Größter Drogenfund der Geschichte

Größter Drogenfund der Geschichte

Im Militärhafen von Las Palmas auf Gran Canaria sind gestern 35.000 Kilogramm Haschisch verladen worden.

Das Ergebnis der größten Drogenrazzia in der Geschichte Spaniens.

Sichergestellt worden sind die mit arabischen Schriftzeichen versehenen Pakete auf vier Segelyachten zwischen den Kanarischen Inseln und der marokkanischen Küste. 35 Tonnen Haschisch sind das Ergebnis einer monatelangen Ermittlung an der nach Angaben der Polizei 250 Beamte teilgenommen haben.

Neun Personen wurden festgenommen. Die vier Segelyachten werden dem gleichen Drogenschmugglerring zugeordnet und sollen in Vergangenheit regelmäßig Lieferungen zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln realisiert haben.


Madrid macht dicht – Für Teile der spanischen Hauptstadt gibt es ab Samstag eine erneute Ausganssperre.

Insgesamt stehen in 48 Stunden 5 der 6,6 Millionen Einwohner von Madrid unter Quarantäne. Darunter die Stadtteile Alcalá de Henares, Alcobendas, Alcorcón, Fuenlabrada, Getafe, Leganés, Móstoles, Parla und Torrejón de Ardoz.

In diesen Bereichen von Madrid gibt es mehr als 500 Corona Fälle pro 100.000 Einwohner, die positiven PCR-Test Ergebnisse liegen über 10% und die Intensivbetten sind wegen Covid zu 35% belegt.

Andere spanische Großstädte sollen folgen.

Isabel Díaz Ayuso, Regionalpräsidentin von Madrid, hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung der Spanischen Gesundheitsbehörde zu klagen und eine einstweilige Verfügung gegen die Entscheidung anzustrengen.


Covid-Ampel steht auf Grün – Auf Lanzarote, La Palma und El Hierro liegt die 7-Tages Inzidenz deutlich unter 50 pro 100.000 Einwohner. Auf diesen Inseln steht die Covid-Ampel auf Grün.

Auf Rot steht sie auf den Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und La Gomera. Auf diesen vier Inseln des Archipels sind deswegen Versammlungen von mehr als 10 Personen in den kommenden 14 Tagen nicht erlaubt. Bars und Restaurants müssen deswegen bis spätestens 0.00 Uhr schließen.

Insgesamt ist die kanarische Provinz auf einem guten Weg, die Infektionszahlen in den kommenden Tagen unter eine 7- Tage Inzidenz von 50 zu bringen, heute liegt dieser Wert bei 51,73.

Sowieso gibt es auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zur Einwohnerzahl sowenig Infizierte wie nirgendwo sonst in Spanien. Die 14-Tage Inzidenz liegt auf dem Archipel bei 107,83 – in Madrid liegt dieser Wert heute bei 784, in der Region La Rioja bei 463,70.

TUI fliegt ab Samstag – Wie angekündigt landen am Samstag die ersten TUI Maschine auf Teneriffa und Fuerteventura, am Sonntag auch auf Gran Canaria und Lanzarote.

Ab Montag ist damit zu rechnen, den Archipel nicht mehr unter den Risikogebieten des deutschen Außenministeriums zu finden.

PCR-Tests soll es ab November an kanarischen Flughäfen geben. Das sind drei Ergebnisse einer Videokonferenz an der neben Vertretern der kanarischen Regierung auch Entscheider des Reiseveranstalters TUI und der Hotelkette RIU gestern teilgenommen haben.

Die Corona-Tests an kanarischen Flughäfen sollen ab November nicht obligatorisch sein und selektiv angeboten werden. Eine Lösung wie mit positiv getesteten Passagieren bei ihrer Ankunft zu verfahren ist, gibt es bisher noch nicht.


Seit 10 Jahren an letzter Stelle – Der aktuelle Bericht zum Zustand des spanischen Gesundheitssystems setzt die kanarische Autonomie zum 10. Mal in Folge an die letzte Stelle. 126 Punkte gibt es pro Autonomie und Gesundheitssystem zu vergeben.

Die Kanarischen Inseln haben 56 Punkte erhalten, die Autonomie Navarra hat mit 102 Punkten am besten abgeschnitten.

In den Jahren 2009 bis 2014 lag die kanarische Autonomie in Sachen öffentliche Gesundheitsversorgung an vorletzter Stelle, seit 2015 gibt es in Spanien keine Autonomie die für Vorsorge und Behandlungen weniger Punkte erhält.

Bewertet werden unter anderem Patientenwartelisten, Behandlungen, Terminvergabe.

Dem Bericht der Vereinigung für das öffentliche Gesundheitssystem, FADSP, ist die Wirtschaftskrise ein Grund für den schlechten Zustand des kanarischen Gesundheitssystems. Als alarmierend empfindet die FADSP die enormen Unterschiede in Sachen Gesundheitsversorgung zwischen den einzelnen Autonomien. In Spanien obliegt die Verwaltung der Gesundheitsversorgung den regionalen Autonomieregierungen.


 

 

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