Hotels melden bis zu 50% Auslastung

Hotels melden bis zu 50% Auslastung

Im April hätte noch niemand damit gerechnet: die Kanarischen Hotels sind zwischen 45% und 50% ausgelastet.

Mehr als 210 Etablissements haben auf den Kanaren wieder geöffnet und empfangen Touristen aus ganz Europa. Im Juni waren lediglich 49 Hotels bereit zu öffnen. Die Gäste kommen vom spanischen Festland, aber vor allem auch aus Deutschland und Groß Britannien.

Es ist ein Ergebnis, das deutlich positiver ist als erwartet – aber eben auch noch sehr weit weg von Ergebnissen der letzten Sommer.

Sowieso können Hotels auf den Kanarischen Inseln nur 60% ihrer maximalen Auslastung belegen um die neuen Hygienevorschriften nicht zu verletzen. Der Hotelverband fordert weiterhin Covid-19 Tests an den Flughäfen, um mögliche Infektionsherde frühzeitig zu erkennen. Dieser Forderung konnte die Regionalregierung bisher nicht nachkommen, weil dafür eine Regelung auf europäischer Ebene notwendig ist.

Schulbeginn 15. September – Das Schuljahr 20/21 hat ein Datum für den Schulbeginn und ein Protokoll wie innerhalb der jeweiligen Klassen der Unterricht stattfinden wird. Vor- und Grundschule beginnen am 15. September. Schüler der weiterführenden Schulen beginnen am 16. September mit dem Unterricht.

Isoliert unterrichtet werden ohne Maskenpflicht Klassen der Vor- und Grundschule. Diese Schüler werden auch unterschiedliche Pausenzeiten erhalten oder ihre Pause separat verbringen.

Schüler der höheren Klassen halten den Mindestabstand ein oder tragen Masken, sofern dieser nicht eingehalten werden kann.

Der Zugang zu den Klassenräumen erfolgt sowohl zu Schulbeginn als auch zu den Pausenzeiten organisiert und separat um den Kontakt zwischen Schülern anderer Klassen so gering wie möglich zu halten. Der Bustransport obliegt den gleichen Hygienevorschriften wie der öffentliche Busverkehr – also auch Maskenpflicht und Abstand.

Sollte ein Institut auch im kommenden Schuljahr über nicht ausreichend Platz verfügen um den Mindestabstand zwischen den Schülern einzuhalten, bleibt ab dem 3. Schuljahr Online Unterricht eine Möglichkeit. Für die ersten beiden Schulklassen muss für die Schulkinder ausreichend Platz geschaffen werden.

Das Schuljahr 20/21 endet am 31. August.

Karneval wird verschoben – Er gilt einerseits als einer der wichtigsten kulturellen Termine auf den Kanaren und war in diesem Jahr andererseits auch für die schnelle Verbreitung des Coronavirus verantwortlich: der zweitgrößte Karneval der Welt.

Im Februar 2021 wird er nicht stattfinden. Dazu haben sich auf Teneriffa die Verantwortlichen zusammen mit der Regierung entschieden.

Es wird über Ausweichtermine gesprochen. Im Gespräch sind April, Mai oder Juli. Darüber soll im September entschieden werden. Dann wird es auch, ähnlich zum Schulunterricht, ein Protokoll geben, wie Karneval 2021 auf den Kanaren gefeiert wird.

690.000 zusätzliche Photovoltaik Module – Auf Gran Canaria befinden sich zusätzlich zu den bereits bestehenden 76 Sonnen-Energie-Parks im Bau. Ein Großteil wird in den Gemeinden Agüimes, San Bartolomé de Tirajana und Telde erstellt.

Ihre Energieleistung übertrifft zusammengerechnet die Leistung des Wasserkraftwerkes Chira-Soria. 203 Megawatt Strom liefern die Photovoltaikmodule insgesamt, Chira-Soria kommt auf eine maximale Leistung von 200 Megawatt Strom durch Wasserkraft. Insgesamt werden auf Gran Canaria 690.000 Solarmodule verbaut.

Schuldenberg der Gemeinden sinkt auf 15 Millionen Euro – Sieben Gemeinden der Insel Lanzarote haben ihren Schuldenberg insgesamt auf 15 Millionen Euro reduziert. Damit ist die Verschuldung auch pro Bürger auf einem neuen historischen Tiefstand.

Weiterhin an erster Stelle liegt die Gemeinde Teguise. Umgerechnet müsste jeder Bürger der Gemeinde 305,21 Euro aus seiner Tasche bezahlen um die Gemeinde schuldenfrei zu machen. Dieser Betrag lag auch schon mal, Jahre zuvor, bei 700 Euro.

An zweiter Stelle folgt auf Lanzarote Tinajo mit einer Verschuldung von 177 Euro pro Einwohner. Bürger in San Bartolomé kommen umgerechnet auf einen Betrag von 87 Euro pro Einwohner – in Tías liegt die Verschuldung bei 74 Euro pro Person – in Arrecife bei 68 Euro. Schuldenfrei ist weiterhin die Gemeinde Haría und die Gemeinde Yaiza hat aktuell 19.000 Euro Schulden, umgerechnet kommen dort 1,15 Euro auf jeden Bürger. 

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