Mundschutz ab dem kommenden Schuljahr

Mundschutz ab dem kommenden Schuljahr

240 Änderungen soll es ab dem kommenden Schuljahr an spanischen Schulen geben, alle zum Schutz gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus.

Wenn das Schuljahr 2020/2021 beginnt soll es in den oberen Schulklassen während des Unterrichts Mundschutzpflicht geben, die unter Klassen sollen davon ausgenommen sein.

Bisher ohne Corona-Sicherheitsprotokoll sind die Kindergärten und Kindergrippen.

Dabei spielen dort, genauso wie für die Schulen auch, die Situation in den Essensräumen eine Rolle, die Situation in den Schlafräumen und der Transport zwischen den Einrichtungen und den Wohnorten der Kinder. Das neue Schuljahr beginnt Mitte September, bis dahin soll alles soweit vorbereitet sein um einen neuen einwandfreien Ablauf zu gewährleisten.

Grundeinkommen abgesegnet – Bis auf die rechtspopulistische Partei VOX haben gestern alle Mitglieder des spanischen Parlaments in Madrid für ein Grundeinkommen gestimmt. Dieses bewegt sich je nach Familienstand und Einkommen zwischen 461 Euro und 1.015 Euro. 297 Stimmen waren gestern für das Grundeinkommen, 52 haben sich bei der Abstimmung enthalten, Gegenstimmen gab es keine.

Drei Milliarden Euro soll das Grundeinkommen pro Jahr kosten, so eine erste Hochrechnung, erhalten sollen es all diejenigen die in Spanien unterhalb der Armutsgrenze leben.

Prinz von Belgien muss 10.000 Euro Geldstrafe zahlen – Joaquin, Prinz von Belgien ist in Spanien zu einer Geldbuße verurteilt worden. Er hat sich nicht an die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne gehalten und sich innerhalb dieser Zeit bereits mit verschiedenen Personen in Cordoba getroffen.

Insgesamt mussten deswegen weitere 26 Personen in häusliche Quarantäne geschickt werden, darunter auch der andalusische Gesundheits- und Familienminister, Jesús Aguirre.

Prinz Joaquin von Belgien war positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

Wegen der Missachtung der Quarantäne Zeit sind 10.400 Euro fällig, dieses Bußgeld halbiert sich, wenn die Zahlung innerhalb von 15 Tagen eingeht.

Drei Millionen Euro Werbung für Tourismus – Damit die Tourismusbranche Fahrt aufnimmt investiert die kanarische Regionalregierung drei Millionen Euro in Werbekampagnen. Der größte Teil des Geldes fließt mit 2,5 Millionen Euro in Kampagnen auf dem spanischen Festland für den nationalen Tourismus, 500.000 Euro sollen vor allem an die deutsche Zielgruppe gerichtet werden.

Auf Deutschland ruht in diesen Tagen die Hoffnung des internationalen Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Aus Groß Britannien wird er erstmal nicht kommen, zu unübersichtlich ist die Infektionslage noch bei den Briten.

Nach aktuellem Stand,dieser ändert sich täglich, soll es bei der Einreise am Flughafen kein Erklärungspapier mit persönlichen Daten und Unterschrift geben. Heute wird für den internationalen Tourismus auf den Kanaren wieder der Corona-Test im Heimatland, ein Gesundheitspass und eine APP fürs Smartphone gefordert um mögliche Cluster Teilnehmer schnell zu isolieren.

Steigende Armut – Auf den Kanarischen Inseln leben 335.000 Personen unterhalb der Armutsgrenze – das entspricht knapp 16% der Bevölkerung. Topwert in Spanien. 280.000 weitere Einwohner sind von Armut bedroht. Auch dieses Ergebnis ist in keiner anderen spanischen Autonomie zu finden.

Ein Trend der sich trotz sinkender Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln fortsetzt.

Die Analyse von FOESSA hat es in sich und ist belastbar: untersucht worden sind im Gegensatz zur Analyse der Caritas statt drei Indikatoren 35. Darunter Wohnsituation, Gesundheit, Bildung, soziales Umfeld oder politische Teilnahme.

Der Bericht von FOESSA zeigt die Folgen von Corona und Wirtschaftskrise im sozialen Bereich deutlich auf. Ein Drittel der kanarischen Bevölkerung hat entweder den Anschluss an den sozialen Standard verloren oder läuft Gefahr ihn in den kommenden Jahren zu verlieren.

 

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