Feuer bei Tijarafe

Feuer bei Tijarafe

Neun Löschhubschrauber sind seit gestern auf La Palma im Einsatz um einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen, der gestern Nachmittag ausgebrochen war.

Die meteorologischen Voraussetzungen sind wegen nur sehr leichtem Wind besonders günstig, um die Flammen heute unter Kontrolle zu bringen.

Heute sollen zusätzliche Einsatzkräfte aus Teneriffa eintreffen, um im Kampf gegen den Waldbrand zu helfen.

Bisher ist die Brandursache noch nicht bekannt. Bewohnte Gebiete in der Nähe des Feuers mussten nicht evakuiert werden.

Sinkende Infektionszahlen – Die Zahl der Corona Neuinfektionen hat sich auf den Kanaren innerhalb einer Woche halbiert.

Von 382 am 4. September auf heute 178. Bei gleichen intensiven Testungen auf allen Inseln.

Das ist ein Hoffnungsschimmer für eine Stabilisierung der Pandemie in der Provinz der Kanarischen Inseln und sorgt für Optimismus im Tourismussektor. Die meisten Infizierten sind weiterhin auf Gran Canaria registriert, der Hotspot befindet sich in der Inselhauptstadt.

185 Patienten werden wegen Corona in Krankenhäusern behandelt. Auf Lanzarote werden 14 Patienten stationär behandelt, auf Fuerteventura drei und auf La Gomera ist ein Patient in stationärer Behandlung.

200 Flüchtlinge innerhalb von 24 Stunden – Acht Flüchtlingsboote haben am Dienstag die Kanarischen Inseln erreicht. So viele wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt sind mehr als 200 Personen vom afrikanischen Kontinent vom Roten Kreuz erstversorgt worden, ein Flüchtling hat die Überfahrt nicht überlebt. Fünf Flüchtlinge mussten wegen schwerer Symptome der tagelangen Überfahrt in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Mehr als 100 Flüchtlinge sind in Arguineguin auf Gran Canaria im Hafen untergebracht worden. Dort befinden sich bereits hunderte Flüchtlinge, die in Zelten im Hafen eine Quarantäne verbringen.

Für rund 400 Flüchtlinge im Hafen von Arguineguin gibt es weiterhin keine andere Unterbringungsmöglichkeit. Die Regionalregierung hat deswegen um Unterstützung durch die Zentralregierung in Madrid gebeten.

Individuelle Einstufung von Risikogebieten – Es hat in London wochenlang gedauert – jetzt sollen die Kanarischen Inseln individuell, je nach Zahl der Neuinfizierten, als Risikogebiete eingestuft werden. Ähnlich wie in Belgien, wo alle Rückreiser aus Spanien eine Quarantäne zu Hause verbringen, es denn sie haben auf Teneriffa einen Urlaub verbracht.

Auch London wird die Zahl der Neuinfizierten pro Insel bewerten und dementsprechend von einer Quarantäne für Rückreiser absehen, sofern die Infektionszahlen sich unterhalb der Grenze von 50 bewegen.

Damit gibt es für die Wintersaison im Tourismus auf den Kanarischen Inseln wieder Hoffnung.

Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner liegt auf den Kanaren aktuell bei 95 innerhalb der vergangenen 14 Tage. Sobald dieser Wert individuell pro Insel unter 50 fällt, entfällt für Urlauber aus Groß Britannien eine Quarantäne.

Nicht vom Tisch ist das Thema PCR-Schnelltest. Die kanarische Regierung arbeitet mit anderen europäischen Regierungen weiterhin an einer Lösung um Urlauber bei der An- und Abreise generell testen zu lassen.

Hitzewarnung bis heute Abend – Für Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura gilt die Hitzewarnung bis heute Abend. Temperaturen von bis zu 40 Grad werden heute wieder in verschiedenen Gemeinden auf Gran Canaria erwartet. Besonders in Agaete, Agüimes, La Aldea de San Nicolas, Ingenio, Mogán, San Bartolomé de Tirajana, Santa Lucía de Tirajana und Tejeda.

Ebenso auf Fuerteventura im Süden der Insel. Auf Lanzarote gilt Alarmstufe Gelb wegen Temperaturen bis 34.

Die aktuelle Hitzewarnung des spanischen Wetterdienstes gilt bis heute Abend. Es wird empfohlen die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und Sport in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu praktizieren.

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