Keine Lösung bei Unterbringung von Flüchtlingen

Keine Lösung bei Unterbringung von Flüchtlingen

Eine leere Industriehalle, auf dem Boden liegen Matratzen im Abstand von zwei Metern. Eine Toilette und ein Waschbecken für 50 Flüchtlinge.

Es ist nur ein Foto, aber es zeigt die aktuellen Zustände unter denen Flüchtlinge, die die kanarischen Küsten erreichen, ihre Quarantänezeit verbringen. Ein Regierungssprecher hat gestern auf einer Pressekonferenz die Unterbringungssituation als nicht hinnehmbar bestätigt, es werde mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet.

Positiv auf Corona getestete Flüchtlinge sollen in kleinen Hotels oder Herbergen untergebracht werden.

Dazu bereit erklärt hat sich bisher aber keiner der Eigentümer oder Betreiber. In der aktuellen Situation des Alarmzustandes ist es weder möglich Flüchtlinge, deren Aufenthaltsgenehmigung abgelehnt worden ist, ins Heimatland zurückzuführen, noch in andere spanische Provinzen oder in ein anderes europäisches Land zu überstellen.

Freies Reisen innerhalb der Autonomie – Ab Montag muss für eine Reise zwischen den Inseln kein Formular mehr ausgefüllt werden. Es bedarf keinem triftigen Grund mehr zwischen den Inseln zu pendeln. Bisher muss bei Antritt eines Fluges oder einer Fährfahrt ein entsprechendes Formular ausgefüllt werden, in dem nach dem Grund für die Reise gefragt wird.

Die Körpertemperatur wird ab Montag bei Reisen zwischen den Inseln ebenfalls nicht mehr gemessen.

Ob zwischen den Autonomien die Bewegungseinschränkungen ebenfalls aufgehoben werden ist erst ab Sonntag klar. Je nachdem welche spanischen Autonomien in Phase III der Lockerungen eintreten wird erst zum Ende des Wochenendes entschieden. Zwischen den spanischen Regionen, die sich in Phase III der Lockerungen befinden, ist uneingeschränktes Reisen wieder möglich.

Internationaler Tourismus und PCR-Tests – Tourismus auf den Kanarischen Inseln soll Virusfrei und sicher sein. Dieses Motto soll in Zukunft in Werbekampagnen in europäischen Ländern enthalten sein. Die Umsetzung des Mottos in der Praxis ist noch nicht gänzlich geklärt. Dabei spielt die Finanzierung eine untergeordnete Rolle.

Der Regionalregierung ist klar, dass eine Finanzierung von PCR-Tests auf das Coronavirus deutlich günstiger ist, als einen erneuten Lockdown wegen einer zweiten Epidemie zu bezahlen.

Eine Möglichkeit ist, einen kostenlosen PCR-Test im Heimatland anzubieten, der über die Reiseanbieter abgewickelt wird. Damit verbunden sein muss die Option, einer kostenlosen Stornierung der Reise bei positivem Testergebnis.

Bisher gibt es unterschiedliche Meinungen unter den Experten zu den Corona-Schnelltests, deren Ergebnis innerhalb von 10 Minuten zur Verfügung steht. Selbst wenn bis Anfang Juli belastbare Schnelltests zur Verfügung stehen, lässt es die rechtliche Lage bisher nicht zu, Touristen aus dem Ausland nach der Landung obligatorisch am Flughafen auf des Corona Virus zu testen.

121 km/h zu schnell unterwegs – In der Gemeinde Puerto del Rosario auf Fuerteventura hat die Polizei auf der FV-1 Autobahn ein Auto gestoppt, dass die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 121 km/h überschritten hat. Der 40-jährige Italiener ist der Polizei bereits wegen anderen Verstößen und Delikten bekannt.

Der Vorfall hat sich gegen 8:57 Uhr am Vormittag ereignet.

Dem Raser drohen zwischen drei und sechs Monate Haft und gemeinnützige Arbeit von bis zu 90 Tagen. Seine Fahrerlaubnis wird dem Mann bis zu vier Jahre entzogen.

Nein zu natürlichen Schwimmbecken bei El Golfo – Der Bürgermeister der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote hatte den Anwohnern des Küstenortes El Golfo das Projekt bereits vorgestellt: Zwei natürliche Becken mit einer Größe von 1.500 m² sollten an der Küste bei El Golfo entstehen, mit einer Wassertiefe von einem bis zwei Metern. Eingefügt in die Natur sollten aus Natursteinen und Zement Stufen und Rampen ins Wasser führen.

Die Küstenbehörde hat das Projekt nicht genehmigt.

Der Eingriff in den natürlichen Küstenstreifen mit einer Baumaßnahme ist der Behörde zu groß, der Bereich des Naturschutzgebietes wird auch in Zukunft nicht mit Zement verunreinigt. Die für das Projekt veranschlagte eine Million Euro soll in Erneuerung der Wasserleitung fließen.

 

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