Kein Neuinfizierter auf den Kanaren

Kein Neuinfizierter auf den Kanaren

In den letzten 24 Stunden gab es keinen Neuinfizierten Corona Patienten auf den Kanarischen Inseln.

Seit acht Wochen gab es jeden Tag mehrere dutzend neue Corona-Virus Fälle. Seit dem achten März kamen jeden Tag neue Patienten mit Symptomen in die Notaufnahmen der Krankenhäuser. Gestern lag die Zahl der Infizierten umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung der Kanaren bei 6,54 pro 100.000 Einwohner.

Die meisten Fälle konzentrieren sich weiterhin auf Teneriffa mit 1.506 infizierten seit Beginn der Pandemie. Auf Gran Canaria ist der Virus bei 546 Personen diagnostiziert worden, davon gelten mittlerweile 328 als genesen. Auf Lanzarote sind 71 Personen mit Symptomen positiv getestet worden, 37 davon haben die Krankheit überstanden. Auf Fuerteventura werden zwei der insgesamt 23 Patienten noch behandelt.

Provinzen fordern Phase 1 der Lockerungen – Neben den Kanarischen Inseln fordern auch 10 weitere spanische Provinzen in Phase 1 der Lockerungen einzutreten. Also die Phase die bereits auf El Hierro, La Gomera und La Graciosa für die Bevölkerung gilt.

Das spanische Gesundheitsministerium hat die entsprechenden Phasen mit den Infektionszahlen und den Kapazitäten in Krankenhäusern verknüpft. Diese werden heute sowohl auf den Kanarischen Inseln als auch in Kantabrien, Extremadura, Baskenland, Madrid, den Balearen, Valencia, Murcia, Aragon und Castilla-La Mancha erfüllt.

Innerhalb von Phase 1 sind wieder Treffen von bis zu 10 Personen erlaubt, Restaurants und Bars dürfen bis zu 50% ihrer Kapazität öffnen, Einzelhändler ohne Terminvergabe bis zu 30% ihrer Kunden bedienen. Am kommenden Montag soll Phase 1 nach Rücksprache mit dem spanischen Gesundheitsamt beginnen.

Verlängerung des Alarmzustands wird unterstützt – Für die Verlängerung des Alarmzustands benötigt der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez Unterstützung aus anderen Parteien. Diese hat ihm die Partido Popular bisher verweigert.

Von der Partei Ciudadanos kommt Unterstützung. Das meldet heute Canarias7 unter Berufung auf eine Pressemeldung beider Parteien. Demnach gab es gestern Gespräche zwischen Inés Arriamdas, Vorsitzende der Partei Ciudadanos und Pedro Sanchez.

Zwischen beiden Parteien soll es während der Verlängerung des Alarmzustands wöchentliche Gespräche geben, in denen Maßnahmen zu Kurzarbeit, finanzielle Hilfen und Entscheidungen im Gesundheitswesen angepasst werden.

Der Alarmzustand soll für weitere 14 Tage verlängert werden, eine Abstimmung im Parlament soll noch in dieser Woche folgen.

San Bartolome de Tirajana öffnet Strände – Nicht alle Strände in den Gemeinden sind seit dem 2. Mai für Sport innerhalb der entsprechenden Zeiten für Altersgruppen zugänglich, obwohl die Lockerungen der Zentralregierung in Madrid genau das zulassen.

Jetzt zieht die Gemeinde San Bartolome de Tirajana auf Gran Canaria nach und ermöglich es den Einwohnern der Gemeinde auch diesen Teil der Gemeinde für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Sportliche Aktivitäten sind allgemein individuell erlaubt, immer in der Zeit zwischen 6.00 Uhr morgens und 10.00 Uhr und zwischen 20.00 Uhr und 23.00 Uhr.

Dazu gehören seit heute auch Strandabschnitte in der Gemeinde San Bartolome de Tirajana, an denen Wassersport wieder möglich ist. Um zum Strand zu gelangen darf aber weiterhin weder das eigene Auto noch öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

Schwierigkeiten bei Spanienweiter Corona Studie – 90.000 Personen will das spanische Gesundheitsministerium flächendeckend in allen spanischen Provinzen auf das Corona-Virus testen um belastbare Erkenntnisse zu erlangen inwieweit die Bevölkerung bereits mit dem Virus infiziert ist.

Doch auf Zustimmung stößt das Projekt nicht.

Auf den Kanarischen Inseln haben bereits 40% der zufällig ausgewählten Testpersonen einen Antikörpertest abgelehnt. In der kanarischen Autonomie sollen 7.920 Personen die zufällig vom Nationalen Statistikamt ausgewählt worden sind, anhand einer Blutprobe auf das Virus getestet werden.

Mehr als die Hälfte ist bereits kontaktiert worden, 2.693 haben einen Antikörpertest bereits abgelehnt.

Europäische Residenten werden innerhalb der Studie nicht erfasst. Allerdings führen deutsche Ärzte, wie die Praxis Dr. Mager auf Lanzarote in Costa Teguise, Puerto del Carmen und Playa Blanca sowie auf Fuerteventura die Praxen Dr. Simonis und Bludau und im Norden Dr. Werner ebenfalls Antikörpertests durch. Dieser wird in Zukunft, für Reisen nicht nur in EU Länder wichtig sein.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.