Einschränkungen während der Feiertage

Einschränkungen während der Feiertage

Maximal sechs Personen können sich ab heute bis zum 10. Januar treffen, dabei spielt der Ort keine Rolle.

Ob in Restaurants oder zuhause – diese Zahl darf nur überschritten werden, wenn die Zahl der Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt leben, diese Zahl überschreitet.

An den Feiertagen 24., 25. und 31. Dezember wird die maximale Personenzahl von sechs auf zehn angehoben, Kinder unter sechs Jahren nicht mitgezählt. Zwischen dem 24. Dezember und dem 10. Januar herrscht eine generelle Ausgangssperre zwischen 1.00 Uhr nachts und 6.00 Uhr morgens. Außer an den Tagen 24., 25. und 31. Dezember, an diesen drei Tagen beginnt die Ausgangssperre um 01.30 Uhr nachts.

Fahrten zur Arbeit, zum Arzt oder zur Apotheke sind davon ausgenommen.

Diese Maßnahmen sind gestern von der Regionalregierung der Kanarischen Inseln beschlossen worden.


Forderung nach Antigen Schnelltests – Gemeinsam mit den Balearen bleibt die Regionalregierung der Kanarischen Inseln in Madrid bei der Forderung nach Schnelltests. Diese werden bisher von der Zentralregierung abgelehnt, obwohl die EU diese Art der Testungen zugelassen hat.

Für die Zukunft des Tourismus ist der Antigen Schnelltest eine existenzielle Voraussetzung.

Konkret geht es bei der Forderung aber auch um die anstehenden Feiertage. Es sollen alle Heimkehrer vom Festland vor Weihnachten getestet werden, darunter tausende kanarische Studenten, die in anderen Provinzen Universitäten besuchen.

Mit PCR-Tests, den damit verbundenen Labortätigkeiten und Kosten wird dieses Vorhaben, an Weihnachten alle Rückkehrer zu testen, nur schwer zu bewältigen sein.

Sowohl die Balearen als auch die Kanaren fordern auch im Hinblick auf den internationalen Tourismus von Madrid, die deutlich günstigeren Antigen Schnelltests für die Einreise zu akzeptieren.


Hohe Wellen an den Küsten – Für heute und morgen ist an den Küsten der Kanarischen Inseln Vorsicht geboten.

Der spanische Wetterdienst AEMET prognostiziert bis zu fünf Meter hohe Wellen.

Für alle Küstenabschnitte auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura gilt heute und am Samstag Alarmstufe Gelb. Besonders an felsigen Küstenabschnitten kann der Aufenthalt lebensgefährlich sein.

Die Wetterwarnstufe Gelb gilt bis morgen Abend 0.00 Uhr.


32 Stunden Woche – Mitten in der Pandemie und dem Beginn einer internationalen Wirtschaftskrise debattiert die Zentralregierung in Madrid über die Vier-Tages-Woche.

Aus gutem Grund: eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit kann für mehr Arbeitsplätze sorgen.

Das Thema ist nicht neu und ist bereits letztes Jahr zwischen den Koalitionspartnern PSOE und Podemos Unidos intensiv diskutiert worden.

In der Provinz Valencia soll es bereits im kommenden Jahr, unabhängig von der Diskussion im Parlament in Madrid, ein Pilotprojekt geben, dass eine 32 Stundenwoche ermöglicht. Geplant ist mit einem Fonds von 50 Millionen Euro Unternehmen zu unterstützen, die die Verträge ihrer Belegschaft auf eine Vier-Tages-Woche umstellen.

In Unternehmen in den USA, Neu Zeeland, Japan, Deutschland und der Schweiz haben zeitlich begrenzte Projekte aufgezeigt, dass eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit sowohl für die Produktivität der Unternehmen, als auch für die Gesundheit der Arbeitnehmer Vorteile bieten kann.


Mehr Migranten als in ganz Spanien – Auf den Kanaren sind seit Januar mehr Flüchtlinge angekommen als auf dem gesamten spanischen Festland.

16.760 Immigranten in Booten vom afrikanischen Kontinent haben bis zum 15. November die Küsten des Archipels erreicht, in allen anderen spanischen Provinzen liegt die Zahl der Flüchtlinge seit Januar bei 15.260. Diese Zahlen hat das spanische Innenministerium veröffentlicht.

Insgesamt ist die Zahl der Bootsflüchtlinge an spanischen Küsten in den letzten 10 Monaten um 45% gestiegen, im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Die Flüchtlingsrouten sind weiterhin die gleichen wie im letzten Jahr, allerdings konzentriert sich auf der Route zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Kanarischen Inseln die Hälfte aller Migranten.

In den beiden Exklaven Ceuta und Melilla, die über Landesgrenzen verfügen, die direkt auf dem afrikanischen Kontinent liegen, haben in den letzten 10 Monaten lediglich 1.500 Flüchtlinge die Grenze nach Spanien überquert.


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