Calima hat ein Einfluss auf Infektionsentwicklung

Calima hat ein Einfluss auf Infektionsentwicklung

Eine Studie der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria belegt die positive Auswirkung des Wetterphänomens „Calima“ auf Corona Infektionszahlen.

Innerhalb der Studie geht es um den 22. Februar bis 24. Februar dieses Jahres, als sich die Kanarischen Inseln mit dem stärksten Sandsturm der letzten 40 Jahre konfrontiert sahen.

Der Feinstaubanteil in der Luft war so hoch wie noch nie, die Sicht auf wenige Meter reduziert, Flughäfen auf den Kanarischen Inseln mussten vorrübergehend geschlossen werden, die Bevölkerung wurde aufgefordert zu Hause zu bleiben. Das Corona-Virus war bereits präsent, der Lockdown noch nicht eingeleitet.

Der Karneval wurde auf Gran Canaria abgesagt, auf Teneriffa nicht. Die Studie vergleicht die Infektionszahlen und deren Entwicklung der beiden Inseln Teneriffa und Gran Canaria. Während auf Teneriffa der Karneval durchgeführt wurde und die Infektionszahlen ab dem 22. Februar bis zum 1. April auf 140 pro Tag angestiegen sind, verläuft die Infektionskurve auf Gran Canaria deutlich flacher.

Im gleichen Zeitraum ist dort die Zahl der Infizierten pro Tag bei unter 50 geblieben. Rund zwei Drittel weniger Corona-Infizierte weniger als auf der Nachbarinsel. Die Studie unterstreicht mit belastbaren Zahlen, das Veranstaltungen wie der Karneval auf Teneriffa die Infektionsentwicklung in der Bevölkerung dramatisch ansteigen lassen. Studie zum  Thema in englischer Sprache.


Mars Sensor auf Teneriffa – Auf dem Teide auf Teneriffa testet die NASA einen neuen Sensor für die nächste Mars Mission. Es handelt sich um „MEDA“, ein meteoroligscher Sensor, der Luft, radioaktive Strahlung, Wind, Temperatur und Feuchtigkeit messen und protokolieren soll.

Entwickelt worden ist das Gerät in Madrid durch Zusammenarbeit des Luft- und Raumfahrt Instituts INTA und der Forschungsabteilung CISC.

Ein Sensor des gleichen Typs ist bereits zum Mars unterwegs und soll ab Februar 2021 Informationen vom Mars liefern. Während dessen haben die Forscher der Weltraumbehörde NASA den Teide gewählt um mit „MEDA“ zu arbeiten. Am Gipfel der höchsten Bergs Spaniens liefert das meteorologische Instrument bereits jetzt Daten, die ab Februar aus dem Weltraum analysiert werden sollen.  


Kreditzinsen steigen seit Lockdown – Während die Europäische Zentralbank und die spanische Nationalbank Geld mit niedrigen Zinsen an spanische Privatbanken weitergeben, steigen die Zinsen für private Kredite seit sechs Monaten an.

Trotz politischer Apelle sind die Zinsen für Privatkredite während der Pandemie in Spanien auf über 7% gestiegen.

Geliehen wird das Geld von der Europäischen Zentralbank für 0%. Die Nachfrage nach Krediten ist in Spanien in den letzten sechs Monaten enorm gestiegen: steigende Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise und drohende Privatinsolvenzen sorgen für mehr Nachfrage nach Finanzierung durch Geldhäuser -von dieser Notlage profitieren spanische Banken seit mehr als sechs Monaten.


Fronton King bleibt auf Gran Canaria – Es sind die typischen Geschichten, die das Leben schreibt, wenn alles in einem Moment zusammenkommt und das Unerwartete eintrifft, wenn ein junges Talent den besten der Welt ablöst: der 21 Jahre alte Lionel Medina aus Gran Canaria schlägt den World Champion aus Frankreich beim Frontón King an der Küste von Galdar.

Es war ein Kopf an Kopf Rennen in einem 30-minütigen Finale, im einzigen Wettbewerb weltweit in diesem Jahr. Wegen der Pandemie sind alle bisherigen Wettbewerbe weltweit abgesagt. 38 Athleten aus 17 Länder haben in diesem Jahr am Frontón King teilgenommen. Mehr zum Wettbewerb, Bilder und Videos gibt es auf frontonking.com.


Alarmzustand bis 9. Mai 2021 – Aus der Vergangenheit gelernt hat offenbar der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez und hat sich einen Alarmzustand gleich für sechs Monate vom Parlament abnicken lassen. Beim letzten Lockdown musste seine Minderheitsregierung alle zwei Wochen um Stimmen von Regionalparteien bitten - alle zwei Wochen Diskussionen, Streit und Vorwürfe von der Opposition. Genau das ist Demokratie.

Hat die spanische Bevölkerung die Entscheidungen beim ersten Lockdown noch mitgetragen, sorgt der Zustand jetzt allerdings nicht nur für Empörung in der Bevölkerung – seit Tagen kommt es zu gewaltsamen Ausschreitungen. In verschiedenen Städten wie Bilbao, Barcelona, Burgos oder Vilafranca sind Bürger gewaltsam mit der Polizei zusammengestoßen.

In Madrid ist es gestern nach friedlichen Protesten gegen den sechs monatigen Alarmzustand zu Straßenschlachten gekommen. Auch aus San Sebastian, Logroño, Victoria und Malaga gab es Ausschreitungen.

13 der 17 autonomen Gemeinschaften, die in etwa deutschen Bundesländern entsprechen, riegelten ihr Territorium für bis zu zwei Wochen ab. In Katalonien dürfen die Menschen an den Wochenenden ihre Heimatorte nicht mehr verlassen. In vielen Städten wie etwa in Barcelona gelten nächtliche Ausgangssperren. Gaststätten, Kinos, Theater und Fitnessclubs sind geschlossen, nur Kindergärten und Schulen sind weiter offen.


 

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