PCR Tests an Schulen

PCR Tests an Schulen

20.000 Lehrer und Schüler in 90 Schulen werden in Las Palmas auf Gran Canaria und in Arrecife auf Lanzarote in den kommenden Tagen auf das Corona Virus getestet.

An vier Tagen werden durch 23 Teams des Gesundheitsministeriums in den beiden Inselhauptstädten PCR-Tests durchgeführt, die ersten Testungen beginnen bereits morgen.

In Bezug auf die Einwohnerzahl gibt es in Arrecife auf Lanzarote und in Las Palmas auf Gran Canaria die meisten Neuninfizierten in den letzten vier Wochen.

Auch wegen der verschärften Abstands- und Hygienevorschriften sind die Infektionszahlen auf allen Inseln des Archipels seit Tagen rückläufig, 75 Neuinfizierte sind gestern gemeldet worden. Die 7-Tages Inzidenz lag am 4. September bei 104, heute ist dieser Wert bereits auf 46 gesunken.


17,3 Millionen Euro verschleiert – Die Ermittlungen im Fall Paloma wegen systematischer Steuerhinterziehung sind abgeschlossen. Im November 2019 haben Beamte der Policia Nacional begonnen ein Firmengeflecht auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote zu durchleuchten.

17 Millionen Euro sollen am Fiskus vorbeigeschleust worden sein. Insgesamt stehen 46 Personen im Verdacht systematisch Einnahmen verschleiert und mit unlauteren Geschäftspraktiken gegen geltendes Gesetz verstoßen zu haben.

Hinter den Aktivitäten steht eine Großfamilie, die Mitglieder haben Unternehmen in den Bereichen Hotellerie, Textil, Fischerei, Immobilien und Konstruktion gegründet. Zwischen den Unternehmen sind über Jahre hinweg Rechnungen ohne entsprechende Leistungen gestellt worden um den Geldstrom zu verschleiern. Darunter befinden sich auch Briefkastenfirmen in Panama und Uruguay.

Während die Unternehmen immer wieder als zahlungsunfähig deklariert worden sind, haben Familienangehörige monatlich bis zu 10.000 Euro kassiert. Wegen der Ermittlungen sind 44 Unternehmen auf drei Inseln geschlossen und dutzende Bankkonten eingefroren worden.


30 Liter Niederschlag auf La Palma – Nirgendwo sonst in Spanien hat es gestern mehr geregnet als auf La Palma. Während Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura von dem Wetterphänomen nur gestreift worden sind, lag die Insel La Palma im Zentrum von grauen Wolken und viel Regen.

Auch auf La Gomera, El Hierro und Teneriffa hat es intensiv geregnet.

Auf dem Flughafen von La Palma und in der Gemeinde San Andrés y Sauces lag die Niederschlagsmenge bei 29,8 Litern innerhalb von einer Stunde.


67 Flüchtlinge gerettet – Die Küstenwache hat 54 Seemeilen südlich von Teneriffa 67 Flüchtlinge in einer Patera gerettet. Nach einem Notruf per Mobiltelefon ist das Boot der Küstenwache ausgerückt.

Die Flüchtlinge sind in den Hafen von Los Cristianos auf Teneriffa gebracht worden und dort von Mitarbeitern des Roten Kreuzes erstversorgt worden. Alle befinden sich in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Seit Jahresbeginn haben sechsmal mehr Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent als im gleichen Vorjahreszeitraum die Kanarischen Inseln erreicht.


Erdwärme für Energiegewinnung – Es gibt bisher kein Kraftwerk auf den Kanarischen Inseln, dass die Energie unter dem Archipel nutzt. Der größte Lavakanal der Welt verläuft unter den Kanarischen Inseln entlang bis nach Ägypten.

Wie intensiv diese Energie ist, zeigt sich im Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote.

Genutzt wird sie bisher für die Energiegewinnung nicht.  Das Institut Involcan untersucht auf Gran Canaria mehr als 2.000 Punkte auf der Insel um eine stabile Energieversorgung durch Erdwärme zu prüfen. Das Ergebnis wird untersucht und soll in den kommenden Monaten präsentiert werden. Studenten aus acht Ländern führen die Studie für Involcan durch, von der Inselregierung Gran Canarias finanziert.

Wieviel Energie unterhalb der Inseln schlummert, wird den Urlaubern im Tourismuszentrum Timanfaya auf Lanzarote täglich präsentiert: Im Restaurant des Besucherzentrums gibt es einen riesigen Grill, der nur durch die heiße Luft aus der Tiefe eines Vulkanschlotes betrieben wird.


 

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