Covid App auch in Spanien

Covid App auch in Spanien

Eine Smartphone App um Ansteckungsketten aufzuspüren und zu unterbrechen wird es auch in Spanien geben.

Ähnlich wie die deutsche Covid Applikation greift auch die spanische auf das DP-3T Protokoll zurück, das auf Basis von Bluetooth Technologie Kontakte innerhalb eines Radius von 10 Metern scannt und registriert, sofern die gleiche App genutzt wird.

Ende Juni soll auf La Gomera eine Testphase die Tauglichkeit der App prüfen, bevor sie für alle Bürger des Landes zur Verfügung gestellt wird.

Auch die spanische Corona App erfüllt alle europäischen Datenschutzrichtlinien und basiert auf Freiwilligkeit. Positiv auf Corona getestete Personen können das Testergebnis innerhalb der App hochladen, Kontaktpersonen der letzten sieben Tage werden dann auf ihrem Smartphone über die mögliche Infektionsgefahr informiert.

14 Migranten in Quarantäne – 14 Flüchtlinge sind positiv auf das Corona Virus getestet worden. Sie sind Teil der Gruppe die am Sonntag von der Küstenwache südlich von Fuerteventura gerettet worden ist. Insgesamt sind 39 Personen aus der Südsahara vom Roten Kreuz in Gran Tarajal versorgt worden.

Krankheitssymptome hatte keiner von ihnen.

Die Flüchtlinge verbringen eine 14-tägige Quarantäne in einer Industriehalle in der Nähe des Hafens. Mit den 14 neuen Corona-Fällen steigt die Zahl der aktuell bekannten Infizierten auf Fuerteventura auf insgesamt 15 an.

Spanier sorgen sich um Wirtschaft, weniger um Corona – Ein Viertel der spanischen Bevölkerung sorgt sich um das Coronavirus und dessen Folgen. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts CIS. Um die Wirtschaft, um Arbeitsplätze und die finanzielle Situation sorgen sich dagegen knapp 40% der Spanier.

Das Ergebnis der Umfrage hat sich in den letzten Wochen klar verschoben.

Zu Beginn der Pandemie lag die größte Sorge beim Virus und dessen Folgen – um die wirtschaftliche Entwicklung wurden sich kaum Gedanken gemacht. Heute macht der Virus den Spaniern weniger Angst als die Sorge um Wirtschaft und Zukunft.

Tage der offenen Türen – Auf Lanzarote öffnen die touristischen Zentren wie Jameos del Agua, Timanfaya und Mirador del Río ab morgen. In den vergangenen Wochen ist die Zeit für Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten genutzt worden.

Bis zum 28. Juni richten sich die Tage der offenen Türen an die Residenten der Insel.

Sie sollen in der Zeit von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr das gastronomische Angebot auf den Spuren von Cesar Manrique genießen, ohne den Andrang den der Tourismus ab dem 29. Juni wieder mit sich bringt. Auch das Castillo de San Jose im Hafen von Arrecife ist für Residenten ab morgen wieder geöffnet.

Mehr Armut – Die Zahl der unter Armut leidenden Personen ist in Spanien nirgendwo so hoch wie auf den Kanarischen Inseln. 36,4% der kanarischen Bevölkerung verdienen weniger als 8.964 Euro im Jahr.

Dieser Betrag entspricht der aktuellen Armutsgrenze in Spanien.

Die Zahl steigt stetig an, im letzten Jahr litten 32% der Bevölkerung des Archipels unter Armut, 4% weniger als in diesem Jahr. Im Spanienweiten Vergleich sind die Ergebnisse genauso alarmierend: Jeder fünfte Spanier leidet unter den Gefahren von Armut.

Das bedeutet auch, das 34% der spanischen Familien in diesem Jahr nicht eine Woche Urlaub machen können. Die Situation die zwangsläufig von sozialem Ausschluss begleitet ist betrifft vor allem Kinder unter 16 Jahren.

Im Gegensatz dazu ist die finanzielle Lage von Familien im Baskenland, Navarra und Katalonien im spanienweiten Vergleich am besten. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt in diesen drei Autonomien zwischen 13.500 und 14.700 Euro pro Person.

 

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