Schlimmstes Unwetter seit 50 Jahren

Das Sturmtief „Filomena“ hat Teile Spaniens ins Chaos gestürzt und hat mindestens vier Menschenleben gefordert.

Mit Temperaturen von teilweise unter minus 30 Grad ist es das schlimmste Wettertief das die iberische Halbinsel seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebt hat, geschneit hat es seit mehr als 50 Jahren nicht mehr so viel.

Der Flughafen Madrid Barajas nimmt erst seit heute wieder seinen Betrieb auf, nach mehr als 48 Stunden, in denen Starts und Landungen wegen der Wetterlage unmöglich waren. 42 Flüge zwischen den Kanarischen Inseln und der spanischen Hauptstadt mussten gestrichen werden oder haben andere Flugziele angeflogen.

Im Laufe des Tages soll in Sachen Flugverbindungen zwischen den Kanaren und Madrid wieder langsam Normalität einkehren, Regen und kühle Temperaturen begleiten den Archipel aber noch mindestens bis Mittwoch.


Fähre freigeschleppt – Tagelang haben Einsatzkräfte versucht die auf Grund gelaufene Fähre der Reederei Fred Olsen vor dem Hafen von Agaete auf Gran Canaria frei zu schleppen.

Gestern Abend bei Höchststand der Flut war es dann endlich soweit.

Entspannt hat sich die Lage deswegen aber noch nicht. Die „Bentago Express, verliert Treibstoff. Wasser dringt in den Maschinenraum ein.

Bisher konnte die Fähre nicht wie geplant in den Hafen von Las Palmas zu Reparaturarbeiten geschleppt werden. Heute wird versucht das Wasser im Schiff soweit zu reduzieren, um den Tiefgang zu verringern und den Treibstoff abzupumpen. Danach sollen Schlepper die Fähren nach Las Palmas schleppen.

Die „Bentago Express“ war am Donnerstag mit rund 100 Passagieren und 60 Fahrzeugen aus dem Hafen bei Agaete ausgelaufen. Sturmböen hatten die Fähre dann in seichtes Gewässer gedrückt und auf Grund laufen lassen.


Jahreswechsel sorgt für explodierende Infektionszahlen – Besorgnis herrscht auf den Kanarischen Inseln über die stark gestiegenen positiven Corona-Tests.

14% der getesteten Personen sind mit dem Virus infiziert.

Dieser Wert lag am 31. Dezember noch bei 9%. Die Weltgesundheitsorganisation ordnet bei einem Wert von 5% positiver Tests die Pandemie als „unter Kontrolle“ ein. Der aktuelle Wert auf den Kanarischen Inseln von 14% ist laut dem Gesundheitsamt „alarmierend“.

Die 7-Tages Inzidenz liegt in der kanarischen Autonomie heute bei 64,27. Die Lage auf Teneriffa hat sich stabilisiert, hier liegt die 7-Tages Inzidenz bei 64,9, auf Gran Canaria bei 56,74, auf Fuerteventura bei 61,6.

Anders auf Lanzarote – am 30. Dezember lag die 7-Tages Inzidenz bei 45, heute bei 130 pro 100.000 Einwohner.


Tausende Plastiktüten verschmutzen Lanzarote – Rund um die Mülldeponie bei Zonzamas auf Lanzarote verunstalten Plastiktüten die Natur.

Durch die Wetterlage der letzten Tage mit starkem Wind hat sich die Lage rund um die Mülldeponie noch verschlimmert. Die Partei Nueva Canarias fordert eine sofortige Reaktion wegen der Umweltverschmutzung.

Die heute veröffentlichten Bilder zeigen das Ausmaß der Lage deutlich: Plastiktüten in allen Farben kilometerweit verstreut.


Einschränkungen wegen gestiegenen Infektionszahlen – Neue Einschränkungen wegen Infektionszahlen gelten auf Gran Canaria und Lanzarote.

Konkret orientieren sich die Stufen an den jeweiligen 7-Tages Inzidenzen der einzelnen Inseln. Für Lanzarote und Gran Canaria gilt seit Freitag: Ausgangssperre von 23.00 bis 6.00 Uhr.

Maximal vier Personen pro Tisch in der Gastronomie.

Die Bewirtungsflächen sind auf 50% reduziert. Öffentliche Orte schließen bereits um 23.00 Uhr. Gemeinsame sportliche Aktivitäten sind ebenfalls auf vier Personen reduziert. Besuche in Altersresidenzen und Krankenhäusern sind ebenfalls eingeschränkt.

Auf Teneriffa gilt Stufe 3, hier greifen diese Vorgaben noch stärker in die Bewegungsfreiheit der Bürger ein. Aktuell ist für die Ein- oder Ausreise auf Teneriffa ein triftiger Grund notwendig und es gilt Ausgangssperre ab 22.00 Uhr. Diese Vorgaben gelten vorerst für 14 Tage.


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