Gran Canaria bei Briten Top

Gran Canaria bei Briten Top

Wenn Briten in diesen Tagen nach Urlaubzielen im Internet suchen, liegt Gran Canaria ganz weit vorne.

Der Suchbegriff hat in der letzten Woche um knapp 50% zugelegt. Nur noch Mallorca wird häufiger nachgefragt. Weiterhin gibt es keine Auflagen für Touristen aus Groß Britannien. Die Flugverbindungen sind auf einem Niveau von 35% im Vergleich zu vor Corona, von den meisten britischen und irischen Flughäfen gibt es wieder Flugverbindungen auf die Kanaren. Auch das Preisniveau ist wieder vergleichbar mit den Flugpreisen von vor der Pandemie.

Halb so große Klassen – In einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7 spricht Manuela Armas von PSEO auf Lanzarote über neue Maßnahmen im Bildungsbereich. Manuela Armas sollte vor einem Jahr Bildungsministerin für die Kanarischen Inseln werden.

Jetzt ist sie die Person, die entscheidet wie es mit der Beschulung von Kindern im kommenden Schuljahr weitergeht.

Laut Armas wird es ab September wieder Unterricht an den Schulen geben, am wahrscheinlichsten sind aber Klassen mit einer Stärke von maximal 15 Schülern. Zusammen mit Virologen soll in den kommenden Wochen ein Konzept erstellt wie der Unterricht in Zukunft ablaufen und das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich gehalten werden kann. Für Armas ist aber bereits jetzt klar: die neue Form der Beschulung fordert mehr Platz, mehr Lehrkräfte und kostet mehr Geld.

In den Überlegungen taucht auch immer wieder Unterricht im Freien auf – eine Möglichkeit die mögliche Ansteckungsgefahr durch das Corona Virus zu verringern. Online Unterricht wird es auch in Zukunft geben und soll Teil des neuen Bildungskonzeptes sein. Vor allem im Fall von neuen Infektionswellen soll mit Online Unterricht schneller reagiert werden können.

Im August soll der neue Plan für den Post-Corona Unterricht präsentiert werden.

Kampagne für weniger Badeunfälle – Rote Flaggen nicht beachten, an Stränden ohne Rettungsschwimmer baden oder aufblasbare Schwimmtiere im Meer benutzen sind drei Ursachen für Badeunfälle, die in vielen Fällen tödlich enden. Die Plattform für Unfallprävention auf den Kanarischen Inseln hat einen Maßnahmenkatalog erstellt für einen sicheren Badesommer an den 1.500 Kilometer Küste des Archipels.

Zu allererst wird in diesem die Notrufnummer 112 aufgeführt. Der Notruf ist die erste Maßnahme bevor irgendeine Rettungsaktion in die Wege geleitet wird.

Neben den bereits bekannten Vorkehrungen gibt es in diesem Jahr neue Empfehlungen und Obligationen: Surfbretter und Jetskis dürfen nur außerhalb eines Abstandes von 200 Meter zum Ufer benutzt werden. Anglern wird an felsigen Küstenabschnitten ein Helm empfohlen.

Die Aufnahme von sogenannten „Selfies“ an den Küsten hat in den vergangenen vier Jahren 30 Personen in Spanien das Leben gekostet und weitere hundert Badeunfälle produziert.

Kein Urlaub im Ausland – Spanier setzten in diesem Jahr auf Urlaub im eigenen Land. Es wird weniger lange Auszeiten geben, dafür häufiger mehrere Kurzurlaube. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage.

91% der Befragten Familien überlegen die freien Tage innerhalb der nationalen Grenzen zu verbringen, der Großteil sogar innerhalb der eigenen Autonomie.

Knapp die Hälfte der Befragten wird weniger lange Urlaub machen, dafür aber häufiger. Das Urlaubsziel soll weniger überlaufen sein, bevorzugt werden wieder ländlichere Gebiet bei der Urlaubssuche.

Bei den Preisen sind Spanier bereit bis zu 5% mehr zu bezahlen, sollten wegen neuer Hygienevorschriften in den Etablissements der Urlaub teurer werden.

37 Hotels wieder geöffnet – Auf Lanzarote haben seit Monatsbeginn 37 Hotels oder Appartementanlagen ihren Betrieb wieder aufgenommen. Bei weiteren 23 Hotels wird davon ausgegangen, dass sie noch bis Ende des Monats wieder öffnen.

Dabei ist bei so gut wie allen klar, dass die ersten Wochen mit finanziellen Verlusten verbunden sein werden, weil die Buchungen sich noch im roten Bereich bewegen, aber die Hotelbetreiber wollen für Vertrauen bei den Besuchern und bei den Reiseveranstaltern sorgen.

Die Hoffnung liegt auf August, wenn die Flugverbindungen sich wieder in einem Frequenzbereich von vor Corona bewegen und auf Lanzarote pro Tag 40 bis 60 Maschinen landen. Auch das steht noch nicht fest, aber die Fluggesellschaften und Charterunternehmen signalisieren Bereitschaft.

 

 

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