Spazier-Regeln am Las Canteras Strand

Spazier-Regeln am Las Canteras Strand

Im Rathaus von Las Palmas auf Gran Canaria werden in diesen Tagen auch Regeln für den Spaziergang an der Avenida und am Strand verabschiedet.

Durch klare Vorgaben soll die Ansteckungsgefahr durch das Corona Virus so gering wie möglich gehalten werden. Wie im Straßenverkehr sollen Bürger bei ihrem Ausflug immer rechts aneinander vorbeilaufen, mit entsprechendem Abstand von mindestens 1,5 Metern.

Das berichtet heute die Tageszeitung Canarias7 und beruft sich auf eine Pressemitteilung des Bürgermeisters der Inselhauptstadt.

Mit Schildern und Megafonen sollen Spaziergänger von El Confital über Las Canteras bis hin zu La Laja, also des gesamten Küstenabschnittes von Las Palmas, immer wieder auf die neue Spazier-Regel hingewiesen werden. Auch am Strandabschnitt von Alcaravaneras sollen die gleichen Verhaltensregeln gelten.  

Mehr Mikroplastik als Algen – Im Atlantik rund um die Kanaren schwimmt mehr Mikroplastik als Plankton. Das hat das Marine Pollution Bulletin in einer Forschungsarbeit veröffentlicht.

Mehr als eine Millionen Mikroplastik Fragmente pro Quadratkilometer sind zum Beispiel vor der Bucht von El Confital bei Las Palmas auf Gran Canaria im Wasser gefunden worden, vor dem Strand Lambra auf La Graciosa ist die Konzentration zwar deutlich geringer, trotzdem schwimmen dort im Wasser pro Quadratkilometer immer noch 250.000 Mikroplastik Fragmente, in der Bucht von Famara auf Lanzarote liegt die Konzentration bei 150.000 Fragmenten pro km².

Neben der allgemeinen Wasserverschmutzung ist die Gefahr für Meeresbewohner der Studie zufolge existenziell. Vor allem Meeresschildkröten sind gefährdet. Für die Studie haben Forscher über drei Jahre hinweg an 24 Stellen regelmäßig Wasserproben entnommen und ausgewertet.

Auf den Kanarischen Inseln liegt das Verhältnis zwischen Mikroplastik und Zooplankton bei 1:3, auf drei Quadratkilometer Plankton kommt ein Kilometer Mikroplastik.

Tiger Mücke überträgt kein Corona Virus – Mit einem weiteren Gerücht in den sozialen Netzwerken räumt ein Expertenbericht über die Tiger Mücke auf: 22 Viren kann die Stechmücke aus Afrika übertragen, Corona gehört allen Gerüchten auf Facebook und Twitter zum Trotz nicht dazu.

Die Studie stammt aus dem Institut für Biodiversität und Eco-System in Barcelona, kurz CREAF. Die Tiger Mücke hatte es vor drei Jahren in die Schlagzeilen Kanarischer Medien geschafft, nachdem Exemplare in einer Appartementanlage bei Puerto del Rosario auf Fuerteventura in der Nähe des Krankenhauses entdeckt worden sind. Die Tiger Mücke ist für die Verbreitung des Dengue Fieber Virus verantwortlich.

Guter Umsatz, volle Terrassen – Einzelhändler auf den Kanaren zeigen sich nach dem ersten Tag in Phase 1 der Lockerungen zufrieden mit dem Umsatz, Bar und Restaurant Betreiber können sich nicht über zu wenige Gäste beklagen. Allerdings können wir nur über den Teil der Unternehmer und Selbständigen berichten, die ihre Geschäftslokale gestern auch geöffnet hatten.

„Schüchtern“ ist vielleicht der passendere Begriff für den ersten Tag in Phase 1. Die Wiederöffnungen von Bars, Restaurants, Lokalen und Boutiquen verlief gestern zurückhaltend. Die meisten Betreiber haben sich wegen der Auflagen für Phase 1 entschieden mit dem Öffnen noch ein paar Tage zu warten. Diejenigen die sich dafür entschieden haben waren aber gestern mit dem Kundenandrang und der Kauflust zufrieden.

In der Fußgängerzone von Las Palmas auf Gran Canaria war reges Treiben zu beobachten. Nur der Abstand zwischen den Menschen und der Mundschutz waren ein Zeichen dafür, das etwas anders ist.

Ermittlungen gegen Iberia Express – Wegen eines zu vollen Fliegers von Madrid nach Gran Canaria ermittelt jetzt die Polizei.

Auf verschiedenen Videos auf Twitter und Facebook ist eine Maschine zu sehen, in der jeder Sitzplatz besetzt ist. Zwar tragen alle Passagiere Masken, der vorgeschrieben Abstand zwischen den Passagieren wird aber während des zweistündigen Fluges zu keiner Zeit eingehalten.

Nach der Landung auf Gando ist die Maschine von Beamten der Guardia Civil inspiziert worden.

Die Fluggesellschaft hat bereits in einer Stellungnahme reagiert und auf ihr Luftfiltersystem hingewiesen, dass die Atemluft in der Maschine zu 99,2% von Viren und Bakterien reinigt. Ermittlungen gibt es auf Basis der Sanitätsvorschriften, die seit dem 14. März gelten, trotzdem.

Bereits im April gab es zwei weitere Vorfälle bei Flügen von Iberia Express, in denen die Maschinen so gut wie ausgebucht geflogen sind.

 

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