Gestiegener Mindestlohn

News Kanarische Inseln

Höherer Mindestlohn – Um 22,3% steigt der Mindestlohn in Spanien im Vergleich zu 2018.

Damit verdienen Arbeitnehmer pro Tag mindestens 30 Euro, pro Monat mindestens 900 Euro, bei Vollbeschäftigung. Damit erlebt der Mindestlohn in Spanien den höchsten Anstieg seit 2002. Zwischen 2016 und 2019 ist der Mindestlohn um knapp 300 Euro erhöht worden. Die Gewerkschaft UGT befürchtet steigende Arbeitslosigkeit wegen der erneuten Erhöhung. In der kanarischen Autonomie sind 90% der neu ausgestellten Arbeitsverträge zeitlich begrenzt – auch hier rechnet die Gewerkschaft nicht mit einer steigenden Zahl von Festanstellungen.



Mehr Transplantationen – Zwischen Januar und Mai haben auf den Kanarischen Inseln 75 Patienten ein gespendetes Organ erhalten. Das sind 12 Operationen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auch bei den Organspendern ist die Zahl im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018 gestiegen. Die gestiegene Bereitschaft in der Bevölkerung reicht aber immer noch nicht aus um den Bedarf zu decken – aktuell warten immer noch 160 Patienten auf eine Organspende. Im letzten Jahr konnte auf den Kanarischen Inseln 205 Menschen mit einer Transplantation das Leben gerettet werden.



Schüsse auf Linienbus – In Las Palmas auf Gran Canaria sind auf einen Bus der Linie 652 gegen 4.00 Uhr nachts zwei Schüsse abgegeben worden. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich keine Fahrgäste im inneren auf, der Fahrer musste psychologisch betreut werden. Die beiden Projektile haben zwei Scheiben des Busses zerstört. Die Polizei hat den Tatort abgesperrt und sucht nach Projektilen und Tätern. Im Schnitt erlebt der Linienverkehr in Las Palmas einmal pro Woche Vandalismus.



Höhere Bußgelder – Sechs Punkte Abzug für Handybenutzung, zwei Punkte Abzug für Überschreitung des Tempolimits – Der Chef des Verkehrskontrollorgans „Trafico“ will die Strafen für Verkehrsvergehen drastisch anheben. Dabei spielt auch ein neues Tempolimit eine Rolle in den Überlegungen. Geht es nach dem Chef des Organs, Pere Navarro, darf auf spanischen Straßen nur noch maximal 90 km/h gefahren werden. Wird dieses Tempolimit um 20 km/h Stunde überschritten werden zwei Punkte vom Punktekonto abgezogen. Für die Benutzung des Telefons, ob zum Nachrichten schreiben oder zum telefonieren spielt dabei keine Rolle, sollen in Zukunft gleich sechs Punkte abgezogen werden. Aktuell werden dafür zwei Punkte abgezogen. In Spanien liegt das Punktekonto beim Führerschein bei 12 Punkten und kann maximal mit Bonuspunkten auf 15 ansteigen. Für jedes Verkehrsvergehen werden, anders als in Deutschland, Punkte abgezogen.



Neuer Windpark bei Zonzamas – Auf Lanzarote wird in der Gemeinde Teguise ein neues Windenergiekraftwerk entstehen. Die Ausschreibung dafür ist seit gestern veröffentlicht. Für 12,1 Millionen Euro sollen bei Zonzamas vier Windräder gebaut werden. Insgesamt soll das regenerative Kraftwerk 9,2 Megawatt Strom erzeugen. Seit 2007 ist das Projekt geplant, versorgen soll es nach Fertigstellung 8.000 Haushalte mit ausreichend Strom. Die vier Windräder sind in dem Projekt mit einer Höhe von 120 Metern angeben, die Rotoren haben einen Durchmesser von 70 Metern. Das regenerative Kraftwerk soll bereits 2020 seinen Dienst aufnehmen können.


 

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