Nervosität im Tourismussektor

Nervosität im Tourismussektor

Das Dekret für den Antigentest bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln ist bereits formuliert und zu Papier gebracht.

Gestern suchten Hotelbetreiber und Reiseveranstalter vergeblich im Boletín Oficial de Canarias nach der Veröffentlichung. Es ist die zweite Möglichkeit der Regionalregierung, nachdem der offizielle Weg über die Zentralregierung in Madrid gescheitert ist: Stand heute ist weiterhin ein PCR-Test für die Einreise notwendig.

Eine Hürde, die eine Buchungswelle für die Kanarischen Inseln verhindert. Gespräche gibt es laut Autonomiepräsident Victor Torres weiterhin mit Madrid um eine einvernehmliche Lösung mit der Zentralregierung zu finden.

Während dessen zählt für viele Hotelbetreiber und Appartementanlagen jeder Tag. Anhand der 7-Tages Inzidenz sind die Kanarischen Inseln die einzige sichere Winterdestination für Urlauber, die nach Sonne und Strand suchen. Sowohl Hotelbetreiber auf dem Archipel, als auch Reiseveranstalter im europäischen Raum, sind sich sicher: erst wenn der Antigen Schnelltest für die Einreise akzeptiert wird, steigen auch die Buchungszahlen.


Vier Flüchtlingsboote – Die Küstenwache hat 99 Migranten von vier Flüchtlingsbooten gerettet. Alle Flüchtlinge sollen aus Marokko stammen.

Unter den Migranten sind 95 Männer und vier Frauen.

Zwischen 22.00 Uhr und 04.00 nachts hat das SIVE Radarsystem zum Schutz der europäischen Außengrenze viermal Alarm geschlagen und die genaue Position der Boote markiert.

Alle Flüchtlinge sind in einem guten gesundheitlichen Zustand und nach Arguineguin auf Gran Canaria gebracht worden.


Teuerster Warenkorb Spaniens – Der Gang zum Supermarkt kostet in Las Palmas auf Gran Canaria so viel wie in keiner anderen spanischen Stadt.

Laut dem Vergleichsportal kelisto.es sind pro Kopf und Jahr in Las Palmas 4.770 Euro für Lebensmittel notwendig.

Mit diesem Ergebnis löst Las Palmas die Insel Lanzarote ab, die jahrelang auf Platz 1 in Sachen Preise für Lebensmittel war. Santa Cruz de Tenerife liegt dem Ergebnis von kelisto zufolge auf Platz acht im spanienweiten Vergleich.

Weiterhin auf dem ersten Platz liegt Las Palmas in Sachen Transport. Öffentliche Verkehrsmittel und Kraftsoff sind so günstig wie in keiner anderen spanischen Stadt.


Dreckiges Wasser – Das Wasser rund um die Kanarischen Inseln ist von der Qualität eines Biosphärenreservats sehr weit entfernt.

Das bringt eine Studie über das Leben der Meeressäuger im Atlantik zu Tage, erstellt von der SECAC.

Der Anteil an organischer und chemischer Wasserverschmutzung ist besonders für Meeressäuger gefährlich, der Anteil an Mikroplastik ist rund um die Kanarischen Inseln ebenfalls so hoch wie kaum in einer anderen Region im Atlantik.

Das aktuelle Ergebnis ist unter anderem deswegen so alarmierend, weil die Schadstoffe im Wasser das Immunsystem von Delfinen und Walen schwächt und ihre Fortpflanzung beeinflusst. Nur gesunde Tiere sind bereit sich fortzupflanzen.

Innerhalb der Studie sind 64 Lebensräume von Delfinen und Walen innerhalb des Atlantiks untersucht worden.


270 Euro für Weihnachten – 11 Geschenke für fünf Personen – das ist die Bilanz für Weihnachten auf den Kanarischen Inseln.

Canarios haben im Mittel 270 Euro für die Feiertage und Geschenke zur Verfügung. Außerdem steht in drei von vier kanarischen Haushalten ein Weihnachtsbaum.

Weiter im Trend liegt auch auf den Kanarischen Inseln die Bestellung über das Internet – immer mehr Anbieter liefern auch in die Zona Especial de Canarias, Zollgebühren fallen erst bei Bestellungen über einem Wert von 150 Euro an.


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