Halb so große Klassen - neues Bildungskonzept für Kanaren

Neues Bildungskonzept für Schulen

In einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7 spricht Manuela Armas von PSEO auf Lanzarote über neue Maßnahmen in Bildungsbereich.

Manuela Armas sollte vor einem Jahr Bildungsministerin für die Kanarischen Inseln werden.

Jetzt ist sie die Person, die entscheidet wie es mit der Beschulung von Kindern im kommenden Schuljahr weitergeht.

Laut Armas wird es ab September wieder Unterricht an den Schulen geben, am wahrscheinlichsten sind aber Klassen mit einer Stärke von maximal 15 Schülern. Zusammen mit Virologen soll in den kommenden Wochen ein Konzept erstellt wie der Unterricht in Zukunft ablaufen und das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich gehalten werden kann.

Für Armas ist aber bereits jetzt klar: die neue Form der Beschulung fordert mehr Platz, mehr Lehrkräfte und kostet mehr Geld. In den Überlegungen taucht auch immer wieder Unterricht im Freien auf – eine Möglichkeit die mögliche Ansteckungsgefahr durch das Corona Virus zu verringern. Online Unterricht wird es auch in Zukunft geben und soll Teil des neuen Bildungskonzeptes sein.

Vor allem im Fall von neuen Infektionswellen soll mit Online Unterricht schneller reagiert werden können. Im August soll der neue Plan für den Post-Corona Unterricht präsentiert werden.

Gran Canaria bei Briten Top – Wenn Briten in diesen Tagen nach Urlaubzielen im Internet suchen, liegt Gran Canaria ganz weit vorne. Der Suchbegriff hat in der letzten Woche um knapp 50% zugelegt.

Nur noch Mallorca wird häufiger nachgefragt.

Bisher gibt es noch Auflagen für Touristen aus Groß Britannien, über diese soll aber in der kommenden Woche mit der britischen Regierung neu beraten werden. Bisher besteht auf beiden Seiten der Grenze eine 14-tägige Quarantäne in die sich Reisende begeben müssen, wenn sie von Spanien nach Groß Britannien reisen oder umgekehrt.

Sorge bereiten die aktuellen Infektionszahlen in England, die nach einer heißen Woche mit vollen Stränden wieder angestiegen sind.

Keine Neuinfektionen auf den Kanaren – Auf den kanarischen Inseln gibt es bisher keine neuen Corona-Hotspots. Mit der aktuellen Situation zufrieden zeigt sich das Gesundheitsministerium um den Regierungssprecher Julio Pérez.

Die Infektionszahlen bleiben auf einem akzeptablen Wert, alle Infektionsherde sind unter Kontrolle. Die einzige Ausnahme sind 30 Migranten aus Afrika, die über das Wasser die kanarischen Küsten erreicht haben. Sie wurden positiv auf das Corona Virus getestet und isoliert in einer Industriehalle für die kommenden 14 Tage untergebracht.

Kurzarbeit bis September – Vertreter der spanischen Provinzen haben zusammen mit der Regierung in Madrid eine Verlängerung der Kurzarbeit bis zum 30. September beschlossen. Wochenlang ist darüber verhandelt worden.

Gewerkschaften und Wirtschaftsvertreter haben düstere Prognosen gezeichnet. Erst gestern hat die Tourismusministerin der Kanarischen Inseln von 50% Arbeitslosenquote gesprochen, sofern die Kurzarbeit nicht verlängert wird.

Für die kommenden drei Monate erhalten Unternehmen in Spanien weiterhin die Möglichkeit ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Damit bleiben Kündigungen vorerst aus, der spanische Staat übernimmt bis auf weiteres einen Großteil der Löhne und Gehälter.

Allerdings ist die Kurzarbeit in den kommenden Monaten gestaffelt: von 100% bisher können Unternehmen im Juli 75% ihrer Belegschaft in Kurzarbeit halten, im August 60% und im September 35%.

Lawrence Yaskiel Buch „The British Connection To Lanzarote And The Canaries“ wird als Schullektüre verwendet – Im Englischunterricht an kanarischen Schulen taucht ein aktueller Autor immer wieder auf: Lawrence Yaskiel.

1979 zum ersten Mal auf Lanzarote hat sich der englische Autor und Musiklabel Manager innerhalb von 24 Stunden ein Appartement gekauft. Seitdem lebt und schreibt der Brite immer wieder Bücher über die Kanarischen Inseln.

Sein aktuelles Werk greift 600 Jahre Geschichte auf und die Beziehungen zwischen Canarios und Briten. Einblicke in das Buch erhalten auch kanarische Schüler an den Schulen – als englische Lektüre wird das Buch häufig im Unterricht benutzt. Mit belastbaren Informationen aus verschiedenen Bibliotheken in Spanien und Großbritannien hat Yaskiel eine interessante Lektüre verfasst, die auf 600 Jahre Beziehungen zwischen Groß Britannien und den Kanarischen Inseln zurückblickt.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.