Kanaren - Gut gerüstet gegen das Virus

Kanaren - Gut gerüstet gegen das Virus

Für eine neue Corona Welle sind die Krankenhäuser auf den Kanarischen Inseln gut vorbereitet.

Laut dem Gesundheitsminister der Autonomie, Blas Trujillo, verfügt die kanarische Region über ausreichend Tests, Medikamente und Schutzausrüstung für drei Monate um sich einer erneuten Virus Welle zu stellen. Die Kalkulation basiert auf einer mittelschweren Ausbruchswelle, kommt es zu einem starken Ausbruch muss früher für Nachschub gesorgt werden.

In Zahlen ausgedrückt: das kanarische Gesundheitssystem ist in der Lage auf 150 Neuinfektionen pro Tag für einen Zeitraum von drei Monaten zu reagieren, 4.000 Corona Virus Tests können innerhalb von 24 Stunden durchgeführt werden.

Höchste Temperaturen in Spanien – Nirgendwo war es gestern in Spanien heißer als in Agüimes. In der Gemeinde auf Gran Canaria sind 40,6 Grad gemessen worden. Auch in anderen Gemeinden der Insel stieg das Thermometer gestern auf über 40 Grad. Von der Hitzewelle ist Gran Canaria am stärksten betroffen. Weiterhin gilt dort Wetterwarnstufe Orange. Für alle anderen Inseln gilt weiterhin Alarmstufe Gelb. Wegen Feinstaub, Ozon und Hitze sollen die Mittagsstunden im Freien gemieden werden und sportliche Aktivitäten auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verschoben werden.

Besonders sicheres Reiseziel – Die Welt Tourismus Organisation hat die Kanarischen Inseln als besonders sicheres Reiseziel eingestuft, sehr zur Freude von der Regionalregierung und Vertretern aus dem Tourismussektor.

Mit einem Komitee aus 180 Journalisten und Mitgliedern hat sich die Welt Tourismus Organisation sowohl vom neuen Tourismusangebot nach der Corona-Krise überzeugt, als auch von den medizinischen Voraussetzungen für eine neue mögliche Infektionswelle.

Die Auszeichnung für die Kanaren lautet „außergewöhnlich sicheres Reiseziel“.

Regionalpräsident Angel Torres hofft jetzt, dass diese Nachricht schnell die Runde in allen EU-Ländern macht und stimulierend auf die Branche wirkt.

Erneut Corona-positive Flüchtlinge – 25 Flüchtlinge sind gestern wenige Seemeilen vor Lanzarote von der Küstenwache gerettet worden. Das Festrumpfschlauchboot hat die marokkanische Küste am Montag verlassen, alle Migranten stammen aus der Süd-Sahara.

Fünf Flüchtlinge sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 21 Männer, vier Frauen und drei Kinder zeigen keinerlei Krankheitssymptome. Sie sind in die Herberge bei Máguez gebracht worden, wo alle eine 14-tägige Quarantäne verbringen.

Lehrer fordern weniger Schüler pro Klasse – Weniger Schüler pro Klasse, mehr Lehrkräfte. Die Petition ist kurz und prägnant, leicht zu verstehen und nachvollziehbar: Wenn es im kommenden Schuljahr weniger Schüler pro Klasse gibt, müssen mehr Lehrer sich den neuen Anforderungen stellen.

4.500 Pädagogen haben die Petition auf den Kanarischen Inseln unterschrieben – ihre Forderung: 15 Schüler pro Klasse.

Die Gewerkschaft für die Interessen der Lehrkräfte STEC, rechnet mit einem Mehrbedarf von 5.000 zusätzlichen Lehrern für das kommende Schuljahr. Während der Sommerferien laufen die Verhandlungen mit dem Bildungsministerium weiter, um für das Schuljahr 20/21 entsprechend vorbereitet zu sein.

 

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