Brunnenschächte im Fokus

Brunnenschächte im Fokus

Nach der tödlichen Tragödie des 2-jährigen Julen bei Malaga ist rund um die Bohrungen nach Wasser eine neue Diskussion entstanden.

In der Kanarischen Autonomie gibt es seit 2008 ein Gesetz, das regelt wie mit den, teilweise dutzende Meter tiefen, Bohrungen zu verfahren ist.

In den vergangenen 10 Jahren sind 124 Brunnenschächte im Auftrag der Behörden versiegelt worden. Immer wieder wird auf der Suche nach Süßwasser für die Landwirtschaft die Erde perforiert, zum Teil sind die Bohrungen bis zu 100 Meter tief.

Auf Gran Canaria sind wegen Lebensgefahr 22 Bohrungen mit Zement versiegelt worden, auf Teneriffa sogar 83, auf den kleineren Inseln wie La Palma, El Hierro und La Gomera insgesamt 21.

Die Gesetzeslage ist 2007 geändert worden, nachdem sechs Wanderer tödlich verunglückt sind, als sie in eine Vulkanhöhle vorgedrungen und an giftigen Gasen erstickt sind.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.