3 Lecks der Oleg Naydenov geschloßen

Die Crew des norwegischen Spezialschiffes Fugro Saltire hat an dem auf 2.700 Meter tief gelegenen Schiffswracks im Süden von Gran Canaria weitere Risse im Rumpf aus denen Treibstoff austritt abgedichtet. Rund sechs Wochen nach dem Untergang des russischen Fischtrawlers tritt aber weiterhin Treibstoff aus. Die Arbeiten gehen aufgrund der meteorologischen Verhältnisse an der Unglücksstelle nur sehr langsam voran.

Auch mehr als 40 Tage nach dem Unglück bleibt die Öffentlichkeit zu diesem Thema schlecht informiert. Bisher ist weder bekannt, warum die Oleg Naydenov ohne Lizenz zum Fischen in dieser Region die Erlaubnis zum Einlaufen in den Hafen von Las Palmas erhielt, noch welche Ursache das an Bord ausgebrochen Feuer hat, noch warum der Brand nicht im Hafen gelöscht wurde und warum das Schiff mit 1.500 Tonnen Treibstoff an Bord aufs offene Meer geschleppt wurde.

Während den letzten Wochen wurden immer wieder Ölverschmutzte Stellen an den Stränden von Gran Canaria gemeldet. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist laut Umweltexperten noch nicht absehbar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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