Chaos am Himmel

Chaos am Himmel

Ein Bericht der Fluglotsen auf den Kanarischen Inseln zeigt wie prekär die Lage am Himmel am vergangenen Sonntag war.

Wegen starkem Wind und Sturmböen mussten hunderte Maschinen umgeleitet werden, beide Flughäfen auf Teneriffa konnten zeitweise nicht angeflogen werden.

Was Otto Normalverbraucher nicht mitbekommt, es sei denn als Fluggast, wird auf der Website controladoresaereos.org detailliert beschrieben. Während die Fluglotsen auf den kanarischen Flughäfen teilweise Doppelschichten machen mussten, einer von ihnen in der Notaufnahme landete und sich Sorgenfalten in die Gesichter gruben, waren am Himmel über dem Archipel so viele Maschinen wie noch nie.

Sonntagvormittag betraf die Wetterlage Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria – am Nachmittag mussten die Airports von Teneriffa und La Palma geschlossen werden. Vier Pilotenteams meldeten so wenig verfügbaren Treibstoff das ihre Landung sofort eingeleitet werden musste, eine fünfte Maschine kam mit dem Funkspruch „MayDay, MayDay“ vom Himmel.

Auf Gando musste wegen des aufkommenden Flugverkehrs aus Teneriffa die Militärlandebahn geöffnet werden. Entspannt hat sich die Situation erst als die spanische Flugleitzentrale gegen Nachmittag nach Lissabon und Agadir die Schließung des Luftraumes gefunkt hat und alle Maschinen nach Marrakesch, Agadir oder Faro umgeleitet hat.

Den ganzen Bericht zum „Inferno am Himmel“ gibt es auf der Internetseite controladoresaereos.org nachzulesen.

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