Sinkende Infektionszahlen

Sinkende Infektionszahlen

Die Corona-Kurve zeigt auf den Kanarischen Inseln auch heute weiter nach unten.

104 Infizierte weniger insgesamt, in den letzten Tagen konnten mehr Menschen ihre Quarantänezeit beenden, als neue Infizierte hinzugekommen sind.

Der Grenzwert von 50 Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen haben mehrere Inseln bereits unterschritten. Darunter Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und El Hierro.

Auf diesen Inseln liegt die 7-Tage Inzidenz zwischen eins und 46. Auf La Gomera liegt dieser Wert heute bei 51,2.

Nur auf Gran Canaria – und dort im speziellen in der Inselhauptstadt Las Palmas – liegt die 7-Tage Inzidenz noch bei 77.5.


Quarantäne auf 10 Tage verkürzt – Die Autonomie Katalonien ist die erste in Spanien, die die Quarantänezeit wegen Corona von 14 auf 10 Tage reduziert. Andere spanische Autonomien werden folgen.

Mit der Entscheidung beruft sich Katalonien auf eine Einschätzung der Virologen: Wer nach 10 Tagen keinerlei Symptome zeigt, ist nicht mit dem Virus infiziert.

Geplant ist in allen spanischen Provinzen die Quarantänezeit auf 10 Tage zu reduzieren und am 10. Tag einen PCR-Test durchzuführen. Diese Regelung soll ab Montag in Spanien gelten.

Damit reiht sich Spanien zu Ländern wie Frankreich, Schweiz oder Neuseeland in denen seit einigen Tagen die Quarantänezeit auf sieben bis zehn Tage reduziert worden ist.


Konflikt wegen steigender Migration – Zwischen Madrid und den Kanarischen Inseln bahnt sich ein neuer Konflikt beim Thema Flüchtlinge an. Bis gestern waren es nur kanarische Politiker die sich in der Presse über mangelnde Unterstützung der Zentralregierung in Madrid beschwert haben.

Die Antwort aus dem Ministerium für Migration um Minister José Luis Escrivá hat es in sich: Inselregierungen und Rathäuser würden die Arbeit des Ministeriums torpedieren, so Escrivá gestern im Parlament. Mit jedem Schritt den sein Ministerium macht, werden neue Hürden durch lokale Institutionen entstehen.

Konkret geht es um die Unterbringung von Flüchtlingen. Während Politiker von den Kanarischen Inseln eine generelle Umverteilung auf alle spanischen Provinzen fordern, setzt das Migrationsministerium in Madrid auf regionale Lösungen und ist dafür bereit auf allen Inseln entsprechende Einrichtungen zu errichten.


Unternehmen müssen Homeoffice finanzieren – Arbeit von zu Hause hat in Spanien seit gestern eine gesetzliche Grundlage. Sofern mindestens 30% der Arbeitszeit in den vergangenen 90 Tagen von zu Hause aus absolviert worden ist, ist das Unternehmen verpflichtet dem Mitarbeiter Homeoffice, Geräte und Peripherie zu finanzieren.

Darauf haben sich Regierung und Gewerkschaftsvertreter gestern in Madrid geeinigt. Seit Beginn der Pandemie haben mehrere 100.000 Angestellte so weit möglich, ihre Tätigkeit von zu Hause aus verübt. Eine rechtliche Grundlage dafür gab es bis gestern nicht.


Drei von zehn zahlen Miete – Im Spanienweiten Vergleich zahlen auf den Kanarischen Inseln die meisten Menschen Miete. Mehr als ein Drittel der Einwohner auf dem Archipel verfügt über kein Eigenheim.

Der nationale Durchschnitt liegt bei 24%.

Im Vergleich einzelner Autonomien sind die Ergebnisse noch deutlicher: Im Baskenland leben nur 17% der Bevölkerung in Mietwohnungen, 83% verfügen über Eigenheim.

Der Trend zur Miete ist auf dem Archipel ein steigender, in den letzten 10 Jahren ist die Zahl der Mieter um 12% gestiegen. Der Traum vom Eigenheim für viele aus finanziellen Gründen in weite Ferne gerückt. Dazu steigen die Mieten ständig weiter an, in einigen Regionen so stark, dass die Bank von Spanien heute ein Warnmeldung veröffentlicht hat: Im Schnitt zahlen Spanier die zur Miete wohnen 37% ihres Einkommens monatlich für ihre Mietwohnung.


 

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