Reisewarnung

Reisewarnung

Mit der Entscheidung der deutschen Regierung war auf den Kanarischen Inseln gerechnet worden

– mit der deutschen Reisewarnung gilt nun auch für Urlauber aus Deutschland eine entsprechende Quarantänezeit bei der Rückkehr.

Obwohl es in den Tourismusgebieten der kanarischen Inseln kaum Coronafälle gibt. Die Hotspots konzentrieren sich auf Ballungsgebiete wie Las Palmas oder Arrecife.

Für die Reisewarnung herangezogen wird eine Zahl: Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche. Aktuell liegt dieser Wert bei 93,98.

Im Prinzip haben es Canarios selbst in der Hand den Tourismussektor wieder in Gang zu bekommen. Jeder Einzelne trägt mit seinem Verhalten einen großen Teil dazu bei, ob der größte Wirtschaftsmotor der Kanarischen Inseln seinen Betrieb wieder aufnehmen kann. In den vergangenen Tagen sind immer wieder Abstandsregeln und Hygienevorschriften verletzt worden, Sicherheitskräfte haben illegale Fiestas beendet oder haben auf Geburtstagsfeiern mit deutlich mehr als 10 Personen interveniert.

Noch nie hatte jeder Einzelne die Zukunft seiner eigenen Provinz so stark selbst in der Hand wie in der Corona Pandemie.

Virologen halten es für möglich, dass nur ein einziger Infizierter für den aktuellen massiven Ausbruch verantwortlich sein könnte. Jemand, der das Virus vom spanischen Festland eingeschleppt und im Nachtleben der Inselhauptstadt Las Palmas verbreitet hat.

Wer sich aktuell im Urlaub auf den Inseln befindet, muss nach der Rückkehr einen Corona-Test machen und bis zu einem negativen Ergebnis in Quarantäne. Doch auch, wenn die Reisewarnung für alle Kanaren-Inseln gilt: Die kritische Marke an Neuerkrankten haben nur Gran Canaria, El Hierro und Lanzarote überschritten. Auf Teneriffa, Fuerteventura oder La Gomera sind die Corona-Fallzahlen bisher im grünen Bereich.

Fuerteventura schafft eigenen Tourismuskorridor – Nach der seit gestern geltenden Reisewarnung der deutschen Regierung will Fuerteventura einen eigenen, sicheren Reisekorridor schaffen.

Auf Basis der sehr geringen Infektionszahlen auf Fuerteventura soll der Tourismus aus europäischen Ländern auf der Insel ohne entsprechende Quarantäne oder PCR Tests möglich sein.

Zusammen mit einer Werbekampagne in europäischen Großstädten und der Unterstützung von 14 Reiseveranstaltern. Es geht um Lösungen für den Tourismus für die Wintersaison 20/21.

In den kommenden Tagen soll es Gespräche geben zwischen der Inselregierung und Vertretern der deutschen, britischen und französischen Regierung. Für einen sicheren Reisekorridor für Fuerteventura müssten Reisewarnungen auf Basis jeder einzelnen Insel erfolgen und nicht mehr auf Basis der Infektionszahlen der gesamten Provinz. Bisher basieren Reisewarnungen auf den Gesamtergebnissen der kanarischen Region.

Steigende Mieten – Die Mietpreise sind auf den Kanarischen Inseln im Juli im Schnitt um 5,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Damit kostet laut dem Internetportal Fotocasa der Quadratmeter im Durchschnitt 7,86 Euro Miete pro Monat.

Allerdings ist der Mietpreis pro Quadratmeter in den beiden Provinzhauptstädten Santa Cruz und Las Palmas leicht gesunken. Gestiegen sind die Mieten im Umraum. Spanienweit kostet der Quadratmeter im Durchschnitt 8,54 Euro.

Ein Viertel will sauberere Strände – Ein Viertel der Canarios empfindet die Strände der Kanarischen Inseln als nicht sauber. Das ist einer Umfrage zu entnehmen die der Dosenhersteller Ball in Auftrag gegeben hat.

Immerhin stimmen 98% der Befragten für weniger Verpackungsreste und mehr Bewusstsein im Umgang mit Müll.

Ein Fünftel gibt in der Umfrage an, an Abfall am Strand vorbeizulaufen. Knapp die Hälfte hebt beim Spaziergang am Strand Plastik und andere Gegenstände auf um sie zu beseitigen. Für einen Ausflug an den Strand bevorzugen Canarios weiterhin die Aluminiumdose im Gegensatz zur Plastikflasche.

Zwei Drittel Energiebedarf durch grünen Strom gedeckt – Von Januar bis Juni hat die Insel El Hierro 61% der benötigten Energie durch Windkraft erzeugt. Das ist einem Bericht von Corona de Viento zu entnehmen, zuständig für den Betrieb der Wind- und Wasserenergieanlagen auf der Insel.

Dabei waren in den vergangenen Monaten immer wieder Zeitabschnitte dabei, in der die Insel zu 100% durch regenerative Energie versorgt worden ist.

Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum konnten 3.700 Tonnen Dieselkraftstoff eingespart und 12.000 Tonnen weniger CO² in die Atmosphäre abgegeben werden. Nach den Millionen schweren Investitionen hat Corona del Viento bereits 2017 zum ersten Mal Gewinne eingefahren. Die Insel ist weltweit das erste Projekt das erfolgreich mit bis zu 100% durch regenerative Energiequellen versorgt wird.

 

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