5,7 Milliarden Euro Hilfsgelder

5,7 Milliarden Euro Hilfsgelder

Für öffentliche Bauprojekte und Instandhaltungsarbeiten, das Gesundheitssystem, soziale Projekte, Stimulierung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft stellt die Regionalregierung bis 2023 knapp sechs Milliarden Euro bereit.

Alleine bis Ende dieses Jahres sollen bereits 1,4 Milliarden Euro investiert werden.  Das Geld stammt zum Großteil aus staatlichen Krediten.

Mit dem größten Fonds in der Geschichte der Kanarischen Inseln soll vor allem auch das große Steuerloch überbrückt werden, mit dem sich seit Beginn der Pandemie Gemeinden und Inselregierungen konfrontiert sehen. Wegen der Abhängigkeit vom Tourismus und den damit verbundenen Zahlungsausfällen in den letzten Monaten, sind die Steuereinnahmen von Gemeinden und Inseln auf einen neuen historischen Tiefststand gerutscht.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, zeigte sich gestern bei der Präsentation der Zahlen zufrieden, erinnerte aber erneut, dass der Erfolg der kanarischen Wirtschaft eng mit der 7-Tages Inzidenz verbunden ist. Bleiben die Infektionszahlen auf einem niedrigen Niveau, hat auch die kanarische Wirtschaft die Chance wieder zu wachsen.


Weniger Badeunfälle – Seit Jahresbeginn haben 35 Menschen im Atlantik vor den Kanarischen Inseln ihre Leben verloren – 12,5% weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Gemeldete Badeunfälle gab es seit Januar an den kanarischen Küsten insgesamt 158.

Das Ergebnis ist trotz weniger Tourismus in den letzten Monaten überraschend hoch.

Unter den Opfern und Verletzen befinden sich auch Angler, Wassersportler und Taucher – ihre Zahl ist insgesamt aber gering. 95% der tödlichen Badeunfälle haben sich unter Ausländern ereignet, 9 von 10 Unfällen an Stränden mit roter Flagge.


Mehr Geld für Wetten – Canarios geben 69% mehr Geld für Sportwetten aus als noch vor einem Jahr. Auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote haben die Wettbüros 74 Millionen Euro eingenommen, 30 Millionen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Verloren hat dagegen das Lotteriesystem Quiniela mit Verlusten von 62%.

In 37 Lokalen haben Canarios von Januar bis September so viel Geld bei Sportwetten eingesetzt wie noch nie zuvor. Ein Trend der sich in ganz Spanien fortsetzt – In der Region Madrid sind bei Sportwetten 422 Millionen Euro eingesetzt worden, im Baskenland waren es 400 Millionen Euro.


Arrecife zahlt erst nach 364 Tagen – Das Rathaus von Arrecife auf Lanzarote benötigt mehr als ein Jahr um Rechnungen zu bezahlen. Das ist einem aktuellen Bericht des Innenministeriums zu entnehmen. Die gesetzlich dafür vorgeschriebene Frist liegt bei 30 Tagen.

Nur die Gemeinde San Bartolome zahlt an ihre Lieferanten innerhalb von 24 Tagen, alle anderen Gemeinden brauchen länger um offene Forderungen zu begleichen.

Haría liegt mit 35 Tagen nur leicht außerhalb der vorgegebenen Frist, Teguise benötigt 54 Tage, Tinajo 146 Tage. Von den beiden Gemeinden Tías und Yaiza gibt es keinerlei Zeitangabe, diese beiden Gemeinden zahlen ihre Rechnungen erst nach 12 Monaten oder noch später.


Pocoyó auf Gran Canaria – Pocoyó wird auf Gran Canaria produziert. Zinkia Entertainment hat in einer Pressemitteilung erklärt, die kommenden 26 Episoden der mehrfach prämierten Zeichentrickserie auf den Kanarischen Inseln zu produzieren.

Die Kinderserie wird in 15 Sprachen produziert und ist seit Erstaustrahlung im Jahr 2005 international erfolgreich.

Attraktiv wegen der Steuervergünstigungen der Zona Especial kann Zinkia die neuen Episoden deutlich günstiger produzieren und schafft zusätzlich noch 21 Arbeitsplätze im Produktionsbereich auf Gran Canaria.

Wie erfolgreich die 2005 ins Leben gerufene spanische Zeichentrickserie ist, zeigen andere Zahlen: 38 internationale Auszeichnungen, in mehr als 15 Sprachen übersetzt, abrufbar auf Netflix, Amazon und HBO. Der Protagonist der Zeichentrickserie taucht in mehr als 52 Millionen Downloads aus dem Internet auf. Zinkia plant in den kommenden Jahren die Produktion auf Gran Canaria auszubauen. Insgesamt werden von Zinkia aktuell mehr als 10 Zeichentrickserien produziert.


 

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