Phase 1 oder die neue Normalität

Phase 1 oder die neue Normalität

Ab heute treten die meisten Provinzen und Regionen in Spanien in Phase 1 der Lockerungen ein.

Damit können Bars und Restaurants wieder öffnen, der Bewegungsfreiraum ist nicht mehr nur auf die Gemeinde beschränkt, Einzelhändler können wieder Kunden empfangen. Allerdings gelten weiterhin Auflagen: Restaurants und Bars können ab heute 50% ihrer Tische bewirten, Einzelhändler maximal 30% ihrer maximal zugelassenen Kundenzahl gleichzeitig in die Lokale lassen.

Universitäten und Bibliotheken können ab heute zum Teil ihren Betrieb wieder aufnehmen, Vorlesungen finden aber noch nicht statt. Auch Museen empfangen ab heute wieder Publikum, auch hier maximal 30% ihrer bisherigen Kapazitäten gleichzeitig.

An den bisher geltenden Zeiten für Sport ändert sich vorerst nichts.

Erlaubt sind aber treffen von bis zu 10 Personen innerhalb von Räumen, unabhängig in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen. Unter freiem Himmel sind Treffen von bis zu 15 Personen erlaubt.

Phase 1 gilt für die Kanarischen Inseln und die Balearen komplett, außerdem auch Asturien und Kantabrien, sowie Ceuta, La Rioja, Melilla, Murcia und Navarra. In allen anderen Autonomien ist Phase 1 auf einige Gemeinden begrenzt während in anderen Gemeinden wegen der Infektionszahlen weiterhin Phase 0 gilt.

Mehr Flüge zwischen den Inseln – Ab heute sind wieder Flüge zwischen den Inseln möglich, die Regionalregierung hat die entsprechenden Auflagen gelockert. Für Flüge zum spanischen Festland bleiben Auflagen vorerst bestehen. Festgelegt hat die Regierung die Ticketpreise für Flüge zwischen den Inseln, um einer Preissteigerung bereits im Vorfeld entgegen zu wirken.

Maximal 88 Euro sind für einen Flug zwischen Gran Canaria und Lanzarote fällig, Residenten mit entsprechendem Certificado de Viaje zahlen von diesem Preis 25% beim Fliegen.

Für die Verbindung Gran Canaria Fuerteventura ist der maximal Ticketpreis auf 78 Euro festgelegt. Verkauft werden dürfen nur 50% der Sitzplatzkapazität pro Maschine. Damit soll ausreichend Abstand zwischen den Passagieren gewährt werden.

Corona-Virus Bilanz Kanaren – 19 Patienten werden aktuell noch auf den Intensivstationen der Krankenhäuser auf den Kanarischen Inseln behandelt. 12 davon alleine auf Teneriffa.

760 Fälle von Corona sind heute auf den Kanarischen Inseln bekannt, 682 stehen unter häuslicher Quarantäne, 78 insgesamt werden in Krankenhäusern behandelt.

Teneriffa ist die Insel mit den meisten bekannten Fällen, alleine 570 Patienten insgesamt werden dort behandelt, 75% aller bekannten Infektionen gibt es heute noch auf Teneriffa. Auf Gran Canaria werden 119 Patienten behandelt oder stehen unter häuslicher Quarantäne. Auf Lanzarote gibt es aktuell noch 10 bekannte Corona Virus Fälle, zwei Patienten werden auf der Intensiv Station behandelt. Auf Fuerteventura gibt es noch fünf Fälle, davon liegen zwei Patienten auf der Intensivstation.

20 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt – Drei Männer sind bei Morro Jable auf Fuerteventura von einer Polizeistreife festgenommen worden, nachdem von den Beamten im Kofferraum eines Autos 20 Kilogramm Haschisch gefunden worden sind.

Gestoppt worden ist das Fahrzeug von den Beamten, weil zwei Männer in dem Auto saßen, obwohl die Auflagen, die bis gestern galten, nur eine Person zulassen.

Nach Überprüfung der Ausweispapiere der Beiden mussten die Beamten das Fahrzeug durchsuchen: einer der beiden hat bis vor wenigen Tagen eine Gefängnisstrafe wegen Drogenhandels abgesessen, der Andere stammt aus Marokko und hält sich seit sieben Jahren illegal in Spanien auf.

Nach dem Drogenfund im Kofferraum hat die Polizei die Wohnungen der Täter durchsucht und eine dritte Person wegen Drogenhandels festgenommen.

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