Immunitätsstudie abgeschlossen

Immunitätsstudie abgeschlossen

Spanien hat seine landesweite Studie zu Corona-Infektionen und Immunität abgeschlossen.

Das Ergebnis ist auf 37 Seiten gestern veröffentlicht worden.

90.000 Personen sind vom Gesundheitsamt in ganz Spanien kontaktiert worden, die Bereitschaft zur Teilnahme hatten rund 72.000. Sie sind in den vergangenen sechs Wochen mehrfach getestet worden.

In der Provinz Madrid und den anliegenden Regionen sind bei 15% bis 19% der Bevölkerung Corona Antikörper nachgewiesen worden. In den Gebieten Galizien und Baskenland liegt die Durchseuchung der Bevölkerung bei 10% bis 15%. Auf den Kanarischen Inseln konnten bei der Studie nur bei 5% der Bevölkerung Corona Antikörper nachgewiesen werden.

Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich auch gut die Infektionsverläufe ablesen: ein Drittel aller Personen bei denen Antikörper nachgewiesen werden konnten haben sich bei einer Person im gleichen Haushalt angesteckt, jeder Zehnte hatte einen Virus Kontakt am Arbeitsplatz – nur 8% haben sich über ein im Haushalt lebendes Kind infiziert, das den Virus aus der Schule mit nach Hause gebracht hat.

Es ist die erste belastbare Studie zum Thema Immunität in der Bevölkerung in Europa.


Teneriffa abgeschottet – Die Regionalregierung hat nach den weiterhin hohen Infektionszahlen auf Teneriffa Maßnahmen entschieden.

Mit einer 7- Tages Inzidenz von 128 scheinen alle bisherigen Hygiene- und Abstandsregeln keine Wirkung gehabt haben.

Die Ein- und Ausreise wird auf Teneriffa für die kommenden 14 Tage stark eingeschränkt und bedarf eines konkreten Grundes. Die Ausgangssperre wird von Mitternacht auf 22 Uhr vorgezogen. Restaurants und Bars dürfen nur noch ihre Terrassen bewirtschaften. Bewohner von Altersresidenzen können die Anlage weder verlassen noch Besuch empfangen.

An den Feiertagen dürfen sich maximal sechs Personen aus zwei Haushalten treffen. Außerhalb der Feiertage wird diese Zahl auf maximal vier beschränkt. Restaurant- und Barbesuche sind nur von maximal vier Personen aus dem gleichen Haushalt gestattet. 78,8% aller Corona Neuinfektionen konzentrieren sich auf Teneriffa.

Auf Gran Canaria liegt die 7-Tages Inzidenz bei 37, auf Lanzarote bei 15 und auf Fuerteventura bei 12.


Karneval gestrichen – Die Stadt Santa Cruz auf Teneriffa hat den Karneval 2021 storniert. Die aktuelle Situation mit Blick auf die kommenden sechs Monate lässt keine Straßenumzüge zu, so der Bürgermeister der Stadt Santa Cruz de Teneriffe.

Seit 1961 wird der Karneval in der Inselhauptstadt Teneriffas zelebriert und gehört nach Rio de Janeiro in Brasilien zu einem der größten Karnevals der Welt. Ein ganzer Wirtschaftsbereich ist seit Jahrzehnten von den 14-tägigen Veranstaltungen abhängig, auch kulturell hat der Karneval auf Teneriffa einen hohen Stellenwert.

Das Rathaus will in den kommenden Wochen finanzielle Hilfen anbieten und setzt auf 2022 – dann soll der Karneval auf Teneriffa wieder stattfinden.


Freizeitanlage Playa Honda – Zwischen dem Flughafen auf Lanzarote und Playa Honda entsteht eine Parkanlage. Für das Projekt, das von der Esplanada bis zur Autobahnausfahrt reicht, hat die Gemeinde San Bartolomé bereits die Genehmigung erteilt.

In den sieben Kratern des 70.000 m² großen Grundstücks sollen ein Amphitheater, ein Kiosk, teilweise überdachte Sitzmöglichkeiten, Fitnessbereich und Spielplätze entstehen. Ebenfalls geplant sind eine Skateanlage und ein kleiner See.

Das Projekt haben die beiden Architekten Iván Torres Ramón und Martin Toimil Mato geplant. Für den Bau der Freizeitanlage stellt die Gemeinde San Bartolomé 2,3 Millionen Euro zur Verfügung.


Photovoltaik gewinnt an Stellenwert – Im Haushaltsplan der Kanarischen Inseln ist das Thema Klimawandel fest integriert. Laut dem Präsidenten Angel Victor Torres liegt eine Priorität im kommenden Jahr verstärkt auf regenerative Energie zu setzen.

40 E-Autos werden im kommenden Jahr den Fuhrpark der Regierung verstärken. Verschieden Parkplätze sollen mit Photovoltaik überdacht werden.

65,5 Millionen Euro stehen im Haushaltsplan für Investitionen in nachhaltige Energieproduktion. Bereits im Sommer hatte die Regionalregierung angekündigt den Klimawandel als festen Bestandteil in den Haushaltsplan für 2021 mit aufzunehmen und öffentliche Gelder verstärkt in die Produktion von regenerativen Energien zu investieren.


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