42,9 Grad bei Tasarte

42,9 Grad bei Tasarte

Die Hitzewelle hat für Rekordtemperaturen auch auf den Kanarischen Inseln gesorgt.

Überall in Spanien hat der Wetterdeinst deswegen eine Wetterwarnung ausgegeben, auf den Kanaren steht die Wetterampel deswegen auf Rot. In verschiedenen Gemeinden auf Gran Canaria sind gestern Temperaturen von über 40 Grad gemessen worden.

Topwert 42,9 Grad in La Aldea.

Das Gesundheitsamt rät auch heute wieder die Zeit zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr, wenn möglich, in den eigenen vier Wänden zu verbringen und die Sonne zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und auf sportliche Aktivitäten zu verzichten.

Neue Regelung für Eltern von infizierten Kindern – Das Bildungsministerium in Madrid überprüft einen neuen Vorschlag, um Eltern von infizierten Kindern die Möglichkeit zu geben von ihrer Arbeitsstelle fern zu bleiben. Zusätzlich soll es eine Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren auch in der Schule geben und zu Schulbeginn soll die Körpertemperatur gemessen werden.

Bisher gibt es diese Möglichkeit für Eltern nicht. In der Vergangenheit haben Kinder mit leichten Grippesymptomen auch deswegen am Unterricht teilgenommen, weil beide Elternteile arbeiten mussten.

„Sicherheit und Gesundheit beginnen zu Hause“, so Isabel Celaá, Bildungsministerin Madrid, gestern in einem Interview mit dem Radiosender Cadena Ser.

Ab dem kommenden Schuljahr sollen Eltern die Möglichkeit erhalten, ihre Kinder während einer Krankheit oder einer Quarantäne zu Hause zu betreuen. Diskutiert werden in Madrid eine Form von bezahltem Urlaub oder eine entsprechende Krankschreibung, die mit der Krankschreibung des zu betreuenden Kindes erfolgt.

Küstenwache droht mit Streik – Der Salvamento Maritimo wird in den kommenden Tagen die Arbeit niederlegen, sofern die spanische Regierung die Flotte auf den Kanarischen Inseln nicht verstärkt. Seit Monaten fordert die Küstenwache Material und Personal um die Tragödien, die sich vor den Küsten des Archipels abspielen, abzuwehren.

Alleine in diesem Monat haben 127 Personen im Atlantik rund um die Kanaren ihr Leben verloren oder gelten als vermisst.

In der Hauptsache geht es um den Flüchtlingsstrom vom afrikanischen Kontinent. Wegen fehlendem Personal und Ausrüstung können in Seenot geratene Pateras und Cayucos nicht schnell genug lokalisiert werden oder die Rettungsboote erreichen die in Seenot geratenen Personen nicht schnell genug.

Am Dienstag soll es Gespräche zwischen Vertretern der spanischen Küstenwache und der spanischen Regierung geben. Danach soll über einen Streik entschieden werden.

Bargeldzahlungsgrenze bei 1.000 Euro – Zahlungen können in Spanien bis zu einer maximalen Obergrenze von 1.000 Euro in bar erfolgen. Das ursprüngliche Limit von 2.500 Euro ist Geschichte.

Von ihrem ursprünglichen Vorstoß Bargeldzahlungen ganz abzuschaffen hat die Regierung in Madrid Abstand genommen.

Es soll zusammen mit der EU eine einheitliche Regelung erfolgen um Banknoten und Münzen durch Kartenzahlungen und Überweisungen zu ersetzen. In Frankreich und Portugal gibt es bereits ein Barzahlungslimit von 1.000 Euro. Die neue Regelung zielt in erster Linie auf den Geschäftsbereich ab, um im Kamp gegen Schwarzgeld weiterhin Erfolge zu erzielen.

Im Privatsektor soll die Verwendung von Bargeld weiterhin ohne Einschränkung möglich sein.

Millionen für emissionsfreie Fahrzeuge – Für emissionsfreie Regierungsfahrzeuge stellt die spanische Regierung in den kommenden 18 Monaten 100 Millionen Euro zur Verfügung. Neuangeschafft werden ab sofort zur Erneuerung der Fahrzeugflotte nur noch Fahrzeuge frei von Schadstoffen.

Bis Ende des Jahres stehen dafür 30 Millionen Euro zur Verfügung, bis Ende 2021 hat die Regierung weitere 70 Millionen Euro bewilligt.

Gleichzeitig ist der „Plan Moves“ in Madrid verabschiedet worden und soll den Fahrzeugmarkt stimulieren. Darin enthalten sind finanzielle Subventionen beim Kauf von Neuwagen. Im Falle eines emissionsfreien E-Autos sind pro Person und Fahrzeug finanzielle Hilfen von bis zu 5.500 Euro geplant. Die Subventionen sind nach Region aufgeteilt, für die Kanarischen Inseln stehen insgesamt 4,7 Millionen Euro dafür zur Verfügung.

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