Endlich wieder unter 50

Endlich wieder unter 50

Die 7-Tage Inzidenz liegt auf den Kanaren heute unter der wichtigen Marke von 50.

In den letzten 24 Stunden sind 141 Neuinfektionen mit dem Corona Virus gemeldet worden. Die Tendenz der letzten Tage weißt auf eine Entspannung der Virus-Lage zum Ende der Woche hin.

Auf Gran Canaria gab es in den letzten 24 Stunden 54 Neuinfektionen, auf Lanzarote vier und auf Fuerteventura acht. Isoliert betrachtet liegt die 7-Tages Inzidenz auf Gran Canaria bei 44,4, auf Lanzarote bei 18,3 und auf Fuerteventura bei 76,1.

Festnahmen wegen unsachgemäßer Entsorgung – Sechs Personen sind in Telde auf Gran Canaria vorrübergehend festgenommen worden, nachdem Ermittlungen der Guardia Civil Unregelmäßigkeiten bei der Entsorgung von medizinischem Material ergeben haben.

Konkret geht es um ein Unternehmen, das sich auf die Entsorgung von medizinischem Material spezialisiert hat. Die Beamten ermitteln seit April. Das von öffentlicher Hand finanzierte Unternehmen soll über Monate hinweg die Sicherheitsbestimmungen bei der Entsorgung von medizinischem Müll nicht eingehalten haben.

TUI seit Samstag wieder aktiv – Seit Samstag fliegt der deutsche Reiseveranstalter TUI wieder sieben Mal pro Woche von deutschen Flughäfen mit Ziel Kanarische Inseln.

In der ersten Oktoberwoche sind 1.500 Tickets im Angebot bei TUI, je nach Nachfrage, soll das Angebot kurzfristig gesteigert werden.

Die Geschäftsleitung glaubt an eine stark steigende Nachfrage bis Anfang November. Wann die Region der Kanarischen Inseln aus der deutschen Liste der Risikogebiete verschwinden wird, soll diese Woche entschieden werden. Auch die Quarantänezeit soll in Deutschland auf fünf Tage reduziert werden, bzw. nach einen negativen PCR Test obsolet sein.

Bevölkerungswachstum – Auf den Kanarischen Inseln werden laut einem Bericht des spanischen Statistikamtes im Jahr 2033 2.5 Millionen Menschen wohnen. 17,2% mehr als heute. Grund dafür wird in erster Linie Migration sein.

Pro 1.000 Einwohner werden es bis 2033 168 mehr Zuwanderer als Auswanderer sein. Das entspricht rund 30.000 Bürgern mehr pro Jahr.

Überhaupt steigt die Bevölkerungszahl in Spanien in den kommenden Jahren bis 2033 auf 49 Millionen an. Ein Viertel wird über 65 Jahre alt sein. Auch Spanienweit ist es die Migration, die für den Bevölkerungszuwachs in erster Linie verantwortlich ist.

Die Geburtenrate ist auch in Spanien rückläufig und wird es laut den Hochrechnungen des spanischen Statistikamtes auch in den kommenden Jahren bleiben.

Ziegen bedrohen Pflanzen – Im Naturschutzgebiet von Guguy im Südwesten von Gran Canaria schlagen Umweltschützer Alarm. Die ständig wachsende Zahl der Ziegen in diesem Gebiet stellt eine wachsende Gefahr für die geschützten Pflanzen dar.

Jetzt wird über zwei Lösungen diskutiert.

Zäune die vom Aussterben bedrohte Pflanzenexemplare vor den Mäulern der wilden Ziegen schützen oder eine flächendeckende Sterilisation durch Medikamente an eingerichteten Futterstellen. Die Lösung durch Zäune herbeizuführen ist kostenintensiv, Medikamente stehen im Konflikt mit den Vorgaben aus Brüssel.

Von dort kommt auch der politische Druck: Gran Canaria hat eine Millionensumme für das Biosphärenreservat kassiert, dementsprechend steht die Regierung auch in der Verantwortung das Gebiet und die Flora ausreichend zu schützen.

Eine dritte Möglichkeit wird vom Cabildo immer wieder abgelehnt: die wildlebenden Ziegen zum Abschuss freizugeben – die Regierung befürchtet mehr Zerstörung im Naturschutzgebiet durch die Jäger, als dem Problem durch Töten Herr zu werden. Schätzungen zu Folge geht es um rund 300 Ziegen die im Naturschutzgebiet Guguy leben.

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