Juli startet mit Hitze, Calima und Wind

Juli startet mit Hitze, Calima und Wind

Bereits für die ersten Julitage erwarten die Meteorologen vom spanischen Wetterdienst Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke.

Dazu soll ab morgen das Wetterphänomen Calima hohe Feinstaubmengen bringen und die Sicht deutlich einschränken. Die damit verbundene heiße und trockene Luft soll in Böen mit bis zu 70 Kilometer pro Stunde wehen. Bereits gestern lagen die Temperaturen stellenweise über 30 Grad.

Besonders betroffen von der ersten Hitzewelle im Juli ist der Süden von Gran Canaria mit Temperaturen von bis zu 34 Grad. Auf Lanzarote und Fuerteventura liegen die Höchstwerte knapp über 30 Grad.

Menschen ohne Schutzausrüstung gerettet – Die Rettungsaktion gestern auf Lanzarote führt zu anhaltenden Diskussionen – sowohl politisch als auch in sozialen Netzwerken.

Fünf Guardia Civil Beamte retten 19 Bootsflüchtlinge und tragen dabei weder Mundschutz noch Handschuhe.

Einige der afrikanischen Migranten sollen sich über Fieber beklagt haben und werden im Krankenhaus behandelt.

Die Polizeiführung hat bereits reagiert und angeordnet, sämtliche Polizeifahrzeuge im Einsatz mit entsprechender Schutzausrüstung auszustatten. Bei der Rettung von Menschen sei es aber unmöglich den allgemein geltenden Sicherheitsabstand einzuhalten.

Die fünf Beamten, die an der Rettungskation beteiligt waren, befinden sich in Quarantäne.

Bargeldzahlungsgrenze bei 1.000 Euro – Zahlungen können in Spanien bis zu einer maximalen Obergrenze von 1.000 Euro in bar erfolgen. Das ursprüngliche Limit von 2.500 Euro ist Geschichte.

Von ihrem ursprünglichen Vorstoß Bargeldzahlungen ganz abzuschaffen hat die Regierung in Madrid Abstand genommen. Es soll zusammen mit der EU eine einheitliche Regelung erfolgen um Banknoten und Münzen durch Kartenzahlungen und Überweisungen zu ersetzen.

In Frankreich und Portugal existiert bereits ein Barzahlungslimit von 1.000 Euro, dieses Geld aber nicht für Urlauber aus dem Ausland.

Die neue Regelung zielt in erster Linie auf den Geschäftsbereich ab, um im Kamp gegen Schwarzgeld weiterhin Erfolge zu erzielen. Im Privatsektor soll die Verwendung von Bargeld weiterhin ohne Einschränkung möglich sein.

Hälfte der Kohlekraftwerke schließt heute – In Spanien wird der Betrieb von 50% der Kohlekraftwerke heute eingestellt. Der Abschied aus dieser Energiequelle erfolgt in Spanien deutlich stiller und schneller als in Deutschland.

Bis 2025 werden in Spanien alle Kohlekraftwerke abgeschaltet sein. Bis 2022 werden nur noch drei Kohlekraftwerke in Betrieb sein.

Der Strombetreiber Endesa will im Übergangszeitraum 1,5 Milliarden Euro in den größten Solarpark Europas investieren. Der Stromanbieter Iberdrola wird in den kommenden zwei Jahren 34 Milliarden Euro investieren um mit Photovoltaik gründen Strom in Spanien zu produzieren.

Umfrage unter möglichen Urlaubern – Die kanarische Regierung führt eine breite internationale Umfrage zum Thema Urlaub auf den Kanaren durch. Die Kontaktdaten stammen aus früheren Umfragen die an kanarischen Flughäfen in elf Sprachen durchgeführt worden sind.

Ein erstes Zwischenergebnis wird heute präsentiert.

Zwei Drittel der Befragten wollen in diesem Jahr noch Urlaub auf dem Archipel machen. In erster Linie Spanier, Dänen, Holländer, Franzosen und Deutsche. Für Vertrauen hat der Umgang mit der Pandemie und die niedrigen Infektionszahlen bei 92% der Befragten geführt. Bei der Art der Urlaubsunterbringung gibt es Veränderungen: im Vergleich zu früheren Umfragen wollen jetzt 27% mehr Urlauber individuell in einer Ferienwohnung ihren Urlaub verbringen. Der Wunsch nach einem Hotelzimmer ist um 10% gesunken.

 

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