Ist es schön ohne Touristen?

Ist es schön ohne Touristen?

Die Tourismusministerin Yaiza Castilla hat eine neue Videokampagne für mehr Verantwortung in der Corona Krise präsentiert. 

Das Video dazu gibt es hier zu sehen. 

Mit dem Titel „wie gut es ohne Touristen ist“ soll die kanarische Bevölkerung auf den Stellenwert des Tourismus hingewiesen werden – Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienevorschriften sind Maßnahmen um die Infektionszahlen unter die sieben Tage Inzidenz von 50 zu bringen.

Dieser Wert ist für die kanarische Wirtschaft seit Beginn der Pandemie von höchster Wichtigkeit.

8 von 10 Arbeitsplätzen sind vom Tourismus abhängig, der Umgang der eigenen Bevölkerung mit dem Virus ist seit Corona eng mit dem Wirtschaftswachstum verbunden.

Anfang Juli lag die sieben Tage Inzidenz auf den Kanarischen Inseln bei 1,2 – nach dem Sommer und dem unbeschwerten Verhalten der Bevölkerung liegt dieser Wert heute bei 87. Deutschland nimmt die Reisewarnung bei einem Wert von unter 50 wieder zurück, Groß Britannien bei einem Wert von 25.

Unsicherer Schulbeginn – 162.675 Schüler beginnen heute auf den Kanarischen Inseln das Schuljahr 20/21.

Nur auf Lanzarote beginnt das Schuljahr mit einem Tag Verspätung.

Es geht um die Vor- und Grundschüler des Archipels. Nur wenige Tage blieben den Verantwortlichen um die neuen Abstands- und Hygienevorschriften an den Bildungszentren umzusetzen. Klassenräume, Aulas, Gänge, Mensas, Sporthallen – überall gibt es neue Vorschriften, Maßnahmen und Zeiten um die Klassen soweit es geht zu separieren.

Auch neu ist ein sogenannter Quarantäneraum, über den jede Einrichtung ab heute verfügt. Schüler oder Lehrkräfte mit Symptomen verbringen dort ihre Wartezeit bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals. Sechs Monate nach den Schulschließungen wegen Corona kehren heute die Schüler mit Mundschutz an die Schulen zurück.

10 Pateras in 24 Stunden – Die Küstenwache ist seit Sonntagnacht im Dauereinsatz. Das SIVE Radarsystem, zuständig für die Überwachung der Außengrenze Europas, hat in den vergangenen 24 Stunden 10 Flüchtlingsboote lokalisiert.

Insgesamt sind seit Sonntag 130 afrikanische Flüchtlinge nach Arguineguin auf Gran Canaria gebracht worden.

Alle Flüchtlinge sind von Mitarbeitern des Roten Kreuzes untersucht und erstversorgt worden, weiter ärztlich behandelt werden mussten niemand. In den bereit gestellten Zelten im Hafen von Arguineguin verbringen alle Flüchtlinge eine 14-tägige Quarantäne.

214 Neuinfektionen – 6.654 aktive Corona Fälle meldet das kanarische Gesundheitsministerium, 44 mehr als einen Tag zuvor.

Die meisten Patienten verbringen wegen nur leichter Symptome eine Quarantäne zu Hause. Stationär behandelt werden 165 Personen, 54 Patienten liegen wegen Covid-19 auf Intensivstationen.

Die meisten Coronavirus Fälle verzeichnet mit 3.030 Personen weiterhin Gran Canaria mit dem Hotspot Las Palmas, auf Teneriffa ist das Virus bei 1.278 Personen nachgewiesen worden. Auf Lanzarote gibt es heute 475 positiv getestete Personen und auf Fuerteventura 147.

Als genesen gelten auf den Kanarischen Inseln seit Beginn der Pandemie mehr als 4.000 Personen.

Günstige Benzin und Dieselpreise – Auf Lanzarote tanken Autofahrer heute so günstig wie nirgendwo sonst auf den Kanarischen Inseln.

Trotz einer Benzinsteuer, die auf keiner anderen Insel des Archipels beim Tanken aufgeschlagen wird.

Seit März ist der Benzinpreis auf den Kanarischen Inseln um rund 10 Cent gefallen, auch der Liter Dieselkraftstoff ist in den letzten Monaten gefallen. Auf Lanzarote ist der Preisrückgang noch größer – ein Liter Benzin hat im März im Durchschnitt 1,21€ gekostet, heute liegt der Literpreis für Benzin 98 Oktan bei 1,08€.

 

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