Alarmzustand wieder verlängert

Alarmzustand wieder verlängert

In Madrid ist gestern der Alarmzustand ein weiteres Mal bis zum 21. Juni verlängert worden.

Anders als bei den letzten Verlängerungen wird jetzt die Situation in den jeweiligen Provinzen individuell behandelt. Für die Kanarischen Inseln respektiert Präsident Sanchez die große Abhängigkeit vom Tourismus.

Ab dem 22. Juni sollen wieder Touristen aus Deutschland, Frankreich und den skandinavischen Ländern ihren Urlaub auf den Kanaren verbringen können – ohne Quarantäne Zeit. Verschiedene Fluggesellschaften, darunter auch TUI, haben bereits angekündigt ab dem 22. Juni wieder regelmäßig auf die Kanarischen Inseln zu fliegen.

Beschränkungen soll es für den Strand- und Restaurantbesuch geben. Mindestens zwei Meter Abstand gilt am Strand, Gruppen dürfen maximal aus 15 Personen bestehen. In Bars und Restaurants gelten beschränkte Gästezahlen.

57 Flüchtlinge gerettet – 55 Seemeilen südlich von Fuerteventura hat die spanische Küstenwache 41 Männer, 13 Frauen, ein Kind und ein Baby von einem Schlauchboot geholt. Die Gruppe hat zwischen Tarfaya und El Aaiún an der marokkanischen Küste bereits vor zwei Tagen abgelegt.

Alle Flüchtlinge befanden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand und sind im Hafen von Gran Tarajal auf Fuerteventura von Mitarbeitern des Roten Kreuzes erstversorgt worden.

Auch für sie gilt eine 14-tägige Zeit isoliert in Quarantäne. Wo die Gruppe in den kommenden 14 Tagen untergebracht werden soll, ist noch nicht bekannt.

Sturmwarnung – 70 Kilometer pro Stunde schnell weht der Wind heute in verschiedenen Teilen der Kanarischen Inseln. Besonders betroffen ist die Insel Teneriffa und der Norden Gran Canarias. Der spanische Wetterdienst hat eine Sturmwarnung veröffentlicht. Auch an den Küsten der betroffenen Gemeinden ist wegen hohen Wellen Vorsicht geboten. Auf Lanzarote und Fuerteventura gilt keine Wetterwarnstufe, der Wind weht dort nur schwach bis mäßig heute. Die aktuelle Sturmwarnung gilt bis heute Abend.

Phase III ab Montag – Neben La Gomera, El Hierro und La Graciosa sollen ab Montag auch alle anderen Inseln in Phase III der Lockerungen eintreten. Die Infektionszahlen sprechen dafür.

Mit Phase III der Lockerungen sind für Einzelhändler und Gastronomen entsprechende Erleichterungen verbunden.

Es ist die letzte Stufe bevor der Alarmzustand beendet wird. Die Abstandsregel von zwei Metern gilt auch in Phase III weiterhin. Gestern gab es auf den Kanarischen Inseln zwei neue Personen die positiv auf das Corona Virus getestet worden sind, die Zahl der aktiven Corona Virus Fälle liegt auf dem Archipel heute bei 156.

Keine Weltmeisterschaft bei Sotavento – Die Gemeinde Pajara auf Fuerteventura hat die 35. Ausgabe der Windsurf- und Kite-Weltmeisterschaft abgesagt. Ursprünglich war das Event zwischen dem 17. Juli und dem 1. August geplant.

Trotz der Lockerungen, die bis zu diesem Datum zu erwarten sind, ist es der Gemeinde unmöglich die Veranstaltung durchzuführen, so ein Sprecher des Rathauses von Pajara.

Der Veranstalter hat gegen die Absage keine Einwände, es wäre sowieso nur mit einer sehr geringen Teilnehmerzahl zu rechnen, Anmeldungen aus dem Ausland sind so gut wie alle bereits gecancelt worden.

Die jedes Jahr stattfindende Kite- und Windsurfweltmeisterschaft ist für Fuerteventura eines der größten internationalen Sportevents. 

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