Playa de la Cosina - La Graciosa

Playa de la Cosina - La Graciosa

Menschenleere Strände ohne Kiosk und Liegestühle suchen Naturliebhaber auf den Kanarischen Inseln meist vergebens.

Aber es gibt sie noch, allerdings nicht mit Bus oder Auto erreichbar und mit einem ordentlichen Fußmarsch verbunden – eigentlich logisch, sonst wären sie nicht menschenleer.

Einer der wenigen Schmuckstücke des Archipels in Sachen Postkartenstrand ist der Playa de la Cosina auf La Graciosa. Unabhängig von den Gezeiten des Atlantiks immer erreichbar, windgeschützt, das Wasser kristallklar und voll mit Fischen und Meerestieren.

La Graciosa liegt in Mitten des geschützten Chinijo Archipels, eine Meereschutzzone die sich vom Famara Strand auf Lanzarote bis weit über die Insel Alegranza im Norden von La Graciosa erstreckt. Der Fischfang ist hier seit Jahren stark reglementiert.

Erreichbar ist die Insel von Orzola auf Lanzarote aus mit dem Schiff. Die beiden Fährlinien (Lineas Romero and BiosferaExpress) fahren, sofern es der Atlantik zulässt, den ganzen Tag über stündlich zwischen Lanzarote und Caleta de Sebo hin und her.

Der kleine Naturhafen liegt deutlich weiter im Westen als der ursprüngliche Anlaufpunkt Pedro Barbar. Die kleine Ansiedlung die von Orzola bereits gut sichtbar ist, war den Launen des Atlantiks zu stark ausgesetzt. Auch aus diesem Grund ist über die Jahre hinweg das Zentrum rund um die kleine Bucht bei Caleta de Sebo entstanden.

Vom Hafen geht es in Richtung Westen immer am Ufer entlang, über kleine Sandbuchten und Vulkangestein rund 60 Minuten am Strand Francesa vorbei. Auch dieser Sandstrand beeindruckt mit seinem weißen Sand und intensiven Farben. Menschenleer ist der Playa de la Francesa aber eigentlich nie, das ist der Nähe zum Dorf geschuldet. Außerdem nutzen Ausflugsboote von Caleta de Sebo aus den Strand für ein Bad im kühlen Atlantik.

Nach dem Playa de la Francesa führt ein kleiner Pfad den Hügel hinauf. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zum Playa de la Cosina, die gelben Felsen oberhalb des Strandes sind bereits jetzt gut zu erkennen. Spätestens wenn der Weg in die Bucht hinunter führt, wird automatisch die Kamera oder das Smartphone ausgepackt, um den atemberaubenden Moment auf Bildern festzuhalten.

Vor allem in den Wintermonaten bis nach Ostern ist die Insel La Graciosa nur von einigen wenigen Touristen frequentiert, sofern man nicht just einen Brückentag oder Schulferien erwischt hat. Genau dann sind die Chancen am größten völlig alleine den ganzen Tag über an einem der schönsten Naturstrände der Kanarischen Inseln zu verbringen.

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