Ölteppich im Hafen - 60.000 Liter Diesel

Verantwortliche für Öl im Hafen gefunden

Die Säuberungsarbeiten im Hafen von Gran Tarajal auf Fuerteventura sind noch nicht abgeschlossen, bisher sind Pressemeldungen zufolge mehr als 60.000 Liter Treibstoff aus dem Hafenbecken gepumpt worden.

Wer für den Schaden aufkommen soll, ist laut einem Bericht der Hafenbehörde jetzt klar: die Reedereien der Schrottschiffe müssen zahlen. Vergangene Woche sind vier ausrangierte und nicht mehr seetüchtige Frachter im Hafen von Gran Tarajal bei starkem Seegang gesunken, in den Treibstofftanks mehr als 175.000 schwerer Dieselkraftstoff.

Zwei Fragen bleiben bisher ungeklärt: Warum wurden die Frachter überhaupt nach Gran Tarajal geschleppt und nicht sofort verschrottet und wieso sind die Treibstofftanks der schrottreifen Schiffe nicht bereits beim Vertäuen im Hafen leergepumpt worden? Der Hafen von Gran Tarajal ist weiterhin gesperrt, die Hafenzufahrt ist mit schwimmenden Barrieren geschlossen um ein Auslaufen des Mineralöls ins offene Meer zu verhindern.

Taucher schließen Lecks in Treibstofftanks

Im Hafen von Gran Tarajal fließt kein neuer Dieselkraftstoff ins Meer. Die Lecks an den vier gesunken Frachtern sind geschlossen. An der Hafeneinfahrt sorgen zwei Schwimmbarrieren dafür das so wenig Treibstoff wie möglich ins offene Meer entweicht.

Starker Südwind und hohe Wellen hatten dafür gesorgt, dass vier alte, ausrangierte Boote im Hafenbecken gesunken waren. Die spanische Marine hatte mit Tauchern und schwerem Gerät dafür gesorgt, das aus dem Unfall im Hafen keine Umweltkatastrophe geworden ist.

Unklar ist bis jetzt ob und wann die Schrottschiffe gehoben werden.

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