Kanaren - Nachtlokale geschlossen

Kanaren - Nachtlokale geschlossen

Die Regionalregierung hat neue Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen beschlossen.

Auf den Kanaren werden alle Nachtlokale geschlossen. Vor einer Woche sind die Innenräume der Nachtlokale geschlossen worden, sieben Tage lang konnten zumindest noch die Außenbereiche betrieben werden.

Ab heute müssen auch diese geschlossen bleiben.

Der Gastronomiesektor darf bis maximal 1.00 Uhr nachts öffnen, die letzten Gäste dürfen bis 0.00 Uhr empfangen werden. Veranstaltungen dürfen bis zu einer maximalen Teilnehmerzahl von 1.500 Personen organisiert werden, allerdings überprüft ab heute das Gesundheitsamt im Vorfeld den Veranstaltungsort ob Abstandsregeln eingehalten werden können.

Familienangehörige in Alten- und Pflegeheimen können ab heute nur noch einmal pro Woche besucht werden. Diskutiert werden für Las Palmas auf Gran Canaria darüber hinaus spezielle Maßnahmen, in der Inselhauptstadt gibt es aktuell mit Abstand die meisten neuen Infizierten im Vergleich der einzelnen Inseln.

Covid-19 Kontrolle in Adeje – Auf Teneriffa hat die Policia Local zusammen mit der Policia Nacional rund 100 Geldstrafen verhängt. Die betroffenen Bürger und Residenten haben abends und in der Nacht Maskenpflicht und Abstandsregeln ignoriert.

Sanktionen sind von den Beamten auch gegen die Betreiber von 11 Nachtlokalen verhängt worden.

Bei dem Einsatz sind von den Beamten 85 Personen ohne Mundschutz angetroffen worden, 10 Personen hatten sich an der Avenida zu einer privaten Fiesta getroffen.

Illegaler Campingplatz aufgelöst – Am Playa de Las Carpinteras in der Gemeinde San Bartolome de Tirajana auf Gran Canaria haben die Behörden einen illegalen Campingplatz aufgelöst.

Rund 100 Personen und 60 Fahrzeuge fanden die Beamten vor, als sie die Zone kontrolliert haben.

Camping ist in diesem Sommer auf keiner der acht Inseln erlaubt, dazu darf rund um den Strand grundsätzlich nicht gezeltet werden. Die Gemeinde hat einen LKW zur Verfügung gestellt, um die Zelte abzutransportieren, heute wird der gesamte Bereich von Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums gereinigt und desinfiziert.

Hitzewarnung – Gesundheit und Natur sind heute wegen der Hitzewelle in besonderer Gefahr. Die Temperaturen steigen heute auf bis zu 42 Grad.

Besonders betroffen ist Gran Canaria, hier soll die Hitzewelle besonders intensiv zu spüren sein.

Auch auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro gilt heute die höchste Waldbrandgefahrenstufe. Sportliche Aktivitäten sollen auf die späten Abendstunden verschoben werden und die Mittagsstunden in der Sonne sind zu meiden.

Ausgenommen von der Hitzewarnung ist seit heute Morgen die Insel Lanzarote.

Auf Fuerteventura steigen die Temperaturen heute auch deutlich über 30 Grad. Der Einfluss des Wetterphänomens Calima ist heute überall spürbar. Mit der trockenen Luft aus Afrika sinkt die Luftfeuchtigkeit spürbar auf unter 30%. Die Hitzewelle soll bis Sonntag anhalten.

Torres fordert erneut PCR Tests an Abflughäfen – Im Zuge der Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugunglücks vor 12 Jahren hat der Präsident der Kanarischen Inseln erneut Corona Schnelltests an den europäischen Abflughäfen gefordert.

„Wenn diese Entscheidung von der kanarischen Regierung abhängen würde, würden wir seit Wochen diese Schnelltests einfordern“ so Torres gestern.

Diese Maßnahme kann nur von der EU, flächendeckend für alle europäischen Flughäfen, entschieden werden.

An dem Kalender zum Schulbeginn hält Torres weiterhin fest, gab aber gestern zu bedenken, dass in den kommenden sieben Tagen eine definitive Entscheidung darüber fällt. Priorität haben für den Präsenzunterricht weiterhin die Vor- und Grundschule. Bei den Klassen der weiterführenden Schulen könnte es in den kommenden Tagen Modifikationen für das Schuljahr 20/21 geben.

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