Steigender Meeresspiegel und die Folgen

Steigender Meeresspiegel und die Folgen

Die Klimaveränderung und der damit verbundene steigende Meeresspiegel wird bis 2050 rund 300.000 Haushalte an den spanischen Küsten bedrohen.

Diese Zahl hat das Magazin Nature Communications in einem Bericht veröffentlicht. Die Springflut der letzten Tage mit einem Tidenunterschied von mehr als vier Metern hat auf den Kanarischen Inseln einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns in den kommenden Jahrzehnten erwartet.

Alleine auf Gran Canaria hat der Katastrophenschutz 43 Küstenstellen ausgemacht, an denen in den kommenden Jahren Wohnhäuser überflutet werden, in Las Palmas sind 32.000 Haushalte betroffen. In dem Bericht wird mit einer interaktiven Karte der steigende Meeresspiegel an den Küsten weltweit dargestellt.


500.000 Arbeitsplätze zu Weihnachten – Laut dem Zeitarbeitsunternehmen Randstad werden zum Vorweihnachtsgeschäft in Spanien rund 500.000 Arbeitsplätze geschaffen. Auf den Kanarischen Inseln gibt es in dieser Zeit rund 29.000 Arbeitsverträge, zeitlich befristet.

Das sind 12% mehr als in der Vorweihnachtszeit 2019. Damit zeigt der Einzelhandel auf dem Archipel den größten Anstieg nach den Balearen und ist von einem Konsumrückgang wie in anderen Regionen in Spanien nicht so stark betroffen.

Spanienweit wird mit rund 500.000 zeitlich befristeten Arbeitsverträgen in der Vorweihnachtszeit gerechnet. 


Neuer Hybrid Bus in Las Palmas – Der schwarz lackierte Nahverkehrsbus in Las Palmas auf Gran Canaria hat nichts mit Halloween zu tun. Es ist ein Testmodell der Marke Volvo und wird drei Wochen lang im Stadtzentrum von Las Palmas testweise eingesetzt.

Auf der Linie 45 zwischen Santa Catalina – Hoya Andrea.

Die beiden Antriebe, Hybrid und Verbrennung, können separat oder gemeinsam eingesetzt werden. Das 12 Meter lange und 2,60 Meter breite Fahrzeug kann bis zu 90 Passagiere transportieren und sorgt mit den beiden Antrieben für einen 50% geringeren Schadstoffausstoß.

Gekauft werden kann das Modell von Stadtverwaltung nicht auf direktem Weg, zuerst muss eine entsprechende Ausschreibung erfolgen, bei der andere Anbieter ähnliche Modelle anbieten.


Salzweltmeisterschaft – In Santa Cruz auf La Palma treten 18 Salzproduzenten im Kampf um die Weltmeisterschaft an. Es ist die zweite Salzweltmeisterschaft weltweit, auf La Palma sind immerhin 12 der 18 Teilnehmer von den Kanarischen Inseln.

Sieben treten in der Kategorie „Flor de Sal“ an – die handwerkliche Produktion der Salzkristalle, die nur durch Meer, Wind und Sonne entstehen.

Acht Teilnehmer treten in der Kategorie Meersalz an – die handwerkliche Produktion die zu den kleinen Salzbergen in den Salinen führt. Die Kanarischen Inseln blicken auf eine lange Tradition der Salzproduktion zurück, 60 Salinas waren auf dem Archipel aktiv. Aktuell wird noch auf fünf Inseln Salz aus dem Atlantik gewonnen.


Photovoltaik gewinnt an Stellenwert – Im Haushaltsplan der Kanarischen Inseln ist das Thema Klimawandel fest integriert. Laut dem Präsidenten Angel Victor Torres liegt eine Priorität im kommenden Jahr verstärkt auf regenerative Energie zu setzen. 40 E-Autos werden im kommenden Jahr den Fuhrpark der Regierung verstärken.

Verschieden Parkplätze sollen mit Photovoltaik überdacht werden. 65,5 Millionen Euro stehen im Haushaltsplan für Investitionen in nachhaltige Energieproduktion.

Bereits im Sommer hatte die Regionalregierung angekündigt den Klimawandel als festen Bestandteil in den Haushaltsplan für 2021 mit aufzunehmen und öffentliche Gelder verstärkt in die Produktion von regenerativen Energien zu investieren.

Teuerster Warenkorb Spaniens – Der Gang zum Supermarkt kostet in Las Palmas auf Gran Canaria so viel wie in keiner anderen spanischen Stadt. Laut dem Vergleichsportal kelisto.es sind pro Kopf und Jahr in Las Palmas 4.770 Euro für Lebensmittel notwendig.

Mit diesem Ergebnis löst Las Palmas die Insel Lanzarote ab, die jahrelang auf Platz 1 in Sachen Preise für Lebensmittel war.

Santa Cruz de Tenerife liegt dem Ergebnis von kelisto zufolge auf Platz acht im spanienweiten Vergleich. Weiterhin auf dem ersten Platz liegt Las Palmas in Sachen Transport. Öffentliche Verkehrsmittel und Kraftsoff sind so günstig wie in keiner anderen spanischen Stadt.


 

 

 

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