Reservierungen storniert

Reservierungen storniert

Verschiedene Reiseveranstalter haben ihre Reisen aus Deutschland auf die Kanarischen Inseln kurzfristig storniert.

Nach der Einstufung als Risikogebiet bietet DER Touristik bis 15. September keine Reisen auf die Kanaren an, Schauinsland Reisen streicht bis zum 9. September alle Buchungen für die Kanaren. Gebucht werden kann bei TUI Urlaub auf den Kanaren erst wieder ab 12. September. Auch Alltours und FTI bieten für die kommenden 14. Tage keine Kanaren Reisen aus Deutschland an.

Deutsche Touristen, die sich im Moment im Urlaub auf den Inseln befinden, werden wie geplant zurückgeflogen, geplante Rückflüge werden nicht gestrichen.

Es geht bei der Entscheidung der Reiseveranstalter um die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Aktuell liegt dieser bei 94,13. Sobald dieser Wert unter 50 fällt, ist die Reisewarnung obsolet.

Höhere Geldbußen für Verstöße – Mindestens 100 Euro sind fällig, wenn Bürger auf offener Straße ohne Mundschutz angetroffen werden. Im wiederholten Falle sind bis zu 6.000 Euro fällig.

Die Regionalregierung hat die Höhe der Geldbußen für Verstöße gegen Abstandsregeln und Hygienevorschriften drastisch noch oben gesetzt.

Für einen Verstoß gegen die maximale Besucherzahl in Supermärkten z.B. kann die Regierung eine Geldbuße in Höhe von bis zu 600.000 Euro verhängen. Für einen Verstoß gegen eine angeordnete Quarantäne sind bis zu 60.000 Euro fällig.

Mit den neuen höheren Geldbußen unterstreicht die Regionalregierung ihr Vorhaben, die Infektionszahlen so schnell wie möglich unter den Wert von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage zu bringen.

Waren die Sicherheitskräfte bisher angehalten, eher mit Worten die Bevölkerung auf die neuen Richtlinien hinzuweisen, sollen jetzt finanzielle Sanktionen verhängt werden um die Bevölkerung zu sensibilisieren.

70.000 Unterschriften für modifizierten Mundschutz – Auf dem Internetportal change.org hat ein Canario aus Telde auf Gran Canaria 70.000 Unterschriften erhalten. Marcos Lechet ist seit dem fünften Lebensjahr gehörlos und fordert Masken mit einem transparenten Ausschnitt im Mundbereich.

Lechet kann seit der Maskenpflicht nicht mehr kommunizieren, weil mit Mundschutz das Lippenlesen unmöglich ist.

Der Gehörlose fordert die Einführung eines Mundschutzes mit transparentem Ausschnitt – dieser erfüllt genauso wie ein kompletter Mundschutz die Anforderungen um Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Die Petition ist seit dem 7. August veröffentlicht und hat bis heute 77.000 Unterstützer gefunden. Das spanische Gesundheitsministerium hat die Petition vorliegen und will in den kommenden Tagen prüfen, ob diese Form des Mundschutzes grundsätzlich eingeführt werden kann. Mehr Infos dazu und Bilder zum neuen Mundschutz gibt es auf change.org.

Bestes Krankenhaus auf Fuerteventura – Das beste Krankenhaus auf den Kanarischen Inseln ist in Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Das hat eine Abstimmung unter den Patienten kanarischer Krankenhäuser ergeben.

97,6% der Befragten waren im Hospital General auf Fuerteventura mit der ärztlichen Behandlung zufrieden und 98,6% mit der Betreuung durch Krankenschwestern und Pflegern.

Ein Ergebnis, das im Vergleich zu den Ergebnissen in anderen Krankenhäusern auf anderen Inseln sehr weit entfernt ist, im positiven Sinne. Befragt worden sind pro Krankenhaus zwischen 350 und 500 Patienten in Form von anonymen Fragebögen.

Sternenteleskop auf Fuerteventura – Professionelle Sternenbeobachtung ist auch von Fuerteventura aus möglich. Das Teleskop ist nicht ganz so mächtig wie die Installationen auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma oder am Observatorium auf dem Teide auf Teneriffa, das Gerät bei Maxorata hat aber immerhin einen Spiegel von 50 cm Durchmesser.

Gekauft und installiert vom Holländer Roelof Platenkamp.

Die Kuppel ist per Fernsteuerung drehbar, das Teleskop auch aus Deutschland bedienbar, Platenkamp lebt zur Hälfte des Jahres in Heidelberg. Der Physiker, Mathematiker und Astronom ist neben der Supernova auch auf der Suche nach neuen Lebensformen.

Heute steht Platenkamp in einem Interview mit der Tageszeitung Canarias7 Rede und Antwort, sein vollautomatisches Teleskop steht bisher nur Nachbarn, Freunden und Bekannten zur Verfügung.

 

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