Corona Test für Urlauber verpflichtend

Corona Test für Urlauber verpflichtend

Der Alarmzustand macht es möglich – die Kanaren verabschieden in den kommenden Tagen ein neues Gesetz, demnach Betreiber von Hotels und Vermieter von Ferienappartements keine Touristen ohne negativen Corona-Test beherbergen dürfen.

Mit dem Vorstoß an Flughäfen bei der Einreise zu testen sind die Kanarischen Inseln bereits vor Wochen gescheitert.

Jetzt hat die Regionalregierung eine Möglichkeit gefunden, die Pandemieentwicklung auch bei Urlaubern aus dem In- und Ausland zu kontrollieren. Akzeptiert wird neben dem über 100 Euro teuren PCR-Test auch der neue, deutlich günstigere Schnell-Test von Roche.

Innerhalb von 15 Minuten liegt ohne zusätzliches Analysesystem und ohne Labor ein Testergebnis vor. Die Gesetzesänderung soll bereits in den kommenden Tagen verabschiedet werden. Das negative Testergebnis darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Der Reiseveranstalter DER hat bereits reagiert und bietet ab dem 2. November seinen Kunden PCR-Tests an, die innerhalb von 24 Stunden ein international anerkanntes Ergebnis liefern.


Ärztestreik ab heute – Auch Mediziner auf den Kanarischen Inseln unterstützen den Spanienweiten Streik im Gesundheitssystem. Es geht nicht um höhere Löhne oder mehr Geld. Gestreikt wird wegen der aktuell gültigen Vertragsmodalitäten.

Demnach können spanische Provinzen neue Sanitäts-Mitarbeiter aus anderen Ländern unter Vertrag nehmen, auch ohne entsprechende Spezialisierung. Also Krankenschwestern und Krankenpfleger aus anderen Ländern, die zwar in ihrem Land über einen entsprechenden Titel verfügen, deren Qualifikationsstandard nicht mit dem spanischen Vergleichbar ist - genauso auch bei Ärzten und Medizinern.

Die Gewerkschaften haben trotz des geltenden Alarmzustandes in allen Regionen dazu aufgefordert an dem Streik teilzunehmen. Das Problem ist komplex: Die Folgen der Sparmaßnahmen in den letzten Jahren im Gesundheitssystem werden in der Corona Pandemie besonders deutlich, schnelle Abhilfe gibt es nicht. Die Gewerkschaften befürchten durch geringer qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland, die bisher geltenden Qualitäts- und Spezialisierungsstandards noch weiter zu senken.


Archäologische Sehenswürdigkeiten Gran Canarias – Gran Canaria bietet abseits der Tourismuszentren Weltgeschichte – so eindrucksvoll, dass die UNESCO einige Orte zum Weltkulturerbe erklärt hat. Darunter auch das Risco Caído und die Montañas Sagradas, Orte an denen die Ureinwohner der Insel ihre Religion gelebt haben.

Nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt findet sich das Höhlensystem „Cuatro Puertas“, das von den Guanchen mit primitiven Steinhacken aus den Vulkanfelsen geschlagen worden ist.

Kein Geheimtipp mehr aber deswegen trotzdem sehenswert ist die Gemeinde Artenara mit dem mehrere hundert Jahre alten Höhlendorf. Aborigine Höhlenmalerei gibt es in Galdár zu besichtigen. Die Höhlen sind erst vor wenigen Monaten mit 3D Technik gescannt worden und können auch virtuell besichtigt werden.

Nur zu Fuß zu erreichen ist die Cueva de Los Canarios, dafür ist die Wanderroute durch die Caldera de Bandama aber umso beeindruckender. Wir haben entsprechende Links auf unserer Webseite veröffentlicht.


Gewalt in Partnerschaften – Die Zahl der Gewalttaten zwischen Paaren ist in Spanien nirgendwo höher als auf den Kanarischen Inseln. Das geht aus einer aktuellen Zahlenerhebung der spanischen Justiz hervor. Auf dem Archipel sind im zweiten Quartal dieses Jahres 22,6 Strafverfahren wegen Gewalt zwischen Paaren pro 10.000 Frauen von den kanarischen Justizbehörden bearbeitet worden.

Das Ergebnis liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 16,2 Fällen pro 10.000 Frauen.

Auf dem Kongress gegen Gewalt zwischen Geschlechtern in Las Palmas auf Gran Canaria haben sich verschiedene Teilnehmer aus spanischen Justizbehörden für eine Änderung der aktuellen Gesetzeslage ausgesprochen.

In Zukunft sollen Opfer durch die Justiz besser, schneller und effektiver geschützt werden - Täter schneller und weitreichender verurteilt werden. Dabei geht es auch um die bisherige Notwendigkeit einer Anzeige des Opfers. In Zukunft sollen Täter bei sexuellen Übergriffen oder Gewalt gegen ihren Partner auch ohne Anzeige des Opfers verurteilt werden können.

Auf Gran Canaria haben im letzten Jahr 5.214 Frauen wegen Gewalt oder sexuellen Übergriffen den Notruf verständigt, auf Lanzarote waren es im letzten Jahr 1.183 Opfer und auf Fuerteventura 1.021 Frauen. Topwert in Spanien.


Black Friday wird ein Megaerfolg – Acht von 10 Canarios werden beim Black Friday Geld ausgeben. Das geht aus einer Marktanalyse von Bnext hervor. Der Einzelhandel auf den Kanarischen Inseln rechnet mit einem Umsatzplus von 60% im Vergleich zum Vorjahr.

93% der Einzelhändler auf dem Archipel wird zum Black Friday die Preise senken. Aber der Black Friday ist nicht nur Datum für günstige Angebote – OCU, das Unternehmen für Verbraucherschutz in Spanien, rät Preise von Produkten bereits vor dem Black Friday im Auge zu behalten.

Im letzten Jahr sind 15.000 Preise von OCU vor, während und nach dem Black Friday analysiert worden. Das Ergebnis war 37% günstigere Preise, 22% der Produkte waren teurer und 41% der Preise blieben unverändert obwohl alle Produkte mit Rot ausgezeichnet waren und darunter Begriffe wie Angebot oder Discount zu finden waren.


 

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