anderen europäischen Ländern. Das Testergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein. Für die Weihnachtszeit soll auf den Kanarischen Inseln die maximale Personenzahl für Feierlichkeiten von zehn auf sechs reduziert werden.

Mit den Maßnahmen soll eine Steigerung der 7-Tages Inzidenz an den Weihnachtsfeiertagen verhindert werden.


Hohe Reservierungszahlen aus Groß Britannien – Jet2 und Jet2holidays gehen ab dem 2. Dezember von einer Reservierungswelle für Weihnachten aus. Das haben Vertreter beider Unternehmen gestern auf einer Videokonferenz mit Regierungsvertretern der Kanarischen Inseln bekannt gegeben.

Am 2. Dezember endet der Lockdown in Groß Britannien.

Die Kanarischen Inseln sind weiterhin das sicherste Reiseziel in ganz Europa. Die Verhandlungen gestern hatten ein primäres Ziel: Die Zusage für eine Validierung der Corona Schnelltests. Jet2 und Jet2holiday sind sich mit TUI und anderen Reiseveranstaltern einig – Reservierungen wird nur geben, wenn der Corona Schnell Test anerkannt wird.

PCR-Tests sind zu teuer und das Testergebnis steht nicht schnell genug zur Verfügung. Jetzt liegt es an der kanarischen Regierung für die Aktivierung des Tourismus eine Entscheidung zu fällen.


20.000 Haushalte ohne Wasser – Auf Lanzarote sind 20.000 Haushalte in den Gemeinden Arrecife, Yaiza, Tinajo und Tías, sowie San Bartolome und Playa Honda ohne Leitungswasser.

Konkret betroffen sind seit Sonntag die Dörfer Nazaret, Las Cabreras, Teguise, Teseguite, Los Valles, Guatiza, Mala, Tabayesco, Arrieta, Punta Mujeres, Órzola, Ye, Guinate, Máguez und Haría, sowie Tegoyo, Montaña Blanca, Conil, Güime, Masdache und La Asomada.

Der Grund ist ein Zwischenfall in der Entsalzungsanlage Lanzarote IV in Arrecife. Es besteht die Gefahr, dass es Tage dauern wird, bis in betroffenen Gebieten wieder fließend Wasser aus den Leitungen kommt.

Geplant ist die betroffenen Gebiete jeweils im Turnus zu versorgen, Stundenweise oder Tageweise, bis der Zwischenfall behoben ist.

Presseberichten zufolge ist die Filteranlage defekt, das Ergebnis ist braunes, trübes Süßwasser, das die Standards nicht erfüllt. Aktuell ist die einzige Möglichkeit die Produktion der Entsalzungsanlage auf ein Minimum zu reduzieren und die Filteranlage zu Warten. Bisher gibt es vom Betreiber Canal Gestión Lanzarote keine Angabe wann der Zwischenfall behoben ist.


BIP sinkt um 21,6% - Das Brutto Inlandsprodukt sinkt auf den Kanarischen Inseln in diesem Jahr um 10 Milliarden Euro. Dieses Ergebnis hat der kanarische Finanzminister Román Rodriguez im kanarischen Parlament präsentiert.

Das ist mehr als doppelt so viel als ursprünglich erwartet.

Dieses Finanzloch lässt sich weder durch finanzielle Hilfen aus Madrid noch durch das europäische Hilfspaket stopfen und bedeutet neue Schulden in 2021. Wegen der Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen erhält die kanarische Autonomie aus Madrid und aus Europa insgesamt 660 Millionen Euro. Der Rest soll durch Aufnahme von neuen Schulden finanziert werden.

Damit soll gewährleistet werden, dass es auch 2021 keine Sparmaßnahmen und Kürzungen in der kanarischen Provinz geben wird.


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