Humanitärer Notstand

Humanitärer Notstand

Abseits von Strandpromenade, Liegestühlen und Sonnenschirmen sieht sich die Inselregierung von Lanzarote mit einem humanitären Notstand konfrontiert

: mehr als 100 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge sind in den vergangenen Wochen in Booten auf die Insel gelangt.

Es fehlt an Unterkünften, Personal und Material um die Kinder zu versorgen und zu betreuen. Die Regierung hat deswegen den humanitären Notstand ausgerufen. Ein Prozess der drei Monate andauert und der Regierung die Möglichkeit gibt auf Ressourcen von anderen Inseln zurückzugreifen.

Diese Entscheidung hat der Inselpräsident Pedro San Gines gewählt, nachdem das spanische Verteidigungsministerium eine vorläufige Unterbringung in der Kaserne in Arrecife abgelehnt hat.

Aktuell werden die Flüchtlingskinder in La Santa, in Máguez in der Herberge und in zwei Sozialwohnungen in Arrecife untergebracht. Weitere Flüchtlingskinder sind in Zelten in Yaiza untergebracht.

Erst wenn die Minderjährigen über einen Vormund verfügen, können sie begleitet auf anderen Inseln untergebracht werden. Auch dafür fehlt Lanzarote das notwendige Personal um diesen Vorgang zu beschleunigen.

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