Positive Argumente als Urlaubsziel

Positive Argumente als Urlaubsziel

Die Kanarischen Inseln setzten sich während der Corona Pandemie immer weiter von ihren Konkurrenzgebieten wie Griechenland, Türkei oder Ägypten ab und präsentieren sich als sicheres Sonnenziel für Reisende aus ganz Europa.

Urlaub in Ägypten ist weiterhin nicht möglich, für die Türkei gilt eine Reisewarnung des auswärtigen Amtes und wer in Griechenland Urlaub machen möchte, muss sich 48 Stunden vor Abreise auf einer englischsprachigen Internetseite registrieren. Ob am Zielflughafen ein Corona Test erfolgt, erfährt der Reisende erst in Griechenland.

All diese Argumente im Zusammenhang mit den sehr niedrigen Infektionszahlen in der kanarischen Autonomie sorgen für verstärkte Nachfrage in allen EU-Ländern.

Auf Fuerteventura ist gestern der erste Schauinsland Flieger seit Beginn des Lockdowns gelandet. An Bord waren 150 Reiseleiter und Journalisten aus Deutschland. Die Branche soll sich von den neuen Hygienevorschriften überzeugen und in Deutschland die Werbetrommel rühren.

Der Reiseveranstalter Schauinsland hat in 2019 80.000 Deutsche nach Fuerteventura gebracht. Aus der Bundesrepublik kamen im letzten Jahr 688.000 Touristen nach Fuerteventura.

Jagd auf kalifornische Kettennatter – Zwischen April und 27. Juni sind auf Gran Canaria 1.521 Exemplare der kalifornischen Kettennatter gefangen worden. Die Schlangenart ist vor Jahren, besitzt auf Gran Canaria keine natürlichen Feinde und bedroht heimische Reptilien und Eidechsen.

In diesem Jahr ist die Zahl der Schlangenjäger auf Gran Canaria von 10 auf 38 aufgestockt worden um der Schlangenplage Herr zu werden.

Bis Dezember sollen mehr als 2.000 Exemplare der kalifornischen Kettennatter eingefangen werden. Die Schlangenfänger sind in den Gemeinden Gáldar-Guía, Montaña La Data bei San Bartolomé de Tirajana und Barranco Guiniguada hauptsächlich im Einsatz – außerdem in Valsequillo, Telde, Santa Brígida, San Mateo und Las Palmas de Gran Canaria.

Kampagne für weniger Badeunfälle – Rote Flaggen nicht beachten, an Stränden ohne Rettungsschwimmer baden oder aufblasbare Schwimmtiere im Meer benutzen sind drei Ursachen für Badeunfälle, die in vielen Fällen tödlich enden.

Die Plattform für Unfallprävention auf den Kanarischen Inseln hat einen Maßnahmenkatalog erstellt für einen sicheren Badesommer an den 1.500 Kilometer Küste des Archipels.

Zu allererst wird in diesem die Notrufnummer 112 aufgeführt. Der Notruf ist die erste Maßnahme bevor irgendeine Rettungsaktion in die Wege geleitet wird.

Neben den bereits bekannten Vorkehrungen gibt es in diesem Jahr neue Empfehlungen und Obligationen: Surfbretter und Jetskis dürfen nur außerhalb eines Abstandes von 200 Meter zum Ufer benutzt werden.

Anglern wird an felsigen Küstenabschnitten ein Helm empfohlen. Die Aufnahme von sogenannten „Selfies“ an den Küsten hat in den vergangenen vier Jahren 30 Personen in Spanien das Leben gekostet und weitere hundert Badeunfälle produziert.

Kein Urlaub im Ausland – Spanier setzten in diesem Jahr auf Urlaub im eigenen Land. Es wird weniger lange Auszeiten geben, dafür häufiger mehrere Kurzurlaube. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. 91% der Befragten Familien überlegen die freien Tage innerhalb der nationalen Grenzen zu verbringen, der Großteil sogar innerhalb der eigenen Autonomie.

Knapp die Hälfte der Befragten wird weniger lange Urlaub machen, dafür aber häufiger.

Das Urlaubsziel soll weniger überlaufen sein, bevorzugt werden wieder ländlichere Gebiet bei der Urlaubssuche. Bei den Preisen sind Spanier bereit bis zu 5% mehr zu bezahlen, sollten wegen neuer Hygienevorschriften in den Etablissements der Urlaub teurer werden.

Kaum mehr Neuinfektionen – Auf den Kanarischen Inseln ist seit 15 Tagen kein Patient mit Covid-19 Erkrankung gestorben. Aktive Fälle gibt es auf dem Archipel aktuell noch 76. In den vergangenen 24 Stunden gibt es keine bekannte Neuinfektion.

Pro 100.000 Einwohner liegt die Zahl der Infizierten bei 0,56 – in keiner anderen spanischen Autonomie liegt damit das Risiko einer Infektion so niedrig wie auf den Kanarischen Inseln.

Durchgeführt worden sind bisher auf acht Inseln des Archipels 150.000 PCT Tests. Unter den 76 aktiven Fällen befinden sich 33 Flüchtlinge, die bei ihrer Ankunft auf Fuerteventura positiv auf das Virus getestet worden sind und sich in Quarantäne befinden.

 

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