Entscheidung über genereller Maskenpflicht

Entscheidung über generelle Maskenpflicht

Auf den Kanaren gilt Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und wenn ein Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.

Das könnte sich am Montag ändern. Anfang der kommenden Woche wird im kanarischen Parlament darüber entschieden. Sorgen bereitet den Experten aber nicht der grundsätzliche Umgang mit dem Mundschutz.

Es sind einige wenige Situationen wie große Familienfeiern oder Partys von Jugendlichen, bei denen weder Mundschutz getragen wird, noch der Sicherheitsabstand eingehalten wird.

Die meisten Beschwerden der Bürger konzentrieren sich aktuell auf die Restauration, in Bars, Kaffees und Restaurants gibt es immer wieder Personal oder Gäste die sich nicht an die vorgeschriebene Maskenpflicht halten.

Änderung beim Residenten Rabatt – Die Behörde für Steuerverantwortung will die Reise Subventionen für Bürger der Kanaren, Balearen, Ceuta und Melilla neu berechnen. Aktuell reisen kanarische Residenten zwischen den Inseln und aufs spanische Festland mit einem 75%igen Rabatt beim Ticketkauf.

Diese generelle Subvention hat laut Aussage der AIReF zu einem Preisanstieg zwischen 12% und 15% geführt. Dazu entfällt die Subvention zu einem Viertel auf nur ein Prozent der kanarischen Bevölkerung: Bürger die aus beruflichen Gründen oder weil sie über besonders viel Einkommen verfügen besonders viel reisen.

Der Rest der Bevölkerung, also 99%, teilt sich drei Viertel der Subventionen. Diesen Zustand bewertet die AIReF als ungerecht und will in Zukunft den Residenten Rabatt umwandeln in Steuersubventionen. Damit soll der Ticketpreis stabil bleiben und eine gerechtere Verteilung der Gelder ermöglicht werden.

Sicherer Reisekorridor nach Groß Britannien – 10 Tage Zeit hat die Regierung Groß Britanniens Spanien gegeben um ein Konzept für einen sicheren Reisekorridor zu erarbeiten. Eine Möglichkeit sind Schnelltests an Flughäfen für Urlauber aus Groß Britannien bei der Rückreise.

Seit Sonntag müssen britische Urlauber bei ihrer Rückkehr nach Groß Britannien 14 Tage in Quarantäne. Die Entscheidung hat tausendfach für Stornierungen in der Tourismusbranche geführt.

Die Corona Fälle in den wichtigsten Tourismusgebieten wie Valencia, Andalusien, Balearen oder Kanaren liegen aber aktuell so niedrig wie in kaum einer anderen Region in Europa und deutlich niedriger als in Groß Britannien selbst. Für diese Tourismusgebiete soll jetzt ein sicherer Reisekorridor geschaffen werden, der von der generellen Quarantäne ausgenommen werden soll.

Jagd auf kalifornische Kettennatter – Zwischen April und Juni sind auf Gran Canaria 1.521 Exemplare der kalifornischen Kettennatter gefangen worden. Die Schlangenart ist vor Jahren illegal importiert worden, besitzt auf Gran Canaria keine natürlichen Feinde und bedroht heimische Reptilien.

In diesem Jahr ist die Zahl der Schlangenjäger auf Gran Canaria von 10 auf 38 aufgestockt worden um der Schlangenplage Herr zu werden.

Bis Dezember sollen mehr als 2.000 Exemplare der kalifornischen Kettennatter eingefangen werden. Die Schlangenfänger sind in den Gemeinden Gáldar-Guía, Montaña La Data bei San Bartolomé de Tirajana und Barranco Guiniguada hauptsächlich im Einsatz – außerdem in Valsequillo, Telde, Santa Brígida, San Mateo und Las Palmas de Gran Canaria.

Kampagne für weniger Badeunfälle – Rote Flaggen nicht beachten, an Stränden ohne Rettungsschwimmer baden oder aufblasbare Schwimmtiere im Meer benutzen sind drei Ursachen für Badeunfälle, die in vielen Fällen tödlich enden.

Die Plattform für Unfallprävention auf den Kanarischen Inseln hat einen Maßnahmenkatalog erstellt für einen sicheren Badesommer an den 1.500 Kilometer Küste des Archipels.

Zu allererst wird in diesem die Notrufnummer 112 aufgeführt. Der Notruf ist die erste Maßnahme bevor irgendeine Rettungsaktion in die Wege geleitet wird.

Neben den bereits bekannten Vorkehrungen gibt es in diesem Jahr neue Empfehlungen und Obligationen: Surfbretter und Jetskis dürfen nur außerhalb eines Abstandes von 200 Meter zum Ufer benutzt werden. Anglern wird an felsigen Küstenabschnitten ein Helm empfohlen.

Die Aufnahme von sogenannten „Selfies“ an den Küsten hat in den vergangenen vier Jahren 30 Personen in Spanien das Leben gekostet und weitere hundert Badeunfälle produziert.

 

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