Kanarische Inseln News

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Es fehlen Professoren – An der ULPGC, der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria, ist die Situation besonders alarmierend.

An Spaniens Universitäten gehen mehr Hochschullehrer in Rente als neue nachkommen – das Ergebnis von Spaniens Sparpolitik der letzten Jahre.

An der Universität von Las Palmas fehlen aktuell rund 30 Professoren, für das kommende Semester sogar 63. In den vergangenen Semestern sind wegen fehlender Investitionen nur zeitlich begrenzte Lehrstühle vergeben worden, in den Beamtenstatus versetzt worden sind Hochschullehrer bereits seit Jahre nicht mehr.

Laut dem Vertreter der Professorengewerkschaft an der Universität von Las Palmas, Domínguez Boada, fehlen in Las Palmas nicht 63, sondern 300 Hochschullehrer, um der Universität das Niveau im spanienweiten Vergleich zurückzugeben, dass die Universität von Gran Canaria vor 10 Jahren noch hatte.

Olympisches Schwimmbecken in Arrecife – In der Ciudad Deportiva in der Inselhauptstadt von Lanzarote soll eines der modernsten olympischen Becken entstehen.

Finanziert für rund sechs Millionen Euro aus eigenen und aus Mitteln der FDCAN, der Behörde für kanarische Infrastrukturmaßnahmen. Gestern sind die Pläne und das Modell für die Maßnahme präsentiert worden.

Geplant ist auf der Fläche der Padel Plätze und des angrenzenden Hartplatzes ein 50 Meter langes Schwimmbecken. Auf der Längsseite des Beckens sollen Räumlichkeiten mit Umkleidekabinen und Toiletten entstehen. Die Fertigstellung des Bauprojektes soll 2021 erfolgen.

Las Palmas wird zu Miami – Für den Thriller „Wasp Network“ werden einige Ecken von Las Palmas auf Gran Canaria zu Miami in Florida umgestaltet.

Bei den ersten Drehtagen steht Penelope Cruz im Mittelpunkt des Geschehens. Bis zum 3. Mai wird das Drehteam um den französischen Regisseur Olivier Assayas in der Inselhauptstadt produzieren. Gedreht wird heute und morgen auf der Avenida Juan XXIII und im Schulhof der Brains International School.

Basierend auf dem Buch von Fernando Morais „Die letzten Soldaten des kalten Krieges“ liegt der Handlungsschwerpunkt des Films auf der wahren Geschichte kubanischer Spione, die in den 1990er Jahren auf amerikanischem Territorium operierten und ein in Florida ansässiges Terrornetzwerk entdeckten, das mit der scheinbaren Zustimmung der US-Regierung betrieben wurde.

Mit von der Partie sind bei den Dreharbeiten Ana de Armas, Adria Arjona, Edgar Ramirez, Pedro Pascal, Wagner Moura und Gael Garcia Bernal. In die Kinos kommt der Film 2020.

Konsular Sprechtag Fuerteventura - Am 29. April findet in Puerto del Rosario ein Sprechtag des deutschen Honorarkonsuls statt.

Von 10.30 Uhr bis 13.30 Consejeria Deportes in der Calle Dr. Fleming Nr. 1.

Es wird empfohlen sich vorab telefonisch über entsprechend notwenige Dokumente beim deutschen Honorarkonsulat in Playa Blanca auf Lanzarote zu informieren.

Für Residenten auf Gran Canaria ist das deutsche Konsulat in Las Palmas die erste Anlaufstelle. Für Residenten von Lanzarote steht das deutsche Honorarkonsulat in Playa Blanca zur Verfügung. Dieses ist außer am 29. April immer montags und donnerstags geöffnet.

Invasion der Schlangen – Die Kalifornische Kettennatter ist auf Gran Canaria zu einem so großen Problem geworden, dass die Inselregierung jetzt Madrid um Hilfe bittet.

Zusammen mit Vertretern des Umweltministeriums der Balearen sollen Lösungsansätze gefunden werden. In einem ersten Schritt werden mit rund 30.000 Euro finanzieller Hilfe aus Madrid Experten des Obersten Rats für wissenschaftliche Forschung auf Gran Canaria die Situation analysieren.

Die Kalifornische Kettennatter ist keine endemische Tierart und hat sich wegen fehlender natürlicher Feinde millionenfach vermehrt und bedroht jetzt die Tierwelt auf der Insel.

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